MRB 2021 Thread #1 - Teilnehmer (5/5): Wanni, René Pinos, Wurst Blossom, Willi H. und pianisto

  • war ich auch schon am Studieren des selbigen Bogens. Hab

    ausser diesem nämlich gar nichts mehr annähernd französisches im Archiv...

    Bei mir ist es auch nur noch die israelische Mirage von WAK. Die ist baubar (hat Spitfire in diversen Foren eindrucksvoll bewiesen) und sieht mächtig genial aus. Aber für so ein Event muß es richtig schön klischeefranzösisch daherkommen. Eine israelische Lackierung stört da nur, egal wie gut sie aussieht. Wobei, der historische Hintergrund ist gar nicht so unpassend, haben die Franzosen doch schon eh und je den Israelis Militärtechnik zugeschoben. Stichwort Atombombe.

    Die Morane Saulnier von Halinski hingegen sieht richtig gut aus und ist auch kein "böser" Flieger des Vichy-Regimes, sondern wurde von einem polnischen Piloten zur Verteidigung Frankreichs vor unseren überaus zweifelhaften Vorfahren geflogen. Das Problem bei diesem Modell: Ricleite hat im Nachbarforum ein ziemliches Statement hingestellt. Ich möchte, daß meine M.S. 406 genauso gut aussieht. Und ich weiß auch schon gleich von Anfang an, wie utopisch dieser Gedanke ist:pinch:

  • Während die Flugzeugbau-Entscheidungsneurosen lustig vor sich hin reifen, habe ich auf der Autobaustelle noch ein paar Fakten geschaffen. Das ist mal wieder so ein Modell, das eindeutig beweist, daß Teilezahl und Schwierigkeitsgrad auf gar keinen Fall in proportionalem Zusammenhang stehen. In die hier gezeigten Bauteile sind mehrere Stunden Bastelarbeit nebst drei Litern Modellbauerschweiß geflossen. Teil Nr. 33 mußte zweimal gebaut werden, weil ich da zuerst eine Biegung nicht kapiert habe. Glücklicherweise sind die Teile der Motorabdeckung im Bogen doppelt vorhanden, in weiser Voraussicht des Konstrukteurs:thumbup:




    Die Abdeckung ist jetzt nur zu Ansichtszwecken draufgelegt. Präzisions- und symmetrietechnisch ist das immer noch wunderbar in Ordnung. Aber heftig schwierig, das Ganze. Warum mache ich mir eigentlich ins Hemd beim Gedanken daran, einen kniffligen Halinski anzuschneiden?(

  • Ricleite hat mit jedem Flieger noch ein Statement hingestellt...

    Ich will aber auch so geil bauen:cursing:Man muß sich halt hohe Ziele stecken, sonst wird man am Ende nie in ausreichendem Maße von sich selbst enttäuscht sein:cool:



    Bevor es bei Halinskis losgeht, mußte ich noch ein Bißchen im VerpackungsG schmökern habe ich mich nochmal der ProArte-M.S. 406 gewidmet. Nicht, weil ein Weiterbau großen Sinn machen würde, sondern um mir noch ein Bißchen grundlegende Kenntnisse zur Form des Flugzeuges anzueignen, bevor ich ein "richtiges" Modell baue. Die Klebelasche vor der Cockpitsektion taucht in keiner Skizze auf, ich habe sie erst heute im Bogen gefunden. Konnte aber problemlos nachinstalliert werden:



    Die Paßgenauigkeit der Teile zueinander ist eigentlich gar nicht so doof. Im Grunde ist das ein baubares Modell. Was mir allerdings so richtig schön den Magen umdreht, zeigt das nächste Bild nochmal in einer unschönen Nahaufnahme:



    Ist das ein guter Zeitpunkt, um das Ding wegzulegen und zum Halinski zu wechseln? Ich würde sagen: "Aber latürnich8o"


    Aber vorher...


    läuft da ja noch ein Rennwagenprojekt:whistling:Der Motorhaube nächste Teile. Die hintere Verkleidung ist doppellagig und von innen schön geschwärzt. Das Endergebnis ist ein Bißchen grenzwertig, weil es mir nicht gelungen ist, die Geschichte so ganz ohne Spaltmaße umzusetzen:




    Das MRB-Format kommt meiner Vorliebe, stets mehrere Projekte durcheinander weg zu bauen, sehr entgegen, wie ich finde:thumbsup:


    Gruß,


    Daniel.

