Eisbrecher/Hafenschlepper der Bundesmarine Eisbär, Möwe Verlag, 1:250

  • Hallo Freunde,

    die Werft hat einen neuen Auftrag, den Schlepper/Eisbrecher Eisbär.

    Den Bogen hab ich gestern angeschnitten und mich erst mal über das schlechte Papier geärgert. Das hat ständig bei feinen Schnitten mit dem Messer ausgefranst, beim Rillen muß man höllisch aufpassen, daß dei Rillung nicht durchdrückt. Ich glaub, das Papier ist leichter als 150g. :cursing::cursing:;(


    Fast hätt ich das bereits gebaute Spantengerüst in der Rundablage abgelegt. Dann hab ich aber doch weitergemacht und mit der gebotenen Vorsicht weitergebaut.

    Deshalb auch kein Bild vom Spantengerüst


    die Bordwand-Klebenaht


    der Rumpf ist gebaut, alle Durchbrüche in der Bordwand sind ausgestochen.



    das ist der Stand von heut Abend.


    Jetzt ist erst mal wieder Feierabend.


    Bis morgen dann


    Hardie


    P.S.: mit der Modellbahn wird es doch erst mal nix, die Sucht nach der Kleberei ist unüberwindbar :D

  • Moin, moin Hardie,


    ahhhh......der nächste "Schnellbaubogen" :thumbsup:!

    Ja, die Papierqualität und daraus folgend die Verarbeitung ist bei den Whv`nern zum Teil sehr unterschiedlich. Das Papier vom Jade-Verlag lässt sich auch nach Jahrzehnten eigentlich immer noch gut verarbeiten, obwohl in Teilen Abstriche an die Elastizität gemacht werden muss und manchmal franst es auch aus.

    Das beste Papier war das des alten Lehrmittelinstituts - es ist auch nach 55-60 Jahren immer noch gut zu verarbeiten und wohl etwas "schwerer" als 160g/m2. Auch scheint mir die "innere Struktur" des Papiers für die Verarbeitung besser. Dieses spezielle Papier war dann aber wohl schon Mitte der 60er nicht mehr zu bekommen.


    Viel Spass beim Bau des Eisbrechers aus dem Elbstädtchen Lauenburg.

    HaJo

  • Ihr habt recht, die Scheren und das Messer müssen regelmäßig wieder wie beim Schmied im Wasserbad heruntergekühlt werden. Das stahllineal hat auch schon deutliche Verschleißspuren und alle 2 Tage brauch ich eine neue Schneidmatte. :D:cool::rolleyes::thumbsup::thumbup:


    und da mein geliebtes Weib diese Woche aushäusig ist, da hab ich den ganzen Tag für den Modellbau Zeit.


    Grüße aus Heidelberg

    Reinhard

  • Hallo Fans


    seit Mittwoch hat es die Werft etwas langsamer angehen lassen :)


    die Scheuerleisten um den Rumpf sind angebracht, die großen Fender vorn und hinten sind dran, die seitlichen Fender aus Autoreifen hängen auch an den Bordwänden, der Mast ist bis auf die Takelung fertig, Relings sind dran und der Niedergang ist eingebaut. Jetzt fehlen nur noch Positionslaternen, Winde am Heck und die Ankerwinde sowie Poller und Rettungsringe und Rettungsinseln und die Takelung.


    meine Vorbildfotos


    der weiße Fleck ist der Platzhalter für das Schlauchboot, die Scheuerleisten.


    die beiden großen Fender aus Tempotaschentuch


    Der Mast, aus Karton ausgestochen


    die Relings vom Passat Verlag (die extra feinen), der Niedergang vom Passat Verlag

    die Gummireifen an den Bordwänden sind Gelaserte Rettungsringe gedoppelt


    das wars bis heute


    Schönen Abend und bis morgen


    Hardie

  • Moin Reinhard,

    auch so ein Kandidat, der eigentlich eine bessere Optik verdient hätte; wie die von Dir veröffentlichten Fotos aus Kroschel/Steindorff sehr richtig zeigen - an der Brückenfront ist nichts eckig und kantig. Es sind die Kleinigkeiten, die ein Modell sich vom Original weit entfernen lassen - der Modellbauer hat erst einmal keinen Einfluss darauf. Ich weiss nicht, wer damals für die Konstruktion verantwortlich war - nur Gefühl für Linien hat er nicht gehabt. Und dass ist sicher nicht darauf zurückzuführen, dass das Original nicht zur in Augenschiennahme zur Verfügung stand.

    Einfach nur schludrig ... tut mir leid - ich mag keinen Verklärungen, nur weil WHV auf dem Bogen steht ... trotzdem weiterhin viel Spass mit dem Bogen.

    Mit einem lieben Gruß

    Wilfried

  • ......der "Schuldige" war Gerhardt Neubert 1968......aber die damaligen Ansprüche an so ein Kartonmodell waren auch deutlich anders und an dem Modell hat sich seitdem nichts verändert - das muss man einfach im Hinterkopf haben und berücksichtigen. Hauptsache für uns Jungs war damals, dass wir es "könnerisch" bauen konnten....der Rest war uns "pimpe" :D.


