Mehrzweckschiff NEUWERK, 1:250 KvJ Verlag

  • Na, alle zusammen, schon oder immer noch im Plätzchenkoma? Oder gar im Weihnachtsstress?


    Für mich hat jetzt ausnahmsweise eine 10 tägige Ruhephase begonnen ( nee nee, keine Quarantäne) und der neu Bogen aus dem Hause KvJ mit allem Pipapo ist letzte Woche eingetrudelt. Durch den Kontrollbau weiss ich ja schon was auf mich zukommt, lediglich der Ersatz/Einsatz von Ätzteilen kommt dazu. Das UWS liegt auch vor, aber ob ich das bauen werde? Mal abwarten.

    Die Vorstellung des Bogens überlasse ich hier an dieser Stelle dem Konstrukteur selbst:https://jabietz.de/shop/2020/1…-mehrzweckschiff-neuwerk/


    Bei dem gestrigen Telefonat mit Lars haben wir beschlossen einen gemeinsamen Baubericht zu starten, einer kann den anderen ergänzen oder knifflige Abschnitte in unterschiedlicher Herangehensweise erläutern und zeigen. Den Anfang werde ich hier machen, Lars wird sich bei Bedarf mit einschalten.


    Ich möchte vor dem Beginn des Baus aber noch auf etwas hinweisen, was hier im Bogen neu ist. Andreas hat erstmalig 250er Karton für einige Teile benutzt, hauptsächlich im Bereich von Spanten, Gitterwerken und Bodenplatten. Eine äußerst sinnvolle Ergänzung, hilft das lästige verdoppeln zu vermeiden.


    So, genug gequatscht, let the game begin:


    Aller Anfang ist wie immer: Spanten, Spanten, Spanten und natürlich anderes nützliches Rumpfzubehör ( wie Bodenplatte und Decks). Interessant sind die Spanten an Heck und Bug, die aus verdoppelten 250er Karton bestehen, hier kann man schön straken.



    Und hier habe ich auch schon eine Abweichung vom vorhergesehenen Bauplan durchgeführt: Ds Teil 21 ( Arbeitsdeck) hat eine Öffnung in der Mitte, welche man plastisch ausgestalten kann. Da das Teil mit 21a verstärkt wird, war mir die Schichtdicke zu viel um später die Aussparung einzusetzen. Ich habe kurzerhand 21a an besagter Stelle ebenfalls mit einer Öffnung versehen ( ein wenig größer als benötigt. Wichtig ist auch die Ausrichtung von 21a ( Achtung wegen der Spantenlage), aber das Bild zeigt, was ich meine.


     


    Heute Abend dann Bilder vom zusammengefügten Rumpf


    Viel spaß beim Zuschauen und kommentieren

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Andreas

    Hui, sieht schon richtig gut aus. Und danke für die Baubegleitung.


    @All

    nach dem ausschneiden ist vor dem Verkleben:D

    Also, gesagt und getan. Man kann die Spanten eigentlich in der Reihenfolge der Nummerierung einbauen, ich bin mal wieder meinen eigenen Weg gegangen. Ich fand die exakte Ausrichtung der Längsspanten wichtig, und als Anschlagspunkt diente mir der Querspant 15.


       

    Auch beim Einsetzen des geteilten Längsspants habe ich beide Teile separat eingesetzt und erst nach exakter Ausrichtung und Fixierung mit der Hilfslasche verbunden. Durch Schneidungenauigkeiten kann es hier nämlich zu blöden Versätzen kommen.



    Der Rest war nur noch Zusammenstecken und Ausrichten. Bei Spant 7 MUSS eine kleine Kante nach oben verbleiben, diese dient als Anschlagskante für das Deck.


    und nocheinmal die "dicken" Spanten:



    Fortsetzung folgt

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  • Moin Robi,


    na das geht ja flott! Toll :thumbsup:

    Dann gehen wir es mal zusammen an :cool:


    Kleiner Hinweis noch von mir:

    Die Klebelaschen ab Spant 6 nach achtern sollen lt. Anleitung leicht gerundet werden, damit sie sich später nicht durch die Bordwand abzeichnen:



    Und ich habe die Laschen der Grundplatte an den Kanten schonmal gefärbt...



    Viel Spaß dann weiterhin!



    Lieben Gruß


    Lars

  • Moin Lars,

    hast Recht, man soll die Laschen etwas Vorrunden.

