Hafen Diorama Schreiber, 1:250

  • Das von Schreiber vorgestellte Hafen Diorama misst 47cm auf 24 cm und 11cm Höhe.

    Es besteht aus eine Vielfalt von Häusern und Grundplatten.

    29 Häuser und einen Kirche gibt es zu bauen. Dazu 10 Tore und 12 Mauerteile. Ein Stadtbrunnen darf nicht fehlen, sowie 2 Plattbodenschiffe und drei Ruderboote. Ein Kran, zwei Klappbrücken, Laufstege, ein Kran, Gespanne und ein Lastauto vervollständigen die Ausstattung.

    Insgesamt wird das Hafendiorama aus 8 Baukörpern zu 6 Grundplatten zusammengefügt. Deren Höhe beträgt 19mm.

    Die Wasserführung für den Kanal besteht aus drei Teilen. Das Wasser ist sehr grün gehalten.

    Die Häuser des Dioramas dürften vom Aussehen her eher von einer vergangenen Epoche stammen. Auch der beigebene LKW erinnert an einen Zeit von vor etwas hundert Jahren, als die Umbrüche der Zeit sich noch nicht in den Stadtbilder optisch und bautechnisch so sehr niedergeschlagen hatten.



    So soll das fertige Diorama mal aussehen.


    Also war viel Fleißarbeit angesagt, um die 12,5 Bogen zu verarbeiten.

    Hier die vielen Gebäude.




    Beim genauen Studieren fällt der recht enge Kanal auf, der in der Modellmitte einen Verbreiterung aufweist, in der ein Plattbodenschiff Platz findet.

  • Die Häuser sind recht einfach zu bauen. Eine Mühle gibt es auch in der Hafenstadt. Das Mühlrad soll sich drehen. Dazu gibt es ein extra Wandteil, das ein graphisches Rad verdeckt. Zuerst aber musste die Achsführung mit der Lochzange ausgeknipst werden. Dann dann die neue Wand und wieder geknipst die Führung.


    Auf der Außenseite kam ein Distanzring und die Achse durch. Auf der Innenseite habe ich die im Bild zu sehende Führung angebracht.


  • Die Achse wurde durch die Mühlradinnenseite geführt und befestigt. Nach der Montage wurde die Achse innen mit einem Ring gegen Abrutschen gesichert. Das Rad kann sich jetzt drehen.





  • Die drei Teile der Grundplatte des Mühlenviertels habe ich zusammengeklebt. Eigentlich wollte ich diese Teile als Module unverklebt lassen, aber es erschien mir praktischer diese zusammenzufügen.

    Die Grundplatten werde ich als einzelne Module lassen, damit ich später die Häuser und die Grundplatten variieren kann. Auch kann man Modelle besser verstauen.



    Über den Mühlgraben führt eine Mauer mit zwei Öffnungen. Diese habe ich durch einen Rahmen, der mit durchbrochenem Stoff versehen wurde als Gitter geschlossen. Die nach unten führende Stütze der Mauer habe ich abgeschnitten und unten auf Höhe des Wasser ans Gitter geklebt.








    In das Gitter habe ich innen zwei Mauerteile angebracht, so dass optisch wieder ein Pfeiler entstanden ist.

  • Dann die Bodenplatte in den dreitiligen Baukörper unten eingefügt, das Dach der Laube rechtwinkling zur Wand nach vornehin geknickt angeleimt.



    Anschließen wurde das Haus mit der Frontseite verschlossen.

    Beim Dach habe ich bei allen Häuser immer erst die Seite mit der Klebelasche angebacht. Diese Lasche habe ich oben am Knick etwas eingefärbt. Dann man die andere Dachhälfte fest auf das Haus.

  • Dar Kanal des Dioramas ist sehr schmal. Man könnte eher von einer Lände sprechen. Aber das ist dem Platzangebot des Bogens geschuldet.




    Da ich aber eh das Modell modulweise baue kann ich die Wasserfläche verbreitern. Sie bertägt auf dem unteren Bild 11cm. D. h. die beigefügten Klappbrücken sind zu kurz. Deshalb musste ich eine neue Brücke bauen.


  • Grundgedanke war, den Kleinhafencharakter des Dioramas zu erhalten. Also wählte ich zwei kleine Schiffe, die Stadt Kiel und die Goldelse. Stellte beide nebeneinander und ermittelte so die Breite des neuen Wasser, wenn ich eine Drehbrücke einbaue. Da kam ich auf die 11 cm. Die Schiffe haben dann noch knapp Platz, im Kanal an der Brücke im Pendelverkehr vorbeizufahren.



  • Moin modellschiff!

    Nur mal so aus Spaß wegen der Breite. Ich bin öfter in Friesland Hausboot gefahren. Am liebsten die kleinen Kanäe direkt durch kleine Städtchen. An den Klappbrücken war fast nie Gegenverkehr erlaubt, immer nur eine Richtung. Und in Aldeborn z.B. ist der Kanal bei den drei Drehbrücken 7,50m breit... Im ersten Jahr war das aufregend. Später selbstverständlich. Und in England (?) sind die Narrowboats nur zwei Meter breit, damit sie im Kanal aneinander vorbeipassen; aber bis zu 20m lang. Da würde ich gerne mal fahren. Die Häfen sind dann natürlich größer.

    viel Spaß und Erfolg beim Verändern nach eigener Lust.

    Grüße

    Hanns


    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...jetzt lieber zu Hause bleiben

  • Da ich das Modell modular baue, wird es so eingerichtet, dass ich es mit schmalem Kanal wie mit dem breiteren einrichten kann.



    In den großen Zylinder kommt von unten der schmalere, der unten durch einen Scheiben gegen das Herausrutschen nach oben gesichert ist. Oben auf den schmaleren Zylonder findet die Brücke ihren Platz. Der rechts zu sehende Ring kommt unten auf den breiten ring und in die Kante klebete ich einige Bleischrotkügelsche zur Beschwerung. Das Loch wurde dann noch verschlossen. Die Brücke kann sich drehen und steht sicher.

    Da der grüne unterbau aus 1mm Karton besteht habe ich beim Bau der breiteren Wasserfläche immer einen Art Distanzlehre.


  • Nachdem nun die diversen Teile des Dioramas fertiggestellt sind will ich den Aufbau der Anlage zeigen.

    Zuerst kommt das Wasserteil, Kanal o

    der Flusslauf. Das Wasser habe ich mit Kreide etwas entgrünt.

    Die sechs Grundteile werden an die Ufer gestellt. Aber nicht festgeklebt, weil ich ja modular baue. Deutlich erkannt man den schmalen Wasserlauf und auch die Wasseranlage der Mühle links unten im Bild.

  • Die ersten Mauern sind aufgestellt. Die weißen Markierungen habe ich ich mit "gepflastert", d. h. mit Pflastertextur überdeckt. Da könnte ich z.B. die Stadt ohne die Mauer aufstellen oder die Grundmodelle anders einsetzen.

    Damit die vielen Einzelteile nicht verlorengehen, habe ich aus einem kleinen Karton eine Aufbewahrungsschachtel mit zwei Böden gebaut.




  • Die ersten Häuser stehen. Die Pfähle am Kai bestehen aus eingefärbten Stahnstochern. Auf Länge geschnitten und oben weiß angemalt.

    Die Hochgeklappten Brückteil stehen auch schon.

  • Hi

    Ein beeindruckendes Dioramen. Kann man sich über längere Zeit anschauen und findet immer wieder was Neues. Gefällt mir sehr gut.

    Gruß aus dem Frankenland Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

    Nein ,nein, ich bin nicht stur. Nur Meinungsstabil!

  • Zum Betrachten soll das Diorama auch sein. Deshalb mehr Bilder.





    Oben auf dem bild sieht man die Originalanlage. Unten habe ich den Kanal 2,5 mal verbreitert.

  • So ein midular aufgebautes diorama neigt zu Veränderungen. Deshalb habe ich alle 6 Grundplatten in eine Reihe gestell. Und dort, wo die zwei schmaleren nicht die richtige Tiefe inbezug auf die breiteren besaßen habe ich zwei Platten dazugestellt.


    Ein paar kleiner Fahrzeuge treiben sich im Hafen rum.