IL2m3 von WAK in 1/33 von Dawid Furczak

  • Aber 133j? Auch bei Fotos von fertigen Modellen im Netz konnte ich hier nichts Hilfreiches ausmachen.



    Der entscheidende Hinweis ist wohl:

    Quote

    Teil 133j ist eine Steuereinheit für die aus dem Kühler austretende Luft, sodass sie wie die Jalousien 133h und 133i offen oder geschlossen montiert werden kann.

    Also muss 133j wohl an der im folgenden Bild UNTEREN Kante angeklebt werden (auf dem Bild ist 133j nur eingeschoben.

    Und dann kann man wohl wählen zwischen A) Der Schacht ist offen (dann muss die Rückseite von 133j noch eingefärbt werden)


    und B) 133j verschließt diesen Schacht:




    Da muss ich mich noch entscheiden, wahrscheinlich bleibt er offen.



    In Summe: Eine kleine Baugruppe, an der dennoch lange gewerkelt wurde.

  • Hallo Zaphod,vor längerem habe ich mich mal prognostisch mit dem Bau des Bogens beschäftigt.Die Kühlereinheit war für mich ein Buch mit sieben Siegeln,die Bauzeichnung brachte mir mehr Verwirrung als Aufklärung.Wie Du es nun beschreibst,fügt sich alles zum Ganzen.Eine Übersetzung lag mir seinerseits leider nicht vor. Sollte ich mir den Bogen doch mal vornehmen,bin ich Dir schon jetzt für Deine Ausführungen dankbar!

    Noch viel Spass!


    Steffen

  • Hallo Steffen,


    ich habe auch nur die polnische Bauanleitung durch einen online-Übersetzer geschickt, erstaunlich, wie gut diese Dinger geworden sind, vor einigen Jahren hätte es nur Murks gegeben.


    Alles Weitere müsste eigentlich klar sein. Die Tragflächen bilden die größte noch ausstehende Baugruppe und ich muss noch sehen, wie das eingezogene Fahrwerk zu gestalten ist, da wird einiges von sichtbar bleiben.


    Ansonsten fehlen vom Spornrad abgesehen tatsächlich nur noch Kanzel, Antenne und diverse Bordwaffen.


    Für mich hat sich der Zweitbogen absolut bezahlt gemacht, wer besser aufpasst als ich und sich vorausschauender in die Konstruktion reindenkt, kommt auch mit einem aus.


    VG


    Zaphod

  • Teile 83-131 (Rumpf hinten) (84 + 29 = 113 Teile)


    Die hintere Hälfte des Rumpfes bildet eine geschlossene Abteilung, die sich über immerhin knapp 50 Bauteilenummern erstreckt.


    Hier muss zunächst die Wahl zwischen einfacher Ausführung und der Ausführung mit separaten Steuerflächen getroffen werden.

    Schon allein die recht breiten schwarzen Linien zwischen festem und (theoretisch) beweglichem Teil des Leitwerks sind ein gutes Argument dafür, die Steuerflächen separat auszuführen. In diesem Fall entfallen die Teile 95 bis 102.


     


    Doch bevor man so weit ist, muss man die Bauschritte 83-94 bewältigen.


    Leider setzen sich hier die m.E. fragwürdigen Konstruktionsentscheidungen fort. Für den Rumpf von Flugzeugen kannte ich bislang zwei Konstruktionswege: Spant-auf-Spant und Lasche. Hier kommt nun zum Laschenprinzip ein inneres Gerüst wie bei einem Schiffsmodell hinzu.

    Im vorderen Bereich des Modells ging das noch, denn hier gibt es nur wenige Segmente, die einen ganz oder teilweise geschlossenen Zylinder oder Konus darstellen (68 im hinteren Bereich, 70 und 75 im vorderen Bereich).

    Hinten aber schlägt dieses Prinzip gleich bei den Segmenten 90 und 91 voll durch. Diese Teile können nicht auf das Gerüst aufgeschoben werden, man muss sie also rings um das Gerüst verkleben. Das hat m.E. zwei entscheidende Nachteile, die dieses Konstruktionsprinzip vollkommen diskreditieren:


    1) Bei der herkömmlichen Bauweise können nur die Kanten der Profilscheiben durchdrücken und einen hässlichen Eindruck hervorrufen. Hier sind es noch zusätzlich die vier Kanten des Gerüsts


    2) Hier ist zunächst ein Exkurs erforderlich: Bei Fliegern MUSS die Rumpfhülle recht stramm um die Profile sitzen. ZUERST wird hier immer der Zylinder mit Hilfe einer Lasche geschlossen und die Verbindungslasche zum nächsten Segment eingeklebt. NACHDEM dies alles gründlich getrocknet ist, schiebt man die Profilscheiben von der größeren Öffnung des Segments ein und verklebt sie. Eine gute Laschenkonstruktion gestaltet die Größe der Profilscheiben so, dass diese hierbei exakt an der Kante der zuvor eingeklebten Lasche am kleineren Ende des Segments zu ruhen kommt. So ist eine exakte Ausrichtung möglich.

    So viel zu diesem bewährten Konstruktionsprinzip, nun zu der „Lösung“ bei diesem Modell: Die Segmente lassen sich nicht stramm auf das Gerüst kleben und dann noch unten längs auf Lasche verkleben. Man kann einfach nicht den erforderlichen Zug ausüben (der die zahlreichen Kanten nur umso hässlicher irreversibel hervortreten lässt, sondern man wird auch die Klebenaht NIEMALS gut zubekommen. Bei Klebern mit einer langen Abbindezeit wie UHU wird die Lasche immer wieder aufklaffen, Weißleim dagegen weicht diesen Karton so auf, dass es ein Matsch-Massaker wird.