    Ich habe die gesamten Laschen der Grundplatte schon umgebogen, so kann ich eventuelle Überstände der Spanten erfühlen bevor die Spanten fest fixiert werden.

    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


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  • NAbend zusammen,


    freue mich, dass wir den Bericht gemeinsam schreiben, Robi :thumbsup:

    Andreas: Magst Du den Bau des UWS zeigen? Ich habe es auch mitbestellt, weiß aber noch nicht ob ich es baue.

    Danke für die Likes ;)


    Das Deck 21 hat Robi ja schon gezeigt, ich mache mal mit der Heckrolle 22 weiter. Hinweis: In der Anleitung hat jedes Bauteil auch einen Namen; wer also als Landratte (so wie ich) nicht immer weiß, WAS er grad baut, kann man da wunderbar nachschlagen :thumbup:

    Die Rolle wird mit den Scheiben 22b verschlossen und dann in die Aussparungen am Heck geklebt.



    Das Deck 23 besteht auch wieder aus einem Ober- und Unterteil (mit Klebelaschen). Die heckseitige Lasche muss in Form der Heckrolle gerunden werden:



    Dann habe ich das Deck montiert; die Heckrollen-Verkleidung passte "saugend und schmatzend" perfekt:



    Bis zur nächsten Schalte!


    Euch einen schönen Adventsabend und Grüße


    Lars

  • Moin Zusammen;


    auf die Idee muss man erst einmal kommen.

    Ein Baubericht mit Duo.


    So, nun ist es aber so, die Sektionen eines Schiffes werden alle, bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen über Kopf gebaut.


    Dh. die Sektion Nr. 1 ist Mitte Schiffe Doppelboden und danach geht es entweder nach vorn oder achter und gleichzeitig nach oben. Der Maschinenraum ist meist die Sektion Nr. 2 weil diese auch noch teilweise ausgerüstet werden muss, bevor das Deck drauf gelegt wird. Wenn das nicht geling, oder aus welchen Gründen such immer, muss man Montageöffnungen in den Rumpf brennen und das mach viele Bauaufsichten und Inspektoren nervös.


    Auch ich werde in der kommenden Woche mit einen Baubericht starten. Aber erst kommt der Kiel bis zur Konstruktionswasserlinie.


    Zum anderen habe ich mir die Baubeschreibung aus der HANSA rausgeholt.


    Na denn, und allen viel Spass.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited once, last by Shipbuilder ().

  • Moin zusammen,


    vielen Dank das ich etwas zu euren Bericht beisteuern darf.

    Magst Du den Bau des UWS zeigen? Ich habe es auch mitbestellt, weiß aber noch nicht ob ich es baue.

    Ich habe das UWS schon fertig, deshalb habe ich kaum Bilder vom Bau.


    Wie immer bei mir baue ich ohne Klebelaschen


    Den Antrieb habe ich separat auf einen Hilfsständer gebaut. Das ist beim anbringen der Düse recht hilfreich.

    Ergänzt habe ich lediglich die Opferanoden an der Düse aus Plastikrund.


    Noch ein Tipp zur Außenhaut: Die Unterseiten der Bauteile 29g/h sowie die dazu gehörigen Klebelaschen leicht vorrunden. (Wie bei den Bordwänden der KvJ-Fregatte). Dann ist es einfacher den Rumpf zu schließen.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

    Edited 2 times, last by Andreas P. ().

  • Heute ging es bei m ir wieder etwas weiter, nichts aufregendes, aber zumindest erwähnenswert.


    Nachdem das Spantengerüst durchgetrocknet war, kamen die Decks an die Reihe. Bei 21 sieht das jetzt so aus.


     


    Und bei der Heckrolle bin ich wie folgt vorgegangen:

    Deck, wie vorgesehen verdoppelt und anschliessend auf das Spantengerüst gelegt. Anschliessend den hinteren Teil rückseitig angefeuchtet und anschleissend schön langsam über die Rolle 22 gebogen. Kein Knick, kein nichts, fügte sich 1a ein und passte prima.


       


    Zum Abschluss des Tages noch einige Teile von der Abschlusswand 24 zum Arbeitsdeck, reichlich Kleinkram.


     


    Morgen dann das Backdeck und noch ein paar Anbauteile.


