15. KBW - Torpedoboot T1 - T12 / Whv-Jade-Verlag / 1:250

  • Moin, moin zusammen,


    ja, da steht noch eine unvollendete "Altlast" aus meiner Jugendzeit im Regal. Oft schon in der Hand gehabt, um es zu entsorgen......aber einerseits immer nicht über`s Herz gebracht, andererseits aber auch nicht den "Ruck" verspürt, es endlich fertig zu bauen. Der "Ruck" kam nun mit dem 15. KBW :)! Okay, einen Blumentopf kann man damit nun nicht mehr gewinnen, aber es ist sehr alt und unvollendet :D!


    Vom 12.02. - 26.02.1974 habe ich (16 Jahre alt) das Torpedoboot JAGUAR (Jade-Verlag) gebaut, klar, dass dann direkt im Anschluß daran der Bogen Torpedoboot T1 - T12 (auch Jade-Verlag) folgen musste. Am 28.02.1974 war die Kiellegung, so ist es auf der Grundplatte vermerkt. Spezifisch ist, dass ich derzeit die Eins ohne Aufstrich und die Sieben ohne Querstrich geschrieben habe - ich habe wohl schon damals für die Arbeit am Plotttisch der Marine geübt :D! Zum Modell selbst muss ich nicht viel schreiben, wir "alten" Kartonbaufreaks haben es zumeist alle einmal unter der Schere gehabt.


    Der Bau ging eigentlich flott vorann, bis ich nach ungefähr drei Wochen einen gewissen Verzug des Rumpfes bemerkte. Mit Gewichten vorne und achtern wollte ich den beheben, aber es war wohl etwas zuviel des Guten. Mittelspant, Grundplatte und die Bordwände knickten leicht ein.....eigentlich nicht so schlimm, aber ich hatte keine Lust mehr, ärgerte mich......und baute dann den leichten Kreuzer KÖNIGSBERG (Jade-Verlag), der auch, durch Umzug am Heck beschädigt, noch im Regal steht. So, kommen wir zu den Fotos.......das erste Bild zeigt den vorherigen Bau Torpedoboot JAGUAR......danach kommt das Objekt der Begierde.....und die restlichen Teile habe ich auch noch gefunden......

  • Moin Hajo!

    Und ich überlegte noch, ob ich meinen Baubericht der Admiral Scheer aus 2007 (für den 3. JSP) wieder rauskramen sollte. Aber danke, dass Du das mit Deinem Modell überflüssig gemacht hast. Die Scheer hätte ich wirklich nur ungern nochmal bearbeitet. Den Rumpf hatte ich schon entsorgt und nur eine Box mit Kleinteilen aufgehoben. Den Bogen hatte ich zwischenzeitlich nochmal besorgt, aber wirklich reizen tut er mich nicht mehr.

    Auf die Gefahr hin, wieder als "Retro" gebrandmarkt zu werden, freue ich mich mit Dir über das alte Schätzchen. Hoffentlich akzeptieren die Betreiber/Veranstalter Deinen Altertumsnachweis.

    Gruß

    Eberhard

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

  • Hallo Hajo

    Bin mal gespannt wie die Altlast als fertiges Modell aussieht.

    Allen Respekt die angefangene Sache solange aufzuheben.

    Wäre bei meinem Haushaltsvorstand schon längst entsorgt worden.

    Gruß

    Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

  • Moin, moin Eberhard,


    einen anderen "Altertumsnachweis" kann ich nicht liefern! Aber, so weit ich mich erinnern kann, habe ich seit dem Olympiajahr 1972 das jeweilige Datum der Kiellegungen meiner Modelle immer auf der Grundplatte vermerkt. Ich habe nur noch ein Modell ohne Datum im Bestand, das ist der Zerstörer Z 27 (Jade-Verlag) aus dem Jahr 1969. Das ist mein ältestes erhalten gebliebenes Modell. Das habe ich aufbewahrt, weil es in Bezug auf meine damaligen kartonmodellbauerischen Fähigkeiten sehr gut geworden ist.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Uff, Ich muss gestehen das Ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, das Ihr so alte Baustellen ausgraben würdet. Das Modell ist fast doppelt so alt wie Ich...

