Gotha G.IV (KuK Luftwaffe) in 1/32 von GPM, konstruiert von Herrn Dziegielewski

  • Hallo Joachim,


    vielen Dank für die Bilder von der Helling, jetzt kann ich mir was drunter vorstellen!


    Und natürlich Dank für den Tipp, also Vorderkanten runden.



    VG


    Zaphod

  • Also weiter im Text mit dem ersten oberen Querruder:


    So sehen beide Teile in fortgeschrittenem Stadium aus:


     



    Das eingeklebte Profil:



    Ein letzter Blick in das Innere:


    Profile und Längsaussteifung (zusätzlich eingefügt), links sichtbar die umgeknickten und dann verklebten selbst erzeugten Laschen von Holm 90 und rechts die dünne Schicht weicher Kunststoff, in der später der überstehende Draht der Streben 88c Halt finden soll.


    Im Profil sichtbar: bei den folgenden Querrudern wird vorne an den Profilteilen ein runder Abschluss stehen gelassen




    Die Teile geschlossen und verbunden, bis auf einen kleinen Schmierer vom Kleber (ärgerlich) eine saubere Sache, allerdings musste die Kante von 89c angepasst werden:

       

  • Die Querruder 88 an den unteren Tragflächen sind einfacher von der Form her, da sie mit der äußeren Flügelkante abschließen.


    Hier das verlängerte Profilteil (leider unsauber geknipst):



    Profil farblich angepasst und eingeklebt, auch der Holm 90 ist schon befestigt:


     



    Zum Schließen bereit, ganz vorne wurde noch ein 2mm Rundholz eingeklebt, damit die Kante die Rundung beibehält:




    Ein unteres Querruder fertig, das zweite in Arbeit. Wenn man die Vorderkante rundet, muss auch der dreieckige Teilabschnitt an der Kante gerundet werden, das geht -wie bei der Kante- nur durch Anfeuchten




    Das fertige Querruder 88, das dritte Bild zeigt das geformte Dreieck:


       



    Bei den Querrudern 88 ging die Arbeit zügig von der Hand, hier sind beide fertig:


     

  • Hallo,


    fertig ist die Querruderei:


     



     


    Bei rechten oberen Querruder passte leider der Farbübergang überhaupt nicht. Ich musste das angesetzte Stück gut ein mm nach vorne verschieben, die Stufe an der hinteren Kante wurde dann mit der Schere angeglichen, man sieht noch die leichte Welle. Auf der Unterseite dagegen war nichts zu machen. Wie zu sehen, musste ich zwei der hellgrauen Sechsecke größer malen, um einen glatten Übergang hinzubekommen (die lilafarbenen habe ich mir verkniffen, weil ich den Farbton partout nicht genau hinbekommen, für Kanten gehts, aber nicht für Flächen). So sieht das lilafarbene Sechseck etwas schräg aus, aber besser geht es nicht.


    Hoffentlich passen die Spitzen der oberen Tragflächen dann wieder sauber.


    Das erste Gerüst der linken oberen Tragfläche ist parallel entstanden, eine arge Schnitzerei, die sich mit Sicherheit nicht so ausführen lässt, wie der Konstrukteur es sich gedacht hat.

    Auch die Bespannung dieser Tragfläche ist vorgeformt, das klappte wider Erwarten gut, obwohl die Tragfläche gut 7cm länger ist als eine untere.


    Dazu demnächst mehr


    Zaphod

  • Obere Tragflächen


    Konstruktion


    Die oberen Tragflächen werden durch zwei 1mm starke Drähte verbunden. Wichtig ist, dass zwischen beiden Tragflächen 1,5mm Luft bleiben muss, wo man diese Drähte sieht


    Um stabile Lager für die Drähte zu gewinnen, erhalten beide Längsträger über gut 10cm ihrer Länge eine Stufe. Hier werden seitlich auf den Längsträger zwei weitere Teilstücke (auch 1mm stark) aufgeklebt, so dass sich am Ende eine Art 10cm langer Schacht ergibt, in den der Draht dann verklebt wird.




    Reihenfolge des Vorgehens


    1) Auch hier werden zuerst parallel die Tragflächenbespannung und das Gerüst wie gehabt vorbereitet.


    Zu beachten:


    A1) Es müssen mindestens 5 Fäden eingeklebt werden, einer stellt das Anlenkkabel des Querruders dar. Um dessen Position genau bestimmen zu können, ist es erforderlich das Querruder 89 auszuschneiden, denn hier findet sich eine Strichmarkierung für den Holm, an dem das Anlenkkabel befestigt wird.


    Das zum Querruder führende Kabel



    A2) Die anderen Fäden, von denen je zwei durch ein Loch geführt werden, sind die Verspannung der kurzen Stützen (84, 85) oberhalb der Motoren. Die letztgenannten beiden Löcher müssen wieder in unmittelbarer Nähe zu den Löchern, durch die später die Drahtkerne der Stützen geführt werden, gebohrt werden und zwar jeweils nach innen.

       


    Diese Löcher wie auch ein Gutteil der Fäden werden später durch das massive Lager für den die Tragflächen verbindenden Draht überlagert. Ich hoffe sehr, dass sich dieser Draht und die Drahtkerne der Stützen 84 und 85 nicht in die Quere kommen:





    A3) Es bleibt von der Anleitung her unklar, ob auch die Stützen 86 und 87, die vom Rumpf zur oberen Tragfläche gehen, verspannt waren. Fotos von Originalen zeigen da vielfach zwei weitere schräge Stützen, mangels Reserwa schwer auszuführen



    B) Die Längsträger müssten zur Mitte hin ganz an ihrem Ende eine Einkerbung für das ersten Profil (69d) haben und so zeigt es auch die Zeichnung. Doch das Teil selber weist eine Einkerbung aus, die einen Überstand des Längsträgers stehen lässt. Hier muss beim Schneiden der Einkerbungen für 69d umgedacht werden.


    Die Anleitung:


    Der Längsträger in der Realität - die vorgenommene falsche Einkerbung am mittleren Teil würde es unmöglich machen 69d korrekt zu platzieren:


    Und 69d:

       

    Der hintere Abschnitt musste abgetrennt werden, ich erläutere noch, wieso.


    69d montiert und komplettiert:


  • C) Und jetzt zu der Erklärung für die Operation an 69d:

    Es ist m.E. unmöglich, beim hinteren Längsträger im Bereich der Profile 1-10 die vorgesehenen Einkerbungen für die Profile zu machen. Der Träger ist hier nur wenig über 1mm hoch und würde unwiderruflich an den Stellen der Einkerbungen auseinanderreißen.


    Hier ein Blick auf die drei Teile des hinteren Längsträgers. Das zentrale Teil ist m.E. viel zu schmal, um hier 10 Kerben einzuschneiden.


    Hier wurden direkt die beiden seitlichen Verstärkungen des Längsträgers aufgeklebt, ohne eine Einkerbung vorzunehmen. Stattdessen wurden die Profile gekürzt und zwar wurde der hintere Teil an dem Beginn des zweiten großen Einschnitts entfernt. Die Profile stoßen jetzt stumpf auf den hinteren Längsträger und werden hier durch je zwei Winkel stabil fixiert. Auf die hinter dem hinteren Längsträger anschließenden kleinen Zipfel der Profile wurde ganz verzichtet (außer dem abschließenden grünen Teil 69d).


    Hier der ganze hintere Längsträger:


    Und hier nur sein zur Mitte zeigendes Ende, man sieht, wie wuchtig die drei 1mm Pappen sind (im Übrigen hat der Konstrukteur bei der Breite der Ausschnitte in den Profilen nicht bedacht, dass die Pappen durch das Aufkleben des Papiers etwas dicker als 3mm werden, alle Kerben im LC-Satz mussten etwas verbreitert werden.



    Die hintere Kante des hinteren Längsträgers wurde im Bereich der Spanten 1-10 rund geschliffen.



    Hier die ersten eingesetzen Profile:


         


    Die Spitzen der Profile wurden hier durch Dreiecke aus 1mm Pappe stabilisiertm während hinten -im 3. Bild gut zu sehen- je zwei Winkel aus normalen Bastelkarton zum Einsatz kamen


    Obwohl der vordere Längsträger deutlich breiter ist, ist er mir doch an einer Stelle beim Schneiden der Kerben auseindergerissen:


     


    Sind aber erst einmal die beiden seitlichen Verstärkungen angebracht, ist diese Schwachstelle überbrückt:



    Die über gut 3mm verlaufenden Einkerbungen, die nach Augenmaß erweitert werden mussten, um die zu breiten Profile aus dem LC einbauen zu können, zur Deckung zu bringen, war keine ganz einfache Angelegenheit.


    Hier sieht man vor der Montage der zweiten seitlichen Verstärkung den Hohlraum für den Draht, der die oberen Tragflächen verbinden wird:


  • 2) Anschließend wird das mit 9 Spanten ausgesteifte Gerüst auf die untere Seite der Tragflächenbespannung geklebt


    Hier ergibt sich eine zusätzliche Schwierigkeit: Es ist untunlich, jetzt schon die beiden Drähte in die Lager einzukleben. Somit müssen diese nach unten offenen Lager auf die Tragflächenbespannung geklebt werden, ohne dass die Rillen für die Drähte mit Kleber blockiert werden. Am besten stochert man nach dem Verkleben mit einem Draht, um zu prüfen, ob der Schacht frei ist bzw. um Kleberreste an den Rand des Schachts zu drücken.



    Das Gerüst vor dem Einkleben:


     



     




    Beim letzten Bild kann man oberhalb des Gerüstes den ersten der beiden Verbindungsdrähte sehen.



    Das eingeklebte Gerüst:

     

    Im mittleren Bereich konnten die weiteren Profile ohne Probleme eingeklebt werden.


    Die Tragflächenbespannung ließ sich wider Erwarten sehr gut vorformen, Robsons Tipp mit dem mit Bleistift markierten anzufeuchtenden Bereich war wieder Gold wert.


    Leider wurde das Gerüst an der Flügelspitze nicht ganz sauber eingeklebt, wie man sieht ragt es um eine Winzigkeit drüber.

  • Die weiteren Profile machten ebenfalls keine Schwierigkeiten. Mittlerweile sind auch die meisten Klötze aus weichem Kunststoff eingeklebt, die Tragfläche ist somit fast zum Schließen bereit.


