15. KBW - Torpedoboot T12 / Whv-Jade-Verlag / 1:250 (FERTIG)

  • Das Torpedoboot ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Da sieht der geneigte Leser wieder mal, was man doch an Verfeinerungen machen kann


    Gruß

    Hardie

  • Hallo Hajo,


    die GEschütze machen sich so prima, vor allem die Sitzschalen und die Einschnitte im Schutzschild werten optisch sehr auf und auch der gesuperte Lauf hebt sich wohltuend von den Stecknadeln, die uns früher zur Verfügung standen, ab.


    Zaphod

  • Moin Hajo,

    als der Bogen damals erschienen ist, haben nur absolute Exoten sich die Mühe des Ausstichelns gemacht. Heute sind die Leute Exoten, die es nicht machen. Sieht gut aus.

    Gruß

    Jochen

    Moin HaJo,


    so wie Jochen seh ich das auch.


    Was aber selbst kleine Ergänzungen optisch ausmachen, kann man gut an den Torpedosätzen erkennen. Kommt für mich sehr gut rüber. Der Bericht macht mich "heiß", den noch rumliegenden zweidimensionalen Bogen demnächst auch anzugehen, etwas aufgepäppelt, und dann mit dem Uraltmodell, das bei mir in der Vitrine seit mindestens 30 Jahren rumsteht, direkt zu vergleichen.


    L.G.

    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer, n.n.-Schiffsmodell in 1:250, Schnelldampfer KWdGr


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau

  • Moin, moin zusammen,


    @ Jochen: :D......eigentlich kann ich mit der grundlegenden Detaillierung des Bogens gut leben.....mich motiviert mehr die handwerkliche Herausforderung, nach dem Motto: "Kriegste das noch handwerklich hin....". Das ist auch ein gutes Stück Probiererei, was noch geht und was nicht mehr......für mich selbst!


    @ Hardie: Vielen Dank :thumbup:! Man will mit einem Baubericht natürlich auch Anregungen geben.......und nicht nur immer von den anderen Mitstreitern nehmen.


    @ Zaphod: Das Aufpeppen ist ja eigentlich ganz einfach.....alles geht natürlich nicht. Ich versuche die grundlegenden, formgebenden visuellen Dinge z.B. bei einem Geschütz zu erkennen und arbeite die dann heraus. Das sind zumeist nur wenige Kleinigkeiten die auch nicht viel Arbeit machen.


    @ Günter: Klasse, dass dir das T-Boot gefällt :thumbup:! Die alten Whv`ner Modelle bieten eine ganze Fülle von Möglichkeiten der Verfeinerungen die dann durchaus zu einem Ergebnis des heutigen Standards führen - macht einfach Spaß.


    @ Fiete: Danke :thumbup:, ich gebe mir Mühe......genauso wie unsere Eichhörnchen :D!


    Inzwischen habe ich die beidseitigen Wasserbomben-Wurfgruppen fertig gestellt und am Modell montiert. Jetzt sitze ich gerade bei den zwei achterlichen Kränen für die Minenräum-Ottern. Fehlen nur noch die Ottern selbst, die will ich zwischen die Minenschienen legen....der Bogen bietet aber keine an. Ich glaube bei Piet`s Bisi-Schiff könnte ich welche klauen.....wäre doch eine schöne Ergänzung. Neue Fotos gibt`s demnächst. Und meinen Dank an die vielen "Daumendrücker":thumbup:!


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin, moin zusammen,


    so, jetzt kommen die angekündigten Fotos von den beidseitigen WaBo-Wurfgruppen und den beiden kleinen Kränen für die Minenräum-Ottern. Ich habe mir Mühe gegeben.....aber auch meine bastlerische Grenze erreicht :whistling:....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Hallo HaJo,

    ich verfolge Deinen Baubericht schon von Anfang an, klasse was du aus dem

    alten Bogen so machst, da kommen Kindheitserinnerungen wieder hoch.

    Eine Frage bewegt mich aber doch:

    Wie schaffst Du es mit dem Punch-Screw so kleine Scheiben wie z.B. die Seitendeckel

    der Wasserbomben genau zentrisch auszustechen.

    Ich bin bisher bei solchen Versuchen immer kläglich gescheitert.


    Mit besten Grüßen vom schwäbischen Meer


    Jürgen

  • Moin, moin Jürgen,


    das ist keine Hexerei :)!

