Linienschiff Schleswig-Holstein, Möwe-Verlag, 1:250

  • Manchmal muss man einfach einem nostalgischen Sehnen nachgeben ...


    Jeder hat ja seine Geschichte, wie es mit dem Kartonmodellbau angefangen hat. Bei mir war es eine Anzeige in einer Zeitschrift, wahrscheinlich einem Comic-Heft, in den Siebzigerjahren, auf dem eine überaus aufregende Ansicht eines imposanten Schiffs von vorn zu erblicken war. Aus dem Text ergab sich, dass es sich hier um ein Modell aus Papier handelt - kaum zu glauben! Ich war sehr beeindruckt und musste einfach herausfinden, was es damit auf sich hat. Und schon hatte ich fortan ein neues wunderschönes Hobby, das sich bekanntlich bis heute erhalten hat.


    Über die Jahre hat sich dann eine Neigung zu Schiffsmodellen entwickelt, und zwar vornehmlich zu zivilen aus neuerer Zeit - der eine oder andere Baubericht zeugt davon. Dennoch hat mich dieser Bogen eines grauen Schiffs nie so ganz losgelassen, zumal er aus der Feder von Meister Neubert stammt und mir vor vielen Jahrzehnten schon recht ansehnlich geglückt war. Das damalige Modell existiert schon lange nicht mehr, also sei nun die Zeit gekommen, erneut Messer und Schere anzusetzen an diesen wunderbar nostalgischen Bogen.


    Das Vorbild ist wahrscheinlich eines der bekanntesten militärischen Schiffe, und auch der Bogen dürfte vielen nicht ganz unbekannt sein. Ich spare mir daher eine entsprechende Vorstellung und zeige nur mal den WHV-typischen "Kasten":



    Die Konstruktion stammt von 1959, mein Bogen ist nicht ganz so alt, dürfte aber auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Der Karton ist etwas weich, lässt sich aber noch gut verarbeiten. Der Druck ist kräftig und für "Graue" recht farbenfroh. Ich werde so wenig wie möglich supern, um den Charme des Bogens zu erhalten (und meine nostalgischen Gefühle auszuleben).


    Auf geht's - in der mir eigenen Geschwindigkeit (es kann also etwas länger dauern) ...!

  • Das Spantengerüst ist sehr weitläufig, sollte aber dennoch stabil genug sein.



    Ich baue traditionell, die vorgesehenen Klebelaschen an der Bodenplatte dürfen also bleiben.



    To be continued ...


    Gruß

    Wolfgang

  • Moin Wolfgang,

    das ist eines der wenigen Modelle, die bei mir seit den 60er Jahren überlebt haben. Inzwischen im Keller... Und ich hab auch noch einen Bausatz im Regal liegen...

    Aber ich schau erstmal Dir über die Schulter ;) Beste Grüße

    Fiete

  • Moin, moin Wolfgang,


    sehr gute Wahl.......Passgenauigkeit und viel Bauspaß sind so gut wie garantiert :thumbup: !


    Meine "Sophie X" aus 1973 steht noch im Regal.......völlig eingestaubt und reif für eine Werftliegezeit......das waren damals noch ein paar Jahre bis zum Abi ;).....

    Einen Bogen in DIN A2 vom alten Lehrmittelinstitut habe ich noch.....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo Wolfgang,

    bei mir sieht es ähnlich aus, wie bei Hajo. Meine Schleswig -Holstein ist Ende 1975 entstanden und steht im Keller im Regal. Die A2- Version mit ungeteilten Decks und Bordwänden besitze ich auch. Als ich das komplette WHV - Sortiment durchgebaut hatte, kam bei mir der Plan auf, das Modell ein weiteres mal zu bauen, aber in der Urversion mit drei Schornsteinen, Daraus ist aber nie etwas geworden, da zu dem Zeitpunkt nach langer Zeit Neuheiten (Lütjens, F122, S 143, S148, ...) auf den Markt gekommen sind. und ich bald darauf geheiratet und vier Kinder bekommen habe. Außerdem kaen dann noch neue Verlage mit genialen neuen Konstruktionen. Somit war und bin ich völlig ausge(über)lastet.

    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Bau

    Gruß aus Flensburg

    Jochen

  • Meine sollte 1968 entstanden sein, es war mein letztes Schiff in der ersten Bauphase. Ich werde den Bericht genau verfolgen, denn eigentlich möchte ich meine SX noch einmal restaurieren.

    Viel Glück, in meiner Erinnerung ist der Bogen zwar etwas fitzelig, aber gut durchdacht.

  • Hallo Wolfgang,


    ich kann dich nur beglückwünschen für das zu bauende Modell der Sophie X . Ich denke die meisten der Schifflesbauer haben dieses Modell (gebaut :D )

    Ich habe es auch schon vor vielen Jahren gebaut .Konstruiert hat es Gerhardt Neubert Ende der 50 Jahre und sei froh das du das alte "wollige" Papier noch

    hast, denn dieses Papier wird heute nicht mehr hergestellt und man konnte dieses Papier wunderbar formen. Es war auch sehr gut für Flieger geeignet.

    Modernes Papier (160g) bedingt auch neue Konstruktionen.

    Besser gesagt: würde man heute die Sophie X nochmal konstruieren käme eine total andere Konstruktion heraus schon dem neuen Papier wegen.


    Gruß Werner

  • Moin zusammen,


    ich danke Euch für Eure Interessebekundungen! Ich hatte schon damit gerechnet, dass sich so Mancher an seine früheren Modellbautage erinnert fühlt :D . Umso interessanter zu sehen, was man heutzutage aus dem Bogen machen kann (und ob man was dazugelernt hat in den letzten 40 Jahren ... :whistling: ).


    +++


    Der Enthusiasmus, mit dem ich den Bau begonnen habe, wurde kurz danach jäh gebremst - als die 10 Kasematt-Geschütze zu bauen waren. Natürlich wollte ich sie beweglich gestalten, auch wenn das nachher am Standmodell wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen würde. Sieht aber einfach auch besser aus ...


    Kurze Zwischenbemerkung:

    anders als sonst gewohnt wird das Hauptdeck erst nach Anbringung der Bordwände montiert. Erst kommt eine Zwischendeck-Ebene, was konstruktiv dafür sorgt, dass die Kasematt-Geschütze Halt finden und sich schön drehen können.


    Nun aber zu eben jenen Geschützen zurück.

    Es war also Serienfertigung angesagt (was ich so gar nicht mag). Ich pflichte Werner bei, wenn er den alten Karton lobt. Zum Rollen der Geschützrohre ist er aber weniger geeignet, dafür schon fast zu weich. Na gut, mit jedem weiteren Geschütz stellte sich mehr Routine ein, bis schließlich alle 10 in Reih und Glied angetreten sind.



    Und hier nochmal der Beweis: das Rohr ist beweglich ...



    Alle haben in ihre Aussparungen gepasst und lassen sich problemlos hin und her bewegen (Erleichterung macht sich breit).



    So viel für den Moment ...

    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    die Sophie x war mein aller erstes Kartonmodell. Es ist ein nicht einfach zu bauendes Modell aber wunderschön.


    Viel Spaß beim Bau.


    Gruß


    Frank

  • Ich scheine wohl einer der wenigen zu sein, der die SCHLESWIG-HOLSTEIN nie gebaut hat…

    Viel Erfolg, Wolfgang!

    Fertig: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Hallo,


    m.E. das schönste und anspruchsvollste alte WHV-Modell. Zweimal gebaut, einmal als Anfänger 1980 und einmal 1987, um mir zu zeigen, dass es mittlerweile besser geht.


    Wundere mich heute, was ich da nur mit UHU z.T. hinbekommen habe.


    Viel Spaß beim weiteren Bau! Willst Du die vorgedruckte Reling ersetzen?


    VG


    Zaphod

  • Ich scheine wohl einer der wenigen zu sein, der die SCHLESWIG-HOLSTEIN nie gebaut hat…

    Viel Erfolg, Wolfgang!