    Liebe Grüße

    Robi

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  • NAbend zusammen,


    sieht genial aus, Robi :thumbsup:

    Andreas: Danke fürs Zeigen des UWS, sieht stark aus :thumbup: Mal schauen, ob ich es auch baue.
    Ich bin ja auch nicht unbedingt ein Freund von Klebelaschen am Rumpf, ich favorisiere immer noch 2-3-fach verdoppelte Grundplatten/Decks, das gibt ausreichend Klebefläche. Aber an die Laschen hat man sich ja nunmal lange Zeit gewöhnt :)


    Das Backdeck 25 muss korrespondierend zum Deckssprung bei den Längsspanten (auf Höhe von Spant 14) leicht nach oben gebogen werden. Die Unterseite 25a hat dazu eine entsprechende Knicklinie auf der Rückseite.

    Für die Ankerketten habe ich noch 2 Löcher im vorderen Bereich des Backdecks gebohrt; außerdem sind Ausschnitte für einen Niedergang und das Trittblech 25g zu machen:



    Beim Färben der Ätzplatine (in der auch das Trittblech 25g enthalten ist) hat plötzlich meine Grundierungs-Spraydose "gerotzt", was zu ein paar Farbklecksen geführt hat. Zum Glück waren nur wenige Stellen betroffen; ich werde diese entweder nochmal komplett entfärben und neu behandeln oder, wenn es geht, vorsichtig säubern.
    Die Anleitung gibt übrigens bei grüner Bezifferung einen Hinweis, wenn ein Ätzteil vorhanden ist.


    Tja und nun zeige ich noch, wie die ganzen schönen Details an der Aufbauwand 24 "weggesperrt" werden :D



    Durch die Leiste 25b, die unter dem Deck 25/25a angebracht wird, ist gewährleistet, dass die "Gitterstreben" sauber senkrecht stehend angebracht werden können. Die Strebe einfach auf die Decksmarkierung setzen und dann oben "unter das Deck 25 schieben", bis man gegen diese Leiste stößt (ich musste die Streben eine Winzigkeit kürzen, aber das geht in Ordnung; einfach vorher einpassen)
    Weiter geht es dann schon bald mit den Bordwänden:



    Bis zum nächsten Mal und vielen Dank für euer Interesse am Bau :thumbup:


    Grüße


    Lars

  • Moin Ihr zwei,


    Ihr habt ja ein Tempo drauf - beeindruckend und beide Bauten in bester Qualität. Da muss man ja schauen, beim wem man gerade schaut :) Die NEUWERK hat es nicht mehr auf meinen Wunschzettel geschafft, aber die lege ich mir sicher zu, vermutlich sogar mit UWS.

    Viele Grüße Nils


    Fürchte Dich nicht vor dem Dummen, die nichts wissen. Fürchte Dich vor den Schlauen, die nichts fühlen. (Erich Kästner)

  • Hallo Nils

    Lass dich nicht abschrecken, wenn 2 Kartonbastler reichlich Freizeit haben und zusätzlich der Bogen sich wirklich gut bauen lässt ist das bisherige Ergebnis fast zwangsläufig. Und im Übrigen: wir sind ja schon 3 im Bunde, Andreas P. nicht zu vergessen, der hat sogar schon das UWS fertig.


    Liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


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  • Moin zusammen,

    Ich bin ja auch nicht unbedingt ein Freund von Klebelaschen am Rumpf, ich favorisiere immer noch 2-3-fach verdoppelte Grundplatten/Decks, das gibt ausreichend Klebefläche. Aber an die Laschen hat man sich ja nunmal lange Zeit gewöhnt :)

    Genau meine Meinung. :thumbup:


    Wenn ich mit den Bordwänden soweit bin werde ich hier zeigen wie es ohne Klebelaschen geht.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin Andreas,


    eigentlich auch meine Vorgehensweise, hier habe ich mich dann doch für die Laschen entschieden. Das Gute ist ja auch, dass der Rumpf der einzige Bauabschnitt mit Laschen ist:D.


    Hast du eigentlich die Spanten auch verdoppelt? Sieht fast so aus.


    LG

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Moin Robi,


    habe ich. Ebenso die Grundplatte. Dafür schneide ich die Spanten etwas kleiner um das wieder auszugleichen.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin ihr 2,


    das ist wirklich eine gelungene Idee, euer Parallelbau! Da werde ich ganz sicher regelmäßig vorbeischauen, während ich mich mit 22 Rettungsbooten herumschlage...;(

    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

  • Hallo Robbie und Lars

    Da ich die Neuwerk samt Unterwasser Schiff und Ätzteile habe werde ich den Bau verfolgen.