    Dies musste ich bei Segment 91 erkennen.


    Es war mir tatsächlich noch gelungen, Segment 90 einigermaßen zu schließen – das hat auch etwas damit zu tun, dass die Profilscheibe 83 zu klein für den Umfang von 90 konstruiert ist – dies stellt aber keine Lösung dar, da man die weder runde noch ovale Form dieses Segments so nicht hinbekommt und so einen gruselig ungenauen Übergang zum vorderen Teil des Rumpfes erzeugt.


    Hier sieht man das Skelett 83-89 und die Außenhautsegmente 90 und 91 in Vorbereitung


    Beim deutlich längeren Segment 91 (das hinten noch unter einen vorspringenden Zacken des Seitenruders geschoben werden soll), war es AUS. Unten hätte sich ein Spalt von 1-2mm ergeben und damit wäre das Modell optisch reif für die Rundablage gewesen.

    Einmal mehr musste der Zweitbogen herhalten, ohne den dieser Bau jetzt zum wiederholten Mal zu Ende gewesen wäre.

     



    OK, also alles auf Anfang:


    Die Segmente 90 und 91 wurden mit den Profilscheiben 84-86 auf Lasche umkonstruiert. Die Übergänge an sich passen ausgezeichnet:

     



    An die Profilscheibe 86 wurde dann mit massiven Winkeln der hintere Abschnitt des Profils 83 mit dem Profil des Seitenruders angeflanscht. Hier kann man zu der von Bogen vorgesehen Bauweise übergehen, weil die Segmente 92 nach oben offen sind (93 ist es nicht, aber das ist ein weiterer Konstruktionsfehler) ist und weil die Segmente 93 und 94 nahezu beliebig misshandelt werden können, da man von ihnen am fertigen Modell nur noch einen schmalen Streifen ihrer Oberseite sehen wird.

       



    Eine anstrengende und frustrierende Bauerfahrung.

  • Teil 93 ist leider falsch konstruiert. Es müsste wie 92 oben offen sein. Stattdessen soll es mit einer unten liegenden Lasche zu einem Ring geschlossen werden. Es muss analog zu 92 umgestaltet werden, oben ein teilender Schnitt (es muss nichts weggenommen werden, das Teil ist ansonsten exakt konstruiert) und an die Seiten von 83 in der korrekten Höhe je einen Winkel angeklebt, an den die beiden durch den Schnitt entstandenen Enden angeklebt werden.


    Die Teile 93 und 94:




    Die Bauanleitung zeigt, aus 93 ragt oben ein Stück des Profils 83 heraus



    Hier kann man die Linie erkennen, an der 93 oben enden muss. An dieser Linie wurde auf beiden Seiten ein Winkel angeklebt.

     



    Das geteilte Teil 93:



    93 montiert:

     




    Die die Teile 93 und 94 verbindende Lasche ist zu dick. Eine Lasche aus dünnem Papier (Kopie) verwenden.

    Bei Teil 94b hat wieder der Klebelaschenfreund im Konstrukteur die Oberhand gewonnen. Niemals bekommt man zwischen 94a und 94b einen schönen Übergang hin, wenn man die Laschen rund um 94b benutzt – hier hilft nur abtrennen.

    Außerdem müsste man 94b mit Laschen vor der Montage von 94 an 93 anbringen. Ohne Laschen geht es auch nachher und somit kann man in 94 eingreifen, um es gut an die Lasche zu 93 anzupassen.


    94 montiert, in die Öffnung kommt noch 94b - ja, dieses Teil hatte wirklich ringsum winzige Klebezacken



    Und von oben, hier allerdings nur aufgesteckt:


  • Leitwerke


     


    Die Gerüste der Leitwerke (95-121) passen sehr gut, gelegentlich müssen die Schlitze etwas tiefer geschnitten werden.


    Der Übergang zwischen festem und beweglichen Teil des Höhenruders ist insofern gut konstruiert, dass der bewegliche Teil im festen verschwindet und es somit keine Lücke zwischen beiden Teilen gibt.

    Optisch nicht so überzeugend ist der hintere Abschluss des festen Teils. Durch jede kleine Spalte kann man den grauen 1mm Karton sehen. Auch muss das Profil mit dem Gelenk (115) an der Kante oben weiß und unten hellblau gestrichen werden.


    Die Führung der Drähte, mit denen die Ruder beweglich gemacht werden sollen, ist mehr als anspruchsvoll. Beim Seitenruder darf Teil 123c noch nicht angeklebt werden. Dann gilt es den dünnen Draht von oben durch insgesamt 5 winzige Löcher zu schieben, bevor er in einem schmalen Schacht in Teil 83 verschwindet. Das erwies sich für mich als unmöglich, außerdem standen fester und beweglicher Teil des Seitenruders dann viel zu weit auseinander.

    Bei den Höhenrudern sind es nur 4 Löcher pro Seite, dafür ist die Führung noch komplizierter, immerhin soll hier ein Draht durch alle Löcher geschoben werden, auch dies m.E. ein in der Praxis nicht machbares Unterfangen, selbst wenn man bei den beweglichen Teilen das Endstück noch nicht verklebt, um besser an das Gelenk von 115 heranzukommen.


