S.M.S. Victoria Louise HMV Neuauflage mit LC-Satz

  • Hallo liebe Leute,


    nach längerer Abstinenz habe ich mich entschlossen, wieder mal einen Baubericht zu basteln. Zum ersten Mal wird das was nicht Ziviles, aber dafür was Altes. Für mich ist das eher ein bisschen Väter der Klamotte, als so richtig Militär (erinnert mich an Gert Fröbe in "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten", solch edles Filmgut wird ja heute gar nicht mehr hergestellt) . Außerdem fand ich den Satz in der Beschreibung, "...aus der Zeit, als die Schiffe noch Schnörkel hatten..." sehr animierend. Das ist dann auch seit langem das erste größere Schiff, bisher hatte ich meist die ein- bis zwei-Bogen-Dampfer auf der Werft.

    Also, das wird's werden: Wie immer habe ich erst mal eine ganze Zeit damit verbracht, Bogen und Anleitung genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei gab es verschiedene schöne, aber auch weniger schöne Entdeckungen. Schön, dass es sich hier um einen noch handgezeichneten Bogen handelt, was die ein oder andere leichte Ungenauigkeit mit sich bringt, v.A. in der Anleitung (es fehlt z. B. jede Angabe über eine Takelage, Verdrahtung oder Sonstiges, man muss das dem Titelbild entnehmen, was diesbezüglich nicht sehr genau ist), aber insgesamt schon wirklich Charme hat. Nicht so toll hingegen die Verschlimmbesserungen im Druck, offensichtlich im Unterschied zur alten Ausgabe, zum Beispiel die jetzige Farbe der Fenster und Bullaugen.



    Da wurde (wahrscheinlich, weil sich in einem früheren Baubericht mal jemand über das alte "Babyblau", das man auf dem Titelbild noch erkennen kann, ich sage mal, echauffiert hatte) einfach was sehr Dunkles drüber gedruckt, das Ganze auch noch sehr lieblos und ungenau. Damit sind weder Fensterrahmen noch Fensterkreuze oder sonstiges mehr zu erkennen, was dem Gesamteindruck doch Einiges nimmt. Wenn man, wie ich die Fenster und Bullaugen ausschneidet und verglast, ist das nicht so schlimm, macht aber doch Probleme, da man nicht sieht wie Fensterkreuze oder Rahmen anzubringen sind.


    Aber, genuch der Vorrede, Dann geht's mal los mit dem Spantengerüst, das ich diesmal mit wieder lösbarem Kleber (Photomount, Fixogum hatte ich leider keins mehr) auf eine geeignete Glasplatte fixiert habe, um Verzug zu vermeiden. Die Glasplatte ist ein alter Kühlschrankeinlegeboden (merke: es ist manchmal gut, nix weg zu schmeißen!)

    Die Verwendung von Kurvenlinealen beim Rillen der Klebelaschen hat sich als durchaus vorteilhaft erwiesen.

    Nach Fertigstellung des Spantengerüstes ist erst mal Pause angesagt, wegen nötiger Durchtrocknug.


    Das war's also mal für zunächst, ich freue mich über Antworten, Kommentare, Tipps usw.

  • Hallo Max,

    viel Erfolg mit dem Bau des Modells!

    Mir gefallen die dunklen Fenster der Brücke eigentlich besser als die mit der früheren Farbe. Schade nur, dass der Druck nicht so richtig schön geworden ist.

  • Hallo Max,

    ein schönes Vorbild hast du dir ausgesucht. Den Bogen habe ich auch noch liegen, ihn aber aus zwei Gründen noch nicht angeschnitten.


    Der eine Grund ist ganz einfach, noch zu viele unfertige Baustellen.

    Der zweite Grund ist eher ein Gedankenspiel und heißt FLORA SOMMERFELD. Doch dazu fehlen mir passende Unterlagen.


    Aber egal, zuschauen wie eines der schönsten Schiffe der Kaiserlichen Marine entsteht werde ich auf jeden Fall.


    Viel Erfolg, gutes Gelingen und natürlich viel Spaß

    Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Hallo Max

    Da ich den Bogen auch im Fundus habe, werde ich meinen Stuhl platzieren und dir genussvoll zuschauen.

    Gruß Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

  • ...und schon geht's weiter, zumindest ein bisschen.


    Erst mal vielen Dank für die Antworten, freut mich, dass das Ganze auf Interesse stößt. Nachdem das Spantengerüst durchgetrocknet ist, noch ein paar Anmerkungen zur Herstellung. Es hat sich rausgestellt, dass es ganz gut ist, die vertikalen Einschnitte einen Tick höher zu schneiden, um zu vermeiden dass die Querstreben auf dem Längsträger (ich weiß, dafür gibt's Fachbegriffe, die mir am Südende der Republick nur leider nicht so geläufig sind) wackeln und entweder nur links oder nur rechts den Boden erreichen. Außerdem ist es gut, neben vorherigem Ausprobieren der Passgenauigkeit, die Zwischendecks erst trocken einzuschieben und dann zu verleimen. Da kommen dann ja die ersten kleinen Kanonen drauf. Hier wäre in der Anleitung so ein "Dont't Bapp"-Symbol gut, wie man das aus dem Plastikmodellbau von früher kennt. Die Dinger sollen sich ja danach auch drehen können.


    Die Löcher dafür, wie auch die meisten anderen stanze ich mit dafür geeigneten Stanzeisen aus.


      So sieht das Ganze dann in montiert aus, und die Kanonen drehen sich auch gut. Ich habe den kleinen Knopf, auf dem sie sitzen vorsichtshalber verdoppelt, damit ein bisschen mehr Spiel entsteht. Die dahinter eingezeichneten Wände (33-34) empfiehlt es sich jetzt schon einzubauen, weil man, wenn dass Deck drauf ist, auch mit, wenn man solche hat, Chirurgenfingern nur schwer drankommt.


              

    Anschließend kommen die ersten beiden Decksteile drauf, was man mit mehrfachem Anpassen und Ausprobieren vorbereiten sollte.


    Bis hierher war's eigentlich gemütlich, jetzt fangen so schön langsam die schwierigeren Geschichten an. Zum Beispiel die von mir doch einigermaßen gefürchteten Bordwände, man weiß ja, dass ist die Chance für Beulen, Dulacken, Falten und ähnliche Zumutungen. Aus diesem Grund habe ich beim Spantengerüst auch nicht größer verstärkt, sowas läßt sich im Fall der Fälle nämlich gar nicht mehr zurecht biegen, so notfalls. Ich hoffe aber genau genug gearbeitet zu haben.

    Zuerst müssen die Teile vorbereitet werden, was bei mir heißt, dass ich alle Bullaugen und Ähnliches ausstanze und dann mit Transparentfolie verglase. Nach vielen Versuchen und Irrtümern hat sich herausgestellt, dass die Folie, die innen in der Schachtel eines bekannten Kirschpralinenherstellers auf denselben liegt (auf den Pralinen nicht auf dem Hersteller), nach Reinigung sozusagen ideal für dieses Unterfangen ist. Dünn und flexibel genug bei gleichzeitiger, passender Steifigkeit.


       

    Es ist gut, die Bullaugen größtenteils einzeln zu verglasen, ist zwar viel Arbeit, lohnt sich aber, weil das Vorformen der Schiffswände dadurch besser geht. Bevor diese Teile dann verbaut werden können, müssen noch die Plattformen für die seitlichen Deckskanonen gebaut werden. auch hier sind wieder bewegliche Teile zu beachten.


      So sieht das Ganze dann in verbaut aus.


    Damit lassmers mal für heute gut sein. Für das Verbauen der Bordwände will der Bastler ausgeschlafen sein, außerdem ruft so langsam das Abendessen.


    Bis Morgen...

  • Sooooo....


    Es hat sich herausgestellt, dass größere Bordwände nicht unbedingt problembehafteter sein müssen als kleinere. Leider auch nicht weniger. Nachdem alle etwaigen Überstände im Spantengerüst noch mal überprüft waren und ggf. korrigiert, habe ich hinten (heckseits heißt das, glaube ich, oder achtern) angefangen die Bordwand nach sorgfältiger Vorformung anzusetzen. Das dazugehörige Bugteil (im Bugbereich ist das Vorformen, weil in alle Richtungen, doch etwas komplexer) habe ich dann von vorne vom Bug kommend in Richtung Mitte verklebt. Nach mehrmaligem Anpassen und Ausprobieren ( wobei das geklappt hat) war ich mir doch einigermaßen sicher den Stoß richtig zu treffen. Und siehe da, so war's.


     



    Insgesamt bin ich ganz zufrieden, so wie es geworden ist. Bis auf ein paar Kleinigkeiten und leichte Mulden ging das Ganze doch besser als erwartet.

    Danach sind dann noch einige Kleinteile an der Bordwand anzubringen, an den Ausbuchtungen für diverse Geräte und Geschütze


    Um den nächsten Bauabschnitt zu beginnen, müssen diverse Teile vorbereitet werde. D.h. Fenster ausschneiden, verglasen, mit Fensterrahmenteilen versehen. Die habe ich aus alten Plasikmodellästen gezogen (über Kerzenflamme dünn ausziehen, anschließend in der gewünschten Farbe bemalen (Pönen heißt das, glaube ich, am Nordende). Die Methode verwende ich auch für Takelagen und sonstige dicke oder dünnere Kabel.


    Für diesen Bauabschnitt sind auch noch zwei Kanonen, deren Plattformen und die Wand des Brückenhauses fertigzustellen.

     


    Dabei sind wieder die drehbaren Teile bei den Kanonen zu beachten. Die Kleinteile, die in die Öffnungen für die Kanonen im Brückenhaus gehören, sind in der Anleitung etwas missverständlich dargestellt. Für die richtige Reihenfolge empfiehlt sich eine mehrfache Anprobe, nach dem Motto erst kucken, dann kleben. Der Einbau dieser Teile folgt dann im nächsten Kapitel.


