BB-8 - Star Wars - 1:1

  • Hallo Leute,


    auch wenn ich mich eine Weile nicht gemeldet habe, untätig war ich nicht.

    Dieser 1:1 BB-8 sollte schnell fertig sein, aber mein Job und natürlich gerne meine Familie lassen momentan wirklich wenig Zeit zum Basteln.

    Ich schreibe hier auch nicht viel, es sind einfach meist nur Teile aneinander zu kleben.

    Die meisten Teile sind groß genug, dass ich mit einfacher Brille arbeiten konnte, ist auch mal bequem.


    Der Download ist hier zu finden: BB-8


    Die Teile seht ihr in den Bildern.





  • Und dann war da noch der Rahmen für das Auge.


    Hier ist die pdo-Datei nicht wirklich hilfreich, zumal ein paar Teile außerhalb des Druckbereiches liegen, die zum Großteil nicht bewegt werden können.

    Ich nehme an, dass diese Teile dafür vorgesehen waren, das Auge etwas nach innen zu versetzen, was dann aber verworfen wurde.


    Die Faltung der Teile war mir nicht gleich klar, so dass ich den Rahmen zweimal gebaut habe.





  • Für den Kopf gibt es dann (außer den Antennen, deren Teile auch außerhalb des Druckbaren liegen) nur noch den wie ich vermute Holo-Projektor.


    Der war aber recht schnell fertig und dank seiner kleinen Größe auch gut anzukleben.


    Damit war der Kopf fertig.







    Leider muss ich schon wieder Schluss machen, die Pflicht ruft. Den Bau des Korpus habe ich in die vorgesehenen Hälften geteilt, damit ich besser drankomme.


    Das zeige ich euch die nächsten Tage.


    Bis dahin macht es gut.

    LG

    Jürgen

  • Sodele, hat doch länger gedauert als gedacht.


    Den Rumpf (die Kugel) habe ich in zwei Teilen gebaut, was sich beim zusamenkleben als nicht so gut herausstellte. Das aber später.


    Zunächst aber waren eine Menge ziemlich große Teile mit einer Menge Klebelaschen und einer Menge Kleber zusammen zu bauen.


    Die Rundung hatte zu Beginn nicht so ausgesehen, als ob da eine Kugel mit 46 cm Durchmesser entsteht.


    Jürgen





  • Nach mehreren vergeblichen Trockenversuchen, die doch sehr schwammigen Hälften zusammenzufügen habe ich mich entschlossen, die Kugel später zu füllen, um die Wände stabiler zu machen. Dazu musste sowieso ein Loch rein, das ich dann gleichzeitig als Montageöffnung verwenden konnte.


    Das zusammenkleben war trotzdem noch recht schwierig, da man immer mit zwei Händen (von innen und von außen) die Klebestellen zusammendrücken musste, was einige Male durch abrutschen schief ging.


    Schlussendlich waren die beiden Hälften dann eine Kugel, die allerdings mächtig zerdrückt war bzw. Dellen hatte.


    Dank der Öffnung konnte ich diese aber wieder ausbeulen. Der Kopf verdeckt später die Öffnung.



  • Das Probesetzen des Kopfes zeigte, das der Kleine sehr kopflastig wird. Darum wollte ich ihn wie ein Stehaufmännchen beschweren.

    Dies sollte mit Gips passieren, den ich aber nicht so nass auf die Kartonfläche geben kann.


    Daher wurde zunächst ein Ring gebastelt, der die Kugel gerade hält.

    Dann wurde der Boden erstmal mit Folie ausgelegt und der Gips aufgebracht.

    Die Versuche, den Gips zu glätten habe ich schnell wieder gelassen.


    Schlussendlich gab es dann ein Gewicht mit der Form des Bodens.




  • Das Loch in der dünnhäutigen Kugel war zu empfindlich und ich brauchte zudem einen Rand um den herausgeschnittenen Teil wieder einzukleben.


    Wie man sieht verdeckt der Kopf die Öffnung komplett.


    Das mittlerweile trockene Gewicht habe ich dann unten eingeklebt.




  • Für die Füllung hatte ich EPS Perlen vorgesehen, die für Sitzsackfüllungen produziert werden.


    Ich ging allerdings davon aus, dass diese sehr leicht sind, was dann aber bei der Menge nicht mehr zutraf.

    Schon beim Einfüllen drückten die Kügelchen derart, dass der Boden um das Gipsgewicht etwas nachgab.

    Stopfen geht bei diesem Material nicht, deshalb liegt jetzt das Gewicht lose in der Kugel und wippen ging dann nicht mehr.

    Ich hätte vielleicht Verpackungsflocken nehmen sollen.


    Was soll's der Kleine bleibt sowieso auf einer Stelle stehen.




  • Ich hatte den Kopf schon aufgeklebt und auch die Fertigbilder schon gemacht, da fiel mir auf, dass ich die Antennen vergessen habe.


    Diese Teile sind in der pdo leider außerhalb dem Druckbereich und bestehen auch nur aus Knicklinien und Klebelaschen.

    Ich habe sie daher aus Kunststoff, den ich sowieso da habe nachgebaut. Mit Heißkleber wurden die Antennen dann eingeklebt.


    Ich fürchte die Dinger sind ein wenig zu groß gemessen an Filmausschnitten.





  • Und damit war BB-8 auch fertig. Die befürchtete schlechte Optik wegen der einfachen Pixelvergrößerung fällt bei normalem Hinsehen nicht wirklich auf und wenn er dann auf dem Boden steht, sowieso nicht.


    Es hat einigermaßen Spaß gemacht den kleinen Kerl zu bauen, ich würde allerdings mit heutigem Wissen die Teile auf stärkeres Papier drucken, die Klebelaschen separat schneien und hinterkleben, die Füllung weglassen oder noch leichteres Material verwenden und das Gewicht aus Bleikugeln oder ähnlichen schweren Teilen einbauen.

    Den kläglichen und misslungenen Versuch ein Spantengerüst zu bauen habe ich euch nicht gezeigt. Das hat viel Zeit und Material verschlungen. Schlussendlich hat das Gerüst nicht gepasst, war viel zu schwer und hätte die dünnen Wände in Abschnitte geteilt. Rund wäre da nichts mehr gewesen.


    Damit aber genug für dieses Modell. BB-8 steht dort wo er hin sollte und macht sich ganz gut. Vielleicht baue ich noch R2-D2 dazu.

    Das aber nicht so schnell.


    Bis zum nächsten Mal und bleibt gesund. Geistiger Verfall wegen Lockdown kann uns Modellern ja nicht passieren, wir haben immer was zu tun.


    LG

    Jürgen


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    LG
    René

    So langsam geht's mir wie dem Virus...

    Ich brauch dringend einen Wirt!

  • N' Abend Jürgen!

    Glückwunsch zur Fertigstellung von dem "runden Männchen", sieht sehr gut aus. Als Modell sicher eine interessante Sache, aber in "echt" gefällt mit persönlich der R2-D2 besser.

    Den "musst" du natürlich jetzt auch noch bauen. Gibt es überhaupt ein Modell in der entsprechenden Größe?


    Ich bin gespannt.


    Gruß Jürgen

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