Tankhafen 30er Jahre (Clubmodell 2013) / HMV / 1:250

  • NAbend zusammen,


    @HaJo: Naja, bis die fertig ist, wird es dauern :D Aber danke!

    Tom, Michel und Ulrich: Vielen Dank :)

    Helmut: Danke, ja, das mit dem Bunkerboot hatte ich auch schon überlegt. Ich muss aber weiter nach dem Bogen suchen (die Rechnung dazu hab ich gefunden, aber der Bogen ist wohl noch irgendwo in meinem Fundus versteckt... bis dahin bietet das Clubmodell ja auch noch ein paar Schiffchen ;)

    @Torsten: Oh, dann viel Erfolg beim Umzug/Renovieren! Freut mich, dass ich Dir den Tankhafen schmackhaft gemacht habe.

    Vielen Dank für die Likes :)


    Heute habe ich einen der beiden Kesselwagen K gebaut. Die Anleitung lässt erahnen, dass es eine ziemliche Detailschlacht auf engstem Raum werden dürfte...



    Die Teile passen alle gut, man muss aber oft in die Anleitung schauen, damit man im Eifer des Gefechts nicht ein Bauteil "vergisst" (so hatte ich die Zwischenplatten K3 übersehen aber zum Glück ließ such das noch gut ausbügeln). Außerdem sind die beiden Kesselwagen nicht baugleich; einer besitzt ein Bremserhäuschen und nur einen Tankdeckel, der andere (mit dem HMV-Logo) hat 2 Deckel und einen offenen Bremsstand.

    Der Rückseitendruck der Grundplatte K1 passt nicht ganz genau; die Räder K2 müssen mittig mit der Nabe an den heruntergeklappten Seitenteilen überein stimmen:



    Passprobe auf den Gleisen:



    Die Laufstege nebst Geländer auf dem Kessel (K8) habe ich nicht aus dem LC-Satz genommen sondern aus dem Bogen geschnitzt.Die LC-Steigleitern K9 dagegen kommen sehr gelegen.



    Die Fensterchen im Bremserhaus K15 habe ich mit Antistatikfolie hinterklebt (wobei das bei der "Größe" schon fast unnötige Arbeit war).

    Und so sieht der fertige Waggon aus:



    Man kann auch gut vor dem Bremserhäuschen sitzen :)



    Schönen Sonntagabend und einen guten Wochenstart wünsche ich!


    Grüße


    Lars

  • Sehr schön, jetzt kommt Leben in die Bude,äh den Hafen.

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Moin

    Goarnix!

    dat ha ik mi dacht.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • NAbend zusammen,

    Fiete, HaJo, Arne: Daumenkino? Achnee, das war was Anderes :thumbsup:

    michel: Danke, da kommt bestimmt noch mehr :)

    Danke für die "Daumen hoch" :cool:


    Tjaaa, was kommt als Nächstes? Gibt es ein Schiff, das ähnlich klein ist wie der Kesselwagen? Ja! Die Barkasse (BK) aus dem Bogen:



    Ein Spantengerüst ist hier so gut wie nicht vorhanden (nur am Bug und am Heck erkennt man mit den Teilen 2+3 davon etwas). Die Laschen an der Grundplatte (1) sind so hoch, wie die anzubringenden Bordwände (10/11). Zuvor wird die Grundplatte aber noch mit dem Steuerstand (4) (plus LC-Steuerrad) sowie den seitlichen Innenschanzen (5+6) ergänzt:



    Hier sind die Sitzbank (7/8), das Deck (9), die Bordwände (10/11) sowie der Aufbau (12-15) montiert; 'tschuldigung für die Makroaufnahme, aber das Boot ist nunmal KLEIN :)

    (Das Aussticheln der Fenster habe ich mir bewusst erspart, da dies im oberen Bereich des Steuerstands schlicht unmöglich gewesen wäre).



    Das Luk (16/17) kommt auf die Grundplatte (1); danach wurden noch ein paar winzige Teile ergänzt (Flaggenstöcke, Schlot, Positionslichter, Schlepphaken mit Rettungsringen, Schleppbügel und Flaggen). Aus dem LC-Satz habe ich nur den Schleppbügel verwendet. Fritz zeigt im Bogen, dass diese kleinen (verdoppelten) Teile zunächst auf einer Leiste verbleiben und ausgestichelt werden; dies soll das Kanten-Färben erleichtern. Erst danach sollen die Teile von der Leiste getrennt werden. Ich komme besser damit zurecht, die Teile in Gänze auszuschneiden und dann mit einer Pinzette festzuhalten, während ich sie färbe. Aber da hat sicher jeder seine Vorlieben :)
    Nun ist die Barkasse fertig und darf "Probeliegen":



    Na toll, kurz vor Feierabend noch ein Öl-Malheur an der Verteilstation... damit dürfen sich die Preiserlein über Nacht beschäftigen :)



    Schönen Abend und Grüße


    Lars

  • Moin, moin Lars,


    sieht richtig gut aus :thumbup:!


    Eine klassische Hafenbarkasse, wie man sie auch von den Hafenrundfahrten her kennt.......da erzählt "He Lücht" dann aus dem Steuerhäuschen die dollsten Geschichten über den Hamburger Hafen.....^^!


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo,

    solche Barkassen kann man auch mit einem Zuggeschirr versehen, weil nämlich in den 30er Jahren diese Schiff nicht nur im Personen- sondern oft auch im Schleppverkehr eingesetzt waren. Sie passten gut unter die Brücken der Fleete hindurch.

    Ulrich

  • NAbend zusammen,


    @HaJo: Danke! Vielleicht findet sich ja noch ein "Preiserlein", das an den Steuerstand passt (wobei es dort sehr eng ist!)

    Peter: Danke. Faulenzer sind das, die beiden. Heute morgen war die Sauerei immer noch nicht weggeputzt :D

    Ulrich: Ja, das Schleppgeschirr ist ja auch an Bord. Aber der Haken ist denkbar winzig. Keine Ahnung ob ich die Barkasse "als Schlepper" darstellen werde...

    Danke euch für die Likes!


    Weiter geht es mit der Lok; einer Diesellok V36.



    Ich empfehle, die Grundplatte (1) erst mit den Rädern nebst Pleuelstangen (3) zu versehen. Erst danach sollten die Seitenteile nach unten geklappt und mit den verdoppelten Zwischenteilen (2) verstärkt werden. Im LC-Satz sind die Räder und Stangen in knallrot enthalten, aber ohne jegliche Textur. Ich habe lieber die Teile des Bogens verwendet.



    Das Führerhaus (5) wurde modifiziert, da ich die Fenster ausgestichelt habe. Lt. Bogen sind eigentlich 2 Seitenlaschen am Teil 5 vorhanden, die das Haus von innen stabilisieren sollen. Die stören natürlich, wenn man "offene Fenster" darstellen möchte, also habe ich sie abgetrennt. 5+6 habe ich rückseitig etwas "verrußt", dann wurde noch ein Preiserlein in den Fahrstand gestellt:



    Beim Motorengehäuse (7) muss man etwas aufpassen, da die angedeuteten Längs-Knicklinien im Bogen nicht stimmen, die sind wohl beim Konstruieren verrutscht. Wenn man das Bauteil dort rillt, bekommt man keinen sauberen Kasten hin! Also genau in der Anleitung schauen, wie die Form aussehen soll; der Kasten hat vorn, links und rechts eine 45-Grad-Abkantung, bevor das letzte Segment dann senkrecht auf Platte 4 stehen soll.

    Hinzu kommen dann noch Lüftungsgitter, Wartungstüren und der winzige "Schlot":



    Nun kamen noch einige Details hinzu: Puffer (8), Zylinder (9), Klappe (10), Steigleitern (11), Kupplungen (12) und Lampen (13).

    Fertig ist der Winzling :)



    Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und morgen einen schönen 1. Advent!


    Grüße


    Lars

  • Da kann ich nur sagen: Daumen hoch!

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • NAbend Freunde,


    michel und Peter: Danke euch beiden :)

    Und auch danke für die erhobenen Daumen :thumbup:


    Wenden wir uns wieder "größeren" Projekten zu. Die "Süderelbe" ist ein kleiner Tanker aus dem Bogen, konstruiert von Fritz Pohl. Etwas größer als ein Bunkerboot:



    Die Spanten des Spantengerüsts bestehen aus verdoppeltem Karton. Das Ganze ist dadurch sehr stabil, trotz der geringen Spanthöhe.



    Die Decks (11+12) waren absolut passgenau; man sollte aber auf die Balkenbucht achten und die Decks entsprechend leicht wölben.
    Wer sich wundert, dass die Schlitze für den Aufbau auf dem Hauptdeck nicht ausgestichelt wurden: Ich bin kein Freund von Aufbauwänden mit Einstecklaschen; da werde ich selbige abtrennen und separate Klebelaschen aufs Deck setzen. Damit habe ich schon bei anderen Modellen sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Beim Backdeck (12) habe ich für die Ankerketten noch 2 Löcher mit dem japanischen Lochbohrer gestanzt.



    Die Bordwände weisen sehr kleine Klüsen auf, die ich mit einer Nadel eingestochen habe. Dann wurden die Überstände auf der Rückseite mit einer Rasierklinge beseitigt.



    Die Hecksegmente habe ich mithilfe von Zigarettenpapier als "Klebelasche" zusammengeholt (sehr dünn, aber stabil genug); danach wurden die Innenschanzen 13a/14a montiert. Übrigens passten die Klüsen der Innenschanz genau überein mit denen der Bordwände; keine Selbstverständlichkeit bei diesem Thema.

    Die so vorbereiteten Bordwände habe ich dann vom Bug aus angefangen am Rumpf befestigt. Ich bin sehr zufrieden, alles passt :thumbup: Über Nacht darf der Rumpf nun mit ein paar "geldwerten Vorteilen" austrocknen :D



    Ich wünsche euch einen guten Wochenstart, bleibt gesund!


    Grüße


    Lars

  • NAbend zusammen,


    vielen Dank für eure Likes :)


    Es gibt ein paar Fortschritte bei der "Süderelbe".

    Der hintere Aufbau (15-20) ist (für mich) etwas gewöhnungsbedürftig zu bauen gewesen. Der mittlere "Kasten" (15) wird an den Seiten mit den Plättchen 16+17 sowie vorn und hinten mit den Aufbauwänden 19+20 ergänzt. Der Bogen sieht verdoppelten Karton bei den Schotts vor; mir was das zu "dick aufgetragen"; ich habe die Schotts also nur aus einfachem Karton aufgeklebt. Die Rettungsringe sind zwar auch im LC-Satz enthalten, aber bei den Teilen fehlt jede Textur. Da wirken die aus dem Bogen besser. Die Bulleyes wurden wieder mit dem Screw Punch ausgestanzt und mit Antistatikfolie hinterklebt. Das Deck 18 muss gaaaanz leicht der Balkenbucht entsprechend gewölbt werden. Es wird dann auf dem Kasten 15 und an den Aufbauwänden 19+20 montiert.



    Das Brückenhaus (22) wurde ebenfalls verglast:



    Es folgten das Oberlicht (23) und der Schornstein (24) (den schmalen Kartonstreifen am oberen Ende halbwegs "unfallfrei" anzubringen, war gar nicht so leicht...); außerdem kamen noch 2 Niedergänge und eine Steigleiter aus dem LC-Satz hinzu. Schönes Detail am Rande: Die Ruderanlage, die vom Brückenhaus bis zum Ruderquadranten unter der Abdeckung (26) am Heck verläuft, wird nicht nur angedeutet: ein Seilzug dafür ist im LC-Satz vorhanden und wird am heckseitigen Aufbau angebracht.