    Der Abschnitt meines Bogens muß aber noch warten.

    1. Habe noch einen offenen Bau, eigentlich zwei.

    2. Ich trau mich noch nicht.

    Gruß Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

  • Moin Peter;


    keine Angst vor großen Bausätzen, Respekt vor seinen eigenen Vertrauen, ja.

    Anders herum gesagt, ran an den Speck und loslegen. Rom wurde auch nicht an einen Tag erbaút.


    Klappen sollte das ganze und nur nich huddeln, dat ward sons nix.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo Robi, Lars,


    ihr legt ganz schön los und man muss ganz schön aufpassen beim Betrachten.


    Klasse Idee, das tolle Modell gemeinsam umzusetzen und vorzustellen.


    Werde ein interessierter Begleiter werden, weil ich mir das Modell auch noch zulegen werde. Gutes Gelingen

    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer, S.M.S. Nassau, Zollkreuzer Helgoland und n.n.-Schiffsmodell in 1:250


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst

  • Zum Anfang erst einmal allen Likern und Followern ein herzliches Danke im Namen von uns 3! Schön das wir Euer Interesse wecken konnten.


    Heute ist im Endeffekt nicht wesentlich bahnbrechendes hinzu gekommen, Die Teilegruppe 24/25 wurde vervollständigt, das Backdeck aufgesetzt und die schönen Kleinstteile hinter Gitter gesperrt.

    Aber der Reihe nach.

    Das Aufbringen des Backdecks ist keine Zauberei, es lässt sich perfekt ausrichten, immer schön kontrollieren ob die Spanten da nicht durchlugen. Ob man richtig ist, zeigen auch die Ausschnitte für die Auf/Niedergängen, die sitzen dann Kante auf Kante.

    Danach erfolgt das Aufsetzen von 2 Lüftern und schlußendlich die Gitterorgie. Wie es Lars schon geschrieben hat: unten auf die Markierung setzen und dann hochschlagen und genau auf Anschlag setzen, passt! Das Ausrichten kostet Nerven, das Resultat befriedigt aber die Mühen. Ein kleiner Tipp noch am Rande: Die Gitter haben nach dem Ausschneiden auf der Vorderseite kleine schwarze Schnittlinien. Sie sind zwar sehr zart, aber sichtbar. Auch das Kantenfärben lässt diese Linie nicht verschwinden. Lösung: Das Teil mit der Rückseite nach vorne setzen, ergibt ein gleichmässigeres Bild.


     


    Beim Backdeck habe ich mir das Kantenfärben im Bereich der dünnen Gitterstruktur geschenkt, hier kommt eh noch das Ätzteilgitter dran und gut ist, sieht kein Mensch mehr.


    Nächster Schritt: Bordwände, demnächst mehr.


    Bleibt uns gewogen, liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • NAbend,


    schickes Gitter, Robi :thumbup: Auf die Idee mit dem "umgekehrten" Einbau der Streben bin ich nicht gekommen.

    Und lieben Dank an alle für das Interesse am Bau :cool:


    Den Rumpf habe ich mit den Hecksegmenten 26/26a begonnen. Wie üblich bei Bordwänden: Vorformen, trocken einpassen, noch mehr Vorformen sind das A und O!

    Gerade die hinteren, oberen Ecken, wo die Laschen gerundet und stumpf zusammen gefügt werden müssen, sind etwas tricky. Aber ich kann euch beruhigen: Diese Stellen werden noch mit Scheuerleisten überklebt, so dass ein ganz klein wenig "Pfusch" nicht schlimm ist. Wichtig ist der bündige Abschluss mit Deck und Grundplatte!



    Noch ein gnadenloser Makroblick "von unten", aber hier sieht man am besten, wie sich diese Segmente an die Grundplatte "anschmiegen". Etwas "Überredungskunst" brauchte ich bei den Abschlüssen mit der Heckrolle 22. Aber ohne Makroblick ist es (denke ich) ganz gut gelungen.



    Bei den bugseitigen Bordwänden sind die unteren Segmente 26d/h wohl die größte Herausforderung (die oberen Segmente sind ziemlich einfach anhand des Decks 25 zu formen).

    Die Teile 26d/h sind wieder, gut passend zum Spantengerüst, vorzuformen und außerdem mit den Ankertaschen 26e/26i zu ergänzen. Der untere Part dieser Taschen ist zu runden.

    Ein kleiner Fehler in der Anleitung (Andreas, bitte korrigieren :D ): Dort steht, dass die Klebelaschen 26c/g auf die Markierungen auf der Rückseite von 26 und 26e zu kleben sind; tatsächlich müssen sie auf die Rückseite der Teile 26b und f geklebt werden. In der obersten Abbildung zum Bauschritt 5 sieht man das sehr gut.

    Hier also die vorbereiteten Bugsegmente:



    Andreas hat bei vielen seiner Modelle die Bordwände für den Bug vor der Montage "miteinander verheiratet" um das Ganze dann wie einen Schuh auf das Spantengerüst zu ziehen. Ob das auch bei der "Neuwerk" so gelingen kann? Ich habe mich dagegen entschieden, da die Ankertaschen dann ggf. mit dem Spantengerüst kollidiert wären. Also habe ich Seite für Seite angebracht (und am Bug etwas korrigiert, wirklich nicht viel, kein Problem!)



    Achja, Andreas hat etwas Übermaß bei den Bugsegmenten (zur Schiffsmitte hin) beigegeben; dieses habe ich nach mehrmaligem trockenen Einpassen nicht gebraucht.


    Diesen bulligen Bug für ein Kartonmodell zu konstruieren dürfte eine echte Herausforderung gewesen sein. Andreas, ich ziehe meinen Hut davor. Chapeau, klasse gelöst!



    Jedenfalls habe ich jetzt ein paar Schweißperlen weniger auf der Stirn, nachdem der Rumpf "zu" ist :D



    Ein Foto vom Original (04/2009) habe ich auch noch für euch:



    Gute Nacht und bis demnächst ;):sleeping:


    Grüße


    Lars

  • Moin zusammen,


    hier nun mein Rumpf ohne Klebelaschen. Das heißt bei Grundplatte und Decks habe ich die Laschen abgeschnitten dafür aber die Bauteile verdoppelt.


    Da der Klebstoff nur an der schmalen Kante der Decks/Grundplatte aufgetragen wird muß man hier fein dosieren. Deshalb habe ich auf eine Uhu-Tube die Spitze von einer Uhu-Hart-Klebertube aufgeschraubt. Darauf wiederum eine Kanüle vom Sekundenkleber.

    Da diese Konstruktion bei mir schon Jahre in Gebrauch ist mußte ich schon mal mit Zweikomponentenkleber nachhelfen.


    Die Vorgehensweise zum anbringen der Bordwände ist genau dieselbe wie bei Lars. Auch ich brauchte den "Überstand" nicht.

                               


    Im Anschluß habe ich ÜWS und UWS mit einander verheiratet.


    Der Übergang zwischen den beiden Rümpfen ohne Wasserpass ist nicht gerade optimal. Damit es etwas besser aussieht habe ich aus den nicht gebrauchten Klebelaschen des UWS Streifen geschnitten und ans ÜWS geklebt. Sieht so etwas sauberer aus.


    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Prima, Andreas :thumbup:

    Der Übergang zwischen den beiden Rümpfen ohne Wasserpass ist nicht gerade optimal.

    Könntest Du das noch präzisieren? Wäre bestimmt hilfreich für alle, die auch das UWS bauen möchten :)

  • Hallo Lars,


    hier mal als Beispiel ein Bild von meiner "Wiesbaden" und zum Vergleich der "Neuwerk"


                       


    Bei der "Wiesbaden" deckt der dunkelgraue Wasserpass (der über die beiden Rümpfe geklebt wird) so ab das keine Trennungslinie sichtbar ist.

    Bei der "Neuwerk" sitzt diese Trennung tiefer und es ist weiter kein Bauteil vorgesehen um das zu kaschieren.

    Deswegen habe ich mir die Streifen geschnitten und ans ÜWS geklebt um unten eine saubere Kante zu bekommen.

    Optimal wäre es wenn die Bauteile 29g/h des UWS nach oben überstehen würden und an der schwarzen Bordwand des ÜWS enden. Dann würde man von den zwei Rümpfen so gut wie nichts sehen.

    Ich kann mit meiner Lösung gut leben da ich vorhabe die "Neuwerk" später ins Schwimmdock zu setzen. Dann ist das kaum bemerkbar.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin Zusammen;


    eine Lösungsmöglichkeit für zukünftige Unterwasserschiffbauer wäre , das ganze Deck u, ca. 2mm tiefer rutsch zu lassen.

    Anders herum gesagt die ganzen Spanten und den Mittellängsträger in der Höhe um 2mm zu kürzen. Dadurch entsteht eine Süllkante, die Außenhaut bleibt wie sie ist und des gibt einen sauberen Übergang im Wasserpass nach oben.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • NAbend zusammen,


    Andreas: Danke für die Hinweise, super gelöst!

    eine Lösungsmöglichkeit für zukünftige Unterwasserschiffbauer wäre , das ganze Deck u, ca. 2mm tiefer rutsch zu lassen.

    Arne, das klingt zwar sinnvoll, kann aber schnell zu derben Ungenauigkeiten führen. Die ganze Grundplatte nebst Spanten müssten ja angepasst werden und DAS ist ohne Zeichenprogramm sicher nicht so einfach.

    Ein Traum wäre es, das ÜWS in 2 Versionen anzubieten; einmal mit angepasster Grundplatte, Spanten und Bordwänden für alle, die das UWS bauen möchten und einmal als normale Wasserlinien-Variante. Ob sich das aber dann für einen Verlag noch rentiert...?


    Grüße


    Lars

  • Moin Zusammen;


    es ist eine von mehreren Lösungsmöglichkeiten.

    Man würde vielleicht eine noch ansprechendere und praktikablere Lösung finden.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



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    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
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  • Moin zusammen,


    Optimal wäre es wenn die Bauteile 29g/h des UWS nach oben überstehen würden und an der schwarzen Bordwand des ÜWS enden. Dann würde man von den zwei Rümpfen so gut wie nichts sehen.

    Eine weitere Möglichkeit wäre die Bauteile 29g/h (siehe Zitat) als zusätzliches Bauteil auf 80g Papier anzubieten. Nachdem man die beiden Rümpfe zusammen geklebt hat kann man dieses Bauteil darüber kleben.

    Nach Weihnachten werde ich mal mit Jabietz darüber sprechen.


    Ich wünsche allen ein Frohes Fest und bleibt gesund.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin zusammen,


    Heiligabend im kleinen Kreise mit meinen Eltern ist vorbei; auch wenn wir nur zu 3 waren, war es schön :)


    Zunächst auf Bitte von Andreas noch eine kurze Anmerkung zum Thema UWS/ÜWS:

    Die "Neuwerk" war eigentlich nur als Wasserlinienmodell vorgesehen. Das UWS wurde erst gezeichnet, als die Konstruktion des ÜWS bereits abgeschlossen und Andreas beim Anleitungsbau angelangt war. Daher war das UWS nur in der vorliegenden Version realisierbar. Nicht jeder will ein UWS bauen, daher ging Andreas auch den Weg, dieses separat zum Verkauf anzubieten. Kommt dem Modellbauer ja definitiv entgegen, weil er sich so für die günstigere Wasserlinien-Variante entscheiden kann ohne ein UWS "mitkaufen zu müssen".


    Heute habe ich mal ein bisschen weitergeschnibbelt :)

    Es standen die heckseitigen Schanzen 29 an.

    Ich habe es vorgezogen, diese zunächst separat vorzuformen und mit allem Zubehör zu bestücken (Schanzstützen, Rollklüsen, Rettungsringe). Man muss drauf achten, dass der heckseitige Teil senkrecht ausgerichtet wird; dies gibt ja auch die Lasche so vor, die an der Oberkante vom Ausschnitt der Heckrolle montiert werden soll:



    Dann wurde noch das Gitter aus dem Ätzsatz eingesetzt (man muss es vom Heck aus zwischen die beiden Schanzen schieben; es stößt dann genau an die Rückseite der abgewinkelten Schandeckel-Leiste:



    Die Klüsen 29o/p sind sehr fitzelig; die zu formen und unfallfrei zu verarbeiten war nicht ohne...

    Als nächstes stehen bei mir dann die 2 größeren Winden 30/31 an. Dazu bald mehr.


