Kümo BREMER WAPPEN/ 1:250/ Eigenbau

  • Hallo Modellbaugemeinde !


    Nach dem Kanaldiorama kommt ein Kanalfahrer ! Es soll der Kümo BREMER WAPPEN werden, der unter dem Namen HANS KRÖGER 1973 von der Husumer Schiffswerft gebaut wurde. Wie bei Kümos üblich, wechseln Eigner und Namen häufig. Die HANS KRÖGER hieß irgendwann auch einmal BREMER WAPPEN und wurde von der Bremer Reederei Bruno Bischoff bereedert. Von dieser Variante habe ich zwar wenige Fotos im Netz gefunden, aber wenigsten konnte ich die meisten Farben erkennen. Danach hieß sie KILIA, von der es den Bauplan von Steinhagen- Modelltechnik etwas schwach aufgelöst im Netz gibt.


    Die BREMER WAPPEN ist vermessen mit 500 BRZ, hat eine Tragfähigkeit von 500 tdw, sie ist 76,70m lang und 13,20m breit. Sie ist geeignet für Stückgut, Schüttgut und Container und hat kein eigenes Ladegeschirr. Nach weiteren Eignerwechseln wurde sie 2013 verschrottet.


    Die BREMER WAPPEN ist mein modernster Kümo. Sie soll die wenig gelungene OLDENBURG ersetzen.


    Nach dem ersten Bautag stellt sie sich wie folgt dar:


       


       


    Obwohl ich schon viele Kümos vorgestellt habe, hoffe ich, dass euch auch die BREMER WAPPEN interessiert.


    Henning

  • Moin Hennig;


    ja, gebaut wurde sie für 2 Reedereien und gefahren ist für Danz; Burg Dithmarschen.


    Sie bekam den Namen des ehemaligen Werftgründers Husum. Das ist aber eine ganz andere Geschichte.


    Da kommen einen Haufen alte Erinnerungen auf und vieles mehr.

    Ich habe sie von der ersten Platte bis zur Übergabe an die Reederei gesehen und als kleine Schuljunge auf Ihr herumgeturnt.

    Später oft im Dock, auch während meiner Lehre. Auf den Schnürboden habe ich noch ein Teil der Brennfolien und die Platten für den Spantenriss gesehen.


    Der blaue Himmel war das Markenzeichen der Reederei Danz.


    Nun denn viel Spaß beim Bau.


    In einer German Merchant Fleet gibt es Infos.

    In der HANSA und Schiff & Hafen wurde sie nur im Februar des darauf folgenden Jahres aufgeführt. Genauso wie in der alten SI.


    Die Husumer Nachrichten, wie auch GUD haben einiges über die Dame geschrieben.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Henning;


    so, nun bringe ich mal Licht in das dunkle.


    Gebaut wurde sie 1973 auf dem Helgen I der Husumer Schiffswerft. Bau- Nr. war 1402, als Volldecker vom DNGL klassifiziert mit Eisklasse E3

    Eisverstärkung mit Eissporn am Ruder.

    6 Pärchen Mac Gregor Faltdeckel.

    Zugelassen für 136 20 Fuß Container.

    Wurde auch für die Holzpaket Fahrt eingesetzt.


    1973 gebaut für Reederei Danz; Burg Dithmarschen

    1974 verchartert, fuhr als " BALTIC CONSORT "

    1976 unbenannt in " HANS KRÖGER "


    1989 verkauft, neuer Name " BRYNMORE "

    1990 verkauft , neuer Name " BREMER WAPPEN " Eigner war die Bremer Bischoff Reederei, Bremen.


    Nun zur Farbe:

    Unterwasserschiff : rot

    Überwasserschiff: grau

    Charterkürzel in der Rumpfmitte BBL in Farbe weiß

    Deckshaus : weiß wahrscheinlich ist der blaue Himmel geblieben

    Schornstein und vorderer Mast : dunkles gelb

    Lukendeckel : rot

    Mast : schwarz


    so ähnlich wie auf diesen Bild.


    HANS KROGER - IMO 7324900 - Callsign V4ZU - ShipSpotting.com - Ship Photos and Ship Tracker


    Vielleicht hat die Reederei Bruno Bischoff ja noch ein paar Infos. Ein Versuch wäre es wert.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

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  • Arne, erst mal vielen Dank für den Link auf HANS KRÖGER! Er hat einiges aufgeklärt, was mir an der Rückseite des Deckshauses unklar war.


