Geco Scorpio; PaperShipwright; 1:250

  • Hallo zusammen,


    eigentlich sollte mein nächstes Projekt ein anderes Schiff sein. Allerdings bedarf dieses riesen Schiff viel mehr Vorbereitung als ich gedacht habe. Und "Kartonmodellbau" am Computer macht auf Dauer auch nicht immer Spaß, und so brauchte ich wieder was auf der Schneidematte.


    Aber welches Projekt könnte ich dann mal nehmen? Es soll nicht zu lange dauern, es soll Spaß machen und auch gut aussehen. Das sind ja gleich 3 Dinge auf einmal. Und da mein letztes Modell von David so viel Spaß gemacht hat und das Bauergebnis so gut geworden ist, habe ich mir wieder ein Schiff aus David's Flotte gegriffen. Dieses hatte ich auch aus Bernhards Nachlass erworben.


    Über das Schiff gibt es nicht all zuviel zu berichten.

    Es wurde in Norwegen bei Søviknes Verft A/S, Syvikgrend, Norge gebaut.

    Baujahr ist 2000. Baunummer war 129 und abgeliefert wurde sie im Mai.

    Das Schiff fährt unter norwegischer Flagge und ist in Ålesund beheimatet.


    Das Modell wird von mir wieder hier und da aufgehübscht. Allerdings braucht es hier auch nicht allzuviel, da der Detailierungsgrad von Davids Modellen sowieso schon recht hoch ist. Die Reling wird, wie bei mir üblich, aus Serafil im Spannrahmen selbst hergestellt. Wenn ich vom Bogen abweiche, werde ich dies hier dann auch schreiben.

    Ansonsten wünsche ich viel Spaß bei meinem Bericht.


    Und schon geht es hier auch los, und zwar, wie sollte es auch anders sein, mit dem Spantgerüst.

    Das wurde erst einmal ausgeschnitten.



    Dann wird alles an Ort und Stelle verklebt und natürlich beschwert. Dann ging es zum durchtrocknen in den Schrank.



    Das war es erstmal vom Spantgerüst der Geco Scorpio


    Weiter geht es dann mit den Decks

  • Weiter ging es mit den Decks.


    Diese habe ich diesmal verdoppelt. Die Spanten habe ich allerdings nicht gekürzt, und ich hoffe, daß sich dies nicht rächt. Aber die Grundplatte war nicht gedoppelt und so denke ich, daß es mit der Bordwand dann hoffentlich keine Probleme gibt. Die hinteren Kanten sind natürlich eingefärbt.


    Hier sind jetzt aber erst mal Bilder von den montierten Decks bis zur Baugruppe 20. Die Back ist dabei die Baugruppe 20.




    Die Feuerlöschschränke sind im Bogen 3 Fach verdoppelt. Ich habe noch eine Lage mehr verstärkt. Ebenfalls habe ich die aufgedruckten Lampen nochmals ausgedruckt und dann an den entsprechenden Stelle aufgeklebt. Das wirkt dann etwas lebendiger.

    Auf dem Bild habe ich die Lampen mal rot eingekreist.



    Das war es dann erstmal. Demnächst geht es hier dann weiter


    Gruß

    Chris

  • Moin zusammen,


    erstmal vielen Dank für das Interesse an dem Baubericht, was ihr zahlreich durch die Likes bekundet habt. Gestern ging es an der Geco ein wenig weiter. Es standen die restlichen Decks an damit dann die Bordwände an das Schiff ran können.


    Für das nächste Deck braucht es die Baunummern 21 und 22. Das sind beide Aufbauwände. Diese habe ich mit den nötigen Verdopplungen (Türen und Feuerlöschkästen) versehen. Bei der vorderen Wand wurden die ersten Bullaugen verglast. Hierzu habe ich wieder Anti-Statikfolie genommen.



    Das ganze wurde dann am Schiff angebracht




    Danach kam dann das dazugehörige Deck (23) oben drauf. Für den überstehenden Teil gab es hier wieder eine Verdopplung und Abschlusskanten.



    Das Teil am Schiff sieht dann folgendermaßen aus.





    Es folgt gleich das nächste Deck...

  • Wie angekündigt nun das nächste Deck.

    Dazu sind wieder zwei Aufbauwände vorzubereiten. Das sind die Baunummern 24 und 25. Wie beim darunter liegenden Deck auch hier alle Zusatzteile angebracht und dann auf das Deck 23 gestellt. Auch hier ist die Verglasung die Anti-Statikfolie.




    Da ich das Schiff direkt vom Bogen baue, sieht man leider die aufgezeichneten Knicklinien in schwarz. Wenn ich den Bogen überarbeitet hätte, wären sie jetzt nicht mehr zu sehen. Ich hoffe, das die später nicht mehr ganz so sehr auffallen.


    Damit es auf diesem Deck drin auch trocken bleibt, gehört hier natürlich auch wieder ein Deckel drauf. Achtern gibt es hier im Boden der Brücke zwei Fenster. Diese habe ich hier auch verglast.



    Das vorbereitete Deck am Schiff sieht folgendermaßen aus.



    Damit sind nun alle nötigen Decks und Aufbauten auf dem Schiff. Die Brücke kommt dann erst nach den Bordwänden dran.


    Nun geht es an die Bordwände. Meist der Angstgegner eines jeden Kartonmodellbauers. Ich habe auch jedesmal Respekt vor den Teilen und hoffe, das hier dann alles gut passt.

  • Bevor es an die seitlichen Bordwände geht, ist vorher der Heckspiegel anzubringen. Hier wird sich nun das erste mal zeigen, ob die Verdopplung der unteren Decks zu sehr aufträgt. Zuerst habe ich den Heckspiegel schön vorbereitet. D.h. alle Klüsen und Speigatten ausgeschnitten die Innenwandverdopplung aufgeklebt. Die Klüsen und Löcher stimmen schon mal super überein. Dann noch Kanten gefärbt. Den Schanzabschluss montiere ich erst später. Der vorbereitete Spiegel sieht so aus



    Jetzt kommt das Teil hinten ans Schiff und siehe da, es geht sich mit der Deckskante aus.



    Wenn nun die Bordwände auch so gut passen, wird das wieder ein Top Schiff.

    Soweit erstmal für den Moment. Ich melde mich dann wieder, hoffentlich mit positiven Nachrichten, wenn die Bordwände dran sind.


    Bis dahin Ahoi

  • Hallo Chris,


    eigentlich solltest du dir keine Sorgen machen wegen der Bordwände. Bei mir hatten sie damals gut gepasst. Schöner Bau bisher


    LG

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hi Robi,


    Ich weiß, ich habe ja auch keine Angst, nur Respekt und eine ordentliche Vorbereitung der Bordwände ist ja auch schon die halbe Miete.

    Immer schön Vorrunden und anpassen, dann wird es schon.


    Danke für's Kompliment.


    Gruß

    Chris

  • Bei der Vorbereitung der Bordwände ist mit doch tatsächlich noch ein Teil aufgefallen, was ich fast unterschlagen hätte. Eine einzelne Klüse am Heck beim Heckspiegel. Das Teil wurde natürlich schleunigst noch angebracht.



    Unterdessen habe ich auch schon die Steuerbord Seite der Bordwände vorbereitet, dazu dann später mehr.


    Gruß

    Chris

  • Moin liebe Kolleginnen und Kollegen.


    Das Schiff ist dicht. Ich habe nun den Rumpf komplett geschlossen und ich muss sagen, das Ding ging auf den Millimeter aus. Es hat alles bestens gepasst. Aber das hatte Robi ja schon vorher gesagt. Normalerweise verklebe ich die beiden vorgeformten Bordwände gerne am Bug und stülpe sie dann über das Spantgerüst. Hier habe ich es jedoch anders gemacht. Ich habe hier die einzelnen Bordwände von Heck aus Stück für Stück Richtung Bug angebracht. Bis zum Schluss dann nur noch die Bugnaht zu verkleben war. Das hat perfekt funktioniert.

    Allerdings haben im Bugbereich bei der Verdopplung die Klüsen und Speigatten nicht 100% überein gestimmt. Hier musste ich Nacharbeiten. War aber kein großes Problem, und bis auf eine kleine Stelle/Delle im Steuerbord hinteren Bugbereich hat das soweit ganz gut funktioniert. Dabei habe ich dir äußeren Klüsen und Speigatten nach innen durchstoßen und dann die weißen Stellen an der Innenschanz blau eingefärbt. Ich denke das Ergebnis kann sich nun sehen lassen.


    Die Teile 30 und 31 habe ich dann auch noch gleich mit angebracht. Das sind die zwei blauen Kästen auf dem Arbeitsdeck in der Mitte.


    Als nächstes geht es dann an die Brücke.

    Hier werde ich aber keine Inneneinrichtung realisieren. Die Fenster werde ich hier auch mit der Anti-Statikfolie verglasen.


    Hier nun erstmal die Bilder vom geschlossenen Rumpf.






  • Moin zusammen,


    heute war Nachtschicht auf der Werft und die Brücke ist an Bord gekommen. Wie oben schon geschrieben, habe ich auf Inneneinrichtung verzichtet und habe auch hier Anti-Statikfolie zum verglasen genutzt. Die Brücke umfasst 4 Gruppen Teilenummern.


    Zuerst kam das innere Spantgerüst der Brücke auf das Deck. Dieses habe ich später noch etwas schwarz angepönt, damit das Weiss auch nicht durchscheint. Das Spantgerüst besteht aus 3 Teilen.



    Danach war der kleine Schornstein dran. Das ist die Baugruppe 33. Dieser wurde sorgfältig vorbereitet und die Verdopplungen angebracht. Die Kanten wurden gefärbt und eine kleine Leiter aus Serail wurde seitlich angebracht. Nach der Vorbereitung sah die Nummer 33 dann folgendermaßen aus...




    sodann wurde das kleine, komplexe Teil auf dem Brückendeck montiert.


  • Nun kam die Teilegruppe 34 dran. Diese umfasst die drei Teile der äußeren Brückenwände mit viel Glas und dem Dach der Brücke (Signaldeck).


    Die Fenster wurden ausgeschnitten. Hier gehe ich übrigens folgendermaßen vor: ich nehme mir meinen jap. Screw Punch zur Hand und mache in die Ecken ein kleines, der vorgegebenen Rundung nach gerundetes Loch, und schneide dann entlang der Linie das Fenster aus. So bekomme ich die Rundungen in der Ecke am besten bin.

    Danach habe ich dann die schwarzen Kanten im Innenbereich der Fenster gefärbt, damit später die Kanten im schwarzen Fensterband mich blitzen. Vor Einbau der Anti-Statikfolie Knicke ich vorsichtig die Stege an den dafür vorgesehenen stellen. Das ist später mit Folie sonst nicht so schön zu machen und es können Kratzer aufs "Glas" kommen. Der kleine Eingangsbereich wird auch noch entsprechend geknickt und die Tür wird verdoppelt. Wenn das dann alles erledigt ist sollten die drei Teile dann so aussehen...



    jetzt habe ich dir Wände vorsichtig und Stück für Stück, nach und nach auf das Deck geklebt.

    Das erfordert auch ein wenig Zeit und Geduld. Am Stück anbringen würde hier zu unsauber werden. Sind alle Wände am Deck sieht das bei mir so aus. Hier sind die Spanten dann auch schon schwarz.



  • Es folgt dass Dach der Brücke. Dies ist gar nicht so einfach, da im hinteren Bereich der Brücke die Oberlichter ein wenig stören. Diese müssen vorsichtig nach hinten gebogen werden, damit das Dach darunter kann. Dabei musste ich sehr vorsichtig sein, weil die Stege dort sehr dünn sind, und die Folie hier nichts Stabilisiert. Auch löst sich bei solchen Aktionen gern die Folie wieder vom Karton. Auch hier habe ich das Deck wieder nur Stück für Stück verklebt. Zuerst hinten unter den Oberlichtern, danach dann im Uhrzeigersinn immer eine Ecke weiter.

    Die Rückwände der Oberlichter habe ich auch gleich auf dem Deck verklebt. Im Bereich der Oberlichter werde ich später nochmal mit etwas weißer Farbe retuschieren. Nachdem alles nun verleimt ist, sieht die Brücke so aus...




    Nun fehlt nur noch der Kranz um das Signaldeck.

  • Dieser Kranz besteht aus zwei Teilen und haben die Teilenummern 35. Das breitere der zwei Teile ist die Außenseite, das schmalere dann die Innenseite. Auf dem Signaldeck habe ich das sozusagen als "Dreieck" montiert, so wie es auch bei den hinteren Oberlichtern zu sehen ist.

    Auf der Steuerbord Seite musste ich den Kranz etwas einkürzen. Dieser soll hier wohl bündig mit dem weißen Endteil am Dach (34) abschließen.

    Fertig an Deck sieht's dann so aus...



    Danach war dann die Nachtschicht vorbei und die Feierabendsirene ertönte.

    Demnächst geht's dann weiter.


    Bis dahin Ahoi zusammen


    Chris

  • Moin, moin Chris,


    sehr schöner und detaillierter Baubericht:thumbup:! Der Bug mit seinen runden Formen, die noch dazu in verschiedene Richtungen gehen erscheint mir recht kniffelig und man braucht wohl viel Geduld beim Runden und iterativen Anpassen in der Vorbereitung. Hast du prima hin bekommen!


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin HaJo,


    Wegen den Rundungen hatte ich ja auch diesen Respekt vor dem Rumpf, aber das war komischerweise völlig unbegründet, die Bordwand ging im Bugbereich ohne jegliche Probleme super einfach mit allen Rundungen prima an das Spätherbst. Ich war selbst erstaunt, dass das so gut funktioniert hat.

    Natürlich musste schon gut vorgerundet werden.


    Gruß

    Chris

  • Manno,


    man kommt ja mit dem Zustimmungsgefälltmirdauemdrücken gar nicht mehr mit.

    Beste Grüße und weiter so!

    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Moin miteinander,


    damit Manfred nicht soviel gefällt mir Knöpfchen drücken muss, gibt's mal nur ein kleines Update.


    Auf das Arbeitsdeck kommt im vorderen Bereich an Backbord eine große Arbeitswinde hin. Diese hat die Teilenummer 36. Zum Aufbau dieser gibt es in der Anleitung eine Skizze. Auf Deck sieht die Winde so aus...



    Mit den Baunummern 38 folgen die Schanzkleidstützen für die Back. Hier habe ich auf jeder Seite eine Stütze mehr eingebaut. Kanten färben ist natürlich auch hier Pflicht.

    Nach dem die Stützen angebracht waren, wurde der noch fehlende Schanzdeckel rund herum angebracht. Nun sieht das Backdeck so aus...



    Das Arbeitsdeck mit dem Schanzdeckel...



    Achtern auf dem Arbeitsdeck sind mit der Baunummer 39 noch zwei Ausstiegsluken angebracht worden.



    Das war es dann für heute. Ist euch der Baubericht zu detailreich?


    Bis demnächst


    Chris

  • Von mir auch ein klares "Nööö"

    Mein Kommentar so gemeint, dass ich mich immer sehr über jedes Detail freue.


    Also bitte weiter so und nix für ungut.


