Baubericht Leuchtturm "Roter Sand"

  • Moin aus Nordfriesland.

    Diesesmal geht es um:

    Es heißt, Bilder sagen mehr als tausend Worte. So hält es auch die Firma Shipyard bei den Bauanleitungen. Viele Abbildungen gleichen aber mehr einem Suchbild. Deshalb möchte ich bei meinem Baubericht Ergänzungen und Hinweise zu den Bildern der Bauanleitung geben und auch Fehler aufzeigen.

    Los geht es mit dem notwendigen Werkzeug.

    Da wäre eine Rasierklinge, eine Schmirgelfeile, 2 versch. Pinsel, ein Rundholz, eine Pinzette, Zahnstocher und Stecknadel sowie ein altes Mauspad mit weicher Rückseite.

    An Klebstoff verwende ich: hinzu kommt noch ein Sekundenkleber.


    Vom Grundgedanke ist die Bauanleitung mit fortlaufenden Nummern aufgebaut und es kann in der Reihenfolge der Nummerierung gebaut werde.

    Ich hingegen arbeite mich lieber in Baugruppen vor, von unten nach Oben. Starten wir also mit dem Sockel. Dies sind die Bauteile 170 - 173

    Mit den Bauteilen 1 - 16, dem Leuchtturmsockel geht es weiter.   

    Hierbei ist darauf zu achten das die Aussparungen für die Aufstiegsleitern übereinander liegen. Bei Teil 14 und 15 bei den Passnasen auf oben und unten achten. Teil 14a 2x vorhanden, die Rückwand für die Leitern,

    war bei mir zu breit und zu lang und müssen angepasst werden.

    Ausserdem sollte man noch vier Kartonstücke einkleben damit Teil 14a oben und unten verklebt werden kann.  

    Fortsetzung folgt.

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

  • Hallo Bernd,


    bitte strikt an die Bauanleitung halten, ich hab den Leuchtturm versemmelt.


    Gutes Gelingen,

    liebe Grüße

    René

    So langsam geht's mir wie dem Virus...

    Ich brauch dringend einen Wirt!

  • Wie möchtest du denn die Farbe auftragen? Mit dem Pinsel? Davon würde ich dringend abraten. Das Problem ist die sehr glatte Oberfläche. Es schmiert mehr, als dass ein guter Farbauftrag erfolgt. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Sprühfarbe aus dem Baumarkt gemacht! Die deckt schön gleichmäßig und die Gefahr von zu viel Feuchtigkeit ist auch nicht so hoch!
    Ansonsten, gutes Gelingen!


    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

  • Zuerst die Antworten.

    Peter - im Maßstab 1:72

    @Rene - ich halte mich absichtlich nicht an die Bauanleitung damit es was wird

    Philipp - ich arbeite mit den beiligenden Farben und mit Pinsel. Mehr dazu findest du im Baubericht.

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

  • So geht es weiter:

    Aus den Teilen 17 bis 31 entsteht das Treppenhaus. Die Montage geht leichter von der Hand wenn man den Bauabschnitt auf dem Kopf stehen, also Start mit Teil 31, zusammenbaut.

       

    Die Bauteile 42 - 45 bilden das Sklett für den mittleren Wohnbereich. In 42 und 45 ist ein Ausschnitt länger, diesem am Pfeil von Teil 43 ausrichten.

             

    Vor dem heraustrennen der Bauteile sollte diese mit den entsprechenden Nr. beschriftet werden. Beim Zusammenbau unbedingt auf die Ausrichtung der Teile achten sonst passen später die Fenster nicht. Besonders bei dem Wohnteil aus 65 bis 65d ist dies wichtig, denn es lässt sich auch seitenverkehrt zusammensetzen und dann passen die drei kleinen Fenster am oberen Rand nicht und die Außenhaut lässt sich nicht montieren.

             

    Es folgt das große Leuchtfeuer aus den Bauteilen 77 bis 83. In der Bauanleitung fehlt das Teil 83 (siehe roter Pfeil). 82 und 82a Unten so einkleben das die Lasergravur nach oben zeigt und Oben das sie nach unten zeigt. Diese Gravur dient als Anlage für 82b und 83.

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

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    Aus 92 bis 103 entsteht das kleine Leuchtfeuer. In der Bauanleitung fehlt 101b, (siehe roter Pfeil) der gleiche Fehler wie beim großen Leuchtfeuer. Ansonsten gilt für das kleine Leuchtfeuer beim zusammenbau das selbe wie beim großen Leuchtfeuer.

        

    Die beiden Lampen werden aus 85 bis 106c gebaut.

    Übrigens: ich habe mich gegen eine richtige Beleuchtung des Leuchtfeuers entschieden. Solche kleinen elektronik Basteleien machen zwar Spaß aber im Alltag hat sich gezeigt das die Leuchttürme wo ich ein entsprechendes Leuchtfeuer eingebaut habe wenn sie dann bei mir im Regal nie wieder eingeschaltet werden.

    So habe ich den Rohbau der Lampen nach Anleitung gebaut. Beim weiteren Bau der Leuchtfeuer wird man von der Bauanleitung im Stich gelassen. Mehrere Bauabschritte werden nicht gezeigt. Vorgesehen ist folgendes: die beiden Lampen sollen auf die Stiele gesetzt werden und dann auf die Makierungen in den Gehäuse 80 und 100 auf den inneren Boden geklebt werden. Das die verklebung auf dem Stiel auf Dauer nicht halten wird dürfte jedem klar sein. Deshalb habe ich die Lampen aus einem Rundholz, einem Streifen aus 80g/m² Papier und den Teilen 86d, e, f, g und den Teilen 106d, e, f neu gebaut. Beim Blick in die Leuchtfeuer ist kein Unterschied zum original Bauteil erkennbar.


    Mit dem Rohbau der beiden Dächer geht es weiter.

                  

    Für die Kuppel braucht man die Teile 138 - 140, für das längliche Dach die Teile 147 - 153. Beim zusammenbau des kleinen Dach ist es von Vorteil erst das Teil 151 und dann 2 x 153 auf die Grundplatte zu kleben.


    Fortsetzung folgt ...

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

  • Vom Rohbau bleiben jetzt nur noch die drei "Spitzen".

        

    Die Spitzen entstehen aus den Teilen 127 bis 132a und werden 3 x gebaut. Beim Zusammenbau unbedingt auf die kleine Beule bei 130 achten, diese Beule muss über der runden Aussparung von Teil 127 liegen.

        

    Bei den Spitzen können wir mit dem aufbringen der Aussenhaut beginnen. Gute erfahrungen habe ich mit folgendem Vorgehen gemacht: 1. die Kartonteil leicht von der Rückseite anfeuchten, 2. Klebstoff (UHU) auf die Spanten aufbringen und 3. aufkleben. So kann man sich Stück für Stück vorarbeiten. Trocknen lassen und es kommt zum erstmalig Farbe ins Spiel.


    Anmerkungen zum Thema Farbe:

    Bei der mitgelieferten Farbe handelt es sich um eine Acrylfarbe des polnischen Herstellers "Renesans". Diese kann im Internet in Tuben zu 100ml und 250ml bestellt werden. Falls mal zu wenig ist. Die Deckkraft der Farben ist nicht besonders gut sodas sich immer ein zweit Anstrich empfiehlt. Da die Farbe sehr schnell trocknet kann der 2. Anstrich sofort auf den Ersten folgen. Eine weitere negative Eigenschaft der Farbe ist das kleben. Dies führt bei den filigranen Teilen wie Geländer, Leiteren, Fensterrahmen und ähnlichem dazu, das in Verbindung mit dem schnellen trocknen, die Bauteile auf der Unterlage festkleben und dann beim abnehmen oft zerstört werden. Aus diesem Grund verwende ich bei den feinen Teile einen wasserfesten Filzstift (edding 3000 für schwarz) und diverse Lackstifte in den entsprechenden Farben.

         Beispiel, Leitern mit "eddding" bemalt.


    Vor dem weiteren aufbringen der Aussenhaut ist zu überlegen welche Farbe auf welches Bauteil kommt bevor zusammengebaut wird, denn so erziehlt man im Ergebnis saubere Farbtrennkanten.

    Und wieder arbeite ich mich von unten nach oben vor und beginne mit der Sockelverkleidung.

            

    Es folgt die Aussenhaut beim Bauteil mit den beiden Leitern. Hier ist es Ratsam vor dem Anbringen der Leitern die Aussparung hinter den Leitern anzumalen. Nun kann der Sockel mit dem Unterteil vom Turm verklebt werden. Für die Ausrichtung der beiden Teile zueinander muss man sich an der gesamt Abbildung des Leuchtturms orientieren den es gibt keine vorgegebene Passung. Jetzt schwarz Anstreichen und der erste Bauabschnitt ist fertig.

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

  • Bevor es mit der Verkleidung des Treppenhaus weiter geht benötigen wir die beiden Türen.

             

    Diese entstehen aus den Teilen 32 - 32c und 41a. Warum auch immer sind die seitlichen Wangen zu lang und müssen gekürzt werden (rote Pfeile). Da die Aussenhaut für unten nur aus einem Stück besteht muss man den Karton nun vorrunden dann die Türen von hinten an die Öffnungen kleben. Ist der Leim getrocknet kann das Gerüst beklebt werde.

             

    Es folgt der Anstrich in weiß. Der nächste Karton für die Aussenhaut wird rot angemalt und damit es saubere Farbtrennkanten gibt bemalen wir diesen Karton vor dem aufkleben. Die Bullaugen habe ich entgegen der Bauanleitung nicht mit der beiligenden Folie hinterklebt.

    Bei der Folie für die Bullaugen gibt es in der Bauanleitung einen Fehler. Diese werden einmal als B1 und als B2 bezeichnet, B2 ist hier falsch, es gibt kein Bauteil B2.

    Ich habe die Bullaugen mit gelbem Transparentpapier hinterklebt. Mit ein bisschen Fantasie sieht das aus als wäre im Treppenhaus Licht an.

    Karton runden und aufkleben. Das wird nochmal wiederholt mit dem letzten Verkleidungskarton der vor dem verkleben weiß bemalt wird und auch gelbes Transparentpapier bekommen hat. Somit ist auch dieses Bauteil fertig und kann auf den Sockel geklebt werden. Diesmal gibt es vorbereitete Passungen aber trotzdem zwei Möglichkeiten für die Positionierung. Also wieder die korrekte Postion bei der gesamt Abbildung ermitteln.


        

    Kommen wir zum Wohnbereich vom Leuchtturm. Für den unteren Fries werden die Teile 51 bis 57 verwendet. Den Rohbau auf den Kopf stellen, die kürzeren Laschen zeigen dann nach oben, und kleben in angegebener Reihenfolge die Bauteile zusammen. Es folgt nun die Fassade des mittleren Wohnteils. Allerding müssen wir uns vorher noch um die Fenster kümmern. Weil man durch die Fenster ins Innere schauen kann und die Ansicht nicht wirklich schön ist habe ich noch eine einfache Innenverkleidung angebracht.

    Ein einfacher brauner Fotokarton erfüllt seinen Zweck.


    Fortsetzung folgt ...

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

  • Kommen wir nun zu den Fenstern für den mittleren Wohnbereich, Beachte das diese aus 2 Schichten bestehen, die aber nicht zusammengeklebt werden.

        

    Start mit Teil 46, darauf werden 47b und 47c geklebt gefolgt vom Rand aus 2 x 47 und 2 x 47a. Jetzt weiß anmalen und dann die Folie 46 aufkleben und zu Seite legen.

        

    Aus 48 und 49 wird die zweite Schicht der Fenster. 49 auf 48 kleben, rot anmalen und Beiseite legen.

    Das Fassadenteil 50 runden und die erste, weiße Schicht der Fenster von hinten bei Teil 50 einkleben. Den Fassadenkarton um das vorbereitete Bauteil des mittleren Wohnraum kleben und erst jetzt den 2.Teil der Fenster aufkleben um folgendes Ergebnis zu erhalten.

    Unbedingt darauf achten das die Fenster, so wie Abgebildet, nach dem unteren und oberen Stuckrand ausgerichtet sind denn sonst passen die drei Nebenräume später nicht.

    Der obere Stuckrand wird aus den Teilen 58 bis 63b aufgeklebt (in der Abbildung noch ungestrichen). Jetzt sollte ein erster Anstrich in rot erfolgen weil man noch gut in die Ecken kommt.

           

    Bei den drei Nebenräumen ist die Arbeitsfolge mit dem oben beschriebenen identisch.

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

  • Nachdem die drei Nebenräume fertig sind kann die Wohnebene vollendet werden. Achtung, das Bauteil mit den drei kleinen Fenstern muss an der Stelle eingeklebt werden wo bei Bauteil 63b die gelaserte Line unterbrochen ist.

    Nun folgen noch die schmalen Streifen 71 bis 74. Bei mir waren die Teile 72 und 74 5mm zu kurz und mussten aus Resten angestückelt werden. Nach einem erneuten Anstrich in rot ist auch dieser Bauabschnitt fertig. Wer mag kann noch Teil 76 aufkleben, aber vorher schwarz anmalen.


    Jetzt endlich ist es an der Zeit die vorbereiteten Bauteile Sockel, Unterteil vom Turm, Treppenhaus und Wohnbereich zusammen zu fügen. Dazu muss man wieder die farbigen Abbildungen des fertigen Leuchtturms zu Rate ziehen um die richtigen Positionen zu ermitteln.

    Zum ankleben der drei Spitzen stellt man den Leuchtturm auf den Kopf, so hat man das Positionieren besser im Griff.


    Widmen wir uns der Ebene mit den Leuchtfeuern.

    Hier gibt es zwei Bauteile die erstmal Rätsel aufgeben weil sie mehr oder weniger in der Bauanleitung "vergessen" wurden.

    Das Bauteil das aus den Teilen 89 -89c entsteht (links im Bild) wird einmal in der Anleitung gezeigt das andere Teil, entstanden aus 112 - 112c, fehlt in der Baubeschreibung. Somit ist eine Stellprobe nötig um die Positionen zu ermitteln.

                  

    Bauteil 75 bildet die Basis vom letzten Abschnitt dem Leuchtfeuer. Alle vier Teile lose aufstecken und schon ist die Positionierung Ermittelt. Es folgt das Anbringen der Fassaden und der Fenster bei den beiden Leuchtfeuern, dem Zwischenteil und dem Eingangsbereich. Die Öffnung bei dem Zwischenteil muss mit einem Kartonrest geschlossen werden weil man die Türe sonst nicht aufkleben kann.

    Vor dem Bemalen, in weiß, sehen die Teile so aus.

    Die Fensterrahmen der Leuchtfeuer habe ich mit einem Lackstift eingefärbt. Beim kleinen Leuchtfeuer ist mir beim anbringen der Fensterrahmen abgefallen und leider auch zerstört worden. Den muss ich nun aus Kartonstreifen nachbauen.Vor dem nächsten Schritt habe ich das Zwischenstück an das kleine Leuchtfeuer geklebt was dann das Aufkleben der unteren Dachebene erleichtert.

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

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    Es folgt ein kleines Gedultsspiel, das Ankleben der kleinen Konsolen die vor der montage schwarz bemalt wurden. Übrigens, die fein ausgelaserte Gitterstrucktur des Umlaufs habe ich mit Filzstift schwarz bemalt denn die klebrige Acrylfarbe hätte die Strucktur verklebt bzw. gefüllt.

    Nachdem das Bauteil 75 auch schwarz Bemalt wurde können die Teile des Leuchtfeuers auf die Basis geklebt werden. Das Dach vom kleinen Leuchtfeuer mit Zwischenstück kommt als letztes an seinen Platz und kann so genau an seinen Platz geklebt werden. Vor den Restarbeiten klebt man nun den Bauabschnitt Leuchtfeuer auf den Turm. Die Position ist durch die Aussparung in Teil 76 vorgegeben.

    Das ist das Ergebnis der bisherigen Bemühungen.


    Es folgen die unteren Stützen für das umlaufende Geländer.

             

    Nach dem Anmalen in schwarz und dem heraustrennen der sehr kleinen Bauteile kommt es zur Katastrophe. Die keinen Kartonstücke teilen sich in ihre einzelnen Schichten auf (linkes Bild) und sind somit unbrauchbar.

    Aber warum ist das so? Die im Bausatz verwendete Finnpappe /Strohpappe auch finnische Strohpappe genannt ist ein sogenannter gegautschter Karton. Bei der Herstellung werden mehrere feuchte Papierbahnen unter hohem Druck zwischen zwei beheizte Walzen geführt und so auf die gewünschte Stärke gebracht. Bei so kleinen Bauteilen, 2,5 mm lang, auf 1 x 1mm geht diese gepresste Verbindung verloren. Eine Alternative wäre ein geklebter Karton aber ob dieser sich Lasern lässt kann ich nicht sagen. Das Problem wird wohl sein das der Kleber im Karton verbrennt und sich so kleine Teile in Rauch auflösen.

    Ich habe diese Teile durch 1 x 1 mm Holzleisten ersetzt (mittlers Bild) die mit Sekundenkleber befestigt wurden. Mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein (Bild rechts).

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.

  • Kommen wir zum Geländer.

    Der 1. Versuch ist leider Gescheitert. Beim aufkleben der Geländerabschnitte, die zuvor mit dem weißen Lackstift von beiden Seiten bemalt wurden, hat sich der Rahmen 120 so sehr verzogen das nichts mehr passte. Zu meinem großen Glück sind die Geländerbauteile doppelt vorhanden

                   

    2. Versuch, dieses mal habe ich Teil 120 im Bogen gelassen und dann nach und nach die sechs Geländerteile aufgeklebt. Das runden und biegen der filigranen Teile erfordert Gedult und Sorgfalt. Zum Schluss kommt der Handlauf 126 oben drauf. Es folgt das einfärben der Kanten und jetzt kann das fertige Geländer vorsichtig aus dem Bogen getrennt werden. Mit Sekundenkleber befestigt kommt das Geländer an seinen Platz am Leuchtturm.

    Die beiden Geländer an den Dächern der Leuchtfeuer runden und vorsichtig ankleben.

    Bleiben noch die Solarpanels übrig.

        

    Hier sind in der Bauanleitung einige Nummer durcheinader geraten. Die 161 ist die 162, die 162 ist die 162a und 161a ist 162b. Alles zusammen kleben und die Rückseiten weiß bemalen. Die Vordeseite, also die Fläche unter der Folie wird schwarz bemalt. Die Folien habe ich mit einem sehr dünnen und durchsichtigem Doppelkelbeband aufgebracht. Klebt man hier mit Leim kann man diesen später duch die Folie sehen, sieht unsauber aus. Zum Anbringen der Solarpanels muss man für die Platzierung wieder die Gesamtansicht zur Rate ziehen.

    Die Restarbeiten: für die Kugeln auf den Dächern habe schwarz bemalte Holzperlen verwendet und mit Sekundenkleber befestigt. In die größere Kugel kommt noch ein Stück Draht als Blitzableiter (der Draht liegt dem Bausatz ebenfalls bei). Der letzte Arbeitsschritt ist die montage der Leiter von der Aussichtsplattform zum Dachumlauf. Die beiligende Deutschlandfahne habe ich absichtlich weggelassen denn auf Fotos vom Original ist keine Fahne zu sehen.

    FERTIG.


    Mein Fazit: ein schöner Bausatz von Shipyard mit kleinen Fehlern. Über die Qualität des Kartons sollte der Hersteller nochmal nachdenken weil die Finnpappe für die kleinsten Teile ungeeignet ist.Vielleicht ist Bristolkarton eine Alternative. Auf jeden Fall hat mir der Leuchtturm "Roter Sand" 33 schöne Bastelstunden geschenkt und Corona vergessen lassen.


        

    Gruß vom wiwoBernd


    Auch aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man noch etwas schönes bauen.