[Baupause] Ulmer Münster, Schreiber-Verlag, skaliert auf 1:250, modifiziert

  • Hallo liebe Freunde,


    wie zum Abschluss meines Bauberichts der Köhlbrandfähre bereits anklang, hat meine liebste Lieblingstochter das neue Bauprojekt festgelegt, indem sie sich das Ulmer Münster wünschte. Da ich als Quasi- Ulmer, also Neu-Ulmer, durchaus einen gewissen lokalpartiotischen Modell-Bezug habe - deswegen baue ich ja auch seit Längerem den Neu-Ulmer Hafen - war dieses Projekt ja im Grunde nur eine Frage der Zeit. Warum also nicht jetzt?


    Das Ulmer Münster selbst vorzustellen, dürfte wahrscheinlich ob seines weltweiten Bekanntheitsgrades nicht erforderlich sein - als Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt und größte evangelische Kirche Deutschlands hat sich die Bedeutung dieses Bauwerks sicher herumgesprochen.:) Wer dennoch etwas tiefer forschen möchte, bei wikipedia ist dazu ein guter Ausgangspunkt vorhanden: WIKIPEDIA-LINK

    Es existieren, soweit meine Recherche erwiesen hat hier im Forum dazu einige Berichte: KLICK 1 (Baubericht von raketenbauer42, im Nachbarforum als Michael K. bekannt), eine Bilderserie des fertigen Modells in 1:150, die mein Stammtischbruder Karl-Heinz (lucie) eingestellt hat: KLICK 2 und eine weitere Bilderserie unseres verstorbenen Stammtischbruders Bernhard (hemingway): KLICK 3

    Sollte es ältere Berichte geben, die ich sträflicherweise nicht genannt habe, so war dies keine böse Absicht, sondern höchtens Faulheit weiter zu forschen - bitte bei Bedarf selbst verlinken.


    Der Schreiber Bogen ist im Maßstab 1:300 ausgeführt, handgezeichnet und liegt mir sozusagen "Frisch ab Werk" in einer neueren Auflage vor.

    Als Modifikationen habe ich vor das Bauwerk in realistischeren Farben, also nicht so grell ocker/weinrot zu bauen, der Maßstab wird auf 1:250 angepasst, Fenster werden transparent ausgestaltet und zwar so, wie sie in Echt verglast ausgeführt sind (eine entsprechende Fotosafari habe ich neulich unternommen) und das Ganze soll beleuchtet werden. Ihr seht, habe mir da ein wenig was vorgenommen, mal sehen, wie lange mich das Projekt beschäftigen wird. Zudem werden natürlich alle Strukturen, die irgendwie ausgestichelt werden können, auch ausgestichelt - wen wundert's? :D


    Hier einige Teaser in Form neulich entstandener Bilder - leider derzeit stark eingerüstet. Aufgrund der Corona - Regelungen ist der Turm zur Zeit nicht begehbar, da in den Treppenschächten der Abstand nicht geregelt eingehalten werden kann - dafür aber die Kirche selbst:


      


    Ein Wahnsinns-Lego-Modell befindet sich direkt im Eingangsbereich (112.000 Teile gemäß Beschriftung)


  • Hallo Peter

    Mein lieber Schwan hast du dir da was vorgenommen. Ich bin schon jetzt beeindruckt.

    Mit Spannung erwartet ich Deinen Baubericht.

    Gruß Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

  • petespi9 :schön, dass Du dabei bist - gespannt bin ich ebenfalls. Insbesondere darauf, inwieweit sich meine Ideen tatsächlich verwirklichen lassen.:)

    Der Informatiker : da hast Du jetzt was gesagt Johannes - auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen...:D



    Sodele, nicht, dass Ihr denkt, das wars erstmal - die ersten Schritte habe ich bereits getan.


    Grundlage eines solchen Bauprojekts, insbesondere in der Architektur ist natürlich ein ordentliches Fundament. Im Bogen ist dazu eine Bodenplatte vorhanden, die ich als Grundlage verwendet habe.


    Eine auf 1:250 angepasste Bodenplatte ist der Maßstab für die Unterkonstruktion, die ich aus 2mm Graukarton gebaut habe.


    Erinnert etwas an einen Setzkasten. Im Spantengerüst bereits ausgestichelte Öffnungen für die Kabelführungen, ohne, dass ich bereits eine Detailplanung gemacht habe, lassen erstmal alle Möglichkeiten offen.


    Nach der Filigranarbeit bei der Köhlbrandfähre, war diese eher rustikale Tätigkeit eine schöne Abwechslung...:D


         


    Passprobe und dann um den tatsächichen Grundriss ergänzte Form des Modellgrundrisses:


      

  • Als erstes Element habe ich mir die Ostfassade des Hauptturms vorgenommen, also die Seite, die zum Kirchenschiff zeigt.


    Da das Innere zumindest teilweise durch geöffnete Türen und ein abnehmbares Dach sichtbar sein soll, habe ich das ein ein oder Detail des Interieurs eingebaut, wie den Erzengel Michael, der im Durchgang zum Hauptschiff wacht und die darüber liegende Haupt-Orgel.


