MRB ❤️ Thread #2 - Teilnehmer (5/5): Pianisto, die Werft, Gerald Friedel, racepaper, Heiner

  • Die Schubstange geht zwischen die zwei angedeuteten kleinen Kreise auf dem kleinen gelben festen (!) Querträger durch und dient zum Bedienen des Werkzeugs z. B. Öffnen und Schliessen der Baggerschaufel. Die kleinen Kreise deuten auch die Positionen an, wo das Werkzeug angehängt bzw. befestigt ist.


    Und für das gelbe Unikum noch eine Baggerschaufel zu konstruieren und wieder alles ab- und umzubauen? Nö, der Kran kommt aus der Friedelschen Sonderserie: "Was ist gelb und kann sich bewegen?".


    Wer Authenzität und Detailtreue möchte, bitte Bauberichte von Seo, JosefW und vielen anderen, die über meinen Nife-au ackern um sich und uns zu erfreuen, goutieren. Es gibt sie noch die Modellbauer! (@manufaktum)


    Aber ich freue mich auch über Zuspruch, Ansprache, Kritik und was sonst noch so ein Forum hergibt!

    BlackBOx, das ist keine Kritik an Dir! Im Gegenteil ich finde es ja gut, wenn man sich interessiert für das was gut und richtig ist!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Uhiii Gerald,


    Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Sonderserie 8o

    Das heißt es gibt schon was oder es kommt noch was dazu ?


    Lass seh‘n :D


    Gruß

    Stephan



    Ach ja,

    den Kran würde ich jetzt auch nicht mehr auseinander pflücken.

    Was mich aber stört, diese roten Scheiben auf den Achsen.

    Da solltest du noch was ändern.

  • Natürlich kommt noch was dazu, aber nicht am Ende vom Kranarm, sondern viel wichtiger Hüdraulickleitungen, ohne die bewegt sich nicht mal ein unnützer Kramarn o. s. ä. ;). Diese Leitungen hat der Konstrukteur auch vergessen, was ich schon zum Vorwurf mache, weil ich jetzt alles selbst ablängen muss und noch schlimmer ich muss rauskriegen, dass jeder Zülinder 2 Leitungen braucht und wie das ordentlich am Arm verlegt wird, weil die beweglichen Leitungen um die Scharniere herum verlegt werden sollen, vermutlich viel teuerer sind als die fixierten Metallleitungen, aber dat wird schon.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

    Edited once, last by Gerald Friedel ().

  • Du meinst (um jetzt Missverständnis zu bereinigen): Welches anderes gelbes Modell ich bauen werde, um es entsprechend durch meine kühnen Baufähigkeiten zu veredeln?


    Es grüßt der verwirrte (ist nicht schlimm, bin ich öfters) Gerald??

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Hmmm, ich glaube Stephan, diese Art der Serie kann ich nicht leisten, weil sowat von Gelb habe ich nicht mehr in meinem Fundus. Die Texano oder Tiger Moth gibt es auch noch in quietschgelb, die sind aber nicht in meinem Bestand...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Ne, ne lieber Stephan, ich hatte das ja nicht gemeint, deshalb habe ich Dich ja missverstanden. Du willst mir blos heimzahlen, dass ich öffentlich angeraten habe Volkerts Reifen auch zu profilieren!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Jetzt hätte ich bald aus Versehen vor lauter Rumlabern vergessen den neuesten Baufortschritt zu dokumentieren:


    Bild 1: Zahnstocher sind durch Metallstangen ersetzt worden (na ja, um ehrlich zusein, ich habe Alufolie drumherum geklebt).

