Hunter Killer Aerial aus Terminator 2 - Kaufmodell

  • Hallo Leute,

    ihr merkt es bestimmt, ich in SciFi-Fan und möchte hier mal ein Modell nicht aus Star Wars sondern aus Terminator bauen.

    Es ist das wie ich meine einzige derartige Kaufmodell. Hinterher möchte ich dann noch das nahezu identische Modell als Free Download bauen.


    Geschätzte 250 Teile sollten ein ziemlich detailliertes Modell ergeben. Die Druckqualität ist gut, ich meine der Karton für die kleinen Teile zu dick.

    Leider hatte ich während des Baues nicht bemerkt, dass einige Klebestreifen auf dem Bogen der zu verstärkenden Spantenteile gezeichnet sind und ich habe mit viel Aufwand, aber mäßigem Erfolg die entsprechenden Teile stumpf aufeinander geklebt.

    Dazu aber später mehr, jetzt erst mal die Vorstellung des Bogens.

    Der Bogen stellt den Hunter Killer aus dem Firm Terminator 2 dar, der "ach du Schreck" schon aus dem Jahre 1992 a.D. stammt. War das nicht erst vor kurzem ?


    Hier nun die Beschreibung und die Bauanleitung, die auch in deutsch verfasst ist. Die Detailzeichnungen sind leider nicht immer eindeutig, bei manchen Teilen hatte ich echt Mühe, den Verbau zu erkennen.



    Jürgen



  • Da ich wie geschrieben meine Zweifel in Bezug auf die Kartonstärke bei Kleinteilen hatte, wollte ich zuerst einen kleinen Bauabschnitt machen.


    Ich fing also mit der Kanone an. Der Korpus war o.k. bei den Verdopplungen war das sogar von Vorteil.

    Leider reißt auch dieser Karton bei 90 ° Winkeln und außeinanderschneiden und Einzelteile verkleben funktioniert wegen der Abwicklung nicht.


    Aufdem letzten Bild seht ihr mal alle Teile für die Kanone.


    Jürgen




  • Nachdem ich nun die Qualität und Eigenschaften des Bogens kannte, ging es an die größeren Teile.

    Ein Teil des Rumpfes war an der Reihe.

    Das Spantengerüst passt sehr gut, bei der geringen Größe allerdings können schon mal die Ecken beim zugreifen einknicken.


    Jürgen




  • Bei dieser Baugruppe passierte das Problem mit den separaten Klebelaschen, die ich nicht bemerkt hatte (selber schuld).


    Das stumpfe Verkleben hat nicht wirklich gut funktioniert, da es sich um Winkel und Drehungen handelt.


    Jürgen




  • Die Hülle ansich passt recht gut (mit ein wenig ziehen oder drücken) und ist dank der jetzt vorteilhaften Materialstärke auch nicht so einfach zu "beeindrucken".

    Mit den beiden Triebwerksgondelaufnahmen war die obere Hülle des Mitteleils soweit fertig und alles in allem ganz gut geworden (trotz tricksen bei den Verklebungen).


    Jürgen





  • Die beiden Spantengerüste werden einzeln eingebaut, als ein Teil könnte ich mir den Einbau schwieriger vorstellen.


    Nach dem Aufziehen der Hülle waren noch zwei Bodenflächen einzubauen. Da sind ganz schön viele weiße Stellen für viele weitere Teile drauf.


    Jürgen



  • Der hintere Sektor des Rumpfes war dran. Wieder mit Spantengerüst, das erst nach einem farbigen Einbauteil vervollständigt wird.

    Diesmal habe ich die Klebelaschen (nochmal ausgedruckt) verwendet, die Rundungen waren natürlich so viel einfacher zu kleben.


    Jürgen





  • Jetzt zu den besagten Buchten, die später schöne Details aufnehmen werden.

    Mit den Klebelaschen war er zwar leichter, aber nicht einfach zu bauen.

    Als letztes Bild schon mal ein Probeliegen der beiden Rumpfteile.


    Jürgen




  • In dieses Hecksegment kommen zwei "was auch immer". Auspuffrohre können es eigentlich nicht sein.


    Bei diesen Röhrchen hat sich der Karton schon beim rollen gespaltet, was dann ganz gut war.

    Die Innenseiten habe ich schwarz ausgemalt un bin leider dabei nach außen abgerutscht. Naja ist das Rohr halt auch außen dreckig.


    Jürgen



  • Die Lämpchen an den Auslegern hätten schöner sein können als nur diese konischen Teilchen.

    Das ist aber sicher dem dicken Karton geschuldet. Wer will kann da zum Beispiel ein wenig supern.


    Die fertigen Segmente habe ich mal probegelegt.


    Jürgen



  • Der Bug und Teile der Unterseite bestehen aus mehreren Teilen.


    Die Form des Bugs war mir lange ein Rätsel, die Bauanleitung ist da nicht sehr deutlich. Nur durch die vorgegebenen Falzungen Berg oder Tal gaben Hinweise auf die Form.


    Dieses Segment kommt durch die umfangreiche Faltung ohne Spanten aus.


    Jürgen




  • An der Unterseite des Hunter Killers ist eine große weiße Stelle, an die dieser "Bauch" hinkommt.


    Wieder fängt alles mit einem Spantengerüst an, die Hülle besteht aus nur einem Teil.

    Da muss man die Einschnitte sehr genau machen, damit die Hülle so geformt und verklebt werden kann, damit sie auf das Gerüst passt.

    Ich habe einige Male nachgeschnitten.


    Jürgen



  • Leider sind auch die nächsten beiden Baugruppen nicht sehr deutlch in der Beschreibung dargestellt. Es passen leider nicht mal die Falzmarkierungen rechts und links neben den gedruckten Teilen zueinander. Da war raten und versuchen angesagt.

    Schlussendlich hatte ich doch kapiert, wie die Teile aussehen sollen, das Verkleben war dennoch schwierig.


    Jürgen



  • Erst jetzt habe ich die Rumpfsegmente zusammengeklebt. Trotz schmirgeln waren leider die Flächen nicht ganz bündig zueinander.

    Ich habe Kittifix und fürs schnellere verkleben Sekundenklebertropfen auf das Kittifix verwendet. So ging es relativ zügig.


    Der Bug und der Bauch wurden ebenfalls angeklebt, die restlichen Teile noch nicht, da ich warten wollte, wie die weitern Anbauteile passen.


    Und das wars für heute. Es macht Spaß weiterzubauen, allerdings ist mal wieder meine Freizeit knapp.


    Also bis demnächst und bleibt gesund.


    LG

    Jürgen


  • So, da bin ich wieder.


    Weiter geht es beim Bau des Hunter-Killer mit ein paar Details rund um den Rumpf und die Aufnahme für die noch zu bauenden Antriebe.

    Dabei wird die Welle durch den kompletten Rumpf gesteckt, der war aber nicht komplett "gelocht". Ich habe das mit spitzer Nadel nachgeholt.


    Dazu kommen auch die zuletzt gebauten Teile.


    Jürgen




  • Weitere Bilder der Verkleidungsteile und Details. Die auf dem ersten Bild zu sehende abgeknickte Spitze habe ich nach Sichtung der Bilder angeklebt.


    Die Schräge Stütze auf dem Bild 159 und 160 hat ein Rückenteil (74), das in der Bauanleitung nicht erwähnt wird und zufällig von mir leider zu spät entdeckt wurde. Egal, man sieht das nicht.

    Wofür diese Rippen sind (evtl. Verstärkung) kann ich nicht sagen. Die Teile für die Scheinwerfer sind auch schon ausgeschnitten.


    Jürgen




  • Die Scheinwerfer sollten verglast werden. Ich hatte mich für Micro Kristal Klear entschieden, hätte aber eine Folie nehmen sollen.

    Die Konsitenz des Kristal Klears ist zu dünn und schwindet ziemlich stark. Erst nach dem vierten dicken Auftrag war eine Wölbung zu sehen. Leider nicht gleichmäßig.


    Jürgen



  • Dies werden Inlays für die seitlichen Öffnungen im Rumpf. Schöne Details, die ich eigentlich sehr gerne baue.

    Leider war mal wieder aus der Beschreibung für mich nicht ganz ersichtlich, dass die Schichten nur teilweise direkt aufeinander geklebt werden. Also musste ein Teil wieder ab.


    Jürgen



  • Damit war diese Baugruppe fertig und es ging an die recht umfangreichen Triebwerke.


    Hier die Bilder in einzelnen Baupfasen. Zuerst die oberen Turbinen, bei denen die Schaufelräder ziemliche Zeit in Anspruch nahmen.

    Die Klebelaschen der Umrandung sind etwas zu groß und sollten abgeschnitten werden um die spätere Arbeit zu erleichtern.


    Jürgen




  • Die nächsten beiden Schichten waren einfach aufgebaut und recht schnell fertig.

    Am größeren Teil zeige ich mal, wie ich diese Teile verklebe. Zunächst wird die Scheibe in den Mantel eingelegt und ganz nach unten gedrückt. Dazu muss die Klebung des Mantels stabil sein. Dann hefte ich mit wenigen Punkten die beiden Teile zusammen, um sie dann nach Trocknung der Heftung komplett mit einer Kleberwurst zu verbinden.

    So vermeide ich, dass Klebstoff auf die Außenseite des Mantels kommt.



    Jürgen






  • Die nächsten Zylinder bekommen Klebelaschen für die angrenzenden Teile und es muss Boden und Deckel rein.


    Um den Deckel später ohne große Mühe einzukleben, habe ich einen einfachen entsprechenden Zylinder aus Restmaterial geformt und eingeklebt. Darauf liegt der Deckel in entsprechend richtiger Höhe.


    Jürgen





  • Das nächste Teil des Triebwerks ist wieder ein konischer Zylinder, diesmal mit zurückgesetzten Einbauten.


    Diese Kleinstteile können wegen der Rundung erst eingeklebt werden, wenn der Zylinder verklebt ist.

    Bei solchen Jobs stoße ich doch ziemlich an meine Sicht- und Zittergrenzen. Deshalb sitzen die Teile nicht hundertprozentig, was man aber eigentlich nicht sieht, aber meinem Anspruch nicht gerecht wird. Naja, ich werde halt auch nicht jünger und muss wohl meine Ansprüche etwas zurücknehmen (aber nicht viel).



    Jürgen




  • Nochmal so fitzelige Teile. Beim nächsten Bauteil werden 7 Ausbuchtungen engeklebt, deren Verklebung stumpf auf stumpf nur mit viel Geduld und langem Festhalten währende der Klebertrocknung funktioniert.

    Die vorgerundeten Grundflächen für diese Teile gingen dafür schnell. Das fertige Bauteil sieht ein bisschen aus wie eine Raketenstufe.


    Jürgen




  • Die fertigen Turbinenräder sollen in die vorgefertigten "Raketenstufen" eingelassen werden.

    Die Löcher dafür sind vielleicht am Rechner o.k. aber in Wirklichkeit zu klein.

    Ich habe sie ausgefräst und damit ausgefranst, was aber egal ist. Man sieht das nicht mehr.


    Damit waren alle Einzelteile der Turbinen fertig und konnten zusammengebaut werden.


    Jürgen



  • Ja und dann waren da noch diese Teile, die außen an die Turbinen geklebt werden.


    Leute, das war fitzelig. Alles stumpf geklebt. Entsprechend lange hat es gedauert, bis immer wieder die Klebestellen trocken waren und mit meinen Wurstfingern angefasst werden konnten.

    Das Ergebnis macht sich aber sehr gut an den Turbinen.


    Jürgen




  • Zum Schluss für heute mussten noch die Verbindungen zum Flieger angebaut werden.

    Das war schnell fertig, die Verklebung stumpf auf die Turbinen musste wieder lange festgehalten werden.

    Danach an die vorbereitete Aufnahme am Rumpf ankleben und dran waren die Turbinen, die sich nun parallel drehen lassen.



    Beim nächsten Mal sind kugelförmige Teile zu bauen, die die späteren Landekufen aufnehmen.

    Kugeln, da freue ich mich doch schon drauf.


    Bis dahin macht es gut.


    LG

    Jürgen