Forschungsschiff HEINCKE, 1:250 (Henning Budelmann/Eigenkonstruktion)

  • Moin,


    wie an anderer Stelle angekündigt, soll mein nächstes etwas größeres Modell das Forschungsschiff HEINCKE werden, die zu meinen anderen Behördenschiffen passt, aber auch etwas andere Farben einbringt. Die HEINCKE gehört dem Bund, wird betrieben vom AWI und bereedert von der Firma Briese. Heimathafen ist Helgoland, wo das AWI eine Außenstelle hat, aber sie ist oft in Bremerhaven zu sehen. Ihr regelmäßiger Liegeplatz befindet sich gleich neben den Gebäuden des Instituts im Handelshafen, siehe erstes Bild.



    2014/15 wurde sie bei den Motorenwerken modernisiert. Dabei wurden die Generatoren ausgetauscht. Äußerlich hat sich vor allem der Schornstein verändert, der nunmehr das Logo des AWI trägt. Auf dem zweiten Bild ist der Moment zu sehen, in dem der Schornstein an Deck schwebt. Alles Weitere zum Schiff, siehe hier.


    Zum Modell: Eigentlich wollte ich den DSM-Bogen bauen, aber das Angebot von Henning/Konpass, seine Eigenkonstruktion zu nehmen, hat mich nicht lange zögern lassen. Der Bogen unterscheidet sich erheblich vom DSM-Modell, das auch für Einsteiger geeignet sein soll. Zum einen ist der Rumpf anders gestaltet, zum anderen sind die Details ausgearbeitet, die im DSM-Modell teilweise nur rudimentär vorhanden sind. Die Winden in Form von Würfeln sind im Forum schon des Öfteren Thema gewesen. Farbgebung und Grafiken der Eigenkonstruktion sind deutlich näher am Original. Auch Hennings Modell gibt den Zustand vor dem Umbau wieder.



    Und hier schon mal die ersten Ergebnisse:



    Grundplatte und Spanten sind probehalber zusammengesteckt. Ich will möglichst frühzeitig erkennen, wo ich nacharbeiten muss. Fortschritte werden wegen zweier offener Baustellen, Familie, Arbeit etc. nicht in allzu schneller Folge kommen. So lange, wie für die NORDERGRÜNDE, werde ich aber sicher nicht brauchen.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Nils;


    no denn man to.


    Dann wird ich mal nach Unterlagen suchen.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hi,

    dein Projekt klingt interessant. Werde ich auf jeden Fall verfolgen. Das Spantengerüst sieht ja schon mal ganz anders aus. Ich nehme an hier gibt es ein durchgehendes Deck und die Aufbauten bekommen ein eigenes Spantengerüst darauf?

  • Moin und freut mich, dass es Euch gefällt!


    Bevor ich zu meinem kleinen Fortschritten komme, möchte ich die Bogenvorstellung noch etwas ergänzen: Zum Einen gibt es natürlich Bilder vom fertigen Modell von Henning hier, die zeigen, was für ein schönes Modell hier lockt. Zum Anderen ist nicht unerheblich, dass es sich nicht um einen veröffentlichten Bogen handelt, sondern um ein Modell, das Henning für sich konstruiert hat. Es gibt natürlich keine Bauanleitung und viele Linien, Strichcodes etc., die bei einem Verlagsmodell Standard wären, sind nicht oder nur ansatzweise vorhanden. Man muss sozusagen die Konstruktion und die Handschrift des Konstrukteurs genau lesen. Das ist aber bisher und mit ein bisschen Erfahrung kein Problem.

    Aktuell sind die Decks vorbereitet und die erste Bordwand. Bullaugen, Fenster, Klüsen und Speigatten sind ausgestochenLeider ist der Kleber beim Backdeck an ein paar Stellen durchgeschlagen und das Grün ist dunkler. Ich hoffe, dass das noch zurückgeht.



    Mit der Bordwand will ich erst einmal testen, wie ich den Bug formen muss, wie die Außenschanz übersteht etc.


    @ Schiffsdoktor: Anders als im DSM-Bogen gibt es wie Du sehen kannst kein durchgehendes Deck, sondern zwei Teile. Die Spanten für den Aufbau werden in der Linie der Spanten des Rumpfs auf das Deck aufgesetzt. Das ist einfacher, als die durchgehenden vom DSM, weil man sie beim Einbau des Decks nicht umklappen muss. Für die Brücke selbst ist kein Spant vorgesehen. Da ich sie verglasen werde, stellt sich dann auch für mich die Frage nach einer Brückeneinrichtung.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Nils,


    sehr schöne und saubere Ausführung. Wegen der Brückeneinrichtung: nimm dir Teile der Maria S Merian? Bisschen stückeln und es sollte gehen.

    https://www.kartonbau.de/attachment/678551-brücke-merian-v1-5-pdf/


    Liebe Grüße

    Robi


    P.S. ich bleib Gene dran.

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Moin Zusammen;


    zeitlich passen die Brückeneinrichtungen und das Konzept nicht. Die " HEINKE " ist Bauj. 1989 und die " MARIA S. MERIAN " hatte Ihre In Fahrt Abnahme vom GL im Jahre 2005.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin, moin Arne,

    .....zeitlich passen die Brückeneinrichtungen und das Konzept nicht.


    du hast ja prinzipiell Recht....aber den zeitlich unterschiedlichen "Stil" der "Brückenmöbel" und Konsolen wird man durch die kleinen Brückenfensterchen des Modells kaum erkennen können. Nils geht es m.E. grundsätzlich darum, dass man beim Hineingucken etwas an Einrichtung "erahnen" kann....:)


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin Moin Hajo,


    ja, dem ist so. Man weiß ja auch nicht wie durchsichtig die Brückenverglasung sein soll.


    Ich warte mal ab.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

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  • Moin Nils,


    Solange es dir um den "Da ist was" Effekt geht, würde Ich dir auch empfehlen die MSM Brückenteile zu benutzen um dir selbst was zusammenzubasteln. Allerdings würde Ich eine Sache ändern: Das Rot passt nicht, färb die vorher um. Da der Download als PDF kommt, sollte das zB mit Inkscape relativ schnell erledigt sein. Das die Knöpfe dann nicht passen ist egal, das sieht man eh nicht.

    Von der HEINCKE habe Ich leider nur hier ein kleines Foto gefunden, die Einrichtung scheint Mintgrün zu sein.

    Bei der ALKOR sind hingegen die meisten Teile Grau/Beige bzw. aus Holz. Ein paar Brückenfotos von der gibt es bei Wikimedia:

    1 2 und 3.

    Und auf dem Geomar Generalplan kann man die Position der Einrichtung auch sehr gut erkennen: https://www.geomar.de/zentrum/einrichtungen/wasser/f-s-alkor


    mfg

    Johannes

  • Moin und danke für Eure Beiträge und die Likes :)


    Ich bin ja noch lange nicht bei der Brückeneinrichtung. Voraussichtlich werde ich Buchklebefolie nehmen und damit keine klare Durchsicht wie bei der NORDERGRÜNDE haben. Insofern geht es in Richtung angedeutete Einrichtung. Eure Tipps werde ich mir in der Zwischenzeit durch den Kopf gehen lassen und danke auch für Download-Hinweise, Links zu Vorbildfotos etc.!


    Da die MARIA S. MERIAN hier mehrfach erwähnt wurde, ein Bild von beiden gemeinsam bei den Motorenwerken/GDD wieder mit dem schwebenden Schornstein der HEINCKE im Hintergrund:



    Und wisst Ihr was? Den Bogen der MSM habe ich noch nicht. Den brauche ich jetzt aber dringend oder? :whistling: Irgendwas ist demnächst und ich soll mir immer was wünschen und mir fällt nichts ein. Na dann... ;)

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Entweder der oder der "mit dieser Null bist Du definitiv nicht mehr jung" Hase ;( Aber dafür darf ich mir etwas extra grooooßes wünschen :rolleyes:

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin vom Slow Loris des Kartonmodellbaus ;)


    Die Decks sehen nicht wesentlich anders aus, als vor einer Woche, aber sie sind verklebt, die Spanten schon mal etwas angeschliffen („gestrakt“) und die zweite Bordwand ausgeschnitten:



    Zum Kantenfärben hat es heute nicht mehr gereicht. Nächste Woche geht es weiter :)

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin und danke für die digitale Anerkennung :)


    Seit gestern habe ich gegrübelt, aus welcher Richtung ich die Bordwände anbringe. Damit ich zwei Referenzpunkte habe, habe ich zunächst den Heckspiegel angeklebt. Oben und unten hat er dafür Klebelaschen erhalten, damit er unten gerade sitzt und im Bereich des Decks die Balkenbucht erhalten bleibt. Dann habe ich ihn zunächst an der Grundplatte verklebt. Anschließend ließ er sich bequem nach oben klappen.



    Bullaugen und Fenster sind verglast, die Ankertaschen montiert und natürlich die Kanten gefärbt. Irgendwie wellen sich die Bordwände immer noch nach außen, so dass ich sie nochmal beschwere.



    Als zweiten Referenzpunkt nehme ich den achteren Abschluss der Bordwand am Backdeck. Mal sehen, wie ich dann weiter vorgehe.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin und vielen Dank für Eure Likes!


    Die Bordwand muss gut vorbereitet werden. Am Heck geht die Rundung sehr tief. Der Bug ist zur Wasserlinie hin sehr scharf geschnitten, am Schanzkleid dagegen schön rund ausgeformt. Als Referenzpunkt habe ich mich für den Abschluss des Backdecks entschieden und die Bordwand erst einmal mit Klebestreifen leicht fixiert, um zu testen, wo ich anpassen muss.



    Zum Bug hin saß es auf Anhieb, am Heck war etwas Zugabe dabei. Leider habe ich dann einen Hauch zu viel weggenommen. Das ließ sich aber halbwegs nacharbeiten.



    Am Bug kommt die Form schon ganz gut hin. Endgültig verkleben werde ich dann erst, wenn die Bordwand an Backbord drankommt.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Nils;


    die Rumpfform wurde von einer Schiffbauversuchsanstalt optimiert.

    Heute sprich den 30.03.201 ist ein Artikel in der Nordsee Zeitung über die Neubauten der AWI Flotte erschienen.


    Dabei wurde erwähnt dass die " UTTHÖRN " einen Nachbau bekommt mit einen neuen Antriebsystem.


    Die " HEINKE " dagegen wurde, so wie es schrieben steht im Jahre 2015 die Motoren entnommen. Es wurden sparsamere Diesel eingebaut.

    Nach Mitteilung der Mannschaft wird das Schiff gehegt und gepflegt.


    Nu musss ich aber wirklich mal nachsehen wo ich den Auszug habe.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin, hier ein update von heute früh:


    Die Backbordwand ist jetzt auch dran. Ich habe am Bug angefangen und sie mit einer Weißleimnaht verklebt, oben ausgerundet, unten flach und dann bis zum Heck verarbeitet. Nach der Erfahrung an Steuerbord habe ich sparsamer gekürzt und es sitzt besser ohne Lücke.



    Was mir nicht gelungen ist, ist den Sprung des Stevens hinzubekommen, der unten steil nach oben geht und dann nach vorn.



    Das ist schon charakteristisch für das Schiff, ich packe es aber trotzdem mal in die Schublade „Jammern auf hohem Niveau“, denn der Rumpf gefällt mir insgesamt gut.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

    Edited once, last by Unterfeuer ().

  • Moin und danke für Eure Likes!


    Damit ich beim Einkleben der Innenschanz keine Probleme bekomme, gehe ich erst an die Aufbauwände auf dem Back- und dem Hauptdeck achtern. Außerdem habe ich die Spanten des Aufbaus und das Brückendeck vorbereitet, um die jeweilige Höhe zu überprüfen. Ich habe mich gewundert, dass Spant 9 – vorne in grau zu breit und Spant 6 am Ende zu schmal ist und dass die Zahl an Steuerbord zu sehen ist, bei allen anderen Spanten an Backbord.



    Tja, „If six was nine“ wie Jimi Hendrix singt… Meinen Kindern wäre das vermutlich nicht passiert. Den vermeintlichen Spant 9 hatte ich schon gekürzt. Macht aber nichts, weil die Bordwände ihre Form auch so halten. Den Spant ex6, jetzt 9 habe ich grau gefärbt, weil die Fenster an der Front auf zwei Seiten liegen und man theoretisch durchsehen könnte.



    Das Brückendeck hat beim Testauflegen an den Seiten etwas Spiel. Für die Lücken habe ich aber schon eine Idee. Auf dem Hauptdeck achtern kommt alles soweit gut hin.


    Ach ja, fällt Euch etwas auf? Ich bin ziemlich schnell. Das Modell macht Spaß!

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin und danke Schiffsdoktor und allen erhobenen Daumen!


    Sehr lustig: Im letzten Beitrag habe ich noch meine Geschwindigkeit betont und zack – sind ein paar Wochen ohne jeden Fortschritt um. Egal, denn heute ging es weiter. Die ALTE WESER liegt auch schon bereit zum Weiterbau.


    Bevor ich die Innenschanz der HEINCKE am Bug und achtern vervollständige, habe ich zunächst zwei Korrekturen vorgenommen:



    Beim Heckspiegel hatte ich unten zu viel weggenommen, weshalb er nicht gut mit dem seitlichen Schanzkleid abschloss. Außerdem hatte er sich verzogen. Also habe ich ihn nochmal ausgedruckt und überklebt.



    Beim Brückendeck blieben rechts und links Spalten zur Bordwand. Also die Lücken abgemessen, mit 102,3 Prozent neu ausgedruckt und auf den ersten Ausdruck geklebt. Bei der Anprobe passt es, nach hinten muss ich etwas wegnehmen, weil es sonst zu lang würde.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin und danke für Eure Gefallensbekundungen :)


    Heute ging es ein wenig bei der HEINCKE weiter. Ich habe die Fenster des Brückenhauses ausgestichelt und verglast.



    Bevor der Aufbau fertig gestellt wird, muss ich aber das Kapitel Schanzkleidstützen abschließen. Das dauert sicher bis zum kommenden Wochenende.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin und danke für die erhobenen Daumen :)


    Unter der Woche habe ich Front und Seitenwände der Brücke verbunden. An den Seiten ist das Brückendeck erhöht.




    Dabei musste ich mehrfach anpassen, weil meine Skalierung – siehe vorletzter Beitrag – natürlich Folgen hatte, die ich erst jetzt bemerkt habe.




    Also beim nächsten Mal erst denken, dann nochmal denken und dann überlegen, wie es gehen kann. Gefällt mir trotzdem gut und die erste Anprobe des Peildecks hat gepasst.

    Ach ja: Bevor jemand fragt: Um die Schanzkleidstützen habe ich mich noch gedrückt :whistling:

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin!


    Nachdem ich die ALTE WESER fertiggestellt habe, ist die Bahn frei für die HEINCKE. Erst einmal noch eine Hintergrundinfo: Das Schiff ist nach dem ersten Direktor der Biologischen Anstalt Helgoland, Friedrich Heincke benannt, die dort heute noch als Teil des AWI ansässig ist. Nach Heincke heißt eine Straße auf Helgoland:



    Da ich beim Brückenhaus noch etwas nachdenken und korrigieren muss, habe ich mich gestern und heute dem Heck gewidmet. Die HEINCKE hat keine tief eingeschnittene Heckaufschleppe wie andere Forschungsschiffe. Das Schanzkleid ist hier unterbrochen, der Übergang des Heckspiegels zum Deck ist abgerundet und es gibt eine Pforte mit zwei Flügeln. Die Rundung ist mir ganz gut gelungen.




    Die Pforte ist von hinten schwarz und hat einige Streben, so dass ich sie mit schwarzem Karton etwas plastischer gestaltet habe. Sitzt gut und sieht vom Heck her gut aus.



    Leider war ich zu ungeduldig und habe bei einer Anprobe einen hässlichen Farbfleck auf dem Deck produziert. Den muss ich noch kaschieren.


    Ich wünsche einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche!

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin!


    Nach einem ausgiebigen, fast dornröschenhaften Spätsommerherbstwinterschlaf erwacht auch die HEINCKE und drängt auf den Weiterbau. Heute waren die Innenschanz am Heck und die Schanzkleidstützen an der Reihe:




    Letztere sind vielleicht einen Tick zu tief geraten, auch, wenn ich an die Breite des Schandeckels denke, aber ich kann sie gut mit der Schere noch bearbeiten und anschrägen. Erst einmal gefällt mir der Effekt.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Vielen Dank für Eure Likes :)


    Und weil es gerade so gut läuft, hier die Schritte von heute Abend: Die Schanzkleidstützen hatten zusammen mit dem verdoppelten Schanzkleid eine Tiefe von 1,5mm, was etwa 37cm entspricht. Etwas zu breit für den Schandeckel, den ich mit immer noch breiten 1mm/25cm geplant hatte - Im Original dürfte das nur die Hälfte sein.


