Aliens - UD4L Cheyenne Dropship + M577 APC - 2 Versionen - 1:250 - PRmodels - Free Download

  • Hallo Leute,

    nachdem ich mit den Ketten vom Mark VIII nicht so richtig weiterkomme, musste ein Modell dazwischen.

    Da ich Science Fiction Fan bin und kleine Modelle liebe, habe ich mich für das UD4L Cheyenne Dropship mit dem M577 APC entschlossen.

    Eigentlich ein einfaches Projekt, aber ihr kennt mich, so einfach mache ich es mir nicht.

    Und wie es halt so ist, man kommt vom hundertsten ins tausendste und ruckzuck ist man wochenlang beschäftigt (zumindest bei meiner noch begrenzten Zeit).


    Der Bogen stammt aus einem großen Konvolut an kleinen Modellen, die PRmodels kostenlos als Einmaldownload anbietet. Dort sind jede Menge solch kleiner Modelle drin.

    DL: http://prmodels.eu/


    Der Bogen besteht aus 2 DIN A4 Seiten, wobei eine Seite die Bauanleitung und die Zusatzteile für ein Modell mit geöffneter Bewaffnung zeigt.

    Genau dieser Teil hat mich veranlasst, beide Varianten zu bauen. Eine entsprechende Menge an Ausdrucken in unterschiedlichen Papierstärken war dazu nötig.


    Genug geschwafelt, fangen wir an, hier zunächst der Baubogen.


  • Einzige Ausstattung des Hangars selbst sind diese - wie ich meine - Leuchten.


    Leider sind alle vier gleich, so dass zwei von vier der weiß angedeuteten Scheinwerfer in die falsche Richtung zeigen.

    Ich wollte das noch ändern, habe es aber dann vergessen.





  • Ab jetzt geht es Schlag auf Schlag. Die Einzelteile des Dropships sind meist recht einfach zu bauen. Es gibt aber auch kompizierte.

    Ich werde mich kurz halten mit den Kommentaren.


    Die beiden Varianten habe ich parallel gebaut.




  • Um die Modelle zu stabilisieren, war als nächstes die Ladebucht an der Reihe. Beim Hangarmodell ausgebildet und beim fliegenden Modell nur geschlossen. Ich habe selbst an die reine Klappe Klebelaschen angebrach, was ich aber nicht fotografiert habe.


  • Nun waren die Landekufen an der Reihe. Diese sollten einfach nur als Fläche dargestellt werden.

    Das gefiel mir nicht, also habe ich die Stützen ausgeschnitten. Das sind ganz schön dünne Teile.


    Hier zunächst die Heckkufe.



  • Dann die vorderern Landekufen. Auch diese habe ich entsprechend ausgeschnitten. Diese Kleinstschnitte mussten aber nur beim stehenden Hangarmodell gemacht werden.

    Das fliegende Dropship hat eingefahrene Kufen und somit nur Flächen.



    Die Heckkufe beim fliegenden Dropship wollte nicht passen und ich habe einen Teil des Hecks wieder ausgeschnitten, zerstörte Teile ersetzt und die Kufe soweit möglich eingeklebt.

    Das stimmt noch immer nicht mit dem Original überein, das habe ich aber erst nachträglich im Netz gesehen und darum auch so gelassen.


    Die vorderen Kufen klebe ich erst später ein, die sind sehr empfindlich.






  • Die Rampe des Laderaums steht beim "geparkten" Dropschip offen, dort findet der Personentransporter Platz. Mit dieser Ladeklappe habe ich dann auch die vorderen Kufen angeklebt.


    Damit waren die beiden Dropships und die Hangarnachbildung fertig. Es folgen die APCs (Armored Personell Carrier).



  • Eine kleine Ecke im Baubogen ist für die APCs reserviert. Genauso einfach sollten sie auch gebaut werden. Nicht mit mir.


    Ich möchte die Räder darstellen und baue daher die Karosserie um einen schwarz gefärbten Block herum.


    Das letzte Bild ist die vorgesehene Karosse.





  • Das vordere Geschütz hat nur aufgedruckte Rohre. Ich baue welche ein und nehme dazu 0,5 mm Draht.


    Was soll ich sagen, ich fand alles wunderbar, bis ich mal wieder die Makroaufnahmen gesehen habe. Die Rohre sind leider nicht alle gleich. Ich ging aber davon aus, dass das in Realität nicht bemerkt wird.



  • Bei den Rädern habe ich zunächst versucht, diese aus 2x1 mm Bristolkarton herzustellen. Das Aussticheln geht aber bei der Stärke nicht sauber genug und eine Ummantelung mit Papier bringt auch keine exakte Rundung.

    Also habe ich aus 0,5 mm Fotokarton jeweils drei Scheiben ausgestanzt und aufeinander geklebt. So sind die Räder auch rund.

    Da diese aber an der Flanke abgerundet sind, habe ich den äußeren Ring eingedrückt, so dass die Räder einigermaßen aussehen wie beim Original.

    Später habe ich noch die äußeren Ringe mit dunkelgrauem Filzstift übermalt.





  • Dann wollen wir mal wieder. Ich hoffe, meine Zeit reicht bis zum Ende des Berichts.


    Die Räder sind dran, es geht an die Hauptgeschütze. Turm kann man das nicht wirklich nennen, die Geschütze sind unbemannt und können nach hinten weggefahren werden.


    Die Kanonen selbst sollen aus einem einfachen Rechteckigen Kasten gebaut werden. Den wollte ich etwas verbessern, in dem ich Rohre anstatt Karton eingeklebt habe.

    Aus das ist nicht korrekt, wie ich es im Netz gesehen habe. Also habe ich die Teile komplett neu gebastelt.




  • Die Laufschienen sind einfache Kartonstreifen, zusätzlich habe ich noch die Klebefläche überklebt und einen Sockel unter die Geschütze geklebt.


    Damit kann ich die eine Version im Hangar mit zurückgefahrenem Geschütz darstellen und die für das Gelände vorgesehene Version mit aktivem Geschütz.



  • Dropship und Transporter für die Hangarversion sind fertig und werden auf die Basis geklebt.


    für diese Version fehlen nur noch 2 Lader, in einem davon stelle ich mir Sigourney Wiewer vor.


    Diese Lader sind doch ziemlich klein, ein Ausschneiden der Fahrerkabinen habe ich mir verkniffen (ich habe ja auch keine Fahrer).






  • Das Gelände für die "wir sind im Einsatz" Version wollte ich in der selben Größe wie die Hangarversion. Zumal ich die bedruckten Randstreifen anbringen wollte.


    Ein wenig Matsch, Farbe und Trockenbürsten waren schnell aufgebracht, lediglich die Trockenzeiten dazwischen waren lang.

    Wärend dieser Trockenzeiten habe ich mir überlegt, was auf das Gelände kommen soll.


    Da ich nichts fertiges da habe, wurde die Restekiste ein wenig geplündert. Zwischenzeitlich war ich so vertieft, dass ich das fotografieren vergessen habe, darum so abrupt das Fertigbild.




  • Apropos Misserfolge, auf dem Gelände fehlte noch etwas wichtiges - Aliens.


    Ich habe im Netz einige 3D Druck Exemplare gefunden, allerdings sind alle Druckvorlagen nicht für eine so winzige Größe vorgesehen.

    Mein Drucker kann zwar 0,01 mm Schichten, aber auch das ist für manche Strukturen immer noch zu grob.


    Der erste Versuch war nicht zu verwenden. An den Aliens fehlten Teile und manche Stützstruckturen waren sogar leer.


    Der zweite Versuch aus anderem Harz war da wesentlich besser. Ich habe diesmal auch gleich schwarz gedruckt, so kann ich die Aliens direkt verwenden.

    Die scharze Version hat allerdings den Nachteil, dass man diese Ministrukturen nicht wirklich sehen kann und man höllisch aufpassen muss, dass man den Tierchen nicht etwas wichtiges abschneidet.


    Ich weiß dass die vier von mir ausgesuchten Aliens aus unterschiedlichen Epochen stammen, das ist mir aber Wurscht, man erkennt sowieso nicht sehr viel bei dieser Größe.



  • Hier noch beide zusammen.


    Das Modell hat Spaß gemacht, vor allem die Superungen. Mal sehen, welches ich als nächtes aus diesem Downloadkonvolut bauen werde.


    Ich liebe solche kleine Modelle, da passen mehr in die Vitrine.


    Bis zum nächsten mal macht es wieder gut.

    LG

    Jürgen