    Was noch auffiel: an der mittleren Kante kommen hinten der Schacht für den Draht und das Loch für den Drahtkern von Strebe 87 genau übereinander zu liegen, somit kann diese Strebe oben wahrscheinlich keinen Drahtkern erhalten, ausgesprochen ärgerlich, was die Stabilität angeht.



    Beim Probeanlegen des Querruders ergab sich ein äußerst unschöner "Unterbrecher" beim Hoheitsabzeichen:

       



    Was meint ihr, Hoheitszeichen auf dem Querruder mit weißer und schwarzer Farbe verlängern?

  • Hallo,


    hier die verlängerten Hoheitskennzeichen:


       



    Wie man auf diesen Bildern sieht, wurde auch die Tragfläche geschlossen. Dabei ist es mir zum dritten Mal nicht gelungen, die Sektion in der Mitte exakt zum Überlappen zu bringen.



    Letzte Kontrolle vor dem Zukleben:



      


    Zu, aber wieder mit Überstand:



    Entfernt:


    Diese Überstände werfen eine kritische Frage auf: Bei den unteren Tragflächen geraten vier der Markierungen für die großen Streben, die untere und obere Tragfläche verbinden, leicht aus dem Lot. Wäre es mir gelungen, die Oberseite der unteren Tragfläche korrekt zu schließen, müssten diese Markierungen 0,5 bis 1mm weiter hinten liegen. Das kann später beim Anbau der oberen Tragfläche zu einsprechenden Verschiebungen führen.

    Ich werde einmal auf einer Kopie nachmessen, wie weit die Markierungen von der hinteren Tragflächenkante entfernt sind und dann mit den fertigen unteren Tragflächen vergleichen. Ist die Abweichung über 1mm muss ich überlegen, die Löcher für die Streben zu versetzen.

  • Aber zurück zur Tragfläche, jetzt fehlten nur noch die Spitzen:


     


    Das Tarnschema lässt sich zur Deckung bringen.



     


    Aber die zu rundende Kante erwies sich als sperrig, da musste noch etwas mit Weißleim überbrückt und dann mit Farbe nachgeholfen werden.



    Auch die Kante, an der die beiden Hälften der Flügelspitzen aufeinandertreffen, musste farblich etwas nachbehandelt werden.



    Die Flügelspitzen ließen sich besser schließen, wenn das letzte Profil (Teil 74) etwas weiter innen liegen würde. Bei der zweiten oberen Tragfläche werden ich dessen Sitz nachkontrollieren und ggf. das Gerüst etwas kürzen.



    Jetzt fehlt nur noch eine Tragfläche - und 23 von 24 die Tragflächen verbindenden Streben.


    Dann wartet der gnadenlose Sprung ins kalte Wasser.


    Gelingt die Montage der Tragflächen, müsste es zu schaffen sein.

  • Hallo,


    die zweite obere Tragfläche ist fertig, auch die beiden verbindenden Drähte sind gebogen.


    Das ich jetzt wußte wie mit dem abschließenden Profil 69d unzugehen war, konnte es vermieden werden, die große weiße Fläche auszuschneiden:




    Bereit zum Schließen:




    Und bis auf die Flügelspitze fertig:


     




    Die Tragflächen werden von insgesamt 24 Streben verbunden. Diese sollen jeweils einen Kern aus Draht erhalten.


    Wichtig ist es die Streben sorgsam getrennt zu halten, sie sind z.T. fast gleich lang.


    Die ersten zwölf Streben sind die langen verbindenden Elemente. Sie erhalten einen Kern aus 0,6mm Draht.


    Hier die sechs vorderen Streben 82, die einen halben mm kürzer als die Nr. 83 sind:


     


    Um sie gut zu formen, sollten sie in der Mitte längs vorsichtig angefeuchtet und dann über verschiedene Rundhölzer bzw. Drähte mit abnehmendem Durchmesser gebogen werden.

    Wie man sieht, sind die ersten Ergebnisse ausbaufähig.


    Die Schablone S12 ist m.E. zu kurz. Der Drahtkern der Streben 82 würde nur jeweils knapp 1mm vorstehen, d.h. die Verankerung in der Tragfläche wäre minimal.



    Die je vier Streben 84 (v) und 85 (h) führen von den Motoren in die obere Tragfläche. Die Punkte, an denen sie mit den Motoren verbunden werden, bieten keinerlei Widerlager.




     

    Die seitlichen Einschnitte oben an der Motorhaube (?) sollen die Streben aufnehmen. Wie das rechte Bild zeigt, ruhen sie auf einem 1mm breiten Kartonstreifen.


    Für die Streben 84 und 85 sind die Schablonen S 13 und S 14 zu verwenden, , wobei die Angabe "2 szt." nicht stimmt, es müssen je 4 sein.


    Und dann sind da noch die Streben 86 und 87 - sie finden sich mit Nummer auf keiner Skizze und führen vom Rumpf mittig an die obere Tragfläche.

    Wenn die Schablonen S15 und S16 für diese Streben gedacht sind, dann fehlt eine Schablone für die Radachse.






    Während die Ausrichtung der zwölf langen Streben 82 und 83 recht eindeutig ist: senkrecht zur Tragfläche, allerdings unter Berücksichtigung, dass die Tragflächen nach außen hin ansteigen, ist es bei den anderen Streben schwieriger.


    Ich bin am Überlegen, in diese Streben Nadeln einzuziehen. Die Nadelspitze würde dann in die obere Tragfläche stechen und das andere Ende wäre stumpf an den Motoren bzw. am Rumpf zu verkleben, ggf. mit Sekundenkleber, um eine ausreichend feste Verbindung zu gewinnen.


    Dafür muss ich für die Streben, die länger als 3cm sind, noch Stecknadeln organisieren. Je nachdem, wie dünn die ausfallen, müssten sie ggf. mit dünnem Papier umwickelt werden.


    Als nächster Schritt muss eine auf 27cm um 1,6cm ansteigende Lehre gebaut werden, damit die unteren Tragflächen mit dem passenden Anstieg in das Mittelteil eingeklebt werden können.


    Der Anstieg der oberen Tragfläche muss exakt derselbe sein.

  • Ok,


    lange kann ich mich nicht mehr vor der Montage der Tragflächen drücken und eigentlich macht es keinen Sinn, andere Baugruppen anzugehen, denn wenn die Tragflächen missraten, hat sich das ganze Projekt erledigt.


    Aber die beiden Tanks auf den oberen Tragflächen waren doch reizvoll:


    Tanks auf den Tragflächen (Teile 98) (12 +2 = 14 Teile)

    Auf Fotos von Originalen zeigen sich mal zwei (für Langstreckeneinsätze, z.B. nach London, mal einer und mal keiner dieser Tanks. Ich kann nicht einschätzen, ob bzw. wie die Maschinen der KuK-Luftwaffe mit diesen Tanks ausgerüstet wurden

    Die Bänder, die längs über den Tanks liegen, dienten wohl zu deren Befestigung. Bei Plastikmodellen stehen sie vorne deutlich und hinten leicht über. Zum Glück sind sie auch beim Modell mit Überlänge konstruiert, aber natürlich finden sich weder in der Anleitung noch in den Skizzen entsprechende Hinweise und bei den Fotos vom Modell, die der Bogen beinhaltet, sind sie bündig gekürzt.

       



    Es empfiehlt sich dringend, die vier seitliche Profile auf 1mm Karton zu ziehen


    Bei den Tankstutzen (?) wurde unten ein Überstand an weißem Karton stehen gelassen. In die Tanks wurden Löcher gebohrt und die Tankstutzen in diese eingeschoben.

    Fotos von Plastikmodellen legen nahe, dass die Tankstutzen nicht rund sondern oval waren und dass sie oben geschlossen waren

     

    Die Bilder zeigen die eingeklebten Profile (für die Formgebung sind sie entscheidend, die Vorgabe, sie nicht zu verstärken, ist vollkommen sinnfrei) und die durchgeschobenen Tankstutzen. Da ich sie vorläufig oben offen gelassen habe, wurden sie innen schwarz gefärbt und am Ende mit einem Stück geschwärztem Papier geschlossen.


    Die fertigen Tanks machen sich optisch gut und schmiegen sich auch perfekt an die oberen Tragflächen an:


     

  • Montage der Tragflächen


    Die Tragflächen steigen an. Die Anleitung beziffert den Anstieg mit 1,6cm, gemessen vom Beginn der äußeren unteren Tragflächen bis zu deren Spitze, d.h. über eine Länge von 27cm.


    Diesen Anstieg will ich bei den unteren Tragflächen mit Hilfe einer passenden Unterlage gewährleisten. Diese wird unter die Tragfläche gelegt und soll beim Aushärten des Klebers den passenden Winkel erzeugen.


    Erste Probe mit einem passenden Keil aus 3mm Pappe:

     



    Die fertige Unterlage/Rampe:


     


    Eine Tragfläche aufgelegt:


     


    Von entscheidender Bedeutung ist, dass die oberen Tragflächen exakt denselben Anstieg haben, ansonsten werden die die Tragflächen verbindenden Streben nicht passen.


    Deswegen wurde die obere Tragfläche probehalber zusammengesteckt – ein ziemliches Gewürge, immer mit der Gefahr verbunden, dass die Enden der Drähte von innen eine Rille in die Tragflächenbespannung fräsen- und aufgelegt.



    Der Winkel scheint zu passen:




    Hierbei fiel mir eine weitere Tücke auf:


    Die oberen Tragflächen werden nur durch die beiden Drähte verbunden, zwischen denen 1,5mm Luft sein soll.

    Hier die nur zusammengesteckten Tragflächen:


     



    Wird der Abstand nicht absolut exakt eingehalten, wandern die vorgebohrten Markierungspunkte für die zwölf Streben 82 und 83 auseinander. Da die Streben in die vorgebohrten Punkte versenkt werden müssen, ergäbe sich daraus schlimmstenfalls ein Schrägstand der Streben, der sich optisch verheerend ausnehmen würde.


    Am besten wird also wohl folgendes Vorgehen sein:


    1) Die unteren Tragflächen in das Mittelstück mit den Motoren kleben. Die Rampe sorgt für den richtigen Winkel - gründlich durchtrocknen lassen


    2) Die Streben 82 und 83 in die unteren Tragflächen einkleben (Sekundenkleber/Gel?)


    3) Die beiden Drähte in eine der oberen Tragflächen einkleben (UHU). Nach dem Durchtrocknen diese zur Probe auflegen, peilen, ob die Tragfläche, wenn sie auf den Zapfen der Streben aufliegt, in der Mitte auch ca. 0,75mm von der Mittellinie des MIttelstücks der unteren Tragfläche entfernt endet


    4) Die zweitere obere Tragfläche auf die Drähte schieben und verkleben (UHU). Beim Einschieben der Drähte wird der aufgetragene Kleber zum guten Teil abgestreift werden und sich am Profil 69d, das die Tragfläche nach der Mitte hin schließt, sammeln. Er muss entfernt werden, bevor die beiden Teile zu dicht aufeinander geschoben wurden.


    5) Bevor der Kleber abgebunden hat, die obere Tragfläche probehalber auflegen und die Ausrichtung der vorgebohrten Löcher für die Streben prüfen, ggf. den Abstand der beiden oberen Tragflächen ändern, indem die zuletzt verklebte Tragfläche etwas weiter zur Mitte oder nach außen hin verschoben wird.

    Dieses Vorgehen ist nicht optimal, da man einen auftretenden Fehler nur durch die Änderung der Ausrichtung einer der oberen Tragflächen korrigieren kann und diese Tragfläche dann die gesamte Verschiebung auf sich nimmt.

    Am Ende wird es aber optisch immer besser sein, da, wo die beiden oberen Tragflächen aufeinandertreffen,einen etwas breiteren oder etwas schmaleren Spalt zu haben als vorgesehen, als sich schräg stehende Streben einzuhandeln.



    Uff, nicht gerade motivationsfördernde Gedanken.



    Eine Frage noch: Wie sind die großen Streben 82 und 83 mit den Tragflächen zu verkleben?


    Wenn man hier in einem Winkel von 90° zur Tragfläche klebt, würden diese Streben dann von vorne gesehen leicht schräg stehen, da die Tragflächen ja nach außen hin ansteigen.


    Würde man aber versuchen, diesen Anstieg auszugleichen, indem man die Streben nicht 90° zur Tragfläche, sondern 90° zum Erdboden (oder in diesem Fall zur Tischplatte) montiert, würden die vorgegebenen Löcher in der oberen Tragfläche ggf. nicht mehr hinkommen.


    Wie war das beim Original???

  • Moin, moin Zaphod,


    ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mir so ein komplexes und vor allen Dingen auch so großes Bauprojekt nicht zutrauen würde.

    Aber du arbeitest alle schwierigen Ecken grandios ab, in dem du dir vor deren Umsetzung die richtigen Fragen stellst, dir die entsprechenden Gedanken machst und entsprechende Strategien entwickelst. Wenn dann das Teil irgendwann mal fertig ist, steht ein ganz besonderes Flugzeugmodell bei dir.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo Stephan,


    ja, die zweite ist in Arbeit. Würde sonst nur die Gefahr des Absackens der schon verklebten Tragfläche heraufbeschwören. Stabil wird das Ganze erst, wenn beide Tragflächen miteinander verbunden und die Spanndrähte gestrafft sind.


    Dabei ist mir nochmal der Satz aus der Anleitung wieder aufgefallen:


    "positionieren Sie die Gondeln waagerecht auf dem Montagebrett (die Tragfläche hat einen positiven Verkeilungswinkel) und montieren Sie die Außenflügel mit 16 mm Auftrieb (der Auftrieb wird vom Befestigungspunkt der Tragfläche aus berechnet, nicht von der Ebene des Montagebretts)."

    Gemeint ist damit wohl Folgendes:


    Die untere Tragfläche wird nicht ganz unten in die Motorgondeln eingeklebt. Vorne ist unter der Tragfläche noch 7mm Motorgondel, hinten allerdings nur 1mm und dazwischen halt - alles dazwischen:



    Die in der Anleitung genannten 16mm soll man nun wohl ab der Unterkante der Tragfläche rechnen und nicht ab dem Boden der Motorgondel, der ja direkt auf dem Montagebrett steht.


    Das bedeutet aber, dass meine Rampe nicht ausreicht, sie müsste -ja, wieviel???- mm höher sein.



    VG


    Zaphod

  • Hallo Hajo,


    ich hoffe auch auf einen Erfolg, immerhin sitze ich das dritte Jahr an der Gotha. Vor Ewigkeiten habe ich mal die Vickers Vimy gebaut und die hängt heute noch schwer verstaubt bei meinen Eltern an der Decke.


    Erst einmal wird die zweite Rampe gebaut, dann muss ich klären, wieviel da noch zusätzlich drunter kommt, ggf. reicht als Unterlage etwas von der Dicke einer Schneidematte.


    Kniffelig wird dann die Montage der zwölf großen Streben (von denen bisher nur zwei fertig sind).


    Ich hoffe, dass man die obere Tragfläche zunächst einmal nur auf diese zwölf Streben aufsetzen kann. Da der Anstieg der Tragflächen bei den oberen durch die beiden Drähte vorgegeben ist, wird die obere Tragfläche stabilisierend auf den 16mm Anhub der unteren Tragflächen wirken.


    VG


    Zaphod

  • Beim Original waren die Streben "beweglich" angebracht und die genauen Winkel wurden durch die Verpannung erzeugt.


    Der Satz aus der Anleitung ist wohl von einem (diditalen?) Schwachmaten verzapft worden. Falls es auch auf englisch vorhanden ist schau doch da mal,

    das können die Übersetzer meist besser.


    Für die Tragflächen gibt es drei Winkel:


    Anstellwinkel - angle of incidence, sieht man von der Seite, die Vorderkante ist höher als die Hinterkante, ohne fliegt nichts. Verkeilungswinkel?


    (positive) V-Stellung - dihedral, sieht man von vorne, der Flügel ist aussen höher als innen. Auftrieb?


    negative V-Stellung - anhedral, das Gegenteil, z.B. Starfighter


    Pfeilung - sweep, sieht man von oben.


    Die V-Sellung der Gotha beträgt 3°, der Abstand zwischen den Flügeln 2,22 m.


    Die Idee mit den Keilen ist prima, vielleicht sollte man für beide Seiten obere und untere Fläche verkleben und, nach (zwei Wochen ?) Trockenzeit

    an den Rumpf bzw die Gondeln kleben. Dann ergibt sich der Spalt oben von selber und der ist weniger wichtig als symetrische Flächen.

    Seite 27 der Wingnut Anleitung zeigt eine Vorderansicht für die Winkel.


    Für die Montage der Streben Löcher etwas vergrößern oder Drahtenden vorsichtig befeilen, oder beides.


    Ich drück' die Daumen


    Joachim

  • Hallo Joachim,


    vielen Dank für die Tipps !


    Die Anleitung kommt tatsächlich auf Polnisch, Englisch und Deutsch daher. Da ich der deutschen Anleitung nicht getraut habe, habe ich die polnische einmal durch DeepL laufen lassen - tatsächlich keine nennenswerten Abweichungen.


    Genau, die Gotha hat eine dihedrale, also positive V-Stellung.


    Bei der Wingnut-Anleitung kann man das sehr schön sehen. Das Plastikmodell hat dazu den schönen Satz "Lower wing will support the weight of upper wings at the correct dihedral", d.h. bei dem sollte das von alleine klappen.


    Bei meinem Modell ist die Crux, dass man die obere Tragfläche nur in einem Stück montieren kann, denn beide Hälften werden durch zwei lange Drähte verbunden, das Auffädeln der Tragfläche auf diese gelingt nur, wenn beide Hälften waagrecht zueinander gehalten werden, sonst verkeilt sich der Draht (oder kommt unten aus der Tragfläche gestochen).


    Nachdem ich eine der unteren Flächen an die Mittelsektion geklebt habe, folge ich gerade Deinem Rat und lasse das möglichst gründlich trocknen. Ohne Keil zieht es die Tragfläche natürlich wieder nach unten, da muss der Kleber stark genug sein, um dem entgegenzuwirken.


    HIer ein paar aktuelle Bilder, die zweite Rampe wartet noch darauf, in Aktion zu treten:

     



       

    Übrigens, wie man auf den drei Bildern hier drüber sehen kann, hat das äußere Profil der Tragfläche vorne und hinten keinen Kontakt mit der Motorgondel, ist also sichtbar und muss grün eingefärbt werden.


    In ein paar Tagen folgt dann die zweite untere Tragfläche und dann die zwölf langen Streben (von denen jetzt immerhin sechs fertig sind, das Formen und Verkleben ist kein großes Drama, erfordert aber viel Geduld, man muss die mit Weißleim verklebte Längsnaht so lange zusammenpressen, bis der Kleber richtig abgebunden hat, sonst sprengt die Spannung sie wieder auf.


    Derzeit überlege ich, was mit den acht kurzen Streben 84 und 85 geschehen soll. Diese führen von der oberen Tragfläche schräg auf winzige Absätze in der Motorgondel, in denen sie sich kaum verankern lasen.

    Ich halte es nicht für möglich, diese so präzise stumpf auf diese Absätze zu kleben, dass sie beim Aufsetzen der oberen Tragfläche dann exakt bei ihren Ankerpunkten in der Motorgondel ankommen, auch scheue ich davor zurück 20 Streben mit Kleber zu versehen und die obere Tragfläche sauber ausgerichtet aufgesetzt zu haben, bevor dieser angezogen ist. Da reichen mir 12 Streben vollauf für ein mulmiges Bauchgefühl.



    Wahrscheinlich werde ich 84 und 95 also mit einer überlangen Stecknadel als Kern bauen. Die Nadelspitze wird dann aus dem mit der oberen Tragfläche zu verbindenden Ende herausragen, während das andere Ende keinen überstehenden Kern bekommt. Diese Streben werde ich dann in die obere Tragfläche einkleben und darauf spekulieren, dass deren untere Enden schön dicht bei ihren Absätzen in der Motorgondel in der Luft hängen, nachdem die obere Tragfläche aufgeklebt ist.


    Denn dann kann ich 84 und 85 unten einzeln stumpf auf ihre Absätze kleben, mit Sekundenkleber müsste das auch so recht stabil werden.


