MRB 2021 Thread #2 - Teilnehmer (5/5): Robson, Thomas Stickler, Robert Hoffmann, didibuch und Ulli+Peter

  • Danke Dieter, und auch vielen Dank an Alle für die erhobenen Daumen!


    Wenn ihr auf dem ersten Bild nichts erkennen könnt, seht euch das zweite an. Obwohl es buchstäblich vor meiner Nase lag, habe ich mehrere Minuten danach gesucht, wollte auch schon den Papierkorb ausräumen... Das Teilchen kann sich perfekt tarnen.


  • Die letzten Teile sind das Eckgebäude (Batiment d´angle) H1 bis H5, wobei das eigentliche Gebäude inklusive dem größeren Kamin aus einem Teil besteht.

    Auf diesem das fast verlorene Teil aus dem vorigen Post.



    Mit dem Namensschild ist der Bau abgeschlossen. Hätte ich vielleicht aufdoppeln sollen...

    Hättiwari (zur Erklärung, das beruht auf Zitaten unseres ehemaligen Formel 1-Fahrers Gerhard Berger: Hätt i (hätte ich) nicht diese dumme Panne gehabt, war i (wäre ich) Erster geworden):thumbsup::D


  • Abschließend zu sagen wäre, daß ich bewußt auf Begrünung verzichtet habe. Wär mir irgendwie zu kitschig geworden, der Druck selbst trifft den schlichten Charakter eines Klosters gut. Was mir nicht gefällt, ist die weiße Umrandung, da werde ich mir noch etwas einfallen lassen. Und eine Grundplatte werde ich auch noch machen.


    Herzlichen Gruß

    Robert

  • Hallo Thomas,


    rein interessehalber: Wo genau hast Du mit dem Makro-Aufnahmen ein Problem? Das Modell sieht doch toll aus!


    Servus, Woody

    Servus Woody, nun ja, das Makro gibt halt dann doch Kleberpatzer, unsauber gefärbte Kanten, schief angesetzte

    Fins usw... Preis, die man so gar nicht auf den ersten Blick sieht



    Bei sowas bin ich sehr selbstkritisch, das hab ich schon mal besser hinbekommen. Aber sei so, könnte schlimmer sein :D für

    mich ist es eine ganz gute Fingerübung, und vor allem eine Übung in Geduld.

  • ...weiter im Text...



    Die Tragflächen werden durch ein sehr stabiles Skelett gestützt. Ich hab mich dazu entschieden, zuerst

    die Fahrwerkschächte einzubauen, dann den Unterbau an den Flieger, und anschließend erst die Flächen

    aufzuziehen. Nicht die schlechteste Idee, da man dann schön sieht, das der Fahrwerkschacht ein zwei Millimeter

    zu kurz ist.



    Nachdem die Tragflächen noch nicht aufgezogen waren, hab ich die Lücken von der Innenseite mit grau gefärbten Streifen hinter klebt, um die Spalten zu schließen.



    Für den geneigten Nachbauer noch: die beiden Drahtschablonen "Wz2" und "Wz3" an den Tragflächen stimmen irgendwie

    gar nicht. Wz2 ist viel zu lange und Wz3 einen guten Zentimeter zu kurz, meiner Meinung nach. Sieht man dann beim

    Einbau aber eh sofort.

  • Dann kam das große Zittern...


    ...aber unbegründet, die Tragflächen, natürlich gut vorgeformt, passen hervorragend.



    Irgendwer hätte gemeint (Robi?) in einem polnischen Forum wäre die Baubarkeit und Formtreue der der Konstruktion

    und Übergänge angezweifelt worden. Ich persönlich glaube, viel problemloser kann man das gar nicht realisieren...



    Auf die optionale, offene Stellung der Airbrakes hab ich bewusst verzichtet, gefällt mir in diesem Fall persönlich gar nicht.

  • moin Thomas


    saubere Umsetzung, gefällt mir ausserordentlich. Es gab eine kritische Stimme aus Polen, der mit der Abwicklung gerade im Bereich des Mittelsegmentes seine Schwierigkeiten hatte. Du beweist das Gegenteil, das freut mich sehr.