  • Moin Daniel,

    Das MRB-Format kommt meiner Vorliebe, stets mehrere Projekte durcheinander weg zu bauen, sehr entgegen


    das finde ich sehr erfreulich. Mir tut mehr oder weniger ungezwungene Abwechslung zu meiner Überraschung auch sehr gut. Möge dieser Zustand lange anhalten und viele Nachfolger finden.


    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß und interessante Erkenntnisse.

    Gustav

  • Hi Daniel,


    Deine Formel 1 Renner kann ich nur bewunden, sieht super aus.


    Bei den/m Flieger(n) hätte ich ein paar Ratschläge für dich. Du hast ein paar Hundertstel zuviel Spantenumfang. Die Verstärkungsteile und speziell die aus LC Sätzen sind heutzutage sehr passgenau und müssen deshalb in jedem Fall ordentlich, der Rumpfform folgend verschliffen werden. Mein Motto ist auch, so wenig Klebstoff als möglich zu verwenden! Aber gut Vorformen und mehrfach trocken anpassen ist auch ganz wichtig, dadurch hast Du weniger Spannung im Bauteil.


    Nur só vom Pinó...

    Sometimes when I close my eyes, I can't see.8o

  • René Pinos: Danke für den Ratschlag:thumbup:Die dekadenten zwei Millimeter Grafikversatz kriege ich damit aber auch nicht wegoptimiert:PDie Geschichte mit dem Spantengerüst verschleifen habe ich auch in der Textanleitung der M.S. 406 von Halinski gelesen. Ehrlich gesagt versetzt mich das ein Bißchen in Unbehagen, weil auch schnell mal ein Mü zu viel weggeschliffen ist, was dann wieder andere Probleme verursacht:pinch:Drumherum werde ich aber nicht kommen. Am Rumpf der Airacobra sollte auch geschliffen werden. Ich habe das mal großzügig ignoriert, was im Ergebnis dann leider leicht "beulig" daherkommt.

    Die Spannung im hinteren Rumpfsegment hatte ich auch mit ausgiebigem Vorformen und mehrfacher Trockenanprobe noch drin. Vielleicht wäre Schleifen da das Mittel der Wahl gewesen. Eher wahrscheinlich, sogar. Es wird also Zeit, sich mit ein Bißchen risikobehaftetem Neuland zu beschäftigen:S


    Gruß,


    Daniel.

  • Und damit startet jetzt der zweite Versuch, eine französische Morane Saulnier 406 zu bauen, diesmal mit einem erwiesenermaßen baubaren Modell, das einem allerdings in Sachen Schwierigkeitsgrad gehörig die Ohren rauchen läßt8|


    Zunächst Bogen und Lasercut. Das sieht so aus, den Detailsatz habe ich schon katalogisiert:



    Anleitungstechnisch gibt es Skizzen, Skizzen und nochmal Skizzen. Zusätzlich habe ich die Textanleitung gescanned, ausgelesen und mit DeepL übersetzt:



    Zunächst noch ein Wort Bild zur lustigen Fortsetzungsgeschichte "Halinski und Lasercut":cursing:



    Und dann ging's auch schon lustig ans Bauen. Der Unterschied beim Spaßfaktor zwischen "Modell bauen" und "Halinski bauen" liegt mutmaßlich darin, daß Halinski-Modelle in pedantischer Weise strategisch durchgeplant sind. Man muß einfach nur darauf achten, den Schwierigkeitsgrad zu bewältigen und so präzise wie möglich bauen. Als Beispiel zeige ich hier mal die superfiligranen Seitenteile des Cockpits, die beim Halinski hochgradig nutzerfreundlich veranlagt sind, während ich bei der ProArte M.S. 406 in diesem Bereich ohne angemalten Lasercut schlichtweg überhaupt keine Chance gehabt hätte.



    Der derzeitige Stand:



    Ich glaube, es wird ein Spantenmonster. Man beachte nur, wie die beiden Fußraum-Beulen ins Spantengerüst reinkonstruiert sind. Großes Kino ist das:thumbup:


    Gruß,


    Daniel.

  • I think it will be a frame monster. Just note how the two footwell dents are built into the frame structure. That's great cinema: thumbup:

    Wurst Blossom


    Daniel,


    Your MS 406 looks great. I will keep my eyes on your report.

