USS "Maine" / Eigenbau / 1:100

  • Hallo Klebefreunde.


    Jetzt ist es so weit. Der Tag der Wahrheit ist da.
    Ich beginne mit dem Bau meiner Eigenkonstruktion.


    Ersteinmal habe ich die ersten 6 Bögen auf 250 g Papier gedruckt.


    Da bei dieser Papierstärke das schon angesprochene Problem auftritt, daß der Toner nicht hält,
    habe ich die Bögen es mit Fixativ von Marabu eingesprüht.
    Das ist ein Klarlackähnliches Mittel, das zum Fixieren von Kohle-, Bleistift-, Röten- usw. Zeichnungen dient.
    Das tolle daran ist, daß es die Farben (in meinem Fall nicht so wichtig) und die Papiereigenschaften
    (Saugfähigkeit usw.) kaum beeinflußt.

  • Hallo Friedulin,
    zeigst du uns nach Fertigstellung des Rumpfes mal deinen Daumen und Zeigefinger?
    Aber im Ernst, ziemlich coole Sache das. Schade, daß man die ganzen Spanten hinterher nur noch selten sieht...
    Gruß
    Jan

  • Hallo ihr beiden,


    Danke für euer Lob.
    Ich werde mein Besten versuchen.
    Ein Ziel habe ich schon erreicht, nämlich noch vor Weihnachten mit dem Bau zu beginnen.


    Grüße Friedulin

  • Hallo Friedulin!


    Auch ich wünsche Dir viel Ausdauer und gutes Gelingen für Dein neues Projekt - werde ich im Auge behalten.


    Servus vom
    Josef

    Stell' Dir vor da ist ein Forum ... und keiner schreibt was!

  • Hallo Friedulin,


    auch ich bin von Deiner Konstruktion schwer beeindruckt und wünsche Dir, dass alles passt und dazu eine extragroße Portion Durchhaltevermögen um das Projekt zu vollenden.


    Das Spantgerüst wird sicher ein Superteil und ich werde Deinen Bericht aufmerksam verfolgen!!!


    Beste Grüße
    Jack

  • Hallo alle zusammen,


    Auch euch danke für die Wünsche.
    Ich werde schauen, daß ich euch regelmäßig von den Fortschritten berichten kann.


    Grüße Friedulin

  • Ein wirklich unglaubliches Projekt - meine Anerkennung =D>
    Hättest Du die Teile nicht lasern lassen können? Sie liegen Dir doch als Vektorgraphik vor und Deine Wabenbauweise ist doch recht aufwendig (oder aufwändig, wie das jetzt wohl heißt)


    Viele Grüße,
    Lars

  • Hallo alle zusammen,


    Gestern mußte ich mit entsetzen feststellen, daß die Ausdrucke mit meinem Laserdrucker (Canon LPB 810) ganz furchtbar verzerrt sind.
    Quer zum Blatt gibt es keine Verzerrung, aber in Längsrichtung ist eine
    80 mm lange Linie im oberen drittel um 1 mm kürzer und im unteren drittel um 1 mm länger.
    Wie kommt das zustande? Ist der Vorschub nicht konstant?


    Wenn ich das nicht in den Griff kriege ist dieses Projekt gestorben.


    grüße Friedulin

  • Moin Friedulin,
    schau mal in die Spezifikation deines Druckers. Das sieht mir stark danach aus, daß der Einzug nicht mit 250gr Papier klarkommt.
    Gruß
    Jan

  • Hallo Jan,


    Das habe ich auch geglaubt.
    Die Verzeichung ist aber unabhängig vom der Papierstärke.
    Die Vorlagen für die Spanten habe ich auf normales 80 g Papier gedruckt und die sind genauso verzerrt.


    Grüße Friedulin

  • Hi Friedulin,
    hast du mal auf einem anderen Drucker gegengeprüft? Ansonsten Drucker reklamieren...
    Aber das Projekt darf auf keinen Fall drunter leiden.
    Gruß
    Jan

  • Gerettet!!!!!


    In der Frima habe ich einen HP Deskjet 2420n gefunden, bei dem solche Verzerrungen nicht auftreten.
    Muß ich halt in der Firma ausdrucken.


