16. KBW Angraf no. 146 KÖF II 1:25

  • Hallo Freunde!


    Das kommt mir jetzt so gar nicht zu Gute. Es darf nichts sein, dass es schwimmt, Segel hat oder mit Schraube im Wasser angetrieben wird...! Da kann ich doch eigentlich gar nicht - Moment! Da hab ich doch grade etwas in den Fundus übernommen. Die KöF II im Maßstab 1:25 von Angraf.
    Eigentlich habe ich mir fest vorgenommen die Fram in einem durchzubauen! Das wird jetzt nichts...

    Ich habe die Kleinlokomotive angeschnitten. Allen Unkenrufen zum Trotz.

    Sollte ich mit meinem Machwerk einen relevanten Platz belegen, überlasse ich eventuelle Preise schon jetzt dem KBW- Anschieber Wanni! Einfach schon, weil ich es genial finde, wie er sich im Forum einbringt!!!


    Genug des Vorgeplänkels. Eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Bogen/ Lasercutsätze:

    Das wäre einmal der Bogen selber, dann der Radsatz und der gelaserte Detailsatz. Wir dürfen gespannt sein, was daraus wird...🤪

  • Es beginnt mit dem Rahmen. Das ist im Grunde problemlos. Bis auf die Tatsache, dass der Lasercutsatz nicht ganz dem Bogen entspricht...

    Es fehlt der letzte Millimeter.

    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

  • Moin, moin Philipp,


    ja, das kenne ich......bei der GOTTHILF HAGEN kam mir dann auch der 15. KBW mit meinem alten Torpedoboot dazwischen......aber eine Baupause ist manchmal auch vorteilhaft. Danach geht`s dann kraftvoll mit der FRAM weiter.....

    Aus aktuellem Anlaß kann ich leider nicht am 16. KBW teilnehmen........keine Zeit, viel zu erledigen!


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Ist aber nicht so schlimm, da ich - stand jetzt - das ganze eh absprühen werde...

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  • Eigentlich wollte ich heute noch weitebauen. Leider kam mir ein Freund und diverse Gin Tonic dazwischen... Jetzt bekomme ich nichts mehr zu Stande... morgen wieder! 🤪

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  • Nicht doch...! Hier wird nicht gehüült!


    Hier wird fleißig geschweißt und genietet. Ich muss mich mal öfter daran erinnern, dass es ja um einen Baubericht geht, der auch mit Bildern hinterlegt werden sollte. Aber es läuft grade so gut...:rolleyes:


    Was ist also so n den letzten Stunden passiert? Zunächst einmal habe ich mich mit den Rädern beschäftigt. Das war keine große Kunst, da diese zum größten Teil gelasert sind. Laufflächen und Spurkränze habe ich zudem silbern angesprüht, den übrigen Teil schwarz. Da man von den Rädern später nur noch ganz wenig erkennen kann, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

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  • Dann habe ich mich mit der Motorabdeckung beschäftigt. Man könnte fast meinen, ich baue einen Sarg. Zumindest erinnert die Form sehr stark daran.
    Wie ich ja bereits geschrieben habe, möchte ich das Modell komplett anmalen. Also, besprühen...! Ich finde, der Lackglanz auf so einem Fahrzeug ist für die Optik schon entscheidend. Das gibt mir die Möglichkeit, auch kleine Feinheiten etwas hervorzuheben, wie etwa die Nieten. Diese werden ganz einfach mit einem Tröpfchen Weißleim nachgebildet.


    Bis auf marginale Ungenauigkeiten, die ich aber alle auf mein Unvermögen schiebe, passt bislang alles hervorragend.

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  • was ich mal für zwischendurch gebaut habe, sind ein paar Kleinigkeiten, wie die Blattfederpakete und eine der Laternen.


    Die Glühbirne ist auch aus Weißleim nachgebildet...! Ob das später überhaupt mal wer bemerkt, glaube ich nicht. Aber ich weiß es! ;)

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  • Jetzt war es mal Zeit, etwas mit Farbe zu bauen. Ich habe den Druckluftzylinder vor dem Führerhaus gebaut. Die Leitung besteht aus Polystyrol. Der Rest ist aus dem Bogen. Passte perfekt! Auch die Ventilschraube ist ausgeschnitten.
    Das ganze habe ich mit Dupli Color Metal Primer gepönt. Entspricht mit dem rostbraun-Ton nahezu 100% dem Farbton des Bogens! Perfekt!


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  • Ich bin im flow! Es geht weiter mit der Vorderachsaufhängung. Eine Menge Teile, hervorragende Passgenauigkeit, schickes Ergebnis!

    Zusätzlich sind noch ein paar Seitenkästen entstanden. Auch hier null Probleme! Wirklich bislang ein hervorragender Modellbogen!

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  • Oha! Da sind heute schon wieder etliche Stunden ins Land gezogen, bei allerbestem Aprilwetter! Hier stürmt, regnet, hagelt, schneit und scheint die Sonne gleichzeitig! 8|


    Dabei kann man demnach hervorragend bauen. Es stand heute die Endausrüstung des Motorraums an. Es sind also noch einige Drahtteile angefügt worden, sowie eine Klappe oben drauf. Leider habe ich bislang noch keine Teilebeschreibung der Lok im Internet gefunden.

    Nicht mal Vorbildfotos gibt es, dass ich langsam den Eindruck gewinne, es handelt sich hier um ein Fantasieprodukt?! Auf jeden Fall wird der Reichsadler mit Sonnenrad auf meinem Modell nicht mehr vorkommen!

    Zurück zu selbigem: nachdem alle Teile, bis auf die Laterne an Ort und Stelle waren, habe ich zur Sprühdose gegriffen und dem ganzen sein farbliches Kleid anzuziehen. Dann kam noch der fertige Drucklufttank (?) drauf. Sieht noch besser aus, als erhofft!

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  • Was ich herausgefunden habe, war jedoch, dass der Führerstand NICHT dunkelgrau, sondern eher in einem Cremeweiß lackiert war. Da weicht der Bogen auch von eventuellen Vorbildern ab. Da muss ich natürlich gegensteuern. Also habe ich das Steuerpult soweit vorbereitet und wieder die Dose angesetzt. Das Ergebnis gefällt mir deutlich besser!


    Die Armaturen habe ich ein wenig gesupert. Ich habe die Scheiben ausgeschnitten, eine Kopie hinterklebt, einen Kupferdrahtring drumherum geklebt, das Ganze mit Weißleim ausgefüllt und dann erst auf die Konsole geklebt. Jetzt fehlen noch Handräder, Hebel und weitere Kleinigkeiten.


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  • Jetzt wollte ich es wissen...

    Nachdem auch die beiden äußeren Seitenteile fertig lackiert waren, habe ich die einzelnen Baustellen mal zusammengestellt. Jetzt kann man schon deutlich erkennen, was es mal werden soll:


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  • Vielen Dank, René!


    Zum guten Schluss noch der letzte Akt des heutigen Tages: der jetzige Zustand des Führerstands. Die Griffe an der Klappe sehen ziemlich abgegriffen aus. Das finde ich aber extrem chic, daher bleibts so.
    Ich denke, der Zylinder ist wahrscheinlich ein Ölreservoir. Das erkläre ich mir mit der Sichtsäule an der rechten Seite. Leider habe ich nichts gefunden, womit ich das Plastikstück ölfarben anmalen konnte...! Ist die Lok eben trocken gefahren :whistling:



    Die Handräder habe ich, genau wie den roten Hebel durch mehrfaches aufbringen von Weißleim etwas plastischer darzustellen versucht.


    Jetzt muss ich ins Bett...:sleeping:

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  • ... ach komm! Einmal noch zusammenbauen:


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  • Ich darf nochmal betonen, das Modell macht richtig Spaß!


    Besonders viel weitergekommen bin ich nicht. Ich habe viel Zeit mit Recherche und Studium der Anleitung verbracht. Zudem haben ich beschlossen, dass das keine werksneue Lok wird, sondern eine, die bereits fleißig ihren Dienst versieht. Oder anders, es werden Alterungsspuren aufgebracht. Geübt habe ich am Fahrstand. Benutz habe ich hierfür allseits vertretene Aqarellstifte. Mit wenig Wasser am Pinsel und mit feuchtem Finger verteilt. Mich überzeugt das Ergebnis!


    Dann habe ich mich noch um die Puffer gekümmert. Nicht ganz einfach, da der bogen die in unseren Breiten unbeliebte Wickelmethode vorsieht. Da komme ich aber regelmäßig nicht auf das gewünschte Maß. Also habe ich mich durch Rantasten an den korrekten Durchmesser angenähert, bis es stimmig war.


    Dann habe ich noch einen weiteren Teil des Fahrstands gebaut. Ich habe mir erlaubt, hier einen Echtholzboden zu verlegen. Der Farbvergleich zeigt, dass auch das eine gute Wahl war...

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  • Bevor es gleich zum Dienst geht, noch ein kurzer Update. Es lässt sich nicht länger herausschieben, ich muss mich um den Innenausbau kümmern. Es sind zwei Hebel entstanden, weitere Armaturen und die Rückwand des Führerstandes. Ich habe zudem vor, im Inneren ein paar Leitungen zu verlegen. Ich habe endlich eine Seite gefunden, die auch die Nachbildung dieser Details möglich macht! :love:
    Dazu muss ich hoffen, dass mein Farbendealer mir später die bestellter Spraydose an die Tür reicht...

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  • Obwohl später im Einsatz wurden die genauso lieblos angequastet wie eure Schiffernackeln.


    Grüße mir die Kundschaft.


    René

    So langsam geht's mir wie dem Virus...

    Ich brauch dringend einen Wirt!

  • Bei netten Gesprächen beim virtuellen Stammtisch habe ich eine Menge geschafft! Nur nicht zu fotografieren...:whistling:

    Mal schauen, was sich so getan hat:

    Die vordere und hintere Pufferbohle wurde lackiert. Dazu habe ich zunächst noch die Bügel angebracht. Diese stammen aus dem Lasercutsatz und sind mit Weißleim aufgedickt.
    nach dem Lackieren konnten die vorbereiteten Puffer angeklebt werden. Jetzt sieht’s doch schon deutlich eher nach einem Schienenfahrzeug aus.


    Es fehlen noch die Kupplung und der Druckluftschlauch.

    Dann wurde ich eine Kurbelstange am Fahrstand ergänzt. Die teile dafür sind vorhanden, aber in der Bauanleitung nicht eingezeichnet. Die Position habe ich Originalfotos entnommen.

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  • Weiter habe ich die eine oder andere kleine Baustelle erledigt.
    So habe ich die drei Rundarmaturen fertig gemacht. Aus Draht habe ich wieder ein O gebogen, lackiert, auf die ausgeschnittene Scheibe geklebt und mit Weißleim geflutet. Dann konnten die Teile verbaut werden.


    Ebenfalls neu sind die beiden Kästen, jeweils links und rechts vorne. Unspektakulär. Auf Vorbildfotos sind obenauf die beiden Henkel zu sehen, welche ich aus Draht gebogen habe. Nach dem Lackieren wurden die Kästen auch direkt angeschraubt.
    Zuvor habe ich die bereits vorbereiteten Außenteile eingeklebt und oben kam die Plattform drauf.



    Dann konnte auch die vorbereitete Führerstandswanne eingeklebt werden. Auch hier passte alles 100%!



    Zu guter Letzt habe ich die rechte innere Wand komplettiert. Das bedeutet Leitungen verlegen, in Wagenfarbe lackieren und danach das Edelholz an die Ventile schrauben. Das Teil muss noch dem Usedlook angepasst werden, ansonsten gefällt mir das Ergebnis sehr...

    So sehr, dass ich mir schon das nächste Eisenbahnprojekt auf den Stapel gelegt habe...:rolleyes:


  • Auch sonntags wird gewerkelt. Die Lok muss fertig werden.

    Auf Fotos ist sehr gut zu erkennen, dass auf beiden Seiten des Führerstands eine Fußbremse ist, zumindest glaube ich, dass man damit bremst...! Das Teil ist im Bogen nicht vorgesehen. Also habe ich aus Überresten von der Finnpappe zwei geschwungene Arme geschnitten und mit der angedeutet geriffelten Trittplatte versehen. Am Ende sind die Arme mit einer Feder angeschlagen. Diese habe ich mir aus Blumenbindedraht selber zurechtgewickelt. Am Modell sieht das so aus:

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  • Ich hätte heute, nein jetzt gerne noch weiter gebaut...! Aber meine #%$#*¥$ Tageslichtlampe ist am Fuß abgebrochen! :cursing::cursing::cursing: Und ohne habe ich nicht ausreichend Licht.


    Durchatmen! Es ist ja noch Zeit :rolleyes:. Zudem habe ich heute eine Menge geschafft. Dabei ging es zum einen um die Lackierung und zum anderen um kleine Anpassungen um das Modell in naher Zukunft- Zack- zusammenpuzzlen zu können.
    Meine Filius hat obendrein noch entschieden, dass die Lok zu beleuchten ist. :wacko:
    Das sollte machbar sein. Es sind ja nur die Spitzenbeleuchtung und eine Funzel im Fahrstand. Da habe ich eine edle Messingrahmendeckenlampe zusammengebaut.



    Ein über einen Bauern ♟ tiefgezogenes Lampenglas geblasen, LED eingeklebt und eine Glühbirne mit diversen Schichten Weißleim gedengelt. Das Konstrukt kam dann auch direkt unters Dach!

    Unter dem Dach habe ich noch zwei Druckluftleitungen verlegt, mit denen die Signalhörner angesteuert werden.


    Zum guten Schluss noch mal ein paar Bilder der Stellprobe!


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  • Es schreitet voran. Momentan sehr schleppend aber ich bin zuversichtlich.

    Es sind die Leuchten der Spitzensignale gefertigt worden. Wir ja schon angedeutet, habe ich den Lampen eine smd led Baugröße 0402 spendiert. Darüber habe ich eine Weißleimglühbirne modelliert. Selbst wenn das Leuchtergebnis nicht überzeugen sollte, sehen die Lampen sehr vorbildlich aus.

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