Forschungsschiff POLARSTERN/ WHV / 1:250

  • Hallo Henning,

    nach dem Film, der jetzt im Fernsehen lief, könnte man nach der Fertigstellung der Polarstern ein Rendezvous mit der Maria Merian im Polareis nachbauen.

    Ulrich

  • dann vergiss man die " SONNE " nicht, denn sie lag noch dem Film nach auch an der Steuerbordseite der " POLARSTERN ".


    Die alte Dame " POLARSTERN " hatte für diese Expedition keine Flossenstabilisatoren am Rumpf. Diese kommen jetzt erst wieder dran. Sie liegt bis 4 Tage vor Weihnachten im Dock.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Für den 15 t Forschungskran habe ich zwei Tage gebraucht. Er ist nicht nur sehr detailliert, sondern auch schwierig zusammenzubauen. Es ist hilfreicher, auf die Fotos von Pitje zu schauen als auf die sehr kleinen Skizzen der Bauanleitung.


        

  • Moin Henning,


    die ganzen Hebezeuge bringen echt was an Leben auf das Schiff. Der 15t Kran ist ein schöner Klopper.


    Liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin Zusammen,



    Für den 15 t Forschungskran habe ich zwei Tage gebraucht. Er ist nicht nur sehr detailliert, sondern auch schwierig zusammenzubauen. Es ist hilfreicher, auf die Fotos von Pitje zu schauen als auf die sehr kleinen Skizzen .....

    wenn mich nicht alles täuscht sind die Kräne der " POLARSTERN " bei NMF in Hamburg Neuenfelde gebaut

    worden.

    Zur Quellenlage kann man auch den Köhler Flottenkalender zählen.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Henning,


    klasse geworden der Kran. Dieser Kran war tatsächlich eine echte Herausforderung, schwierig durch die Skizze durchzusteigen. Freut mich, dass Dir die Bilder da weitergeholfen haben. Legst ja ein irres Tempo hin. Bis zu diesem Bauzeitpunkt habe ich mehrere Monate gebraucht.


    Viel Spaß weiterhin!


    Viele Grüße

    Peter

  • Moin Zusammen,

    Moin Zusammen,


    wenn mich nicht alles täuscht sind die Kräne der " POLARSTERN " bei NMF in Hamburg Neuenfelde gebaut

    worden.

    Zur Quellenlage kann man auch den Köhler Flottenkalender zählen.

    ich habe mir gerade die Schiffsbeschreibung der HANSA durchgelesen. Es sind gut 24 Seiten. Es gibt einmal eine Beschreibung über die Winden mit Seillängen und Funktionsbeschreibung für was sie benutzt werden.


    Die Kräne und Schiebebalken sind mit Ausnahme des Heckgalgens von Hatlapa Maschinenfabrik Uetersen gebaut und geliefert. Fa. Hatlapa gibt es nicht mehr. Es War nicht Fa. NMF Hamburg.


    Der Heckgalgen wiederum wurde von der A. G. Weser gebaut .


    Noch ein paar Worte zum 15 Tonnen Kran. Dieser ist in der Lage bei einer Ausladung von 16,00m 15 Tonnen zu heben. Diese kann im stillliegenden Schiffsbetrieb auf 18 Tonnen erhöht werden. Bei 24,00m sind es noch 5 Tonnen.. Die Steuerung des Kran erfolgt über Kanzelbetrie oder per Fernbedienung an Deck.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited once, last by Shipbuilder ().

  • @ Pitje: Ich baue nicht unbedingt schneller, ich habe nur mehr Zeit als du.


    Was mir in meiner über 60 jährigen Kartonmodellbau-Karriere ja auch noch nicht vorgekommen ist, das ist ein Kran, der auf dem Schiff an zwei alternativen Standorten aufgestellt werden kann. Der eine Sockel befindet sich auf der Back hinter dem Wellenbrecher, der andere an Bb. ein Deck tiefer. Es handelt sich dabei um einen 15t Arbeits- und Forschungskran, dessen Ausleger auch als begehbare Beobachtungsplattform genutzt werden kann. Der Standortwechsel kann möglicherweise von dem noch nicht gebauten 25t Arbeitskran vorgenommen werden.


        

  • Gestern und heute habe ich den vorderen 25 t Arbeitskran gebaut. Die Umlenkrollen am Kopf des Gehäuses muss man sich genauso wie die am achteren Arbeits- und Forschungskran selber schnitzen. Den Zusammenbau des Auslegers, bei dem zweimal vier Profile stumpf miteinander zu verkleben sind, empfinde ich als schwierig bzw. unangenehm. Hier gäbe es bastlerfreundlichere Lösungen.


    Außerdem habe ich die restlichen Relingsteile angebracht.


       

  • Ulrich, die Kräne sind so konstruiert, dass man auch die Ausleger auf- und abbewegen kann. Ich habe sie aber festgeklebt.


    Ich bin auf der Zielgeraden angekommen und habe etliche Kleinteile verarbeitet, darunter den Mast auf dem Schornstein, Pilzlüfter hinter dem Schornstein und einige Ausrüstungsgegenstände auf dem Peildeck.


     

  • So, nach abschließenden Details ist die POLARSTERN nun fertig. Auf den letzten Metern gab es noch eine skurrile Situation: Der Bogen enthält drei Flaggen, die Nationalflagge, die Kontorflagge und die Flagge des Heimathafens. Alle drei sind falsch ! Der dickste Bock ist, dass Piet der POLARSTERN eine Marineflagge verpasst hat. Interessanterweise hat das Werftmodell eine Bundesdienstflagge, was eigentlich nicht sein kann, weil das AWI immer eine Stiftung war. Die Kontorflagge (Hapag-Lloyd) ist zwar in Ordnung, aber viel zu groß, was erst recht auf die Gösch zutrifft. Die ist nicht nur ein riesiger Lappen, sondern auch falsch. Sie stellt den Bremer Speck dar und das ist nicht die Flagge des Heimathafens Bremerhaven.


    Nun zu meinem Fazit: Interessiert dürften in erster Linie diejenigen sein, die den Bogen bereits in ihrer Sammlung, aber noch nicht angeschnitten haben:


    Der Modellbaubogen ist insgesamt Klasse ! Die wuchtige und eigenwillige Kombination aus Eisbrecher, Versorger und Forschungsschiff kommt in dem bereits 1988 erschienenen Bogen sehr gut zur Geltung. Es erfordert allerdings viel handwerkliche Erfahrung, denn insbesondere die Hebezeuge sind kompliziert. Die Skizzen der Bauanleitung sind viel zu klein und die Konstruktion ist auch alles andere als fehlerfrei.


    Wer das Modell noch bauen will, dem empfehle ich wegen der schlechten Kartonqualität, das Spantgerüst und die Decks zu verdoppeln. Weitere Verstärkungen sind im Bugbereich erforderlich.


    Die größte Klippe des Modells ist offenbar die dreidimensionale Rundung der Walback. Piet hat sie in Form senkrechter Einschnitte konstruiert. Viel einfacher ist es, die Rundung durch einen gerundeten Keil zwischen Bordwand und Backdeck nachzubilden. Dafür muss ein weiterer Stringer an der Unterkante der Rundung eingezogen werden. Die Geometrie ergibt sich aus dem Mittelträger und den Spanten.


    Ich bedanke mich abschließend für euer großes Interesse und eure Unterstützung. Ich hoffe, dass euch meine Fotos vom fertigen Modell gefallen.


    Henning


        


     


        


     

  • Moin Henning,

    gratuliere zur Fertigstellung, ist ein richtiges Schmuckstück geworden!:thumbup:

    Beste Grüße von der Elbe an die Weser

    Fiete

  • Moin, moin Hennig,


    was soll ich sagen.....kannste nix zu sagen....als erste Sahne zu deiner POLARSTERN:thumbup:!


    Die Lösung mit den Bugkeilen finde ich grandios......ich hatte mir den Bogen damals gleich nach dem Erscheinen gekauft....liegt noch im Archiv. Hätte ich ihn gleich angeschnitten, hätte ich den Bug wohl auch ganz klar vermasselt. Jetzt könnte es vielleicht klappen.....


    Gruß von der Warnow

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin Henning,

    beeindruckend, die alte Dame.

    Und mir gefallen besonders auch die guten Fotos, vor allem Bilder 22 und 26!

    Herzlichen Glückwunsch!

  • Moin Henning,


    bravourös gelöst, den alten Karton zu bezwingen!
    Das Ergebnis kann sich -wie immer- sehen lassen.

    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.