John T.Essberger HMV 1:250

  • Hallo zusammen,


    für den Urlaub nimmt man sich so einiges vor, aber...... die Zeit läuft uns einfach immer davon. Ich wollte einige meiner angefangenen Modelle fertig bauen,



    aber diese Bruchstücke ?( ...auf keinen Fall :!:



    Alle diese Fragmente stammen aus diesem Baubogen vom HMV:



    Drei Seenotrettungskreuzer, die Essberger, die Breusing und die Lüken bzw. die Kratsche, jeweils mit Tochterbooten, kann man bauen.

    Mit der Kratsche hatte ich vor Jahren einmal im Urlaub angefangen und festgestellt, dass die starke Wölbung des Decks doch erhebliche Probleme machte.

    Somit landete alles erst mal im Schrank.


    Jetzt habe ich mir aber vorgenommen, zumindest einen der Seenotrettungskreuzer fertig zu bauen oder alles zusammen in die Rundablage zu werfen, wenn auch der nichts wird.

    Die John T. Essberger habe ich ausgewählt, weil sie seit 2011 bei uns im Museum in Seyer zu bewundern ist.



    Bild Wikipedia





    Beim Bau des Spantengerüstes und des Decks fällt auf, dass das Heck wahrscheinlich schwer zu formen ist und alles sehr sehr knapp wird. Daher müssen alle Klebelaschen weg, nur die am Deck bleiben, da diese wahrscheinlich zur Befestigung der Bordwand gebraucht werden. Die Spanten für die Aufbauten sind mir auch im Weg, da ich zum Formen des Decks dass Schiff immer wieder auf den "Kopf" stellen muss, um alles zu kontrollieren, also bis auf zwei Laschen, alles weg.




    Mit Hilfe unserer Zahnarztinstrumente und viel Geduld, ließ sich das Deck schließlich doch in Form bringen. Aber jetzt habe ich beschlossen doch erst alles einmal alles in Kopie zu bauen und dann mit dem Original weiter zu machen:



    Bei der Wanne für das Tochterboot, das gleiche Spiel. Auch hier bleibt wenig Platz. Spanten müssen also weichen:


    Und bei der Bordwand wieder, alles zu knapp. Eigentlich alles etwas kurz für das Spantengerüst.

    Daher mit Geduld wieder gut vorformen :!::!::!:

    Und dann ganz langsam vom Bug zum Heck hin vorarbeiten und dann klappt es schließlich doch.:D



    Bis demnächst


    Ulli

  • Hallo Ulli,

    erstmal toll und ein großes Dankeschön, dass du uns diesen Bau zeigst! Wie wir uns ja letzte Woche in Monnem unterhalten haben, bin ich auch daran die Essberger zu bauen. Allerdings wird meine noch eine Weile dauern, da es jetzt erstmal kräftig am Tonnenhof weiter geht.

    Ich schaue dir dann schon mal zu und bin gespannt, was du noch so alles modifiziert. Die Laschen habe ich auch an der Grundplatte abgeschnitten und diese verdoppelt. Das setzt sich hoffentlich zukünftig mehr und mehr durch.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Geduld beim Bau und freue mich auf deine Essberger in Monnem! Und die kleineren Einheiten könnte man ja nochmal in Angriff nehmen, die sind im Bogen ja doppelt! ;-)

    Viele Grüße

    Matthias

  • Hallo Ulli

    Hallo Peter


    Ich hab die John T. Essberger mal im Urlaub in CUX gebaut. Das war eines der ersten Modelle, die ich nach der Wiederentdeckung des Kartonmodellbaus gebaut hatte. Noch ohne eingefärbte Kanten. War nicht einfach zu bauen.

    Aber wenn jemand das Modell gut bauen kann, dann Ihr Beiden.


    --------------------- Trost --------------


    Hardie

  • Hallo zusammen,


    danke für die tolle Unterstützung und die vielen likes !!!

    Mal sehen ob das hilft.

    Wie wir uns ja letzte Woche in Monnem unterhalten haben, bin ich auch daran die Essberger zu bauen. Allerdings wird meine noch eine Weile dauern, da es jetzt erstmal kräftig am Tonnenhof weiter geht.

    Hallo Matthias,


    nicht nur wir beide sind an diesen Schiffen dran, sondern auch Ullrich. Er hatte in Mannheim ein perfekt gebautes Modell, eines der kleineren Seenotrettungskreuzer dabei. Sie lassen sich also doch bauen.

    Vielleicht stellt er uns ein Bild hier in diesem Bericht ein, sein winziges Diorama ist einfach klasse.


    Ich werde sehen, ob es bei mir klappt, wenn nicht, kann ich ja mit diesem Bericht den einen oder anderen Tip geben, wie man es nicht machen sollte.