    Also habe ich die Stützen angeschrägt, oben noch die Länge mit Schere und Papierfeile korrigiert und dann aus einem Stück Bordwand den Schandeckel geschnitten und die Kanten gefärbt.




    Sitz und passt aber wackelt nicht – gefällt mir!

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Nils,


    ich finde, das bei solchen Modellen, bei denen Schanzkleidstützen mit gebaut werden, eben auch der Schanzdeckel mit drauf gehört. Das ist immer ein sauberer Anschluss und sieht einfach besser, und auch dem Original entsprechender aus.

    Deine Umsetzung hierzu ist dir sehr schön gelungen. Top.


    Ich habe bei mir auch schon auf meine filigrane Fadenreling bei Kreuzfahrtschiffen noch einen Handlauf oben auf gesetzt. Auch dort sieht sowas dann besser aus


    Weiter so, gefällt mir sehr gut.


    Gruß Chris

  • Moin und erst einmal vielen Dank für die vielen erhobenen Daumen und Eure Anmerkungen, Matthias und Chris! Das motiviert natürlich sehr :)


    Hier nur ein kurzes Update: Unter der Woche habe ich den Schandeckel am Heck vervollständigt und heute einen Teil der Aufbauwände auf dem Hauptdeck und die rückwärtigen Wände der Brücke angebracht:



    Mal schauen, womit ich morgen weitermache.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin und abermals danke für die Anfeuerung :)


    Viel ist nicht passiert: Die Wände des Brückenhauses sind geschlossen. An der Tür mit den seitlichen Schrägen habe ich mir einen abgebrochen, weil mir das Teil entweder zu groß oder zu klein geraten ist. Am Ende habe ich es in drei Teile zerlegt und schrittweise angepasst. Außerdem habe ich mich in den Generalplan der ALKOR und meine Bildersammlung vertieft, damit ich den weiteren Aufbau hinbekomme. Fast hätte ich den zentralen Niedergang zum Hauptdeck vergessen.



    Da die freistehenden Wände besonders im Bereich des Brückenhauses Schaden nehmen, wenn ich sie nicht stabilisiere, kommt als nächstes eine vereinfachte Inneneinrichtung – danke nochmal für die Links oben! – und dann das Peildeck dran. Das Deck über den Arbeitsräume habe ich schon teilweise mit Klebelaschen zum genauen Anpassen an der Bordwand Backbord fixiert.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Nils,


    macht sich super, Deine "Heincke" :thumbup:

    kommt als nächstes eine vereinfachte Inneneinrichtung

    ...bin gespannt ;)

    Soooo viel Platz für die Brücken-Einrichtung, gefällt mir ausgesprochen gut :thumbsup: :thumbsup:


    Viel Spaß weiterhin und LG


    Lars

  • Moin!


    Während des Stammtischs gestern und heute nach ein wenig Sport bei schönstem Wetter im Freien :) habe ich an der Inneneinrichtung herumgewerkelt. Ich sage ganz deutlich, dass sie von vorne bis hinten improvisiert ist und die Kanten nicht gefärbt sind.


    Da es wegen der Buchklebefolie keinen klaren Durchblick gibt und das Dach fest mit dem Brückenhaus verklebt wird, habe ich auf der Grundlage des Generalplans der ALKOR und der Fotolinks in Johannes Beitrag hier eine Einrichtung grob gruppiert. Und selbst dabei kann man eine Menge falsch machen, denn, nachdem ich die ersten Einrichtungsgegenstände verklebt hatte, klingelte das Telefon und die Seeberufsgenossenschaft teilte mir mit, dass das so nicht gehe:


    "So geht das nicht!"

    "Und warum nicht?"

    "Was passiert denn, wenn jemand von außen das Brückenhaus betritt?"

    "Äh... Na er betritt das Brückenhaus...???"

    "Falsch! Er fällt ins Brückenhaus!"

    "Hmmm.... Jetzt wo sie es sagen... Hilft es, wenn ich Ihnen sage, dass es sich um ein Kartonmodell...?"