    Bild 2: die fixierten Leitungen am Kranarm sind verlegt worden, fehlen nur noch die fixierten Leitungen an den großen Kolben und dann noch die flexiblen, der Hydraulikverteilerkasten ist auch schon gebaut (der kommt zwischen die schwarz-gelb schraffierten Flügel, aber noch nicht montiert.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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  • Hallo Klaus,


    jetzt muss ich Dich zweifach enttäuschen:


    a) Ich trinke nicht zuviel sondern zuwenig Cola (Zero) und dann nicht mal Afri (ist mir echt zu süß) wir sind doch alle ein wenig Bluna!

    b) Auch wenn der nicht silberne Löffel es verheißt, es kommt kein Werkzeug an das Ende des Arm.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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  • Noch ein kleiner Nachschlag bei der Hydraulik:


    Bild 1: die festen Leitungen an den Kolben sind montiert.

    Bild 2: die ersten flexiblen Strippen sind gezogen.


    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • So die letzten hydraulischen Bilder vom Kran, habe Euch lang genug damit drüngsaliert. Einzig die Verbindungen beim zweiten Gelenk sind zu lang geraten, aber es war friemlig genug und lasse es jetzt so. Zwei Hydraulikleitungen sind noch am Kranarmende "offen", damit des angesetzte Werkzeug noch eine weitere Bewegung ausführen kann.


    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Gerald Friedel Und wenn das Teil fertig ist, kommt die Ju ?( Mach' mal langsam, ich hab' mir in den Kopf gesetzt, die Ju im Nachbarforum parallel zu deiner zu bauen 8o Aber für eine dritte platzfressende Flugzeugbaustelle hab' ich gerade überhaupt keinen Platz, bevor nicht einer von den anderen beiden Vögeln unter der Decke fliegen geht :wacko:


    Einzig die Verbindungen beim zweiten Gelenk sind zu lang geraten

    Das weißt nur du... Und die paar Leutchens, die das jetzt gelesen haben :D Wobei, ich kratze mich am Kopf und komme beim besten Willen nicht drauf, was denn jetzt wo überhaupt zu lang sein soll ?( Als Nicht-Baggerindschenjöhr habe ich nicht den Hauch einer Chance, da einen Fehler zu finden :whistling: Großartige Arbeit, Gerald :thumbsup:


    Gruß,


    Daniel.

  • Hallo Daniel,


    im dargestellten Zustand ist das 2. Gelenk maximal abgeknickt, d. h. die Enden der fixierten Leitungen sind maximal entfernt. Das heißt fährt der Kolben aus nähern sich die Enden an und man hat dann viel überflüssige flexible Leitung. Bin zwar auch kein Hydrauliker, aber es hat auch mehr mit Geometrie zutun. Aber ich gebe Dir recht, wenn man es nicht weiß, macht es einen auch nicht heiß!


    Und ich liebe das technische Outfit, ein bisschen mehr Giger und man hätte ein stationäres Alien (jetzt dreht mein Kopfkino durch).

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Moin Gerald!

    Hansa Flex(Hydraulik weltfirma für Schläuche in Bremen) hat gerade in einem Zeitungsbericht mitgeteilt, daß es Lieferschwierigkeiten gibt.

    Also Schläuche müssen genommen werden, wie sie gerade vorrätig sind. Du hast keine Schuld an den zu langen Schlaüchen. Corona ist Schuld. :) :sleeping:

    Grüße

    Hanns


    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...jetzt lieber zu Hause bleiben

  • Moin,


    derzeit in Deutschland habe ich etwas in meinen digitalen Archiven entdeckt. Seinerseits 2017 in Amsterdam lag die Black Watch, wo ich sie unter anderem von einem Kreuzfahrtschiff herunterfotografieren konnte und haben nun eine zusätzlich Quelle für Details, wobei das natürlch trotzdem mit der Royal Viking Sky abgeglichen werden muss.


    Es lebe der 24xFach Zoom (davon 12xFach optisch)


    Gruß pianisto

  • Hallo Hanns,


    ach ja genau, es war mir blos wieder entfallen, dass ich dafür gar nichts kann! Herzlichen Dank für die Recherche und die Entlastung!