    Dieser Drucker hat den Vorteil, daß sich der Toner nicht abblättert.
    Zumindestens hat der Ausdruck den Fingernageltest überstanden.
    Ich erspare mir damit das Fixieren.


    Also außer ein bißchen verschwendetes Material und Zeit ist nichts geschehen.


    ES GEHT WEITER!!!!


    Grüße Friedulin

  • Hallo Friedulin (und alle anderen, die es interessiert)!


    Diese Drucker-Ungenauigkeiten sind leider gar nicht so selten, wie man denken möchte. Entstehen durch die Verwendung von billigen mechanischen Bauteilen und kostengünstigem Einsparen von genauer Justierung. So können bereits minimalste Ungenauigkeiten bei den Transportwalzen-/rädern und bei den Schrittmotoren zu Verzerrungen beim Ausdruck führen.


    Meistens fällt dies jedoch nicht auf, außer man druckt Kartonmodell-Bauteile. :D


    Prüfen kann man die Verzerrungen des eigenen Druckers auf folgende Art und Weise. Eine Zeichnung mit möglichst dünnen Linien wird formatfüllend auf Overheadfolie ausgedruckt. Die gleiche Zeichnung dann nocheinmal gespiegelt auf Overheadfolie ausdrucken und beide Seiten zusammen gegen das Licht halten. Alles was nun nicht genau zusammen paßt - ist eine Verzerrung beim Ausdruck.


    Aber Achtung! Nicht überrascht sein, daß stimmt sehr selten wirklich zusammen und ergibt einen recht guten Eindruck von der Qualität des Druckers. 8o


    Entdeckt habe ich diesen Umstand beim Ausdruck von Folien für die Belichtung von Ätzteilen - da fällt schon eine Abweichung von einigen Zehntel Millimetern sehr ungut auf. :(


    Liebe Grüsse vom


    Josef

    Stell' Dir vor da ist ein Forum ... und keiner schreibt was!

    Edited 3 times, last by fuchsjos ().

  • Mahlzeit, Friedulin!


    Sehr schwierig, außer Du kaufst im Fachhandel und kannst vorher einen Probedruck machen (oder zwei 8) ). Da die verwendeten Bauteile und die Montageprozedur bei einer Serie sehr ähnlich ist, kann man auch von einem anderen Exemplar der gleichen Baureihe einen Rückschluß auf die Genauigkeit der Mechanik ziehen.


    Liebe Grüsse vom
    Josef

    Stell' Dir vor da ist ein Forum ... und keiner schreibt was!

  • Hallo Fridulin,


    auch nicht zu vergessen die Transportwalzen zu reinigen, mit der Zeit setzt sich der Papierstaub darauf ab dannacht ist kein Korrekter Druck mehr möglich.


    Auch die Stangen wo der Druckkopf bewegt wird sollte man mit einen Schmiermittel versehen (Im Modellbau gibt es Kunststoff-Schmiermittel).


    Das wird oft Vergessen da kommt auch ein ungenauer Druck zustande.


    Grüße
    Ernst

  • Hallo alle zusammen,


    Nur eine kurze wehmütige Erinnerung.
    So weit war ich schon vor mehr als einer Woche.
    Mit dem Unterschied das jetzt aber alles paßt.
    Die anfängliche Euphorie über das Entfalles des Fixierens ist auch verflogen.
    Der Toner hält zwar besser als bei meinem Drucker, beim Ausschnieden und so geht er aber trotzdem ab.


    Mehr demnächst.


    Grüße Friedulin

  • where can i get this kit? also my regulus model.... stuck in US cutoms since the 16th of december so i am really starting to lose hope on getting it... thank you mr bush, thank you very much....for ruining a hobby for me.

  • Tach Fridulin mal ganz dum gefragt warum braucht das Schiff so viele Spanden??? Bug und Heck sehe ich ja ein aber den mittelteil könntest ja zwischen den Spanden mindestens drei rausnehmen
    bei meiner Bismarck sind die abstände so 13 cm und ist trotzdem mächtig stabil
    "Anmerkung"(das sind Bilder vom alten Rumpf der noch geschrottet wird)

  • So viele Spanten habe ich vorgesehen, weil bei mir die Spanten aus 250 g Papier bestehen und
    nicht aus Sperrholz wie bei deimer Bismarck.
    Die Anzahl der Quer- und Längsspannten ist ungefähr identisch zum Original.---------




    und gerade deswegen finde ich Dein Projekt einfach spitze, sowas habe ich wirklich noch nicht gesehen...