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Okay, okay. Überredet 😅, es geht dann mal so weiter, wie ich angefangen habe.

    damit Manfred nicht soviel gefällt mir Knöpfchen drücken muss, gibt's mal nur ein kleines Update.

    Das war ja auch nur spaßig gemeint, gehört ja auch dazu. Drück ruhig weiter, hauptsache ihr habt auch Spaß beim Lesen.


    Soll ja auch deshalb ein wenig ausführlicher sein, weil,

    1. die original Anleitung in Englisch ist (ist ja nicht jedermanns Sache).

    2. die Anleitungen von David sind ja nicht immer komplett und bei der Nummerierung stimmt auch nicht immer alles.


    Anleitungen schreiben ist ja auch nicht der schönste Job.


    Bis zum nächsten Fortschritt dann


    Gruß

    Chris

  • Das war es dann für heute. Ist euch der Baubericht zu detailreich?

    Bitte weiter so detailliert beschreiben. Habe schon längere Zeit die Geco Scorpio auf der Wunschliste und Dein ausführlicher Bericht ist für mich absolut willkommen! Gibt immer was zu lernen! Vielleicht traue ich mich ja doch drüber...

    Danke!!

  • Hi Christian,


    Ich kann das Modell nur absolut empfehlen.

    David hat hier ein absolut schönes und prima detailliertes Modern konstruiert. Es lässt sich sehr gut basteln, wenn man sich nur traut. Natürlich sind einige Teile sehr klein. Aber mit ein wenig Übung sollte das alles baubar sein.

    Also ran an Deine GS.


    Gruß Chris

  • Nabend zusammen,


    heute hatte ich nicht wirklich viel Zeit für die Werft und die Geco, aber etwas kleines muss dann doch sein, und so gibt es die beiden Ausstiegsluken auf der Back zu berichten.


    Diese bestehen jeweils aus zwei Teilen und waren ganz fix zusammen gesetzt.

    Die Teilenummer der Gruppe ist die 40.



    Wer genau aufgepasst hat, der hat festgestellt, das ich die Nr. 37 noch nicht erwähnt habe.

    Um diese Nummer werde ich mich morgen kümmern. Vorbereitet habe ich sie schon, den die Teile werden verdreifacht. Zusammengeklebt habe ich sie schon, jetzt sollten sie über Nacht trocknen, den frisch zusammengeklebt und dann mit dem Skalpell ausgeschnitten klappt meist nicht gut, und der Karton reist dann irgendwo auf bzw. es löst sich was. Also lieber über Nacht trocknen und dann geschnitten.

    Alles weitere dann morgen.


    Gute Nacht wünscht

    Christof

  • Nabend,


    es ging heute wieder ein wenig weiter an der GS.

    Es stand die noch fehlende Baunummerngruppe 37 auf dem Programm. Dabei handelt es sich um die Gestänge auf dem Arbeitsdeck. Ob die einen Fachbegriff haben, weiß ich nicht.


    Wie weiter oben schon man beschrieben, werden die Teile verdreifacht. Dann ausgeschnitten und die Kanten gefärbt. Und Zack, sind die Teile bereit für's Arbeitsdeck.



    Die Teile dann montiert auf dem Deck sieht so aus...




    Durch diese Gitter sieht das Arbeitsdeck gleich viel lebendiger aus. Das ganze ist aber auch sehr wackelig und muss jetzt erst mal für trocknen.

  • Unterdessen geht es mit drei Pollern auf der Back weiter. In der Herstellung recht unspektakulär und wie immer eintönig, aber es sind ja nicht so viele. Also ran an die Schnipsel und Zack...



    Die drei Teilchen sind auch flux auf der Back angebracht.



    Das war es erst mal. Als nächstes folgen noch weitere Poller auf dem Arbeitsdeck.


    Bis demnächst

    Chris

  • Nabend,


    die drei Poller auf der Back hatten übrigens die Teilenummern 42. Was an Pollern noch fehlt, sind 5 Paare, wovon 4 auf dem Arbeitsdeck und eines auf dem B-Deck auf der Bachbordseite hinter dem Aufbau angebracht sind. Diese 5 Paare haben die Teilenummern 41. Auch hier die übliche Herstellung aus den 5 Teilen. Natürlich sind auch hier die Kanten gefärbt.



    die Poller am Arbeitsdeck....




    Den Poller auf dem B-Deck muss ich noch nachreichen.


    Das war's dann schon wieder mit dem kleinen Update.


    Ahoi und gute Nacht


    Chris

  • Moin Kollegen,


    heute ging es mal wieder weiter, an meiner Geco.

    Aber wie versprochen erst mal das Bild des Pollers auf dem B-Deck. Das hatte ja noch gefehlt.



    Weiter ging es dann mit zwei Winden, die links und rechts neben dem Kran platziert werden.

    Diese haben die Baunummern 43.



    An Ort und Stelle montiert....



    Es folgen nun die Niedergänge....

  • Die fünf Niedergänge haben alle eigene Baugruppen Nummern.


    Nummer 44 - 47 sind alle Baugleich und werden verteilt vom Arbeitsdeck auf das A-Deck, vom A-Deck auf das B-Deck,

    vom B-Deck auf das C-Deck und von C-Deck auf das Brückendeck. Die Reling ist wie immer aus Serail gefertigt.





    Die Baunummer 48 ist der Niedergang vom B-Deck auf die Back. Dieser Niedergang ist etwas kürzer und wird steiler aufgestellt. Auch die Reling ist hier nur einzügig.



    Bevor ich es vergesse, ich habe die Niedergänge auch anders eingefärbt. Auf einigen Bildern des Original habe ich gesehen, das die Niedergänge und die dazu gehörige Reling grau sind.


    Das war es dann für heute, morgen geht's dann mit dem Kran auf dem Arbeitsdeck, und den Ankerwinden weiter.


    Bis dahin wünsche ich eine gute Nacht. Die ist ja sogar ne Stunde länger.


    Gruß

    Chris

  • Guten Mittag,


    Mittagspause auf der Werft,

    und was ist bis dahin passiert? Die Fa. ABAS hat die Baunummer 49 geliefert. Dabei handelt es sich um den Arbeitskran beim Arbeitsdeck.

    Bei diesem habe ich auch wieder etwas geändert.

    Auf die Kranseiten habe ich jeweils das Firmenlogo von ABAS angebracht. Auch die Kranspitze habe ich gelb/schwarz gestreift.

    Zum Schluss habe ich dem Kran dann auch noch Hydraulikschläuche verpasst.



    Der fertige Kran kommt dann auf die achtete Markierung auf dem A-Deck. Die Stütze (49 s)

    kommt zentriert auf den hinteren blauen Querträger über dem Arbeitsdeck.



    Nach der Montage war dann Pause.

    Nach der Pause geht es dann mit den Ankerwinden weiter.


    Bis später dann...

  • Tach auch,


    nach dem Mittag ging es, wie oben erwähnt, an die zwei Ankerwinden. Diese haben die Baunummer 50 für die Winde und 51 für den Stopper. Die Baunummer 52 wäre im Bogen die Ankerkette. Diese werde ich aber durch eine richtige Kette ersetzen. Das werde ich aber erst später machen, da ich gerade beim bauen keine zur Hand hatte.



    Montiert werden die zwei Teile dann auf der Back. Kette folgt dann später und wird nachgereicht.



    Das war es dann für heute. Die Werft hat für heute Feierabend. Laut Bauplan folgt dann die nächsten Tage mit der Baunummer 53 das Bootsdavid für das Rettungsboot. Dann folgt dass Rettungsboot (Zodiac ??) selbst mit der Baunummerngruppe 54.


    Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Abend und guten Start in die Woche.


    Gruß

    Chris

  • Moin Zusammen;

    Nabend,


    es ging heute wieder ein wenig weiter an der GS.

    Es stand die noch fehlende Baunummerngruppe 37 auf dem Programm. Dabei handelt es sich um die Gestänge auf dem Arbeitsdeck. Ob die einen Fachbegriff haben, weiß ich nicht.

    Das ganze kenne ich unter Cargorail. Vorne quer zur Winde sollte das Bullengitter stehen. Hinter der Winde und zwischen Cargorail und Schanzkleid sind die Laufgänge.

    Das Cargorail selber hat als Stütze ein HEB Profil mit 10 mm oder mehr Wanddicke.

    Damit nichts hängenbleibt bei Arbeiten mit den Ankern und den dazugehörigen Bojen bestehen die Durchzüge aus Rohr.

    Aber nicht denken es sind die Haushaltsüblichen Nennweiten.

    Meiner Erinnerung nach sollte es Nennweite 200mm oder mehr sein und Wanddicke ab 10mm aufwärts.

    Nicht umsonst hat das Cargorail viele Versorgerfahrer gerettet, wenn es an Deck mal ruppig wurde.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Zusammen;


    anbei habe ich mal ein Bild.


    Es zeigt einen AHTS aus dem Jahre 1975


    Man beachte die Variante des Cargorails


    http://www.shipspotting.com/gallery/photo.php?lid=1677242

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin zusammen und im speziellen Arne,


    vielen Dank für den ausführlichen Überblick zum Cargorail, nun weiß ich den Fachbegriff dafür. Hier lernt man halt nie aus, das ist halt dass schöne an diesem Forum.


    An der GS ging es heute in der Nacht wieder weiter. Und zwar wie vorher schon angekündigt, mit dem Bootsdavid und dem Rettungs- und Arbeitsboot.

    Zuerst natürlich erstmal mit der Baunummerngruppe 53, das Bootsdavid.

    Die wenigen Teile sind schnell zusammengesetzt und sehen dann so aus...



    Das ganze kommt dann auf die vier kleinen Markierungen auf der Steuerbord Seite auf dem A-Deck. Und Zack, sieht's an Deck so aus...



    Gleich darauf wurde dann auch das Rettungsboot in Angriff genommen. Das Teil ist schon eine ganze Ecke komplexer, aber nicht zu übertrieben detailliert also ein schön ausgewogenes Rettungs- und Arbeitsboot. Hier mussten auch viele Kanten gefärbt werden und so dauerte die Herstellung auch ein wenig. Das Boot sah vor der Montage am David folgendermaßen aus....


    .


    Das schicke Teil wurde sodann gleich noch an das David angebracht. An Deck sah es dann so aus....



    Das war dann der Fortschritt für heute. Als nächstes geht es dann wieder mit Rettungsmitteln weiter. Es stehen die Rettungsinseln an.


    So long! und bis morgen dann

    Chris

  • Hallo zusammen,


    Erstmal vielen Dank an alle, die diesen Bericht verfolgen, sei es per Daumen oder auch in schriftlicher Form. Das motiviert hier fix weiter zu machen.


    Und das tue ich auch. Heute sind mit den Baunummerngruppen 55 und 56 die Halter für die Rettungsinseln und die Rettungsinseln selber entstanden und an Deck gekommen.


    Bei den dreistöckigen Haltern für die Inseln habe ich die Zwischenräume ausgestichelt.

    Die Inseln selbst sind, wie meistens, Zylinder m mit zwei Abschlussdeckeln, die ich vorher etwas gewölbt habe.



    Diese kommen dann auf die Halter, und diese dann an ihre Stelle auf dem hinteren A-Deck.



    Nun müsste eigentlich die Baugruppe 57 folgen.

    Das wären die Feuerlöschkästen. Diese habe ich aber an den Aufbauten schon vor deren Montage angebracht. Das ist also schon erledigt.

    Somit folgt dann die Baugruppe 58. Das sind einige kleine Luftauslässe.


    Bis dahin


    Gruß