    Dafür gibt es auch einen kleinen Baufortschritt zu berichten:


    Die bewegten Schiebetüren:


    Bild 1: Reparatur des Fehlers im Spiegeln. War ganz einfach, einfach rechteckig ausschneiden und dann entgegengesetzt wieder einsetzen.

    Bild 2: 2 Schiebetüren von außen.

    Bild 3- 5: Schiebetür links in Aktion zu - aufer - ganz offen. Dazu waren wieder Abweichungen von der Konstruktion notwendig, aber das macht nichts, Hauptsache es funktioniert, in der nächsten post werden diese dann am Beispiel der rechten Tür erklärt (aber nicht mehr heute).


    Die Fenster haben mittlerweile ihre Trauerränder erhalten, lustige Anekdote nebenher, Fensterausschnitt war zum Beispiel 5cm x 3,5cm und ausgeschnittener Rahmen über alles jupp auch 5cm x 3,5cm, glatter Durchfall! Rahmen eingescannt und mit individuellen Werten in vertikaler und horizontaller skaliert, neu ausgedruckt, so dass die Rahmen halt am Fahrergehäuse fanden.


    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • So wie versprochen, die Schiebetür-Konstruktion:


    Bild 1: Es wird aus Bristolpappe (shwarz eingefärbt) eine Schiene geschnitten und in den Türaufsatz am Dach eingeklebt.

    Bild 2: Der Reiter der oben auf die Schiene eingesetzt wird, ein kleines Stück Pappe innen im Reiter verengt den Spielraum, so dass der Reiter nicht so wackeln kann.

    Bild 3 - 4: Aufgesetzter Reiter

    Gleiches wird auch an der Unterkante der Fahrerkabine angebracht, ebenfalls ein Reiter eingesetzt, der nun natürlich nach oben geöffnet ist.

    Damit ist die Tür wie mit einer Klammer eingehängt und kann nach links o. rechts bewegt werden. Funktioniert auch wenn der Trolley auf dem Kopf steht.


    Bild 5 - 7: Tür rechts offen - verschließend - total zu.


      

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Hallo Harald,


    natürlich mache ich die Tür immer wieder auf und zu! Es muss ja ab und wann gelüftet werden!.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Ja, ich habe bei meinem Mähdrescher auch schon mindestens zweimal die Tür auf- und zugeschoben.... also nicht sinnlos!

  • Hej!


    Seid heute ist mein neues Arbeitszimmer eingerichtet. Man beachte die kostenlosen teuren Designervintagemöbel.

    Mein Fotografiertisch



    Mit den Herzensangelegenheiten und ja!!!! einen Decksplan der Kurzversion (Lang lebe die Autkionsplattform mit dem "E")



    Der Arbeitstisch:



    auch mit etwas für's Herz:



    Gruß pianisto

  • Ist das der neue Minimalismus?


    LG
    René


    Leimhaftungsgesetz

    (1) Wer Leime oder andere klebende Stoffe oder Bindemittel in Umlauf oder zur Anwendung bringt und sie dabei an seinen Fingern verteilt, der haftet.

    (2) Wer nichthaftenden Leim oder andere nichtklebende Stoffe oder Nichtbindemittel in Umlauf oder zur Anwendung bringt, der kann dafür in Haft genommen werden.

    (3) Der Hersteller von Leim oder anderen klebenden Stoffen oder Bindemitteln haftet für die Haftung.

  • Das müsste so etwas ähnliches wie eine ASEA Rc2 sein, in Österreich als BR1044 untewegs. Bitte gerne um Korrektur.


    Leimhaftungsgesetz

    (1) Wer Leime oder andere klebende Stoffe oder Bindemittel in Umlauf oder zur Anwendung bringt und sie dabei an seinen Fingern verteilt, der haftet.

    (2) Wer nichthaftenden Leim oder andere nichtklebende Stoffe oder Nichtbindemittel in Umlauf oder zur Anwendung bringt, der kann dafür in Haft genommen werden.

    (3) Der Hersteller von Leim oder anderen klebenden Stoffen oder Bindemitteln haftet für die Haftung.

  • Moin alle!

    Die LIEMBA - eine Herzensangelegenheit. Man muss nicht schön, schnell, robust oder sonst bermekenswert sein, um bemerkenswert zu sein, es reicht, wenn man völlig fehl am Platz scheint und trotzdem lange genug durchhält. Mir persönlich macht das Hoffnung :D .

    Ihre Geschichte sollte inzwischen bekannt genug sein, um nicht alles hier wiedergeben zu müssen, nur kurz: 2 x gebaut, als Fracht an Bord von 3 verschiedenen Dampfern zur See gefahren, 2 x untergegangen und trotzdem nach 108 Jahren im Dienst noch immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Die Geschichte von der Karawane, mit der sie durch den Busch geschleppt wurde, ist vermutlich ein Märchen (die Gleise der Mittellandbahn von Daressalam zum Tanganjikasee hatten Kigoma erreicht, 2 Wochen bevor die letzten Teile in Daressalam eintrafen), die Fotos dieser "Karawane" könnten allerdings den Weg vom Bahnhof (auf einem Bild von damals deutlich zu erkennen) zum Seeufer zeigen - immerhin ca. 400 m. Da wegen des Kriegsausbruchs die Seitenslipanlage nicht mehr fertiggestellt wurde (so Wikipedia), bekam sie auch keinen richtigen Stapellauf, sondern wurde erst in ein provisorisches Becken langsam hinabgelassen, bevor man die Verbindung zum See durchstach und sie am 05.02.1915 aufschwimmen konnte. Und dieser ganze Aufwand dann für nur mäßige Seeeigenschaften; bemängelt wurden unzureichender Tiefgang („Das Schiff rollte deshalb sehr stark“), zu wenig Trimmmöglichkeiten, zu wenige und zu schwache Schotten, Maschinen zu schwach und verursachen starke Vibrationen, Steuereinrichtung sehr störanfällig und der Schornsteinzug reicht bei Holzfeuerung nicht aus. Die Bewaffnung im August 1915 verbesserte hieran wenig, und so betrachtet ist die Selbstversenkung knapp 1 Jahr später dann vielleicht gar nicht als SO großer Verlust empfunden worden.

    Trotzdem ist sie seit 1927, ihrer letzten Hebung, nicht mehr untergegangen. 1975 von Dampf auf Diesel umgestellt und noch einmal gründlich überarbeitet, ist sie leider seit 2018 offenbar überwiegend aufgelegt und fährt nur noch sehr selten auf dem See, da sich ihr Zustand seit Jahren beständig verschlechtert hat und trotz der Aktivitäten verschiedener Vereine weder ausreichende private Mittel, noch offizielle Hilfe für eine Grundinstandsetzung erlangt werden konnten. Im Mai 2022 wurde meines Wissens zuletzt im Parlament in Dodoma darüber diskutiert, dass das Transportministerium endlich für eine Instandsetzung sorgen solle. Sollten die Deutschen irgendwelche Spuren in den Verwaltungen Ostafrikas hinterlassen haben, dürfte dies die Garantie für 10 weitere Jahre Stillstand sein. Vielleicht sollte man sie statt dessen einfach wieder als Kanonenboot ausstatten und in die Bundesmarine integrieren (erscheint mir -vergleichsweise- nicht aussichtslos), dann erhielte die Meyer-Werft vom Kanzleramt die Genehmigung zur Instandsetzung (Irgendwann. Ganz bestimmt!), und anschließend würde sie im Ringtausch mit polnischen Einheiten deren Schnellboote in der Ostsee ersetzen ... nein? Ach, die Polen halten das für einen schlechten Witz Tausch - dann, fürchte ich, wird es langsam sehr eng für sie.