    Da der Rumpf auf die entsprechende Markierung der mittleren unteren Tragfläche geklebt wird, kann ich mir den aufsparen, bis die Tragflächen geschafft sind.

    Hier muss man sich dann noch die Frage stellen, wann die längs des Rumpfes verlaufenden Kabel für Höhen- und Seitenruder angebracht werden sollten.


    VG


    Zaphod

  • Also, die Vorbereitungen sind weitestgehend abgeschlossen, aber ich bin nicht optimistisch.


    Die beiden unteren Tragflächen hatten nach dem Einkleben mehrere Tage Zeit zum Trocknen, werden aber niemals in der durch die Rampen erzwungenen V-Stellung halten. Sie sind einfach zu schwer bzw. haben wegen ihrer Länge eine zu starke Hebelwirkung.


    Eine Kleinigkeit waren demgegenüber die vier Trittstreifen an den Tragflächenwuzeln.


       


    Fertige Streben 82 (vorne):



    Und hinten:


     


    Trotz vorsichtigem Anfeuchten einer Bahn in der Mitte jeder Streben und Vorformen über drei Rundhölzern bzw. einer Stahlstange, sind etliche Streben wenig gelungen, wie die auf den linken Bild. Hier drückt sich die 1mm Stahlstange, die den Kern bildet, auf ganzer Länge druch. Rechts sieht es so aus, wie es gedacht ist.


    Hier sieht man die 2mm Stahlstange über der die Streben als letztes zusammengeholt und in ihrer langen, dicken Bahn auch verklebt wurden:


       



    Das Schließen der Streben an den dünnen Enden gestaltete sich äußerst unerfreulich, Weißleim weichte zu stark auf, UHU band ewig nicht ab, am Ende gelang es mehr schlecht als recht mit einer Mischung von beidem, zuerst etwas Weißleim, dann eine Lage UHU.



    Und nach dem Trocknen noch eine Schicht Farbe.

  • Die fertigen hinteren Streben, das von mir für das Verkleben mit der unteren Tragfläche vorgesehene Ende ist rot markiert.

    Wie man sieht, ist der Überstand des Drahtes äußerst gering, keine 2mm (Die vorgegebene Einheitsschablone für die Drähte der Streben 82 und 83 kann man m.E. vergessen).




    Die zwölf langen Streben wurden mit Sekundenkleber eingesetzt, zuerst die Teile 83 hinten:


     


    Ich habe hier lieber einige -bei mir beim Arbeiten mit Sekundenkleber oft unvermeidliche- Kleberspuren akzeptiert:


     




    Eine Hälfte der oberen Tragfläche (die Küchenwaage behauptet: 14g Gewicht) zur Probe aufgelegt:


     



    Wie man sieht, gestaltet sich der Übergang von Strebe zur Tragfläche unterschiedlich. Wenn es gelingt wird die mit zwei Stahldrähten verbundene obere Tragfläche am Ende die untere Tragfläche in ihre richtige Position zwingen.

  • Die Bauaufsicht beäugt derweil skeptisch einen Nahkampf im Ersten Weltkrieg:




    Alle Streben montiert:


       


    Man sieht gleich, dass die Streben -wiewohl beim Verkleben sauber ausgerichtet und festgehalten, bis der Sekundenkleber angezogen hatte- z.T. gehörig aus der Reihe tanzen.


    Sie finden im dünnen Profil der Tragflächen eben nur einen geringen Halt und ich fürchte auch, dass der Kunststoff der eingeklebten Klötzchen nicht hart genug war, um ein festes Lager zu bieten.



    Wenn man alle Streben auf Festigkeit probiert, ergibt sich folgendes Bild:


    Wie man sieht, ist die Stabilität hinten fast durchgehend unbefriedigend, vorne bis auf Nr. 3 (W = wobbly) aber gut, die zuletzt eingeklebte Nr. 1 hält auch fest.



    Die obere Tragfläche zusammengesteckt (Gesamtgewicht 40g) und aufgelegt:




     


    Ich habe versucht, sie möglichst exakt an ihre Position zu bringen. Derzeit dieht es so aus, als ob der Spalt zwischen den beiden oberen Tragflächenhälften ein Stück breiter ausfallen wird, als die in der Anleitung angegebenen 1,5mm.



    Damit ist der Bau an einem Punkt angelangt, der über das Wohl und Wehe des gesamten Projektes entscheiden wird.


    Wie verklebt man diese 12 Streben jetzt stabil mit der oberen Tragfläche?


    1. Überlegung:

    a) Die beiden Rampen um 180° drehen, so dass sie jetzt ein Lager für die obere Tragfläche bilden

    b) Die Kombination aus unteren Tragflächen und Streben einkleben.


    VORTEIL: Man sieht die vorgebohrten Löcher gut

    NACHTEIL: Die deutliche schwerere Komponente (untere Tragflächen mit Motorgondeln) liegt oben und muss bei der Montage bewegt werden. Außerdem sind die äußeren Teile der unteren Tragflächen nicht stabil (Tendenz nach unten zu sacken, so dass die V-Stellung verlorengeht), immerhin werden sie bei dieser Montage durch die Schwerkraft in Richtung dere V-Stellung gehalten.


    2. Überlegung:

    a) Die unteren Tragflächen nach vorne kippen, so dass alles auf den Kühlern der Motoren liegt.

    b) Die obere Tragfläche vorkleben.