    You might want to be careful on the connection parts for a vertical stabilizer, landing gear bays and the front end curvatures.

    I hope that the attached photos would be helpful to you.


    It was tricky to put 4 parts together and connect them to the fuselage.



    I used a guide ring when I assembled the top and ring part of landing gear bays to align them.

    (Unglued and later removed after # 4)



    The front top end has a wave curvature and

    I don't think I got it.



    Cheers !!!


    Seo by the Bay

    Edited 3 times, last by Seo ().

  • Seo: Thanks for the Pictures. Long before doing the first Cut, I just knew that this Model will be much more complicated than it originally looks8|We'll see what happens. Your Guide Ring is a very cool Idea. I looked at it and thought about using a "Hose Clamp" (as Google Translate told me?() for this...


    Und weil es der Halinski mal wieder böse in sich hat, mußten wieder mal ein paar Teile ans "Entspannungsmodell" geklebt werden. Als nächstes kamen die vorderen unteren Seitenkästen ans Hinterteil und zusätzlich habe ich schon mal das Getriebe geklebt:



    Weil da so große, labberige Flächen drin sind, habe ich mal die Nummer mit dem Zeitungspapier ausprobiert. Verklebt wurde dieses selbstredend mit flinker Flasche. Was die ganze Nummer taugt, wird sich aber erst ganz am Ende nach dem Klarlack zeigen. Ich finde aber, ein Bißchen zusätzliche Stabilität ist schon spürbar. An der Bodenplatte habe ich mit Ein-Millimeter-Pappe verstärkte Klebespanten angebracht. Ursprünglich sollte hier absolut alles mit Klebelaschen geregelt werden... Aber manchmal schießen die Tschechen mit ihrem Klebelaschenabsolutismus auch etwas übers Ziel hinaus:D

    Im Folgenden wurde die Bodenplatte für die Karosseriemontage vorbereitet. Hinten an den Seitenkästen habe ich aus dem zusätzlich im Bogen vorhandenen Ersatzteil noch eine verstärkte Platte gebaut. Das war mir im Ursprungszustand deutlich zu labberig.



    Und dann, erst das Vorderteil drauf, dann das Hinterteil dran:



    In Sachen Paßgenauigkeit ist das bis jetzt richtig genial:thumbsup:Wenn man drei derart riesige Bauelemente mit ein paar handgesägten Spanten und diversen Markierungen zusammenschustert, dabei einfach mal überhaupt keine Spaltmaße hat und die Geschichte dann auch noch plan auf dem Tisch steht und eine gute Figur macht... Dann hat der Konstrukteur auch seine Hausaufgaben gemacht:thumbup:Hoffentlich geht das so weiter8o


    Gruß,


    Daniel.

  • Wer baut denn hier schon wieder so komische halbeckige Rennwagen:?::?::?:


    Halinski gibt's heute:!:


    Zunächst ein Bißchen "Gedöns" in Vorbereitung weiterer Bauschritte:



    ...und dann die linke und die rechte Seite des Cockpits:



    Jetzt wird's dann aber richtig knifflig, weil um Pilotensitz und Steuerknüppel herum mit diversesten Drähten hantiert werden muß. Dazu muß ich jetzt erstmal ein Bißchen in den Bauberichten meiner Vorbastler etwas "herumschnüffeln":cool:


    Gruß,


    Daniel.

  • Die monetarisierten Arroganzkartoffeln haben verloren:thumbsup:Gegen das Land unserer derzeit größten und einzigen Modellbauvorliebe8oAch, wie schön ist Deutschland-Bashing:cool:


    Damit vor Freude niemand aus dem Sitz hochgeht, habe ich mal sicherheitshalber ein paar Anschnallgurte eingeklebt:



    Bei den Fußpedalen habe ich dann eine fortgeschrittene Fummelei veranstaltet, die den mentalen Sicherungskasten ernsthaft in Gefahr bringt:pinch:Das sind dünne Drähte, umwickelt mit filzstiftgegrautem Zigarettenpapier... aus französischer Herstellung, übrigens. Wir müssen hier ja schließlich beim Thema bleiben:DIm Anschluß habe ich die senkrechten Drähte mit Weißleim auf den waagerechten fixiert. Hochgradig wacklig, das Ganze und das Grau ist auch meilenweit daneben. Dafür sind die Teile aber am Ende sehr unsichtbar ganz unten im Cockpit vergraben und eignen sich somit hervorragend, um direkt in der Praxis ein Bißchen mit überdrehten Bautechniken herumzuexperimentieren, ohne sich gleich das Modell zu verhageln:whistling:


    Gruß,


    Daniel.