    Aber jetzt erst einmal weiter mit dem Rumpf. Er ist jetzt zu.

    Laut Baubogen werden die Laschen jetzt mit einem einfachen schwarzen Streifen abgedeckt.

    Da das Original eine sehr dicke Schrammleiste hat, habe ich zwei Streifen Tonpapier übereinander angebracht.




    Für das Deckshaus habe ich mir die Grundfläche aus doppeltem Karton ausgeschnitten und der Deckswölbung entsprechend vorgeformt.



    Jetzt nur noch die Bullaugen und die Fenster ausstechen und verglasen.


    Und natürlich ohne Spanten im Haus. Dafür die Deckplatten wieder mit Karton verstärken und formen.


    Die Fenster für das Steuerhaus sind jetzt echt wieder eine Herausforderung. Alles sehr sehr knapp bemessen.:cursing:


    Die Markierungen soll man genau überdecken und gleichzeitig müssen noch die beiden Positionslaternen angebracht werden.



    Und jetzt :S Inneneinrichtung ?(

    Sieht man die überhaupt ?

    Peter meint ja.

    Also erst einmal überlegen, wie und ob.


    Bis demnächst Ulli

  • Hallo Ulli,


    schön, dass ein weiterer Kreuzer aus unserer (ehemaligen) Flotte hier ensteht. Hier noch ein Bild vom Original aus meinem Archiv. Ich habe es Anfang der 2000'er Jahre in Kiel gemacht. Bitte nicht Irritieren lassen, dass einige Details deutlich anders sind. Die "John T. Essberger" und die "Wilhelm Kaisen" sind im Jahre 2000 noch mal gründlich modernisiert und modifiziert worden. Das schlägt sich auch in Äußerlichkeiten (Rumpf, Aufbau, Türen, Mast, etc.) nieder. Der Bogen stellt den Zustand kurz nach der Umstellung auf das Tagesleuchtrot zum Ende der Siebziger Jahre dar. Deshalb ist auch noch kein SAR-Schriftzug am Rumpf, der ist erst 1987 auf der "Wilhelm Kaisen" das erste Mal aufgemalt und dann nach und nach die ganze Flotte damit gekennzeichnet worden.


    Ich habe bei der Entstehung des Bogens auch etwas mitwirken dürfen.



    Ein weiteres Bild auf der letzten Fahrt, der Weg zum Technik-Museum in Speyer. Das Bild habe ich am 2. Mai 2011 von unserem Liegeplatz in Laboe gemacht.



    Viel Spaß und viel Erfolg beim Bau!! :)

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Hallo Dirk,


    vielen Dank für die Bilder und die Hinweise zur Modernisierung der Schiffe. Das hilft mir enorm. :!::!::!::!::!:


    Ich habe mich bis jetzt an dem Zustand in Speyer orientiert, nach 2011. Also hätte ich das Schrammbord doch ein wenig dünner und dann in grau machen sollen. Aber so ist es mit den Entscheidungen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen.


    Viele Grüße

    Ulli

  • Oh ja, mit graus im Winter. Bei -5 °, BB und XB Seite, schön anwärmen und dann mit den Keilen an die Außenhaut drücken. Wehe es war eine Beule zu sehen!!

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Genau, auch die Scheuerleiste ist geändert worden. Zwischen 1952 (Versuchskreuzer "Bremen") und 1978 ("Wilhelm Kaisen") sind die Seenotrettungskreuzer mit Gummi-Scheuerleisten ausgestattet worden (Verarbeitung siehe Ausführung von Arne vor diesem Beitrag), ab der 23,3-Meter-Klasse 1980 ("Eiswette") bis heute (Ausnahme 20-Meter-Klasse) werden Halbprofile aus seewasserbeständigen Aluminium verwendet. Bei den Stahlrümpfen (Baujahre 1952 bis 1965 bei der DGzRS) konnte man irgendwann sehen, wie die Rostlinien hinter den Scheuerleisten am Rumpf herunterliefen.


    Bei den kleineren Einheiten hat man über die Jahre verschiedene Materialien als Scheuerleiste (auch Wallschiene) verwendet.

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Hallo Hajo,


    irgendwann habe ich eure Sprache auch mal drauf, aber "Scheuerleiste" hört sich für mich so nach Großputz an :D


    Viele Grüße

    Ulli

  • wie Dirk sagte, es wird werden.


    Auch ich musste mich vom Seeschiffbau zum Binnenschiffbau umgewöhnen. Aber es klappte.

    Solange es nicht Diamantplattem, Vor - und Achterpiek oder der Leuwagen sind, dann glaube ich geht es.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • "Scheuerleiste" hört sich für mich so nach Großputz an

    oder wie ein Hilfsmittel für die Ehefrau um ihrem Mann zu züchtigen.....


    Gruß pianisto


    P.S.: Danke, für die Erklärungen, bin ja ein totaler Fan dieser Schiffsklasse. Die ja die Wasserlinie noch als Tropfenform hatte und danach kam erst die Deltaform, was ja dann die ganzen Heckumbauten bewirkte zur Geschwindigkeitssteigerung.

  • Hallo Dirk,

    oder wie ein Hilfsmittel für die Ehefrau um ihrem Mann zu züchtigen.....

    Peter doch nicht. :P



    Hallo zusammen,


    erst die Inneneinrichtung bauen und dann "Deckel" drauf und fest verkleben. Ich hatte recht, man sieht von außen nichts. Aber gut zu wissen, dass alles drin ist.:P

      


    Und jetzt noch der offene Steuerstand mit:



    Windschutzscheibe. (Oder heißt die bei Schiffen auch anders ?)


    Dieses Teil habe ich, sage und schreibe fünf mal gebaut. Nach Bauanleitung soll man Kunststoff verwenden. Aber normale Folie klebt nicht mit Weißleim wenn man sie so stark biegt. Uhu verursacht sichtbare Klebestellen. Sekundenkleber klebt schneller als ich das Teil anpassen kann.;(

    Die Lösung: Acetatfolie. Die ist zwar empfindlich, wenn zu viel Wasser im Leim ist, lässt sich aber doch gut mit Weißleim verkleben.




    Die ersten Stützen für den Mast sind auch fertig.



    Als nächstes steht die Plattform und der Kran an. Aber die Wanne für das Tochterboot sieht so doch ein wenig einladender mit Rollen aus (Blumendraht;)).



    Morgen sind dann die Plattform und der Kran dran.


    Schönen Abend

    Ulli

  • Moin,

    erst die Inneneinrichtung bauen und dann "Deckel" drauf und fest verkleben. Ich hatte recht, man sieht von außen nichts.

    Ein Foto hätte uns ja auch schon gereicht :whistling:


    mfg

    Johannes

  • Hallo Ulli,


    das sieht schon recht gut aus :thumbsup:

    Falls Du das Helideck verkleben willst, baue vorher lieber schon das Tochterboot und setze es in die Wanne, sonst bekommst es nur noch durch die Heckklappe herein :)


    Hier mal zwei Bilder von der "Hermann Ritter", vielleicht hilft es ja. Das Bild hat mein ehemaliger Kollege Kurt Drewes gemacht, der am 9. März im Alter von 80 Jahren verstorben ist. ich durfte seine Bildersammlung übernehmen. Die Bilder sind vom Negativ gescannt.



    Bitte nicht durch die Farben irritieren lassen, das ist noch die alte Lackierung.

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Hallo dirk,


    vielen Dank für den Hinweis mit dem Tochterboot. Ich habe gestern zum Glück erst alles mit einer Kopie gebaut und ausprobiert:


    Beim besten Willen, das geht nie rein, wenn alles verklebt ist.




    In der Bauanleitung fehlt aber der entsprechende Hinweis.:cursing:


    Jetzt baue ich erst einmal das Tochterboot im Original und verklebe dann alles zusammen.


    Deine Bilder sind einfach klasse.

    Vielen Dank


    Ulli

  • Hallo zusammen,


    der Bau des Tocherbootes im Original ist fertig.

      



    Die Teile passen fast. Die Papierstärke sollte man sich aber als Zugabe mindestens dazu geben. Wegschneiden geht nachträglich immer noch.



    Und beim Zusammensetzen sollte man nicht der Baubeschreibung folgen und die Seitenteile verkleben, das könnte sonst ganz schön eng werden.



    Ich habe erst nachdem das Haus drin war alle Seitenteile vollständig verklebt.


    Jetzt passt alles in die Wanne:





    Aber das Boot hat eigentlich einen Mast mit einer Rah. Was passiert mit dem beim Aufnehmen des Bootes? Umklappen ?



    Vielleicht wisst ihr mehr.


    Bis bald

    Ulli

  • Moin,

    Was passiert mit dem beim Aufnehmen des Bootes? Umklappen ?

    Genau wie du vermutet hast, der Mast wird (nach hinten) umgelegt:


    SK_John_T_Essberger_1.jpg / Arnoldius / CC BY-SA


    mfg

    Johannes

  • Aber das Boot hat eigentlich einen Mast mit einer Rah. Was passiert mit dem beim Aufnehmen des Bootes? Umklappen ?

    Hallo Ulli,


    genau, sonst wir es eng :). Ich habe nochmal im Archiv gewühlt.


    Hier einmal die Wanda, gerade zu Wasser gehend,



    und hier die Elsa, Anfang der 2000'er Jahre in der Wanne liegend.


    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Hallo Dirk,


    vielen Dank, dann kann ich das Boot also fertig bauen.

    Ob ich auch ein Bettuch zum trocknen aufhänge, muss ich mir aber noch überlegen.:P


    Viele Grüße

    Ulli

  • Ein kleiner Hinweis zum Radar (Teile 118) auf dem Tochterboot: Der kleine Kreis gehört eigentlich nach unten, siehe auch die Markierung auf dem Dach. Die Dose wird nach unten hin schmaler. Ist auch auch dem Bild von der Wanda (Beitrag 23) zu sehen.

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Hallo Dirk,

    die Bauanleitung ist manchmal ein "Raten nach Zahlen". Vieles findet sich nur nach langem

    Suchen.

    Wie ein Radargerät sieht mein Objekt wirklich nicht aus. :)

    Ich weiss aber nicht, ob ich es noch repaieren kann.


    Danke

    Ulli

  • Ich weiss aber nicht, ob ich es noch repaieren kann.

    Ich würde es einfach so lassen. Direkt darüber liegt ja das Arbeitsdeck und die Stelle ist ja auch auf den Vorbildfotos nur sehr schwer einsehbar. Also wird das später sicherlich nicht mehr auffallen.

  • Hallo zusammen,


    wir hatten gestern mit vollem Schwung gleich die Plattform angebracht,



    und dann, wie ihr sehr seht:



    Selbst für die dünnste Pinzette keinen Platz mehr.

    Das muss also so bleiben, vielleicht beim nächsten Schiff.


    Bis bald Ulli

  • Moin Ulli,

    sieht toll aus! Hast Du die LaserCut-Teile nochmal eingefärbt? Oder baut Ihr Euch die LaserCuts selber und habt einen Weg gefunden, ohne Schmauchspuren auszukommen?

    Gruß

    Eberhard

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

  • Moin Ihr Beiden;


    das traf sich ja gut mit den Unterlagen. Sieht gut aus.

    Es freut mich das ich ein wenig weiter helfen konnte.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Ulli,

    sieht toll aus! Hast Du die LaserCut-Teile nochmal eingefärbt? Oder baut Ihr Euch die LaserCuts selber und habt einen Weg gefunden, ohne Schmauchspuren auszukommen?

    Gruß

    Eberhard

    Hallo Eberhard,


    ich verwende die Lasercutteile des Baubogens und färbe die mit Edding-Spray mehrfach ein. Andy hat uns den Tip gegeben. Funktioniert aber nicht bei den Niedergängen. Da verkleben die Treppenstufen.

    Viele Grüße

    Ulli

  • Hallo zusammen,


    so langsam füllt sich das Schiff.

    Das Arbeitsboot ist startbereit:


    Bei den Rettungsinseln habe ich mich an einem der letzten Bauzuständen orientiert. Eigentlich gibt der Baubogen nur eine Rettungsinsel vor. Das erschien mir einfach zu wenig. Auf den meisten Fotos sind es drei.


    Und jetzt noch den Kran, auch etwas nach den Fotos ergänzt.:)


    Bis demnächst


    Ulli

  • ...wobei zwei der zusätzlichen Inseln sogenannte Reversible Liferafts sind (bei allen Kreuzern Anfang der 2000'er Jahre nachgerüstet). Das sind offene Flösse, die man beidseitig benutzen kann, um schnell viele Leute, die im Wasser sind, erstmal in das Floss zu holen. Dann wird das Floss beispielsweise mit dem Tochterboot an die offene Heckklappe des Kreuzers gebracht, damit die Leute über die Tochterbootwanne aussteigen können.



    Normale Rettungsinseln haben ja ein Dach und müssen unter Umständen gedreht bzw. aufgerichtet werden, wenn sie beim Aufgehen falsch herum auf dem Wasser liegen.


    Gefällt mir sehr gut :)


    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Hallo Dirk,



    den Unterschied kannte ich bis jetzt nicht. Viele Dank :)

    Ich hatte mich nur gewundert, dass die Rettungsinseln nicht exakt gleich gelagert waren.


    Jetzt beim Mast gibt es für mich ein weiteres Problem. Laut Baubogen soll das obere Radar mit einer Art Käfig umbaut werden.


    Auf den Fotos vom Original kann ich aber solch eine Konstruktion nicht erkennen.


    Ich weiß auch nicht wofür das sein soll.

  • Moin,


    Ich habe hier ein altes Foto gefunden: http://www.r-kalmutzke.de/Them…ZRS/RK_DGzRS_WK1_02_o.jpg


    Auf dem kann man gut erkennen, das der Mast wohl früher anders bestückt war. Zum einen war die Position der Peilantenne und des Radars getauscht und das Radar hatte den Käfig - so wie auch im Bogen dargestellt. Die Konstruktion stützt sich also scheinbar auf einen etwas älteren Plan.


    mfg

    Johannes