    Ich mache mir eine kleine Zentrierhilfe mit einem Stück Karton (kann auch verdoppelt sein). Ich glaube, dass die Fotos dann selbsterklärend sind. Manchmal verrutscht der Punch-Screw dann doch beim Andrehen bzw. bei der Positionierung. Beim genauen Hingucken kann man das auch auf dem Foto erahnen. Die Abweichung ist aber marginalst und nur mit der Lupenbrille/Makroaufnahme sichtbar. Wenn man dann noch die Kannte färbt, geht das im "Rauschen" unter.......


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Hallo HaJo,

    danke für die Antwort, genauso ist meine Vorgehensweise bisher auch,

    aber die Resultate na ja........

    werde sicher noch viel üben müssen um auf Deinen Stand zu kommen.


    Gruß


    Jürgen

  • Moin HaJo,


    Klasse Arbeit von Dir. Noch ein kleiner Hinweis zum Austausch mit Jürgen.


    Ich wende dazu eine ähnliche Technik an wie Du. Allerdings besteht die Zentrierhilfe bei mir nicht aus Karton, sondern aus durchsichtigem Kunststoff. Habe dazu Abfallstücke von den Fenstern zur Bremen IV hergenommen und mit verschiedenen Durchmessern "gelocht". Das bietet m.E. den Vorteil, dass auch das Umfeld des auszustanzenden Teils noch sichtbar bleibt.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer, n.n.-Schiffsmodell in 1:250, Schnelldampfer KWdGr


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau

  • Moin, moin Günter und Jürgen,


    so ein Teil mit verschiedenen Lochkreisen auf einem Stück alter Proki-Folie habe ich auch noch......ich wollte bloß zeigen, wie man ganz schnell zu einer Zentrierhilfe kommt. Man kann dann auch den Punch-Screw etwas fester aufdrücken, ohne dass er sich dreht. Dann sieht man den Abdruck der Schneide und kann ggf. den Ansatz noch etwas korrigieren damit es dann wirklich "mittig" wird. Aber ohne Lupenbrille sehe ich gar nichts mehr......8o.....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo,

    der Baubereich gefällt mir, weil er zeigt, wie man aus einem für heutige Verhältnisse einfachen Bogen noch sehr viel herausholen kann.

    Da braucht man doch nur die eigenen kleine grauen Gehirnzellen in Bewegung zu setzen.

    Ulrich

  • Moin, moin zusammen,


    @ Ulrich: Als der Bogen 1958 erschien, war er sicherlich von der Detaillierung her der "Knaller" und wir Jungs haben uns dann in den 60ern daran die Zähne ausgebissen. Ich würde auch heute den Bogen nicht als "relativ einfach" einstufen, sondern als "mittelschwer", denn man braucht schon etwas Erfahrung um das Modell mit seinen kleinen Teilen sauber und erfolgreich umzusetzen.


    So, nach der WaBo-Orgie kam der 20mm-Vierling unter die Schere. Es soll wohl einen 20mm-Vierling C38 (Mauser) darstellen. Die Bewaffnungsvarianten

    dieser T-Boote Typ 35 bzw. Typ 37 (zweites Los) waren recht vielfältig.....eben auch angepasst an das jeweilige Einsatzgebiet und was gerade zur Verfügung stand, als die Flak-Bewaffnung der Boote verstärkt wurde.


    Den Grundkörper des Vierlings habe ich mit entsprechend dicker Graupappe auf "Vollmaterial" gebracht, weil man so den Seitenstreifen mit seinen vielen Knicken/Kannten viel besser und "unfallfrei" sauber anbringen kann.

  • Weiter wurde der Vierling mit 20mm Flak-Rohren (GPM), den obligatorischen Sitzen für die Bedienmannschaft und den seitlich an den Verschlußstücken angeschlagenen Magazinen ergänzt. Das bringt ein bißchen Leben an die Waffe.


    Fertig sieht das Flak-Geschütz dann so aus......

  • Hallo Hajo!


    das wird wieder ein Prachtstück.

    Ich habe es gerade mit den Resten meines überlebenden Modellrestes verglichen. Das könnte nur mit einem reichlichen Einsatz von Ersatzteilen wieder aufgepeppt werden. Also bleibt es eine Leiche.