    Ich Reihe mich hier ein, schließe mich aber den Wünschen von Helmut an

    Gruß Herbert

    Die letzten Arbeiten: Lotsenversetzboot Frya, Antonow AN 10, Saporoshez SAS 966, Werftkran, Bunkerboot, MS Schwerin, MS Vasoula, Fregatte Berlin, FLB 40-3, Forschungsschiff Valdivia, MV Estvard Dana, Trimaran FOB TRIM, L-60 Brigadyr, MS Stralsund, Dampfer Imperator, Tauchboot TRIESTE, Fähre Loch Fyne, MS Stephan Janzen


    In Arbeit: ?


  • ....aber, aber meine Herren.........was habt ihr früher bloß so getrieben...... :D

    Such es Dir aus, HaJo:


    Matchboxautos oder Mädels…


    Und weniger umfangreiche Modellbaubögen zerschnitten, die sich in kürzerer Zeit bauen ließen… weil:

    Siehe oben

    Fertig: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • ich schreibe lieber nichts zum Thema Mädels, sonst krieg ich wieder Farbe im Gesicht - - - - aus heutiger Sicht unglaublich . Nee, nee.

    Wieso hatte ich noch Zeit für Modellbau? Hatte der Tag/Nacht damals 48 Stunden?

    ich weiß nicht

    Ralph

  • Das geht ja munter zu hier :D ...


    Hallo Zaphod,

    die Reling wird auf jeden Fall ersetzt.


    +++


    Der Angstgegner, die Bordwand - obwohl es hier nur sehr bedingt zutrifft. Allenfalls muss gut vorbereitet werden, mit diversen Aussparungen für die Kasematt-Geschütze (da sind sie schon wieder ...). Aber die Wölbungen halten sich in Grenzen, und auch die geringe Höhe macht eher weniger als mehr Schwierigkeiten.



    Ist die Graphik der Zahlen nicht herzerfrischend? ^^



    Eine Bordwand ist dran - passt.


  • Die Bordwände habe ich gemäß Anleitung angebracht, beginnend mit der Teilung bei Spant 10 und dann jeweils nach vorn und hinten Stück für Stück verklebt.


    Am Heck nähert sich die Steuerbordwand der Endverklebung ...

    Und zu:



    Der minimale Höhenunterschied fällt hoffentlich später nicht mehr so ins Gewicht.


    Der Bug ist erst offen ... und dann auch zu:


    Das Wappen muss noch rot eingefärbt werden, wobei meine Version eher künstlerisch verfremdet als sklavisch den Linien folgend ausgefallen ist :whistling: ...



    Und das auf beiden Seiten :pinch: .


    Bis jetzt hat alles gut gepasst, mal sehen wie gut sich später das Hauptdeck montieren lässt.


    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    es ist schön, dass Du die Schleswig-Holstein (Sophie X) wieder entdeckt hast. Die Zeichnung zum Modell ist in der Tat 1959 erstmalig veröffentlicht worden. Über die Qualität der Konstruktion brauchen wir nicht zu diskutieren.


    Warum nun aber dieses Modell entstanden ist, darüber gibt es eine interessante Geschichte. Ein gewisser Carl-Heinz Dömken (1929 - 2011) war damals an den Herrn Hübner herangetreten und das damalage LI mit unzähligen Karikaturen zur Sophie X überschwemmt, in denen er inständig um einen Bogen für dieses Schiff "gebeten" hatte. Irgendwann hatte dann der damlige Besitzer des LI, Herr Hübner, Verständnis gezeigt und so ist es zu diesem - damals einzigartigen - Modell gekommen.

    Übrigens ist Carl-Heinz Dömken in der damligen Zeit ein sehr vielseitiger Mensch gewesen. Bei Wikipedia liest sich, dass er ein deutscher Pferdezüchter, Karikaturist, Künstler, Journalist und Autor war.


