Obelix, der große Gallier

  • N' Abend Kartonfreunde!

    Vor einiger Zeit hatte ich mir den kleinen Asterix gebaut, HIER geht's zum Baubericht. Nun hat der Kleine Sehnsucht nach seinem großen Freund bekommen. Was soll man da machen? Damit er nicht mehr so alleine in der Vitrine rumsteht, habe ich mich nun also "wild" entschlossen, den dicken Obelix auch noch zu bauen. Natürlich in der Größe passend zum Asterix. Also wurden die Modellseiten mit der Druckereinstellung "2 Seiten auf ein Blatt", auf 160 Gramm Papier, ausgedruckt. Mit dieser Einstellung wird er nur noch max. 46 cm groß (habe ich beim Bau des Asterix gelernt). Im Originalmaßstab würde er 65 cm groß werden.


    Die Teile sind auf 43 Seiten verteilt, bei mir sind es also immer noch 22 Blatt. Als "Bauanleitung gibt es wieder nur die Ansicht im Pepakura Viewer.
    Im ersten Arbeitsgang steht auch bei dem Dicken erst mal wieder eine "Behandlung" mit meiner bewährten Haarspray-Methode auf dem Plan.

    Das werden sicherlich auch wieder 5 Durchgänge, hatte ich bei Asterix auch so gemacht.


      


    Wenn es dann an den Anschnitt geht, melde ich mich wieder.

    Bis dahin viele Grüße Jürgen

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  • Moin Jürgen...

    Da wird sich Asterix sicher freuen. :thumbup:

    Ich mich auch und zwar auf Deinen Baubericht. :thumbsup:

    Gruß, Renee

    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • N' Abend Kartonfreunde!

    Die ersten Schnitte sind getan! Obelix hat ein paar "Schuhe" bekommen. Die Bauerei ging so flott von der Hand, das ich ganz vergessen habe Bilder von den wichtigsten Zwischenschritten zu machen. Ist aber auch nicht schlimm, der Aufbau und die Zusammenbauerei der "Schuhe" war identisch mit den Galoschen vom Asterix. Allerdings hat der Dicke etwas größere Füße, möchte ja wohl auch sein, bei seinen Körpermaßen!


    Hier sind die "Treterchen"


    Auch hier habe ich wieder eine "Einlegesohle" aus Karton zur Verstärkung eingeklebt. Natürlich bekommt er auch wieder etwas "Ballast" in die Schuhe, das mache ich aber erst ganz zum Schluss.

    Die Körperbauerei scheint etwas schwieriger zu werden als bei seinem kleinen "Bruder". Der Asterix bestand ja aus mehreren Baugruppen, die einzeln gefertigt werden konnten, egal in welcher Reihenfolge. Erst zum Schluss wurden die zusammengeklebt.

    Beim Obelix besteht der ganze Körper aus einem Teil. Das wird, bei der Größe, sicherlich etwas komplizierter bei der Handhabung. Na, wir werden sehen.

    Um den Überblick nicht zu verlieren habe ich mir zusätzlich noch mal die Ansicht mit den ganzen Seiten auf A4 ausgedruckt und durchnummeriert. Macht sich bestimmt besser.



    Demnächst geht es dann mit dem Körper weiter, bis dahin viele Grüße


    Jürgen

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  • N'Abend Kartonfreunde!

    In diesem Durchgang will ich über die "Produktion" der Beine berichten. Vorher noch ein paar Worte zu meiner Arbeitsweise. Um den Überblick zu behalten habe ich auch hier wieder (genau wie beim Asterix) die Teileseiten noch mal auf Normalpapier ausgedruckt und die einzelnen Teile durchnummeriert. Erst dabei ist mir aufgefallen, das ich beim ausdrucken der (richtigen) Teileseiten die Druckereinstellung ohne Knicklinien gewählt hatte. Ist nun aber nicht mehr zu ändern, muss ich eben mehr auf den Plan schauen und vergleichen. Geht auch. Hat vielleicht sogar den Vorteil, das der Gesamteindruck durch die (jetzt nicht mehr vorhandenen) Linien nicht so sehr gestört wird.


     

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  • Der Bau der Beinchen war etwas schwierig, weil die Teile in der "Anleitung" nicht so richtig zu erkennen waren. Aber, wenn man den Asterix schon mal gebaut hat ist das auch ohne weiteres machbar.

    Hier ist auch schon das linke Bein(chen), von oben und von unten:


      

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  • Einmal "Probe" stehen! Das rechte Bein ging genau so, hat fast die gleiche Form wie das linke.


     


    Fertig, aber noch nicht mit den Schuhen verklebt:


    Das war's für heute, bis demnächst, viele Grüße


    Jürgen

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  • Tach Kartonfreunde!