    Bis dann...

  • Nabend Max,

    der Rumpf ist spitzenmäßig gelungen.:thumbsup:


    Gruß Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Schöngudnamd,


    vielen Dank für die Lorbeeren wegen des Rumpfes! Und wegen dem Filmtheater...warum jetzt genau ?...weil die Victoria Louise früher dran war, als der Film spielt??... die Väter der Klamotte eher was amerikanisches sind???...ich bin verwirrt, lieber Namensvetter, klär mich doch bitte auf. Danke.

    Und nun zu etwas völlig Anderem:


     


    So sehen die nächsten verbauten Teile dann am Schiff aus. Wie man sieht habe ich auch hier alle Bullaugen ausgeschnitten, natürlich auch in den dahinterliegenden Wänden oder Klebelaschen, sonst wäre das Verglasen ja eher sinnfrei.

    Der Einbau der beiden Kanonen ist ein bisschen tricky, man muss an mehreren Stellen auf absolute Passgenauigkeit achten, sonst setzt sich der Fehler unschön in der Wand des Deckshauses fort und danach im Vordeck. Das Vorformen des Deckshauses ist wichtig, weil man dann auch mit dem Einbau des Bugdecks weniger Probleme hat. Damit auch hier die Bullaugen nicht seltsam aussehen, habe ich das darunterliegende Spantengerüst dunkel eingefärbt. Ich habe ein Blau verwendet, Schwarz wirkt hier zu hart, da das Gerüst sehr nah am Fenster liegt. Damit kommt man dann tatsächlich der neuen Färbung des Drucks relativ nahe. Du hast schon recht, Helmut, Dunkel sieht besser aus als Babyblau, nur das mit den Fensterkreuzen ist halt blöd gelaufen.


      


    Mitunter beginnt ab hier dann gelegentlich ein heiteres Teilesuchen, weil nicht alle Teile in der Reihenfolge ihrer Nummern auf den Bögen abgedruckt sind. Aber naja, wer Puzzle spielt muss auch suchen. Ich habe vor dem ersten Schnitt ins Papier alle Teilebögen aus dem Gesamtheftl raus getrennt, in der Mitte auf die Hälfte geteilt, durchnummeriert und möglichst so nebeneinander gelegt, dass man, was man sucht auch schneller findet als mit Blättern.

    So sehen die Teile für den nächsten Schritt in der Vorbereitung aus. Ich habe die Kleinteile (Kettenösen usw.) auf dem Vordeck alle wenigstens einmal mit Restkarton verstärkt, das sieht für das dreidimensionale Empfinden besser aus (finde ich). An Stellen wie diesen fällt dann doch das Handgezeichnete ins Auge, was aber, wie gesagt, einen eigenen Charme hat, nur ist die Frage wie sich das dann optisch mit der Detailgenauigkeit der LC-Teile verträgt. Man wird sehen...

    Die beiden Seitenteile des Vordecks müssen sehr genau und vorsichtig vorgeformt werden und anschließend an der Wand des Brückenhauses beginnend bugwärts verklebt werden. Das Ganze schön langsam, damit's keine Wellen wirft.


       


    Anschließend waren dann noch einige Kleinteile auf dem Deck des Brückenhauses anzubringen (Positionslampen). Diese kleinen Röllchen sind etwas fummelig zu bauen. Wenn man die senkrecht stehende Wand zuerst abschneidet, das Röllchen formt und die Wand dann wieder dranklebt, geht's aber ganz gut.

    so sehen die dann in eingebaut aus.


    Ich war mir hier nicht ganz sicher; wie alle Transparentflächen waren auch hier die eigentlichen Leuchten dunkelblau eingefärbt. Jetzt weiß man ja, nach dem Bau einiger Schiffe, dass diese Dinger eigentlich steuerbords grün und backbords rot sein sollten. Warum das hier nicht so ist, zumal sie ja der Tarnung halber zugeklappt werden können, ist mir nicht ganz verständlich. Sollte eigentlich nicht am Druck liegen. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch und die Lampen sind für was ganz Anderes da.



    Sieht schon mal ganz nett aus, finde ich. Morgen und Übermorgen ist erst mal Stopp auf der Werft, die liebe Familie mit diversen Kindern und Kegeln hat sich angesagt, wenn man da auch nur die Richtung in's Bastelrefugium einschlägt, sind die Blicke der besten Ehefrau von Allen deutlich genug.


    bis dahin...

  • Moin, moin Max,

    Und wegen dem Filmtheater...warum jetzt genau ?

    Nichts für ungut.....aber du hast deinen Baubericht im falschen Unterforum, nämlich beim "16. KBW" eingestellt. Richtig wäre unter Bauberichte "Marine"....vielleicht könnte einer der Admins den Baubericht dorthin verschieben.....;)


    Ansonsten gefällt mir dein Modell sehr gut :thumbup:!


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin Max,


    bis hierher schaut das Ergebnis Spitze aus!:thumbup::thumbup: Ich bin beeindruckt.


    Ich verfolge deinen Bericht gerne, da dieser Bogen auch in meinen Fundus ist und mich der Schiffstyp sehr reizt.


    Weiter so :thumbsup:


    Gruß

    Detlev

  • Hallo Max,


    die Verglasung der Brücke zahlt sich optisch voll aus !


    Am Bug sieht man ganz unten noch einen einen weißen Blitzer von der Grundplatte, jetzt ließe sich der noch leicht übermalen.

    Zaphod

  • Guten Abend!


    Nachdem das Haus wieder bis auf die Stammbesatzung leer ist, kann's weitergehen. Zuerst mal vielen Dank für den regen Zuspruch, freut mich sehr! Außerdem Danke an HaJo für die Aufklärung (bin wohl im Überschwang in der Zeile verrutscht) und an den Informatiker (Danke, Robert?) fürs Korrigieren. Lieber Zaphod (Beeblebrox, I presume?) Danke für den Hinweis, da sind noch einige Blitzer, aber mit ein bisschen Farbe und gelegentlich einem Streifchen dünnem Papier lässt sich doch Einiges verbergen, was nicht so ganz geklappt hat.


    Weiter im Bau geht es mit diversen (ich nenne das mal) Gebäudeteilen im vorderen und hinteren Bereich der Aufbauten. Hier muss man sehr genau aufpassen, weil einige Aufbauteile nicht hundertprozentig zu den Maßen der Decksmarkierungen passen. Das kann daran liegen, dass auch mit Rapidograph gezeichnete Linien nicht überall gleich dick sind (wo schneiden?), aber auch daran, dass zwei aufeinander zu klebende Vorder- und Rückwände nicht absolut passgenau sind (was da ein Viertelmillimeter ausmacht vor allem in der Fortsetzung, weiß jeder, der schon mal was Detailliertes in dem Maßstab gebaut hat). Auch da hilft im Notfall das oben Beschriebene. Ich würde sowas eher nicht als Konstruktionsfehler (war mal in einem früheren Baubericht in der Diskussion) bezeichnen, allenfalls im Vergleich mit heutigen, mit CAD erstellten Bögen, als etwas ungenau. Aber das läßt sich, wie gesagt, korrigieren (wer schon mal den Dom zu Aachen aus dem Einhard Verlag gebaut hat, weiß was ein Konstruktionsfehler ist).

       


    Damit die Kanonen drehbar sind...aber das hatten wir ja schon. Diese Teile sind dann jeweils Backbord und Steuerbords gleich zu verarbeiten und relativ gleich Richtung Bug und Heck.



    Etwas fummelig sind die Schanzkleider für die kleinen Maschinenkanonen auf dem ersten Oberdeck, hier muss sehr genau zwischen vorne und hinten und links und rechts unterschieden werden. Die Anleitung ist da eher eine geringe Hilfe.

    Ich habe dann mal, zum Ausprobieren, je einen Dummie für die nächsten Geschütze gebaut, um zu sehen, wie das so gedacht ist. Dabei bin ich dann so ein bisschen an meine Grenzen beim "Röllchen" drehen geraten. Mit allen Tricks (leicht anfeuchten, eine Lage Papier rausnehmen, etc.) finde ich das Ergebnis dann doch nicht so, wie ich das möchte. Speziell bei den ganz kleinen Dingern, bei denen entweder gleich nur ein Streifen Papier oder ein Streifen aus dem LC-Satz als Rohr dienen soll, bin ich unzufrieden. Daher habe ich Drähte verschiedener Dicke passend bemalt und dann auf Rohrlänge eingekürzt (Bei den grünen Männchen hieß es immer: Rehe haben einen Lauf, wir haben ein Rohr..., naja).



    Danach sind die Aufbauten im Heckbereich dran, wie gesagt, denen im Bugbereich ähnlich.


    Hier sind dann in der Anpassung einige Korrekturen nötig (siehe oben), wobei Einiges auch später gnädig unter dem oberen Deck verschwindet. Auch hier sind wieder die Schanzkleider für die Maschinenkanonen zu verarbeiten und anschließend das Oberdeck für diesen Bereich.


    Soweit mal für heute, wenn das Wetter so bleibt (aber die Landwirtschaft braucht ja Regen) öffnet die Werft morgen pünktlich.


    Bis dann...

  • Guten Abend!


    Es hat sich jetzt doch etwas gezogen, bis da wieder was weitergeht. Ja mei, das Zeitalter der Impfungen und so...

    Zum Weiterbau ist dann erst mal intensive Lektüre des Plans und der Abgleich mit den zu verbauenden Teilen nötig. Gerade das Oberdeck im Heckbereich sowie die dazu gehörigen Stützen verlangen genaues Ausprobieren und Anpassen, wobei dabei durchaus auch ein paar zusätzliche Schnitte nötig sein können. Ich habe nach versuchsweisem Einpassen sowohl der Stützen aus dem Bogen als auch derer aus dem LC-Satz, entschieden, keine von beiden zu benutzen, weil die einfach der Belastung nicht standhalten. auf dem Deck ist doch etwas Spannung und beim Einbau der Aufbauteile (Geschütze usw.) entsteht doch da und dort etwas Druck. Ich habe also Draht in der passenden Dicke entsprechend abgelängt, in der Modellfarbe lackiert (Mischung aus Tamiya XF-3 und XF-7) und anschließend eingebaut. Dazu habe ich zuerst mittig eine etwas höhere Haltestütze unverklebt eingesetzt, dann die vier Stützen an ihre Positionen geklebt, und anschließend die Hilfsstütze wieder entfernt, so dass sich dadurch das Oberdeck auf die vorbereiteten Klebepunkte gesenkt hat. Nach ein bisschen Korrektur standen die dann auch schön gerade.

    Bei den Richtung Bug laufenden Seitenflügeln des Heckoberdecks ist darauf zu achten, dass die etwas tiefer liegen, als die abschließenden,halbrunden Geschützbasisteile. Da kommt später noch je ein Niedergang hin! Das ist aus dem Plan an dieser Stelle nicht ersichtlich. Daher genau ausprobieren!


    An den Schanzkleidern gibt es unten noch sichtbare Schlitze. Die werden im Folgenden angepasst und von außen mit etwas Farbe angeglichen. An diesen Stellen zeigt sich die Ungenauigkeit des Bauplans deutlich. Das gilt zum Beispiel auch für die kleinen Maschinenkanonen (Teile 93), von denen nur eine in der ersten Plattform des Gefechtsturmes angegeben ist. Alle anderen auf den halbrunden Podesten des ersten Oberdecks und hinter den mittleren Schanzkleidern tauchen im Plan nicht auf. Suchen und das genaue Betrachten der Titelbild -Photos hilft!

    Der nächste Schritt ist die Einrichtung des Steuerhauses auf der mittleren Ebene des Brückenhauses. Nachdem die hinteren Gebäudeteile (80 -a) verbaut waren, habe ich mich um die Kleinteile (Steuer, Kompass, Maschinentelegraph) gekümmert. Ich gebe zu, auch hier fand ich das Röllchen-wickeln eher kontraproduktiv, u. A. auch, weil so ein Sockel von einem Maschinentelegraphen zum Beispiel, meines Wissens aus polierten Messing besteht. Ich habe mal mehrere Zahnstocher verschiedentlich eingefärbt, und dann die entsprechenden Dicken aus den Spitzen verwendet (die Sockel sind ja meistens eher konisch).


    Im Ganzen sieht das dann so aus. Der nächste Schritt ist die Einhausung des Steuerstandes, wobei dem aufmerksamen Beobachter auffällt, dass spätestens wenn das zweite Oberdeck drauf ist, von der ganzen Pracht nicht mehr viel zu sehen ist. Man hat da also mal wieder Schrödingers Katze gebaut. Aber, wer schon mal die Inneneinrichtung von einem Steuerhaus (z.B. beim Seefalken, bei der Albatros oder bei Elbe 3) gebaut hat, möglichst noch mit Bild an der Wand, der weiß, das sowas einfach dazu gehört. Ich habe versucht, das Ganze wenigstens ein bisschen sichtbar zu machen, indem ich in die Einhausung vorne ein Fenster, das da nicht hingehört, eingebaut habe. Hat aber, im Ganzen gesehen, nicht viel gebracht.



    In Fertig sieht das vor der Verdeckelung dann so aus:


    Den Betrachtern dieses Bauberichtes ist sicher nicht entgangen, dass ich entgegen der Angaben im Bauplan noch keine Relingteile verbaut habe. Stimmt. Ich warte damit immer gerne, bis alles in der Nähe zu verbauende Kleinzeug erledigt ist, weil die Dinger aus dem LC-Satz doch sehr empfindlich sind, und man halt doch während der Bauphase da mal dran kommt. Photogeätzte Reling ist da etwas haltbarer, ist aber momentan nicht zur Hand.

    Jetzt ist erst mal wieder Kleinteilebau angesagt, die restlichen Deckskanonen wollen gebaut werden. Das braucht doch ganz schön viel Zeit und das Ergebnis bringt eher wenig für den Baufortschritt, aber hilft ja nix. Ist ein bisschen ähnlich wie Lüfterbauen.


    Dazu mehr im nächsten Kapitel! Bis dann...

  • Und es geht weiter...


    Zuerst werden also die gebauten Kanonen an ihre Positionen gesetzt.

    was zuerst so aussieht, wird dann so


    und dann so.


    Nachdem der Deckel, also das zweite Oberdeck des Steuerhauses angefertigt war, wurde zunächst mal wieder ausprobiert und angepasst, damit der Gefechtsturm auch nachher schön und vor Allem gerade da steht, wo er hin soll. Da ich auch hier die Bullaugen verglast habe, ist das anschließende Rundformen schön vorsichtig durchzuführen.


     


    Nachdem auch hier die Einhausung gebaut ist, werden die Seitenteile des darunter liegenden Decks angebracht da ist wieder konzentriertes Vorformen und Ausprobieren gefragt, da die filigranen Stützen sehr vorsichtig behandelt werden müssen, damit das danach noch ordentlich aussieht. Es empfiehlt sich dabei die Stützen erst anzukleben, wenn oben alles passt, man kann dann leichte Schiefstellungen (sieht man bei mir bei der Dritten von links) noch gut korrigieren. Auf das Deck kommen dann noch zwei Kanonen und ein Gebäudeteil.



    Das Ganze sieht dann mit bereits eingeschobener Basis des Gefechtsturmes so aus. Die nächsten Schritte sind einigermaßen diffizil. Wenn man sich die Bauanleitung ansieht, fallen zunächst zwei rundgeformte Galerien, die übereinander auf dem Gefechtsturm angebracht sind, auf. Wandteile dafür sind im LC-Satz enthalten. Die sind auf den ersten Blick sehr schön filigran, das ist aber auch schon das Problem für die Stabilität: Die Fensterstützen sind einfach zu dünn, um den Weiterbau nach oben unbeschadet zu überstehen (zumindest bei mir). Außerdem ist das Rundformen von LC-Teilen ohne Knickstellen zu bauen, gar nicht so sicher. Das benützte Papier neigt (bin wohl etwas grobmotorisch veranlagt) ein bisschen zum Krinkeln. Ich habe mich dafür entschieden die Originale aus dem Bogen zu benutzen und dabei die sehr schmalen Stützen zwischen den Freiflächen zu verstärken. Dafür habe ich dünnen, aber stabilen Draht sozusagen in Wagenfarbe bemalt und innen eingesetzt. Von außen und mit Deckel drauf ist diese Maßnahme nicht zu sehen, hilft aber entscheidend, das Ganze aufrecht zu halten.


    Beim Einbau ist zu beachten, dass die in der Anleitung angegebenen Teile 94 e/f Leitern sind (im LC-Satz enthalten), die einen Ausschnitt im Dach der unteren Galerie erfordern und einen Einbau von oben durch das Dach und dann weiter die zweite kleinere Leiter auf das Dach. Die Teile übersieht man gerne. In der ersten Galerie findet sich auch die erste Maschinenkanone (Nr 93), die besser auch vor dem Dach eingebaut wird.


    Wie das Ganze dann im Zusammenhang aussieht zeigt der Master of Cliffhanger dann im nächsten Kapitel...

  • Guten Abend!


    Nach einem längeren Delay (Naja, bei dem Wetter und in fertig geimpft nicht raus und in den Biergarten, wäre schon fast frevelhaft) geht's heute wieder ein Stück weiter (für die nächsten Tage ist Regen angesagt!).

    Der restliche Gefechtsturm steht an. das Teilstück zwischen den beiden Kanzeln habe ich mit einem Holzkern verstärkt. Auch bei der oberen Kanzel habe ich in den Streben Draht eingebaut, damit das Ganze stabil wird. In diesem Bauteil ist dann auch ein Signalscheinwerfer einzubauen, bei dem ich die Scheibe verglast und anschließend die Lamellen mit gezogenen Plastikfäden dargestellt habe. Hier kommt auch noch eine kleine Kritik am LC-Satz, die Lamellen- Scheibe für insgesamt fünf Scheinwerfer wäre hier ein schönes Teil gewesen (z.B. im Satz der Stettin enthalten), ist aber nicht dabei. Das ist nicht der einzige Punkt, aber dazu später mehr. Das Innere des Scheinwerfers habe ich mit Alufolie ausgeschlagen.



    Das sind dann mal die Einzelteile, eingebaut sieht das dann so aus:


       


    Das Photo verzieht etwas, so schief sieht das in "echt" nicht aus. Ich habe, wie bei den Relingteilen darauf verzichtet die filigranen Anbauteile (98-d) bereits am Turm anzubringen, um hier Zerstörung zu verhindern. Das kommt dann später mit dem ganzen empfindlichen Zeuch. In die hintere Halterung am Gefechtsturm kommt jetzt noch ein Mastteil. Normalerweise schleife ich Masten aus Rundhölzern konisch vermittels eines Akkuschraubers (Vorsicht, heiße Finger) so zu, dass anschließend das Papierbauteil drumherum geklebt werden kann. In dem vorliegenden Fall habe ich auf das Papierstück verzichtet, und das Holz, nach dem in Form bringen, in der passenden Farbe gestrichen und anschließend die schwarzen Linien durch dünnes Takelgarn, das ich darum geklebt habe, dargestellt.


     


    Das Gleiche werde ich für das obere Teil des hinteren Mastes anfertigen, die Papierteile sind einfach zu schmal, um daraus ordentliche Masten zu bauen. Ich habe auch schon versucht, das Ganze auf dünneres Papier zu kopieren, um so den Papiermodellcharakter zu erhalten, hat aber auch nicht wirklich was gebracht, bzw. sieht einfach nicht aus.

    Im Ganzen sieht das Modell also im Moment so aus:



    Wenn man, an diesem Punkt angekommen, in der Anleitung umblättert, hat man im Kapitel IX die folgenden Decksaufbauten in diversen Kleinteilen, die Niedergänge und einige Lüfter vor sich. Das Ganze mit Pfeilen gewürzt, um ungefähr den Ort für den Einbau des jeweiligen Teils zu finden. Die Zeichnung wirkt nun wirklich etwas unübersichtlich und manche Teile sind aus dieser Form des Plans nicht ganz einfach baubar. Teil 123-b hat z.B. gar keine Abbildung, so dass für manche Kleinteile nicht ganz klar wird, wie die eigentlich verbaut werden sollen( wenn jemand hier einen Tipp/Bild hätte, wäre ich dankbar). Dazu kommt ein weiteres Manko im LC-Satz. Wenn man schon so filigran bauen will, dann aber richtig. Daher ist es schon schade, wenn alle Niedergänge komplett einfarbig in einer Platine enthalten sind. Das habe ich mit beispielsweise weißen Wangen mit Geländern und holzfarbenen Stufenteilen bei wesentlich kleineren Modellen deutlich besser gesehen und vermisse die Genauigkeit hier. Ebenso vermisse ich einige Radteile für die Winden (124/5). Und weiße Relingteile für die unteren Seitendecks (auf dem Titelbild des LC-Satzes sind lustigerweise alle Relingteile weiß, muss wohl eher der ganz alte Photoätzsatz gewesen sein, was da verbaut ist) und... So, genug gemeckert.


    Für den Weiterbau ist dann Einiges vorzubereiten, als da wäre, Fenster verglasen in den (ich nenn' das mal) Deckskästen mit Oberlichtern, die Stufenteile der Niedergänge passend bemalen (es gibt auch einen Niedergang steuerbords am Heck auf ein unteres Seitendeck, bei dem die Wangen mit Geländern mit Sicherheit eher weiß sein sollten, kann man gleich mitmalen).


    Wie das dann aussieht im nächsten Kapitel...

  • Hallo Max,


    ja, die oberen Masten lassen sich kaum sinnvoll rollen und sind auch zu dünn, um einen Kern zu bekommen. Haben mich seinerzeit echt Nerven gekostet.


    VG

    Zaphod

  • Hallo Zaphod,


    mal eine kleine Zwischenfrage: Hast Du das mit LC-Satz oder noch mit Photoätzsatz gebaut? Und daraus folgend, welche Farbe hatten Deine Relingteile? Ich grüble da vor mich hin, und komme zu keinem endgültigen Ergebnis. Die Reling der unteren Kanonendecks würde ich wohl eher weiß bauen, weil gelb am weißen Rumpf eher suboptimal aussieht. Aber, ob im oberen Bereich alle Relingteile wirklich gelb waren, wage ich auch zu bezweifeln. Ich werde zumindest mal holzfarbene Handläufe anbringen, das sollte eine deutliche Verbesserung bringen. Ich bin mir aber wegen der Farbe aufgrund der verschiedenen Abbildungen, die es auch vom Verlag gibt, nicht sicher.

    Über einen diesbezüglichen Tip würde ich mich sehr freuen.


    Danke, bis die Tage

    Max

  • Hallo Max,


    das war noch bevor es den Ätzsatz gab, schlicht der Bausatz.


    Hölzerne Handläufe sind m.E. optisch immer schmuck, die gab es aber m.W. nur bei den Relingteilen, die immer da waren. Z.B. Reling auf der Back, die vor Gefechten demontiert wurde, das waren schlichte Stahlrohre mit Ösen, durch die Taue oder Ketten gefädelt wurden.


    Bei der SMS Emden habe ich die gesamte Reling gelb, bei der SMS Panther weiß gehalten. Im Vergleich gefällt mir die Emden etwas besser.

    VG

    Zaphod

  • Moin Max,


    das Teil 123 ist ein Ventilatorschacht (wenn Dir diese Auskunft nun weiterhelfen sollte :love:). Er ist unten seitlich eingeknickt und oben flach. Die vier Rechtecke sind zum Aufdoppeln der kleinen Klappen darauf gedacht. Die Teile »b« scheinen Kurbeln zu sein. Was die an dem Schacht zu suchen haben, kann ich aber leider nicht sagen.


    Deine Meinung zum LC-Satz teile ich. Ohne anmalen einzelner Teile wird das nichts gutes. Oder man nimmt u.a. gelbe Reling am weissen Rumpf in Kauf.


    Viel Spaß und Freude noch bei Deinem guten Modellbau :thumbup:,

    Klaus

    »Das muss das Boot ab können!»

  • Einen schönen Abend,


    vielen Dank für die Antworten und die Tipps! Das mit den abbaubaren Relingteilen ist so ein Aha-Effekt, irgendwie logisch, wenn eine Kanone dahintersteht, muss man aber drauf kommen! Ich habe mir mal einen Standard-Relingsatz in weiß, und anderes Zubehör kommen lassen, ich denke im oberen Bereich werde ich bei den gelben Teilen aus dem LC-Satz bleiben und am Rumpf mit weißer Reling arbeiten. Handläufe verbaue ich dann eben nur bei den Teilen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie festinstalliert waren.

    Ich hatte mich ernsthaft gefragt, was das bei 123 für Dinger sein sollen. Nach Tigers Auskunft hab ich mal mit Kurbeln gebaut, finde aber auch, dass das etwas seltsam ist. Naja, wie's aussieht dann im Folgenden.


    Alsooo, Kleinteile bauen, soweit das Auge reicht. die Häuschen und Basisteile für die Schornsteine sind vergleichsweise kein Problem, Bei den Winden 124/125 und den Unterteilen für die großen Davits 126/127 ist das schon was Anderes.


      Hier habe ich die Teile für die Fensterverdoppelung "verglast" und dann vor dem Zusammenbau des Teils aufgesetzt. Das Ganze ist dann stabiler und läßt sich leichter bauen. Die Stellen an Deck, wo verglaste Teile hinkommen, habe ich vorher mit neutralem Grau eingefärbt, sieht besser aus, als wenn man die Baunummern lesen kann.

    Zuerst aber sind die Niedergänge einzubauen, die im LC-Satz vorher, wie angesprochen, bemalt wurden.


     

    Dabei sind dann auch die ersten Lüfter anzubringen, teilweise sinnvoll bevor man mit den Niedergängen weitermacht, sonst gibt's Gedränge. Hier ist dann auch noch ein kleinerer Mast zu setzen, ich verzichte aber aus schon genannten Gründen noch auf die dazugehörige Reling.



    Wie man sieht, habe ich dann auch schon mal mit dem Aufsetzen der Kleinteile auf Deck begonnen. So als kleine Erholung zwischendurch, das Setzen der Niedergänge ist mithin ganz schön fummelig.


    Das Verbauen der restlichen Teile muss aber auf morgen warten, jetzt ruft erst mal das Bett.



  • ...und es geht weiter!


    Nachdem auch die Niedergänge auf der Heckseite des Decks verbaut waren, konnten die Decksaufbauten, die Luk-kästen, Winden und so weiter eingebaut werden. Dabei waren die Winden und die Unterkonstruktionen für die großen Davits die komplizierteren Teile. Aber erst mal der Reihe nach:


    Bei den verglasten Teilen ist nach dem Einbau auch das Grau des Decks gut zu sehen.


    Jetzt zum schwierigeren Teil, erstens die Winden. Ich habe mich für einen detaillierteren Bau entschieden und habe zunächst mal das Papierteil, das die aufgewickelte Trosse darstellen soll, durch auf Zahnstocher aufgewickelten, rostfarbenen Zwirn ersetzt. evtl. werde ich das noch in Metalic bemalen, falls der Farbeindruck nicht gut ist.

    Dann habe ich die kleineren, gezeichneten Räder entfernt und durch solche aus dem Standard LC-Satz ersetzt. Sieht, finde ich, besser aus.



    Hier zeigt sich auch deutlich die Grenze der Macrophotographie, wenn man nicht mit einer großen Systemkamera arbeitet. Naja, beim nächsten Mal.

    Eingebaut sieht das dann so aus.



    Das Gestänge für die Davits würde ich, nach eher nicht so guter Erfahrung, nicht vorher zusammensetzen, weil man dann die Positionen für die Dreibeine, auf denen das Ganze ruht, verpassen könnte. Die sind auf Deck etwas grob angegeben, wenn man da zu sehr daneben liegt, sieht das nicht aus. Also zuerst die Dreibeine in Position bringen, und dann das Gestänge oben drauf. Bei den Fensterteilen habe ich Teil 133, das auf das heckseitige Deck gehört gleich mitgebaut, mit geöffneten Luken.



    Im Zuge der Fertigstellung der Kleinteile an Deck, habe ich auch die ersten Relingteile am Deckshaus angebracht, weil man da später eher schlecht dran kommt und außerdem das Ganze an die fertigen Niedergänge angepasst werden musste. Ich habe hier Handläufe angebracht, und denke, dass das mir der Farbe für die Stufen ganz gut aussieht.



    Hier noch mal ein Blick auf die hinteren Kleinigkeiten incl. des seltsamen Teil 123, und damit wäre dieser Bauabschnitt erledigt. An manchen Stellen bin ich nicht ganz so zufrieden, man sieht auf den Bildern einige nicht ganz gerade Teile. Das ist zwar vor allem der Vergrößerung geschuldet, muss aber trotzdem noch besser werden. Eventuell muss man da noch mal bei...


    Es geht dann mit den beiden großen Bug- und Heckkanonen (die sich bitteschön drehen können sollen) und diversen Kleinteilen für Ankerspill, Ankerketten usw. weiter. Auch hier gibt's dann wieder Kleinteile, bei denen mal nachdenken muss...


    Bis dann...