[Baupause] Ulmer Münster, Schreiber-Verlag, skaliert auf 1:250, modifiziert

  • Hallo nochmal,


    Manfred : ganz herzlichen Dank Manfred!:):thumbup:

    Danke für die Daumen!:)


    hier ein kurzes Nachmittags-Update. Nachdem der schon beinahe sommerliche Frühling uns verlassen und das Schmuddelwetter zurückgekommen ist, habe ich nach dem Mittagessen begonnen und die acht Stützpfeiler, die den Chorraum umgeben, gebaut.


      


      



    Heute Abend gehts dann mit dem Südturm weiter.

    Bis denne.:cool:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Harald,


    herzlichen Dank und auch danke für die Frage.:)

    [...]

    - mich würde die LED-Technik interessieren. Das schein ja ein käufliches System zu sein. Kannst du da mal einen Link einstellen?

    [...]


    na klar. Glaube, die EInzelkomponenten, die ich hier einsetze, habe ich in diesem Baubericht noch nicht dezidiert vorgestellt. Habe im Ulmer Münster zwei Sorten LEDs eingesetzt, SMD LED Streifen und Punkt LEDs, die ich beide in je einem Stromkreis zusammengefasst habe und über einen 12V Dimmer ansteuere. Hier die einzelnen Produkte, die ich bei A****n gekauft habe, ein 12V Netzteil versorgt das Ganze:


    Dimmer:

    LitaElek DC 12V-24V 6A PWM Dimmer Schalter Dimmbare LED Strip Controller In-line Drehdimmer Schnurdimmer Stufenlos Dimmen für SMD 5050 3528 2835 5630 LED Streifen und andere LED Beleuchtung Geräte

    SMD LED Leuchtband:

    LE LED Streifen 12V Selbstklebend, 5m Leiste mit 300 Stück 2835 LEDs, 3000 Kelvin 1200 Lumen Warmweiß DIY Flexibel LED Band für Innen Heim Küche usw.

    Punkt LEDs:

    Evemodel L0805W NEU 20 STK. SMD LEDs Weiss Bauform 0805 mit Kabel 20cm 12-18 V


    Die gezeigten Platinen etc. habe ich zusammen mit dem Lötkolben vor einigen Jahren in einem Bundle erstanden, als ich den TokyoTower gebaut habe. Diesen habe ich mit Hilfe der SMD LED Streifen beleuchtet. Die Punkt LEDs kamen u.a. in meinem Leuchtturm zum Einsatz.


    Hoffe, damit habe ich Deine Frage beantwortet und verstoße nicht gegen irgendwelche Auflagen, da die Quelle des Bezugs klar genannt ist. Falls ja - bitte entsprechend behandeln.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,

    ich wusste ja, dass man als Schiffsmodellbauer bei Segelschiffen jede Menge Strippen ziehen muss. Aber bei Architekturmodellen ist mir das bei Deinem Modell in dieser Weise zuerst begegnet. Also Viel Glück beim Verdrahten und immer gute Übersicht, was wohin gehört. Nicht dass es anfängt zu läuten, wenn der Chor beleuchtet werden soll oder so.

    Aprops ernsthaft, könnte da auch Geräuschegenerator mit dem Glockengeläut ins Modell passen? Du bist doch Ingenieur.

    Ulrich

  • Schönen guten Morgen zusammen,


    modellschiff : hatte darüber auch schon mal nachgedacht und kann mir vorstellen, eine Auto-Bluetooth-Anlage mit 12V Anschluss irgendwo zu intergireren, was den Vorteil hat, dass das Repertoire völlig flexibel ist - zwischen Glockenläuten, Orgelspiel, bis hin zu "Hells Bells"...:D


    hallifly : sehr gerne. Was die Materialwahl angeht, so gibts da sicher noch ne Menge weiterer guter Lösungen, aber wie Du schon sagst: warum die Hacken abrennen, wenn es bereits Erfahrungswerte gibt.:thumbup:


    Sodele, gestern habe ich eine Nachtschicht eingelegt - deshalb bin ich trotz drei Tassen Kaffee noch nicht ganz wach, und habe den Südtum begonnen.

    Der Sockel der Chortürme schließt oben genau mit der Balustrade ab, die um das Hauptschiff herum führt.

    Das Innere ist vollständig mit 300 gr Karton ausgekleidet, um ein Durchscheinen zu unterbinden , die Fenster sind ausgestichelt und verglast, wobei ich keine Bilder vorliegen habe, da dieser Bereich nicht öffentlich zugänglich ist, daher habe ich die Annahme getroffen, dass dort keine Bilder eingebaut sind und der untere Bereich ist, bis auf die sichtbaren Anteile komplett freigeschnitten, um die Kabelführungen frei zu haben.


        


         




    Die Montage an sich war problemlos, das Durchziehen der sechs LED-Kabel durch das Dach des Sockels war ein wenig fummelig, hat aber irgendwann doch geklappt.

    So siehts nun aus:


      



    Da heute wieder die Sonne scheint, werden wir mal irgendwas Outdoor- mäßiges unternehmen, daher wirds wohl erst heute bend weiter gehen.:)

    Bis denne.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Morgen Freunde,


    ganz herzlichen Dank Euch für die Daumen !:)


    Gestern Abend habe ich den Anbau an den Südturm gefertigt. Eigentlich nicht besonders aufregend, da er nur aus einem Teil besteht, habe mir allerdings die Fenster noch gesondert vorgenommen, damit die Erscheinung ins Gesamtbild passt.

    Dieser Anbau, den Bereich unter dem Südturm selbst einschließend, enthält die ehemalige Sakristei des Münsters, die aber bereits seit Ende des 16. jahrhunderts als "Konrad-Sam-Kapelle" liturgischen Zwecken dient. Habe selber noch nie einen Blick hinein werfen können und das Bildmaterial im Netz ist ebenfalls sehr übersichtlch, so dass ich nur rudimentär die Ausstattung dieses Raumes kenne, aber anscheinend wird diese Kapelle während der Wintermonate zur Durchführung von Gottesdiensten genutzt, da sie als einziger Andachtraum beheizt wird.


    Etwas für die evangelische Allgemeinbildung: Konrad Sam, der Namensgeber dieser Kapelle war ein Ulmer Reformator, der angelehnt an die Lehren Zwinglis einen wesentlichen Anteil daran hatte, dass die damalige Reichsstadt UIlm bereits zur Mitte des 16. Jahrhunderts den Katholizismus gegen die lutherschen Lehren eingetauscht hatte, was auch dazu führte, dass das Münster ab da eine evangelische Kirche wurde. Konrad Sam starb im Ulmer Münster auf der Kanzel stehend, während er predigte an einem Schlaganfall.

    Quelle dieser Kurzfassung: KLICK


    Zurück zum Modell:

         


    Montiert:



    Das Dach des südlichen Seitenschiffs ist immer noch frei abnehmbar, nun, nachdem die Kapelle angebaut ist, kann die feste Montage erfolgen, was auch erforderlich ist, da in einem der kommenden Schritte die Streben zwischen den Fialen der Aussenmauer und des Hauptschiffs an der Reihe sind.


    Hier noch zwei Eindrücke mit aktivierter Innen- und Außenbeleuchtung:


      



    Wünsche Euch einen schönen Sonntag, heute Abend gehts erstmal wieder an meine Dienstort, um sehen, wie es mit dem anstehenden Einsatz nun weitergeht.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Es wird immer imposanter, und die Zeitplanung bis zur Fertigstellung verschiebt sich nach hinten. Wenn Du zeitlich im Maßstab 1:250 baust, dürftest Du rd. 2 Jahre Bauzeit haben.

    Ulrich

  • Interessant ist, dass es in Ulm damals einen Bürgerentscheid zur Umsetzung der Maßnahmen der Reformation gab. Die Bürger entschieden sozusagen über ihre religiöse Zugehörigkeit.......ein dicke Klatsche für den damaligen Papst.


    Gruß

    HaJo

  • Ulm war damals eine freie Reichsstadt und unterstand nur den Kaiser. Deshalb konnten die Bürger ihre Angelegenheiten selbst entscheiden und bestimmen, welcher Konfession sie folgen wollten. Das galt auch für viele andere freie Reichstädte auch, z. B. Nürnberg.

  • Schönen guten Morgen Freunde,


    ganz herzlichen Dank für Eure Likes und das ungebrochene Interesse an diesem Baubericht. :)


    modellschiff:

    [...] Wenn Du zeitlich im Maßstab 1:250 baust, dürftest Du rd. 2 Jahre Bauzeit haben. [...]

    wollen mal nicht hoffen, dass sich der Bau soweit zieht - das wäre dann neben der SMS Baden die nächste Dauerbaustelle...;)


    Hans-Joachim Möllenberg : ja, darüber war ich auch erstaunt. Habe mich zugegebenermaßen mit der Ulmer Stadtgeschichte überhaupt noch nicht näher befasst, erst jetzt mit diesem Modell habe ich mich da etwas eingelesen und war überrascht, wie interessant auch dieses Kapitel ist.



    Die vergangene Woche ist es in mehreren kurzen Etappen am Chorturm weiter gegangen.


    Zunächst kamen die Stützpfeiler der besagten Konrad-Sam-Kapelle dran - nicht weiter aufregend:


         


    Anschließend folgte das Oktagon des Südturms. Diese Strukturen sind im Vergleich zum Hauptturm ziemlich filigran, was auch auf Originalbildern ganz gut zu sehen ist - zumindest auf denen, die die beiden Türme ohne Gerüst zeigen. Die Treppenhäuser werden später außen angesetzt. Auch hier habe ich den 160gr Ausdruck auf 300gr Tonkarton geleimt, sonst wäre das Ganze viel zu wackelig.



    Zunächst Bau von vier der acht Außen-Elemente und Einbau der Decke und Montage auf den Turmsockel:


         



    Danach folgte die Hoch-Verlegung der Lampen, wobei ich die Innenseiten zwischen den Einzelelementen mit V-förmigen Profilen verstärkt habe und zwei von denen gleichzeitig als Kabelschacht fungieren.



    Amtliches Endergebnis dieses Bauabschnitts:


      



    Bis die Tage.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Moin Peter,

    ich freue mich schon heute auf den Tag, wenn ich dein Meisterwerk einmal in Natura betrachten kann, einfach fantastisch!

    Viele Grüße

    Klaus-Dieter

  • Unfassbar exakte und hingegebene Arbeit. :thumbsup:

    Man könnte den Turm fast auch schon wieder so lassen mit den vielen Kabeln oben raus. Ist halt eine moderne Kunstinstallation am ehrwürdigen Münster...


    Darf ich fragen, womit und wie Du die beiden Papiere (wenn ichs recht verstanden habe) verleimt hast, damit die - hoffentlich - auf ewig beieinader halten und es nicht zu Loslösungen kommt? Danke!

    Nächste Projekte (insofern ich das noch erlebe :(): Limburger Dom, Hamburger Michel, Kolosseum Rom, Bremer Rathaus, Notre Dame de Paris (alle von Schreiber)

  • Hallo Peter,


    ich stehe immer staunend vor deinem Baubericht: Einfach ein klasse Arbeit.

    Du hast die Balance zwischen filigran und stabil offensichtlich gefunden.


    Viele Grüße

    Dieter

  • Schönen guten Morgen zusammen,


    Klaus-D. : Danke Klaus. Ja, das wäre schön, wenn das mal wieder möglich wäre. Vieleicht, wenn die Impfkampagne soweit fortgeschritten ist, wie es sich die politische Führung gerade herbeisehnt. Insofern ist ja vielleicht das Kartonmodellbautreffen in Mannheim 2022 dann wieder möglich. Bleiben wir mal optimistisch. Wenn ja, hoffe ich, dass mein Arbeitgeber mir dann etwas Freiraum einräumt, dann wäre u.a. das Münster sicher mit am Start.:thumbup:


    Oktavian : auch Dir danke für Deinen lobenden Beitrag. Die heraushängenden Kabel erinnern irgendwie an "Krieg der Welten", finde ich, insofern ließe sich da bestimmt was futuristisches draus machen. :D Aber ich bleibe im hier und jetzt und baue konservativ weiter - siehe unten.;) Um auf Deine Frage der Verbindung zu antworten: ich verwende ganz normalen Uhu mit Lösungsmittel (schwarz), streiche satt ein, drücke fest an und lasse das Ganze dann sehr lange komplett durchtrocknen - mindestens einen Tag, bevor ich damit weiterarbeite. So halten die Lagen klasse zusammen. Habe auch bei älteren Modellen noch keine Aufspaltung oder Ablösung der Schichten beobachtet, ist also ziemlich dauerhaft.


    @didbuch: herzlichen Dank. Ja, der Grat zwischen filigran und schlabberig ist hier recht schmal, aber mit besagtem 300gr Karton habe ich meine persönliche Wunderwaffe gefunden, die diese Lücke nahezu perfekt schließt. Relativ leicht zu schneiden, sehr robust, auch bei schmalen Ausschnitten und in einer Menge Farben, passend zum jeweiligen Projekt erhältlich.


    modellschiff : Du sagts es Ulrich, was mich bei den alten Gotik-Bauwerken besonders fasziniert ist die Tatsache, dass diese filigranen Strukturen ja rein auf Versuch und Irrtum und damit auf individueller Erfahrung basieren und keine Computerunterstützung oder irgendwelche Statik-Tabellen zur Hand waren, um dem Baumeister bereits vorab eine gewisse Abschätzung zu ermöglichen, was funktioniert und was nicht - und dennoch stehen diese Bauten bis heute fest da.



    Apropos filigran - die letzten beiden Bautage habe ich mich mit dem Bau der Turmspitze des Südturms befasst, genauer gesagt im Grunde mit dem Aussticheln der insgesamt vierzig Ornamnetfelder - trotz meiner Stichelfreude war das Ganze irgendwann nicht mehr vergnügungssteuerpflichtig - aber dann doch geschafft.:)

    Aufgrund der Kartonverstärkung, war ein simples falzen und knicken nicht möglich, so dass ich die acht Segmente voneinander getrennt und auf dem achteck-Ring wieder zusammengesetzt haben. Verwendet habe ich dazu Kittifix, das ist für diese Art Anwendung nahezu perfekt geeignet.




            


    Bevor die Montage der Turmspitze erfolgen konnte, musste ich natürlich erstmal den Leuchten-Kabelsalat bereinigen und die LEDs so positionieren, wie sie gedacht waren, also drei nach unten ins Okatogon und drei nach oben unter die Spitze leuchtend:


      


    Dann erfolgte die Hochzeit und der obligatorische Lichttest:


         



    Soweit bis dahin. Herzlichen Dank fürs reinschauen und Daumen drücken, einen schönen Sonntag allseits, mal sehen, ob der Dauerregen zumindest einen Spaziergang zulässt.:)



    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter - wie immer meine allertiefste Verneigung!


    Danke für Deine Antwort zum Verklebe-Technik. Ich baue schon mein Leben lang mit Uhu, habe aber die Erfahrung gemacht, dass es doch recht schwierig ist, größere Flächen gleichmäßig damit einzustreichen, da der Klebstoff doch recht schnell abtrocknet. Abgesehen davon, dass es für eine größere Fläche, etwa Grundplatten, dann ja auch teuer wird.

    So bin ich also für die Schaffung größerer (auch bei Schreiber nötiger) Grundplatten [Petersdom etc.] auf Buchbinderleim gekommen, der preiswert ist und den man wunderbar gleichmäßig verstreichen kann, da er nicht zu schnell trocknet. Leider teilte man mir erst später mit, dass man auch die Rückseite der Graupappe dann mit einem Papier mit demselben Leim einstreichen muss, damit sich die Platte nicht verzieht. So hat mein Petersplatz leider einen leichten Schwung, aber was solls....


    Noch eine Frage: Wenn ich es recht verstehe, hast Du das originale Ulmer Münster von Schreiber vom Maßstab 1:300 auf 1:250 runterskaliert. Also eingescannt und ....jetzt die Frage.... wie? Selbst ausgedruckt oder im Copy-Shop (so habe ich es jetzt immer gemacht)? Und: auf welches Papier? Ich frage, da ich die Erfahrung machte, dass "hauseigene" Ausdrucke in der Quali nicht so toll waren und sehr, sehr schnell verblassten. Davor hätte ich jetzt bei meinem Barockschloss nach all der mühseligen Arbeit etwas Angst. Die Copy-Shop-Ausdrucke blieben hingegen bei einem anderen Modell von vor 5 Jahren bisher top in den Farben. Hast Du da Erfahrungswerte?


    Ich wollte es erst über PN fragen, aber vielleicht interessiert's die anderen ja auch... Danke!!

    Nächste Projekte (insofern ich das noch erlebe :(): Limburger Dom, Hamburger Michel, Kolosseum Rom, Bremer Rathaus, Notre Dame de Paris (alle von Schreiber)

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  • Hallo,


    zunächst zum Verkleben von Flächen:in Mäandern auftragen und mit Hilfe eines Zahnstochers bei kleineren Flächen ( etwa 10x 10cm) oder bei entsprechend größeren Flächen mit Hilfe eines Behelfs-Spachtels , etwa aus Restkarton verteilen. Das geht eigentlich recht zügig, bevor der Kleber antrocknet. Den entscheidenden Vorteil hast Du ja schon genannt: bei Uhu schwarz wellt sich nix, da auf Lösungsmittelbasis.


    zum Papier/Karton: ich verwende 160 bis 200gr Karton, ähnlich wie den, den der HMV nutzt, mit möglichst glatter Struktur. Natürlich, wie mehrfach genannt, 300gr Tonkarton bei Bauteilen, die ich verstärken will. Dieser geht gewichtmäßig gerade noch in meinen Drucker.


    zum Drucker: ich drucke selbst mit Hilfe eines HP LaserJet 1312mfi , ich konnte bisher keine großen Verblassungen feststellen, wobei ich „erst“ einen Zeitraum von ca 7 Jahren beurteilen kann. Abgesehen davon stehen die Modelle nicht im direkten Sonnenlicht, was auch schlecht für die Farbe ist. Zur Bildbearbeitung nutze ich seit Jahren Adobe-Photoshop. Das Skalieren und auch evtl das Umfärben von Bauteilen oder Neu-Texturieren ist damit sehr einfach und letztendlich passt das bearbeitete Ergebnis bei der Montage millimetergenau. Wie ich beim Münster wieder feststellen kann.


    Hoffe, das war halbwegs hilfreich.

    Wenn Du weitere Fragen hast: immer los, unter Anderem dazu ist dieses Forum ja da, nämlich auch, um sich gegenseitig Hilfestellung und Tipps zu geben!:thumbsup:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,


    danke für die wichtigen Infos.

    Dein Drucker ist also ein Laserdrucker, ja? Ich habe hier nur einen Tintenstrahldrucker (Canin Pixma), der das alles schon gut macht, aber wie gesagt: Verblassungen. Ich habe "leider" (eigentlich ja was Schönes) eine recht helle Wohnung, wo auch fast alle Modelle stehen. Ich versuche deshalb an sehr

    helen Tagen die Rolos etwas runtergelassen zu haben (auch wegen der vielen Bücher, deren Rücken es aber telweise heftig getroffen hat).

    Im Schlafzimmer, das meist abgedunkelt ist, steht seit je her mein absoluter "Oldie": Schreiber - Burg Eltz, seit - ich glaube - 40 Jahren (machte es Anfang-Mitte der 80er Kahre - au weia, so alt bin ich schon) und zwar in völlig unveränderter Schönheit.

    Nächste Projekte (insofern ich das noch erlebe :(): Limburger Dom, Hamburger Michel, Kolosseum Rom, Bremer Rathaus, Notre Dame de Paris (alle von Schreiber)

  • Hallihallo,


    Oktavian :Laserdrucker sind eigentlich bei Kartonmodellbauern verpönt, weil die Farbe oft zum spiegeln und abblättern neigt, was bspw. die Laserdrucke vom WHV vergleichsweise zu Offset-Drucken unattraktiv gemacht hat. Weiß nicht genau warum, aber zumindest bei meinem Drucker halten sich beide Effekte sehr in Grenzen, insofern scheue ich nicht, entsprechend auch Ausdrucke zu verbauen, was so oder so erforderlich wird, wenn man so gerne umskaliert und umfärbt, wie ich. :)Da jedes Mal zum Copyshop zu düsen, empfände ich schon als ziemlich nervig.

    Ja, die Eltz - habe ich noch ungebaut im Stapel... kann mir aber vorstellen, das diese Schreiberdrucke sehr lange haltbar sind.


    So, die letzten Abende einige Kleinigkeiten am Südturm gebaut und montiert - ausgehend vom sichtbaren Effekt schon ein langer Zeitraum, seit der letzten Berichterstattung.


    Hier jedenfalls der aktuelle Stand:


    Stützpfeiler an den Oktagon-Ecken und Zierturm Süd-West-Ecke:


      


    und der Treppenaufgang rauf zur ersten Plattform:


       


      


    So viel bis dahin.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank zunächst für Eute Likes!:thumbup:


    Gestern habe ich mich dem Treppenhaus, was von der ersten Plattform hoch unter die Turmspitze führt gewidmet.

    Ohne weitere Erklärungen dazu, ich lasse Bilder sprechen:


            


    Danach habe ich die Montage des Seitenschiffdachs vorbereitet, indem ich die Klebelaschen als eine Art Rahmen am Gebäude befestigt habe. Die Montage des Dachs ist mittlweile erfolgt, so dass der weiteren Bestückung mit Fialen und den Stützbögen nichts mehr im Wege steht. Dazu später dann mehr. Zunächst gehts dann erstmal am Südturm weiter.



    Liebe Grüße

    Peter

  • Ich auch. Einfach unfassbar!!!


    Aber auch ein sehr sympatischer Modellbauer, der auch andere wertschätzt und unterstützt!


    Darf ich fragen, Peter, was du dann mit dem Modell machst? Komm das in eine Schauvitrine ins Wohnzimmer, in die herrschaftliche Halle, in den Hobby-Keller oder wird es verschenkt (unvorstellbar!)?

    Ich frage so neugierig, da ich mittlerweile 20 Modelle, einige kleinere, aber die meisten doch recht groß habe (das wiedererstandene Barockschloss ist mit 60 x 980 cm die N0. 1) und ich weiß in meiner 60qm Wohnung langsam nicht mehr, was ich machen soll. Sie stehen zumeist schon hochkant auf dem obersten Buchregal (Büher habe ich noch mehr). Es droht jedenfalls das baldige Ende meines über alles geliebten Hobbys.... ;(

    Nächste Projekte (insofern ich das noch erlebe :(): Limburger Dom, Hamburger Michel, Kolosseum Rom, Bremer Rathaus, Notre Dame de Paris (alle von Schreiber)

    Edited once, last by Oktavian ().

  • Schönen guten Morgen Freunde,


    petespi9 : vielen Dank Peter.:)

    Oktavian : auch Dir ganz herzlichen Dank. Auf Deine Frage, wo das Münster nach Vollendung landet: dieses Modell wird das Erste sein, das im Wohnzimmer aufgestellt werden soll.:) Alle anderen Modelle waren ja eher maritim angehaucht und daher eher auf Zweckmäßigkeit, als auf Ästhetik ausgerichtet, insofern stehen alle anderen Modelle in meinem Arbeitszimmer, in Regale rund um meinen Schreibtisch verteilt.


    Bevor es am Südturm selbst weiter gehen konnte, musste ich die angeflanschte Seitenkapelle nebst Stützpfeiler bauen, da oben auf besagtem Stützpfeiler das zweite Treppenhaus aufgesetzt werden wird.



    Bei der Kapelle handelt es sich übrigens um die sogenannte "Besserer-Kapelle", benannt nach einer damals in Ulm sehr einflussreichen Familie bzw. auch einem der Stifter des Münsterbaus des 15. Jahrhunderts. Für Interessierte, gibts hier mehr Infos dazu: https://www.ulm-kalender.de/be…apelle-im-ulmer-muenster/


    Weiter mit dem Bau: Zunächst habe ich den doch sehr massiven Stützpfeiler gebaut, der die Kapelle mit einem nach Süden gerichteten Fenster beleuchtet.


      


    Die Kapelle selbst besteht aus dem Kapellenraum und einer kleinen Apsis, in der ein Altar steht.

    Diese Teile sind getrennt zu bauen. Zunächst also Bau und Montage des Kapellenraums und des Pfeilers:


         


    danach erfolgte Bau und Montage der Apsis:


         


    und einmal mit Licht an - muss noch etwas Lichtkosmetik betreiben, damit die Stellen, wo Licht ungewünscht austritt, noch beseitigt werden.



    Die Fenster sind übrigens ausgehend von meiner vorweihnachtlichen Fotosafari originalgetreu verglast, so, wie alle anderen auch. Bei der Größe ist das natürlich nur noch erahnbar, aber ich wollte das Ganze konsistent fortsetzen.:)


    Soweit bis dahin, ich danke allen Mitlesern, Likern und Kommentieren für die stetige und wohlwollende Begleitung!:thumbup:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Abend Freunde,


    ganz herzlichen Dank für die vielen Daumen!:thumbsup:


    Heute Abend ging es mit den beiden noch fehlenden Ziertürmchen auf dem Südturm weiter.



    Habe da, wo erforderlich, die entsprechenden Ausschnitte herausgeholt.

    Was die Funktion, außer der Verzierung ist/war, kann ich nicht ganz sagen, da ja ein Treppenhaus bereits nach oben führt, aber in jedem Fall sind das weitere Blickfänge an diesem Bauwerk und darauf kam es den Architekten ja offenbar an. Irgendwie erinnert diese Bauweise etwas an Elronds Haus, beim Herrn der Ringe, finde ich...^^


            


    Sodele, damit ist der Südturm fertig, in den Folgeschritten gehts dann an die Fialen und Strebebögen entlang und über dem südlichen Seitenschiff.


    Bis denne.

    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Pitje!


    Wenn man sich deine Umsetzung anschaut, könnte man - als bekennender Fan von mobilem Gerät - durchaus auf den Geschmack kommen, eine Immobilie dieser Art mal anzugehen. Allerdings schreckt mich dabei ab, dass sich alles wiederholt.
    Daher sei mir die Frage gestattet: wieviel fehlt denn noch? Ich habe leider den Überblick verloren. ?(


    Mit Beleuchtung habe ich ja auch schon experimentiert. Das ist das wahre I-Tüpfelchen. In jedem Fall eine herausragende Arbeit! :thumbsup:

    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

  • Schönen guten Abend Freunde,


    Philipp Tietz : hätte selber vor - sagen wir vier Jahren, auch nicht an ein solches Modell gebaut, sondern habe mich da rein auf Schiffe konzentriert, aber über den Weg der Hafenanlagen kam es doch dazu. Hat durchaus auch was.:) Zu Deiner Frage, wieviel noch fehlt, würde ich sagen, dass grob geschätzt 70% fertig sind. Sobald die Fialen und die Strebebögen dran sind, ist die Südseite komplett.


    Der nächste Schritt bis zu genau diesem Punkt bestand zunächst im L-förmigen Stützpfeiler der Süd-West-Ecke samt den drei Fialen.



    Erst die Pfeiler, dann das Treppenhaus


      


    die Fiale oben drauf:


      


    und die seitlichen Fialen:




    Als nächster Schritt vor der Montage der Strebebögen, waren die Fialen an der Mauer des Hauptschiffs anzubringen und damit die noch offen liegenden LEDs zu verkleiden.


      



    Bis dahin.

    Liebe Grüße:)

    Peter

  • Hallo liebe Freunde,


    als ein kleines Lebenszeichen kann ich leider keinen Baufortschritt aufzeigen, aber ich möchte mich an dieser Stelle zunächst abmelden.

    Da ich ab kommende Woche aus beruflichen Gründen erstmal für einige Zeit ins Ausland muss, wird hier bis auf Weiteres ein Baustopp eingelegt, aber keine Sorge, ab Herbst gehts dann weiter. Mein Arbeitgeber geruhte mir einen interessanten Ausflug in den mittleren Osten zu buchen.


    Wünsche Euch einen schönen Sommer, baut schön und bleibt gesund und bis die Tage! :thumbsup:



    Liebe Grüße



    Peter

  • Pitje

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