Straßenbahn von Olsztyn (Allenstein ), free download, 1:20

  • Diesen download habe ich durch Zufall (KONRADUS) gefunden und das Ding schien so goldig zu sein, dass es gebaut werden musste!



    Der Autor des Bausatzes ist ein polnischer Künstler, Krzysztof Tanajewski, der offensichtlich auch nichts gegen den Kartonmodellbau hat. Er hat schon zwei Modelle herausgegeben; Leuchtturm in Krynica Morska (Kahlberg) von 1895 und Oberes Tor in Olsztyn (Allenstein), beide im Maßstab 1:87, also HO.

    Das Modell ist nur aufgrund von Fotos und Postkarten entstanden, Originalpläne gibt es offensichtlich nicht. Der Maßstab sollte 1:25 sein, aber der Autor gibt selbst an, dass die Spurweite zu groß ist (49 mm - wäre 1225 mm Originalgleis) und eigentlich (sollte bei Neuausgabe berücksichtigt werden) auf 40 mm verringert werden müsste. Im meinem Modell habe ich die Spurweite schon auf 40 mm reduziert.


    Eine Straßenbahn habe ich noch nie gebaut – also los…

    Zunächst der Rahmen.

    Dazu habe ich auch ein Montagegleis gebaut, damit die relativ fragilen Spurkränze bei Bau des Modells nicht beschädigt werden.




  • Hallo Henryk,


    mit diesem Bogen habe ich auch schon mal geliebäugelt, nun werde ich dir gerne beim Bau zuschauen.

    Danke für den Tipp mit der Spurbreite.


    Viele Grüße

    Dieter

  • Grüß Dich Henryk,


    Straßenbahnen sind immer interessant

    und die besonders :thumbsup: weil ich die auch schon abgespeichert habe.

    Bin dabei !!!

    ________________________


    Herzliche Grüße, Dieter


    ______________________________________________________
    Fertig:
    US-Diesellokomotive CFA-16, HS-DESIGN
    Sporadisch: Eigenbau E-Lok ES09 in 1:45

  • Danke Rainer und die beiden Dieter!


    Leider der erste Baurückschlag; es reicht nicht, die Spurweite im Modell auf 40 mm zu reduzieren, um auf den von mir gewollten Maßstab 1:25 zu kommen, weil es dann der Rahmen mit den Rädern nicht in die entsprechende Spalte in der Bodenplatte passt!!!




    Es gibt aus meiner Sicht drei Möglichkeiten, es zu korrigieren; zu der ursprünglichen Version zurück, also die Spurweite (mit minimalem Aufwand) wieder auf 49 mm zu vergrößern, oder zusätzliche, passende Spalten in der Bodenplatte auszuschneiden (würde wohl etwas blöd und nicht so proportional aussehen), oder alles noch einmal bei der Druckgröße 82% zu drucken. Ich werde wohl den Radabstand vergrößern, weil es der kleinste Eingriff in die bisherige Arbeit darstellen würde.

    Andere Vorschläge?

  • Moin Henryk,


    entweder mit 49mm so lassen, oder die Bodenplatte neu ausdrucken mit neu gezeichneten Spalten.

    Je nach deinem optischen Geschmack. Ich würde es neu machen.


    Alles nochmal mit82% verkleinert ausdrucken bringt doch nichts!

    Dann stimmt zwar die Spur, aber der Aufbau wäre nicht mehr 1:25 oder irre ich mich?


    Mit Radabstand vergrößern meinst du die Spurweite? Oder willst du den Radstand auch noch vergrößern?


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Moin Henryk!

    DIe ist aber niedlich - habe sie mir auch gleich heruntergeladen!

    Ich würde an Deiner Stelle die zweite Möglichkeit wählen und die Spalten im Boden anpassen (wobei ich das Problem noch nicht ganz begreife, auf der Bodenplatte ist ein Abstand der Längsträger von 71 mm eingezeichnet?). Einmal, weil der Künstler nach Deiner Schilderung ja eindeutig nur die Spurweite als zu groß angab - da ist der Rest offenbar maßstabsgerecht, soweit überhaupt nachvollziehbar, und würde bei 82% zu klein - das halte ich für keine Lösung. Alles zurück auf 49 mm bringen, heißt, dass wir uns nicht zu helfen wissen (oder faul sind) - das geht nicht! Und mal ehrlich: dass jemand den Abstand der Gleise am Boden nachmisst, das kann ich mir schon vorstellen. Aber die Räder hier sind doch ohnehin im Inneren des Fahrrahmens fast unsichtbar versteckt - glaubst Du, dass das wirklich als "unproportional" auffallen wird? Dein Bild 5 mit der korrekten Spurweite scheint mir jedenfalls nicht unglaubwürdig.

    Andere Vorschläge?

    Klar! Dickere Räder :D. Innen stimmt die Spur, außen der Abstand zum Fahrrahmen... (duckundwech)

  • Hallo Klaus,


    „Radabstand“ bedeutet für einen Laien wie mich „Spurweite“ – ein sprachliches Missverständnis – sorry!

    Bei Verkleinerung des ganzen auf 82% wäre der Maßstab 1:25 geblieben, weil dann alle Abmessungen gleich berücksichtigt werden.

    Übrigens; die einzige Konstante, die bekannt ist, ist die Spurweite (1000 mm), alles andere ist „nach Augenmaß“ (Fotos, künstlerische Zeichnungen) konstruiert.


    Hi Heiner,

    wie oben ausgeführt ist der Rest nicht (unbedingt) maßstabsgerecht. 82% resultiert aus der Umrechnung der Spurweite (40 : 49 = 0,8163). Man würde (glaube ich) auch sehen können, dass das Gleis im Vergleich zum Waggon etwas zu schmal ist.

    Um es zu veranschaulichen eine Montagezeichnung, wo es wohl zu sehen ist, was ich meine. Der Abstand zwischen den Spalten (in den die Räder teilweise versenkt sind) beträgt (mittig gemessen) ca. 50 mm, und die Spurweite 40 mm.

  • Ich habe mich entschieden, zum Original zurückzukehren und habe die Spurweite wieder (weil mit minimalem Arbeitsaufwand verbunden) auf 49 mm gesetzt, was jetzt dem Maßstab 1:20 entspricht – den Titel des Threads habe ich dementsprechend korrigiert.


  • Henryk

    Changed the title of the thread from “Straßenbahn von Olsztyn (Allenstein ), free download, 1:25” to “Straßenbahn von Olsztyn (Allenstein ), free download, 1:20”.
  • Das erste Supern; die „2D“ Federungselemente habe ich als „3D“ ausgeführt, d.h. die Blattfederung aus einzelnen Blättern und die Schraubenfederung aus 1 mm Stannol gemacht. Auf die meisten Klebelaschen habe ich verzichtet, da es nicht meiner „Baugewohnheiten“ entspricht – viel lieber klebe ich (überall, wo es geht) „bündig“. Auch die wie Fahnen flatternden (weil dünn) Bodenplatten, wie z.B. T. 36 u. 39 habe ich mit 0,4 mm Karton verstärkt. Nicht alle Montagezeichnungen sind für mich ausreichend verständlich, das liegt aber mehr an mir als an den Zeichnungen. Hier ist der im Netz vorhandene Baubericht aus Japan sehr hilfreich.


  • Einstiegsplattformen. Die Scheinwerfer habe ich ein bisschen modernisiert, also das innere Leben spendiert. Das Teil 40 (Stellungsregler) sollte man in diesem Fall um zumindest 2 mm breiter machen, damit der Scheinwerfer dort passen kann.

    Die Einstiegsplattformen sind noch nicht fest verklebt, ich warte auf „Dacharbeiten“ – sicher ist sicher…

  • Konstruktion des Passagierabteils. Bei der Gelegenheit mein „Patent“ auf „nicht die Verglasung verschmutzen“ mit Kleberresten; zunächst die erste Ebene mit Doppeltklebeband, dann die zweite mit Uhu-Kraft, wobei zunächst nur das Teil ohne Verglasung (Pfeil) verklebt wird, erst dann (nach Trocknen) der Rest. Der Vorteil; man kann auf dieser Etappe alles, ohne Gefahr mit Klebstoffverkleckern anpassen/ verschieben, und erst dann auf Nummer sicher (weil es sich nicht mehr verschieben kann) endgültig verkleben.


    Die Türe habe ich in geöffneter Position dargestellt, ohne sie verschieben zu können. Es ist, zumindest für mich zu spät, um die Konstruktion entsprechend zu ändern.


  • Grüß Dich Henryk,

    das wird ein wunderschönes Modell :thumbsup:

    Durch die offene Tür kann man sicher gut in den Innenraum sehen.

    Gefällt mir !

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    Herzliche Grüße, Dieter


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  • Danke Dieter!

    Die hölzernen Passagiersitze – es könnte besser sein - aller Anfang ist schwer…

    Holz aus Eisstielen. Links im Bild eine Präzisionskapp- und Gärungssäge – sehr nützlich, insbesondere, wenn man ca. 180 Holzleisten zuschneiden muss. Gekauft schon lange her in irgendeinem Internetshop.


    Wie auf dem letzten Foto sehen kann, hat jemand seine Zeitung liegen lassen…:cool:


  • Die Konstruktion des Dachteils. Hier stimmt etwas nicht…



    Das Problem; a > b, insbesondere, wenn man (wie ich) die Dachbedeckung (T.73) verstärkt, kann man das Dach nicht ohne weiteres auf die Frontwände (T. 57) durch die Schlitzen des Dachs einstecken, ohne es verformen/ biegen zu müssen. Es hat aber geklappt, wie man sieht ohne irgendwelche Schäden zu hinterlassen.


    Und der heutige Stand; eigentlich alles fertig, nur einige Teile (die letzten Dachstützen, Stromabnehmer usw.) noch nicht endmontiert. Die Zeit bis dahin möchte ich nutzen, um ein (mini) kleines Diorama – Straße und Gleis – zu erschaffen.