    Wünsche euch weiterhin schöne Feststage ;)


    Grüße


    Lars


    (PS: Ich habe ganz vergessen, die Scheuerleisten für den Rumpf zu erwähnen... liegt wohl daran, dass ich bei denen vergessen habe, Fotos zu machen. Kann Robi ja nachholen :D )

  • Moin Zusammen;

    Moin Zusammen;


    eine Lösungsmöglichkeit für zukünftige Unterwasserschiffbauer wäre , das ganze Deck u, ca. 2mm tiefer rutsch zu lassen.

    Anders herum gesagt die ganzen Spanten und den Mittellängsträger in der Höhe um 2mm zu kürzen. Dadurch entsteht eine Süllkante, die Außenhaut bleibt wie sie ist und des gibt einen sauberen Übergang im Wasserpass nach oben.

    Moin Zusammen;


    es ist eine von mehreren Lösungsmöglichkeiten.

    Man würde vielleicht eine noch ansprechendere und praktikablere Lösung finden.

    Zunächt auch von mir eine kleine Anmerkung zur Konstruktion des ÜWS / UWS " NEUWERK ".

    Andreas hatte das Behördenschiff als Überwassermodell geplant und konstruiert. Die Konstruktion eines Unterwasserschiffes kam erst dann hinzu als alle Konstruktions -arbeiten abgeschlossen waren. Ich weiß aus langer beruflicher Erfahrung, das solche konstruktiven Änderungen nachträglich schwer umsetzbar sind. Die Idee mit den 2mm kürzen ist indiskutabel und kann verworfen werden.


    Ich mir einen Satz ÜWS und UWS ohne Ätzteile bestellt und zugeschickt bekommen.


    Nun stellt sich die Frage ob ich mich bei Robi und Lars einklinken darf, oder ob ich es als eigenen Bericht kreieren soll. Wahrscheinlich ist es als eigener Baubericht besser, da ich zuerst mit dem Unterwassserschiff loslegen werde.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

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  • Arne, ich glaube, in dem Fall macht es mehr Sinn, einen neuen Bericht zu starten. Wäre ja super, wenn es vom Bau des UWS einen ausführlichen Bericht gibt :thumbup:

  • Moin Zusammen;


    kein Problem, lassen wir uns mal überraschen.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

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  • Danke für Eure Beiträge zum UWS, ich würde jedoch vor Baubeginn empfehlen, den dazugehörigen Konstruktionsbericht von Roland Thomas im Forum "die Kartonmodellbauer" zu studieren. Hier gibt es reichlich Tipps und Hinweise sozusagen aus erster Hand.


    So, nun weiter im Geschehen:

    Ich hinke leider fürchterlich hinter meinem selbstgesteckten Zeitplan zurück, es ging aber nicht anders.

    Die Bordwände standen an, immer so ein Punkt wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Die Konstruktion ist klasse, der Rumpf nicht all zu schwierig. es gehört aber etwas Vorarbeit dazu: Vorformen, Vorformen Vorformen und nicht einfach druff.


    Wie habe ich es diesmal gemacht?

    Der hintere Abschnitt ist eigentlich der schwierigste. Nach entsprechender Verformung klebte ich diesmal zuerst die Wasserlinie im hinteren Teil an, danach Schritt für Schritt weiter nach vorne in Höhe der Wasserlinie. Danach konnte ich sehr gut die Bordwände an den Decks befestigen.

    Im Bugbereich habe ich die Bordwände komplett vorgebaut inklusive der Ankertaschen. Fixpunkt ist der Bereich des Stringer beidseits. Wie in der Anleitung beschrieben! Hier befestigte ich zunächst den Mittelteil an Wasserlinie und Deck! Nach dem Durchtrocknen wurde der Bug schrittweise geschlossen ohne jeden Versatz, passte spitze.

    Zum Schluss wurden die Übergänge zu den hinteren Bordwänden fertiggestellt. Überstände wurden mit der Rasierklinge entfern, Passt.

       


     


    Mehr Bilder morgen.


    Liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Wie versprochen, noch die Bilder der Bugsektion.


     


    Ich habe heute sämtliche Fender angebracht, musste mir aber leider einen Fender neu anfertigen. Warum? ich hasse diese langen und auch noch verdoppelten Fenderstreifen, weil ich hier immer wieder etwas schräg schneide und damit das Teil verhunze. So hier passiert. Also Neuanfertigen. Klappte auch sehr gut.

    Das Einfärben der Fender habe ich ausnahmsweise mit Faber Castell PITT Artist warm Grey durchgeführt. Das nässt das Papier nicht ganz so durch und gibt kontinuierlich Farbe ab. Ansonsten immer mit Pinsel.


    Somit ist der Rumpf fertig ( Bilder dazu folgen), der nächste Abschnitt ist dann die Baugrube 29 mit der Heckschanz.


    Liebe Grüße

    Robi

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  • Hier noch der Arbeitsnachweis von heute und die Aussichten auf morgen.


    Fender vollständig angebracht und die Anker eingesetzt.

     


     


    Die Teile für die Heckschanz



    Bis demnächst

    Robi

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  • Moin Robi,


    der Rumpf schaut super aus :thumbsup:

    Auch ich bin kein Freund dieser langen dünnen Scheuerleisten/Fender, je nach Modell entscheide ich mich sogar, es bei der aufgedruckten Leiste zu belassen. Einen makromillimeterbreiten, aber gefühlt meterlangen Streifen sauber anzubringen, ist manchmal zu viel des "Guten" (meine Meinung!).
    Bei der "Neuwerk" sind die Teile ja zum Glück noch sehr stabil, mit dem verdoppelten Karton. Hast Du sehr gut umgesetzt :thumbup:

    Aber was ist denn da bei einigen Fotos im Hintergrund los? Das sieht nach mindestens einer schweren Havarie aus... :D


    Viel Spaß weiterhin und lieben Gruß


    Lars

  • Moin zusammen,


    für lange Streifen benutze ich eine Schlagschere.


    Für Scheuerleisten nehme ich schwarzen Tonkarton, da spart man sich auch das Kantenfärben.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin, moin Andreas,


    eine Schlagschere benutze ich auch......ist sehr hilfreich:thumbup:! Ja, ich habe diverse Farben an Tonkarton in 130g und 300g vorrätig. Daraus entstehen Scheuerleisten und hauptsächlich Schandeckel sowie braune Handläufe für die Relings. Aber auch "Pollerdeckel" und auch andere extra zu fertigende Teile........gerade beim Aufpimpen der alten Whv`ner braucht man das, weil da zumeist nichts vorhanden ist und man alles selbst schnitzen musss.....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Zunächst Danke allen Followern und Knöpfchendrückern.


    Zu der Schlagschere: man kann leider nicht alles haben. Und bei den Fendern der Neuwerk geht das aufgrund der Form auch nur bedingt. Mein verbessertes Vorgehen: immer schrittweise ( so ca 2-3 cm länge ausschneiden bis zu einem Querschnitt, so kann man sicherer das ganze aus dem "Umkarton" befreien.

    Klappte schlußendlich ganz gut.


    Heute die Teile 29: nichts Spektakuläres, bei den Schanzkleidstützen gibt es eine mit angedeutetem Loch. Ich hatte es ausgeschnitten, war aber bei meiner Befestigungsreihenfolge nicht so schlau. Diese Stütze wird durch das Loch instabil und kann flott verbiegen. Eigentlich sieht man diesen Bereich nicht ein, also kann man sich das sparen.


    Das heutige Bauergebnis während des virtuellen Treffens:

       


    Gruß

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


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    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • NAbend zusammen,


    ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut verbracht :)

    Danke für euer Interesse an der "Neuwerk" :thumbup:


    Heute geht es um diese Baugruppen:



    Für die großen Winden 30+31 ist eine detaillierte Skizze in der Anleitung sowie ein Originalfoto vorhanden. Sie lassen sich sehr gut bauen. Ich habe anhand des Fotos die Winden mit 0,1mm Takelgarn belegt. Je 1 Handrad aus dem Ätzsatz ist noch zu ergänzen.



    Noch 2 Lüfter 32 und ein paar Poller 33+34... Leider sieht man dem Gitter am Heck meinen "Sprüh-Unfall" beim Behandeln der Platine an. Das aber nur bei unglücklichem Lichteinfall.



    ...und dann kommen die Stützen 35 für das Winchdeck. 12 schmale Röhrchen plus die Zwischenstücke ergeben dies:



    (Eins von den verdoppelten, grünen Auflieger-Plättchen für die Skimmer ist mir offenbar im Eifer des Gefechts abhanden gekommen... Aber die werden ja sowieso verdeckt).


    Der Bogen macht richtig Laune!


    Schönen Abend noch und Grüße


    Lars