MS Levante/Ankara, MS Cairo Möwe Verlag

  • Hallo,

    im Möweverlag kann man drei Schiffe der Levantelinie erstehen. Einmal die MS Cairo, aus der später der Hilfskreuzer Stier wurde und zum anderen die Schwesterschiffe MS Levante und MS Ankara.

    Wer sind die Konstrukteure, und wie ist die Qualität der Ankanra und Levante einzuschätzen?

    Die Cairo scheint aus dem Hilfskreuzer Stier entwickelt worden zu sein. Das Bild bei papermod weist daraufhin. Die beiden anderen Schiffe dürften auf einer anderen Konstruktion fußen.

    Ich frage deshalb, weil man bei Möwe schon mal alten Wein in neuen Schläuchen bekam.

    Ulrich

  • Moin Ulrich,

    nach den Erfahrungen, die Jochen gerade gemacht hat, würde ich die Finger davon lassen.

    Beste Grüße

    Fiete

  • Moin, moin Ulrich,


    ich denke auch, dass CAIRO, LEVANTE und ANKARA der Atlas-Levante-Linie aus dem Bogen des HSK STIER entstanden sind, alle Modelle bestehen aus 5 Bögen. Was mich iritiert ist, dass der vom Möwe-Verlag gezeigete Titelkasten der CAIRO ganz klar die STIER mit ihren diversen Umbauten zeigt (langes Backdeck, zusätzliches höher gelegtes Bootsdeck etc.). Da müsste man mal Herrn Wolter im Detail zu den Bögen fragen und wer sie konstruiert hat. Vielleicht könnte Jochen Haut das übernehmen, da er ja - by the way - bezüglich des verlängerten Versorgers mit Herrn Wolter bereits in Kontakt steht.


    Eigentlich sind streng genommen nur die beiden "Nachbauten" LEVANTE und ANKARA "richtige" Schwesterschiffe, da beide auf den Nordseewerken Emden entstanden sind, die CAIRO dagegen als erstes Schiff auf der Krupp-Germania-Werft in Kiel. Sehr, sehr ähnliche Schiffe waren auch die beiden Schwestern TOGO (später Nachtjagdleitschiff) und KAMERUN der Woermann-Linie, die beide auf dem Bremer-Vulkan in Vegesack gebaut wurden. Bei der TOGO wurde im Rahmen des Umbaus durch die Kriegsmarine auch das Backdeck verlängert, genauso wie bei der CAIRO.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Ich bin immer wieder erstaunt über das außerordentliche Maß an Produktbindung, das der Verlag mit der Möwe hier zelebriert. Konstruktionen können um cm daneben liegen, Farben furchtbar verfälscht, Konturen verschwommen, Schwesterschiffe dazu gedichtet, die erheblich umgebaut wurden. Konstrukteure und Drucker werden verschwiegen. Derjenige, der dafür verantwortlich ist, dass ein ehemaliges Qualitätsprodukt heute höchstens noch belächelt wird, gilt als hilfsbereiter Onkel. - Kult halt.

  • Mag sein, nein, es ist ganz sicher so, dass wir alle ein wenig "gaga" sind. Nur bewusst etwas erwerben, bei dem ich nicht sicher sein kann, dass meine Vorstellungen von Qualität auch erfüllt werden? Da gehört schon eine gehörige Portion Leidensfähigkeit dazu...

    Mir reichen schon Piet's Macken bei seinen Modellen... ;)

    Beste Grüße

    Fiete

  • Hallo,
    nur der Beitrag #3 hat etwas technische Information über die Schiffe gegeben. Aber aus den anderen Beiträgen entnehme ich, dass bisher noch niemand den Bogen in den Fingern gehabt hat und so sachlich darüber berichten kann.

    Ulrich