16. KBW - Es braucht kein Schiff, um zu schwimmen... SHERP, Maksart, skaliert 1:32

  • :D"Es gibt einen KBW..."

    "Bin dabei!":thumbsup:

    :huh:"Ähm... Das Thema ist-"

    "Egal!":thumbsup::thumbsup:

    :whistling:"...KEIN SCHIFF!!!"

    "..."8|8|8|8|

    Und damit hätte es für mich gut sein können - oder schlecht. Die wollen mich nicht... selbst Schuld. Andererseits bin ich gerade vor wenigen Wochen von Martin im gelben Forum auf Maksart gestoßen worden. Ich hatte die Seite mal gesehen, wieder vergessen, und nun waren da plötzlich wieder all die eigentümlichsten russischen Eisenschweine, frei zum herunterladen. Sein Projekt (eine Art Ur-Ekranoplan) hätte mir gefallen, aber das war ja nun besetzt. Dann die Wolga2, immer noch ein Bodeneffekt-Fahrzeug - aber die funktioniert nur vom Wasser aus. 50 cm über der Wasser ist irgendwie immer noch Boot...

    Aber da gibt es dieses Vehikel, scheinbar ein zu groß geratenes RC-Modell von BANDAI, das sich durch alles durchwühlt, über das es nicht hinweg rollt, das keine Lenkung hat, weil es wie ein Panzer immer mit der Seite bremst, in die es soll, das man nur von vorne und hinten betreten kann, aber nicht von der Seite, und das ... schwimmt :D:D:D. Ein Raddampfer für Morast! SO SCHNELL WERDET IHR MICH NICHT LOS!!!

    Es wird also SHERP. Das Original ist kurz und knapp in der Wikipedia beschrieben, ein echtes ATV (All Terrain Vehicle), das nicht einmal Gelände braucht, um voran zu kommen (versucht das auch mal, SUV-Treiber!!!), und wer damit sein Kind zum Kindergarten bringt, hat nachmittags beim abholen 7 davon - soviele passen ins Auto. Cayenne S Turbo, AMG G500? Vergiss es, 45 Diesel-PS sind das Maß aller Dinge! Fahreindrücke gefällig?


  • Moin zusammen,


    DAS nenn ich mal ein echtes Spaßmobil... Ich denke, die Reifen werden zugleich der Bringer und die Herausforderung sein.


    Frohes schaffen!


    Gruß

    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • die Reifen werden spannend

    Als notorischer Vielreifenbauer mußte ich bei so einer Aussage doch glatt mal in den Download reinschauen. Spannend sind die Teile wirklich, aber ich konnte die Laufflächen mit der Nummer 1.1 überhaupt nicht finden? Fehlen die im Bogen? Oder bin ich so talentiert und übersehe eine ganze Seite mit Bauteilen?

  • aber ich konnte die Laufflächen mit der Nummer 1.1 überhaupt nicht finden?

    Keine Panik, alles da. Die Laufflächen hängen an den Flanken mit dran... 1.2 ist ein Mittelspant, bei 1.1 muss man dann die "Strahlen" so runden, dass das ganze einen Ballonreifen ergibt, 1.3 kommt dann über die grauen Flächen und da dann 1.4 (die Schaufeln, evtl. als Schablone für die Lauffläche verwenden) drauf... Eieiei, was für eine heiße Konstruktion.

    Wenn Heiner die hinkriegt, hat er alleine dafür einen Spitzenplatz verdient... Also, viel Spaß damit.


    Grüße, Hans Jörg

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ - Albert Einstein

  • Weder hast Du sie übersehen, noch fehlen sie im Bogen. Jeder Reifen besteht aus 2 x Teil 1.1. Die "Zacken" entlang der beschrifteten Reifenschulter werden nach innen gebogen und bilden jeweils die halbe Lauffläche. In der Mitte, wo sie aufeinander stoßen und verklebt werden, wird als eine Art "Spant" für den Reifendurchmesser Teil 1.2 eingesetzt. Die Teile 1.3 quer über die Lauffläche sind gleichzeitig Klebelaschen und "Fundamente" für die Profillamellen 1.4. , die wiederum die Form des Reifenquerschnitts vorgeben. Und das Beste: das Erscheinungsbild ist so sogar authentischer, da auch die Originalreifen in der Mitte einen deutlich erkennbaren Grat haben und aus 2 Hälften galvanisiert zu werden scheinen.

    Wenn der Reifen fertig ist, wird die Nabe mit Reifendruckregelanlage eingesetzt, aber leider ohne sichtbaren Zusatztank; je Rad ist ein weiterer Tank integriert. Ob aber das Fassungsvermögen von "50 l" je Rad gilt oder insgesamt für alle 4 Räder muss ich noch herausfinden. Bei einem angegebenen Verbrauch von 2 - 3 l Diesel pro Stunde steckt in beiden Fällen jedenfalls eine Menge zusätzliche Reichweite in den Rädern.

    Ich hoffe, morgen einen Probebau starten zu können, da wird es dann deutlicher.

  • So, ein erster Probereifen ist erkennbar. Da ich den vorgesehenen 1 mm Verstärkungskarton nicht sehr mag, habe ich den "Hauptspant" 1.2 nur verdoppelt und eine Klebelasche außen herum gelegt. Die Reifenschultern 1.1 sind dann auf 120 gr-Karton gedruckt, um schön flexibel zu bleiben. Die Reifen des Sherp sind Niederdruckreifen, deren Druck regulierbar ist (aufgefüllt werden sie mit Abgasen), deshalb sind sie oft nicht prall gefüllt und werfen Falten in den Reifenflanken usw. - den Look würde ich gerne einfangen, dafür nehme ich bewusst den dünnen Karton. Der Nachteil ist allerdings, dass sich der Hauptspant in der Mitte durchdrückt, das gefällt mir weniger. Möglicherweise muss ich auch die Klebelasche darunter verdoppeln. Der geringfügig vergrößerte Durchmesser stört dabei nicht, weil die Reifenflächen nur an ihrem Stoß zur anderen Hälfte sauber schließen müssen, aber zwischen ihnen sich Spalten auftun können - die werden von den Profilblöcken überklebt. Diese dienen auch bis zu einem gewissen Grad als Former für den Reifenquerschnitt, wir werden also sehen, ob sich der Look noch etwas verbessert.

    Viele Grüße

    Heiner


     


  • @ Wanni: Hai, Wanni Sana! (damit erschöpft sich mein Japanisch auch schon wieder...)

    Nur ein kurzes Update, (noch) keine eigenen Bilder: das wird mühsam... Auf die grauen Felder an den Schnittflächen gehören Unterleger, und wenn ich bisher spekuliert hatte, sie einfach weglassen zu können, so hat sich das inzwischen erledigt - sie sind absolut notwendig, um die Querrippen auf den Reifen halbwegs gleichmäßig hinzubekommen. Dazu kommt, dass die Rippen einzeln "angearbeitet" werden müssen, weil jeder Versuch, sie montagefertig vorzumontieren, kläglich gescheitert ist. Je Reifen 26 Rippen, und ich habe nach einem ganzen Nachmittag gerade 5 Stück beisammen, eines davon in zumindest fragwürdiger Qualität - es kann also für die nächste Zeit eine Weile scheinen, als ob es hier nicht weitergeht - das täuscht!

    Immerhin habe ich inzwischen alle weiteren Informationen beisammen, die ich haben wollte; wieder einmal liefert YouTube, was an "festen" Bildern nicht zu bekommen war, und zum Glück produzieren die meisten ja dort inzwischen in HD. Eine polnische Produktion hat sich also 2017 des ersten SHERPS in Polen angenommen, mit teils sehr praktischen Überlegungen ("3 Radtanks mit Diesel befüllen, einen mit Wodka - damit ließe sich 1 Woche in Sibirien gut durchhalten...")(es passen tatsächlich 50 l in jedes Rad...), und die Bilder dort haben mir eine Menge Arbeit erspart. Z. B. wollte ich das Tarnmuster der Inneneinrichtung ersetzen, weil es mir etwas zu martialisch vorkam, aber es ist tatsächlich authentisch, und bei der Rettung absaufender Kameralleute auch unempfindlich genug gegen Schlamm und Flecken :D; damit muss ich aber wesentlich weniger Teile nachmachen, als befürchtet - Zeichnen ist ja nicht das Problem, aber die Texturen ... Bleibt also nur das "Umlackieren" der Karossserie auf schwarz mit gelber Beschriftung. Dank herunterladbarer Logos und Schriftzügen im Internet ist allerdings auch das kein so furchtbar großer Aufwand mehr. Und ich habe endlich mal eine maßstabsgerechte Verwendung für mein Ameisen-Streckblech... Ich füge mal einen fürs copyright verfremdeten Bildausschnitt bei - so stelle ich mir meinen Scherpa vor.