    Das du da keinen digitalen Altersnachweis liefern kannst sehe Ich auch ein. Zu der Zeit steckte das ARPANET noch in den Kinderschuhen und verband nur ein paar Dutzend Computer (Größtenteils in Universitäten/Forschungsstätten)


    (Stand Mai 1973, vereinfachte Übersicht)


    Da war an Foren noch gar nicht zu denken.


    Mir persönlich soll es reichen, wenn man ein bisschen sucht findet man auch andere Bilder von deinen Modellen mit entsprechendem Datum auf der Grundplatte (zb hier [FERTIG] Schleppdampfer WOLTMAN / Passat-Verlag / 1:250).

    Hängt aber auch davon ab, was die anderen Teammitglieder dazu sagen.


    mfg

    Johannes

  • Hallo Ha-Jo,

    da hast du ja was ausgegraben, toll. Musste mal eben bei mir graben und habe auch noch diese beiden Ur-Bögen gefunden. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Ich werde sie aber bestimmt nicht mehr bauen, passen nicht in meine Flotte.

    Viel Spaß wünsche ich dir noch .

    Gruß Harald Steinhage


     

  • Moin, moin zusammen,


    @ Harald: Die beiden Bögen habe ich auch :thumbup:!


    Das damalige Vor-vor-Modell zum Torpedoboot T1 - T12 war die SOPHIE X.......das war damals für mich schon eine große Herausforderung (.....muss auch mal dringend in die Werft). Die Datumsangabe der Kiellegung sieht aktuell bei der GOTTHILF HAGEN jetzt so aus.


    Gruß

    HaJo

  • Musste mal eben bei mir graben und habe auch noch diese beiden Ur-Bögen gefunden. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Ich werde sie aber bestimmt nicht mehr bauen,

    Moin Harald,

    Du bist also auch so ein Sammler der alten LI-Bögen. Wenn ich mir meine Sammlung von Zeit zu Zeit mal wieder anschaue, schlüpfe ich zurück in die sechziger Jahre, wo ich sie am Fließband zerschnipselt habe :D.

    Gruß

    Jochen

  • Moin Hajo, moin Jochen,

    wie haben wir das damals zeitlich geschafft? Ich meine das Zerschneiden von Karton. Hatte der Tag in den 60ern 48 Stunden? Ich habe im Winter 69 mit dem Leistungssport begonnen, jeden Tag Training. Schon vorher alles voll mit WHV-Modellen, Die Zimmerdecke komplett bedeckt mit WHV-Flugzeugen, und ich kann mich erinnern, daß ich mangels neuer Modelle angefangen habe, die schon lange fertige Gneisenau zu supern (Zusatzbogen ... ) Radio Luxemburg und Basteln dazu, das war was!!!!

    Bleibt gesund

    Ralph

  • Hallo Hajo, Hallo Jochen

    wieso kommen mir eure Kommentare nur so bekannt vor.

    In den 60er im zarten alter von 10 Jahren an einem Modell nach dem

    anderen versucht und den Großvater und Vater gleich mit dem

    Kartonvirus angesteckt :P


    Gruß


    Jürgen

  • Moin HaJo,

    na, da wünsche ich doch Gutes Gelingen! Den Vogel hatte ich auch mal, in den Sechzigern, einen Umzug in 1971 hat es dann nicht überstanden...

    Beste Grüße

    Fiete

  • Moin Hajo


    es bewahrheitet sich mal wieder: in einem guten Haushalt wird nichts weggeworfen!


    Viel Spaß


    Gruß

    Robi


    P.S. an alle Anderen: ihr habt doch alle irgendwelche "Leichen" im Keller? also mitgemacht!

