Fischdampfer Lappland | 1:250 | HMV - und ein Beitrag zur Geschichte des Schiffs

  • Moin !


    Nachdem ich vor ungefähr einem Jahr wieder in den Karton-Schiffsmodellbau eingestiegen bin und beim Bau der ersten zwei Modelle („Børoysund“ und „Bussard“, beide HMV) viel gelernt habe (nicht zuletzt durch die vielen tollen Tipps in diesem Forum) möchte ich heute zwei Fotos meiner Baunummer 3 posten, dem Fischdampfer „Lappland“ von HMV, Teil des Bogens „Bergungsschlepper Seefalke“.


    Ehrlich gesagt habe ich mir die „Seefalke“ zunächst mal wegen der „Lappland“ gekauft - ein Fischdampfermodell aus dieser Epoche - faszinierend. Danke an Fritz Pohl und den HMV für die tolle Umsetzung ! Vieles an meinem Ergebnis gefällt mir schon ganz gut, aber trotzdem ist im Detail noch jede Menge „Luft nach oben“. Der Kompass ist beispielsweise völlig vermurkst und irreparabel...


    Weil ich es sehr spannend finde, die „Geschichte hinter dem Modell“ zu erfahren, begab ich mich auf die Suche nach Hintergrundmaterial zur „Lappland“. Die Ergebnisse waren recht spärlich, ließen aber immerhin schon einige Rückschlüsse auf die Geschichte des Schiffes zu, siehe den Thread von Peter und Ulli: Fischdampfer Lappland HMV 1:250


    Fündig wurde ich schließlich in dem Buch „Fischer vor Island“, erschienen 1953 bei Ullstein, Verfasser: Fritz Brustat-Naval.


    In dem packend - in der damaligen Sprache und im Stil der Zeit- geschriebenen Buch beschreibt er eine Reise zu den Fanggründen auf einem Fischdampfer Anfang der 50er Jahre. Das Buch bekommt man von Zeit zu Zeit antiquarisch über die einschlägigen Portale. Besonders die Fotos, die der Autor geschossen hat, beeindrucken durch ihre Authentizität. Sehr zu empfehlen !


    Zurück zur „Lappland“, über die dort in vierten Kapitel Folgendes zu erfahren ist:


    „Der Bremerhavener Fischdampfer „Lappland“ war ein kleiner, alter Dampfer, der mehr als dreißig Jahre auf dem Buckel hatte. Wegen Unrentabilität ...


    ...

    MOD:

    Tut uns leid - so interessant diese Geschichte auch ist, aber ein so langes Zitat aus dem Buch ist urheberrechtlich ohne ausdrückliche Genehmigung des Autors/Verlags nicht zulässig. Zur Vermeidung von juristischem Stress, der ggflls, richtig teuer werden könnte, habe ich daher den Artikel (durchaus schweren Herzens) löschen müssen.

    Du könntest mit eigenen Worten diese Geschichte aber hier zusammenfassen. Sie wäre es wert!


    Helmut


    Fazit:


    Dann wird es also jetzt allerhöchste Zeit, den so bedeutungsschweren Funkpeiler am Modell nachzurüsten !


    Allerbest,


    Eberhard

  • Moin,


    den Autor kann ich leider nicht mehr fragen, der ist 1989 verstorben, das Buch stammt von 1953... Ok, dann eben anders...


    Wer sucht, findet (manchmal), nämlich die gelöschte Geschichte als Zeitschriftenartikel in der Zeitschrift „Kehrwieder“ für Seeleute , Heft 1/1957, öffentlich verfügbar als pdf - ich hoffe, ich darf diesen Link hier posten:


    https://epub.sub.uni-hamburg.d…2014/35240/pdf/KW0157.pdf


    Allerbest, Eberhard

  • Ich vergaß: Danke Nils - aber der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail ;)


    Gruß nach Berlin von der Küste und


    Allerbest,


    Eberhard

  • Was hatte ich heute im Briefkasten?



    Eine Urheberrechtsverletzung sorgt für Profit des Rechteinhabers! :D


    6€ +2€ Porto, wenn ich jetzt noch den Bausatz order hat mich dieser Tröd


    28 € gekostet...