Tkt2 Modelik 1:25

  • Hallo Modellbaufreunde,


    nach langer Zeit will ich es mal wieder mit einem Baubericht versuchen.


    Das Objekt meiner Begierde ist die Dampflok Tkt2-6 von Modelik im Maßstab 1:25.


       


    Meine Wahl fiel auf das Modell, da ich eine Dampflok in 1:25 bauen will, die zwar sehr detailliert, aber nicht übertrieben filigran ist. Es sind zwar ca.3000 Einzelteile, aber eben nicht so filigran wie in 1:45 oder bei einem Schiffsmodell. Eine kleine Schmalspurlok zum Einstieg wäre zwar auch eine Alternative gewesen, aber ich will eine große !!!


    Loks von Modelik scheinen mir eine Gute Wahl zu sein (Anleitung, Paßgenauigkeit, Bogenaufteilung). Offestdruck ist auch nicht zu verachten.

    Auch wurde das Modell von Rene (ReSzAT80) bereits in 1:45 ohne größere Probleme gebaut (siehe Bericht im April 2020).

    Die Lok gefällt mir sehr gut, hat ein interessantes Triebwerk mit 4 gekoppelten Antriebsachsen und je einer Vorlauf- und Nachlaufachse.

    Die Länge ist mit 58 cm für 1:25 noch ok. Ein Schlepptender ist nicht vorhanden, was den Bau vereinfacht.


    Ich habe mir einen Lasercut Satz dazu besorgt, da ich in erster Linie meine Finger beim Ausschneiden schonen will, weil ich noch nie mit einem solchen gearbeitet habe und es einfach mal probieren will.


    Ich will großflächiges Lackieren vermeiden und möglichst nur Kanten färben. Gerade bei den Kleinteilen aus dem LC-Satz wird aber Lackieren die sinnvollere Methode sein.

    Bewegliche Räder und Laufwerk wird es nicht geben.

    Die Nieten will ich mit Hilfe eines Korneisens aus Fotokarton darstellen (Vorversuche habe ich schon gemacht)


    Das ganze wird eher eine längerfristige Angelegenheit werden, da der Bauspaß im Vordergrund steht und ich ja für den Bericht auch einiges an Zeit brauche. Wenn es mir zuviel wird mach ich einfach eine Pause, aber ich habe schon vor die Lok auf jeden Fall fertigszustellen.


    So, jetzt ist der Anfang gemacht, die Vorstellung des Bogens folgt.


    Viele Grüße

    Ulrich

  • Hier die versprochenen Bilder des Modellbogens:


    Zunächst drei Bögen für Spantenteile, die ich wegen des LC Satzes wahrscheinlich nicht benötigen werde.     


    Rahmenteile und Federung

       


    Räder


    Vorlauf - und Nachlaufachse und Bremsen


    Dampfzylinder und Antriebsgestänge

  • Kesselteile

     


    Fahrerhaus, Sasserkästen und Laufbleche

         


    Man stellt eine sinnvolle Bogenaufteilung fest, die meisten Teile, die zusammengehören sind auch auf dem entsprechenden Bogen.

    Da es aber auch Ausnahmen gibt, habe ich mir eine Teileliste erstellt, auf der die Teilenummer steht, der Bogen auf dem das Teil ist, ob es ein LC Teil gibt und auf welcher Platine es ist. Das ist zwar ein gewisser Aufwand, erspart mir aber während des Baus lästiges Suchen.

    Dann habe ich alle Bögen in entsprechend große Klarsichthüllen gesteckt (Rücken an Rücken mit einer Papierlage dazwischen), damit ich die Teile schnell finde und nichts verloren geht.

     


    Bauanleitung und LC Platinen folgen.


