Greetsiel plus/ 1:250/ Eigenkonstruktion

  • Hallo Modellbaufreunde !


    Ich möchte mein DIN A4-Greetsiel-Diorama erweitern. Sechs Liegeplätze für Kutter in Zweierpäckchen sind mir zu wenig.



    Ich möchte in meinem ostfriesischen Sielhafen auch Sportboote (u.a. den Krullebol), eine Inselfähre und den Inselversorger LEYSAND anlegen lassen. Das wird ungefähr zur vierfachen Fläche führen. Wie bei meinem Schleusendiorama sind die Ausmaße durch die Wasserfolie von Faller ( 52x26cm) begrenzt.


    Angefangen bin ich mit der Verlängerung der Kaje für den Sportboothafen.


       


    Vielleich habt ihr ja Lust, mir bei den Bauarbeiten zuzuschauen.


    Henning

  • Moin Henning...

    Das lässt großes erwarten. Der Anfang schaut schon mal gut aus.

    Vielleicht noch den Grünstreifen etwas begrünen? :rolleyes:

    Gruß, Renee

    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • Stark !!

    Ich bin mega gespannt Henning !

    Die lütte Berenike würde sich sicher freuen wenn sie neben der Krullebol festmachen darf... wenn ich Dir mal so unqualifiziert in Deinen tollen Entwurf reinpfuschen darf 😁


    Viele Grüße

    Imo

    Warum sollte man homophob, sexistisch, judenfeindlich oder rassistisch sein, wenn man auch einfach menschlich sein kann ?

    (unbek. Verfasser)

  • ... die neueste Entwicklung vom Niederrhein ??? ... :thumbsup:

    Warum sollte man homophob, sexistisch, judenfeindlich oder rassistisch sein, wenn man auch einfach menschlich sein kann ?

    (unbek. Verfasser)

  • Der wird hier schon lange angepflanzt. Durch die großen Blätter erhalten die Schafe beim Abweiden des Deichs Schatten, so dass sie noch intensiver fressen statt faul in der Sonne zu liegen...

  • Hier, Hajo und Helmut, ihr beiden maritimen Schlaumeier ! Renee weiß schon, wovon er redet.



    @ Imo: Du kannst bei mir noch Liegeplätze pachten, es sind noch welche frei !

  • Also ich hatte an Gras Streu gedacht.

    Inzwischen hab ich bemerkt, dass es auf den drei Fotos unter dem Eingangsfoto bereits verwendet wird.

    Gruß, Renee

    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • Ich habe heute die große Mauer verlängert, die den Deich an der Südseite ersetzt. Sie hat zwei Durchlässe, links der für das Siel, rechts die Straßen- und Schienenanbindung für die Ostkaje, die ich noch nicht gebaut habe.


      

  • eine Stegbox 3x7.5 wäre perfekt :thumbsup:

    die Verlängerung mit dem Siel gefällt mir gut !

    Hat Greetsiel eigentlich auch ein Pumpwerk dahinter ?? :whistling:


    Viele Grüße

    Imo

    Warum sollte man homophob, sexistisch, judenfeindlich oder rassistisch sein, wenn man auch einfach menschlich sein kann ?

    (unbek. Verfasser)

  • Beitrag gelöscht !!

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited once, last by Shipbuilder ().

  • Die Mauer hat nichts mit Greetsiel zu tun. In Greetsiel ist das Sielbauwerk in eine Grünanlage eingebunden.



    Die Frage nach dem Schöpfwerk ist interessant, weil die lange Mauer gut eine Untergliederung vertragen könnte.

  • Meine Hafenbauarbeiten sind vorangekommen. Die Wasserfläche ist angelegt und die Ostkaje aufgeschüttet. Die Wassertiefe stimmt noch nicht, deshalb ist der Eimerkettenbagger im Einsatz.


       

  • Hallo,

    schaut schon sehr schön und stimmungsvoll aus.


    Gruß

    Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Nachdem Eimerkettenbagger BREMERHAVEN (siehe Fotoreportage von Nils zur Rückkehr der POLARSTERN) den Sielhafen auf die gewünschte Wassertiefe gebracht hat, konnte der Kleiboden für den Deichbau auf dem Seeweg herbeigebracht werden.


       


    Neu ist auch das Schöpfwerk neben dem Siel, das ich Imo´s Anregung verdanke.



    Für die Binnenländer noch einmal zum Thema Siel und Schöpfwerk:


    Die Nordseeküsten-Bewohner haben Deiche gebaut um dem salzhaltigen Wattenmeer landwirtschaftliche Nutzflächen abzugewinnen. Die Binnendeichsflächen mussten aber vom Regenwasser entwässert werden. Dazu wurden Durchlässe angelegt, die man Siele nennt. Die Siele haben ein Tor, dass bei hohen Wasserständen in der Nordsee geschlossen ist um das Salzwasser aus den Binnendeichsflächen herauszuhalten. Bei niedrigen Wasserständen wird das Sieltor geöffnet, so dass die Binnendeichsflächen entwässert werden können. Dabei entsteht eine Strömung, die man Sielzug nennt. Dieser Sielzug sorgt dafür, dass vor dem Siel der Schlick (abgesetzte Schwebstoffe) fortgespült wird. Dadurch hat man den Nebeneffekt, dass man vor den Sielen Häfen für die Fischerei und für den Fährverkehr anlegen konnte.


    Die Schöpfwerke treten in Aktion bei den bei uns typischen Westwetterlagen mit viel Wind und Regen. Dabei reichen die Sielzugzeiten nicht aus, so dass das Regenwasser zusätzlich über den Deich geschöpft werden muss. Der ursprüngliche Antrieb von Schöpfwerken waren Windmühlen, heute sind es Motoren.

  • Moin Henning,


    ich bin immer wieder begeistert von deinen Bildergeschichten! Sehr stimmungsvoll und lehrreich. Da könntest du bestimmt einen schönen (Youtube-) Film draus machen!

    Oder einfach nur ein (Pixi-) Büchlein für die Enkel, Thema"Wie geht was". :thumbup:


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Der ostseitige Deich ist jetzt auch fertig. Das sich stark an Schiffsarchitektur anlehnende Fährhaus habe ich dem in Neuharlingersiel abgekuckt.



       

  • Sehr schön.

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Die LEYSAND hat einen Mobilkran herbeigebracht.


    WULF 8 bringt auf einem Ponton ein Molenfeuer,


    das der Mobilkran in drei Arbeitsgängen auf sein Fundament setzt.


    Im letzten Arbeitsgang wurde der Funkmast aufgesetzt.

  • Genial!!!



    Daran sieht man auch, dass man sehr viel lernen kann, indem man Vorgänge im Modell darstellt und nur kurze Erklärungen abgibt. Die Bilder sprechen für sich. Meine Begeisterung ist kaum noch zu zügeln. Bin schon gespannt auf die nächste Geschichte.

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk