Patrouillenschiff POTSDAM BP 81 der Bundespolizei See, Kontrollbau Passat Verlag, 1:250

  • Es ist wieder einmal soweit - ein neuer Kontrollbau steht an.

    Das Modell hatten wir ja bereits als das Jahresmodell für 2022 angekündigt. Es wird also voraussichtlich Anfang Mai des kommenden Jahres, dann hoffentlich auf dem Internationalen Kartonmodellbautreffen in Mannheim, erstmalig verfügbar sein.


    Zum Original:


    Nach der POTSDAM ist eine Klasse von 4 Küstenwachschiffen benannt, von denen 3 Schiffe (POTSDAM, BAMBERG und BAD DÜBEN) bereits seit 2019 im Einsatz sind. Anfang dieses Jahres wurde der Auftrag für den Bau des 4. Schiffes erteilt.

    Auftragnehmerin ist die Fassmer-Werft in Berne. Während die POTSDAM BP 81 komplett in Berne gebaut wurde, erhielt eine Werft in Litauen den Auftrag für die Rümpfe der beiden anderen Schiffe; die Kaskos wurden dann zur Fertigstellung zu Fassmer nach Deutschland geschleppt.

    Die 3 Schiffe haben die Einsatzboote der SASSNITZ-Klasse und die BREDSTEDT ersetzt.


    Die POTSDAM ist 86 m lang und 13,4 m breit. Sie ist mit 2092 BRZ vermessen.

    2 Wärtsilä-Diesel mit je 4080 kw und zwei gegebenenfalls zuschaltbare Elektromotoren bringen das Schiff auf 21 kn. Die Abgase werden nach aktuell höchstem Standard nachbehandelt.


    (bos-fahrzeuge.info, © Stefan Fleischer)


    Das Einsatzschiff verfügt über ein Hubschrauberdeck, das auch für die Landung des SUPER PUMA mit seinen rund 16 m Länge geeignet ist.

    Auf dem Hauptdeck gibt es Stauraum für mehrere Container.

    Beidseits im Rumpf ist in Hangars je ein Kontrollboot untergebracht.


    Im Heck befinden sich zwei Bootswannen nebeneinander, die größere RIBs, sogenannte "Sturmboote", aufnehmen können (was wohl darauf hinweist, dass diese Schiffe auch im Rahmen einer Frontex-Mission zum Beispiel im Mittelmeer eingesetzt werden können).

    Bewaffnet ist die POTSDAM mit einer 57 mm-Kanone MK 110 und 2 x 12,7 mm Maschinengewehren.

    Zu der Kanone, die bei der Indienststellung zunächst nicht an Bord war, schreibt das Bundesministerium des Innern 2018:


    Durch den starken Ausbau maritimer kritischer Infrastruktur muss ein frühzeitiger Schutz durch die Bundespolizei See vor terroristischen Bedrohungslagen gewährleistet werden. Zur effektiven Androhung und Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen auf See ist daher eine Bordbewaffnung für die neuen Einsatzschiffe mit einem Wirkbereich von 300 Meter bis mindestens 6.000 Meter Entfernung vorgesehen, die deutlich wahrnehmbare Warnschüsse abgeben können und geeignet sind, auch große Frachtschiffe durch Beschuss zum Aufstoppen zu zwingen. ...

    (bmi)


    Haupteinsatzraum der POTSDAM ist die Nordsee; sie ist ab und zu in Cuxhaven zu sehen.



    Das Modell

    hat Henning auf der Basis eines detaillierten Plans und vieler Fotos als Wasserlinienmodell mit der neuen Rumpffarbe der BP konstruiert.

    Es gibt die POTSDAM in allen Details wieder, einschließlich der Waffen und auch der beiden Sturmboote im Heck. Die Kanone und die Sturmboote können weggelassen werden, so dass der Zustand bei Indienststellung nachgebildet werden kann.

    Und einen SUPER PUMA wird es auch geben.


    Auch zu diesem Modell bieten wir ab Mai 22 einen passenden Ätzsatz an.



  • Begonnen habe ich natürlich auch schon:





    Das Spantengerüst wird wie üblich in der Reihenfolge der Bauteilnummern zusammengefügt. Alle Beschriftungen weisen nach achtern (mit Ausnahme Spant 13) bzw. nach außen.

    Die elegante Rumpfform ergibt sich vorn auch durch Stringer, die als nächstes eingebaut werden.

  • Moin Helmut,


    no denn man to, ich freu mich.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Die Stringer und Hennings "Falle für den Kontrollbauer" ;)...


    Zwei Stringer stabilisieren den vorderen Bereich des Modells, formen den Bugbereich aus und sind mit den Spanten eine solide Konstruktion zum Anbringen der Bordwände.

    Alle Spanten, Stringer und Decks sind aus verdoppeltem Karton.



    Das Hauptdeck in der achteren Hälfte des Modells enthält 2 Wannen zur Aufnahme der Einsatzboote (um den Begriff "Sturmboote" zu vermeiden).

    Die Wannen müssen vor der Montage des Decks eingebaut werden. Der unbedarfte Kontrollbauer (ich ;() sieht zwar, dass die Wannen unterschiedlich (mit 22 a und 22 b ) benannt sind. Ohne weiteren Bauhinweis hatte sich mein Vorausdenken damit aber auch erledigt - und prompt habe ich die Wannen vertauscht eingebaut 8o.

    Auf den ersten (und bei mir auch auf den zweiten) Blick sehen die abgewickelten Wannen gleich aus. Montiert sprang mir allerdings der Fehler schließlich förmlich ins Gesicht. Eine 50%ige Chance auf richtig, aber leider hatte ich daneben gegriffen! Ich weiß schon, warum ich grundsätzlich nicht an Glücksspielen teilnehme...


    Also waren das Deck und die Wannen neu zu bauen, und jetzt passte es perfekt. Wanne "a" wird an Steuerbord eingebaut, "b" dementsprechend an Backbord. Ich hatte es vorsichtshalber noch einmal mit Bleistift aufs Deck geschrieben... :D



    Jetzt hat das Ganze die korrekte Form für das nach außen gewölbte Heck.



  • Dear sir. Please excuse my off-topic contact. My attempt to contact you via a previous building report of the Cao San Diego was unsuccessful. I have a personal question about the construction of the Cao San Diego. Would it be too much of a question if I asked you to contact you by email? Thanks very much.

    “It is not enough that we do our best; sometimes we must do what is required.” ― Winston S. Churchill.

  • Moin Helmut und Henning,

    Also waren das Deck und die Wannen neu zu bauen, und jetzt passte es perfekt. Wanne "a" wird an Steuerbord eingebaut, "b" dementsprechend an Backbord. Ich hatte es vorsichtshalber noch einmal mit Bleistift aufs Deck geschrieben... :D

    Wäre es nicht eine Überlegung wert in solchen Fällen von der klassischen Nummerierung abzuweichen und die Teile statt "22a / 22b" gleich "22 Stb / 22 Bb" zu nennen?

    Ich denke das wäre insgesamt weniger fehleranfällig, als ein Hinweis in der Bauanleitung.


    mfg

    Johannes

  • Dear sir. Please excuse my off-topic contact. My attempt to contact you via a previous building report of the Cao San Diego was unsuccessful. I have a personal question about the construction of the Cao San Diego. Would it be too much of a question if I asked you to contact you by email? Thanks very much.

    Hello Bella, I'm sorry you didn't reach me. You wrote to me on the bulletin board and I haven't looked in it for a long time.

    I have now given you my email address via PM.

  • Moin Johannes,

    ich hatte das vorhin schon bei mir notiert mit dem Vorschlag an Henning, es bei den Nummern zu belassen, aber "StB" und "Bb" daneben zu schreiben.

  • Ich bin sehr bemüht, darauf zu achten, dass in der Nummerierung erst die Teile an Stb. an der Reihe sind. Aber wenn Helmut das noch nicht einmal mitbekommen hat, dann ist es vielleicht sinnvoll Stb. bzw. Bb. hinzuzufügen.

  • Ich habe das durchaus schon bei Deinen Modellen mitbekommen, aber schlicht nicht mehr dran gedacht, Henning. :cool:


    Das Backdeck passt auf Anhieb:




    Jetzt darf das Gerüst erst einmal in Ruhe durchtrocknen, bevor es an die Bordwände geht.


    Vielen Dank für Eure Gefallensäußerungen! :)

  • Mit der Montage der Bordwände geht es im Moment noch etwas träge weiter.

    In Schiffslängsrichtung gesehen ist die Bordwand vorn ziemlich ausladend und fällt dann etwas, aber deutlich nach innen ein.


    (wikipedia, © Fabian Horst, Ausschnitt)


    Den vorderen Bereich hat Henning pro Seite dreiteilig konstruiert. Hier hat der Kontrollbau etwas länger gedauert.


    Das Ankleben der Bordwand startet achtern.


    Hier gibt es einen sehr hilfreichen Referenzpunkt.

    Mittschiffs befindet sich die Freibordmarke. Unmittelbar davor, Richtung Bug, sieht man einen kleinen senkrechten Strich auf dem Wasserpass. Dieser Strich gibt die Lage der Bordwand auf Spant 11 an.



    Ist das achtere Bordwandteil damit zur Deckung gebracht, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.



    Vorn wird das Mittelteil mithilfe der Lasche auf das untere "Bordwanddrittel" geklebt (wer mag, kann auch eine Weissleimnaht verwenden) sowie die Ankertasche montiert, und dann können beide Teile gemeinsam an das Spantengerüst gesetzt werden. Ich habe Klebstoff nur unten an der Aussenkante der Bodenplatte und (punktuell) oben angebracht. Gut vorgeformt schmiegt sich die Wand von allein an.



    Das mittlere Bordwandteil liegt mit der Oberkante auf dem oberen Stringer auf.


    Die Bordwände haben vorn und achtern kleine Überlängen, so dass etwaige Ungenauigkeiten leicht ausgeglichen werden können. Also erst vorformen, anhalten und gegebenenfalls etwas kürzen. Dann montieren.

  • Vielen Dank für die Bilder, Klaus,

    und allen anderen für Eure Aufmerksamkeit!

    __________________


    Inzwischen ist auf der Steuerbordseite die Bordwand um das obere Teil gewachsen.



    Auf die "Taille" wird noch später eine Scheuerleiste aufgebracht werden, so dass die Naht dadurch verdeckt wird.

  • Herzlichen Dank für Eure Gefallensäußerungen! Das motiviert in schwierigen Zeiten... :D


    _______________


    Inzwischen ist der Rumpf geschlossen.

    Die Außenhaut dieses Modells ist nicht so ganz ohne... Hier ist vor allem im Bugbereich genaues Ausschneiden der 3 Bordwandteile erforderlich. Die Nähte sollten sorgfältig überprüft und, wenn erforderlich, die Kanten an den Übergängen vorsichtig nachgearbeitet werden.

    Die (auf den Fotos noch fehlende) Scheuerleiste reicht nämlich nicht ganz bis nach vorn, sondern endet (auf der Steuerbordseite) etwa in Höhe des "B" der Kennung. Deswegen sollte besonders die Naht zwischen dem mittleren und dem oberen Bordwandteil schön sauber und ohne Spalt verlaufen.


    Hier die Bilder:



    Bei der Heckklappe (für die beiden Speedboote) habe ich die Flutöffnungen ausgeschnitten und mit schwarzem 80 gr-Papier hinterklebt:



    Als nächstes sind jetzt die Scheuerleisten aufzubringen und die Schanzkleidstützen zu montieren. Außerdem fehlt in der Bugspitze noch eine Bugklüse, die ich noch ergänzen werde.

  • Herzlichen Dank für die vielen erhobenen Daumen! :)


    Noch ein paar Worte zu den Bordwandteilen:

    Alle Teile haben eine leichte Überlänge von etwa 0,5 mm. Wenn der Markierungsstrich (siehe oben) genau mit dem Spant zur Deckung gebracht wird, kann nichts schiefgehen.

    Ich würde die Bordwand in zwei Teilen montieren:

    Zunächst den achteren Teil, nur am Deck und an der Bodenplatte fixieren und gut trocknen lassen. Als nächstes die 3 Teile der vorderen Bordwand - gut vorgeformt (!) mit den Laschen spaltfrei zusammensetzen und dann im Ganzen ankleben.


    Auf die Aussenseiten der Rollenklüsen werden Verstärkungen aufgeklebt.

    Dann kann die Scheuerleiste montiert werden. Im Original handelt es sich um eine Hartgummi- oder Kunststoffleiste in Schwarz, Ober- und Unterseite in "Wagenfarbe".

    Die Leiste ist im Bogen dreiteilig. Die seitlich achtere und die Leiste auf dem Heckspiegel haben zum Anpassen leichte Überlängen.

    Die Verbindung der beiden seitlichen Leisten liegt auf der vorderen Kante der gelben ("goldenen") Farbfläche (letztes Bild).



  • Moin Helmut,


    als ich noch in der Lehre war hatten wir eine Überlänge von 30 mm, damals Gang und gebe. Das sollte schon werden.


    Sieht fein aus, die Dame.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Helmut,


    ich wollte gerade schon rummeckern, dass die Wallschienen nicht die Farben des Bundesflagge tragen und habe zum Glück vorher in meiner Fotosammlung nachgeschaut. Die werden ja tatsächlich unterbrochen. Das war mir noch gar nicht aufgefallen.


    Ansonsten: Sehr schöner Kontrollbau!

  • ...und die scratch-gebaute Bugklüse.

    Im Bogen wird sie natürlich vorhanden sein, sonst könnte das Schiff ja nicht festmachen...



    Damit ist der Bau des Rumpfes abgeschlossen.

    Jetzt geht es zunächst an die Aufbauten unterhalb des Hubschrauberdecks. Viele Teile, von denen man hinterher wenigstens weiß, dass sie da sind...


    Vielen Dank für Eure zustimmenden Daumen! :)


    Und ganz wichtig: Wählen gehen (aber bitte richtig :D)

  • Moin Helmut;


    ist die Panamaklüse nicht um 1/3 im Schanzkleid eingebaut?


    Foto der POTSDAM (IMO: 9830018, MMSI: 211815660, Rufzeichen: DBBM) fotografiert von FeWu (fleetmon.com)


    oben auf dem Schanzkleid nützt sie wenig und kann abreisen.


    Ich habe Briefwahl gemacht

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

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  • Moin Helmut;


    ne Panik habe ich nicht.

    Ich freue mich auf das Modell, geordert wird auf jeden Fall.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Bilder Teil 1 BP 81 " POTSDAM " in Flensburg


    Moin Zusammen;


    wie schon erwähnt, die Dame hat was und ich freue mich auf das Modell.


    Nun steuere ich mal ein paar Bilder bei.

    Diese entstanden in Flensburg an der Innenförde.

    Mal wieder Glück gehabt, die Dame wollte gerade auslaufen.

    Viel Spaß bei ansehen und hier der 1 Teil


    Rescue Boat auf der BB Seite



    Schott vom Deckshaus



    vorderes Schott vom Abgasspfosten BB Seite



    David Backdeck, man beachte die Königsroller


    Panamaklüse mit Positionslicht, man beachte die Anordnung der Relingsstützen



    ein Blick von vorn nach achtern.

    Man erkennt die seitliche Deckshausstruktur


    Meine Bilder, mein Copyright !!

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
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  • Bilder Teil 2 BP 81 " POTSDAM " in Flensburg


    Moin Zusammen;


    ablegen und durch die Förde Richtung Ostsee. Bilder mit der BP 81 " POTSDAM " beim passieren der Schwiegermuttertonne habe ich nicht.


    Hier Teil 2


    Scheuerleiste nicht gepönt



    ein Blick auf die Feuerlöschleitung


    Anordnung Rettungsinseln



    Deckshaus



    Heck, Klappen der beiden Speedboote und Königsrollen



    queer ab Stadtwerke und Werft



    passiert an Stb. Seite die Marineschule Mürwik, Kurs Ostsee


    Meine Bilder, mein Copyright !!

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
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  • Schöne Bilder, Arne! Besten Dank!

    Und herzlichen Dank auch allen "Likern"!


    _______________


    Es passt ganz gut, dass Arne hier auch Bilder des Bereichs eingestellt hat, in dem sich die Arbeitsboote (für "Küstenwache-Seher": Kontrollboote) in ihren Davits befinden.

    So in etwa sieht der Bau im Modell aus:







    Bei genauerem Hinsehen ist auf den Bildern noch die eine oder andere Ungenauigkeit zu sehen. Keine Sorge, die wird Henning noch beseitigen. Dafür gibts ja schließlich den Kontrollbau... :)

    Der Niedergang besteht übrigens komplett aus Karton.

  • Moin Zusammen;


    Helmut B. gerne doch. Es war wie schon geschrieben reines Glück.

    Nun muss ich nur dafür sorgen dass der Werfthelgen II frei wird, aber es ist ja nun schon Oktober, dass sollte über den Winter was werden.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeiten!


    Auf dem Hauptdeck (im Plan "Oberdeck" genannt) geht es weiter mit den Aufbauten für die Abgas- und Lüfteranlagen bzw. diversen Verkleidungen, dem Niedergang in den Maschinenraum und verschiedenen Luken, 4 Pollern sowie den Stützen für das Heli-Deck:




    An den beiden Heckklappen sind jeweils ein Dalbenpaar und der Auf- bzw. Abrollbügel in der Mitte montiert:




    Jetzt sind 2 Container zu bauen (es gibt auf dem Hauptdeck Twistlocks für 5 Stellplätze) und unterzubringen und dann ist das Helideck immer noch nicht dran...

    Zunächst sind die Wannen noch nicht voll - 2 Speedboote (wer mag, kann sie auch "Sturmboote" nennen) müssen zunächst untergebracht werden. Wenn das Hubschrauberdeck einmal drauf ist, müssten sie sonst draußen bleiben.


    Die Textur des Hauptdecks wird Henning noch ändern. Ich habe einstweilen kleine "Flicken" setzen müssen ;)

    Auch sind die Aufbauten dort noch etwas zu niedrig im Vergleich zur Oberkante der Bordwand des Hubschrauberdecks. Kein Beinbruch - im Bogen wird auch das geändert sein; ich werde einstweilen nur das Deck etwas umbauen müssen.


    Auf jeden Fall wird das ein attraktiver "Dampfer", finde ich. Das Fassmer-Design ist irgendwie unverkennbar. Einen eigentlichen Decksprung gibt es nicht, aber der Verlauf der Scheuerleiste gibt dem Rumpf trotzdem fast einen "traditionellen" Stil. So wie auch zum Beispiel bei der neuen HELGOLAND, die Imo gerade in der Mache hat.

  • Speedboot on Tour


    Moin Zusammen;


    hier habe ich mal ein Speedboot im Einsatz.

    Die Aufnahmen stammen vom Norwegen Urlaub 2018.


    Das Boot wird wahrscheinlich ähnlich diesen sein, was auf den Bildern zu sehen ist. Man beachte die Wendigkeit.

    und los ging das Manöver im Oslofjord



    man fängst an zu fliegen, wird aber besser



    45° Grad


    Meine Bilder, mein Copyright

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Und hier die beiden Container an Bord:



    Die Türen der Container zeigen auf dieser Position nach vorn, auf den 3 anderen Stellplätzen würden sie nach achtern zeigen müssen.

  • Moin Helmut;


    um noch mal auf das Thema Container Handling zurück zukommen;

    beim 80 m Offshore Patrol Vessel sind auf dem Hubschrauberlandeplatz 2 Klappdeckel eingezeichnet.


    Werden die Deckel offen da gestellt ?

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Moin Helmut;


    um noch mal auf das Thema Container Handling zurück zukommen;

    beim 80 m Offshore Patrol Vessel sind auf dem Hubschrauberlandeplatz 2 Klappdeckel eingezeichnet.


    Werden die Deckel offen da gestellt ?

    Auf dem H-Deck gibt es einen Deckel, um die Container an Bord nehmen zu können (ggflls. auch mit dem eigenen Kran).

    Da demnächst auf dem Modell ein Puma landet, ist der Deckel geschlossen.

  • bestes Wetter vor der Haustür. da wachsen einen die Seebeine und getreu dem Motto " eine Hand fürs Schiff, eine Hand für Dich " ;)

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

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  • Die Schiffe der POTSDAM-Klasse können je nach Einsatzlage 2 Boote für Spezialeinsatzkräfte mitführen.

    Es handelt sich dabei um Einsatzboote des Typs "Buster", rund 10 m lang, 12 Personen und mit 2 Jetantrieben bis zu 40 kn schnell.

    Dem einen oder anderen werden diese Boote bekannt sein; sie sind auch auf den Fregatten der BADEN WÜRTEMBERG-Klasse stationiert.


    Hier der Schritt - für- Schritt-Zusammenbau:





  • Das Mastgestell habe ich aus Karton gebaut. Auf der zum Modell gesondert erhältlichen Ätzplatine werden diese Teile natürlich vorhanden sein.




    Und hier ist das Boot an Bord:




    Unter dem Hubschrauberdeck werden die beiden Speedboote leider etwas verschwinden; eigentlich schade.

    Die Boote sind übrigens nicht immer an Bord. Da die Schiffe aber wohl auch für etwaige FRONTEX-Missionen geplant worden sind, ist ein Einsatz mit den Booten sicherlich denkbar.


    Danke für Eure Aufmerksamkeit und die vielen erhobenen Daumen! :)

  • Moin Helmut,


    ganz großes Kino, klasse :thumbsup::thumbsup:


    Auf dem Foto vom Original (IMG_2668) sieht es so aus, als könnten die Heckklappen zum Ausbooten der "Buster" einzeln geöffnet werden; so eine Darstellung würde sich bei dem Modell sicher auch sehr gut machen (und so würde auch etwas mehr zu sehen sein im Heckbereich). Weiter oben (P1100605) ist in der Mitte des Hecks ein schmaler, schwarzer Strich zu erkennen, der deutet die 2 Klappen ja auch an. Könnte man dort evtl. einen etwas breiteren Steg vorsehen? Würde bei geschlossenen Klappen auch passen und schaut bei nur einer geöffneten Klappe sicher prima aus. Nur so eine Idee ;)


    Freue mich auf den weiteren Baufortschritt :thumbup:


    LG


    Lars

  • Moin Lars,

    danke für Deine Anregung.

    Ja, es sind zwei Heckpforten, die beim Original getrennt geöffnet werden können.

    Im Modell ist dies auch dargestellt, samt der Scharniere am Boden der Klappen. Um dies aber geöffnet zeigen zu können, bedürfte es etwas mehr als nur einen Steg zwischen den beiden Wannen.
    So müssten auch die inneren Bordwandteile beidseits der Wannen nachgebildet werden.


    Ich glaube, dass dies ein geschickter Bastler auch mit Bordmitteln überzeugend darstellen kann. Jedenfalls fänden diese zusätzlichen Teile wohl auf den bisherigen Bögen keinen Platz mehr.

    Henning und ich werden das aber am nächsten ( also noch nicht am kommenden) Wochenende in Nordholz besprechen, denke ich. Vielleicht ist ja auch ein Download möglich. Allerdings habe ich bisher keine Fotos gesehen, auf denen geöffnete Heckklappen zu sehen sind.
    Ich favorisiere, ehrlich gesagt, eher den freien bastlerischen Ansatz.

  • Moin Helmut,


    da stimme ich Dir zu, aber ein kleiner, feiner Download für die entsprechenden Ecken wäre natürlich super ;)


    Wie auch immer ihr euch entscheidet, es ist klasse, dass man im Baubericht die Details erkennen kann und von da an ist es auch nicht mehr sooo weit zum "bastlerischem Ansatz" :cool:


    LG


    Lars

  • Unser BP-Schiff bekommt ja sehr viel Aufmerksamkeit! Klasse!

    Vielen Dank für Eure zahlreich erhobenen Daumen. Das hilft "wie frisches Wasser" über manche Durststrecken hinweg!


    ___________


    Die Wannen sind voll!

    Beide Speedboote haben jetzt Platz genommen:



    Ein Einblick:



    Die Speedboote sind übrigens Selbstaufrichter durch aufblasbare Luftkissen. Einer der Behälter befindet sich auf der Heckplattform.

    Die Stammbesatzung besteht aus 3 Personen (Bootsführer, Funker und Maschinist). Bei 25 kn beträgt die Reichweite etwa 130 Seemeilen.

    Die Boote sind mit einer RADAR-Anlage und einer umfangreichen Funkanlage ausgestattet. Im Bug kann ein Maschinengewehr montiert werden.

    Hersteller ist ebenfalls die Firma Fassmer GmbH & Co KG in Berne.