    Viele Grüße

    Ulrich

  • Hallo Ulrich


    Viel Freude mit der Lok. Der LC Satz ist nur bedingt nötig. Z.B.: die LC-Teile für den Lokrahmen müsstest Du mit Farbe versehen. Wenn Du aber den Lokrahmen aus dem Bogen aufs LC-Teil draufklebst, dann ist der Rahmen ungefähr 0,5mm zu dick, was sich nachteilig auf den Weiterbau auswirkt. Dann kannst Du doch gleich das Teil dreifach verstärken und hast Dir den LC-Satz hier gespart.


    Für das Treibgestänge und die Räder ist der LC-Satz wieder wichtig.


    Das sind Erfahrungen aus der T3 in 1:45.


    Gruß aus Heidelberg


    Reinhard

  • Moin Ulrich,


    Ein schönes Modell, erinnert mich aber daran, dass Ich endlich mal mit meiner Tw29 weitermachen muss :S


    Der Kauf des Lasercutsatzes war eine gute Wahl!

    Alleine die Rautenbleche werten das Modell massiv auf.


    Aber wie Reinhard schon gesagt hat, ist der Lasercutsatz so konstruiert, das er die Kartonteile eigentlich komplett ersetzt. Auf das Problem war Ich bei meiner Tw29 auch schon gestoßen. Ich hatte allerdings auch keine Lust das ganze Modell anzumalen - zumal Ich das Schwarz der Modelik Offset Modelle sehr hübsch finde - darum habe Ich folgendes gemacht:

    Ich habe die Bogenteile auf die Lasercutteile geklebt und dann die grauen Flächen an den Steckverbindungen wieder entfernt. Das sind die ~0,3mm die zu viel sind und dadurch lassen sich die Teile dann wieder zusammenstecken. Die Teile sind dann zwar insgesamt etwas dicker als vorgesehen, aber das fällt nicht wirklich auf.


    Und ja Henryk , das Modell ist auch wieder von Jan Kołodziej. Und Ich schließe mich seinem Kommentar an, die Lok sollte sich wunderbar bauen lassen :)


    mfg

    Johannes

  • Hallo Henryk, Hallo Johannes,


    Danke für die Infos, das beruhigt sehr.


    Bei den Rahmenteilen habe ich schon gemerkt, das blindes Aufkleben der gedruckten Teile das ganze zu dick werden läßt.

    Aber ich weiß schon wie ich es mache. Dazu später.

    Bei den Laschen mache ich es so daß ich vor dem Aufkleben das entsprechende Stück dort wegschneide. Danke für den Tip


    Gruß und schönen Sonntag

    Ulrich

  • Weiter geht es mit der Bauanleitung (7 Seiten A3) die beiden Textseiten auf polnisch spare ich mir.

     


     


     



    Wenn man sich an die Reihenfolge der Nummerierung hält müßte es passen.

  • Zum Schluß noch die 8 LC Platinen in unterschiedlicher Dicke (0,5mm und 1 mm) und Größe.

    Die Teilenummern sind zwar eingelasert, aber recht schlecht lesbar. Deshalb habe ich sie nochmals draufgeschrieben.


     


     


     


     


    Jetzt geht es los mit dem Bau.

    Ich melde mich wieder, wenn es etwas zu zeigen gibt.


    Gruß

    Ulrich

  • Hallo Reinhard,


    ich habe dich gestern irgendwie übersehen. Danke für die Tips.

    Bin momentan noch hochmotiviert.


    Mit dem Rahmen bin ich inzwischen weiter.

    Hier sieht man die unverstärkten Teile aus dem Bogen und die beiden LC Teile (1mm bzw. 0,5 mm dick)


    Auf den LC Teilen sind die Konturen der noch aufzuklebenden Teile mit eingelasert, wie man auf den beiden nächsten Bildern sieht.