    VORTEIL: Man sieht die vorgebohrten Löcher gut

    VORTEIL (?): Man kann eher Druck auf die obere Tragfläche ausüben, so dass sich die Stahlkerne der Streben in diese bohren.

    NACHTEIL: Die äußeren Teile der unteren Tragflächen können zunächst aus ihrer V-Stellung gedrückt werden.

    Nachteil: alles ruht nur auf den Kühlern der Motoren, sehr instabil.


    M.E. ist es keine Option, die obere Tragfläche aufzusetzen. Man sieht einfach zu wenig.



    Welche der beiden Vorgehensweisen haltet ihr für die bessere?



    Außerdem sind noch folgende Aspekte zu bedenken:


    1. Wie verklebt man 12 Zapfen mehr oder weniger gleichzeitig?

    Ich überlege rechts, wo die ersten beiden Streben fest in der unteren Tragfläche stecken, anzufangen und zu hoffen, dass auch nach dem Verkleben der beiden äußersten Streben (Position 6) die wackelnde untere Tragfläche mir noch genug Spiel lässt, um die folgenden vier Streben auch paarweise einzukleben.

    Mit etwas Glück, kann ich dann auch noch bei den sechs Streben der anderen Tragfläche Schritt für Schritt vorgehen.


    2. Aber damit wäre dann auch erst ein ziemlich instabiler riesiger "Kasten" entstanden (Ich kann nur hoffen, dass die Verpannungen die Stabilität deutlich erhöhen)


    3. Es fehlen dann noch weitere 12 Streben. Und damit bin ich wieder bei der Frage, die ich hier schon vor einigen Tagen aufgeworfen habe: Wann sollten die achte kurzen Streben 84 und 85, die von den Motorgondeln zur oberen Tragfläche gehen, angebracht werden?

    In diese sind Nadeln eingeklebt, das Einstechen in die Tragfläche sollte somit deutlich leichter gehen.

    Dennoch: Ist es ratsam, diese erst im nächsten Schritt anzubringen, oder sollten sie vor dem Aufsetzen der oberen Tragfläche schon an diese geklebt werden?

  • Moin Zaphod,

    erstens, ich bewundere Deinen Mut, solch ein Projekt anzugehen; zweitens erfreut mich der Mehrwert von Lucky Luke :D !

    Wie wäre es, jetzt aus 1 mm Finnpappe ein Profil zu schneiden, welches den Abstand zwischen den beiden Flächen vorgibt und dann von Streben zu Streben beim Verkleben vorzugehen? Vielleicht hast Du noch Profilreste von den Spanten?

    Gruß

    kartonskipper

  • Hallo Zaphod,

    Deine Ansätze sind durchführbar, doch wird es ziemlich fummelig werden die Stützen richtig anzubringen. Wie wäre es, wenn du eine Schablone baust, in der du die Vorderseite der Tragflächen einstecken kannst. Die Stützen dann ohne Kleber einstecken, ausrichten und festkleben. Der Abstand der Flächen ist dann ja vorgegeben.


    Fällt mir gerade noch ein, man könnte die Vorderseite der Flächen auch auf einer ebenen Fläche mit Fotokleber fixieren. Sollte aber vorher am Abfallstück getestet werden, wie gut sich der Kleber dann entfernen läßt.

    Gruß Udo

    Edited once, last by Udo ().

  • Hallo Zaphod,


    meine theoretische Idee:


    eine ebene Holzplatte für die Vorderkanten mit Aussparungen für die Motoren, im rechten Winkel eine Anschlagsleiste für die untere

    Fläche anschrauben. Alle Zapfen auf einer Seite trocken reinfummeln und mit Weißleim sichern, dann mit Sekundenkleber fixieren.

    Dabei die obere Fläche gegen die Leiste drücken, wie die Igel, gaanz vorsichtig.


    Die Verspannung sollte unbedingt mit den untergelegten Keilen erfolgen, mit Glück halten dann die Hängekabel (landing wires) die V-Stellung.


    Faustregel: die Flying wires bilden in der Vorderansicht ein V. Auf deutsch sind es die Tragekabel.




    Zeichnung von hier


    Viel Glück Joachim

  • Hallo Kartonskipper, hallo Joachim,


    vielen Dank für die präzisen Tipps ! Der Unterschied zwischen flying und landing wires war mir bislang unbekannt.


    Eine Holzplatte (2mm Sperrholz müssten gut gehen) müsste ich erst einmal so millimetergenau gesägt bekommen, mit den Werkzeugen, die ich im Haus habe wird das wahrscheinlich nix.


    Wahrscheinlich versuche ich erstmal passende Platten aus 2mm Pappe zu schneiden.


    VG


    Zaphod


  • Eine Holzplatte (2mm Sperrholz müssten gut gehen) müsste ich erst einmal so millimetergenau gesägt bekommen, mit den Werkzeugen, die ich im Haus habe wird das wahrscheinlich nix.


    Wahrscheinlich versuche ich erstmal passende Platten aus 2mm Pappe zu schneiden.

    Oha,

    ich glaube, da würde ich eher zum Baumarkt meines Vertrauens gehen…

    Fertig: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



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