    Das Hauptmanko am Modell ist das direkt vorne und seitlich an der Brückenfront nach oben hochgezogene "Schanzkleid" (so sieht das jedenfalls aus....) des Peildecks.

    Beim Original war das eine auf dem Peildeck, leicht nach innen, aufgesetzte Reling mit Relingskleid und ein auf dem Handlauf aufgesetzter Windschutz. Zwischen Oberkante Brückenfront und Unterkante Reling ist eine schmale Lücke.......und die Oberkante Brückenfront war leicht gerundet. Man kann das wohl so leidlich abändern......und dann wirkt das Modell schon ganz anders. Sollte ich das Teil mal bauen, würde ich es so versuchen umzusetzen. Sehr schick sahen auch die später verwendeten blauen Relingskleider aus....


    Gruß

    HaJo

  • ... schon klar, HaJo - klebe einfach bei der Umsetzung die entsprechenden Teile des Frontbereiches auf Trennschnitt zusammen und runde die Decks ..

    daß könnte klappen; ich habe hier ja auch noch die eckige Version, auch damals ohne Kenntnis von Fotos entstanden .. :D

    mit liebem Gruss

    Wilfried

  • Hallo Wilfried, den Schlepper solltest Du mal neu konstruieren. Ich würde den Dir sofort abkaufen. Ich hab (noch zu wenig Erfahrung) keine Ahnung, wie ich die Angesprochenen fehlenden Rundungen mit "Bordmitteln" ausführen könnte.


    Das wäre sowieso mal ein Vorschag an die guten Konstrukteure im Forum, nach und nach diese Modelle neu zu konstruieren und als Datei zu verkaufen??? Wäre das was?


    An Deinen Vorschlag trau ich mich erst dran, wenn ich da mal ein paar Bilder sehen könnte. (Mail: reinhardmack@web.de)


    Ich will auf keinen Fall WHV-Modelle verklären. Ich möchte halt die Bundesmarine vom Anfang bis Heute nachbauen. Das geht gut mit den WHV Modellen. Und so "einfache" und vielleicht nicht ganz der Wirklichkeit entspechende Modelle kann man mit einigem Aufwand auch sehr gut aufpeppen. Das macht mir sehr viel Freude. Außerdem will ich mal endlich den großen WH Stapel abtragen.


    Ausserdem: Kaiserliche Modelle haben unheimlich viel Takelung >schwer, Kriegsmarine hat unheimlich viel winzige FlaK >schwer.


    Ich hab den Bogen ja noch ein paarmal im Vorrat


    Heut will ich noch die letzten Teile anbringen.

    Freut Euch auf die Bilder und bis morgen


    Ein schönes Wochenende

    Hardie

  • Hallo Hardy,


    da schließe ich mich gerne an. Der Anfang ist ja schon gemacht. Vielleicht/hoffentlich geht es ja doch weiter.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Der Eisbär ist in Dienst gestellt :thumbsup:

    die Tkelung und die 3 Laternen am Mast habe ich dem beigefügten Vorbildfoto nachempfunden. (Bei einem MMB oder Passat ode HMV Modell wären die Laternen auf dem Bogen. (soll keine Kritik am WHV Bogen sein, damals, als der >Bogen auf den Markt kam, waren solche Kleinigkeiten noch nicht wichtig.


    Die Ankerketten sind wieder gelaserte Teile von JSC


    die hintere Winde


    die Positionslaternen sind an ihrem Platz


    das ist das Vorbildfoteo, das die Takelung und die Laternen am Mast zeigt


    die Laternen und der Anfang der Takelung


    der Zustand bei Indienststellung


    Der Eisbär hat mir viel Freude bereitet.


    Ich wünsch ein schönes Wochenende

    Hardie

  • Hallo,

    wenn ich so die Diskussion leser wie Modelle heute konstruiert und gebaut werden zum Vergleich von vor früher, könnte man zum Schluiss kommen, dass die von früher die reinen No -goes seien. Das Theme kommt ja öfters mal auf. Aber sie waren so konstruiert und auch die damalige Darstellung hat als Zeitdokumet ihre Berrechtung. Das hat nichts mit Verklärung eines Verlager zu tun, denn es trifft auch Konstruktionen anderer Hersteller. Modellbau ist halt eben auch Zeitgeschichte.

    Ulrich

  • Hallo Hardie,


    ein schönes Modell, mir gefällt dein kleiner Eisbrecher.

    Ich mag es, wenn auch ältere, scheinbar einfachere Konstruktionen gebaut werden: Mehr Teile heißt nicht auch gleich das bessere Modell.


    Viele Grüße

    Dieter

  • Hallo Hardie,

    und man bekommt dazu noch einen intesiveren Blick für ein Modell und sein Vorbild. Gute Recherche erweitert des Horizont.

    Auch bei "einfachen"Modellen, es kommt darauf an, was der Modellbauer daraus macht.

    Ulrich

  • Hallo Reinhard,


    schön geworden. Glückwunsch! Freut mich. Ich guck mir meine beiden grauen Gesellen auch immer mal wieder an.


    Und das Nachfolgemodell wird ja wohl die Detailtreue betreffend ein Hingucker werden. Prima.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau