Frust mit OLFA Klingen

  • Viele, viele Jahre habe ich mit den Klingen von OLFA sehr gut gearbeitet.

    Zwei Packungen a 50 Klingen hatte ich mir zugelegt.

    Es ab fast nie Probleme mit den Cutter Klingen!


    Vor wenigen Wochen gingen mir die Klingen aus.

    Ich habe mir - glücklicherweise – nur eine Packung a 50 gekauft.


    Schon nach kurzem Einsatz bemerkte ich, daß irgendetwas nicht mit diesen neuen Klingen stimmte.

    Schon nach zwei bis drei kürzeren Schnitten, oder sogar auch nach ein paar Ritzlinien

    waren die Schnittergebnisse nicht mehr befriedigend.

    Als ich mir die Schnittfläche der Klinge besah, mußte ich leider feststellen,

    daß die äußerste Spitze der Klinge abgebrochen war.

    Na ja, kann ja mal passieren, dachte ich. Also das erste Stück abgebrochen und

    voller Hoffnung auf ein gutes Ergebnis weiter gearbeitet.


    Könnt Ihr euch meinen Frust vorstellen, als ich bemerken mußte, daß dieser Vorgang

    sich schon nach weiteren kurzen Schnitten wiederholte???

    Also wechselte ich den ganzen Streifen der 10 Klingen gegen einen neuen aus.

    Muß ich meinen Ärger noch weiter beschreiben?


    Was hat sich OLFA nur dabei gedacht, die Qualität seiner Klinge so zu verschlechtern?

    Da sitze ich nun auf 48 Streifen mit 480 Klingen, die mich wahrscheinlich noch zur Verzweiflung bringen.


    Es gibt nichts Gutes:
    außer man tut es!


    Erich Kästner


    Etiam si omnes - ego non

    Edited once, last by Adolf Pirling ().

  • Hmm....


    I do have the same blades which I bought more than 10 years ago.

    I haven't used them a lot because my main blades are 30 degree ones.

    I really like Olfa's blades. Thank you for your great info.

    I should be more careful on my next purchase.


    Without any good reason, I switched to NT, though.

    NT seems a bit weaker than Olfa but sharper.


    Seo by the Bay

  • Hallo Adolf,


    das ist wirklich mehr als ärgerlich. Kannst Du beim Hersteller reklamieren?


    Wie Seo nutze ich auch NT-Klingen (aus Japan), mit denen ich zufrieden bin.


    VG


    Zaphod

  • Hallo Adolf,


    waren die ersten Olfa-Klingen silbern und die neuen sind schwarz?


    Wenn ja, dann haben wir beide das gleiche Problem. Meines Wissens nach sind die schwarzen Klingen dünner und härter

    als die silbernen. Daher brechen bei zu starkem Druck die Spitzen leichter ab.


    Ich bevorzuge die untere Klingenform, die mittlere verwende ich bei geraden Schnitten auf dünnem Karton und

    die obere zum Ausschneiden Verstärkungen ab 0,5 mm

    Gruß


    Willi




    Bitte, bleibt gesund

  • Moin Adolf!

    Ich denke, Willi hat das Problem richtig erkannt; auf der Olfa-Seite werden verschiedene Typen mit etwas unterschiedlichen Eigenschaften vorgestellt, von Modell AB (mit "well-balanced sharpness and durability" wohl das "Arbeitstier") und ABB ("Ultra-Sharp Black Blade for professional-use", wahrscheinlich eher wie Plotter-Messer für Dauereinsatz bei Folierungen gedacht) bis zu AB-S (Edelstahl, für feuchte Umgebungen) und AB-SOL, die bei gleicher Form offenbar überhaupt nicht zum Abbrechen gedacht ist.

    Die Dicke wird übrigens überall, auch bei den 30-Grad-Klingen, mit 0,38 mm angegeben, deshalb dürfte man sie schnell verwechseln.

    Je nach Handhabung hilft es vielleicht, wenn Du das Messer beim Schneiden etwas flacher hälst als sonst, damit sich der Druck nicht ganz so auf die Spitze konzentriert.

    Viel Glück

    Heiner

  • Moinsen zusammen,

    eines der Probleme ungewollt abbrechender Klingen liegt in der Konstruktion des Haltegriffes.

    Die Klinge hat in ihrem Gehäuse ein gewisses Spiel, was bei geringstem seitlichen Druck dazu führt, dass harte (=spröde) Klingen abbrechen.
    Daher benutze ich seit über drei Jahrzehnten nahezu ausschließlich den NT Cutter D-1000 und fast ausschließlich 30°-Klingen.
    Die zuvor abgebrochene einzelne Klinge wird mittels Spannbacken bombenfest und absolut wackelfrei im Halter eingespannt.
    Zudem hat das Messer an einem Ende eine Spitze. Es können auch zwei verschiedene Punzen verwendet werden. Der Innenraum des Halters kann gebrauchte Klingen aufnehmen.

    Kostet um 15€ + Versand, einfach mal googeln. Lohnt sich in jedem Fall.
    Außerdem gibt es Schneidematten mit untrschiedlicher Härte.
    Ich habe eine von Bösner, die relativ weich und macht keine Probleme.

    Und zu guter Letzt: Beim Schneiden nicht zu viel Druck ausüben. Bei dickerem Karton lieber mehrfach das Messer ansetzen.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.