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin, moin zusammen,


    @ Alle: Vielen Dank für die vielen netten Beiträge und "Likes"- gerade bei uns älteren Kartonbau-Semestern kommen mit diesem Torpedoboot die Erinnerungen an längst vergangene Zeiten von ganz hinten wieder nach vorne :D! Aber so soll es auch sein......


    Mein Sohn ist gestern 16 Jahre alt geworden, genauso alt war ich, als ich das Torpedoboot gebaut habe. Allerdings konnte ich bei diesem Bau schon 11 Jahre Kartonbau-Erfahrung in die Waagschale werfen. Sohnemann ist ein sehr guter Gamer, ich habe diesbezüglich keinerlei Ahnung......dafür könnte mein Sohn so ein Torpedoboot kaum kartonalisieren. Daran merkt man, wieviel Zeit ins Land gegangen ist und wie sich alles verändert hat. Das ist aber ein ganz normaler Vorgang, der die vorangegangenen Generationen nicht viel anders getroffen hat.


    Zum Torpedoboot. Zuerst musste ich nun das "abgestellte" Modell in einen weiterbaufähigen Zustand versetzen. Dazu habe ich:

    • am Modell mit dem Staubpinsel die dicke Staubschicht "abgekärchert",
    • überall die vergilbte "Bretterzaunreling" entfernt,
    • die kleinen Beulen in den Bordwänden durch das Hineinschieben von verdoppeltem Kartonstücken (von unten zwischen Bordwand und Grundplatte) etwas "geglättet",
    • wo irgend möglich die Kannten nachgefärbt,
    • das Modell mit einer Schicht UV-Schutzlack überzogen.

    Insgesamt hat sich damit der äußere Eindruck des Modells schon deutlich verbessert. Durch den UV-Schutzlack wurden die verbleibenden Reste an Feinstaub gebunden, die Poren des Papiers geschlossen, die Farbe aufgefrischt und diese hat mehr Tiefe bekommen. Hier das Ergebnis in Fotos.....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Der Informatiker

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  • Hans-Joachim Möllenberg

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  • Hallo Johannes,


    da hast du aber ein Bild reingestellt von meiner alten Firma (DEC) lauter PDP 11, PDP10 ,PDP15 in Punkto Vernetzung waren die damals ganz groß und so mancher Rechner hatte als Memory Board noch kleine Magnete......ach ja die gute alte Digital Equipment Corporation (DEC) man stelle sich vor das waren alles noch 16 bit Rechner.

    ....lang lang ist' s her übrigens Unix kam viel viel später..


    Gruß Werner


    PS: Auch ich werde mal alte Schätze ausgraben, aber ob ich noch was von 1959 habe bezweifle ich(damals habe ich mit dem Minensucher Seelöwe angefangen)

  • Moin, moin zusammen,


    @ Jochen: Danke :thumbup:! Ich versuche, das Modell noch etwas zu verbessern.......die Grundstruktur des Torpedobootes habe ich eben als 16-jähriger gebaut, aber das kann man durchaus so stehen lassen und darauf aufsatteln.

    @ Werner u. zwieblum: Über UNICS/Unix und UNIX kann man alles bei Wiki nachlesen, da gibt es auch einen "Stammbau", wie sich das alles seit 1969 entwickelt hat. Interessant ist, dass auch macOS und iOS ein jüngster Teil dieses Stammbaumes ist.


