Und hier noch einmal die Enterprise D (Querdurchmesser der „Untertassen“- Einheit 37 cm) gemeinsam mit der ersten Enterprise (Durchmesser der „Untertassen“- Einheit 12 cm) – beide im selben Maßstab (1:1000) gebaut.
Kartonmodelle aus Film und Fiction
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Vielen Dank einmal wieder für die "Likes"!
Das nächste Kartonmodell stammt aus einem dritten Science-Fiction Kosmos, der allerdings nur aus einem Film besteht und auch keine Handlung im strengen Sinn hat: Stanley Kubricks „2001-Odyssee im Weltraum“, gedreht im Jahr 1968. `Mit vielen metaphysischen, esoterischen und tiefenpsychologischen Anspielungen und am Ende auch psychedelischer Bildsprache spannt der Film den Bogen vom Beginn des Kosmos, über die ersten Menschen, die Raumfahrt zwischen Erde, Mond und Jupiter bis hin zu einer Transformation von Mensch, Raum und Zeit. Katalysator dieses Entwicklungsprozesses ist ein geheimnisvoller rechteckiger schwarzer Monolith, der viermal erscheint und jedes Mal – in Verbindung mit einer besonderen Sonnen/Planetenkonstellation – einen Evolutionssprung auslöst. Dialoge gibt es in diesem Film kaum, dabei aber eindrucksvolle, zum Teil zeitlupenartige Bildfolgen, unterlegt zum Teil auch mit klassischer Musik. Gerade die Perfektion der Weltraumszenen – Jahrzehnte vor der Einführung computergenerierter Animationen – ist bemerkenswert. Und schließlich taucht auch noch ein gerade heute aktuelles Thema schon damals auf: künstliche Intelligenz in Form des Supercomputers HAL, der sich mit tödlicher Gewalt gegen Menschen wendet, die versuchen, ihn nach ersten Fehlfunktionen abzuschalten.
Einen Eindruck der Bild- und Tonsprache des Films gibt der folgende Trailer, in dem auch der Raumgleiter zu sehen ist, den ich als Kartonmodell vorstellen will:
[External Media: https://www.youtube.com/watch?v=0ZoSYsNADtY] -
Moin Ulrich...
Na da bin aber mal gespannt

Gruß, Renee
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Hallo Ulrich,
gerade eben erst bin ich auf Deine "fabelhaften" Modelle gestoßen. Sie gefallen mir ausgezeichnet,danke für die Arbeit.
An ´Stanley Kubricks „2001-Odyssee im Weltraum“´ erinnere ich mich zunächst einmal wegen der gigantischen Musik und der wahnsinnigen Bewegungen, die die filmischen Bilder in einem riesigen Kinosaal, etwa um 1972, in mir und um mich herum erzeugt hatten.
Ein weiterer "Evolutionssprung" in Sachen Frieden auf Erden und der nötigen Achtung der Schöpfung in der Zeit des Anthropozän täte uns allen im Moment sehr gut.
Der schwarze Monolith könnte ja helfen?
Ich freue mich auf die neuen Modelle
Viele Grüße
Klaus
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Servus Ulrich.
stammt aus einem dritten Science-Fiction Kosmos, der allerdings nur aus einem Film besteht
Das möchte ich so nicht stehen lassen.
Die Fortsetzung war "2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnahmen".
Der hat nicht diese gewaltige Intensität wie "2001 - Odysse im Weltall", aber immerhin eine Fortsetzung.
Liebe Grüße
Wiwo
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Eine gute Wahl. Das waren beides tolle Filme auch ohne
StarWars mäßige Raumschlachten. Manchmal ist das Leise
doch auch eindrücklicher.
Baltic
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Ein weiterer "Evolutionssprung" in Sachen Frieden auf Erden und der nötigen Achtung der Schöpfung in der Zeit des Anthropozän täte uns allen im Moment sehr gut.
Der schwarze Monolith könnte ja helfen?
Tut er auch im 4. Teil (3001), aber eher nach dem alten christlichen Motto "Tötet Sie alle! Gott wird die Seinen erkennen ..."
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Hallo in die Runde,
vielen Dank für die Hinweise auf die Fortsetzungsfilme zu "Odyssee 2001". Soweit ich es verstanden habe, hat Stanley Kubrik aber großen Wert darauf gelegt, dass sein Film nicht "fortgesetzt" wird und deshalb alle Filmrequisiten und Pläne vernichten lassen.
Der Raumgleiter (Space Clipper) „Orion 3“, der in dem Filmausschnitt zu sehen ist, ähnelt den US. amerikanischen Raumfähren (Space Shuttles) die zwischen 1981 und 2011 zum Einsatz kamen: mit Hilfe von abtrennbaren Triebwerken ins All transportiert, kehrten sie auf ihren Flügeln gleitend zur Erde zurück und landeten wie Flugzeuge. Gegenüber den Raumfähren ist die „Orion 3“ aber deutlich schlanker – sie war ja zur Personenbeförderung gedacht, und nicht als Lastenfahrzeug wie die Raumfähren.
Das Kartonmodell der „Orion 3“, gezeichnet von Gary Pilsworth war als Free download auf der russischen Website „Only Paper“ verfügbar. Nach meiner Erinnerung wurde der Link im Forum geteilt – ich kann ihn allerdings nicht wiederfinden. Außerdem gibt es einen weiteren Modellbogen bei https://papermau.blogspot.com/…-orion-iii-spaceship.html
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Ich habe den Bogen auf den Maßstab 1:300 verkleinert, das zusammengebaute Modell ist damit 18 cm lang. Der Modellbogen ist überschaubar und kommt weitgehend ohne Bauanleitung aus. An einigen Stellen ist deshalb modellbauerische Phantasie und der Vergleich mit Fotos von gleichfalls existieren Plastikmodellen hilfreich.
Die Grundplatte des Modells mit den Gleitflügeln habe ich mit Graupappe verstärkt (und nicht, wie im Modellbogen vorgesehen, als Hohlkörper gebaut). Der obere Rundung des Rumpfes wird durch eine Reihe wird durch eine Reihe von Spanten / Schotten gestützt; ich habe zusätzlich noch einen Mittelspant eingefügt. Die einzelnen Rumpfsegmente sollten besser durch Hinterklebelaschen verbunden werden, um unschöne „Stufungen“ am Rumpf zu vermeiden.
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Das schaut schon ganz passabel aus

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Renee, danke für`s Kompliment!
Den Ständer des Modells habe ich mit Graupappestücken verstärkt. Der Stahldraht in der Spitze des Ständers stellt später die Verbindung zum aufgesteckten Modell her. Die Kanten des Ständers wurden nach dem Zusammenbau noch schwarz gefärbt.
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Die Unterseite des Hecks wird in der Bauanleitung nicht beschrieben, die entsprechende Form wurde freihändig gestaltet. Der Stahldraht im Heck bildet den Kern eines „Stachels“ am Heck. Der ist zwar im Papiermodell nicht vorgesehen, findet sich aber bei den Plastikmodellen und verstärkt den „eleganten“ Eindruck des Gleiters.
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Und hier das fertig gebaute Modell auf dem Ständer.
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Dank für die Likes!
Und schließlich noch zwei Bilder vom Weltraumeinsatz.
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Ich hab da mal ne Frage an die Experten...
Wo ist bei dem Modell "hinten" und "vorne"?
Gruß Renee
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Das Filmposter beantwortet die Frage ziemlich anschaulich:
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Servus Renee,
richtig erkannt.
Liebe Grüße
Wiwo
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Hallo Renee,
genau, im eingekreisten Teil befindet sich der Antrieb. Natürlich viel eleganter als bei den US. Space shuttles geformt ...
Und am schlankeren Ende befindet sich der Bug mit einem schmalen Cockpitfenster. Im zweiten Teil des Filmtrailers (#82) wird ein Blick durch dieses Cockpitfenster geboten.
Mit herzlichem Gruß, Ulrich
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Mit dem letzten Modell aus Film und Fiction kehre ich zurück auf die Erde, genauer gesagt unter Wasser: mit dem Lotus-Spezialfahrzeug Esprit 51 aus dem James-Bond-Film „Der Spion, der mich liebte“ von 1977. Der Modellbogen ist als Free Download im Maßstab 1:36 verfügbar: https://www.paperdiorama.com/p…ilm-the-spy-who-loved-me/
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Ich habe das Fahrzeug in meiner Version auf einen kleineren Maßstab gebracht, die Fenster ausgeschnitten und mit durchsichtiger Plastikfolie ausgefüllt. Hinter die Plastikfolie habe ich die ausgeschnittenen Jalousien geklebt, so dass ich mir keine weiteren Gedanken über die Inneneinrichtung des Fahrzeugs machen musste.
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Die Fahrzeugkabine habe ich mit Graupappe verstärkt. Die Gestaltung der Heckflossen und der vier Unterwasser-Antriebsturbinen erforderte einige Bildrecherchen im Internet, bevor mir die genaue Anordnung klar wurde. Die Antriebsturbinen erhielten als Kern kurze Plastikröhrchen; den Stoßbügel hinter den Antriebsturbinen habe ich mit einem Stück Stahldraht verstärkt.
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Und hier das fertige Modell vor dem Unterwasser-Diorama-Hintergrund, der im Modellbaubogen enthalten ist. In meinem Modellregal steht das Modell jedoch nur auf einem ovalen Untergrund mit der bläulichen Unterwasserfärbung.
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Mit diesem Modell endet erst einmal dieser lange Beitrag - auch wenn in meinem Fundus noch weitere Modellbogen aus dem Bereich Film und Fiction lagern ... Vielen Dank für die zahlreichen Likes und die bereichernden Kommentare!
Mit herzlichem Gruß, Ulrich
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Mir haben Deine Beiträge zu dem Thema immer gut gefallen

Gruß, Renee
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Hallo Freunde !
Ich beabsichtige ein Modell der USS Enterprise Ncc 1701 aus Metall zu bauen.
Dazu würde ich aber eine entsprechenden Vorlage , einen Kartonmodellbaubogen benötigen.
Könnt Ihr mir vielleicht helfen und mir eine Bezugsquelle nennen.
Ich habe leider selbst keinen Verlag gefunden welcher die USS Enterprise Ncc 1701 als Kartonmodell im Programm hätte.
Ich wäre Euch für eine Nachricht dankbar .
lg. Fritz Reinbold
( E-Mail: office @reinbold.co.at)
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Nach drei Jahren setze ich meinen Beitrag mit der Vorstellung drei weiterer Modelle fort.
Ich beginne mit Darth Vader`s TIE Fighter aus dem „Star-Wars“ Universum.
Den Modellbogen habe ich als free download bei MTK gefunden:
https://www.zoneactivitemanuelle.com › images › papercraft › Star-wars › Darth%20Vader's%20TIE%20Fig
Die 12 DINA 4 PDF-Bögen habe ich verkleinert und auf drei DIN A4 Bögen zusammengestellt.
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Der Bau beginnt mit der kugelförmigen Pilotenkabine, zusammengestückelt aus gerade und gekrümmten Pappstreifen. Auch die Konstruktion der Seitenflügel ist selbsterklärend; wie schon beim Bau des kleinen TIE Fighters habe ich zwischen die Pappschichten der Flügel je einen großköpfigen Nagel eingeklebt. Die Nägel werden später in ein Plastikröhrchen gesteckt, das horizontal durch die Pilotenkabine geführt wird.
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Die Besonderheit von Darth Vader`s TIE Fighter ist der horizontale Flügel hinter der Pilotenkabine. Da der Modellbogen keine Bauanleitung anbietet, musste ich im Internet zahlreiche Bilder (vor allem von Plastikmodellen) dieses Raumschiffes analysieren, um eine Idee zu bekommen, wie dieser Flügel beim vorliegenden Modell angebracht werden soll. An der Vorderkante des Flügels befinden sich zwei konische Trägersäulen für die vertikalen Seitenflügel, die ich um das tragende Plastikröhrchen herum geklebt habe. (Die auf dem Bild zu sehenden roten Plastikhülsen erwiesen sich als zusätzliche Innenverstärkung der Trägersäulen als zu dick und wurden weggelassen).
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Hier nun das Modell in der Vorderansicht vor dem Anbau der horizontalen Seitenflügel.
Die weißen Punkte auf der Pilotenkabine sind Ponal-Holzleim Tröpfchen, die nach dem Trocknen den Fensterscheiben leicht glänzende und konkave Oberflächen verleihen.
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Moin Theo,
klasse lösung das mit den Nägeln und den Hülsen.
Ich bin übrigens auch im Sci-Fi segment unterwegs.
Viele Grüße
Wolfgang
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Und hier der zusammengebaute TIE Fighter in Vorder- und Heckansicht.
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Der TIE Fighter im Einsatz … auch gleich attackiert von einem X Wing Fighter!
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Wieder zurück auf die Erde, genauer gesagt in Gotham City, wo Batman für Gerechtigkeit sorgt (oder es zumindest versucht …). Neben dem gezeigten Modell des Batmobils von 1966 gibt es noch einen weiteren Modellbogen eines Batmobils vom Ende der 1980er Jahre. Das Modelldesign ähnelt in vereinfachter Form dem Batmobil aus dem ersten Spielfilm von Tim Burton von 1989
Der Modellbogen ist als free download bei cppaper.blogspot.com erhältlich.
Er sieht auf den ersten Blick schlicht aus, fordert aber spätestens beim Zusammenfügen der verschiedenen Streifen, die die Karosserie formen, doch Fingerspitzengefühl und Erfahrung.
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Die Bodenplatte des Fahrzeugs, die Achsschächte und die Fahrzeugkabine habe ich durch Pappe verstärkt. Die Fenster wurden ausgeschnitten und mit gelblicher Folie hinterklebt. Im Innenraum habe ich zwei rote Fahrersitze angedeutet.
Auch die Räder habe ich mit Pappscheiben verstärkt – sie liegen allerdings so ausladend in den Radkästen, dass eine drehbare Lagerung nicht möglich ist.
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In Anlehnung an das Design des Batmobils von 1966 habe ich noch ein paar dünne rote Streifen auf der Karosserie und eine Antenne auf dem Heck ergänzt.
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Und zum Schluss noch einmal in den Weltraum, in das „Star-Trek“ Universum.
Wie schon zuvor erwähnt, wurde nach der gleichnamigen Fernsehserie und einer Reihe von Spielfilmen rund um das Raumschiff Enterprise NCC 1701 mit James T. Kirk als Raumschiffkommandant, und darauf folgend einer Sequel-Serie „Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert“ mit einem neuen Raumschiff Enterprise NCC 1701-D und Jean Luc Picard als Kommandant dann noch drei Prequel-Serie („was vorher geschah“) mit dem Raumschiff Enterprise NX 01 unter Kommandant Colin Archer produziert.
Ein Modellbogen der Enterprise NX 01, gezeichnet von Clever Santoro Lopez ist als free download erhältlich.
NX-01 Enterprise | Star Trek : Enterprise - papercraftplaza
Neben den 8 Bögen im PDF Format mit Bauteilen gibt es weitere 27 PDF Seiten mit ausführlichen Grafiken als Bauanleitung, sowie 4 Seiten mit Ansichten des Raumschiffes aus verschiedenen Perspektiven. Ein Maßstab des Raumschiff-Modelles wird nicht angegeben; ich habe die verkleinerten Baubögen auf 3 DIN A4 Seiten zusammengefasst, und gehe dabei von einem Maßstab von ca. 1:1000 aus.
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Hallo Theo,
hast Du die NX-01 von Clever Santoro Lopez schon mal gebaut? Bei mir liegt sie immer noch teilgebaut herum, aber mir ist in weiten Teilen die Lust vergangen. Ursache ist vor allem das Fehlen jeglicher interner Spanten / Strukturen, die das Modell versteifen könnten. Daneben sind manche Abwicklungen grauenvoll kompliziert, was den Bau nicht einfacher macht. Am meisten ärgern mich die halbkugelförmigen Vorderteile der Warp-Gondeln - hier passt einfach gar nichts, und die muss ich erst neu abwickeln, bevor ich weitermachen kann.
Was mir allerdings wirklich gut gefällt ist die Textur, die dem Raumschiff im Film schon recht nahe kommt.
Was sind Deine Erfahrungen mit diesem Modell?
Servus, Woody
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Hallo Woody,
genau darüber werde ich berichten.
Ich habe die Untertasseneinheit, aber auch die anderen Teile mit diversen Pappscheiben und -streifen stabilisiert.
Spannend wird am Ende die Zusammenführung von Untertasseneinheit und Gondelflügeln, weil dort vom Modellbogen her jegliche Anschlusslaschen oä. fehlen.
Die Halbkugeln der Warp-Gondeln fand ich nicht so dramatisch, die finden sich ja ähnlich auch bei den meisten anderen der Enterprise-Modellen. Praktisch habe ich sie nach dem Vorformen von innen mit Ponal-Holzleim gefüllt - das gibt Stabiliät und lässt sich trotzdem auch noch weiter bei Bedarf verformen.
Was die Formung und Zusammenfügung der verschiedenen Bauteile angeht, fand ich - bis auf eine Ausnahme - die begleitenden Explosionsgrafiken ziemlich hilfreich.
Mit herzlichem Gruß, Ulrich
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Die obere und untere Hälfte der runden „Untertassen“-Einheit wird aus einer Reihe von Papierringen zusammengefügt, die ich mit hinterklebten Papierstreifen aneinandergefügt habe. Die Wölbungen auf der Ober- und Unterseite habe ich zur Stabilisierung passend mit dicker Pappe unterfüllt