    Viele Grüße


    Hans-Jürgen
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    Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi -1746 - 1827)

  • ......und an Bord gebracht und angebaut. Es gab dann noch jeweils ein kleines Handrad zum Richten......und, der 20mm-Vierling musste auf die achtere "Gefechts-Insel" umziehen.....hatten die Werftgrandis falsch angebaut. Obwohl, es gab auch eine Bewaffnungsvariante mit zwei 20mm-Vierling hintereinander.....könnte man ja später noch einmal umsetzen und dann mit zwei Torpedorohrsätzen......:huh:.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Hallo,

    das ist eine sehr feine Arbeit, diesen Klassiker zu supern. Wenn mein Modellkeller nicht schon so voller Modelle wäre, dann könnte ich mich auch nochmal an so ein Modell wagen.

    Ulrich

  • Moin, moin zusammen,


    @ Ulrich: Sich an die alten Klassiker heran zu machen bereitet mir sehr viel Freude:). Gerade die eigene Herstellung von fehlenden "Kleinigkeiten" inspiriert und läßt einem viele Freiheitsgrade. Zumal man heute handwerklich und vom Material her dazu fast alle Möglichkeiten hat.


    Ich habe in der Zwischenzeit schon mal den ersten Schwung an Relingsteilen auf der vorderen Hälfte des Torpedobootes verteilt. Sieht dadurch schon wieder alles ganz anders aus.....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Ich hab auch noch ein eigentlich fertiges Torpedoboot, das ich mit 14 gebaut hatte im Regal. Da müsste ich nur die Bewaffnung erneuern und Masten und Relings........

    ginge schon. Mal sehen. aber erst noch Bundesmarine.

    Hardie

  • Hallo Ha-Jo,

    und gerade deshalb (# 62) verstehe ich es nicht so ganz, wenn hier und da gesagt wird, die alten WHVer seien ja so etwas aus der Zeit, die könne man heute nicht mehr bauen.

    Mit etwas Bastlergrips bieten sie sehr viel Umgestaltungsmöglichkeiten.

    Ulrich

  • Hallo Ha-Jo,

    und gerade deshalb (# 62) verstehe ich es nicht so ganz, wenn hier und da gesagt wird, die alten WHVer seien ja so etwas aus der Zeit, die könne man heute nicht mehr bauen.

    ...

    Das habe ich so hier noch nie gelesen, Ulrich.

  • Guten Abend zusammen....und servus in die südlicheren Gefilde hinein,


    @ alle: Recht herzlichen Dank für die Beiträge:thumbup:! Auf den einen oder anderen Aspekt werde ich später noch eingehen.


    Da ja eine Torpedobootsbezeichnung T1 - T12 (so heißt ja nur der Bogen....) ziemlich blöd ist, habe ich mich entschlossen, das Boot T12 zu taufen. Ich habe Fotos von T12 gefunden, denen das Modell (mit ordentlichen Abstrichen) am nächsten kommt. Aber das macht nichts, denn der Ausrüstungsstand der Boote wurde ja ständig den Erfordernissen des Einsatzes angepasst. So, jetzt hat das Teil einen Namen.......ausserdem ist das Schicksal von T12 interessant. Dieses Boot hat - wenn auch nur als Wrack - bis ca. 1993 (?) "überlebt" und ist erst dann im tiefen Wasser versenkt worden. Dazu auch später mehr.


    Wasserstandmeldung zum Bau: Die Reling ist überall montiert......das Boot wurde sozusagen erfolgreich "eingezäunt". Anhand der Farbunterschiede kann man deutlich sehen, was an Gefechtsschäden durch die Werft erneuert bzw. ausgebessert wurde. Aus kriegswirtschaftlichen Gründen und zur Materialersparnis wurde auf einen neuen Gesamtfarbanstrich verzichtet :D.

  • Hans-Joachim Möllenberg

    Changed the title of the thread from “15. KBW - Torpedoboot T1 - T12 / Whv-Jade-Verlag / 1:250” to “15. KBW - Torpedoboot T12 / Whv-Jade-Verlag / 1:250”.
  • The work is by an excellent expert in the field, the ship is beautiful, :huh: I wonder how long it took to acquire such a master's degree . Greetings Hajo. :)

  • Hallo HaJo,

    das Modell empfinde ich als eines der schönsten Konstruktionen aus Wilhelmshaven. Du hast es noch aufgehübscht. Könntest Du Dir vorstellen, es in ein Diorama einzusetzen?

