VW Kübel Typ 181, Dakar 1981, skaliert auf 1:39 von racepaper

  • Liebe Kartonmodellbauer,


    ich wünsche zunächst noch ein gutes Neues Jahr!


    Pünktlich zum Start der diesjährigen Dakar 2021 hat uns Volker Preikschat noch einen Klassiker kreiert:


    einen Standard VW Kübel Typ 181, Dakar 1981 in 1:43 in feuerrot, Fahrer Claude Miroux und Copilot Jean-Pierre Terrasse die für einen Motorradfahrer die Ersatzteile an Bord hatten.

    Infos dazu findet man auf http://www.dakardantan.com/par…e,volkswagen+181,148.html



    Der Download für den Modellbaubogen ist zu finden auf Volkers racepaper Homepage unter Rallye / Dakar History.


    Weil mich der Kübel sehr an mein erstes, eigenes Auto erinnert, einen Standard VW Käfer Bj. 65, habe ich mir den jetzt mal vorgenommen und beginne heute mit den ersten Bastelschritten:

    Drucken und Ausschneiden, Kanten färben bei den Rädern.


    LG Stefan.


  • Als Vorbereitung hab ich gleich ein paar Metallteile für das Beschweren des Modells vorbereitet. Diese klebe ich mit 2-Komponentenkleber

    in den Rahmen, damit das Modell besser steht.


  • ...und es wird ausgestichelt...



    Die Darstellung der 5 Loch-Felgen (gemeint ist die Anzahl der Löcher für die Befestigungsschrauben) gibt sehr schön den Charme dieser alten VW Generation wieder. Beim zivilen Fahrzeug unter chromglänzenden Radkappen versteckt kann man das an diesem Rallye-Kübel sehr schön zur Geltung bringen...


  • ... sodele, es geht voran, das erste Rädle ist fertig.

    Der charkteristische Achsstummel der Trommelbremsnaben wurde aus dem konischen Ende eines Zahnstochers geschnitzt, mit Edding geschwärzt und angeklebt.




    Die Reifendecke hab ich um 0,5 mm verschmälert, indem ich den mittigen grauen Streifen aus dem Profil geschnitten habe und die Reifendecke dann nach dem Kantenfärben wieder auf 80 gr. Papier zusammengesetzt habe.

    Damit kommt die Reifenbreite ganz gut an einen Standard 185er Reifen heran.



    Bei dem 4-Kantprofil der Achse habe ich in die stirnseitigen Abdecklaschen eine kleines Loch gestichelt, in das sich nach dem Trocknen gerade so ein Zahnstocher hinein drehen lässt. Das gibt dem Fahrgestell, die nötige Stabilität für mein erhöhtes Modellgewicht.



    Schliesslich vor dem Weiterbau der Räder noch die vordere Stossstange rückseitig mit einer spitzen Pinzette gerillt und vorgeformt.



    ... und schon mal die Kanten des mittleren Karosserieteils mit Filzstiften Grau und Rot eingefärbt...

  • Das Rahmenteil hat seine Zusatzgewichte bekommen und auf den 3 anderen Längsseiten eine Aufdoppelung mit 200 gr Papier


    geschlossen...


    Und leider hab ich beim Kleben nicht so sauber gearbeitet, jetzt sieht der Unterboden schon fast so aus wie beim Original. 😉

  • Ahoi Stefan,


    auf dem VW Kübel 181 habe ich 1978 meinen Führerschein gemacht. Damals beim Panzerbataillon 144 in Koblenz. Man musste vor der Fahrt die dicken Bundeswehrstiefel gegen die damals vorhandenen schwarzen Turnschuhe austauschen. Der Abstand zwischen den Pedalen im Auto war so gering, dass die Gefahr bestand, mit den dicken Stiefeln gleichzeitig zwei Pedale zu treffen :D


    Viel Spaß beim Bau.


    Liebe Grüße

    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

  • Hallo Stephan,

    Da haste aber sowas von Recht... wird ja komplett von unten abgedeckt...😊

    und danke Jo für deinen Kommentar.

    Danke auch an alle "Daumengeber" motiviert ungemein...😊😊😊


    Next little Steps:

    das Karosserieteil mit der durchgehenden Bodenwanne und dieZusatzscheinwerfer...



  • Die Lücken an den Zusatzscheinwerfern muss ich noch Kantenfärben. Aber der Filzstift ist zu dick...

    Mal schauen, wie ich es mit Pinsel und Wasserfarben hinbekomme.

  • Weil mich der Kübel sehr an mein erstes, eigenes Auto erinnert, einen Standard VW Käfer Bj. 65, habe ich mir den jetzt mal vorgenommen

    Mein erstes Auto war ebenfalls ein Käfer allerdings Baujahr 1967 und nicht so eckig...

    auf dem VW Kübel 181 habe ich 1978 meinen Führerschein gemacht. Damals beim Panzerbataillon 144 in Koblenz.

    Habe ebenfalls den Führerschein auf dem 181er gemacht, beim Nachschub 360 in Bad Mergentheim. Danach ging´s ab zum LKW-Führerschein mit einem MAN 630 LA3E "Emma". Erste Versuche im Gelände! Panik!

  • Seit meinem letzten Post ist schon ein Jahr vergangen... wie die Zeit vergeht 😉

    Heute hab ich mal ne Fortsetzung im Kübelwagenprojekt: das Fahrgestell ist zusammengesetzt.

    Die Achsen sind mit Zahnstochern verstärkt, damit das erhöhte Gewicht von jetzt schon 44 Gramm gut aufgenommen werden kann.



    Die Linie an der Seite kennzeichnet die Lage der "Bodenplatte" der Karosserie. Hier werde ich mit kleinen Winkeln die Karosserie aufsetzen.



    Die mittlere Fläche habe ich schon auf das Fahrgestell geklebt, und gleich wieder nen Klebefleck verursacht... na ja, sieht man eh nicht, weil es unten ist.😊



    An der Vorderansicht sieht man die Schnittlinie, mit der ich die Reifenbreite angepasst habe.



    Der Stummel der Antriebswelle ist wohl noch etwas zu wuchtig.


    Leider hab ich festgestellt, dass ich meinen Ausdruck des Modellbogens zu gross gemacht habe:

    beim Nachmessen der Höhe der Räder in den Radhäusern für das Aufsetzen der Karosserie ist mir aufgefallen, dass der Radstand nicht zu Massstab 1:43 passt. Mein Bogen ist beim Drucken im Maßstab 1:39 herausgekommen. Das ändere ich mal im Titel.

  • Stefan S

    Changed the title of the thread from “VW Kübel Typ 181, Dakar 1981 in 1:43 von racepaper” to “VW Kübel Typ 181, Dakar 1981, skaliert auf 1:39 von racepaper”.
  • Moin Stefan,


    Hmm, legst du die Karosserie höher?

    Ich frag nur, weil, eigentlich gehört der Innenkasten, wie der Name schon sagt ins Innere, also auf die „Rückseite“ der Karosserie (Bodenplatte mit den Seitenteilen).


    Bin gespannt wie’s weitergeht.



    Gruß

    Stephan

  • ja, ich lege die Karosse 2mm höher.

    Beim Vergleich der Position der Radmitte in der Seitenansicht ist mir aufgefallen, dass die Ausschnitte für meine Achsen so platziert sind, dass meine Räder auf den Zahnstocherachsen 2mm höher liegen als von Volker gedacht. Ich hätte jetzt die Achsen ausschneiden und tiefer setzen können, aber das war mir zu mühsam. Mit dem separaten Ansetzen der Karosserie kann ich auch etwas besser die Position der Räder in den Radhäusern abstimmen. Daher hebe ich die Karosse um diesen Betrag an. Vorn und hinten wird dann wohl der mittlere Kasten unterhalb der Stosstangen etwas zu sehen sein, mal schauen.

  • Jetzt geht es an die Hochzeitsvorbereitungen:


    Wegen meines Karosserie-Lift Vorhabens passt die hintere Kante des grauen Chassiskastens nicht mehr.

    Ich habe den flachen Winkel des Endes auf ca. 45° geändert, damit ich die Karosse mit der richtigen Längsposition aufsetzen kann.



    Mein Chassiskasten bekommt die angekündigten Winkelleisten und man sieht das abgeschnittene jetzt steilere Ende.




    Dann habe ich der Karosse noch zwei Spanten aus aufgedoppelter 0,5 mm Pappe verpasst. Dadurch lässt sich das Auto besser anfassen und ich kann die Höhe genau bestimmen, wie die Karosse über dem Fahrgestell platziert sein wird.




    Mal probeweise eingesetzt, man sieht noch meine beiden Längswinkel, auf denen die Bodenplatte ihren Halt findet



    Die Bodenplatte wird über die Winkelleisten gehoben und ich kann gut die richtige Längsposition mit den beiden Querlinien kontrollieren



    Hinten schliesst das graue Ende des Karosseriemittelteils sehr gut mit dem verkürzten Ende meines Chassis ab.



    Vorne ist der Abschluss etwas auffälliger aber wenn sonst alles passt lasse ich es so.



    ... und es wirkt schon ganz überzeugend...



    Hier sieht man, dass die Mitte des Hinterrades schon mittig zu den Kotflügeln sitzt und die Mitte der Achsen genau auf dem Niveau der Bodenplatte ist, wie es gedacht war.

  • Ich hatte versehentlich die Bilddateien nach dem Einfügen der Vorschau gelöscht, und musste jetzt wieder alle erneut einfügen.

    Jetzt müsste es wieder klappen. Bitte gebt mir Bescheid, falls es weiterhin nicht funktioniert.