    "Nein, Sie gefährden die Gesundheit der Besatzung!"

    "Dann ändere ich das mal."

    "Verbindlichsten Dank, Sie tragen damit zum Arbeitsschutz auf See bei!"


    Das mache ich natürlich gerne. Ich hatte tatsächlich nicht beachtet, dass der Boden der Brücke innen höher liegt, als das Brückendeck und man beim Betreten fast einen Meter nach unten stürzen würde. Also habe ich unter geistigen Schmerzen alles wieder abgetrennt ;(...



    ...einen doppelten Boden aus 300g-Karton aufgebracht und die Möblierung wieder eingeklebt.



    Die stammt übrigens - WERBUNG! - aus Johannes` toller Inneneinrichtung für die Brücke der NORDERGRÜNDE, die ich dort mit wesentlich mehr Elan verbaut habe, siehe hier.


    Nicht sehr authentisch, aber trotz der vielen Fenster wird man nicht viel sehen. Es kommen noch ein paar Teile dazu, aber das muss reichen. Dann kann endlich das Peildeck drauf und die Wände sind besser vor Schäden geschützt.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin!

    Da haben wir ja fast gleichzeitig wieder angefangen

    Aber es sieht so aus, als würdest Du früher fertig ;)


    Heute Abend kam der Deckel drauf, also das Peildeck auf das Brückenhaus. Nachdem ich die Brückeneinrichtung noch um eine Konsole ergänzt habe, habe ich Klebelaschen an die Innenseiten gesetzt, damit ich das Peildeck sauber anpassen kann. Dann habe ich schrittweise von hinten an Steuerbord beginnend mit dem Kleben begonnen und dabei immer gut angepasst.



    Durch die Klebelaschen ließen sich die Wände des Brückenhauses mit einem Zahnstocher von innen und mit den Fingern von außen gut in Form bringen. Anschließend habe ich die HEINCKE eine Weile kopfüber und beschwert liegen lassen, damit das Peildeck gerade wird.



    Hinten sieht man, dass es immer noch wellig ist. Also bleibt das Modell bis morgen so.


    Ach ja, man sieht noch etwas, nämlich, dass man eigentlich nichts sieht. Das Peildeck sitzt wie eine breite Hutkrempe und nur aus einem flachen Winkel und bei Gegenlicht kann man die Inneneinrichtung sehen. Aber schön, dass sie da ist :)

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Nils,


    klasse gebaut und auch die Brücken-Einrichtung kommt gut zur Geltung :thumbsup:

    Heute Abend kam der Deckel drauf, also das Peildeck auf das Brückenhaus. Nachdem ich die Brückeneinrichtung noch um eine Konsole ergänzt habe, habe ich Klebelaschen an die Innenseiten gesetzt, damit ich das Peildeck sauber anpassen kann.

    Hat prima geklappt :thumbup:

    Ich bin inzwischen ein Fan von verdoppelten/verdreifachten Profil-Platten. Einfach (in entsprechender Brücken-Form) unter das Peildeck kleben. Damit kann man das Deck sauber auflegen und "einrasten" lassen ;)

    Aber "viele Wege führen nach Rom" :D


    Viel Spaß weiterhin und LG


    Lars

  • Moin!


    Ich bin dabei, die Ausstattung an Deck zu vervollständigen. Der Schornstein ist fertig, die Steuerkanzeln für die Hebebalken etc. auch und das Deck hat in diesem Bereich eine Umrandung bekommen.




    Am Übergang zur Brücke das Ganze ein bisschen vermurkelt und muss mir etwas ausdenken, damit alles sauber geschlossen werden kann. Darum sind der Schornstein etc. nur locker aufgesetzt.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin und danke fürs Knöpfchendrücken :)


    Die Probleme mit dem Deck bin ich wie folgt angegangen: Ich habe das Peildeck stark vergrößert, ausgedruckt und mit einer Schablone in Form gebracht. Die Standorte für den Schornstein etc. habe ich mit einer Nadel durch die Schablone gestochen.




    Das sieht viel sauberer aus und die Abschlusswand zum Brückenaufbau werde ich deutlich besser hinbekommen. Den Aufbau für die Gasvorräte baue ich nochmal, weil er sich verzogen hat.

    Wenn Du den Frieden willst, sei zum Frieden bereit!


    Viele Grüße, Nils