    Die Färbung und die sonstigen Schnitzarbeiten geben einen ersten Eindruck, wohin die Reise gehen wird:


    Vergleich Originalbogen zu umgestalteter Version:



    Ostseite:


      



    Jetzt ab in die Sonne, wo sie schonmal scheint.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallihallo zusammen,


    Andre S. : schön, dass Du zuschaust. Dann hast Du ja noch die ein oder andere Erinnerung parat.:)


    Zur Erläuterung der Bezeichnung: das Ulmer Münster ist kein Dom, da die Kirche nie Bischofssitz war, sondern eben "nur" ein Münster", also eine besonders große und erhabene Gemeindekirche. Das ist übrigens auch die Ursache dafür, dass es keine Krypta gibt, da keine ehemaligen Bischöfe entsprechend ihres Status in der Kirche beigesetzt werden mussten.


    Und nun wieder zum Baufortschritt:


    Die Ostseite des hautturms hat Gesellschaft erhalten und zwar nach und nach in Form der Nord- und Südseite. Beide sind im Grunde identisch gestaltet. Als Abweichung zum Baubogen habe ich die untere Fensterreihe ebenfalls nach hinten gesetzt, nicht in der Ebene der Mauer belassen. Die Ausschnitte sind komplett mit 300gr Karton hinterlegt, um etwas mehr Tiefe, aber auch höhere Festigkeit, insbesondere der feinen Verstrebungen zu erzeugen:


         


    Die Fenster sind im Modell ursprünglich alle blau hinterlegt, bzw. gedruckt, was mir aber nicht so gefällt und auch zum Zwecke der Beleuchtung nicht so clever ist. Wie ich eingangs schrieb, habe ich vor, die Fenster so zu bauen, wie sie im Vorbild auch ausgeführt sind. Begonnen habe ich mit den Fenstern des oberen Abschnitts. Dort befindet sich das Haupt-Glockengestühl. Ursprünglich habe ich vermutet, dass diese Ausschnitte offen sind, um den Glockenklang besser vernehmbar zu machen, ist aber eine falsche Vermutung gewesen - diese Fenster sind mit Klarglas versehen - wohl, um das Gestühl und die Glocken vor Regen zu schützen.


    Insgesamt befinden sich dort zehn Glocken, von denen neun in Betrieb sind. Kleiner Exkurs, für die, die es interessiert:

    Die kleinste Glocke ist die Schiedglocke mit 345 kg und die größte Glocke ist die Gloriosa mit über 4900kg. Die ältesten Glocken sind die Landfeuerglocke und die Schwörglocke, die bereits im 14. Jahrhundert gegossen wurden, aber beide vorher in anderen Kirchen schon eingesetzt wurden. Die Schwörglocke wird nur von Hand geläutet und das auch nur im Rahmen der jährlichen Schwörrede des Ulmer Oberbürgermeisters.


    Die Hauptstreben habe ich (natürlich) herausgestichelt, das Ganze wird mit klarer Prokyfolie verglast. Hier der Stand von vor einer halben Stunde:


         



    Mal zwei:



    Bis die Tage und liebe Grüße:)

    Peter

  • Servus Peter,


    die Optik ist der absolute Hammer!

    Wenn man nur schnell auf das Vorschaubild hinschaut, meint man das Original zu sehen!


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Viel Erfolg für diese Arbeit.

    In Arte gab es gestern 27. 12. einen Film über gotische Kirchen, darunter auch das Ulmer Münster. Einen Sequenz war einen Drohnenfahrt um und über das Münster. Den Film dürfte es in der Arte Mediathek noch geben.

    Ulrich

  • Servus Peter ,


    tolles Projekt ! Hab ich mir erst gestern den Bogen angesehen , steht auch auf meiner to do Liste neben hunderten anderen ....


    Viel Spaß beim Bau , aber den hast du ja eh , wenn man den bisherigen Baufortschritt ansieht :thumbup:


    Mit freundlichen Grüßen

    Kurt

  • Hallihallo liebe Freunde,


    herzlichen Dank für die Likes und die freundlichen Kommentare!:)


    wiwo1961 : danke für Dein Lob! Eine der vielen Vorteile moderner Handys ist die Möglichkeit eben mal schnell qualitativ halbwegs gute Bilder zu machen. Die Orgel ist quasi fotorealistisch nachempfunden.

    modellschiff : Danke für den Hinweis zu dieser Reportage Ulrich. Habe ich mir gestern direkt angesehen - der Drohnenflug am Schluss ist sehr gut gelungen und gibt nochmal ganz andere Perspektiven, als man sie von unten gewinnen kann. :thumbup:

    Spitfire : dankesehr, den Spaß habe ich tatsächlich. Auch, wenn die Auswahl dieses Modells eher zufällig war, da ich andere Projekte eigentlich vorrangiger gesehen habe, so ist es eine spannende Arbeit. Wie schon beim Wasserturm neulich, so ist auch hier die Möglichkeit das Original innerhalb weniger Minuten erreichen und begutachten zu können eine tolle Sache.

    wediul : Danke Dieter für die Links und das Angebot der Fenster-Bilder. Darauf komme ich direkt zurück, da es mir nicht gelungen ist aus dem rückwärtigen Bereich der Orgel Innenbilder der großen Fenster zu machen. Vielleicht kannst Du da weiterhelfen. Hier mal eine Illustration, welche genau ich meine:



    Sodele, seit dem letzten Zustandsbericht habe ich die oberen Fenster der Süd- und der Ostwand gebaut, so dass der Glockenstuhl schon mal zu 3/4 umschlossen ist.