    Ulrich

  • Moin, moin zusammen,


    @ Eldax: Thanks a lot:)! I started building paperships in 1963......long ago....but all the detail-work I learned here in the forum :thumbsup:!

    @ Ulrich: Äääh....jaaaa....erstmal ein Diorama haben.....aber gut....kann ja noch werden. Ich weiß ja, dass du ein Liebhaber von Dioramen bist :thumbup:!


    So, wieder eine kleine Wasserstandsmeldung.....nicht viel geschafft. Der Schornstein hat zwei Reihen Fußperde bekommen.....jetzt kann Hein Seemann sich hier festlaschen und fleißig den Pinsel schwingen:D.


    Ansonsten bereite ich den Bau der beiden Minenräum-Ottern vor. Die habe ich mir beim Bogen Zerstörer Z 25 (cfm) "geklaut"......und wenn ich mir das so anschaue, bekomme ich einen zierlichen Vorgeschmack von dem was einem "blüht", wenn man die Z 25 unter die Schere nimmt......alternativ kann man natürlich auch die Whv`ner Z 27 bauen.....klarer Vorteil.....man bekommt keine weiteren grauen Haare, braucht nicht in die Bauanleitung gucken und ist sehr schnell fertig......ach so....Streichhölzer braucht man noch um die Geschützrohre zu schnitzen.....;)


    Gruß von der Ostsee und meinen geneigten Dank für das "Daumendrücken":thumbup:.

    HaJo

  • Moin HaJo,


    die Art der Reling gefällt mir. Darf ich fragen, von wem Du die beziehst?


    Gruß


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer, n.n.-Schiffsmodell in 1:250, Schnelldampfer KWdGr


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau

  • Moin, moin zusammen,


    @ Günter: Das ist Standard-Lasercut-Reling von HMV. Die läßt sich gut anpassen, denn dabei muss ich Zehntel an Millimetern abschneiden bis die jeweilige Länge dann endlich stimmt. Vor dem Verbau wird sie farblich behandelt. Läßt sich auch gut runden (anhauchen) und auch schneiden und wieder zusammen kleben......z.B. wenn man sie an den Deckssprung anpassen muss.


    Den heutigen Abend habe ich mit dem Bau der beiden Minenräum-Ottern zugebracht. Tja.......das habe ich persönlich schon deutlich als "Hardcore-Basteln8o" empfunden, denn jede Otter hat 10 Teile. Habe mal wieder meine Grenze erreicht. Zum Ergebnis des Abends......


    Gruß von der kalten Ostsee

    HaJo

  • Hallo HaJo,

    nun stell mal Dein Licht unter den Eimer. Die Ottern sind doch gelungen. Besonders apart finde ich die kleine Dunkelfärbung an den Stoßkanten der Hülle. Das sieht so schön gesupert aus.

    Ulrich

  • Guten Abend zusammen,


    @ Ulrich: Nee, das mache ich ja auch nicht......die Ottern gefallen mir auch......aber kleiner zu bauen geht bei mir eben nicht.


    Heute habe ich die beiden Niedergänge vom Brückendeck zum Hauptdeck "renoviert". Die alten "Treppenrutschen" von 1974 wurden etwas begradigt und durften bleiben, sie haben ein Lasercut-Geländer bekommen. Nun kann der "Alte" seine Spezies auf die Brücke zitieren und zusammensch......:D..., aber nix utmocht....:D


    Gruß

    HaJo

  • Moin, moin zusammen,


    zuerst wieder meinen Dank an die Drücker des "Motivationsdaumens" - :thumbup:!


    Heute stand das Basteln unter der Überschrift "Abdampfleitungen etc.". Bei diesem Bootstyp ein Thema für sich. Die an sich schon karge Foto-Ausbeute gibt da auch keine Klarheit - das hat HvT in seinem Baubericht schon angesprochen.


    Die Abdampfleitungen beim Typ 1935 waren wohl auch unterschiedlich in Abhängigkeit der jeweiligen Werft auf denen die 12 Boote erbaut wurden - 6 Stück bei Schichau in Elbing, weitere 6 Boote bei der Deschimag Werk AG Weser in Bremen. Bei den Zerstörern 1934 war die Anordnung der Abdampfrohre an den Schornsteinen durch die verschiedenen Werften auch unterschiedlich. Hinzu kommt, dass die Antriebsanlage aufgrund ihrer Störanfälligkeit wohl bei den verschiedenen Werftliegezeiten immer wieder überarbeitet wurde, wohl einschließlich dieser Aussenrohre. Erst ab den letzten beiden Booten T11 und T12 hatte man die Probleme wohl im Griff.


    Beim Nachfolge-Typ 1937 wurden dann diese Rohre wohl in den Schornsteininnenmantel gelegt und waren bis auf die Enden von aussen nicht sichtbar. Ich habe mir auch Fotos von T12 als Wrack am Ladoga-See angeguckt, auch keine Klarheit und es ist nicht auszuschließen, dass während der aktiven Zeit in russischen Diensten auch die Abdampfrohre erneut geändert wurden. 1949 brach dann beim Betrieb die Hauptdampfleitung, wobei es zwei Tote gab; danach hat man die Antriebsanlage trotz mehrfacher Reparaturversuche nicht wieder hinbekommen.


    Meine Lösung der "Geschichte" ist jetzt eine Symbiose aus den Erkenntnissen verschiedener Fotos, einer möglichst symetrischen und gradlinigen Anordnung (mein ganz persönlicher Splien....:D) sowie einer gewissen "Wohlgefallenheit" für das Auge. Es muss also alles nicht genau so angeordnet gewesen sein. Anyway......zu den Fotos....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • guten Abend HaJo,

    möchte mich noch einmal in deinen Baubericht einmischen.

    Das Ausstanzen von kleien runden Teilen mit dem Screw Punch klappt

    jetzt danke deiner und Gustavs Hilfe ganz gut.

    Nur eine Ergänzung meinerseits, die zu stanzende Teile schneide ich

    etwas großzügig aus dem Bogen aus, und klebe sie am Rand auf der Stanzunterlage fest,

    so brauche ich nur die Schablone halten und die Teile verrutschen darunter nicht mehr.

    Hier noch ein Bild der Seitenscheiben für die Bootswinde der "Bleichen" Durchmesser 2,5mm.


    Danke und Gruß aus dem verschneiten Südwesten der Republik


    Jürgen

    Images

    • 1.jpg
  • Moin, moin Jürgen,


    ...wie....was.....Schnee im Südwesten.....naja, hier war es die Tage auch unangenehm feucht-kalt......:|


    Saubere Arbeit, die Seitenscheiben für die Bootswinde der BLEICHEN! So soll es ja auch sein.....man tauscht sich im Forum aus, wie was am besten zu machen ist. Die Scheiben werden ja sehr gut rund und sehen besser aus, als wenn man sie als"Vieleck" mit dem Skalpell ausstichelt. Tolles Ergebnis, freut mich sehr :thumbup:!


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin, moin liebe Mitkleber,


    gestern habe ich dann noch alle Teile für den vorderen Mast gebaut und diesen dann an seinen Platz gestellt. Bei der Stenge und der Rah ganz oben habe ich auf die Papierversion dann doch verzichtet, die sind doch ziemlich "klobig".....ich habe dann 0,4 mm Messingdraht genommen, was deutlich filigraner aussieht.


    Aus Gründen der Stabilität habe ich die markante Kreuzrah papiermäßig verdreifacht und vor dem Ausschneiden mit dem Skalpell die Vorder- und Rückseite mit Schnellschleifgrund getränkt. Zusätzlich habe ich die Unterseiten noch mit 0,3 mm Messingdraht belegt, weil dieses Teil eigentlich der Dreh- und Angelpunkt für die Takelage darstellt. Ist jetzt sowas von stabil....:).


    Im Mast steckt unten ein Stück 1,0 mm Federstahl, oben im dünneren Ende wieder 0,3 mm Messingdraht. Alles mit Sekundenkleber-Gel eingeklebt. Den Mast selbst habe ich von seiner dreieckigen Form gem. Bogen auf die runde Form gebracht....dazu musste ich am Bauteil beidseitig etwas Material (Papier) zugeben.


    Und so sieht das Torpedoboot nun aus......es fehlt dann nicht mehr viel an Teilen.....aber die Takelage.....die Takelage....:S


    Gruß

    HaJo