Dorfkirche Grubo, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Eigenkonstruktion

  • hallifly

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  • Hallo!

    Als erstes zeige ich den Bau des Kirchenschiffs. Ich werde das etwas ausführlicher tun, da ich daraus dann eine Bauanleitung entwickeln möchte.



    Bis auf ein paar Ausnahmen, sind die Verstärkungselemente aus 0,5mm Pappe. Das ergibt auch gleich einen Anschlag für die Laibungen der Fenster


      


    Die Trennwand von Schiff und Chor ist aus 1mm Pappe, da die Wände stumpf geklebt werden



    Bei der Dachfläche ist am unteren Ende ein leichter Knick, dieser sollte nicht zu scharf sein.



    Der Turmaufbau ist nicht einfach zu gestalten (Vor allem, wenn in der Grundfläche keine Öffnung ist, um von unten gegenhalten zu können - werde ich noch einzeichnen)



    Insgesamt bin ich schon mal ganz zufrieden



    Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön für die Likes!

    Harald

  • Es geht weiter mit Chor und Apsis. Zum Chor brauch ich nicht viel zu schreiben - die Bauweise ist wie beim Schiff. Bei der Apsis habe ich auf Grund der Wölbung, auf eine Kartonverstärkung verzichtet. Deshalb habe ich für die Fensterlaibungen Klebefalze vorgesehen (hier erstmal provisorisch, wird noch gezeichnet) Es hat sich herausgestellt, dass (zumindest bei diesem Maßstab) die Wölbung der Mauer, nicht berücksichtigt werden muss. Mit dem Dach bin ich mehr als zufrieden! Passt alles gut, habe nur noch den angezeichneten Klebefalz extra ausgeschnitten. (Wenn möglich, spare ich mir Zacken zu schneiden:whistling:!) Die Form des Dachs ist meiner Meinung nach perfekt. Hier meine Bilder -


       


    Herzlichen Dank für die Likes!

    Gruß Harald

  • Kirchturm


    Dick, fett und unterstrichen - so schwierig war auch der Abschluss meines Projektes! Ich habe noch einmal Lehrgeld zahlen müssen! Doch der Reihe nach:

    Der Sockel für die Laterne (vielleicht kennt jemand die genaue Bezeichnung) ließ sich eigentlich gut bauen, allerdings muss ich da Dieter "Wediul" aus seiner Konstruktionsanleitung zitieren

    Quote

    Die einfachste Konstruktionslösung, die Dachfelder als gleiche Segmente hochlaufend zu verkleben führt nicht unbedingt zu einer schönen Dachhaube, denn Dächer sind die
    Teile an denen Klebeflecken und unsaubere Klebeverbindungen ganz besonders auffallen.


    Da hat er vollkommen recht, allerdings denke ich, dass die saubere Bauweise von einzelnen Segmenten, die optisch bessere Lösung ist! Ich hab's versucht...



    Das Ergebnis, das Teil lässt sich bauen, aber es ist schwierig! Das gleiche Problem trat natürlich bei der Haube auf. Hier habe ich nochmal auf 120g Papier ausgedruckt (Original 170g) Und ich kann sagen - wesentlich besser! So werde ich auch die Empfehlung geben - 120g, denn die größeren Flächen verstärke ich sowieso mir Karton.



    Ich habe die Haube vielleicht 20x(;() gebaut, allerdings auch eine Menge gelernt:rolleyes:! Die noch zu erkennenden Unsauberkeiten kaschiere ich durch das abschließende Lack/matt/Finish:sleeping: Die Laterne, mitsamt den Traufen war dann weniger problematisch.


     


    So kann ich euch erst einmal ein vorläufige Ergebnis präsentieren, womit ich selber ganz zufrieden bin. Ich werde noch ein kleines Minidio bauen, bis dahin heißt es aber erst einmal - 16. KBW!

    Herzliche Grüße, und ganz lieben Dank für die Likes, Harald

    P.S. Leider ist mir zum Schluss noch ein Malheur passiert - der Sprühkopf der Lackdose war nicht mehr in Ordnung, deshalb Flecken, also noch mal drüber - nun glänzt mein Kirchlein;(

  • Moin, moin Harald,


    ja, ein sehr schönes Ergebnis :thumbup:! Das 120er Papier trägt an den Kannten der Haube nicht so auf......sieht gut aus! Kleine Spalte könnte man noch mit entsprechend eingefärbtem Weißleim noch vorsichtig verfüllen.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!