    Acha, ein kleiner Vorschlag zum Thema Antrieb falls du es noch nicht geloest hast...


    Flexible Antriebswellen ;)

  • Mit jedem weiteren Längsspant wird das Ganze schon etwas stabiler.
    Allerdings beleiben, wie man auf den Bildern sehen kann, noch zwei Probleme:
    1. Macht die Kiellinie noch immer eine ziehmliche Schlangenlinie. Das wird wahrscheinlich besser, wenn die horizontalen Längsspanten drinnen sind.
    2. Die Verdrehnung (Torsion) des Kiels. Das wird immer ein gewissens Problem bleiben. Vielleicht wird das mit Außen- und Innenbeplankung besser.


    Da kein Material mehr da ist, habe ich meine Werftarbeiter ersteinmal nach Hause geschickt.
    Jetzt wird es ersteinmal eine länger Pause geben, weil ich erst wieder Papier beschaffen und Bögen ausdrucken muß.


    Grüße Friedulin

  • Hallo Friedulin!


    Ein Wahnsinnsprojekt!


    Ich könnte mir vorstellen, das es helfen könnte, wenn du den Kiel auf der Helling unter Spannung bringst, so dass er sich quasi gerade zieht.
    Dazu könnte man "Spannlaschen" am Bug und Heck anbringen, die später wieder abgeschnitten werden?

    Gruß
    Matthias


    Ein gerechter Mensch ist nicht derjenige, der keine Ungerechtigkeit begeht, sondern der, welcher, wenn er ungerecht sein könnte, es nicht sein will.

  • Hallo Meffes,


    Das ist gar keine schlechte Idee.


    Ich könnte sowohl für Kiel, als auch Spanten einen Rahmen bauen und
    alles mit Klebeband daran befestigen.
    Dann habe ich mir gedacht schmale Streifen 60 g Papiers auf die Kanten zu kleben,
    damit sie so bleiben.
    Mal sehen, ob sich das Umsetzen läßt.


    Grüße Friedulin

  • Moin!


    Oder mit einem Haushaltsgummi, das do vorn und achtern am Kiel befestigst (oder an einer extra dafür angebrachten Lasche). das könntest du dann einfach mit jeweils einem Nagel links und rechts im
    Baubrett spannen.

    Gruß
    Matthias


    Ein gerechter Mensch ist nicht derjenige, der keine Ungerechtigkeit begeht, sondern der, welcher, wenn er ungerecht sein könnte, es nicht sein will.

  • Hallo Hagen,


    Es ist nicht so schlimm wie man vielleicht denkt.
    Bisher habe ich ca. 20 Baustunden aufgewendet.
    Die Konstruktion hingegen hat bis jetzt etwa 380 Stunden verschlungen.


    Grüße Friedulin

  • Hallo alle zusammen,


    Da ich aus Materialmangel im Moment eine Pause beim Bau einlegen muß,
    komme ich dazu ein bißchen Grundlagenforschungen zu betreiben.


    Die Schornsteine sollen bei einem Dampfschiff natürlich ordentlich rauchen.
    Die Modelleisenbahn-Dampfgeneratoren in H0 sind dazu nicht ausreichend und der Dampfgenerator von LGB ist mir zu teuer.
    Also muß ich mir selbst einen erfinden.
    Was braucht man dazu?
    einen Docht, der das Rauchöl fördert
    einen Heizwendel, die das Öl verdampft.


    Da versuche mit einem richtigen Docht für eine Öllampe nicht funktiniert hat
    (de ist immer abgebrannt, wenn die Heizung zu heiß wurde),
    mache ich mir meinen einen Docht aus einer alten Glasfasermatte.
    Als Heizwendel verwende ich den Heizdraht eines Styroporscheidegeräts.