    Es ging etwas weiter mit dem Torpedoboot, Detailarbeit in Form einer Aufdoppelungsarie war angesagt. Dadurch versuche ich, dem Model etwas mehr Struktur und Plastizität zu geben. Leider habe ich die Farbe nicht ganz hinbekommen, weil die Originaldruckfarbe am Modell dunkler geworden ist (Alterung des Papiers) und damit ein anderer Originalbogen auch nichts nützt. Dadurch sind die alten "Neuteile" aus dem damaligen Bogen eben auch heller, die Aufdoppelungen etwas dunkler. Aufgedoppelt wurden:

    • Alle Schotten (Türen) der Aufbauwände.
    • Die Spindtüren der Munitionsspinde.
    • Die runden Lukendeckel der Notausstiege aus den Betriebsräumen (Hauptdeck).
    • Alle schmalen beidseitigen Lufteinläufe für die Kesselgebläse.

    Und damit das Ganze nicht so "grau" aussieht, habe ich zwei Packen gelber Rettungsflöße gebaut und samt der darunter liegenden schmalen Konsolen angebracht. Die gelben Rettungsflöße sind ja eigentlich das "Markenzeichen" der Whv`ner Torpedoboote :D. Zu den Fotos.....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Moin HaJo,


    bei meinen beiden Söhnen hatte ich auch probiert, dass sie in dieses Hobby einsteigen. Aber vergebens. Bei den beiden Enkeln (9/11) habe ich aber noch Hoffnung. Die Vorlage von WHV steht bei mir auch noch rum. So, wie halt vor 40 Jahren gebaut wurde. Ausgepackt, angeschnitten, zusammengeklebt, fertig. Immerhin hatte ich damals der Versuchung schon widerstanden, die auch angebotenen einfacheren Flak- und Torpedorohre zu bauen. Optisch sind diese Torpedoboote aber immer noch schön anzugucken.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer und S.M.S. Nassau


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst

  • ...P.S. an alle Anderen: ihr habt doch alle irgendwelche "Leichen" im Keller? also mitgemacht!...

    Tut mir leid, kann ich nicht mit dienen. Entweder hab ich den Kram (irgendwie...:rolleyes::D) fertig gebaut oder in der Rundablage versenkt...

  • Moin HaJo,


    ich finde der Farbunterschied fällt kaum auf, das geht so durch...;)


    Beste Grüße von der Elbe an die Warnow

    Fiete

  • Moin, moin zusammen,


    @ Fiete und Günter: Recht herzlichen Dank für die Beiträge :thumbup:!

    Und mein Dank geht auch an die "Daumendrücker"!


    Es ging ein Stückchen weiter mit dem Torpedoboot-Schlurren. Aber es war hauptsächlich Friemelarbeit. Die oberen Kannten der Schanzkleider auf den Aufbauten gefielen mir nicht, die habe ich vor über 46 Jahren nicht so gut umgesetzt.....die sahen doch sehr "kruselig" und unsauber aus, da half auch nicht das malerische Nachziehen mit Farbe. Also habe ich mir aus Tonpapier sehr schmale Streifen (kleiner 0,5mm) geschnitten und alle Kannten (bis auf E-Meßstand) damit belegt. Die sehr schmalen Streifen lassen sich auch gut "hochkant" runden. Das Ergebnis gefällt mir deutlich besser. Es wurden also....

    • alle Schanzkleidkanten mit schmalen Streifen belegt,
    • Wellenbrecher und Spill gefertigt und angebaut - das Rad des Spills (aus dem Bogen) ausgestichelt,
    • die Schanzkleidstützen auf dem Brückendeck gesetzt,
    • die Aussteifungs-Dreiecke entlang der niedrigen Wände und dem Hauptdeck gesetzt,
    • sechs Rettungsringe nebst Halterungen in Eigenarbeit angefertigt und
    • in den Bereichen der abgerüsteten alten "Bretterzaunreling" die Deckskanten mit einem schmalen Süll ("Umleiner") belegt.

    Insgesamt gefällt mir das Torpedoboot nun immer besser......naja, wir kennen uns ja nun auch schon über 46 Jahre.....ischa dann bald Goldene Hochzeit :D:D:D!

    So, zu den Fotos.....

  • Moin, moin,


    beim Torpedoboot ging es mit Detailarbeiten weiter - viel Arbeit.....wenig "Masse". Hergestellt und angebaut wurden:

    • 5 Kabel-/Leinentrommeln (Laser-Cut),
    • die Griffstangen an den Aufbauwänden (0,2mm Messingdraht, gepönt und abgelängt)
    • 10 Doppelpoller aus dem Bogen und
    • alle Leitern an den Aufbauwänden wurden plastisch dargestellt (Laser-Cut).
  • Moin Hajo,

    Du hast ja schon einiges ersetzt, bzw. abgerissen. Willst Du nicht auch die Abdampfrohre am Schornstein und die alten E-Messbalken ersetzen?

    Viel Spaß weiterhin

    Jochen

  • Weiter so, HaJo, die Kleinteile kommen sehr gut rüber,


    Gruß an die Ostsee aus der Hansestadt Rostock :)


    Herbert

    Die letzten Arbeiten: Portalkran mit kleinen Diorama, Seebäderschiff "Königin Luise", Saugbagger NETTY, Frachtdampfer Axeldijk, Z- Trawler, Fischdampfer Rostock, MS Lakonia, MS Breitling, SS Normandic, TS Karmoy , FVS Willi Bredel, Hochseekettenbagger Warnemünde
    In Arbeit, Korvette SIGMA-Klasse

  • Moin Jochen,

    Du hast ja schon einiges ersetzt, bzw. abgerissen.

    Abgerissen habe ich nur die alte "Bretterzaunreling", die wird auch ersetzt.....weiter habe ich ansonsten nichts ersetzt.....ich habe einfach im Vergleich zu damals detaillierter und mit selbst hergestellten Teilen und Aufdoppelungen als Ergänzung weitergebaut.

    Willst Du nicht auch die Abdampfrohre am Schornstein und die alten E-Messbalken ersetzen?

    Gut, den alten E-Messbalken könnte man "rund" erneuern, aber dann müsste man auch die Minenschienen, unter denen das Zuviel an UHU seit 46 Jahren hervorquillt auch abreissen.....aber das geht natürlich nicht, das Hauptdeck würde bei draufgehen. Die Abdampfrohre sitzen ebenfalls mit UHU fest am Schornstein, die kriegt man ohne Beschädigung desselben nicht ab - habe ich bereits "angetestet" und lasse das lieber (wir waren ja früher mit UHU nicht gerade "sparsam" :D).


    Gruß an die Förde-Stadt

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Guten Abend zusammen,


    beim Torpedoboot ist der Kutter mit Unterbau und Bootslager an Bord gekommen. Dem Kutter habe ich noch ein paar "Anbauteile" spendiert....Rettungsring, Motorblock (ist jetzt ein Motorkutter :)) und ein paar Arbeitsriemen habe ich geschnitzt. Damit sieht der Kutter nicht so "nackt" aus und die gelben Duchten fallen nicht gar zu sehr ins Auge.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Moin, moin liebe kartonalen Mitstreiter,


    gestern habe ich mich eigentlich ganztägig mit dem Dreier-Torpedorohrsatz beschäftigt. Um es vorweg zu nehmen, von den Proportionen her ist das Ding wohl zu kurz. Das zeigt auch der Vergleich zu dem von Jürgen Rathert konstruierten Dreiersatz bei den überarbeiteten/neu konstruierten Torpedobooten der Raubvogel-/Raubtierklasse. Aber, die hier vorliegende Konstruktion stammt aus dem März 1958......und für damals war das insgesamt ein Top-Bogen. Ich habe den Torpedorohrsatz etwas "aufgepeppt":

    • Die obere Kante der Umrandung des Standes für den Rohrmeister wurde aufgedoppelt,
    • das Mittelrohr wurde "artgerecht" etwas nach achtern gerückt,
    • alle Rohre wurden gerundet und nicht gerillt/geknickt,
    • die Rohre wurden achtern mit einem aufgedoppelten und angerundeten Verschlussdeckel versehen (dadurch wurden sie auch gleich einen Ticken länger),
    • der Stand des Rohrmeisters bekam ein kleines Bedienpult,
    • an beiden Seiten wurden die Pressluftflaschen angebaut (1mm Federstahl, gepönt).

    Nach dem Abschluß meiner "kartonalen Bemühungen" sah das dann so aus.......

  • ......und angebaut am Modell dann so........naja, man sieht, dass die frisch aus der Waffenwerkstatt des Arsenals angelieferten und grundüberholten sowie frisch lackierten Anlagen sich doch etwas abheben......genauso die frisch behobenen Gefechtsschäden am Torpedoboot selbst :D.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Hallo Hans-Jochim,

    wenn mich nicht alles täuscht, dann liegst Du mit den auffallenden neuen oder restaurierten Teilen genau richtig in der Denke von archäologischer und historischer Restaurierungsarbeiten. Dort soll man auch sehen, was überkommen und was ergänzt ist.

    Ulrich

  • Moin, moin zusammen,


    @ Ulrich: :thumbup: tja, man muss auch beim Modellbau mit dem Trend gehen ;)

    Und mein Dank geht an alle Motivationsverstärker mit dem "Daumen" sowie auch an alle stillen Mitleser :).


    Inzwischen wurde die Ankereinrichtung auf dem Backdeck ergänzt. Die kleinen Anker habe ich aus dem Bogen ausgestichelt.....leider verschwinden sie fast ganz unter der 40mm-Flakplatform. Dazu kamen dann noch die Ankerkette nebst Verzurrketten für die Anker selbst.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Moin, moin und servus,


    die Waffenwerkstatt hat die zwei 40mm BOFORS-Flakgeschütze abgeliefert und die Werft hat sie nebst den Waffen-Platformen auf dem Backdeck (also an vorderster Seefahrerfront :D) und anstelle des achteren Torpedorohrsatzes eingebaut.


    Die Reling der Platformen ist aus Laser-Cut, die Geschütze wurden etwas aufgepeppt. In die Schutzschilde habe ich Öffnungen für die Visiereinrichtungen geschnitten und das ganze "bestuhlt"......damit hat die Geschützbesatzung Sitzgelegenheiten (stabile Treckersitze) bekommen.


    Die Gechütze scheinen mir immer noch leicht zu groß, obwohl ich die kleine Grundplatte und die Schutzschilde in der Breite schon leicht reduziert habe.

  • Guten Abend zusammen,


    für das Torpedoboot gibt es eine kurze Wasserstandsmeldung:):


    Ich bereite gerade den Bau der beiden achterlichen kleinen Kräne für die Minenräum-Ottern vor. Dazu kommen die Wasserbomben nebst Lagerböcken/-gestellen und Abschussvorrichtungen. Bei den Gestellen werde ich die einzelnen Seiten trennen und danach wieder zusammensetzen, weil sie sich nicht (mehr) knicken lassen. Die Greifer für die Räum-Ottern muss man sehr vorsichtig aussticheln. Vor dem Aussticheln habe ich das Papier beidseitig mit UV-Schutzlack eingepinselt bzw. getränkt. Nach dem Trocknen fasert das Papier nur noch marginal (gleiche Wirkung wie Schleifgrund). Die Rundungen bei den Böcken bzw. die Innenkreise bei den Greifern habe ich mit dem Punch-Screw und entspr. Durchmessern herausgearbeitet. Dasselbe auch für die gelben Deckel der Wasserbomben - das ergibt glatte Rundungen.


    Gruß von der Ostsee und bis demnächst :thumbup:

    HaJo

  • Moin Hajo,

    als der Bogen damals erschienen ist, haben nur absolute Exoten sich die Mühe des Ausstichelns gemacht. Heute sind die Leute Exoten, die es nicht machen. Sieht gut aus.

    Gruß

    Jochen