    Erste Proben und Arbeiten am Seitenruder

     


    Der feste Teil des Seitenruders montiert, ein Verkleidungsblech (125) wird später den Spalt zwischen Rumpf und Ruder verdecken.

     


    Der Schlitz im beweglichen Teil des Seitenruders ist übrigens 2-3mm zu weit oben angebracht.

     


    Die drei kleinen Trimmflächen kann man separat gestalten (Teile der Ruder vom Zweitbogen lassen sich hier wegen des Farbübergangs gut verwenden) und die Mechanik der Anlenkung (je drei Teile: 1) Abdeckung, 2) Lenkstab, der in der Abdeckung verschwindet, 3) Gelenk/Zapfen am Ende des Lenkstabs, dass diesen mit der Anlenkfläche verbindet) hinzufügen.Hier ist noch die Markierung für die Abdeckung der Anlenkung zu sehen. Fotos von Originalen zeigen aber, dass diese auf dem festen Teil des Seitenruders begann.

    Hier ein Bild des Seitenruders mit eingesetzter Trimmfläche:


  • Leitwerke (2)


    Die nach hinten hin geschlossene Verkleidung des Seitenruders:



    Wie hier schon zu erkennen ist, passen auch die Höhenruder sehr gut.



    Der stehende Teil eines Höhenruders montiert und das Höhenruder zur Probe eingesteckt:


     


    Der kleine sichtbare Teil des verbindenden Gelenks musste weiß gestrichen werden.


    Auch hier wurden die Trimmflächen separat ausgeführt. Links habe ich noch den entstehenden Spalt im Höhenruder mit einem dünnen Profilstreifen versehen, dieser war aber eher hinderlich und bei eng angeklebten Trimmflächen war ohnehin nichts von dem Spalt zu sehen:


    Der Blick von unten, auch hier muss noch der sichtbare Teil des Gelenks behandelt wurden. In diesem Fall wurden schmale Kartonstreifen aus dem Zweitbogen aufgeklebt.




    Leitwerk links fertig:


     



    Die Kehlbleche 123, 125, 126 und 127 müssen vorgerundet und längs leicht „u“-förmig gebogen werden.

    An den Rändern, die auf den Rumpf geklebt werden, kann man sie von hinten mit Sandpapier dünn schleifen, das gibt dann im Übergang einen besseren optischen Eindruck.


    Das Verkleidungsblech 126 ist leider rein weiß, ein paar aufgedruckte Nietenreihen wären hier schön gewesen:

       



    Das Verkleidungsblech 127 unten:

  • Leitwerke (3)


    Auch die oftmals tückischen Verkleidungsbleche zwischen Rumpf und Leitwerk passen ausgezeichnet:


     


     


    Verkleidungsbleche 125:

     


    Mittlerweile ist der hintere Rumpfabschnitt fast fertig. Die Anlenkmechanismen für die Trimmflächen montiere ich erst in der Endmontage. Bilder der letzten Bauschritte folgen demnächst.

  • Bevor es mit den Flügeln ernst wird, also vor der Bespannung der Flügel, sollte der große Lüfter 133 unter den Rumpf. Er passt gut, ich musste ihn aber doch mit einigem Nachdruck anpressen. Geklebt wurde mit Weißleim, weil die Nähte vorne unter Spannung stehen und mit Uhu immer wieder aufklaffen würden:


      


     


     

  • Das Gerüst der Flügel (Teile 134-148) passt erstklassig zusammen, auch die beiden 2mm Stangen -statt Draht habe ich Holz genommen- lassen sich durch den Rumpf fädeln (da hatte ich meine Bedenken).

    Vorne war die Stange zunächst leicht schief, sie musste unter Aufweitung der Löcher zurecht gesetzt werden. Anschließend wurden vorne zwei auf 1mm Karton gezogene Ringe über die Stange geschoben und mit dem Rumpf verklebt, so wurde die Stange in der richtigen Position fixiert.




    Das Gerüst im Entstehen. Die Prökelnadel stellt sicher, dass die beiden Löcher für das Rohr der Bordkanone in einer Flucht sind:


    Ein Gerüst fertig:


    Anleitungsfehler

    Bei den Teilen 144c fehlt die Markierung, die darauf hinweist, dass diese auf 1mm Karton zu ziehen sind.



    Direkt an den Rumpf schließen sich die Schächte für die FAB-100-Bomben und die Radkästen an:


     


    Der im zweiten Bild sichtbare Zapfen wird nur benötigt, wenn die FAB-250 Außenlastbomben verwendet werden, er musste also noch entfernt werden.


    Das Blech 149 stellt den "Boden" der internen Bombenschächte sowie des Radkastens dar. Die beiden außenliegenden "Zipfel" sollen 90° nach oben geknickt werden. Bei Trockenproben erwiesen sie sich als sperrig einzuführen und da zu diesem Zeitpunkt feststand, dass die Bomben auf 149 geklebt werden MÜSSEN BEVOR 149 angebracht wird, wurden sie abgetrennt und mit Hilfe von je zwei Winkeln im Bombenschacht fixiert.


    Warum diese Vorgehensweise?
    Die Fächer, in die die Bomben kommen sind sehr schmal und es wäre unmöglich die Bombenhalterung 155f hier auch nur annährend sauber zu platzieren (nur die Halterung anzubringen wäre auch Wahnsinn, denn die beiden L-förmigen Zipfel, die an der Bombe überstehen und die auf 155f geklebt werden müssen, könnten AUF KEINEN FALL nachträglich verklebt werden, die Bombe blockiert jeden Zugang zu ihnen.


     


    149 zur Probe aufgelegt:


    Die fertigen Gerüste, es genügt sie aufzuschieben (leichtes Anspitzen der Holzstangen ist ratsam), sie sitzen auch ohne Kleber bombenfest:


  • Teile 155f, 172j, 173 (100kg Bomben) (4x24 + 11 = 140 Teile)


    Die Bomben sind von der Detaillierung und Passgenauigkeit her sehr angenehm zu bauen (kein Vergleich zu den FAB-100 bei der Pe-2 von Orlik) und sehen fertig fein aus, klassisches sowjetisches Design.


    Die Scheiben 173a fallen recht klein aus, außen um die Markierung herum ausstechen.


    Die Körper in der Fertigung. Beim Verbinden der Segmente können eventuelle winzige Überstände auftreten. Diese sollten zur Naht hin geschoben werden, denn diese Seite der Bomben ist später unsichtbar.


     


    Fertige Bombenkörper, Zünder liegen bereit zur Montage.




    Änderungen

    Folgende Teile in zwei Teile trennen: 155f, 173f, 173g


    Hier die schon rückseitig verklebten Halterungen (155f) und die Flossen der Bomben (173f). Bei letzeren müssen noch überstände getrimmt und Kanten nachgefärbt werden.


    Und hier die verklebten Verbindungsteile 173g, die zwischen die Flossen kommen:


    Zünder

    Die Wickeltechnik bei 172j entfiel. Einen passenden Kern aus Polysterol mit einem passenden Abschnitt von 172j umwickeln, so dass der Kern knapp1mm vorne herausragt. Auf diesem Überstand dann die Scheibe 173j mit Sekundenkleber befestigen.


     


    Baureihenfolge

    Die Halterung 173h zuerst an einer Seite von 155f festkleben, dann um die Bombe herumführen.


    Baureihenfolge

    Hinten zuerst den Zünder anbringen, dann die Stabilisierungsflossen. Letztgenannte immer stückweise ankleben, sauber ausrichten und gut durchtrocknen lassen. Immer: Eine Flosse, dann folgende Flosse und sogleich das Verbindungsstück 176g (ermöglich Korrekturen)

     

  • Weitere Schritte bei der Montage der Flossen:


     



     



    Den vorderen Zünder zuletzt einkleben:


     


    Von hinten sieht es nicht perfekt aus, aber das ist später unsichtbar:



    Zwei FAB-100 auf dem Blech 149:



    Die Probe zeigt wie eng es hier zugeht, das Aufkleben der fertigen Bomben auf 149 vor dessen Montage ist wirklich der einzige sinnvolle Weg:




    Und verklebt (Die Rumpfhülle ist nur aufgelegt, es sieht so aus, als würde sie erstklassig passen):


  • Servus,


    Es ist schon ein wenig her, daß ich das Modell gebaut habe (und ich krieg jedes Mal beim lesen dieses Bauberichts ein schlechtes Gewissen, daß ich dir versichert hatte, das Modell wäre problemlos zu bauen ;)) - aber soweit ich mich erinnere, gehören die weißen Flächen in diesem Bild ausgeschnitten. Zumindest, wenn man das Fahrwerk wie vorgesehen einbaut. Aber so wie ich das verstanden habe, ist der Plan, das Modell im Flugzustand darzustellen, oder?


    schöne Grüße,

    Rene

  • Hallo Rene,


    wie Du sagst, im Flugzustand macht es nichts. Ich klebe da die Teile 151 einfach stumpf auf, nachdem ich deren Zapfen weggeschnitten habe.


    Das Modell ist insgesamt sehr sauber konstruiert, ich sollte halt vorausschauender bauen.


    In den nächsten Tagen soll die Bespannung der Tragflächen drauf kommen. Die Querruder -so sie beweglich werden sollen- müsste man wohl vorher anbringen, aber da den Draht im Blindflug durch 5 Löcher zu fädeln? Wahrscheinlich werden sie separat aber starr.


    Zaphod

  • Lange ist der letzte Eintrag her und das hat seinen Grund. Mit den Tragflächen bin ich nicht gut zurecht gekommen und das Ergebnis ist optisch nicht ansprechend.


    Aber der Reihe nach:


    Teile 153-160 (Tragflächen: Bespannung, Querruder, Fahrwerksgondeln) (106 + 17 = 133 Teile)


    Zuerst die inneren Abschnitte 153 vorbereiten, d.h. die aufgedruckten Klappen der Bombenschächte, sowie die zwei Schlitze im Bereich des Radkastens ausschneiden. (Durch diese beiden Schlitze kommen die den Radkasten vorne und hinten abschließenden 1mm Profile im Flügelgerüst, damit ist die Lage dieser Teile exakt vorgegeben).

       




    In der rechten Tragfläche zusätzlich das Loch für den Lüfter (?) 156 schneiden.



    Die Lasche zum Hauptflügel sollte in ihrer Mitte gemäß der Tarnbemalung gefärbt werden, um Blitzer zu vermeiden.



    Die Landeklappen bleiben bei mir geschlossen, weil ich die Il-2 im Flug darstelle, sie sollten aber trotzdem ausgeschnitten und die schwarze Umrandung zum Flügel abgeschnitten werden. Wenn man sie dann mit Hilfe von Laschen minimal versetzt wieder anklebt, sieht es besser aus.


       


    Die Kanten, die an die Rumpfunterseite geklebt werden, wurden mit feinem Schleifpapier dünner geschliffen.

  • Die Montage der Innenflüge gestaltete sich problemlos, angeklebt wurde zuerst unten, weil hier auch durch die beiden Schlitze eine klare Position vorgegeben war:
       


    Der Vordruck an der Rumpfunterseite kommt allerdings nicht hin, hier musste übermalt werden:



    Auch aus der Nähe ein guter Anblick, die Rundung vorne ließ sich problemlos ausführen (bei der eigentlichen Tragfläche dann nicht mehr), der Übergang zum Rumpf ist ausgezeichnet:
     



     



    Abgeschlossen (das letze Mal, das ich einen zufriedenen Blick auf den Vogel warf):

  • Die eigentlichen Tragflächen 154 nach dem Kantenfärben mit größter Vorsicht und Geduld über Rundhölzern formen. Hier treten sehr leicht Knitterungen auf, der Karton ist sperrig.

    Mit Anfeuchten konnte ich da nichts richten, im Gegenteil, das führt zum Verlust einer Tragfläche:



    Hier müssen außerdem mit Hilfe einer beigegebenen Schablone die Löcher für die Rohre der Maschinenkanone eingezeichnet und danach ausgestochen werden.

       




    Außerdem muss die kleine rechteckige Fläche, aus der später das MG ragt, ausgestochen werden. Hier ist es erforderlich, innen einen Kasten zu hinterkleben   


    Mit dem Aufziehen der Flügel kam ich nicht zurecht. DAs ist alles sehr passgenau, aber eben auch ohne die geringste Luft konzipiert. Ich habe wieder zuerst die Unterseite angeklebt. Da es mir nicht gelungen war, die Flügelvorderkante stark genug zu runden, musste ich die Oberseite ohnehin schon recht kräftig nach hinten ziehen - die exakte Konstruktion sorgte aber dafür, dass die Oberseite zur kurz kam, wenn nicht kräftig gezogen wird und das alles in einem Wettlauf mit dem abbindenden Uhu.

    Am Ende drückten sich einige Spanten deutlich durch:





    Zu allem Überflüss geriet mir auch noch Kleber auf die innere Tragfläche der anderen Seite und ließ sich nicht mehr sauber abnehmen:

     

  • Hallo Henryk,



    schwer zu sagen, ich nehme immer einen Pinsel Stärke 0 und fahre von hinten leicht über den Karton. Mit Halinski und HMV-Karton klappt das, sogar bei älteren GPMs hat es hingehauen.


    Herzliche Grüße


    Zaphod

  • Hallo Zaphod,das Problem mit den durchgedrückten Spanten kenne ich auch.Ich habe mit dem Bekleben der Spanten mit Restkarton allerdings gute Erfahrungen gemacht.Geht doch vorwärts mit dem Fliegerchen!


    Viele Grüsse!


    Steffen

  • Bei der linken Tragfläche ist nicht nur der Kasten, der den Schacht für die Hülsen der Maschinenkanone blitzersicher macht, zu hinterkleben, sondern auch ein Landescheinwerfer zu improvisieren:

     




    Leider gelang es mir ebensowenig diese Tragfläche sauber anzubringen, wie zuvor die rechte, insbesondere im Bereich der Querruder ergab sich eine beklagenswerte Berg- und Talbahn, die mühsam mit nachträglich eingebrachten Kartonstücken ausgebessert werden musste. Nachbauern würde ich raten, hier vor der Montage der Tragflächenhülle Kartonstreifen einzuziehen.

       




    Das Ergebnis ist eher unterwältigend:


     



    Aber zum Glück soll der Flieger ja aufgehängt werden, womit die Unterseite in den Fokus rückt und da macht sich vor allem die Sektion mit den Bomben gut:


  • Die Querruder 154 c-e ließen sich wieder nicht beweglich gestalten, einen sehr dünnen Draht durch 6 Löcher zu fädeln, die exakt aufeinanderliegen müssen, ohne dass man hier nachsteuern kann, ist mir nicht gegeben.


     



    Die Trimmflächen an den den Querrudern wurden wieder abgetrennt und mit Lenkmechanismus als separate Teile ausgeführt. Sie sollten aber erst in der Entmontage angebracht werden.


    Was immer gut gelingt, sind aufgetropfte Positionslichter:

      



      

  • Fahrwerksgondeln 158, 159


    Die Optik an der Unterseite wird entscheidend durch die Fahrwerksgondeln geprägt, die bei der Il-2 wie bei einem zweimotorigen Flieger angelegt sind, um im Rest des Flügels Waffenzuladungen anbringen zu können.



    Bei eingezogenem Fahrwerk entfallen die Dreiecke 158b-158g, von Teil 158 wird nur 158a benötigt


    Aus den Teilen 158a sowie 159 c-g eine Einheit erstellen und diese dann unter den Flügel kleben. Wenn die Flügelunterseite plan ist, wird die Gondel ausgezeichnet passen.

    Die Teile 159e/159c,d, 159f/159g jeweils mit einer passend eingefärbten Lasche aus dünnem Papier hinterkleben. Das stärkt die Verbindung entscheidend.


       




    Wie diese Bilder zeigen, passen die einzelnen Segmente exzellent aneinander, aber ohne die hinterklebten Laschen würde das beim Anbringen, wo doch noch geschoben und Druck ausgeübt werden muss, niemals halten.


    Die Gondeln montiert:


     



     




    Wie diese Bilder zeigen, wurde auch schon Teil 162, die Hydraulik des Fahrwerks, eingebaut. Diese mühe hätte ich mir allerdings sparen können, denn bei geschlossenen Klappen sieht man von der ganzen Herrlichkeit nichts mehr.

  • Dann wird es kniffelig, nach vorne hin werden die Gondeln durch die Teile 159-159b geschlossen. Die Teile 159 MÜSSEN dabei vor 159b und 159a angebracht werden.


     


    Das oben im Bild sichtbare Teil 159 war im Originalbogen wieder falsch eingefärbt bzw. seitenverkehrt, aber wie erste Passproben zeigten, kamen auch die Korrekturteile nicht hin. Letztendlich habe ich die Originalteile auf ein entsprechend farbiges Teil des Zweitbogens gelegt, die Ränder mit einem Bleistift umfahren und dieses dann ausgeschnitten. Die immer noch vorhandenen Überstände wurden durch mehrmaliges Anhalten und Trimmen nach Augenmaß beseitigt.


    Goldel links aus der Nähe, bevor 159-159b montiert werden. Es ist ratsam, die Gondel vorne/oben nicht stumpf zu verkleben, sondern dünne Laschen zu hinterkleben.



    Auch an 159c kommen dünne Laschen für 159



    Nach dem Trocknen das Ganze so gut es geht rund biegen und dann 159b sowie abschließend 159a stumpf aufkleben.


     



     


    Das Ergebnis ist durchaus annehmbar, mit Ausnahme der Teile 159 ist die Konstruktion als sehr gelungen zu bezeichnen. Ohne Zweibogen als Farbreserve hätte ich 159 allerdings nicht so hinbekommen können.

  • Bevor die Klappen des Hauptfahrwerks (Teil 160) eingebaut werden können, müssen zuerst die Teile des Hauptfahrwerks, die auch im Flug sichtbar sind, angebracht werden:


    Teile 161-163 (Hauptfahrgestell) (73 + 9 = 82 Teile)

    Das eigentliche Gestell 161 ist bedeutend zu lang, um in die Fahrwerksgondel zu passen. Wahrscheinlich zog der untere dünnere Teil von 161e in den dickeren ein. Jedenfalls muss hier deutlich gekürzt werden (1cm).


    Hier sieht man die Teile 161 und 163 (das Rad) in Vorbereitung:

    Bei dem kreuzförmigen Teil 161h habe ich noch eine Lage Karton eingezogen, um seine Stabilität zu erhöhen.



    Zum Rad ist nicht allzuviel zu sagen, es entsteht in der bewährten Scheiben & Schleifen-Methode


     


     



    Aber zur Aufhängung des Rades ist einiges zu sagen:


    Die Vorstellung, das aus dünnem Papier zu fertigende Teil 163g hier als Achse durchzuschieben und dann noch oben durch zwei winzige Löcher in 163g die (VIIIIIEL) zu dicken Enden von 161d einzuschieben, ist schlicht absurd. Auch die Idee 163g durch das Umkleben von 163h zu stabilisieren, bringt wenig. Das ganze Gewicht der Maschine ruht auf dem Übergang von 163g zum Rad, das kann nicht gutgehen.

    Mir konnte das egal sein, weil die Maschine im Flug dargestellt wird, aber ansonsten würde ich 161g und 161h weglassen und einen u-förmig gebogenen Draht, um den dann 161d gewickelt wird, als Alternative ins Auge fassen.


    Zum Teil 161:



    161d soll in Wickeltechnik erstellt werden und das ist (wie üblich bei dieser „Technik“, zu der mir einige besser nicht niedergeschriebene Adjektive einfallen) UNMÖGLICH. Selbst bei engster Wicklung fällt 161d viel zu dick aus, ein Abschnitt von 5mm muss entfernt werden. Auch nach unten fällt 161d so dick aus, dass es NIEMALS in die winzigen Löcher von 163g passt und damit ist die gesamte Radkonstruktion gescheitert.



    161d, das weiße Teil, ist durch dünne Striche in drei Felder unterteilt - zwei (!) dieser Felder müssen weg, sonst ist 161d zu dick



    Fertig und passend gekürzt ergibt das eine kompakte und optisch ansehnliche Einheit:

  • So sieht dann das eingeklebte Rad aus:





    Ein kurzer Blick auf Teil 162, das dann entfallen konnte:



    Im eingezogenen Zustand knickte dieses Teil in dem Gelenk, dass es in einen kürzeren und einen längeren Abschnitt einteilt, ein.


    Man kann hier zwei dank Kartonkern sehr stabile Teile erstellen:


     


    Das Ganze passt auch geknickt also im eingefahrenen Zustand gut in die Gondel, ist aber eben überflüssig, deswegen hier keine weiteren Anmerkungen.

  • Denn jetzt ging es an die Klappen 160.


    Die je vier rechteckigen Laschen, mit denen die Klappen an die Gondeln geklebt werden sollen, sind nur im Wege: abtrennen.

    Die innere Struktur macht die Klappen bretthart. Da sie recht mühsam an die Aussparungen in den Fahrwerksgondeln angepasst werden müssen, sollte alles, was später nicht sichtbar ist, entfallen.


    Erste Klappe im Rohbau, noch mit Laschen:



    Das Innenleben:



    Abgespeckte Version, innen nur noch mit den dünnen Streifen, die von hinten die Klebenähte der Klappen stabilisieren:


    Eine Passprobe, hinten muss noch leicht gekürzt werden, in der Mitte sieht man schon: das passt so niemals glatt an die andere Klappe, da muss erheblich beschnitten werden.



    Damit die Klappen mehr Halt haben, wurden Laschen hinterklebt:



    Nahaufnahmen im geschlossenen Zustand:

     



    Fast fertig:



    Links sieht man, dass die Aussparung für das Rad keine längssymmetrische Form angenommen hat. Dies ist eine Folge der Verschmalerung, die ich vornehmen musste, die Klappen waren knapp 2mm zu breit, um in der Mitte sauber zu schließen.


    Damit waren die Arbeiten soweit vorangetrieben, dass nun die Kehlbleche 157 sowie die Heirat der beiden Rumpfhälften anstanden.

  • Hallo Rene,


    der Bogen bietet hierzu eine große Auswahl.

    Ich habe mich im Internet schlau gemacht, da wird betont, dass die Il-2 immer nur einige der möglichen Bomben/Raketen dabei hatte, weil sonst die Leistung zu stark abfiel.


    Grundsätzlich galt wohl:

    a) Bomben ODER Raketen (letztgenannte hatten auch einen vergleichsweise kleinen Sprengkopf und galten als wenig effizient)

    b) Die wenigen Il-2, die die ganz schweren Bordkanonen in Gondeln unter den Tragflächen führten, konnten sonst nichts mitnehmen (Diese Bordkanone erwiesen sich als so schlecht zu handhaben bzw. waren so ungenau, dass man den Versuch bald abbrach)


    Ob die Gestelle für die Raketen immer dran waren, habe ich nicht rausgefunden. Ich habe sie samt Raketen weggelassen.


    Die effizienteste Waffe der IL-2 waren kleine Streubomben, die in den Bombenschächten untergebracht waren. Leider bietet der Bogen diese Option nicht (naja 192 Streubomben bauen wäre auch nicht so spannend).


    Wikipedia dazu:

    Quote

    To compensate for the poor accuracy of the Il-2's bombsight, in 1943, the Soviet Command decided to use shaped-charge armor-piercing projectiles against enemy armored vehicles, and the PTAB-2.5-1.5 SCAP aircraft bomb was put into production. These small-calibre bombs were loaded directly into the bomb bays and were dropped onto enemy vehicles from altitudes up to 100 metres (330 ft). As each Il-2 could carry up to 192 bombs, a fire carpet 70 metres (230 ft) long and 15 metres (49 ft) wide could cover the enemy tanks, giving a high "kill" probability.


    Generell war die Zielgenauigkeit schlecht und die Wirkung gegen geschützte/gepanzerte Ziele überschaubar, es ist wohl doch viel Mythos an der Il-2:


    Quote

    The main problem with the Il-2 was the inaccuracy of its attacks.[citation needed] Towards the end of war, the Soviets were able to concentrate large numbers of Shturmoviks to support their main offensives. The effect, however, was often more psychological than actual physical destruction of targets, particularly against dug-in and armored targets.[citation needed] In the 9 June offensive in the Karelian Isthmus in Finland, the Finnish anti-aircraft forces were far too few in number to counter the armadas of Pe-2 and Il-2, but they quickly found that the Il-2 attacks generally missed their marks widely, particularly with bombs.[citation needed] While some attacks against large unprotected targets such as horse and truck convoys and railyards had devastating results, attacks against dug-in point targets were usually ineffective.[citation needed] The frequent duels between dug-in 20 and 40 mm AA guns and Il-2 attackers never resulted in the complete destruction of the gun, while many Il-2s were brought down in these attacks.

  • Die vorderen Kehlbleche sind die letzten Teile, die montiert werden, bevor beide Rumpfhälften verbunden werden.


    Die Kehlbleche 157 passen mäßig. Es ist eine sehr gute Idee, Rumpf und Tragflächen durchgehend einzufärben, denn die hinteren Abschnitte passen gar nicht, da wären ansonsten an beiden Seiten weiße Streifen von bis zu 2mm Breite stehen geblieben.


    Hier sieht man es kaum, aber das Kehlblech hatte sich so verkrumpelt, dass ich vom Zweitbogen die farbige Lage abgehoben und vorsichtig drübergeklebt habe:

     


    Auch links keine glatte Montage:



    Die hinterklebte Lasche ist überflüssig, die Kehlbleche sollen sich deutlich überlappen.



    Man kann auch schon die beiden schwarzen Linien sehen, die die Begrenzung des hinteren Kehlblechs darstellen.



    Aber das kommt überhaupt nicht hin:



    An der hinteren Kante muss angepasst werden:



    Das Kehlblech überragte sein hellblaues Pendant an der Unterseite deutlich, hier wurde bereits erheblich beschnitten:

  • Teil 156 ist wohl ein weiterer Lüfter. Die Gitter können ausgeschnitten und einem geätzten Gitter hinterklebt werden. Allerdings sollte sich dieses aus Stabilitätsgründen über die gesamte Länge des Teils erstrecken. Teil 156d –wohl der Lufteinlass, ist weiß, sicherlich ein Druckfehler, es sollte in Khaki nachgebildet werden.