    Heute, auf Seite 2 des Bautagebuchs, ist die Stb.-Bordwand angebracht worden. Konstruiert habe ich sie grafisch nach der Dreiecksmethode. Nach meiner schlechten Erfahrung, die ich bei der LICHTENFELS damit gemacht habe, dass ich die flachen Bordwandteile erst zusammengeklebt und dann erst an das Spantgerüst aufgeklebt habe, bin jetzt so vorgegangen, dass ich erst das Bugteil der Bordwand angebracht habe und danach daran das Heckteil.


     

  • gerne Henning !


    Für mich ist es, wie nach Hause kommen.

    Den Helgen und den Sandplatz, wo das Deckshaus gebaut wurde, gibt es noch.


    Es wurde alles auf den Kopf gebaut und dann mit dem Kran gedreht, auf Holzpallen gestellt und dann kam Deck für Deck drauf.


    Wenn um 18 Uhr auf der Werft der Feierabend das Kommando übernommen hatte, konnte man das Deckshaus erklimmen. Bis hoch zum Brückendeck und weiter zum auf' s Peildeck. Am besten ging es wenn noch keine Schotts eingebaut wurden.


    Aber nun soll man keine Sentimalität aufkommen lassen


    Die " HANS KRÖGER " wurde von der Witwe Ingeborg Kröger getauft und lief fast ohne Probleme vom Stapel.


    Sie war auch das erste Schiff was 1974 das neugebaute Dock 1 der Husumer Werft besucht hat.


    Als " BREMER WAPPEN " fuhr sie unter der Bremer Speckflagge.


    So, nun aber genug der Gefühlsduselei

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

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  • Wir sind auf Seite 3 des Bautagebuchs. Hier wurde notiert, dass an Stb. die Schanzkleidstützen sowie die Wallschienen eingebaut wurden und an Bb. die Bordwand.


       



  • Heute, am 4. Bautag, standen auf dem Programm: Schanzkleidstützen, Poller und Lukendeckel. Auch habe ich eines der Hydraulik-Elemente gebaut, die die Lukendeckel aufrichten. Die giftgrünen Spanten sind verschwunden.


     


  • Nach weiteren Schanzkleidstützen, Lukendeckeln, Hydraulikelementen und Schandeckeln sind Rumpf und Luken jetzt fertig. Weiter geht es morgen mit dem Deckshaus.


     


      

  • Moin Henning;


    Nach weiteren Schanzkleidstützen, Lukendeckeln, Hydraulikelementen und Schandeckeln sind Rumpf und Luken jetzt fertig....

    bei den vorderen Deckeln ist die Anzahl nicht ganz korrekt.


    Nach der Zeichnung, die in der German Merchant Fleet ist, sind es je 3 Pärchen a 2 Deckel vorn und achtern. Das schöne ist, ja sie können auch nur teilweise aufgefahren werden.


    Zum anderen wurde die Lukendeckel per LKW nach Husum zur Werft gebracht.


    Diese wurden auf den Sandplatz zwischengelagert und kamen dann mit dem Helgenkran an Bord. Erst dort wurden sie zusammen gesteckt.


    Nach dem Stapellauf ging es dann zur Alten Werft in den Binnenhafen zur Ausrüstung.

    Sie war auf dem Gelände wo heute das Rathaus steht.


    Die Information ob das Deckshaus schon an Bord war wo das Schiff vom Stapel lief kann ich beisteuern.


    In der Endausrüstung wurden die Deckel bei der Inbetriebnahme zum klappen mit einen Laufkatzenkran unterstützt.


    Die weniger schöne Arbeit ist dann die Gummis für die Deckel tauschen.


    Der Kümo sieht gut aus.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Arne, du merkst aber auch alles ! Das Problem, das ich hatte, liegt wahrscheinlich darin, dass meine Lukendeckel einen Tuck zu hoch sind. Senkrecht aufgestellt verbrauchen sie soviel Platz, dass die Luke vorn nicht mehr richtig zu beladen ist. In der Hoffnung, dass keiner nachzählt, habe ich dann auf eine Lukendeckelhälfte verzichtet.

  • Moin Henning;

    moin Zusammen;


    mhmmm.... , das ist, wenn man seit kleinen Kinderbeinen auf so einen Abenteuerspielplatz rumtobt.

    Auf der einen Seite den Landhändler der einen Silo nach dem anderen Silo hochgezogen hat. Da das Gelände schöner Marschboden war haben die Teilweise bis zu 30 m lange Stahlbetonpfähle eingerammt. dann kamen die großem Menk Bagger mit ihren Schürfkübel und habe losgelegt. Nachher gings weiter mit Gleitschalung.


    Das konnte man auf der einen Seite beobachten. Auf der anderen Seite die Werfthallen und den Kran.


    Ich hatte mich ein wenig gewundert. Mir gefällt der Kümo.


    Es gibt Zufälle, die lassen sich schlecht erklären.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • sieht gut aus. Wird dem typischen Krögerwerft Deckshaus immer ähnlicher.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Ein kleines hochsommerliches Update zum 7.Bautag:


    Auf dem Hauptdeck sind achtern eine Verholwinsch, vor dem Deckshaus Containerstützen und vor der Back zwei Lüfter hinzugekommen. Auf dem Bootsdeck sind das Rettungsboot samt Bootskran, die Rettungsinseln, eine Backskiste und zwei Niedergänge neu, auf dem Zwischendeck ein Lüfter und zwei Niedergänge zum Brückendeck.


     


       

  • Moin Henning,


    das sieht gut aus.


    Was ist denn mit den Lukenschultern in Höhe des Bootsdecks ? Diese wurden wegen den Hydraulikdeckeln eingebaut. Diese wurden als Anfahrschutz beim öffnen der Deckel gedacht.

    Manchmal ist da so viel Fahrt auf den Deckeln, das diese etwas nach hinten kippen wenn sie in der senkrechten Position sind und das nächste Pärchen hochkommt.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Heute, am 8. Bautag ist das Deckshaus fertig geworden. Eingebaut wurden die Positionslichterkästen, die Gangways, die Relings, die von Arne bereits angemahnten Prellböcke für die Lukendeckel, der Mast mit Takelung und Beflaggung, der Radarmast, eine Funkpeiler-Antenne, ein Kompass und ein Scheinwerfer.


       


     

  • Moin Henning,


    die Bremer Speckflagge ist gehisst, dann kann es langsam in Richtung Übergabe gehen.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Moin Henning,


    Dein neuestes Projekt gefällt mir ausgesprochen gut.
    Beeindruckend die Geschwindigkeit, in der Konstruktions- und Bauphasen sich abwechseln.


    Allerdings erschließt sich mir die Funktionsweise der Lukendeckel mit der dazugehörigen Hydraulik nicht vollständig.
    Müssten die Deckel nicht auf Rollen laufen? Die gabelförmigen Enden der Hydraulikarme fassen nur einmal in entsprechende Knaggen ("Arme") an den Lukendeckeln, und zwar am hinteren und vorderen sogar unterschiedlich. Wenn ich das richtig verstehe, müsste mindestens an jedem zweiten Lukendeckel eine solche Knagge vorhanden sein.

    Vielleicht bringst Du oder einer der Mitleser etwas Licht in das Dunkel?

    Ansonsten: Ein wieder mal hochinteressantes Modell.


    Beste Grüße,

    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Moin Manfred !


    Du hast vollkommen Recht. Die Hydraulikarme fassen jedes Lukendeckelpaar an. Vielleicht sollte ich die fehlenden Knaggen noch nachrüsten.

  • Moin Manfred;

    moin Zuammen;


    Nun muss ich mal nachsehen.

    Die Luken sind System Mac Gregor; Hamburg.

    Ich schau nach was ich noch an Bildern habe.


    Melde mich morgen Abend.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • ein kleiner und kurzer Zwischenstand.

    Ich bin fündig geworden.

    Morgen Abend dann mehr.

    Soviel kann ich schon sagen; die Halbschwestern vor der " HANS KRÖGER " wie auch nach ihr haben alle keine Arme zur Unterstützung gehabt.

    Also bis Morgen

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Moin Zusammen;


    Satz gestrichen!


    Die Deckel werden ohne Seitenarm gefahren.

    Die Skizze, die ich Dir zukommen lassen habe, ist entspricht dem Generalplan.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Henning Du hast eine PIN bekommen.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Mit "falsch" und "richtig" bin ich immer vorsichtig. Der Bauplan bildet die "KILIA" ab, ein weiterer Name desselben Kümo. Möglicherweise hat der Eigner die Hydraulikarme nachrüsten lassen.