    Hier zunächst die Südwand. Auf dem rechten Bild erkennt man übrigens, das dort bereits Vorkehrungen für den Einbau der Aussenbeleuchtung getroffen wurden. Werde die Aussenfassade durch Klein-SMD-LED und kleinen Reflektoren illuminieren, was zusätzlich zur Beleuchtung des Innenraums einige Akzente setzen soll. Bin gespannt, wie es nachher aussieht.


      


    beide Seitenfänder befenstert- zumindest das Glockengestühl:



  • Die Fenster der Ostwand sind anders gestaltet, sie sind breiter, aber aufgrundes Giebels des Hauptschiffs flacher. Der Fensterausschnitt ist insgesamt auch deutlich tiefer.



    Die Darstellung der Fensterstruktur war etwas fummeliger, aber Dank Screw&Punch-Sets doch gut ausführbar:



    Zusammenbau:


      


    Hier mal zwei Seitenwände (Ost und Nord) probeweise aneinander gestellt. Ich denke, die optische Wirkung ist ganz ok.



    Soviel zum jetzigen Bauzustand. Schönen Nachmittag und Abend allseits!:):)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,

    von innen steht die Orgel davor und von außen sieht man wenig von den Fenstern.
    hier ein eigenes Bild von der Stelle.

    Viele Grüße
    Dieter aus Ulm


    Leben und kleben lassen

  • Hi PIetje


    Sehr interessantes Projekt. Ich bin besonders gespannt auf die beleuchteten Fenster.


    Hier noch mein Senf zu den Bezeichnungen Münster und Dom

    Quote

    Zur Erläuterung der Bezeichnung: das Ulmer Münster ist kein Dom, da die Kirche nie Bischofssitz war, sondern eben "nur" ein Münster", also eine besonders große und erhabene Gemeindekirche.

    Klugscheißmodus ein!

    Deine Erklärung stimmt nicht ganz. Zur Klärung müssen 3 Begriffe für große Kirchen auseinander gedröseln werden:

    Dom kommt von Domus Dei, Latein für Haus Gottes. Demnach könnte alles, vom kleinsten Kapellchen bis zur Prachtkirche, als Dom bezeichnet werden. Es hat sich aber eingeschliffen, Dom nur für monumentale Kirchenbauten zu verwenden. Es ist dabei unerheblich, ob die Kirche ein Bischofssitz ist oder nicht. Es ist der Oberbegriff. Das Freiburger Münster könnte also durchaus korrekt als Dom angesprochen werden, wird es aus Gewohnheit aber nicht.

    Kathedrale kommt vom Lateinischen Cathedra, welches Sitz, hier natürlich Bischofssitz, bedeuted. Demnach ist das Freiburger Münster strenggenommen keine Kathedrale - wie schon von Dir erklärt - der Kölner Dom dagegen schon.

    Münster ist abgeleitet vom lateinischen Monasterium für Kloster. Ein Münster sollte demnach aus einer Klosterkirche hervorgegangen sein. Ohne Hintergrundwissen meinerseits, nehme ich mal an, daß dies in Freiburg der Fall war.

    Klugscheißmodus aus!

    Nimm's mir bitte nicht übel


    Alles Gute

    Bernhard

    Ewig währt am längsten.

  • Schönen guten Morgen zusammen,


    herzlichen Dank für die Likes. Schön, dass Ihr diesen Bau begleitet!:)


    wediul: danke für das Bild. Eine ähnliche Perspektive habe ich auch auf Datenträger gebannt, aber das gesamte Fenster ist da nicht drauf zu bekommen. Habe mir einen Bildband zum Ulmer Münster bestellt. Habe die Hoffnung, dass dort vielleicht das ein oder andere an Insider-Einsichten drin ist. Werde berichten.


    Bernhard : danke für Deine Erläuterung. Habe eingangs die eher landläufige Erklärung abgegeben, das stimmt, insofern ist Deine Ausführung ja nun eine deutliche Präzisierung, die den Bezeichungen an sich auf den eigentlichen Grund geht. Insofern nehme ich Dir das ganz bestimmt nicht übel, keine Sorge. Im Gegenteil ist es doch schön zu sehen, dass jemand mit denkt und auch darüber hinaus Informationen sammelt und weitergibt. Unter Anderem dafür existieren ja auch Foren, wie dieses hier.:thumbup::thumbup:


    Seit dem letzten Bericht habe ich auf der Südseite die unterste Fensterreihe hergestellt und eingebaut, da die Bauweise im Groben der der oberen Fensterreihe entspricht, lasse ich einfach Bilder sprechen:


         


    Da das Modell, wie ich schrieb, beleuchtet sein soll, kommt es natürlich darauf an, dafür zu sorgen, dass das Licht nur dort durchkommt, wo es soll und nicht durch irgendwelche unbeabsichtigten Ritzen, den Karton selbst oder sonst irgendwo, sondern nur durch die Fenster und Türen. Daher ist es nötig die Innenseite mit geeignetem Material zu belegen. Ich habe von der Köhlbrandfähre noch eine Menge an ungenutztem 300gr Rest-Karton übrig, der mit hier gute Dienste leistet.


    Hatte es noch nicht dezidiert beschrieben, hier wird allerdings klar, dass ich die Fensterstrukturen selber ebenfalls mit Hilfe des 300gr Kartons baue. D.h. ich klebe die Fenster auf den Karton (Uhu schwarz - satt) und stichele das Ganze nach einer längeren Trocknungsphase vorsichtig aus. Die Streben sind recht fest, beim Schneiden muss man natürlich immer eine scharfe Klinge verwenden, damit der Karton nicht reisst. Durch den lichtdichten Karton wird sich die Struktur dann auch gegen das Licht abgeheben - denke ich.

    Die noch offenen Flächen werden verklebt, sobald ich die LED's eingebaut habe. Dazu später mehr.



    Bis denn und liebe Grüße:)

    Peter

  • ......baust du auch die Glocken mit Klöppel und Glockenstrang....ach neee.....LED.....elektr. Läutewerk :D ?

    Moin HaJo,

    dankesehr für Deinen geschriebenen Daumen!:):)

    Ob Du es glaubst oder nicht: ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, den Glockenstuhl tatsächlich-zumindest grob - nachzuempfinden.:cool:


    liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,

    und als Schmanckerl zum Glockenstuhl die Darstellung wie eine Glocke an ihren Platz gehoben wird. Das ist nämlich ein ganz besonderes Manöver. Wie hat man das in Zeiten ohne Hydraulik oder Autokränen mit langen Auslegern gemacht?

    Ulrich

  • Schönen guten Abend Freunde,


    erstmal danke ich wieder für die Motivationsdaumen!:)

    modellschiff : das wärs noch, aber dann würde ja schon fast ein Diorama draus. Mal drüber nachdenken...:)


    Gestern Abend habe ich die Nordwand soweit vervollständigt, dass ich den nächsten Schritt getan habe, indem ich diese drei Wände miteinander verbunden habe.


         


    Zuvor fand noch ein Test statt, inwieweit die SMD-LED's, die ich zu verwenden gedenke und die eingebauten Reflektoren ihren Zweck erfüllen. Auch, wenn das Bild sehr blaustichig wirkt, da der Weißabgleich meines Handys nicht so der HGit ist (offenbar), wird ein schöner Lichteffekt erzielt.



    Hier die drei miteinander verbundenen Seiten:


      


    Der Vergleich mit dem Wasserturm zeigt die Dimensionen dieses Bauwerks. War heute wieder drin, um mein Fotoarchiv zu vervollständigen, ein wahrhaft beeindruckendes Gebäude!



    Der Nachmittag war mit Bau des "Kabelbaums" gefüllt:


      


    Habe eine alte Lochplatine mit zwei getrennten Stromkreisen so verlötet, dass die Innen- und Außenbeleuchtung des Turms separat angesteuert werden kann, je nach gewünschtem Leuchteffekt. Die Innenbeleuchtung ist in Warmweiss gehalten, die Außenbeleuchtung Kaltweiss, ganz so, wie auch im Original. Für jede Seite des Turms sind sechs SMD-LEDSs vorgesehen, für die Beleuchtung des Oktagons, also des Bereichs, der oben drauf kommt, weitere vier und für den Innenteil die Streifen LEDs. Ein Verlängerungskabel nach oben gibt die Gelegenheit weiter oben bei Bedarf weitere LEDs einzubauen.

    Verschaltet wird das Ganze dann unter dem Boden in dem bereits vorgestellten "Setzkasten".


    Jetzt gehts daran, diesen Kabelsalat in den Turm einzurüsten, danach kommt dann die abschließende Westwand an die Reihe.


    Schönen Abend und liebe Grüße:)

    Peter

  • Guten Morgen Freunde,


    danke für die Likes.😀

    Werde jetzt mal versuchen, die Bilder direkt vom IPhone, ohne vorherige Bearbeitung auf dem Laptop hochzuladen. Geht bestimmt, hab’s aber noch nie ausprobiert.


    Bevor die Kabelage eingebaut werden kann, waren zunächst das Dach des unteren Turmabschnitts und einige Zwischenböden einzubauen auf denen die bereits gezeigte Lochplatine (unten) und der Glockenstuhl (oben) untergebracht werden soll.

    Allen drei Böden habe ich eine fiktive Kacheltextur verpasst, das Braun im Bogen hat eher an gestampften Lehm erinnert.😉



    Böden habe ich mit einer Art Diagonalgewölbe versehen, ähnlich dem Original, was allerdings eher statische als optische Gründe hat.

          


    Dach und unterer Boden an Ort und Stelle:


          


    Der Einbau des oberen Zwischenbodens musste umgekehrt erfolgen, dass heißt, dass Gewölbe wurde zuerst eingesetzt und dann der den Fenstererkern angepasste Boden eingebaut:


         

    Jetzt kann es dann daran gehen, den Kabelsalat zu montieren. Wünsche Euch einen schönen Silvestertag, guten Rutsch und einen guten Start ins kommendeJahr!!


    Liebe Grüße

    Peter

  • Moin, moin Peter,

    Werde jetzt mal versuchen, die Bilder direkt vom IPhone, ohne vorherige Bearbeitung auf dem Laptop hochzuladen. Geht bestimmt, hab’s aber noch nie ausprobiert.

    Ziehe meinen vorherigen Beitrag zurück.........war Blödsinn, nicht richtig gelesen (werde wohl alt:huh:)......du willst ja direkt vom IPhone ins Forum hochladen......das geht.....