    Grüße Klaus


    P.S.: Meine SX ist 1969 entstanden und sie hat vielleicht all die Jahre mit mehreren Umzügen nur deshalb überlebt, weil ich an meinem Modell bisher noch keine Takelung angebracht hatte. Jetzt bleibt sie so :rolleyes:

  • Moin, moin Wolfgang,


    jetzt habe ich bei meinem Modell (Baujahr 1973) mal nach der Heckklüse gesucht und unter dem Heckanker nachgeschaut.......gibt es nicht.....ist wech.......beidseitig hauchdünn abgeschnitten.......Bordwände waren wohl (damals ^^ ) achtern leicht zu lang.......aber gut mit dem Heckanker die "unsaubere" Stelle verdeckt.....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Vielen Dank für die vielen Daumen! :thumbup:


    Hallo Klaus,

    vielen Dank für die Hintergrundgeschichte, davon hatte ich noch nicht gehört.


    Moin HaJo,

    darauf hoffe ich auch (also das Verdecken der Stelle mit dem Heckanker) ... ;)


    +++


    Und weiter geht's in Sachen Kasematt-Geschütze. Die Geschütze selbst sind ja schon in Serienfertigung entstanden, nun gilt es die Behausungen zu fertigen.

    In 2-D sehen die so aus:


    Und da muss alles hin:



    Dabei sehr wichtig: nicht vergessen, das Geschütz vorher in sein Loch zu stecken ... :D


  • Sodann an den Außenrändern, nicht jedoch am Geschütz ( ^^ ) selbst alles verkleben ...


    - was von hinten so aussieht:


    Da kann man auch erkennen, dass die nach innen ragende schmale Lasche durch einen Schlitz geführt wird, ein schönes konstruktives Detail, das seinen Zweck hundertprozentig erfüllt (Neubert eben ...).


    Der Bereich muss nach oben noch abgeschlossen werden, vermittels des folgenden Bauteils, das ich sicherheitshalber verdoppelt habe (laut Bauanleitung nicht vorgesehen, ich hatte aber die Befürchtung, das Teil würde wegen des weichen Kartons sonst eingedellt).



    Damit ist die Umgebung des Geschützes dann zu:


    Zum Schluss werden noch zwei Streben angebracht:


    Und damit sind drei (relativ) baugleiche Lücken an Steuerbord gefüllt.



    Vielleicht ist es aufgefallen - ich hatte vorgearbeitet und erst später den Baubericht begonnen.

    Ab jetzt ist dann Realtime, es kann also wie üblich nun etwas länger dauern ...


    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,



    Wunderbare Arbeit, besser kann man die "Behausungen" der Geschütze nicht verkleben.

    Das Verdoppeln dieser Teile ist eine gute Idee, die können dar nicht stabil genug sein.

    Ggf. noch eine schwarze Lasche aus dünnem Papier hinter die Geschütze kleben, um Blitzer zu vermeiden.


    VG Zaphod

  • Moin Wolfgang,


    das Modell habe ich in meiner Jugendzeit auch gebaut (lang lang ist es her); leider hat es die letzten Jahrzehnte nicht überlebt... :(

    Von daher: Klasse, dass Du hier vom Bau berichtest.

    Die Streben bei der Kasematten-Abdeckung, die sind nicht aus dem Bogen, oder? Jedenfalls ein schönes Detail :thumbup:

    Und der Rumpf ist klasse geworden :thumbsup:


    Freue mich auf die Fortsetzung!


    LG


    Lars

  • Mama mia,

    Ihr macht mich echt fertig! Lauter so schöne Schiffe, die's nicht mehr gibt, zefix! Ich baue ja auch nicht seit gestern, aber mir will scheinen, dass in meiner Gegend so in den 70ern, ähnlich wie zum Thema gute Comics, eher kartonmodelltechnische Wüste war.

    Blanker Neid!! Schaumerhaltzu... :D ;(

  • hallo Wolfgang,

    verfolge erst jetzt mit Interesse deinen Baubericht über Sophie X . Gefällt mir gut, was du bis jetzt gezeigt hast.

    Ich hatte nach meinem Wiedereinstieg in den Kartonmodellbau dieses Modell auch gebaut. Ein Ur-LI musste es sein.