  • Moin Zusammen;


    nun habe ich mich mal auf die Suche gemacht.


    Das ist eines der letzten Bilder, da fuhr die " BREMER WAPPEN " als " BAM SEA ".

    Seitliche Arme hatte sie nicht.


    Bam Sea - IMO 7324900 - Callsign V4ZU - ShipSpotting.com - Ship Photos and Ship Tracker

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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  • Lukenabdeckung

    Moin Zusammen;


    ich habe gestern Abend noch ein paar Unterlagen gesucht und bin auch fündig geworden.


    Anhand der „ HANS KRÖGER „ unbenannt in „ BREMER WAPPEN „ werde ich das ganze wenig auseinander zu dröseln.


    Dazu habe zum einen den Wikipedia Auszug über Lukenabdeckungen hier mit aufgeführt.


    Lukendeckel – Wikipedia


    Zum anderen mit ein paar Bilder, die die Faltdeckel in der verschiedenen Öffnungszuständen zeigt.


    Fangen wir mit den beiden Enddeckeln vorn und achtern an.

    Die jeweiligen Kragarme sind am Ende mit einen Ring ausgeführt.

    Dieses Ende liegt auf einen Bock auf der die Form eine abgeflachten Pyramide hat. Auf dem Dach der abgeflachten Pyramide sind die passenden Gegenstücke. Das ganze sieht aus wie ein Türscharnier.

    OK Abdeckung Pyramide ist gleich OK Lukenbank.


    In der Pyramide selber ist die Hydraulikkomponente untergebracht.

    An der BB- und an der XB-Seite gehen dann 2 Hydraulikleitungen zum Längssüll, weiter über die Steuereinheit zum Hydraulikaggregat, was meist irgendwo im Maschinenraum steht.


    Das Lukensüll selber, ob längs oder auch quer werden als eigenständige Baugruppen vorgefertigt und dann auf dem Helgen, auf dem Schiff montiert.

    Die Süllstützen bestehen meist aus gekanteten Blech und werden nach Vorgabe Klassifikationsgesellschaft eingebaut.


    Auf den Süllstützen selber liegt die Lukenbank. Die Materialstärke ist unterschiedlich. Je nach Schiffstyp können es bis zu 30mm Dicke sein.

    Auf der Lukenbank selber sind zum verfahren der Deckel auf jeder Schiffsseite 2 Schienen mit parallelen Abstand angeschweißt.

    Auf den Schienen laufen dann die Räder der Luken.


    Bei den Roll und Hubdeckeln sieht es ein wenig anders aus.

    Hier spiel der Zusammenhang Kette, bzw. Seil und Hydraulik eine etwas größere Rolle.


    Nun habe ich ein paar Bilder von Schiffen mit unterschiedlichen Öffnungszuständen.


    Aber wichtig ist, heute werden Lukenabdeckungen ähnlich aber auch anders ausgeführt.

    Da sollte man sich die Web Seiten der Hersteller wie Naviere und mehr zu Gemüte führen.


    Die oberste Bildreihe zeigt den Frachter " HELGIS ", darunter der Bildreihe den Kümo " DÜNNEK " Bauj. 1972; Husumer Werft, die Luken im geöffneten Zustand.

  • So, liebe Modellbaugemeinde, Kümo BREMER WAPPEN ist jetzt nach 10 Bautagen fertiggestellt. Was die Lukenhydraulik anbelangt, hat Arne mich überzeugt. Ich habe die seitlichen Hydraulikarme aus dem Bauplan wieder entfernt. Die regulären Hydraulikelemente kann man nicht sehen, weil achtern darüber Container stehen, vorn der aufgerichtete Lukenstapel.


    Hinzugekommen sind noch der Vormast und die Containerladung.


     


       


     


    Ich bedanke mich wieder für euer Interesse und euren Zuspruch, insbesondere aber für die Unterstützung von Arne. Ich finde es erstaunlich, wieviel Material man doch zusammenbekommt über ein Schiff, das vor knapp 50 Jahren gebaut wurde und längst nicht mehr existiert.


    Henning

  • WOW!


    Herzlichen Glückwunsch Henning - die Dame gefällt mir ausgesprochen gut !!


    Liebe Grüße

    Imo

    My mind is like my Internet Browser.

    I have 19 tabs open, 3 are frozen and I have no idea where the music is coming from....