"Isle of Jura", Arbeitsschiff, 1/250, Eigenkonstruktion


  • Da ich die Möglichkeit sehe meine aktuelle Bastelei zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen wage ich mich mal an einen Baubericht.


    Beim stöbern auf uglyships.com bin ich auf eine Reederei gestossen, die Fahrzeuge für die Windkraftbranche betreibt.


    Eins davon ist die "Isle of Jura". Sie wird zum Ankerziehen und Kabellegen, für ROV- und Taucherunterstützung sowie allgemeine Wartungsaufgaben eingesetzt. Ein echter Allrounder.


    Dafür verfügt sie über umfangreiche Ausrüstung:

    - 33t-Kran

    - 24t-Kran

    - 150t-Winde, 4x 12t Tuggerwinden

    - Heck-/Bugrolle

    Das alles verteilt sich auf 33m x 15m.

    Der Antrieb erfolgt dieselelektrisch über jeweils 2 Ruderpropeller vorn und achtern mit zusammen 2560kw.

    Gebaut wurde das kleine Arbeitsschiff 2019 bei Damen, Operationsgebiet ist die Nordsee mit Heimathafen Inverness.


    Photos waren im Netz schnell gefunden, ebenso ein Generalplan.

    Leider habe ich keine Möglichkeit den Plan auszudrucken. So muss ich Maße am Handybildschirm schätzen.

    Gebaut wird in 1/250.


    Das Spantgerüst war schnell gemacht.



    Beim Hauptdeck habe ich mit einzelnen Planken und einer Laibung experimentiert, mich dann aber für Planken "en bloc" entschieden.

    Dabei habe ich die Aufteilung aus dem Auge verloren und muss später bei den Kran- und Windenfundamenten etwas tricksen. Das ist aber bei den bei diesen Schiffen möglichen Umbauten im Rahmen des möglichen .

    Schnell noch die hydraulischen Poller und "Shark-jaws" gezeichnet und fertig.

    Die ersten Aufbauten waren schnell gebaut, Schotten , Lüfter und Beleuchtung bringen Leben ins Schiff. Die Handläufe sind nur gezeichnet, da ich grad' keinen passenden Draht/Besenborsten habe.



    Der Bugfender war recht umfangreich, und knapp über der Wasserlinie befindet sich noch eine weitere Reihe Gummifender. Die Umzusetzen wird nicht ganz einfach, hab' mich wohl mit den oberen Fendern etwas verschätzt.



    Das erste Deck besteht aus grauem Tonkarton mit einer Unterseite aus weissem 190gr.-Karton. Süllumrandung folgt später.



    Die Aufbauten haben im oberen Bereich einen charakteristischen Knick, die Fenster sind mit Weissleim verglast. Alles kein Problem. Eigentlich. Die Räume hinter den Fenstern habe ich zwar geschwärzt, die Kante des des Decks aber vergessen. Das sieht man an der Achterkante. Egal. Viel schlimmer ist, dass ich nicht aufgepasst habe und die Aufbauten jetzt vieeeel zu schmal sind. Je öfter ich das sehe, desto mehr spiele ich mit dem Gedanken die Aufbauten nochmal neu zu machen. Sind ja noch nicht aufgeklebt.



    Jetzt bau ich erstmal das Schanzkleid auf dem Hauptdeck.


    Thomas

  • wulstbug

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  • Hui, dass meine g̶̶r̶̶a̶̶u̶̶e̶ blaue Maus soviele Fans findet hätte ich nie gedacht. Vielen Dank.

    Das Schanzkleid ist fast fertig, es fehlen nur noch die Rollklüsen und der umlaufende Handlauf. Für beides fehlt mir im Moment das Rundmaterial.

    Im Mittschiffsbereich ist das Schanzkleid im Original demontierbar. Da ich eventuell ein ROV mit Aussetzvorrichtung an Deck stellen will habe ich es an Backbord erstmal nicht angebracht.




    Thomas

  • Da ich ungeduldig bin habe ich ein paar Schritte übersprungen und mir vorgestellt wie eine mögliche Deckslast aussehen könnte.

    Hier ein erster Entwurf mit einer ROV-Aussetzanlage mit Service-/Kontrollcontainer.

    Weiter geht es jetzt aber mit den Teleskopkränen.

    Einen würde ich gerne im ausgefahrenen Zustand darstellen. Nur was soll ich dranhängen? Einen (kleinen) Unterwasserpflug?



    Thomas