  • ...und noch zwei Tage lang weiter in den "Innereien" herumgewühlt:





    Alle verbauten Drähte sind mit ergrautem Zigarettenpapier umwickelt. Das senkt den Schwierigkeitsgrad ungemein, weil man das Zeugs auf diese Weise dann doch sehr anständig verkleben kann. Besonders elegant kommt das leider nicht rüber, aber so ist es für mich wenigstens baubar.

    Noch ein Wort zum Steuerknüppel: Dieser ist, gemäß Bauanleitung, einfach als ein geschwungenes Stück Draht vorgesehen. Wenn man aber "MS 406 Cockpit" googelt, landet man überwiegenderweise auf dem Pilotensitz der restaurierten Schweizer Maschine und schaut auf einen Steuerknüppel mit schwarzem Handgriff und Knöpfchen obendrauf. Also wurde das, mittels Acrylfarbtunke, möglichst originalkonform umgesetzt. Jetzt noch das Armaturenbrett und dann ist tatsächlich schon das Cockpit fertig8o


    Und dann habe ich noch das hier gefunden:


    https://www.airplane-pictures.…e-morane-saulnier-ms-406/


    Das ist nicht ganz die von Halinski umgesetzte Maschine, kommt aber designtechnisch schon stark in die Nähe des Modelles. Allerdings sind die Auspuffe einmal komplett anders gestaltet. Vielleicht hat da ja irgendjemand einen Zweit- oder Drittmotor mit abweichenden Abgasableitungen reinmontiert?(


    Gruß,


    Daniel.

  • Hallo Wurst Blossom

    Auf der verlinkten Fotografie ist eine in der Schweiz in Lizenz hergestellte Morane 3801 abgebildet. Erkennen kann man diese an den unterschiedlichen Auspuffkrümmern, und dem fest eingebauten Luftkühler. In der Schweiz wurde ein Saurer Motor eingebaut, der eine höhere Leistung brachte.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.


    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Niklaus Knöll: Vielen Dank für die Erklärung:thumbup:Die Abweichungen bei den Auspuffkrümmern zwischen Originalfotografie und Modell waren einer der beiden Punkte, die ich bis dato nicht so richtig nachvollziehen konnte. Der andere Punkt ist die "Kopfstütze", die der Halinski-Bogen komplett anders angeht, als ProArte und die Originalvorbilder. Das werde ich aber beizeiten nochmal fotografisch verdeutlichen.


    Eine wochenendliche Familienbesuchsfahrt hat mich leider völlig aus dem Halinski-Flow rausgerissen. Für unterwegs gibt's nun mal nichts besseres zum Kleben, als den Rennwagen aus der Brotbüchse. Also ging's nun statt mit einem schönen Instrumentenbrett mit Getriebe und Hinterradaufhängung am Ligier weiter:



    ...und dann hat mir die hauseigene Räuberbande auch noch die Schneidematte verschönert:pinch:


    Gruß,


    Daniel.

  • Aus dem Instrumentenbrett des ProArte-Modelles habe ich meine Lektion gelernt. Die Rückseite wurde dementsprechend diesmal nicht geknickt und gezwängt, sondern mit Entlastungsschnitten versehen. Im Ergebnis sieht das genau so aus, wie ich mir das vorher vorgestellt habe:cool:



    Nach dem entspannten Cockpitkleben muß da nun Außenhaut drumherum. Ab jetzt wird's knifflig:wacko:

  • ...und dann hat mir die hauseigene Räuberbande auch noch die Schneidematte verschönert :pinch:

    Das krieg'ste aber doch wieder ab, oder?

    Nicht das die rote Farbe sich auf deine Modelle überträgt.


    Gruß

    Stephan




    Ach ja,

    Übrigens, toll gebaut, bisher. :D

  • BlackBOx: Ganz einfache Rechnung: Eine Farbe, die noch nicht einmal auf einen feuchten Scheuerschwamm abfärbt, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht meine Modelle versauen:cool:


    Nachdem die Cockpitfummelei durch ist, vergrößern sich Bauteile, Probleme und Fortschritte sichtbar8|




    Mit dem Spantenverschleifen habe ich mich jetzt gezwungenermaßen aufs Glatteisgewagt. Im Ergebnis ist das auch gar nicht mal so übel. Dafür habe ich mich ganz böse bei der Kantenfärbefarbe verhauen:cursing:Irgendwas 'is immer, es ist zum Davonlaufen:pinch:


    Gruß,


    Daniel.

  • Wurst Blossom


    MS406 is looking so great and I could not see any problem.

    Please keep on your good work. Way to go, Daniel.


    Seo by the Bay


    P.S. Please be careful to shape the parts of the connection to the vertical stabilizer and a very front fuselage.



  • Alloohoo Wurst Blossom,

    am Ende wird alles gut, die Morane von Halinski ist sehr schön su bauen. Und es kann ja nix bassieren, denn der Leim ist schliesslisch von Bonne Mamman alle wie es sisch gehört

    A bientot

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.


    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Moin Daniel,


    bei einer so schönen Naht kannst Du dir das ruhig leisten :).

    Sieht alles gut aus, macht Spaß auf Flugzeugbau :thumbup:.


    Meilleures salutations

    Gustav

  • Please be careful to shape the parts of the connection to the vertical stabilizer and a very front fuselage.

    The front section will be very hard to assemble. I realized that before doing the first cut with this model. I'm not sure what I'll do with the air inlet under the Propeller. Maybe I'll try it the simple way, we'll see. Connecting the vertical stabilizer is for later. I'm going to fight the front fuselage first8|


    macht Spaß auf Flugzeugbau

    Tatsächlich macht dieser Bogen Spaß. Ich hab' es mir eigentlich zäher vorgestellt. Gute, durchdachte Konstruktion schlägt Schwierigkeitsgrads-Hangover um Längen:thumbsup:


    die Morane von Halinski ist sehr schön su bauen.

    Das stimmt wohl... Aber heißt das etwa, daß du dein Exemplar erfolgreich zu Ende gebaut hast? Dein Baubericht endet ja mit einem zusammengebauten Komplettskelett... ohne Lasercut8oDa wäre ich deutlich zu faul für:wacko:



    Es ist nun an der Zeit für den Pilotenkopfstützenvergleich:



    Beim Halinski ist hinter dem Sitz eine Panzerplatte. Das ProArte-Modell hat ein Gestänge mit etwas kleinerer Platte und Kopfpolsterung dahinter verwendet. Die Gurte sind auch anders geführt. Daß im Hause Halinski hier falsch recherchiert wurde, halte ich für nahezu ausgeschlossen. Allerdings kommen die mir bekannten Originalbilder der ProArte-Version etwas näher. Hier noch eins, auf dem man deutlich die Streben im hinteren Verglasungsbereich erkennen kann:


    https://www.airplane-pictures.…3-morane-saulnier-ms-406/


    Erschließt sich mir nicht so ganz, was da dahintersteckt?(



    Die Bastelei ist jetzt an einer kniffligen Stelle angekommen, vor der Seo ja schon gewarnt hat:



    Mal sehen, wie das so läuft:huh:

  • Gar nicht mal so schlecht geworden. Hinten ist ein Bißchen Materialüberstand. Den passe ich aber erst an, wenn ich gesehen habe wie das Seitenleitwerk an seinem Platz sitzt.



    Die vier Teile werden zuerst offline stumpf aneinandergeklebt und kommen anschließend an ihren endgültigen Platz. Das ist eine ziemlche Geduldsarbeit. Die Paßgenauigkeit ist aber grandios, von daher hat das erstmal keine weiteren Schmerzen verursacht:thumbup:

  • Not that bad at all. There is a bit of material overhang at the back. I don't adjust it until I've seen the rudder sit in place.


    [attach = '738884', 'none', 'true'] [/ attach]


    The four parts are first butt-glued to one another offline and then come to their final place. It takes quite a bit of patience. The fit is terrific, so it didn't cause any further pain at first: thumbup:

    Wurst Blossom


    The connection part works out great. Very well done.


    Seo by the Bay

  • Seo: Thanks for the compliment:thumbup:The very front fuselage was no problem. Everything fits well and just has to be glued. But the very, very front fuselage is quite a hard challenge;)



    Das bedeutet dann muttersprachlich, also quasi ostelsässisch8|... genau Folgendes: Die Motorhaubensektion und auch der gesamte vordere Rumpfabschluß bauen sich richtig schön geschmeidig weg...



    ...bis man dann am allerletzten Teil oben über der Propellerwölbung sich nach allen Regeln der Kunst die Zähne ausbeißen kann:pinch:



    Daran ist aber keine kartonale Unpäßlichkeit, sondern allein der sehr üble Schwierigkeitsgrad schuld, der dadurch entsteht, daß das Teil in ungefähr siebzehn Himmelsrichtungen vorgeformt und dann auch noch präzise mittels Kleber angebracht werden muß:wacko:Dementsprechend kann ich die Stelle des Modelles auch nur nach dem großzügigen Auftragen einer beschönigenden Lackschicht zeigen:whistling:Und weil ich schon dabei war, habe ich auch hinten noch ein Bißchen rumlackiert. Wenn ich das Niveau weiter so durchhalte, wird's großartig werden:



    Hier nochmal ein Vergleich zur verbannten ProArte-Baustelle. Die beiden Rümpfe sind an der Motorhauben-Trennlinie parallel zueinander ausgerichtet. Man sieht deutlich, daß es leichte maßstabstechnische Differenzen gibt. Darüber hinaus finde ich interessant, wie die verschiedenen Konstrukteure die Bauteilgrenzen an unterschiedliche Stellen gesetzt haben:



    Das Cockpit des ProArte-Modelles gefällt mir sogar besser, als bei Halinski. Dem wiederum macht in Sachen Formgebung absolut niemand etwas vor8oDas sieht jetzt schon meterweit eleganter aus:cool:


    Gruß,


    Daniel.

  • Die vorgegebene Baureihenfolge sieht vor, daß man zuerst die Tragfläche bauen und anbringen soll. Ich bin aber der Meinung, daß erstmal der höllisch schwierige vordere Abschluß fertig gebaut werden muß. Am Spantengerüst unten mußte ich ordentlich herumschleifen, da mußte in der Summe fast ein Millimeter Luftloch an den seitlichen Teilanschlüssen bewältigt werden:




    Soweit geht das erstmal in Ordnung. Bei den Kühlerlamellen ist die Grenze dessen, was meine Augen leisten können, definitiv erreicht. Falls es noch jemand nicht wissen sollte: "Schwerigkeitsgrad" hat absolut nichts mit "Teilezahl" zu tun8|Generell mußte ich bei diesem Bauabschnitt sehr viel mit Schleifpapier herumkorrigieren, damit am Ende alles so aussieht, wie es jetzt dasteht. Durch meinen bewußt in Kauf genommenen Reihenfolgenfehler könnten mir jetzt Ärgerlichkeiten beim Anbringen der Tragfläche drohen. Da habe ich aber schon eine Idee...


    Gruß,


    Daniel.

  • Moin Daniel,

    Schwerigkeitsgrad" hat absolut nichts mit "Teilezahl" zu tun

    kann aber beides mit dem Zufriedenheitsgrad korrelieren. Manchmal erinnert mich beides auch an Selbstkasteiung (soll eine gute Methode zur Überwindung von Faulheit, Trägheit, Stolz und Selbstüberschätzung sein).


    Man tau, Du bist auf dem besten Wege :).

    Gustav

  • Und wie das mit der Herrlichkeit immer so ist... Irgendwann isses dann halt aus. Im aktuellen Fall bekomme ich die Teile des Fahrwerkskastens nicht schlüssig zusammengebaut. Das Problem: Ich weiß nicht, wo der Fehler liegt?(



    Ich habe jetzt erstmal bei Orlik für 'nen Zehner einen Ersatzbogen bestellt und hoffe, damit nicht so ein böses Farbtrauma zu erleben, wie mit der Hurricane. Ich habe aber auch keine Ahnung, was ich wo wie falsch angeklebt haben könnte. Ein nächster Versuch ohne konkrete Verbesserungsidee ist eigentlich auch gleich wieder dazu verdammt, im Klo zu landen. Egal, erst mal ein Bißchen Formel 1 kleben. Vielleicht wird die Morane ja eine "Ewigkeitsbaustelle", wer weiß:cursing:

  • And as is always the case with glory ... At some point it will stop. In the current case, I am not getting the parts of the landing gear box properly assembled. The problem: I don't know what the problem is? (


    [attach = '739493', 'none', 'true'] [/ attach]


    I have now ordered a replacement sheet for ten from Orlik and hope that I won't experience such a nasty color trauma with it as with the hurricane. But I also have no idea what I might have stuck on where and how wrong. Another attempt without a specific idea for improvement is actually condemned to end up in the toilet again. Anyway, stick a little Formula 1 first. Maybe the Morane will be an "eternal construction site", who knows: cursing:

    Wurst Blossom


    No way, please don't give up. It is a great joy to follow your report.

    I believe you have done great works.


    Personally,

    I don't like "WPS". There is no way to cut WPS parts cleanly after the part gets assembled.

    I recommend to assemble landing gear bays first and then to install them into wings before the skeleton is put on top of the landing gear bay.


    I don't know whether the photos would be helpful.

    Sorry for the foreign language memo but I guess that the photos themselves are self-explanatory.

    That's what I did on 2008 by using guide patches.


      



  • Seo: Thanks for help and the picture. That's exactly what I need for finishing this successfully:thumbup:I'll tell you something about WPS in my next Posting. There are also some awesome WPSses in Car-modeling:pinch:



    Während der Ersatzbogen für die MS 406 munter seine Ehrenrunden mit der polnischen Post dreht, habe ich die Karosserie des Ligier zu Ende gebaut. Der Schwierigkeitsgrad ist heftig, ich konnte die Geschichte aber einigermaßen bewältigen:






    Die Achse besteht aus einem Schaschlikspieß, den ich dünn geschliffen und mit einer postsowjetischen Süßigkeitenverpackung umwickelt habe. Diese klebt auf der einen Seite wie normales Papier und ist auf der anderen Seite verchromt. Geiles Zeugs, auch inhaltlich:thumbup: An der Diffusoroberseite habe ich fleißig Klebespanten selbst hinzukonstruiert. Ich weiß nicht, wie man das sonst exakt verkleben soll?(Am Ende sind hinten, speziell unten, einige mittelböse Beulen drin. Dieser Bereich ist aber später vom Hinterrad überdeckt. Und in Ermangelung von dreidimensionalisierten Bremsen werden die Räder bei diesem Modell sowieso angeklebt:whistling:

  • Weiter geht's mit Front- und Heckflügel sowie den Spiegelchen, die natürlicherweise auch verspiegelt werden:




    Am Frontflügel mußte ich einen kleinen zusätzlichen Schnitt setzen, damit er am Ende einigermaßen "gewollt" aussieht:



    Jetzt fehlen nur noch ein paar Drähtchen und zwei winzige Karosseriebauteile für vorne über der Aufhängung... Ach ja, und die Räder natürlich:pinch:


    Gruß,


    Daniel.

  • Hallo,


    als ich heute auf die Baustelle kam waren die Steinmetze schon seit einiger Zeit fleißig,

    ohne mich zu wecken und ohne meine "künstlerische Anleitung" waren etliche Gewerke begonnen worden.

    Zum Glück hatten die "Bäckerburschen" das meiste dokumentiert.


    die Zwischendecke war schon vorbereitet sowie


         


    auch die Seitenwände und Säulen. Die Öffnungen der Bögen auf der Galerie ausgeschnitten und


    die Rückseite koloriert.


         



         


    Selbst das Dach und die Kuppeln sind vorbereitet. Das nächste Update folgt im Laufe der Woche.

  • Die Reifen sind, entsprechend dem Gesamtmodell, recht einfach gestrickt. Ich habe, wie ich das immer tue, eine Umkonstruktion mit selbstvermessenen Pappscheibchen vorgenommen. Man muß ein Bißchen auf die richtige Reihenfolge achten, damit man die großen Innenflächen auch ins Radgehäuse reinbekommt. Ansonsten baut sich die Sache zügig und unglaublich paßgenau weg. Da war keine Lauffläche zu lang, kein Durchmesser zu falsch, einach alles super passig:thumbsup:



    Leider sind die Räder amerikanisch gebrandet, eigentlich hätte ich die außerhalb dieses Events bauen müssen:wacko:



    Bei Wikipedia habe ich gelernt, daß auch Formel 1-Autos Pitot-Röhrchen zur Geschwindigkeitsmessung verwenden8oDas war wohl auch 1993 schon Standard. Nach dieser kleinen Drahtfummelei ist dann auch mein erster Modellfranzose fertig. Leider hat der gute Boubacar Sanogo mir nicht verraten, was er denn von meinen Modellbaukünsten hält. Ich hoffe, er schätzt sie besser ein, als ich einst sein fußballerisches Gurkenwerk:thumbdown:



    Fazit: Das Modell ist größtenteils sehr paßgenau, muß aber auch penibel präzise gebaut werden, denn mit Fehlertoleranz ist da nicht viel los. Ich habe mich auch ganz gut geschlagen, finde ich. Es gibt eine kleine Ungenauigkeit an der Airbox und einen leichten, aber tolerablen Verzug vorne an der Fahrzeugnase. Obwohl das Modell in Sachen Detailismus sehr einfach gestrickt ist, bewegt sich der Schwierigkeitsgrad auf einem ziemlich hohen Level. Schließlich muß diese Karosserie irgendwie mit Papier in ihre Form gebracht werden. Was die Sache nochmal komplizierter macht, ist der hochempfindliche Laserdruck, der, trotz ausgiebiger präventiver Zaponlackbehandlung, ganz schnell dazu neigt, unwiderbringliche Schrammen zu entwickeln. Vielleicht sollte ich tschechische Laserdrucke auf heiligstem 120 Gramm-Papier in Zukunft mal etwas konsequenter mit flinker Flasche kleben?(


    Einziger Schwachpunkt des Modelles: Die Geometrie des Frontflügels ist völlig im Eimer. Man kann sich eigentlich nur entscheiden, ob es an der oberen oder der unteren Lamelle doof aussehen soll. Ich konnte dieses Ärgernis durch einen zusätzlichen Schnitt auf jeder Seite etwas minimieren, das Grundproblem habe ich jedoch nicht in den Griff bekommen. Man sieht auch bei den tschechischen Kollegen, wie es an dieser Stelle hapert:


    http://www.papirove-modely.cz/velkynahled/230331

    http://www.papirove-modely.cz/velkynahled/159525

    http://www.papirove-modely.cz/velkynahled/247915


    Das ist allerdings ein frischer Eindruck von direkt nach dem Fertigbauen. Wahrscheinlich fällt mir das in zwei Wochen gar nicht mehr auf8|Die Galeriebilder stelle ich in den nächsten Tagen ein und dann geht's zügig zurück ins Jahr 1982, als Ligier noch ohne amerikanische Reifen und britische Rennfahrer ausgekommen ist:cool:


    Gruß,


    Daniel.

  • Conclusion: The model is for the most part very precisely fitting, but it also has to be built meticulously, because there is not much going on with error tolerance. I also did pretty well, I think.


    Daniel,


    Very very well done. It looks so great.


    Seo by the Bay

  • Guten Morgen Daniel!

    Dein Flitzer sieht sehr gut aus! Und manche Probleme in der Detailgenauigkeit sind reiner Luxus, die nur dem Experten vielleicht auffallen und dem Erbauer weil er es weis, sonst keinem. Also es ist sehr gut gebaut1

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph



    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
    Friederich Schiller

  • Hachherjeh ;(


    Dat wird wohl nix mehr mit meinem Modell :pinch:


    Am 27.05. müsste ich ins Krankenhaus, da sich das Kabel meines Herzunterstützungs- Systems entzündet hatte.

    Dat kriegste auch nicht mehr weg, da Bakterien das Kabelmaterial lieBen und Antibiotika wirkungslos sind.

    Im Laufe der Zeit kriecht die Entzündung dann das Kabel hoch bis zum Herzen und da ist dann Scnicht ;(

    Ein halbes Jahr hätte ich vielleicht noch gehabt 8| ...

    ... wenn dann nicht am 06.06. früh morgens der Arzt mein Zimmer gestürmt hätte :

    Herr. Wanta Herr Wanta , wir haben ein Herzangebot für Sie, wollen Sie das annehmen ?


    Ich sach: Du Clown, her damit!


    Somit habe ich seit 06.06. ein neues Herz :love:


    Am 20.07 gehts wohl in die Reha, so dass ich Mitte bis Ende August wieder zu Hause bin. Naja, danach kommen noch viele Untersuchhungen und bis Ende Oktober bin ich damit wohl beschäftigt.


    ICH werde natürlich eure Aktivitâten weiterhin beobachten :cool:


    Bis dahin

    euer Wanni ^^