    Das "Fahrgestell" vom Obelix is' zusammengebaut, das heißt, die beiden Beine sind miteinander verbunden. Stimmt eigentlich auch nicht, zwischen den Beinen gibt es schon noch ein ziemliches Stück Körper. Beim Auto würde man wohl sagen, das Dingens hat einen ordentlich breiten Radstand.


      

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  • Beim Bau des Asterix hatte ich mal geschrieben, man braucht lange und schlanke Finger.

    Bei der Größe der Teile vom Obelix braucht man besonders lange Finger, gilt wohl zumindest für den Körper.


      

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  • Nach dem Zusammenfügen des "Hosenboden" geht es jetzt erst mal an die Vorbereitung der Teile für den Rest der Hose. Also Teile suchen, rillen, ausschneiden, nummerieren und Kanten färben.

    >> so sehen die einzelnen Teile alle aus, variieren nur etwas in Größe und Lage der Knicklinien!


    Demnächst geht's dann wieder weiter.


    Gruß Jürgen

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  • N' Abend Kartonfreunde,

    Das war heute eine "runde Sache"! Die Hose ist fertig geworden. Modellbauerisch kein Problem, nur die Handhabung der großen Teile ist etwas schwierig. Bei der Bauweise hatte ich erst überlegt, die einzelnen Teile zu Ringen zusammenzukleben und dann mit dem Unterteil zu verbinden. Habe mich dann aber doch entschieden, die Segmente einzeln zu verbauen. Dabei habe ich vorn, in der Mitte angefangen und dann abwechseld links und rechts weiter gearbeitet. Geht so wohl auch am besten.


     

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    Edited once, last by Jürgen.W ().

  • Die "Buchführung" wurde auf den aktuellen Stand gebracht, d.h. ich habe auf dem Plan alle schon verbauten Teile abgestrichen!


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  • Im letzten Arbeitsgang für heute, habe ich die Teile für die "Bauchbinde" vorbereitet.

    Auf dem ersten Bild die Teile für den Gürtel, auf dem anderen die "Gürtelschnalle" und noch ein paar "Beschläge" zur Verschönerung!


     


    Damit geht es aber (wahrscheinlich) erst morgen weiter.

    Bis dahin viele Grüße

    Jürgen

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  • N' Abend Kartonfreunde!

    Bevor ich wieter von meinem Obelix berichte, erst mal ein Danke für die vielen :thumbup:. Das motiviert ja doch ganz schön zum weiterbauen.

    Wie schon mal gesagt / geschrieben erfordert die Größe der einzelnen Teile doch jede Menge "Probeanhaltungen" um den Dicken richtig in den Griff zu bekommen, bevor der Kleber aufgebracht wird.

    "Langfinger" sind hier also absolut im Vorteil.


    Jetzt wieder zur Bauerei:

    Heute ist die "Gürtelschnalle" fertig geworden.

    Dazu gibt es nicht viel zu sagen, hier die Bilder der einzelnen Arbeitsschritte:


     


     

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  • Die "Schnalle" is' an ihrem Platz und die ersten beiden Gürtelteile, links und rechts, sind auch schon angebaut.

    Wie man sieht, musste ich für die Bauerei meinen Basteltisch verlassen und auf einem Hocker weiter arbeiten. Bei der Größe von dem Dicken müsste ich sonst stehen, und das ist dann ja doch nicht grade "altersgerecht".


     


    Die restlichen Teile für den Gürtel liegen schon in Bereitschaft.


    Ich werde dann wieder berichten.


    Viele Grüße Jürgen.

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  • Tach Kartonfreunde!

    Und wieder ist eine "Ausbaustufe" abgeschlossen, die "Bauchbinde" ist fertig geworden. Wie oben schon mal gesagt, modellbauerisch kein Problem, aber lange Finger würden hier die Arbeit sehr erleichtern. Wegen der vielen Faltungen / Knickungen kann man bei den Gürtelteilen kaum mit einer Pinzette oder anderen Hilsmitteln arbeiten, es bleiben wirklich nur die Finger.

    Es ist aber "Licht am Ende des Tunnels" zu sehen, denn, das waren wohl auch die größten Bauteile (in Länge und Breite) bei dem Dicken.


    Ein paar Bilder:


     


    Die "Beschläge" wurden bei jedem Segment gleich mit eingearbeitet.

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  • Die Hose ist doch noch nicht ganz fertig, oberhalb der Bauchbinde gibt es noch den "Hosenbund".

    Hier sind schon die vorbereiteten Teile:


    Da werde ich morgen berichten können, hoffe ich.


    Gruß Jürgen

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  • Tach Kartonfreunde!

    Erst mal eine "Klarstellung": ein Hosenbund ist neutral?(, habe ich grade im Internetz gelernt.

    Darum sagt man zu einem Hosenbund auch nicht > der Hosenbund, sondern das Hosenbund!!!


    Also, Überschrift zu diesem Beitrag:

    Das Hosenbund ist fertig geworden!

    Zur Bauerei: der das Hosenbund besteht aus zwei "Bauteil-Ring-Lagen". Durch diese beiden Ringe bekam der Körper von dem Dicken jetzt erst einen fast runden Querschnitt und auch eine ziemlich große Formstabilität.



     

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  • Weiterhin, gab es noch die ersten Stücke "nackter" Haut. Auch erst mal wieder nur eine "Lage", also rillen, ausschneiden und Kanten färben.



     

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  • Bevor es mit dem Körper weiter geht, werde ich mich jetzt erst mal mit den Armen beschäftigen.

    Vorbereitet sind schon die Teile für die rechte Hand.



    Ich melde mich dann wieder.


    Gruß Jürgen

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    Edited 2 times, last by Jürgen.W ().

  • N' Abend Kartonfreunde!

    Wieder ist eine "Baugruppe" fertig geworden, die rechte Hand!

    Hier nun der Werdegang:

    Als Nr. 1 kamen die Finger an die Reihe.


     

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  • Der nächste "Bauabschnitt", der zugehörige Arm, ist auch schon vorbereitet.



    Ich melde mich dann wieder.

    Viele Grüße Jürgen

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  • N' Abend Kartonfreunde!

    Die "Baustelle" rechter Arm ist fertig. Das ging recht flott, darum habe ich auch keine "Zwischendurch-Fotos" gemacht.

    Bei der Bauerei habe ich, genau wie beim Körper, die einzelnen Lagen nicht als fertige Ringe aufgeklebt sondern von der jeweiligen Lagenmitte aus Stück für Stück (Falz für Falz) verklebt. Das ist wegen der vielen Knicke wohl wirklich die beste Variante, glaube ich.


    Heute also nur zwei Bilder vom fertigen Arm:


     


    Nun bin ich gespannt, ob das mit dem anderen Arm auch so gut geht.

    Ich werde berichten.


    Viele Grüße und bleibt gesund,


    Jürgen

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  • N' Abend Kartonfreunde!

    So, nun ist es passiert?(, der zweite Arm ist auch fertig:D!


     


    Obwohl die beiden Arme äußerlich fast gleich aussehen, gab es doch große Unterschiede bei den jeweiligen Abwicklungen. Beim rechten Arm waren eigentlich nur mehrere "Ringe" übereinander zu kleben, dagegen waren es beim linken etliche spiralförmig zusammengesetzte Teile. Das war eine ganz schöne Fummelei. Vor allen Dingen musste man da in der "Bauanleitung" sehr oft die Ansichten drehen und wenden um den Verlauf der Abwicklung erkennen zu können. Das trifft auch für die Hände zu.

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  • Damit ist für heute auch schon wieder schluss!

    Jetzt schon mal ein "Probeliegen" aller fertigen Teile und einen Blick in die "Buchführung".


     


    Die Schuhe werde ich wohl erst ganz zum Schluss anbringen, die würden bei der weiteren Bauerei sicherlich stören oder sogar wieder abbrechen.

    Also, geht es demnächst mit der "Montage" der Arme weiter.


    Bis dahin, viele Grüße und bleibt gesund,


    Jürgen

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  • N' Abend Kartonfreunde!

    Mein Obelix sieht jetzt schon fast wie ein "Mensch" aus, im sind ein paar Arme gewachsen!

    Bei der "Montage" hatte ich mich entschieden, erst die Brust- und Rückenteile anzukleben. Das sind, nach meiner Nummerierung, die Teile 28-1 und 30-1.

    Die Teile 28-2 und 28-3 sind dann die "Schultern", die kommen später.


     

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  • So sieht der Dicke jetzt aus:



    Das Einsetzten der Arme war doch recht problematisch. Man musste ständig mit beiden Händen arbeiten und hatte trotzdem kaum die Möglichkeit die Klebestellen von beiden Seiten zu erreichen. Genauer gesagt, mit einer Hand musste der Korpus gehalten werden und mit der anderen musste die Klebestelle "bedient" werden.

    Dat Dingens is' doch ganz schön unhandlich, und dabei baue ich den Burschen ja noch nicht mal in seiner richtigen Größe!

    Zur Sicherung/Verstärkung der Klebestellen habe ich noch einige Papierstreifen in Arme und Körper geklebt.

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  • Wie in dem obigen Bild vielleicht zu erkennen ist, hat der Obelix eine etwas eingefallene Brust. Da haben sich irgendwelche Spannungen ausgeglichen, keine Ahnung wo die herkommen.

    Danit der Junge nicht so "krank" aussieht, habe ich ihm noch ein vorgeformtes "Brustbein" aus dickem Karton eingesetzt. Nun sieht er wieder etwas "gesünder" aus.


     

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  • Demnächst geht es dann mit dem "Oberdeck", also Schulter, Hals und Kopf weiter.



    Ich melde mich dann wieder.

    Viele Grüße und bleibt gesund

    Jürgen

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