    Gruß

    HaJo

  • Hallo und schönen guten Abend, sowie ein gutes neues Jahr 2021!!


    hoffe, Ihr hattet einen guten Rutsch und seid auf angenehme Weise ins neue Jahr gekommen! Danke allen Likern, die trotz der häuslichen Party-Vorbereitungen nochmal reingeschaut haben!:)


    Hans-Joachim Möllenberg : ja, es geht, ist aber im Vergleich recht unkomfortabel, zumal ich die Bilderbearbeitung am Rechner ja auch als eine Art der persönlichen Archivierung verwende. Insofern wirds bei diesem Versuch bleiben.


    Sodele, gestern bis zu Beginn unserer Party-Vorbereitung und heute nach den Aufrämarbeiten ging es mit der Verkabelung los. Das ganze Gewirr muss nun so in den Turm, dass es a) so funktioniert, wie vorgesehen und b) durch die Fenster besehen nicht doof aussieht, also ordentlich verlegt wird.


    Der Kabelbaum fusst, wie gezeigt auf einer Lochplatine, die zuerst auf dem untersten Boden fest eingebaut wurde. Von dort ausgehehend habe ich zuerst die nach oben füherenden Kabel verlegt und hinter Blendkarton verborgen. Danach folgte die Innenbeleuchtung, die aus warm-weißen SMD-LED Streifen besteht. Anschließend habe ich nach und nach die Aussenbeleuchtung montiert, womit ich aber noch nicht ganz fertig bin.


         


    Test der Innenbeleuchtung:


      



    Auf dem Dach des unteren Turmabschnitts ist mittlerweile die zweite Platine der Beleuchtungseinheit für das Oktagon, also den mittleren Turmabschnitt befestigt worden:



    Weiter gehts heute Abend mit der Befestigung der weiteren Außenbeleuchtung.


    Liebe Grüße und schönes Rätselraten - eine harte Nuss!:thumbsup::thumbsup:


    Peter

  • Hallihallo zusammen,


    ganz herzlichen Dank für die Likes!:)


    Die Elektroarbeiten haben mit dem Befsetigen der oberen Platine und dem Eibau der LEDs in die Südwand einen vorläufigen Abschluss gefunden, da für die Folgemontagen die Westwand vorliegen muss und im oberen Bereich das Oktagon, also der mittlere Turmabschnitt.



    Ein Blick in den Turm, so wird auch der Unterschied zwischen der Innenbeleuchtung mit Streifen-LEDs und der Außenbeleuchtung mit Punkt LEDs klarer:


      



    Die eben bereits angesprochene Westwand musste dann in Angriff genommen werden. Diese ziert das große Panormafenster, das sogenannte Passionsfenster aus dem Jahr 1440 über dem Westportal und zwei große Fenster im Glockengeschoss, die alle drei recht aufwändig gestaltet sind.


    Diese galt es entsprechend der begonnenen Vorgehensweise auszusticheln, das heisst, dass die Hauptverstrebungen herausgearbeitet werden sollen, damit bei Betrieb der Innenbeleuchtung die Struktur sichtbar bleibt, was nicht der Fall wäre, würde man nur die Folie mit der Verglasung hinterkleben.


    Vorbereitungen:


      


    Nach 107 + 2x 46 Stichelflächen hier das Ergebnis - zunächst das Passionsfenster:


      


    und alle zusammen:



    Bin sehr gespannt auf die Wirkung im Westportal, wenn alles montiert ist, doch davor gehts nun an die Westwand selbst. Bis später dann.:)


    Liebe Grüße

    peter

  • Guten Morgen Freunde,


    ehe nun die Westwand drauf kommt, habe ich es tatsächlich wahr gemacht und den Glockenstuhl konstruiert und gebaut. Dazu war mir die Homepage des Ingenieurbüros, das zwischen 2006 und 2009 den Glockenstuhl des Münsters saniert hat, sehr behilflich, denn dort sind neben aussagekräftigen Bildern auch eine gut nachvollziehbare 3D-Zeichnung der Gesamtkonstruktion hinterlegt.


    Für Interessierte: KLICK


    Die Modellkonstruktion, die ich daraus sozusagen freihand entworfen habe, ist für etwaige Nachbauer hier eingefügt:


    Glockengestühl.pdf


    Der Ausdruck erfolgte mit 120% auf dem grünen Tonkarton, den ich auch bereits beim Schiffshebewerk verwendet habe. Die grüne Farbe des Schutzlacks des Glockenstuhls ist auf zahlreichen Bildern im Netz klar zu erkennen.



    X- Sticheldreiecke (nachgezählt 244) später - ich kann einfach nicht anders, ohne Stichelei, meine ich...:D:D



    Montage von unten nach oben:


         


    Die Glocken wurden zwischenzeitlich gegossen:




    Auf den Bau der Glocken wollte ich erst verzichten, aber das wäre dann auch wieder nix gewesen, weil ich gewusst hätte, dass sie fehlen. Also zumindest andeutungsweise insgesamt acht verschiedene Größen, sinngemäß, wie in echt dort vorhanden gebaut. Die beiden großen, über vier Meter hohen Glocken befinden sich in der Mitte, die kleineren außen. Der Pendelimpuls, wenn knapp 5 Tonnen Masse da in Bewegung sind, muss irgendwo aufgefangen werden, daher diese och recht große Konstruktion mit dem unteren Bogen.


      



    Dann erfolgte die Einrüstung in die Glockenstube. Wobei angesichts der Größe, man muss sich bei diesem Modell immer wal wieder die tatsächlichen Dimensionen klar machen, wohl eher von einem Glocken-Saal die Rede sein müsste.