     


    wenn man die Bogenteile verwendet und wie in der Anleitung beschrieben mit 0,5 mm Karton verstärkt, kommt man auf

    2x0,5 mm (Verstärkung) + 2x0,2 mm (Bogendicke) + 2 x 0,1 mm (Klebeschicht) = 1,6 mm


    Wenn man nur die beiden LC Teile verwendet ergibt es
    1x0,5 mm (LC Teil) + 1x1 mm (LC Teil)+ 1x0,1 mm (Klebeschicht) = 1,6 mm


    Wenn ich die Bogenteile verwenden will lasse ich das 0,5 mm LC Teil weg und habe

    1x1 mm (LC Teil) + 2x0,2 mm (Bogendicke) + 2x0,1 mm (Klebeschicht) = 1,6 mm


    Paßt also


    Bis bald

    Ulrich

  • Hallo Ulrich


    so, wie Du das machst wird es klappen. Die Lok bringst Du aber bestimmt im November mit!?!


    Ich quäl mich grad mit einem Wilhelmshavener Bogen mit irgendwie anderem Sch....papier rum. Das Papier ist irgendwie etwas dünner und franst mit dem Messer geschnitten aus.


    Gruß aus HD


    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    ich hoffe Du hast das Papier inzwischen besiegt.

    Was ich fertig habe bringe ich mit, da ich aber nicht so schnell baue wie Du, erwarte nicht zuviel.


    Ich habe inzwischen die Teile zusammengeklebt. Wie immer bei langen Teile, bei denen es auf die ganaue Ausrichtung ankommt, wurde zuerst ein schmaler Bereich geklebt und nach genauem Ausrichten antrocknen lassen.


    Das weitere wird dann je nach Länge in mehreren Abschmitten geklebt.

    Das erste Verstärkungsteil ist verbunden, es fehle aber auf beiden Seiten noch ein kurzes Verstärkungsstück


    Man sieht, daß der Schlitz für die Querverstrebungen nur im LC Teil ist und die äußere Kartonschicht darübergeht.

    So sieht man später den Schlitz von außen nicht mehr.


    Dadurch, daß die innere Kartonschicht die gleiche Teilung wie die LC-Teile hat und sich somit nicht überlappen, habe ich ein kleines Verbindungsstück angebracht, das hier stabilisiert.


    Jetzt kann die innere Kartonlage angebracht werden.


    Hier sieht man den dreilagigen Aufbau gut


    Beim Färben der Stirnseiten fällt auf, daß sich durch die sehr poröse Struktur der Finnpappe des LC-Teils die Farbe sehr schnell einsaugt.

    Das kann man verhindern, wenn man sie mit einem Gemisch aus Wasser und Weißleim (1:1) benetzt.

    Dadurch wir die Oberfläche versiegelt und die Farbe läßt sich besser auftragen. Außerdem wird die Pappe hart und kann nicht mehr ausfasern.


    Das habe ich auch bisher bei Verwendung von Finnpappe als Verstärkungskarton so gemacht und werde es auch bei kleinen LC Teilen ausprobieren, da ich nicht gerne mit Sekundenkleber arbeite. Es wird zwar nicht so hart wie Sekundenkleber, sollte aber ausreichen.


    Die Farbe ist Antrazitgrau von Vallejo, wirkt aber durch das Blitzlicht viel heller als in der Realität.


    Anstatt die Kanten zu färben kann mann auch einen Streifen schwarzen Fotokartons aufkleben, das gibt auch noch eine glatte Oberfläche

     

    Das war aber nur ein Versuch, da mir der Aufwand zu groß ist, und man die Stelle eh nicht gut sieht.


    Demnächst geht es weiter.


    Viele Grüße

    Ulrich

  • So sieht es heute aus.

    Die beiden Rahmenseitenteile sind fertig.


    Zum Größenvergleich habe ich mal meinen Mechaniker gebeten sich davor zu stellen. Schon beeindruckend

     


    Weiter geht es mit dem äußeren Teil der Achslagerungen und den dazugehörigen Verbindunslaschen.