    Kurze Stellprobe:



    Auf dem Hauptdeck verläuft mittig eine Rohrleitung (30). Sie wurde wieder aus Messing dargestellt und mit einigen LC-Teilen ergänzt:



    Bei den Tank-Luks 29 muss man aufpassen. 4 Kästen 29 sind vor dem Aufbau zu montieren, 4 weitere 29a weiter bugwärts. Die Teile 29 und 29a variieren etwas, da der Deckssprung mit berücksichtigt wurde. Die winzigen schwarzen Rohrzuleitungen (oder was auch immer es sonst sein soll) müssen jeweils nach vorn/außen zeigen.



    Zum Schluss noch ein Foto mit weiteren Details wie Oberlichtern (31), Luks (32), Pollern (28) einem Windenstand (33) und der Ankerwinde (34):



    Ich wünsche euch ein schönes Adventswochenende und bleibt gesund ;)


    Grüße


    Lars

  • Hallo Lars,


    die bisherige Umsetzung des Dio's will ich, wie Nils und Helmut auch, nicht nur mit einem "Daumen" anerkennen sondern mit wenigen Worten. Begeisternd!


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer, n.n.-Schiffsmodell in 1:250


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, Kaiser Wilhelm der Grosse

  • NAbend zusammen,


    eigentlich bin ich ja gerade mit dem "Mt.Saint-Michel" im Beitrag #5 zum MRB beschäftigt, aber das Modell konnte ich schlecht mit zur Reha nehmen. Da habe ich mir ein paar Kleinigkeiten für den Tankhafen in den Koffer gepackt.

    Die Hafenbahn vom HMV lässt sich gut im Tankhafen-Diorama integrieren, daher habe ich mich mal an die Köf und einen Werkstattwagen gewagt. Der Werkstattwagen ist relativ unspektakulär, alles passte gut:

     


    Die Köf ist dann schon etwas schwieriger, vor allem, wenn man die Inneneinrichtung bauen und die Scheiben verglasen möchte. Aber auch das ging ganz gut von der Hand:



    Zum Schluss noch 2 Fotos von Lok und Waggon "verheiratet" ;)



    Gleich gibt es noch einen Nachschlag :)

  • Aus dem Clubmodell kam das Feuerlöschboot unters Messer:



    Aus dem LC-Satz habe ich die Feuerlöschkanonen, die Relinge, Steigleitern, Flaggenstöcke, Schleppgeschirr und Scheuerleisten übernommen. Im Bogen ist auch noch ein Maschinen-Telegraph vorhanden; der dürfte vermutlich das Innere der Brücke zieren (ich habe in der Anleitung keinen Hinweis dazu gefunden).



    Die Modelle ließen sich prima bauen und ich hatte viel Spaß dabei :thumbsup:


    Zu guter Letzt gelang mir noch eine schöne Aufnahme in Hooksiel: der ehemalige Seenotrettungskreuzer "Otto Schülke" wurde hier restauriert und als Museumsschiff in Originalfarben gepönt. Daneben das Tochterboot "Johann-Fidi":



    Insgesamt habe ich nur wenig Zeit fürs Basteln gehabt; das Wetter war einfach zu gut um auf dem Zimmer zu hocken :D


    Schönes Wochenende und viele Grüße


    Lars

  • Hoi Lars


    mir gefällt deine Mini-Eisenbahn sehr gut; schön vor allem wie du in diesem kleinen Masstab die Längsträger der Güterwagen und sogar noch zusätzlich die Räder zurücksetzest; das gibt eine enorm gute Wirkung...schade eigentlich nur, dass die Rillengleise nur gemalt sind, sonst könntest du das Ganze richtig zum Leben erwecken, so mit mit Magneten z.B.


    Gruss Barni