    Nun, Imo hat ihr bereits mit ihrem Bogen ein sehr schönes Denkmal gesetzt. Ich will versuchen diesem Bogen gerecht zu werden und nur sein Erscheinungsbild etwas "aktueller" zu gestalten, ohne sie dabei aber als Wrack dastehen zu lassen - dafür haben Capt. Titus Benjamin und seine Crew schon zu lange zu viel Herzblut in sie hineingesteckt. Ich bewundere deren Arbeit ehrlich sehr, ohne ihre Crew würde es die LIEMBA mit Sicherheit schon lange nicht mehr geben!

    Das Spantengerüst ist wieder einmal passgenau auf zehntel Millimeter, Imos Konstruktion verspricht ungetrübten Bastelspaß.


     

  • Ui, vielen lieben Dank erstmal allen für diese vielen Likes, das freut mich riesig! Um so mehr, als ich im Moment etwas ausgebremst bin; alle Testergebnisse sagen zwar, dass ich es nicht habe, aber wenn mich dieses blöde Virus doch mal erwischt, kann es sich nicht mehr viel anders anfühlen. Ich glaube, ich habe 1984 in der Grundausbildung das letzte Mal so geröchelt und gekrächzt...

    Das Spantengerüst ist inzwischen ziemlich fertig; die hinteren Stringer haben auch das traditionell eher wackelige Dampferheck sehr schön stabilisiert, so dass das Oberdeck eine gute Auflage hat. Zum Glück waren beim Fotografieren die Stringer noch nicht abgebunden, ich konnte ihre Oberkanten noch sauber an Spant 13 ausrichten.

    Das Oberdeck hat zweifellos schon bessere Zeiten gesehen. Laut Capt. Benjamin in der GEO-Reportage (16:30) stammt es immer noch aus der Zeit, "als das Schiff entstand", was man vielleicht etwas großzügiger auslegen muss, da sie jedenfalls 1927 bei Übernahme durch die Engländer und Umbenennung in LIEMBA dies durchgehende Oberdeck noch gar nicht hatte - so jedenfalls das Modell im Eisenbahnmuseum von Nairobi. Unstreitig ist es aber abgenutzt, "fertig" und muss ausgetauscht werden. Gleiches gilt für das Backdeck. Falls Ihr übrigens je an Bord seid und in die Verlegenheit kommt: die linke Holztür dort ist für Damen ("Choo cha Wanawake"), die rechte für Gentlemen ("Choo / Wanaume") - man kann nie wissen, wann man das wissen muss... ;)

    Am Oberdeck habe ich noch 3 Änderungen vorgenommen; einmal die Decksöffnungen. Die kommen später, nur soviel: ich habe inzwischen eine Idee gehabt, wie ich das halbe Pfund Bleidach auf dem Modell anbringen kann, und Karton hat nicht viel damit zu tun. Dann sind da die geänderten Sitzbänke achtern, quasi der "Freiluft-Salon" der 2. Klasse. Eine Produktion der Marine Services Company Limited auf YouTube, deren Inhalt ich bis heute nicht wirklich ergründen konnte, zeigt ab 2:35 die einzige mir bekannte Aufnahme des Rettungsmittelplans mit interessanten Einblicken in den inneren Aufbau - danach hat die mittlere Sitzreihe aber eine Bank weniger. Und die Decksaufbauten sind geteilt; vorne liegen die Kabinen der ersten Klasse (als wichtigster Unterschied zur 2. Klasse mit eigenen Waschbecken ausgestattet, wenn auch nicht WC), dann die Teilung mit Durchgang hinter Gittertüren, in dem das CO2 gelagert wird, dann der hintere Aufbau mit Küche, Restaurant und Bar. Und auch, wenn Euch das jetzt enttäuscht: hiervon werde ich NICHTS bauen.´Tschuldigung. Ich werde froh sein, wenn das Dach darüber nicht von selber wieder herunterkommt...

    Als nächstes: die Bordwände.


     


     


  • Nochmal vielen Dank für all Eure Likes! Mit DER Unterstützung habe ich mich dann auch an Teile gewagt, vor denen ich bisher zurückgeschreckt bin: die Bordwände. Jede besteht aus 5 Teilen (plus Ankerklüsen), und das Heck aus 2 weiteren Streifen, die natürlich alle am liebsten fugenlos an einander gefügt werden wollen. Oder auch nicht fugenlos; Imo bietet an, die genieteten Plattengänge darzustellen, indem man jeweils einen schmalen Rand um 20a/21a und 20b/21b stehenlässt und diese Teile dann hinter 20/21 bzw 20c/21c und 20d/21d auf 20b/21b klebt. Da ich meine Nietenreihen schon ziemlich kräftig fand, habe ich das aber bleiben lassen.

    Laut Bauanleitung, sollen die Bordwände einzeln gebaut, dann am Heck verbunden und von da nach vorne um das Spantengerüst gelegt werden. Ich habe stattdessen von vornherein 20 mit 21 und 20b mit 21b jeweils am Heck verbunden, so dass ich dort eine sauber durchgehendes Nahtbild bekam und dann erst die Bordwandteile von hinten nach vorne mit einander verbunden. Die Passgenauigkeit ist in jedem Fall mal wieder allererste Sahne, wer eine ruhigere Schere führt als ich, könnte hier bedenkenlos alles mit Weissleimnähten verschweißen. Ich habe statt dessen schmale Streifen hinterklebt, damit es an den Wacklern keine Spalten gibt, die selbst bei dieser nicht mehr wirklich weißen Bordwand sonst extrem auffallen würden. Wie gesagt: LIEMBA soll nicht wie ein Wrack aussehen…

    Bis auf die beiden fehlenden Streifen um das Heck finde ich das Ergebnis bisher vielversprechend. Eine erste Stellprobe bestätigt, dass der Bogen wieder Präzision im Zehntelmillimeterbereich liefert; eine sich derzeit scheinbar andeutende (minimale!) Lücke zwischen Vordersteven und bugseitigem Bordwandende wird sich schließen, sobald die Bordwände wirklich eng am Spantengerüst anliegen. Und falls ich das nicht hinbekomme, hat Imo den Steven als PVL angelegt; was nicht passen sollte, wird damit passend gemacht...


     


  • Hallo Heiner,


    Was für ein hübscher und neugieriger Löwe! Aber keine Angst,auf meiner Werft laufen auch zwei bis drei freilaufende Löwen rum, zwei davon sind als Security fest angestellt und einer kommt dann auf Werksvertragsbasis gelegentlich dazu! Und ein kleiner Tiger schaut ab und zu, ob er Futter findet! Eine echt tolle Katzenbande!

  • Hallo Heiner,

    Deine Modifikationen an der Liemba gefallen mir richtig gut ! Erste Sahne !

    Stups die süße Löwennase von mir ;)

    Imo

    My mind is like my Internet Browser.

    I have 19 tabs open, 3 are frozen and I have no idea where the music is coming from....

  • @ Martin: ja, unser Löwenrudel ist ähnlich aufgebaut, nur dass sie als "security" höchstens gegen andere "Löwen" taugen. Und gegen Hackfleisch natürlich, mit Hack haben wir inzwischen nur noch Probleme, wenn wir selber welches essen wollen...

    Allen anderen vielen lieben Dank für Eure likes!

    Mit der LIEMBA ging es inzwischen weiter, aber leider nicht mit so guten Nachrichten, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Bordwände sind mit FixoGum nur angeheftet, weil mir meine Grafik übertrieben vorkommt. Plattengänge, Nieten und die Verschmutzungen sind einfach zu viel - selbst mit den schlimmsten Rost- und Scheuerstellen ist der Rumpf auf allen Photos deutlich weißer, als er hier aussieht. Ich hatte schon allein deshalb vor, die Wände in den nächsten Tagen nochmal am Rechner zu überarbeiten und dann neu zu bauen.

    Und dann habe ich beim Anheften gemerkt, dass ich sie irgendwie auch verhunzt habe. Am Heck hatte der obere Querstreifen mit dem Namenszug (Teil 22) backbord und steuerbord je ca. 2 mm Überlänge. Ich habe ihn darauf mit Laschen in der Heckrundung angesetzt und mich langsam nach vorne gearbeitet, so passte er (leidlich, wahrscheinlich habe ich die Rundung nicht richtig getroffen) und folgte mit der Oberkante auch genau der Decksoberseite. Die Überlängen habe ich dann an den Bordwandenden abgeschnitten. Da sich die Bordwandeinschnitte am Versaufloch als Referenzpunkt genau mit Spant 8 und der Kante des Oberdecks traf, scheint mir das die richtige Lösung gewesen zu sein. Vielleicht zufällig sind diese 2 mm aber trotzdem ziemlich genau das, was mir an Bordwand vorne fehlt, um den Bug zu schließen, und auch die Teile 23 und 24 haben einen Absatz, als ob Spant 8 abweichend von der Markierung an der Bodenplatte weiter heckwärts gehören würde - das allerdings hätte zwar für für die GÖTZEN gestimmt, wäre aber bei der LIEMBA falsch.

    Bis ich mit den Bordwänden den nächsten Anlauf nehme, mache ich an den Aufbauten der 2. Klasse auf dem Oberdeck weiter; hier wollen zahlreiche Fenster nicht nur verglast, sondern sämtlich mit Anschlag oben angeklappt und zumindest an den Kabinen mit Moskitonetzen verschlossen werden. Das wird spannend...


      


      


      

  • oh je ... hier scheinen ja einige Baustellen den Temperaturen zum Opfer gefallen zu sein 😬


    Ich starte gerade mit deutlich mehr Motivation ins neue Schuljahr als vor den Ferien. Da lief es nur noch auf Notstrom ...wenn überhaupt. Wir waren lange Unterwegs aber das hat gut getan.


    Vor ein paar Tagen habe ich mein Sternchen mal ausgedruckt (es fehlen garantiert noch Teile - aber erstmal loslegen...)

    Das erste Spantgerüst hat auch prompt nicht gepasst, weil ich die Abzüge für die Papierstärke vergessen hatte (au weia) aber der zweite Rumpf passt. Ich bau die Variante mit etwas Schräglage, weil sie dann neben Krullebol stehen soll.

    Gesabbel Ende... hier sind die Bilder:

    Das Deck passt ...

    ...nur die Bordwände sind zu kurz.



    Der 2.Versuch passt


    Wie bei der Severn kommt die Aufbauwand in das Deck ...


    Passt! Bevor Die Außenhaut komplettiert wird , will ich die Plicht noch einbauen. Das wird mit den oben eingezogenen Bordwänden sonst schwierig ...



    Liebe Grüße !

    Imo

    My mind is like my Internet Browser.

    I have 19 tabs open, 3 are frozen and I have no idea where the music is coming from....

  • Moin Imo!

    Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll... also erstmal: süß, die Kleine, und SEHR verlockend. Kein Wunder, dass Du sie hier baust.

    Einziger Kritikpunkt von mir bisher: ein Spant hinter Bullaugen? :pinch: Bei Einzelstücken ohne Verglasung ist da nicht viel gegen zu sagen, aber - Du machst uns doch hier nicht umsonst den Mund wässrig, oder ;) ? Oder...? ;( ;(

    Und wo wir bei DEM Thema gerade sind:

    Wie bei der Severn kommt die Aufbauwand in das Deck ...

    das würde ich SO gerne mal ausprobieren...

    Und jetzt zurück an den Rechner, Bordwände entschmutzen...