    Die LC Schraubenköpfe fallen nach dem Herauslösen nicht wie erwartet auseinander und lassen sich somit direkt auf die Laschen kleben


    Meine beiden Klebehelfer sind: links Weißleim (Kittifix) 1:1 mit Wasser verdünnt und rechts Weißleim nur leicht verdünnt.

    Inzwischen habe ich mir das Arbeiten mit Nadelflaschen angewöhnt, da sie eine sehr genaue Dosierung des Klebstoffes erlauben (funktioniert auch mit UHU flinke Flasche).

    Die Kanülen kann man auch sehr gut zum Verstreichen des Klebers verwenden.

    Wenn die Kanülen vor dem Verschließen leer sind und man die Flaschen stehend lagert verstopft auch nichts.

    Falls doch, kann man die Kanüle mit einer Stecknadel (manche passen) wieder freistechen.


    Nach dem Aufkleben der Muttern wird alles mit dem verdünntem Weißleim eingepinselt, der Karton saugt den Kleber ein und härtet das Teil beim Trocknen leicht. Außerdem bilde ich mir ein, daß die Leimschicht eine bessere Lackierung ergibt (rechtes Bild)

     


    morgen geht es weiter.


    Gruß

    Ulrich

  • Hallo Ulrich,

    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wird es doch eine recht große Lokomotive.

    Bis jetzt sehr schön gearbeitet.

    Viele Grüße


    „Wenn irgendwer auf meiner Beerdigung ein langes Gesicht zieht rede ich nie wieder mit ihm.“


    Zitat Stanley Laurel

  • Hallo Trotty,


    vielen Dank.

    Ja, das ist eines meiner größten Modelle bis jetzt.

    Im Maßstab 1:25 ist es mit ca 60 cm eher eine mittelgroße Lok. Die Loks mit Schlepptender sind ca 1 m lang.

    Man kann es aber noch erweitern, denn es gibt noch einige Wagen, die man dranhängen kann.

    Mal sehen.


    Gruß

    Ulrich

  • Heute geht es ein Stückchen weiter mit den Achslagern.

    Diese bestehten aus einem Gehäuse aus Papier und LC Teilen.


    Von die LC-Teilen ohne Lasche sind je zwei pro Achslager vorgesehen. Um den kompletten Hohlraum des Gehäuses aufzufüllen wären aber drei notwendig.

    Deshalb habe ich nur eines benützt.

    Nach dem Aufeinanderkleben sieht man, daß ein Teil zu groß ist (unten links). nach dem Zurechtschneiden (unten rechts) paßt es auch ins Gehäuse.


    Dieses wird vorgefaltet. Ich ritze meistens mit den Skalpell auf der Rückseite und biege die Laschen dann mehrfach hin und her.

    Dadurch drückt sich das Papier auf der geritzten Seite weg und die Kante wird weniger rund. Die Papierschicht auf der Vorderseite bleibt unbeschädigt.


    Hier die Abfolge beim zusammenkleben


    und die fertigen Teile


    Fortsetzung mit den Lagerführungen folgt.


    Viele Grüße

    Ulrich

  • Hallo Modellbaufreunde,


    zunächst mal ein Dankeschön an alle "liker" .


    Die Achslagerführungen mit Lagerinnenteil sind fertig und wollen gezeigt werden.


    Zunächst die Einzelteile.

    es gibt acht Stück in zwei Ausführungen. Die Führungsplatten und Rippen werden vor dem Ausschneiden verdoppelt.


    Jetzt kommen auch zum ersten mal Nietimitationen zum Einsatz.

    Hergestellt werden diese mit einem Korneisen Größe 22 (das größte das ich finden konnte). Das ergibt Nietköpfe mit 1,2 mm Durchmesser.

    Das Werkzeug wird in einer Spannzange mit Holzgriff gespannt und hat am unteren Ende eine kugelförmige Vertiefung.

     


    Ich habe Tonkarton verwendet, da Fotokarton zu dünn ist. Als Unterlage verwende ich eine gebrauchte Schneidmatte.

    Bei der Herstellung der Nietköpfe wird das Werkzeug zuerst kräftig gedrückt. Wenn man dann eine leicht taumelnde Bewegung macht, löst sich der Nietkopf leichter vom restlichen Karton


    Die fertigen Nietköpfe kann man dann mir einem Messer oder einer Nadel leicht herauslösen.

     

  • Nun der Zusammenbau der Achslagerführungen.


    zuerst die Teile.


    Dann das schrittweise Zusammenfügen von Nietköpfen, Achslager, Führungsplatten und Verstärkunsrippen.

     


     


    Als ich mit dem anderen Lager anfangen wollte, habe ich festgestellt, daß es von den Führungsplatten zwei unterschiedliche Längen unter der gleichen Teilenummer gibt.


    ich habe für das erste Lager natürlich die falsche (zu kurz) verwendet.


    Also vom zu langen ein schmales Stück abschneiden und anstückeln. Geht doch

  • So sehen die beiden Führungen fertig und unbemalt am späteren Einbauort aus.

    Bei dem linken Lager ist zu beachten daß hier jeweils die oberen und unteren Rippen schmäler als die anderen sind. Das habe ich aber schon beim Ausschneiden bemerkt.


    Nun fehlt noch die Farbe.

     

    Beim linken Lager habe ich auch das Lager nachlackiert, was mir besser gefällt.

    Auch hat mir das stumpfe Schwarz nicht gefallen, deshalb habe ich zu einem anderen Dunkelgrau gegriffen, das m.E. besser wirkt (siehe rechtes Bild).


    Ich will zuerst alle noch fehlenden Teile bauen, die innen angebracht werden (verschiedene Lagerstellen und Längenausgleichshebel für den späteren Traghebelverbund).

    Die Teile werden zunächst noch nicht an den Rahmenteilen festgeklebt, damit ich diese auf die noch flache Innenseite legen kann.

    Das vereinfacht das Aufbringen der "unzähligen" Nietköpfe auf der Außenseite.


    Gurß

    Ulrich

  • Ich war die letzten Tage nicht ganz untätig und habe an den restlichen Rahmeninnenteilen weitergebaut.


    Es sind alles LC Teile, bei denen sich das Aufkleben der bedruckten Kartonteile nicht wirklich lohnt.

    Sie Teile sind nicht groß und schnell mit dem Pinsel lackiert.


    Zuerst die Befestigungslaschen für die Pendelstangen der Lenkgestelle für die Vor- und Nachlaufachse

     


    Dann die kurzen Längenausgleichshebel aus drei Schichten aufgebaut

     


    und die langen Längenausgleichshebel

       

  • Es folgen die Lagergehäuse für die Längenausgleichshebel


    Nummer 1

     

    Die Bohrungen sind, wie auch bei den Hebeln, nicht lackiert, da hier später die Achsen eingeklebt werden.


    und Nummer 2

     


    An der hinteren Lagerplatte war keine Bohrung vorgesehen (1.Bild oben links). Die habe ich von Hand nachgearbeitet, damit der Lagerbolzen später sichter auf beiden Seiten geführt ist.


    Es folgen noch einige Lagerplatten, bei denen nichts geklebt werden mußte.


    Die Teile habe ich mal lose auf die Rahmeninnenseite aufgelegt um zu sehen wo alles hinkommt.

    Oberes Bild mit Tageslicht, unten mit Blitz, um die unterschiedlichen Farbeindrücke zu zeigen.



    und hier noch ein Ausschnitt der Bauanleitung, die zeigt, wie die Tragfederpakete miteinander verbunden sind.


    Das kann man aber erst später aufbauen, wenn die Rahmenteile verbunden sind. mal sehen, wie gut man da noch drankommt.


    Bis demnächst


    Ulrich

  • Ein kleiner Nachtrag zum Donnerstag.

    Ich habe die Hebel noch mit den zugehörigen Lagerbolzen in die Gehäuse montiert, damit alles einbaufertig vorbereitet ist.  


    Im rechten Bild sind alle Lagerhebel komplett.

    Links oben mit nachlackieten Lagerbolzen. Darunter und oben rechts mit einem washing aus stark verdünntem Schwarz.

    Und rechts unten noch mit hellerem Grau trockengamalt.

    Das war ein Experiment und hat mir gezeigt, daß man die Konturen mit ein wenig Mehraufwand deutlich hervorheben kann.

    Mir gefällt es und ich werde das weiterhin so machen.


    Bei den Achslagergehäuse mit Führungen sieht es so aus.


    Schönen Sonntag

    Ulrich

  • Hallo Ulrich


    Prima, wie Du an das Modell rangehst. Ich hätte das bei meiner T3 auch so machen sollen. Aber ich hab die ja nochmal als 1:25 Bogen


    Gruß aus Heidelberg und vielleicht im November in MA


    Hardie

  • Hallo Reinhard,


    vielen Dank, freut mich, daß es Dir gefällt.

    In 1:25 ist halt alles fast doppelt so groß und damit etwas einfacher.

    Ich teste im Moment einiges aus, ob ich das für das ganze Modell durchziehe weiß ich nicht.

    Eine fabrikneue Lok paßt irgenwie nicht so recht, aber beim "Verschmutzen" muß man auch wissen wie und sich auch trauen.


    Ich hoffe auch, daß wir uns in Mannheim sehen.


    Viele Grüße

    Ulrich

  • Hallo zusammen,


    zuerst mal wieder vielen Dank für die likes.


    Inzwischen habe ich mal alle Querverbindungen, mit denen die beiden Rahmenteile verbundern werden aus den LC-Platinen und den Modellbögen herausgesucht.


    Da hier die bedruckten Flächen deutlich größer als bei den bisherigen Kleinteilen sind, werde ich die Bogenteile ausschneiden und auf die LC-Teile aufkleben.


    Ich habs natürlich nicht lassen können und mit den LC-Teilen den Rahmen zusammengesteckt (jeweils von oben und unten gesehen)

       

    Jetzt siehts schon nach was aus.


    Lokvorderteil von oben

     


    und unten


    Rahmenmitte

     


    und Lokhinterseite

     


    Bei der ganzen Aktion habe ich zum Einen festegestellt, daß es eine bessere Reihenfolge als die Teilenummerierung gibt.

    Und zum Anderen habe ich mir aufgeschrieben, bei welchen Stecklaschen ich auf welcher Seite die Kartonteile wegscheneiden muß, damit das Ganze nicht zu dick wird.


    Das wars für heute, jetzt muß ich erst mal wieder weiterbauen.

    Die Motivation ist übrigens immer noch hoch.



    Viele Grüße

    Ulrich

  • Hallo Ulrich


    Das mit dem "Verschmutzen" ist eigentlich einfach. Es kommt auf darauf an, wie sparsam das macht, damit es echt aussieht.

    Am Triebgestänge Ölspuren (anthrazit halbglanz), An Rädern und Treibgestänge Flugrost (versch. Rosttöne sparsamst!!), an den Wasserklappen Kalkspuren (altweiß äusserst sparsam), an den Zylindern und den Wasserhähnen drunter auch Kalkspuren. Ansonsten an Stellen, an denen der Heizer nur oberflächlich geputzt hat etwas Staub/Schmutz/Dreck (leichter sparsamster Nebel). Bei meiner Modellbahn mach ich sowas in der Fläche mit der Airbrush, alles andere mit feinem Pinsel. Farben von Valejo und Pigmentpulver für staubige Spuren. >reine Übungssache<:)


    Beim nächsten Treffen bring ich mal gealterte Fahrzeuge mit


    Ansonsten machst Du schöne Fortschritte bei Deiner Lok. (ich hab da bei der 86er in 1:45 nicht so viel Geduld aufbringen können und habs wieder gelassen)


    Grüße aus Heidelberg

    Hardie

  • Hallo Reinhard,


    danke für die Tips, das macht mir Mut.

    ich werde mich da zunächst mal an nicht sofort einsehbaren Stellen rantasten.

    Der Fahrzeugrahmen (vor allem innen) eignet sich da sicher ganz gut.


    Der große Unterschied beim Kartonmodell ist, daß der Untergrund von Hause aus eher rauh und saugfähig ist.

    Bei Farbpigmenten ist das sicher vorteihaft, da diese dann gut haften.

    Bei verdünnten Farben eher nicht. Aber da kann man ja vorher eine Lackschicht drübermachen.

    Ich fang mal vorsichtig an.


    Zu Deinem letzten Satz paßt mein Motto beim Modellbau:


    Man sieht dem fertigen Modell nicht an, wie lange der Bau gedauert hat, sondern nur, wie gut es geworden ist.


    Die Betonung liegt aber auf FERTIGES Modell. Nur perfekte angefangene Modelle sind auch nicht der Hit.

    (immer diese Kompromisse)


    Gruß

    Ulrich

  • Hallo Ulrich


    Farben nicht verdünnen! Valejo Air Farben sind auf Acrylbasis hergestellt. Lieber mit fast trocjken geriebenem Pinsel arbeiten. Bei Airbrush viiiiiel Luft und wenir Farbe, ann man mit dem Hebel an der Oistole steuern. (Muß aber eine mit Doppelfunktion sein, ich komm nur jetzt nicht auf die genaue Bezeichnung)


    Gruß

    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    nochmals danke.

    Airbrush habe ich nicht, deshalb bleibt es beim Pinsel.

    Mit verdünnten Farben habe ich ein washing gemeint, so wie ich es bei den Achslagerführungen gemacht habe, um die Ecken und Vertiefungen hervorzuheben.


    Gruß

    Ulrich

  • Inzwischen war ich nicht ganz untätig und habe begonnen die Außenseiten der Rahmenwangen zu komplettierten.


    Da sind zum einen die außen liegenden Achslagerteile und die darunter verschraubten sogenannten Achsgabelstege.

    Die Farbdifferenz wird noch nachbehandelt.

     


    Es folgen die ersten 60 Nietköpfe. Pro Seite sind es ca. 350 davon.

     


    Damit es nicht zu langweilig wird, bereite ich parallel dazu die Querverbindungen vor.

    Beim ersten Teil habe ich das Kartonteil ausgeschnitten und auf das LC-Teil aufgeklebt

     


    Diese Teil dann als Schablone für die schwarze Rückseite benutzt und auch diese ausgeschnitten und aufgeklebt.

         


    und zuletzt die Kanten gefärbt.

    Mit diesen beiden Arbeiten werde ich nun die nächsten Tage verbringen, wenn es fertig ist melde ich mich wieder.


    Viele Grüße und schönen Sonntag


    Ulrich

  • Hallo Modellbauer,


    hier ein kurzer Zwischenstand des bisherigen Arbeitsfortschritts.


    Bei den Querverbindern, auf die weitere Versteifungen stumpf aufeklebt werden, habe ich die entsprechenden grauen Flächen weggeschnitten und die entstandenen Teile separat aufgeklebt. Ob es zwingend notwendig ist?

    Wahrscheinlich nicht.
      


    Und hier die erste Seitenwange (unten) kompettiert mit 325 Nietköpfen (ja, ich gehöre jetzt zu den "Nietenzählern")

     


    Und zum Schluß noch die bisher fertiggestellten Querverbinder (obere Reihe)

    Unten die noch nicht fertigen.

    Auf den Papierfähnchen steht die Teilenummer.


    Weiteres bald


    Viele Grüße

    Ulrich