    Meine Vorliebe für die Kaiserlichen war da noch nicht so ausgeprägt . Sie ist ja eigentlich ein Vertreten der Kaiserlichen, aber eben auch nicht. Und so empfand ich sie immer als Fremdkörper inmitten meiner Kaiserlichen.

    Der Umzug vor 10 Jahren besiegelte dann endgültig ihr Schicksal, nicht im Hochofen, aber auch heiß.

    Jetzt werden viele aufschreien, aber so ist da Leben. Heute würde ich versuchen, sie in den Zustand mit den drei Schornsteinen umzubauen. Und wenn das nicht vernünfig geklappt hätte, na ja.

    Mir kam mal die Idee, das ein Konstrukteur für dieses Modell Zusatzbögen erarbeitet, die den Zustand von 1914 möglich machen würde, also mit drei Schloten.


    Gruß Harald Steinhage

  • Hallo,

    auch für mich war die Sophie X ein Highlight des Kartonbaus. Sie kam mir so detailreich vor.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Moin, moin Harald,


    wenigstens hat der alte, gute und reichhaltige LI-Karton noch ordentlich Flammen geschlagen ^^ .......und wahrscheinlich hat es auch nach "heißem" UHU "geduftet"......diesen speziellen Geruch von früher habe ich heute noch in der Nase......

    Ist schon o.k. .... nichts hält ewig......


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin,


    Dank an Euch alle für die lebhafte Beteiligung!


    +++


    Ich habe in einem Streich die steuerbordseitigen Kasematten verkleidet.


    Luftbild ...


    Was ich erstaunlich finde ist die Tatsache, dass die Konstruktion meine relativ unsaubere Bauweise (Mikrometerabweichungen schon beim Ausschneiden, ganz zu schweigen vom Zusammenkleben ...) wunderbar verzeiht und trotzdem ein relativ vorzeigbares Ergebnis hervorbringt. Obwohl - eigentlich nicht erstaunlich, sondern völlig normal bei den Konstruktionen von Neubert. Das war bei der OTTO HAHN auch schon so und ist uns alten "Wilhelmshavenern" ja schon seit ewiger Zeit geläufig. Schön, dass man auch von diesem Bogen wieder nicht enttäuscht wird.

  • Als Nächstes folgen vier Torpedorohre, die Gott sei Dank etwas einfacher gestaltet sind als die vorherigen Geschütze.



    Da geht's dann doch etwas schneller ...


    Das Rohr ist eckig konstruiert und mit deutlichen Falzlinien versehen. Ich habe es deshalb mit Aquarellfarbe komplett übermalt.


    Und da passt es hin:


    Bin dann mal beim Bau der anderen Drei ... man liest sich! :D


    Gruß

    Wolfgang

  • Moin, moin Wolfgang,


    das sieht alles sehr gut aus.......sauber und grundsolide :thumbup: ! Ich hatte das stabile Innenleben garnicht mehr in Erinnerung......jetzt wieder aufgefrischt :thumbsup:


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo Wolfgang,


    die Schleswig-Holstein weckt auch bei mir alte Erinnerungen. Die habe ich das erste Mal bei der BW 1964 gebaut (ja , ja, die alten Erinnerungen) - und dann noch einmal 2008 nach meinem Wiedereinstieg in den Kartonmodellbau.


    Kompliment, du hast das Modell sauber gebaut; es ist interessant, deinen Baubericht zu verfolgen.


    Ich hoffe, dass du damit einverstanden bist, das ich mal drei Bilder meiner Schleswig-Holstein von 2008 anhänge. Die habe ich auch nach dem Baubogen von WHV gebaut - jedoch ergänzt in der Ausführung während des 2. Weltkrieges mit drei Schornsteinen. Ich habe damals viel recherchiert, alte Bilder gefunden und dann so gut es geht gebaut.


        


    Ich wünsche dir weiterhin gutes Gelingen,



    Otto (Knizacek) hat mich gerade auf einen Fehler hingewiesen - es handelt sich natürlich um die Ausführung WK I und nicht WK II.


    Gruß Wolfgang.