"Prieure" ein Gebäude von Gilbert et Louise Baud, verkürzter Baubericht.

  • Da ich noch auf einige Kleinteile für den Teil 2 des 4 teiligen Dioramas von Gilbert Baud warte,fange ich mit dem ersten Gebäude für den 3ten Teil des Dioramas an.


    Es handelt sich um die "Prieure" einem Kloster welches ich nebst einer Kapelle auf den Teil 3 des 4teiligem Dioramas einbauen möchte.


    Der Baubogen ist von der neueren Generation des Vertreibers Charles Acesson. Dabei handelt es sich um Kopien der Original Baud Bögen. Der Baubogen besteht aus 12 Blättern, die ich hier nicht vorstelle, da die Baud Bögen im Handel nicht mehr erhältlich sind.


    Hier die beiden Deckblätter des Baubogens.


     

  • Zuerst schneide ich die einzelnen Gebäudewände aus und baue Türen, Fensterrahmen und Fenster ein.

    Einige Fotos sind bereits mit eingebauten Fenstern und Türen, da ich bei Baubeginn vergessen habe Fotos zu machen.


       


     


    Hier die Rahmen der Türen und eingebaut mit Türe.


       


    Die meiste Arbeit macht das zusätzliche Aussticheln der kleinen Fensterscheiben welche auf dem Baubogen schwarz dargestellt sind,die ich aber verglasen möchte, wie bei allen meinen Baud Modellen.


     

  • Das erste Problem kommt! Bei drei Fenstern auf der Rückseite von Prieure stimmt das Breitenmaß nicht und ich kann die Seitenwangen nicht verändern da ich das Bauteil auf der Rückseite mit 1,5 mm Finnpappe verstärkt habe.


    Schauen wir uns einmal das Foto des Deckblattes vom Baubogen an, hier sehen wir wie die Fenster auf der linken Seite eingebaut werden sollten, das geht aber nur wenn ich seitwärts rechts und links den Ausschnitt vergrößere, siehe Foto.


       


    Ich habe mir nun so beholfen,das ich die Fensterlöcher auf die richtige Größe ausschneide und mir Rahmen aus einer Sicherheitskopie auf die passende Größe verändere.


       


    Und das Ergebnis.



  • Jetzt können die einzelnen Gebäudewände zusammengefügt und auf die Grundplatte geklebt werden.


       


    Um vor dem Weiterbau stabilität in das Gebäude zu bekommen werde ich mich an das Dach begeben, aber zuvor muß ich noch die Innenbeleuchtung einbauen.


       


    Bei dem Aufbau des Daches klebe ich wie bei mir üblich eine 1,5 mm starke Finnpappe unter die Klebelaschen für das Dach. Das bringt eine sehr hohe Festigkeit und erleichtert das anbringen des Daches.



       



  • Das jähe Ende links vor dem Keller bringt mir Probleme beim Einbau in das Diorama. Hier muß ich mir eine andere Lösung einfallen lassen.
    Ich kürze den hochliegenden Pflasterweg und konstruiere für das linke Ende eine Treppe und baue sie ein.
    Beim Einbau in das Diorama bekommt der Pflasterweg vorne einen Hang der im Bereich der Treppe nach links ausläuft.
    Nun klebe ich auch die Dachunterkonstruktion im Anbau unter die Klebelaschen für das Dach.


       


    Das Dach kann nun aufgelebt werden.


       


    Eine Giebelwand zieht sich bis über das Dach. sie wird nun aufgeklebt und unten am Gebäude ein Steinsockel angebracht.


    Es kommt noch ein gepflasterter Vorbau vor das Erdgeschoß, dessen Bau ich hier nicht weiter beschreiben werde.


  • Über dem Kellergeschoß läuft eine Brücke in richtung Anbau die gleichzeitig als Treppe dient. Hier der Aufbau mit Anbringung.


       


       


    Von der Treppe nach rechts zur Türe wird eine Plattform eingebaut. Ich fülle die Treppe mit 2,5 mm Finnpappe, da der Karton sehr dünn ist

    und beim Anfassen leicht zerdrückt werden kann. Vor die Plattform kommt noch eine Holzstufe.


       

  • Die Balkenkonstruktion für die Plattform und das Dach darüber wird in Angriff genommen. Hier vom Blatt bis zur Fertigstellung.


     


    Ich fülle den Balkenhohlraum wieder mit Finnpappe, denn das 90 gramm Papier ist sonst zu empfindlich für Beschädigungen.

    Leider gibt s beim Einbau doch einige Passprobleme und es muß nachgearbeitet werden.


       


    Auch bei dem nächsten Balkeneinbau gibt es nach der Fertigstellung passprobleme.


       



    Die letzten Balken sind ohne Hohlraum und ich dreifache das Papier um eine bessere Festigkeit zu erhalten. Auch hier muß nachgezeichnet werden.


  • Die vorderen Gauben kommen unter die Schere und sofort wieder ein Problem,das Blatt wurde nicht richtig kopiert und bei einer Gaube fehlte unten ein Stück. Ein Glück das ich eine Sicherheitskopie gefertigt habe.


       



    Nach dem betrachten des Gaubeneinbaus gefiel mir bei dem Dach irgend etwas nicht! Nach einiger Zeit wußte ich wo der Fehler la
    Herr Baud hat nur an einer Seite die steinerne Giebelwand bis über das Dach gezogen.Bei dieser Bauart sind aber beide Giebelwände bis über das Dach gezogen und das eigendliche Dach wurde zwischen die Giebel gesetzt. Also mußte meine Sicherheitskopie wieder herhalten und die zweite Giebelwand wurde geändert und auf der Rückseite die steinerne Giebelwand der rechten Seite die auf halber Länge endete, verlängert, so das beide Seiten baugleich sind. Hier erst die Giebelwände des Baubogens.


     


    Nun die Äderung.


     

  • Auf dem Dach befinden sich hinten 3 Gauben, die Fenster streiche ich in der gleichen Farbe wie die anderen Fenster des Gebäudes, da sie sich in der braunen Gaubenfarbe schlecht absetzen.

       


    Die Fiirstpfannen werden aufgeklebt und vorher über einen Rundstab gerundet


       


     

  • Da mir die Vorderen Gauben nicht so recht zusagten, superte ich sie ein wenig.


       


    Nun will ich die 2 Bruchsteinstützen hinten am Gebäude fertigstellen, aber da gibt es das nächste Problem, diese Bauteile sind nicht vorhanden.Ich nehme aus der Sicherheitskopie einer seitlichen Gebäudewand und zeichne auf der Rückseite die Stützen. Der Bau der Stützen stellte ansonsten kein Problem dar.


       


    Nun fehlen nur noch die Schornsteine, hierfür baue ich mir zusätzlich nach unten führende Röhrchen. Nach dem Einbau altere ich die Schornsteine.


       

  • Da die rechte und die linke Seitenwand einfach nur als Bruchsteinwände dargestellt sind, siehe Foto, laß ich mir dafür etwas einfallen.
    Bei den Baud Modellen sind des öfteren hintere oder seitliche Gebäudewände einfach nur in Bruchsteinoptik dargestellt, was aber nicht unbedingt dem Original entspricht.


     


    Bei der rechten Seitenwand baue ich einfach nur in höhe der Dachkante einen durchgehenden Steinsockel ein, was die trostlose Bruchsteinwand ein wenig auflockert.



    Bei der linken Seitenwand im Anbau setze ich unten 2 Fenster und oben einen fensterlosen Durchbruch ein. die Bauteile dafür entnehme ich Sicherheitskopien.


       


    Die Dachkanten am Anbau bekommen noch eine zusätzliche Holzkante, so wie sie des öfteren bei Baud Modellen zu sehen sind.


       
    Zu guter Letzt ändere ich noch das Geländer vorne an der Holzplattform.



    Dieses war wohl eher eines der nicht so gut konstruierten Modellen von Gilbert Baut. Aber mit etwas Mühe macht "Prieure" dann doch einen sehr guten Eindruck und ich bin froh das Herr Baud dieses Modell geschaffen hat.
    Das Modell wurde von Herrn Baud schon sehr stark gealtert, das hier nur das dem Grundgebäude dagegenüber neu wirkende Dach gealtert werden muß. Desweiteren wird noch das Anfertigen der Dachrinnen und Fallrohre noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Also dauern die Fotos des fertigen Modelles noch ein wenig. Gruß: Rainer.

  • Moin Rainer...

    Deinen Baubericht habe ich gerade erst entdeckt und bin wieder restlos begeistert :thumbsup:

    Dieses alte Gemäuer gefällt mir ausgesprochen gut.:thumbup:

    Gruß und bleib gesund, Renee

    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • Schur Renee und Ulrich.

    Schön das euch das alte Gemäuer gefällt! Jetzt muß ich noch die passende Kapelle dazu finden, es gibt eine von Gilbert Baud, aber da kommt man ja nicht mehr dran. Werde mir irgend etwas suchen denn zu einer Prieurei gehört halt eine Kirche oder eine Kapelle in der die Mönche beten.

    Also bleibt mir gesund und Renee ich hoffe dich im nächsten Jahr wieder zu sehen. Gruß: Rainer.