    LG

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Uppsala, da hab ich mich doch glatt vergogggelt!


    Natürlich ist Thomas richtig! Der Wolfgang ist ja der Woppy... Bitte um Entschuldigung.:love:

    Allesbastler

    Edited once, last by Robson ().

  • Hallo zusammen

    und auch hier wieder Danke für die Likes.


    Ein kleines Lebenszeichen: Die fitzeligen Kragsteine sind im Bau und der Unterbau der Laterne wächst langsam. Hier nur eine erste Stellprobe.



    Viele Grüße

    Dieter

  • Moin, moin Dieter,


    das sieht doch alles schon sehr gut aus :thumbup:! Bei meinem Franz-Leuchtturm bin ich auch gerade im Bereich der Kragsteine der Laternenplattform tätig.....sind leider etwas rudimentär ausgebildet....es fehlen die Seiten. Aber ich versuche durch Aufdoppelungen, etwas mehr Struktur hineinzubringen.....mal sehen, wie erfolgreich das wird....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • ...nachdem im ganzen Haus kein 1mm Draht fürs Fahrwerk zu finden war, gings mal mit Aussenlasten weiter.


    Die Tanks nichts aussergewöhnliches, viele Scheibchen und Zylinder.



    Die Spitzen der Tanks sind jedoch in Blütenblatt ausgeführt, wo ich ehrlich gesagt nicht so begeistert von bin. Das

    hätte man auch ruhig in Segmentbauweise ausführen können. Dementsprechend besch***eiden sieht der erste Versuch

    (nach langem Mal wieder) aus.



    Habe mich entschieden, das Segment zu trennen, um die Hälften schöner formen zu können (mit

    Kugelpunze auf Moosgummiunterlage):



    Klar hat man nun einen Schnitt an der Unter- und Oberseite, der sieht aber bei weitem

    besser aus als der zerknautschte erste Versuch. Hier noch die Ausbeute vom Wochenende :cool:



    Bis demnächst! LG, Thomas

  • Danke Helmut, man versucht und lernt, und hofft das es "kleben" bleibt... so oder so... :D


    So, der Vogel steht auf seinen eigenen Stelzen, endlich. Zum Bau gibt es wiederum nicht viel

    zu sagen. Ausreichend aber nicht überbordend detailliert, guter plastischer Effekt.


    Für den geneigt Nachbauer hier ein paar Tipps, die den Einbau erleichtern könnten:



    Beim Bugfahrwerk könnte die zu große Breite natürlich auch durch ein unsauber gerolltes Bein

    (Teil 200) zustande kommen, glaub ich aber nicht, da hier gute 2mm schon recht viel sind.

    Der Draht beim Hauptfahrwerk ist viel zu lang um im fertig verbauten Fahrwerkschacht in den waagerecht

    verlaufenden Slot eingeführt zu werden. Also entweder A) schon beim Bau der Tragfläche das berücksichtigen,

    oder aber B) kürzen wie oben beschrieben. Da hier sowieso mit ausreichend Superkleber gearbeitet werden

    muss (ist sonst wirklich sehr wackelig) funktioniert Variante B sehr gut.


    Ab nun geht es ins Finale. Es fehlen noch ein paar Außenanbauten, bevor ich mich an den nächsten

    Angstgegner und Knackpunkt wage, die Kanzel. Stay tuned.


    Bis demnächst, Thomas

  • Hallo zusammen,


    ein kleines Lebenszeichen vom Leuchtturm:

    Die Kragsteine sind nun alle gesetzt. Wenn alles gut getrocknet ist, kann es mit der Laterne weitergehen.



    Viele Grüße

    Dieter

  • Hallo zusammen

    und Danke für die zahlreichen Likes.


    Der Unterbau der Laterne ist weitgehend fertig, die Laterne selbst ist recht fragil.

    Ich habe überlegt, ob ich die Fensterrahmen noch einfärbe, aber ein Blick auf das Original hat gezeigt: Tatsächlich sind die Rahmen weiß, nur die direkte Außenseite ist rot gestrichen.



    Nun suche ich passende Folie zur Verglasung.


    Viele Grüße

    Dieter

  • bevor ich mich an den nächsten

    Angstgegner und Knackpunkt wage, die Kanzel

    Thomas, wenn ich das rechtzeitig gelesen hätte... in meiner Lieferungskiste am Freitag hätte ich die Kanzel für das Modell gehabt, die hätte ich Dir gern gegeben für Deinen leiwanden Bau - ich geb sie Dir immer noch gern ab, falls Du Interesse hast. Müsst ma uns nur was ausmachen...

  • Thomas, wenn ich das rechtzeitig gelesen hätte... in meiner Lieferungskiste am Freitag hätte ich die Kanzel für das Modell gehabt, die hätte ich Dir gern gegeben für Deinen leiwanden Bau - ich geb sie Dir immer noch gern ab, falls Du Interesse hast. Müsst ma uns nur was ausmachen...

    Servus Walter, danke für das Angebot. Die Tiefziehkanzel hab ich aber eh, trotzdem wird der Einbau für mich immer ein

    Knackpunkt bleiben. :D Mit einer sauber verbauten Kanzel fällt oder steht meiner bescheidenen Meinung nach das ganze Modell...


    Wie im Ski-Weltcup, wenn du beim letzten Tor einfädelst ist es egal wie schnell du vorher warst :cool:

  • Ein weiterer Knackpunkt ist immer das Herstellen von langen, dünnen Röhrchen. Habe einiges schon probiert

    (anfeuchten und über Achse Rollen, usw...), wirklich zufrieden war ich nie. Die Naht wahr meistens krakelig

    und wirklich gerade wurde es auch nie.


    Beim stöbern in der Bautechnik Sektion stieß ich auf den Beitrag von weiland Michael Urban aus 2006.


    Dünne Röhrchen rollen - sicher einen Versuch wert, dachte ich mir.


    Zuerst mal basteln wir uns einen "Kaliber", ein Teströhrchen, welches als Innendurchmesser den Außendurchmesser

    des zu rollenden Teiles hat. Als "Seele" hab ich Grillspieße aus dem Küchenfundus der besseren Hälfte verwendet.

    Nachdem man kaum welche finden wird, die vom Durchmesser her passen, hab ich mit 80g Papier auf Fertigmaß

    gerollt. Immer viel Weißleim, schön feucht und auf Spannung, dann wird es schön glatt und gerade. Um ein wenig

    schon den Nasenkonus vorzuformen, hab ich Daumen x Pi geschlitzt.


    Aufgerollt hab ich ebenso Daumen x Pi. Kalibertest trotzdem bestanden :D



    Somit haben wir dann ein perfekt passendes Innenleben für das Röhrchen. Ebenso wie das Unterfutter

    habe ich dann das Originalteil mal auf Kante aufgeklebt und antrocknen lassen. Dann genauso schön

    leimfeucht, mit ein wenig Spannung und Gefühl aufgerollt. Funktioniert ausgezeichnet muss ich sagen.

    Die Naht am Schluss hab ich dann noch mit einem glatten Stab glatt massiert.


    Und dann ging das Ganze auch gleich in die Serienproduktion.



    Die Leitbleche sind dann wieder Futzelarbeit, aber bewältigbar. :cool:



    Bis demnächst. LG; Thomas

  • ...und so nähern wir uns dem Finale.


    Die Leitwerke der MATRA Mica artete dann noch richtig in eine mantra-eske Kleinteile

    Orgie aus - 12 Teile pro Rakete... ihr könnt selber rechnen :D


    Den Stutzen der Tanksonde hab ich aus einem Grillspießrest vom Raketenbau runtergedreht

    und bemalt. Das Kartondingens war dann doch erstens mal recht klein für den späten Abend

    und zweitens ein wenig weit weg vom Original.


    Jetzt bleibt dann wirklich nur mehr die Kanzel, ne!? Hach wie ich mich freue... :whistling:


    Bis demnächst!

  • Hallo zusammen,


    Urlaub ist vorbei, nun ist es Zeit, weiter zu bauen.

    Die Laterne ist verglast und die Linse habe ich aus 8 Schichten dicker Folie in immer kleineren Radien aufgebaut.



    Viele Grüße

    Dieter

  • Hallo zusammen

    und wieder ein großes Danke für die Likes!


    Die kleine Dachkuppel entsteht, die Kugel obendrauf ist aus Papierstreifen über ein Stück Draht gerollt.



    Auf die Laterne damit:



    Und das Ganze nun auf den vorbereiteten Turm:



    An den Eingängen kamen noch die Geländer dazu, dann ist der Leuchtturm Phare de Saint-Mathieu fertig :)


    Galeriebilder in natürlichem Licht gibt es auch noch, sobald wieder die Sonne scheint.

    Ein kurzes Fazit: Der Bogen ist rundum passgenau und sehr zu empfehlen, klasse.


    Danke für eure nette Begleitung bei diesem kleinen Baubericht.


    Viele Grüße

    Dieter

  • ...technisches K.O. auf den letzten Metern. Anders kann man es eigentlich nicht ausdrücken... :cursing:


    Nachdem die Ersatzkanzel endlich eingetroffen ist, musste ich gleich mal die Passung versuchen.



    Zwar ohne Markierung auf dem Tiefziehteil etwas fummelig, aber mit etwas Geduld doch zu bewerkstellingen. Dann noch

    schön für eine finale Schicht Mattlack hergerichtet - kann wohl los gehen. Die pöse Überraschung...



    Wie DAS nun passieren konnte - ich habe keinen Dunst. An total zufälligen Stellen total ausgeblüht. Kann sich kein Mensch ansehen.

    Verwendet hab ich altbewährten Marabu Matt Schutzlack. Der hat immer gut funktioniert. Ich bin hier gerade etwas ratlos... Der sichtbare

    Zusatztank ist wie am Foto total angelaufen, der andere hat den Lack ohne Probleme vertragen und ein sauberes Finish...


    Soweit so schlecht. So endet für mich auch hier der Massenrudelbaubericht 2021. Ein Danke an meine MItstreiter- es war mir eine Ehre

    und hat total Spaß gemacht, genauso wie der Bau der Mirage. Ich kann dieses Teil, sowie den Rest aus der Feder des Konstrukteurs nur

    empfehlen. Galeriebilder erspare ich euch und mir *hust*.


    Bis demnächst. Liebe Grüße, Thomas

  • Moin Thomas,


    *** ist das ärgerlich ;(

    Der einzige Weg das zu retten der mir einfällt, wäre es ein Winterdiorama zu bauen...

    Hier gibts ein paar Inspirationen vom Schlechtwettertest der F-35. Die Vereisungen sehen den Ausblühungen schon ähnlich: https://www.f-16.net/forum/viewtopic.php?f=60&t=26847


    Jetzt hilft es dir natürlich auch nicht mehr, aber Axel Huppers musste die gleiche Erfahrung mit dem Marabu Lack machen. Er hat dann mal eine ganze Versuchsreihe gestartet: Versuche mit diversen Klarlacken


    mfg

    Johannes

  • Servus Thomas,


    Stell den Vogel in eine Winterlandschaft und dann geht das als Rauhreif durch!

    Oder in die Klimakammer zum Kältetest.


    Ist natürlich ein Tiefschlag, wenn sowas am Ende passiert!

    Schade.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Moin Thomas,

    ich habe so etwas mit dem Marabu UV-Schutzlack bei einem Schiffsmodell auch schon erlebt.

    Das ist echt saumäßig ärgerlich!

    Soo schade 😏

  • Moin, moin Thomas,


    ich habe das erstmalig 2018 beim Bau meines Walfangboots erlebt (bis dahin keinerlei Probleme) - habe das Modell gerade so noch retten können. Mehr als sehr, sehr ärgerlich. Ich benutze Marabu UV-Schutzlack immer noch, schüttel vor Gebrauch die Dose aber sehr, sehr lange damit sich alles gut vermischt und teste das Ergebnis vorher, bevor ich "draufhalte". Werde aber nach der Versuchsreihe von Axel Huppers umsteigen......denn derzeit bekomme ich immer das große Zittern.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!