    Das ganze Gestell belegt immerhin eine Grundfläche von über 100qm bei einer Höhe von knapp 20m, worin sich bequem ein vierstöckiges Mehrfamilienhaus unterbringen ließe...;)



    Einblicke - bei eingeschalteter Innenbeleuchtung kann man zumindest erahnen, dass sich dort mehr als nur Luft im Turm befindet.


      


    Nun kann aber die Westwand montiert werden. Wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag!:thumbup::thumbup::):)



    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,

    das wird ein Prachtstück.

    Wie sieht es denn mit den Armen und Schultern aus? Wenn ich viele Teile mit der Klinge ausschneide bekomme ich Beschwerden durch das Festhalten und den Widerstand der Klinge durch den Karton.Und Du schneidest doch den starken Karton.

    Wirst Du die Gewölbe auch bauen?

    Ulrich

  • Moin Peter!

    In einem alten Postkartenalbum fand ich ein Bild vom Ulmer Münster von ca. 1927 (Stempel der Postkarten)

    Vielleicht gefällt es Dir.



    Grüße

    Hanns


    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...jetzt lieber zu Hause bleiben

  • Schönen guten Morgen zusammen,


    gang herzlichen Dank für die sehr positive Resonanz der bisherigen Bauarbeiten, insbesondere zum Glockengestühl.:) Habe mich sehr gefreut!


    petespi9 : danke für Dein Lob!:thumbup:


    modellschiff: danke Uli! Meinen Schultern geht es gut soweit. Ich schneide diesen Karton mit möglichst wenig Druck, dafür mit drei oder vier leichteren Schnitten. Die werden erstens sauberer und zweitens vermeidet man die von Dir nachgefragten körperlichen Ergebnisse. Was das Gewölbe angeht, so bin ich da noch in der Meinungsfindung, will heissen, ich würde die Säulenhalle nebst Gewölbe schon sehr gerne so bauen, wie in Echt, zumindest was die Bögen des Gewölbes angeht, aber ich vermute man sieht davon tatsächlich gar nichts mehr, sobald das Dach drauf ist - was zumindest bei den Seitenschiffen aufgrund der Strebebögen über den Dächern auch nicht abnehmbar gebaut werden kann. Mal sehen, wie ich das mache.


    hallifly : ganz herzlichen Dank!!:)


    Hanns : vielen Dank für dieses Bild! Außer der Gestaltung des Vorplatzes nahezu unverändert. Schon bemerkenswert, dass es doch Dinge gibt, die über knapp hundert Jahre eine Art Konstante darstellen.


    Gestern habe ich nun die Westwand des Turms selbst in Angriff genommen. Die vorbereiteten Fenster habe ich neulich schon vorgestellt, so dass die nun zum Einsatz gekommen sind.


    Die besondere Herausforderung bestand darin ein Bild zu finden, was das große Panoramafenster, oder auch Passionsfenster über dem Westportal zeigt. Kurz und knapp: sowas gibt es nicht. Habe mir sogar einen Bildband über Münster zugelegt und im Inventar meiner Schwigermutter einen Bildband rein zur Fenstergestaltung gefunden ( sie war Kunstlehrerin) - Fehlanzeige. So blieb mir nichts anderes übrig, als das Ding aus Einzelbildern, die aus verschiedenen Blickwinkeln entstanden sind zusammen-zu-photoshoppen. Hat soweit ganz gut hingehauen, da die Einzelmotive klar zeigen, wie diese dann zusammengehören oder wo Überlappungen herauszuschneiden sind.


    Das Ergebnis auf Folie gebannt und losgelegt. Die beiden kleinen Fenster über den Haupttüren wurden ebenfalls transparent und gemäß ihrer tatsächlichen Gestaltung verglast.


         


    Die Westwand ist mit Ornamenten etwas reicher verziert, als die übrigen Seiten - durchaus verständlich, da ja die Hauptseite - sozusagen.



    Fenster eingesetzt und von hinten dafür gesorgt, dass ansonsten kein Licht herausfällt, wo es nicht soll:


      


    Habe bei dieser Wand sofort mit einem großen Stück 300gr Karton verblendet und nicht, wie vorher nach und nach Stück für Stück hinterklebt. War beim Sticheln etwas mühsamer, aber bei der Nachbereitung wiederum einfacher.


    Nun wirds an die Montage gehen und an den Einbau der LEDs für diese Seite.

    Schönen Wochenstart allseits!:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,

    Du bist doch ein sehr geschickter Modellbauer. Könntest Du Dir eine Einrichtung vorstellen, wie z. b. Teile des Dachs abnehmbar zu bauen oder den Westeingang zu öffen oder oder Kirchenschiff und Turm in modulartig zu gestalten (im Prinzip die die Ste. Chapelle) oder durch die Bodenpaltte zu blicken?

    Als Schüler hatte ich in Kunst mir das Münster als Referat ausgewählt.

    Ulrich

  • Hallo Ulrich,


    ja, ich möchte schon Einblicke geben. So plane ich das Dach des Hauptschiffs abnehmbar zu bauen, was konstruktionstechnisch gut machbar sein müsste. Inwieweit dann allerdings noch Einblicke in die Seitenschiffe möglich sind, wage ich zu bezweifeln, da das Ganze im Verhältnis zur Höhe doch relativ schmal ist. Ich werde auf jeden Fall versuchen, den Fußboden so realgetreu wie möglich nachzuempfinden und die ein oder andere Bank reinzustellen. Aber da komme ich dann irgendwann tatsächlich vom Hundertsten Ins Tausendste.


    Das Modell soll ja eigentlich in einer Vitrine mit Beleuchtung bei uns im Wohnzimmer stehen, also wird das Abnehmen des Dachs und der Blick hinein doch eine Ausnahme darstellen.

    Aber wie gesagt, ich bin noch in der Meinungsfindung.


    Aber auf jeden Fall herzlichen Dank für Deine Anregungen!:)


    Viele Grüße

    Peter

  • Guten Morgen Freunde,


    zunächst danke ich für die vielen Zustimmungs-Daumen! Freue mich sehr darüber!:)


    Der wesentliche Baufortschritt gestern bestand darin, die Westwand nun an den Turm anzubringen. Dazu waren noch eine Reihe an Vorbereitungen zu treffen, insbesondere, was die Außenbeleuchtung derselben angeht. Es waren Aufnahmen in Form innen verspiegelter Lichtschächte für die Punkt LEDs anzubringen und danach die LEDs an die Westwand zu setzen , was eine kleine Geduldsprobe war, da es jeweils immer einige Minuten dauerte, bis der LED-Kopf bei korrekter Ausrichtung eine feste Verbindung mit dem Karton eingehen wollte. Dann war es allerdings irgendwann soweit und die Hochzeit fand statt.


    Hier ein Eindruck der Montagevorbereitungen - bei eingeschalteten LEDs, um sicherzustellen, dass vor Verschluss des Turms alle funktionierten, nach der Montage ist ein Auswechseln nicht mehr möglich.



    Einmal rundum bei Tageslicht:


         


      


    Hier der Turm mit eingeschalteter Innenbeleuchtung bei Dunkelheit. Der Effekt kommt bereits jetzt schon in etwa so heraus, wie ich ihn erhofft hatte: die Gitterstrukturen der Fenster zeichnen sich schön ab und auch der Farbdruck der Panormafensters ist erkennbar, so dass sich dieser Stichel-Aufwand gelohnt hat.

    Die noch durchschimmernden hellen Kartonflächen werden hinter Verblendungen und noch anzubringendem Mauerwerk verschwinden, so dass diese Effekte nachher nicht mehr stören.


    Außenbeleuchtungs-Aufnahmen machen erst dann Sinn, wenn das Oktagon oben drauf montiert wurde, da das ganze LED Sammelsorium dann nicht dazwischen leuchtet, was noch wirr oben herumbaumelt.


      


    Hätte ich den Turm vom Bogen weg gebaut, schätze ich, das dafür bis hierhin etwa 4-5 Stunden Bauzeit angefallen wären, mit den Modifikationen bin ich nun bei knappen 60 Stunden, aber es macht Spaß, was die Hauptsache ist.:)



    Bis zum nächsten Mal.:cool:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Servus Peter ,


    ein wunderbarer Baubericht , du hast echt was drauf :thumbsup: , meine Hochachtung !! :thumbup:


    Mit freundlichen Grüßen aus der Steiermark

    Kurt

  • Schönen guten Morgen,


    die positive Resonanz für diesen Baubericht ist überwältigend, ganz herzlichen Dank! :)


    Spitfire : vielen Dank Kurt!:)


    gestern habe ich mich der Bodengestaltung des Münsters gewidmet. Auf der Bodenplatte ist bisher ja nur der in den Grundriß des Bogens eingepasste Baugrundriß zu sehen, der die Gewölbestruktur wiedergibt, aber nicht die "Präsentations"-Oberfläche darstellt. Aus meinen Fotostreifzügen durchs Münster konnte ich ganz gut die Systematik der Kachel-Struktur ableiten und habe daraus mit Photoshop bis auf den Bereich des Chorraums den Boden belegt. Interessanterweise findet sich die Zahl 11 (elf) in der Geometrie sehr häufig wieder.


    Die Übergänge zwischen den Säulen sind auf verschiedene Weise gestaltet, desgleichen der Mittelgang.


         


    Dieser Schritt war auf jeden Fall vor der Montage des Turms auf der grundplatte erforderlich, da ja bereits innerhalb der Eingangshalle im unteren Turmbereich die Kachelstruktur beginnt.

    Bei der Stellprobe siehrt man die übernommene Kachelstruktur auf der Bodenplatte recht gut.

    Die Kreuzungspunkte der einzelnen Kachelstreifen sind die Positionen der Säulen, so dass für die spätere Aufstellung derselben schon klar ist, wo die hinkommen werden:


       



    Vor der Montage des Turms habe ich zum ersten Mal, seit ich Kartonmodelle baue eine Bohrmaschine verwendet, anders ist dem 2mm Graukarton für die Kabelschächte nicht beizukommen. Einfädeln der beiden Kabelanschlüsse für die Innen- und Außenstromkreise:



    Turm mit Uhu satt mit der Bodenplatte verleimt:



    Habe gleich mal geschaut, ob die Optik im Modell in die gewünschte Richtung geht:


    (Original) (Modell)



    Die Empore inkl. Orgel ist etwas zu dunkel geworden, hier werde ich eine freundlichere Version aufkleben, aber ansonsten denke ich, damit kann ich weiterarbeiten.

    Heute schneit es tatsächlich mal, jetzt wird erstmal Schnee geschippt.:cool:

    Bis die Tage.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • hallo Peter

    Sagenhaft welche Liebe zum Detail und Sorgfalt

    du aufwenden. Das wird ein sagenhaftes Modell.

    Hut ab und große Verneigung. :thumbsup:.:thumbsup::thumbsup: Gruß Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

  • Hallo Pitje,


    was das Gerüstbauen angeht, da kann Dir keiner das Wasser reichen und jetzt auch noch beleuchtet! Beim nächsten Stammtisch in Ulm kann man das Teil bestimmt al natura und en miniature sehen!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Schönen guten Abend zusammen,


    erneut ein herzliches Dankesehr für die Likes!:)


    petespi9 : vielen Dank für das Lob lieber Namensvetter! Schön, dass Du immer wieder hereinschaust!:thumbup::)

    Gerald Friedel : hallo mein lieber Stammtischbruder, ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar! Ja, bis zum nächsten Stammtisch sollte dieses Projekt fertig sein - allerdings wissen nur die Götter, wann das sein wird, ich wage da keine Prognose anzustellen... Aber darauf freuen Euch wiederzusehen, tue ich mich schon jetzt!:thumbsup::)


    Der nun folgende Bauabschnitt zeigt die ersten Verstärkungspfeiler am Turm, die in L-Form ausgehend von der Westfront auch die Nord- und Südseite stützen. Diese massiven Pfeiler wurden erst im 19. jahrhundert im Zuge der Aufstockung des Turms auf seine letztendliche Höhe errichtet, zuvor waren die viel filigraner ausgeführt. Die Tiefe der Hauptpfeiler am Fuß des Turms beträgt immerhin gute 9m, wobei ich finde, dass der Turm dennoch eine besondere Eleganz inne hat, da er sehr ausgewogen proportioniert ist.


    Nun zum Modell - Vorbereitungen der unteren Pfeilerabschnitte, wobei ich die oben sitzenden Ziratstreben herausgearbeitet habe, da die "Bretter-Version", die eigentlich vorgesehen ist, mir absolut nicht gefällt.


      


      


    Erfolgter beiderseitiger Einbau:



    Darauf sitzt ein L-förmiger Mittelabschnitt der sich in die Ziratumfassung einfügt:


      


    montiert:



    Hier zum Abschluss der beiden erforderlichen Bausitzungen die beiden Beleuchtungsvarianten, wobei die LEDs der Außenbeleuchtung noch verblendet werden, so dass sie nur indirekt strahlen:


      


    Wünsche einen schönen Abend und guats Nächtle.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Abend Freunde,


    am heutigen Tag standen die beiden Stützpfeiler der Nordost und Südost-Ecke auf dem Programm. Während diese im Original genauso ausladend gebaut sind, wie in Richtung Westen, so ist im Modell im eigentlich nicht-sichtbaren Bereich etwas sparsamer vorgegangen worden.


    Die Konstruktion sieht daher zunächst einfache Streben in Nord- und Südrichtung vor:


      


      


    Die L-Form kommt erst mit dem darauf zu montierenden Mittelabschnitt zum Tragen, wo der kurze Teil auf den bereits angebauten Nord- und Südpfeiler gesetzt wird und der jeweilige L-Abschnitt in Richtung Osten, also ins Kirchenschiff.


      


      


    Heute nicht besonders spektakulär, aber so ist das in diesem Baukapitel nun einmal.


    Danke für Eure Besuche in diesem Baubericht und die Likes.:):)


    Schönen Abend und bis die Tage!:thumbup:



    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Morgen und Grüße aus der Sonntags-Frühschicht :D,


    zunächst darf ich mich ganz herzlich für die Likes bedanken.:)


    Gestern standen die acht Pfeilerabschlüsse, die mit der oben abschließenden Plattform ein Niveau erreichen, auf dem Programm.

    Hier ist darauf zu achten, die jeweils richtigen Teile zu verwenden und nicht durcheinander zu bringen.

    Ostseite: Teile 16, Nord- und Südseite: Teile 17, Westseite Teile 18 und 19. Dies ist aufgrund unterschiedlicher Klebeflächen für später folgende Zierteile, bzw. der Treppenaufgänge der Westseite von Bedeutung.


    Vorbereitungen:


         


    ...und einige Eindrücke aus West und Ostrichtung nach erfolgter Montage. Habe die tropfenförmigen Ausschnitte herausgestichelt, um ein konsistentens Bild mit den zuvor eingebauten Geländersimsen zu erhalten. War ja nun einige Male da oben, aber ehrlich gesagt kann ich mich an diese "Balkons", die sich durch diese Pfeiler ergeben, nicht erinnern. Hoffe, man kann beizeiten mal wieder hoch, muss mein Gedächtnis auffrischen...


         


    Somit ist der untere Turmabschnitt gemäß Bauanleitung fertig und es ginge nach Plan mit dem Hauptschiff weiter. Werde aber zunächst die Westfassade weiterbauen, also Hauptportal und die Zierverblendung, sowie die Treppenschächte und das Zirat und anschließend zumindest das Oktagon, also den mittleren Turmabschnitt, damit die Kabelage da oben ordentlich verstaut ist und nicht weiter herumbaumelt.


    Die Münsterbauhütte wird nun, nachdem der schön lange Urlaub vorüber ist, heute Abend ist Dienstdomizil verlegen und dort gehts dann wie angekündigt weiter.


    Bis die Tage, schönen Sonntag und liebe Grüße:cool::)

    Peter