HMY Britannia, 1:250, Konstruktion Dr. Henning Budelmann

  • Guten Abend.


    Aus gegebenem Anlass habe ich mit dem Bau der königlichen Yacht Britannia begonnen.

    1953 vom Stapel gelaufen, schwimmender Untersatz für Königin Elisabeth II bei unzähligen Staatsbesuchen, 1997 im Beisein von Elisabeth II ausser Dienst gestellt, heute Museumsschiff in Leith bei Edinburgh.

    Wer genauers lesen möchte kann das HIER tun.


    Der Bogen stammt von Henning (Konpass), der ihn mir freundlicherweise hat zukommen lassen.

    Sein Konstruktions- und Baubericht ist HIER zu finden.


    Wie üblich geht es mit dem Spantengerüst los.

    Im Bug und Heckbereich sind die Spanten dichter gesetzt und zusätzlich mit einem horizontalen Spant verstärkt.


     


    Im Mittelteil sind die Spanten etwas weiter auseinander angeordnet.



    Das fertige Gerüst.



    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Sehr schön, Wolfgang!


    ... und nicht vergessen: den königlichen Rolls-Royce, den Henning damals in seinem Baubericht als Download beigefügt hat!


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Guten Abend.


    Ich hätte nicht gedacht, daß ein Spantengerüst ein solches Echo hervorrufen würde.


    Helmut, Fiete, Dieter, Lorenz, Moritz, Dirk, Klaus, Rainer, Peter, Torsten, Robert, Joachim, Sergey, HaJo, Christoph, Willi, Thorsten und Gustav, vielen Dank für eure erhobenen Daumen.


    Servus Klaus, Latürnich! (um einen gewissen Gallier zu zitieren), allerdings weis ich noch nicht welcher der Beiden auf Deck gestellt wird.


    Servus Olli, ich bin mehr für den da:



    Aber nun weiter mit dem Deck.

    Ich habe die Plankenlage noch extra ausgeschnitten und aufgeklebt um den Wassergang ein bisschen zu betonen.



    Die Vorbereitung der vorderen Bordwände.

    Die StB Seite.



    Die Bullaugen werden ausgestanzt, mit Fensterkuvertfolie hinterklebt und geschwärzt.

    BB und StB.



    Die Innenschanz habe ich auch gleich montiert und die Klüsen ausgestanzt.



    Jetzt darf der Kleber ordentlich durchhärten.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

    Edited 2 times, last by wiwo1961 ().

  • Guten Abend.


    Lorenz, Olli, Henning (dein erhobener Daumen freut mich besonders), Helmut, Matthias, Seo, Fiete, Gustav, Dirk, Dieter, Peter, Joachim, Johannes, Zaphod, Klaus, Stephan, HaJo, Christoph, Jochen und Willi, herzlichen Dank für euren Zuspruch!


    Die vordere Hälfte der Bordwand wurde an beiden Seiten ohne Probleme angebracht.


     


    Danach habe ich die hinteren Bordwände auf beiden Seiten montiert.

    Es ist hier genug Überstand vorgesehen, sodaß man die hintere Naht sauber schließen kann.


     


    Noch ein Blick von oben aufs Deck.


     


    Jetzt sind die Schanzkleidstützen und die Verstärkungen der Klüsen an der Reihe.

    Das wird ein bisschen dauern.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.


    Rainer, Johannes, Olli, Klaus, Helmut, Dieter, Harald, Gustav, Henning, Hajo, Dirk, Christoph, Seo, Peter, Joachim, Moritz, Willi, Andreas, Klaus und Thorsten, herzlichen Dank für eure erhobenen Daumen!


    Zuerst muß ich von einem Missgeschick berichten.

    Ich hab nicht aufgepasst und steuerbord achtern mit der spitzen Skalpellklinge ein irreparables Loch hineinzumachen.

    War aber kein Problem, denn ich hatte mir die Seite zweimal ausgedruckt und da ich UHU Schwarz verwende konnte die Klebung mit Aceton gelöst werden und das Ersatzteilsauber eingesetzt werden.

    Hier die Überreste der abgelösten Bordwand.



    Zuerst habe ich die Klüsen aussen montiert und danach die Gegenstücke an der Innenseite.

    Bei diesen wurden die äussere Schnittkante, wie beim Original, silbern gefärbt.

    Dann ging es los mit den Schanzkleidstützen.

    Ich habe mir nach Fotos des Vorbilds entsprechende Stützen gezeichnet und ausgedruckt.

    Die wurden ausgeschnitten eingeklebt und mit einem watefreien Seitenschneider abgelängt und am oberen Ende schräg angeschnitten.


       


    Bei der Gelegenheit habe ich gleich die Initiale am Heck und das Wappen am Bug möglichst genau ausgestichelt und angebracht.


     


    Nun kommt das selbe Spiel mit den Klüsen und Schanzkleidstützen an der anderen Seite.

    Davon morgen mehr.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.


    Gustav, Johannes, Robert, Jochen, Olli, Lorenz, Christoph, Fiete, Peter, HaJo, Dirk, Joachim, Andreas, Willi, Klaus, Nico,Torsten und Helmut, vielen Dank für die Daumen!


    Es gibt heute nicht viel zu berichten.

    Das Schanzkleid wurde geschlossen.


     


    Eine Gesamtansicht.



    Dann habe ich es noch geschafft die Spanten für die Aufbauten auszuschneiden und zu montieren.



    Das war es für heute.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.


    Matthias, Olli, Johannes, Dirk, HaJo, Christoph, Robert, Andreas, Imo, Joachim, Klaus, Dieter, Gustav, Thorsten und Helmut, dankeschön für eure Likes!


    Servus Marco, mein ungeduldiger Leser, Danke für dein Lob und jetzt geht es weiter. ^^


    Die Herbstmahd und andere Gartenarbeiten hatten wetterbedingt Vorrang und so geht es erst heute im Bericht weiter.


    Es gibt bei den Bildern leider einen "Sprung", denn ich hatte auf das Fotografieren vergessen.

    Es wurden die Aufbauwände angebracht, ebenso die Front Richtung Bug und die Seitenteile mit den Stützen für das Bootsdeck.

    Wichtig sind hier im rechten Winkel angeklebte schmale Streifen um ein stabiles, tragfähiges T-Profil zu erhalten.

    Andernfalls knicken die Stützen bei der Montage des Bootsdecks ein.

    Nach der Montage des Bootsdecks wird das Spantengerüst für die Aufbauten aufgesetzt.


     


    Das Anbringen der Aufbauwände ist durch die diversen Rundungen und Türnischen recht aufwendig.


     


    Die Wände hin zum Aufbau des Maschinenbereichs waren einzukürzen.



    Ein Leckerbissen ist die Front des Salons Richtung Heck.



    Das war es für heute.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Wirklich beeindruckend. :thumbsup:

    Der Salon wäre für einen "very britsh" Clubsessel geeignet. :D


    Schade das es die schöne Yacht nicht in die Serienproduktion schafft.


    Gruß

    matz

    Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
    (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

  • Guten Abend.


    Olli, HaJo, Henning, Johannes, Fiete, Gustav, Thorsten, Andreas, Joachim, Christoph, Sergey, Lorenz, Klaus, Michael, Robert, Diter, Helmut und Dirk, Danke für eure Begleitung und die erhobenen Daumen!


    Servus Fiete, herzlichen Dank!


    Servus Matthias, Danke für dein Lob! Geh mal auf die Bildersuche und gib ein "HMY Britannia interior". da gibt es auch Bilder von diesem Salon. Das Sammelsurium von edlen Sitzmöbeln verschidenster Stilrichtungen hat etwas!


    Weiter im Bericht.


    Als nächstes habe ich die Front des Salons mit einem Handlauf und einem Wappenschild vervollständigt.



    Dann wurde das nächste Deck am Kabinenaufbau und am Maschinenhaus montiert.


     


    Das vereinigte Königreich und besonders Schottland ist für seine Gespenster und Geistererscheinungen bekannt.

    Die neueste Sichtmeldung ist die einer "Dame in Gelb" auf der Britannia im Schlafgemach von Elizabeth II.

    Das nachstehende Bild konnte von einem Touristen gemacht werden.



    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.


    Dirk, Helmut (B), Henning, Fiete, Olli, Christoph, Helmut (Lindemann), Klaus, HaJo, Andreas, Hanns, Robert, Dieter, Manfred, Hanns (Kerschner), Gustav, Thorsten, Peter und Lorenz, vielen Dank für eure :thumbsup: !


    Servus Fiete, du darfst dich noch öfter wiederholen, Lob ist immer sehr motivierend!


    Servus Klaus, Danke dir ich bemühe mich, aber ich kanns auch "bürgerlich".... :D


    In den letzten Tagen war es irgendwie zäh.

    Ihr kennt das, man nimmt das Skalpell in die Hand und "es passt nicht".

    Da lässt man dann besser die Finger davon.

    Aber gestern und heute hatte ich einen guten Lauf.


    Als erstes der Brückenunterbau auf dem Bootsdeck.

    Die Bullaugen wurden ausgestanzt, mit Micro Kristal Klear verglast und innen geschwärzt.


      


    Nun die sogenannte "Kings Bridge".

    Bullaugen wie gehabt, die Fenster sind mit Fensterkuvertfolie hinterklebt aber nicht geschwärzt.


     


    Das Foto vom aufgklebten Deck fehlt. :whistling:

    Nun die eigentliche Kommandobrücke.

    Kleines Detail am Rande, wie Henning schon schrieb, der Steuerstand ist eine Etage tiefer hinter der Kingsbridge mit keiner Sicht nach aussen.

    Das Schanzkleid der Brückennocken ist bereits geschlossen.


     


    Jetzt wurde noch das Schanzkleid eine Etage tiefer komplettiert.


     


    Das war es schon wieder.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Ja, auch zum Beispiel bei den (zivilen) Schiffen der OLYMPIC-Klasse befand sich der Ruderstsnd nicht auf der eigentlichen Brücke, sondern, allerdings auf demselben Deck, in einem separaten Raum dahinter.

    Fertig: Patrouillenschiff POTSDAM

  • Dann fuhr der Rudergänger nur nach Gehör (Kommandos) und Kompass? Warum wurde das so gemacht?

    Moin, moin Klaus,


    das ist eigentlich immer schon so in der christlichen Seefahrt gewesen......Rudergänger und Posten Maschinentelegraf macht genau das, was ihnen vom Wachoffizier oder dem Kapitän (Kommandant) daselbst angewiesen wird. Befehl bekommen......Befehl wiederholen......Befehl mit dem Ruder/Maschinentelegraf ausführen.....Ausführung des Befehls an den Befehlsgeber zurückmelden. Das ist nunmal so........ ^^ (beim Sportboot ist man ja zumeist Kapitän, Wachoffizier, Rudergänger und Posten Maschinentelegraf in einer Person......:D).


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Ich kannte das bisher nur von historischen Seglern auf denen der Steuermann an der Pinne unter Deck nichts sieht. Für spätere Epochen habe ich nur offene oder verglaste Steuerstände vor Augen (außer auf U-Booten ;) )

    »Das muss das Boot ab können!»

  • Guten Abend.


    Johannes, Fiete, Zaphod, Olli. Helmut (B), Klaus, Dieter, Gustav, Robert, Christoph, Dirk, Helmut (Lindemann), Joachim, Sergey, Peter, Seo und Andreas, Dankeschön für eure Likes!


    Servus Helmut und Fiete, Danke für eure Antwort auf die Frage von Klaus.


    Servus Klaus, ich habe noch ein bisschen herumgesucht und bin auf folgende Information gestoßen.

    Man wollte den Steuerstand besonders gut geschützt wissen, sollte es zu einem Angriff auf das Schiff kommen.

    Die Kommandos wurden mittels Sprachrohr in den Steuerstand übermittelt.

    Ich empfehle diesen bebilderten Artikel: Link


    Es ist einiges weitergegangen.

    Der Schornstein ist fertig.

    Die gerundete Schornsteinkappe ist recht aufwendig zu formen, aber man bekommt die Rundung ganz gut hin.

    In der Kappe verbirgt sich ein eigenes Spantengerüst zur Formgebung.



    Dann ein Aufbau hinter dem Schornstein, auch mit einem eigenen Spantengerüst um eine gute Stabilität zu erreichen.



    Am Kabinenaufbau gab es noch eine große Oberlichte und einen weissen Kasten mit zwei Türen.



    Zum Schluß wurde das Brückendeck noch mit verschiedenen Podesten für Antennen u.a.m. versehen.



    Bis zum nächsten Mal,


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934