     



     

  • Zwischendurch wurden die Klappen der Bombenschächte erstellt, deren Montage und spätere Anbringung erwies sich als problemlos:




    Teile 164-165 (Kanzel und Antenne) (17 + 4 = 21 Teile)Alles passgenau, aber das übliche Gefummel, wenn man Plastikscheiben einigermaßen zurechtbiegen und möglichst sauber hinterkleben muss. Beim hintersten Segment wurde auf die drei kleinen „Fensterrahmen“ in grau dankend verzichtet und diese abgetrennt.

    Konstruktionsseitig war es keine gute Idee, beide Seiten der Kanzelteile auf dünnem papier zu drucken, die nach außen zeigende grüne Seite hätte besser aus stabilem Karton bestanden.





    Das Loch für die Antenne wurde durch alle Schichten vorgebohrt, die Antenne mit einem unten leicht überstehenden dünnen Draht als Kern wurde mit Sekundenkleber fixiert. Die Antenne aus gezogenem Gussast kommt erst dran, wenn die IL-2 an der Decke hängt.



    Die beiden stehenden Teile der Kanzel montiert:

     


    Und die Pilotenkanzel angebracht, das war zu eng konstruiert, die Überstände an den Seiten unten ließen sich nicht komplett auf den Rumpf kleben.

     




    Der hinterste Abschnitt der Kanzel war widerborstig. Er musste zunächst an einer Seite mit Sekundenkleber bombenfest in Postion gebracht werden:

    Wie man sieht, musste auch zuvor das Heck-MG angebracht werden. Es wurde ebenfalls mit Sekundenkleber in seiner Gabel fixiert



    Abschließend konnte die andere Seite angeklebt werden:

  • Die Antenne, ihre Manschette wurde erst geschlossen und dann von oben aufgefädelt, das ging sehr gut:



     



    Und Bilder von der Montage des Heck-MG:


    Der Schlitten, auf dem das MG zu schwenken war - wenn der nicht wirklich sehr leichtgängig war, war die Schwenkgeschwindigkeit sicherlich unzureichend.


    Der Munitionsgurt mit Sekundenkleber am MG fixiert



    Das MG in Position, für eine exakte Ausrichtung hätte der Munitionsgurt noch gekürzt werden müssen.


    Nochmal mit Kanzel:



    Und GEsamtansichten:

     

  • Teil 167, S29 (Bordkanonen und MGs) (4 + 6 = 10 Teile)

    Die Rohre aus metallic gestrichenem Karton rollen und innen mit Draht bzw. einem Polysterolröhrchen stabilisieren


    Die MG-Läufe:


    Die Rahmen für die Bordkanonen, hier noch mit einem experimentellen Lauf:


    Die endgültigen Läufe:




    Vorgehen bei der Montage: Zuerst den Lauf mit Sekundenkleber einkleben, dann die "Manschette" überstülpen.


    Die Manschetten passten sich nur mäßig der Flügelvorderkante an, was daran liegt, dass ich diese nicht angemessen biegen konnte. Unter Druck verformten sie sich oben, seitlich wurde an einer Stelle mit dem passend zurechtgeschnittenen Teil vom Zweitbogen (nur die dünne Schicht mit dem farbigen Druck) nachgebessert.


     


    Teil 168 (Schienen für Raketen)

    Ich konnte nicht feststellen, ob diese Schienen auch anzubringen sind, wenn die Raketen weggelassen werden, sie entfielen daher

  • Zur Endmontage gehörte dann auch die Anbringung der Trimmklappen:


    Vorbereitung der Anlenkung der Trimmklappen an der Querrudern:

    Eingesetzte Trimmklappe mit Aufnahme des Anlenkstabs:


      



    Das fertige Ensemble, der Stab aus Polysterol wurde an seinem Ende leicht verjüngt, um gut in die Aufnahmehalterung zu passen:


    Und am anderen Querruder:

     



    Das Ganze ließ sich dermaßen problemlos herstellen, dass man nur jedem Hersteller empfehlen kann, derartige Baugruppen in das Modell einzubeziehen.

  • Jetzt waren auch die Auspuffrohre an der Reihe. Da ich die weißen Flächen am aufnehmenden Kasten im übermalt hatte, um Blitzer zu vermeiden, wurde es ein ziemliches Gefummel. Es entspricht wohl auch nicht der Originalform, aber zu mehr konnte ich mich hier nicht aufraffen:


     




    Der hier noch fehlende Propeller musste übrigend festgeklebt werden, das vorgesehene Patent führte dazu, dass immer ein zu große Spalt zwischen Propeller und Rumpf blieb.


    KLeinteile (+ 5 Teile)

    Das Pitotrohr wurde aus einem Polysterolröhrchen geschnitten und metallic bemalt. Verklebt wurde es im Flügel mit Sekundenkleber

     


    Der kleine Drahtbügel oben am Seitenruder entstand aus 0,3mm Draht


    Die Antennendrähte wurde aus gezogenem Gussast gefertig, sie werden erst angebracht, wenn der Flieger hängt.

  • Damit war der Bau dann nach 5 Monaten abgeschlossen.


    In Summe eine sehr gute Konstruktion, was schlecht aussieht, geht auf meine Kappe, nur der Karton ist m.E. etwas störrisch und wenn man die Il-2 neben meinen anderen sowjetischen Fliegern sieht, merkt man, das

    s die Farben recht poppig ausfallen: