Feuerlöschboot BRANDDIREKTOR WESTPHAL, 1:250, Passat-Verlag, Kontrollbau

  • Anfang Mai dieses Jahres haben wir vom Passat-Verlag mit einem von Imogen gefertigten Film unsere Jahresneuheit 2021 vorgestellt (Ankündigung: Unser Jahresmodell für April/Mai 2021).


    Imogen hat das Modell mittels der ihr freundlicherweise von der Bauwerft der BRANDDIREKTOR WESTPHAL, Fr. Fassmer in Berne übermittelten Pläne (!) und anhand nahezu unzähliger Fotos konstruiert.

    Die Bögen sind nunmehr (einstweilen ;) )fertig,



    so dass der Kontrollbau beginnen kann.

    Die eine oder andere Änderung wird so vielleicht noch in den Modellbaubogen einfließen.


    Noch ein paar Details zum Original:


    (HPA) (Christian Willers)


    Die BRANDDIREKTOR WESTPHAL ist das zur Zeit modernste Feuerlöschboot Europas. Es gehört der Hamburg Port Authority (HPA) und wird von der Flotte Hamburg, einem Tochterunternehmen der HPA betrieben.

    Das Schiff ist mit drei Löschmonitoren, die jeweils bis zu 180 Meter weit und 110 Meter hoch werfen können, sowie drei kombinierten Wasser- und Schaumstrahlrohren ausgerüstet. Die drei Monitore können zusammen die gewaltige Menge von 120.000 Liter Wasser pro Minute an die Brandstelle bringen. An Bord befindet sich ein voll ausgerüsteter Sanitätsraum (wie in einem Rettungswagen) (Wikipedia). Das Schiff kann komplett gegen die Aussenluft abgeschottet werden ("Zitadellenbetrieb"). Alle Monitore und Strahlrohre werden ferngesteuert betrieben.

    Zur Ausrüstung gehören weiter ein 3,6 to-Hydraulikkran (Palfinger), ein Arbeitsboot und ein Container mit Taucherausrüstungen.


    Länge 43,5 m, Breite 9,8 m, Tiefgang max. 2,8 m.

    Antrieb mittels 2 x Schottel-Ruderpropeller, 12 kn.

    Indienststellung Nov. 2018.

    Das Löschboot ist rund um die Uhr sofort einsatzbereit und hat Platz für 32 Einsatzkräfte

  • Moin;


    na denn man to. Veel Spoß !!

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Das Original hab ich schon ein paarmal gesehen, da bin ich doch auf das Modell gespannt.

    Gutes Gelingen wünscht

    Fiete

  • Und los gehts:


    Das Spantengerüst wird wie üblich verdoppelt und besteht aus 2 Längsspanten (etwas unterschiedlicher Länge, die Bauteilnummern zeigen nach aussen) und vorn einem zentralen Längsspant sowie zwei "Stringerplatten" (17 u. 18)





    sowie 12 Längsspanten (Querspanten natürlich). Alle Spanten werden in der Reihenfolge der Bauteilnummern eingebaut.

  • Moin Helmut,


    Auf den Baubericht bin Ich schon mächtig gespannt. Das was man bislang vom Modell zu sehen bekommen hat, war ja schon wirklich vielversprechend :thumbup:


    mfg

    Johannes


    p.s. Ich habe es mir mal erlaubt einen Link zum Ankündigungsvideo zu ergänzen :rolleyes:  Danke, H.

  • Am Heck befindet sich eine Arbeitsplattform, knapp oberhalb der Wasserlinie:



    Auf die Grundplatte wird zunächst Teil 19 (verdoppeltes Rechteck) aufgeklebt (Kante dunkelbraun färben)



    und darauf die eigentliche Plattform:



    Hier ist etwas Obacht geboten: Die Plattform wird so aufgeklebt, dass an den durch die Pfeile markierten Stellen eine Kartonstärke "Luft" verbleibt; hier muss noch der Heckspiegel schlüssig dazwischen passen:




    Die Kante der Plattform soll schwarz gefärbt werden (im Original eine Gummileiste).



    Soweit erst einmal zum Start... :)

  • Kurz noch etwas zum Baubogen:


    Das Modell besteht aus rund 800 Teilen.

    Dabei sind etliche Kleinteile in alternativer Ausführung enthalten, um den Bau gegebenenfalls zu vereinfachen und trotzdem ein attraktives Modell bauen zu können. Freaks können sich allerdings auch an der feinen Detaillierung austoben, zum Beispiel bei den 4 Schlauchverteilern...

    Hierzu im Verlauf des Bauberichts mehr.

  • Hallo Hemut


    Ein sehr attraktives Modell! Und gemäss den Bildern des Originals musst du dir auch keine allzu grosse Mühe machen, den Rumpf ohne Beulen hinzukriegen ;).


    Andi

  • Moin Zusammen,


    @ Helmut B. das ganze sieht vielversprechend aus. Es macht Spaß beim Kontrollraum zuzusehen.


    @ Allgemein es sollte ja 3 Schiffe gebaut werde. Die beiden anderen

    ca. 32,00m langen Schiffe werden auf der Damen Werft gebaut.

    Sie sind eine Weiterentwicklung der vor Jahren bei Damen gebauten " BREMEN 1 "

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin!

    Ich hätte eine Bitte an die HPA: Bitte pönt den Rahmen, in dem die oberen Brückenfenster (diese ganz stark getönten Scheiben) in der Rumpffarbe!!!!! Die beiden unterschiedlichen Rot-Töne sind nicht schön.

    Ich freue mich schon auf das Erscheinen des Bogens anlßlich des nächsten Internationalen Kartonmodellbautreffens in Mannheim (klopklopklopf)!

    Gruß

    Eberhard

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

  • Moin zusammen,

    auch die WSA Schiffe haben dieses Signalrot im Bereich des Peildecks.

    Ich mache das mittlerweile mit der Revell 330 seidenmatt. Die leuchtet richtig toll, wenn sie getrocknet ist.

    Ich würde mich freuen, wenn die Konstruktion da unterschiedliche Farben verwendet. Allerdings gebe ich Eberhard recht, das es die Ästhetik beim Betrachten ein wenig stört! Aber so ist das Original! :)

    Viele Grüße

    Matthias

  • Moin Zusammen,


    mich stört die Farbkombination nicht. Es ist ja ein Schiff für die öffentliche Hand. Da haben mehrere Institutionen mit zu reden.


    Für mich sieht das Schiff schön aus und trifft mit den Design vielleicht den Nagel der Zeit.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Helmut,

    ich freue mich auf dieses Modell! Ich kann mich noch erinnern, wie Tokro mir vor einiger Zeit Originalfotos geschickt hatte und meinte: Das wäre doch mal was als Kartonmodell. Klar, dachte ich mir, aber wer sollte das Modell konstruieren und veröffentlichen...?


    Und siehe da: hier ist (kommt) es :D

    Daumen hoch, Imogen, für die Konstruktion und den Passat-Verlag für die Umsetzung/Veröffentlichung. Danke ;)

    Freue mich über den Kontrollbau-Bericht; gutes Gelingen!


    Grüße

    Lars

  • Vielen Dank Euch für das sehr rege Interesse an diesem Modell.

    Den Plan, die BRANDDIREKTOR WESTPHAL als Modell zu konstruieren und zu verlegen, haben Imogen und wir vom Verlag bereits im letzten Sommer gefasst, aber aus bestimmten Gründen zunächst geheim gehalten.


    @ Eberhard: Ich habe schon immer die Meinung vertreten, dass sich die Originale viel stärker an den Modellen (und den Wünschen der Modellbauer) orientieren sollten. Mir ist da noch die HARRO KÖBKE in Erinnerung, als die DGzRS sich doch tatsächlich getraut hat, das Original mit einem anderen Design in Dienst zu stellen als es unser Modell (zunächst) vorsah. ;)

    Aber an der Farbe dieser "Krempe" werden wir nichts ändern; im Offsetdruck wird sie sich aber kräftiger darstellen.


    __________________


    Nun sind die Decks aufgeklebt:




    Die Schräge (Teil 22) wird nicht verdoppelt!



    Der Pfeil zeigt auf einen Ausschnitt im Querspant 3. Hier liegt ein Bullauge in der Aussenhaut; wer also die "Augen" ausschneidet und verglast, sollte hier den Spant entsprechend der Markierung ausschneiden (wird auch so im Bogen dargestellt).


    Übrigens erstelle ich zeitgleich mit dem Kontrollbau den Entwurf der von Konstrukteuren und Konstrukteurinnen so innig geliebten Bauanleitung...

  • Übrigens erstelle ich zeitgleich mit dem Kontrollbau den Entwurf der von Konstrukteuren und Konstrukteurinnen so innig geliebten Bauanleitung...

    Ich möchte mal wissen, wie Imo es angestellt hat, dich als zwangsläufig besserwissenden Kontrollbauer davon zu überzeugen, die Bauanleitung doch selbst zu schreiben. Mir ist das nie gelungen.

  • Hallo Branddirektor-Interessierte,

    danke für Eure "Gefälligkeiten" :D


    An Spekulationen über die Gründe für meine Bereitschaft, die Bauanleitung im Rahmen des Kontrollbaus zu entwerfen, will ich mich mal nicht beteiligen... Ich finde es so einfach sinnvoll.

    Henning, beim nächsten Mal, versprochen, wenn Du es möchtest! :)


    _______________


    Es geht am Hintern weiter.

    Achtern befindet sich eine "Freitreppe", über die die Plattform zugänglich ist. Zunächst wird ins Innere des "Treppenausschnitts" die vorher sorgfältig geknickte Bordwand (Teil 23) eingebaut:



    Hier noch ein Foto, bei denen ich mittels Restkarton-Streifen die Spalten für den Einbau der beiden Teile des Heckspiegels zeige. Mit solchen Streifen kann natürlich der Spalt beim Einbau der Plattform (s.o.) genau bestimmt werden:



    Das eingebaute Innenteil und die Schräge 24, auf der später die Stützen für die Stufen montiert werden:



    Der eigentliche Heckspiegel besteht aus 2 Teilen (25, 25a), die beidseits der Plattform eingebaut werden (die Passgenauigkeit ist prima!):



    Der Spiegel steht oben (außer bei Teil 23, da wäre es sonst eine Stolperkante)) leicht über (Fußreling), alle Bordwandteile müssen unten selbstverständlich plan mit der Bodenplatte abschließen:



    Gesamtschau:



    (Alle hier genannten Bauteilnummern entsprechen dem jetzigen Stand. Es können sich noch kleine Änderungen ergeben.)

  • @ Eberhard: Ich habe schon immer die Meinung vertreten, dass sich die Originale viel stärker an den Modellen (und den Wünschen der Modellbauer) orientieren sollten. Mir ist da noch die HARRO KÖBKE in Erinnerung, als die DGzRS sich doch tatsächlich getraut hat, das Original mit einem anderen Design in Dienst zu stellen als es unser Modell (zunächst) vorsah. ;)

    Aber an der Farbe dieser "Krempe" werden wir nichts ändern; im Offsetdruck wird sie sich aber kräftiger darstellen.

    Nein, natürlich folgt der Bogen dem Original. Aber bei den vielen Steuergeldern, die für so ein Schiff ausgegeben werden, könnte man ruhig seitens des Auftraggebers oder der Werft etwas mehr Rücksicht auf die Modellbauer nehmen. Wo wir gerade dabei sind: Es könnte ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Rahmen zwischen dern Brückenfenstern dick genug dimensioniert werden, dass man sie auch in 1:250 zwecks Verglasung noch vernünftig ausschneiden kann. Ironie aus!

    Gruß

    Eberhard

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

  • Danke für die vielen Daumen!


    Weiter ging es mit der Bordwand... Nein, zunächst doch nicht... :evil:

    Plötzlich tauchten auf dem Hauptdeck quasi wie aus dem Nichts 3 prominent platzierte Wasserflecken auf - weiß der Geier, wo die herkamen... nicht wasserfester Tintenstrahldruck ist halt ziemlich mimosig...


    Das Modell werden wir übrigens auch wieder im Offsetdruck herausgeben.


    Also "once more" (etwaige Erinnerungen an meine frühen Englischarbeiten sind sicher zufällig... :whistling: ).


    Gestern habe ich dann richtig viel Werftzeit gehabt und das Modell war am Nachmittag wieder im Zustand von vor dem Wasserschaden.


    Die Bordwände ließen sich sehr entspannt anbauen.

    Ich habe mit der Montage am Heck begonnen. Das empfehle ich bei diesem Modell grundsätzlich, weil am Heck nicht gekürzt werden kann. Hier sieht man den Grund, die markante Bordwandform:


    hafenzeitung.de


    Und so sieht das im Modell aus:




    Die Wand wird auf dem Bogen vorsichtig gerillt und dann entsprechend geknickt. Es passt 1 a, versprochen.




    Der geschlossene Rumpf:







  • Danke für Euer Interesse! :) Ich freue mich!


    ___________________



    Es ist etwas weiter gegangen.


    Die BD WESTPHAL fährt 2 Patentanker in Klüsen. Jeder Anker wiegt über 500 kg:





    So sieht das im Modell aus:




    (Die Farben werden beim Modell sehr nah an den Originalfarben liegen. Leider verfälscht das Blitzlicht ziemlich. Zu den Farben werde ich ohnehin noch etwas schreiben, wenn es an den Aufbau geht)


    4 "zackige" Träger für die "Freitreppe" an der Plattform:




    Die Stufen sind "Gitterbleche", der Karton der Stufen wird nicht verdoppelt:




    Auch für dieses Modell werden wir eine Fotoätzplatine mit Teilen herausgeben, die in Karton kaum oder nicht entsprechend detailliert gebaut werden können. Beispielsweise werden auch die Teile dieser "Treppe" als "richtige" Gitter enthalten sein.






  • Moin Helmut!

    Mal sehen - 2 x 525 kg in 1:250 ... vielleicht sollte man das Spantengerüst am Bug doch verdreifachen? ;(

    Ansonsten freue ich mich jetzt schon auf den Bogen. Die Treppe in Photoätzteilen - das wird filmreif, da hätte Eisenstein noch "Panzerkreuzer Potemkin" für umgeschrieben :thumbsup:. Taktlose Frage: hast Du das Deck mit Wasserschaden noch ablösen können oder den Rumpf komplett erneuert? Vielleicht ein kleiner Tip dazu in Deiner Bauanleitung...:D

  • Moin Heiner.

    Die Frage ist keineswegs taktlos.
    Ich habe das Modell komplett neu gebaut, also samt Spantengerüst.


    Der Hinweis für die Bauanleitung:

    Macht keine Wasserflecken aufs Deck!

    😉

  • 2 x 525 kg in 1:250

    Macht bei 1:250 maximal 4,27 Gramm Papier je Anker, eher weniger, weil der Schaft nicht in ganzer Länge dargestellt wird.
    Da ist eine Spantverstärkung wohl gerade noch vermeidbar. :D

    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Moin Zusammen;


    also ich würde das Fundament vom Kettenstopper und der Winde verstärken.


    Zum anderen ist gibt es wahrscheinlich eine Eisverstärkung.


    Oder anders gesagt, hat jemand die Klassifikation vom GL / DNV ?

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited once, last by Shipbuilder ().

  • <KLUGSCHEISSMODUS>

    4,27 Gramm? Scheint mir um einige Zehnerpotenzen zu groß zu sein: Ich komme auf 4,451mg pro Anker.

    Ein Anker wiegt 525 kg. Bei einem spezifischen Gewicht von Stahl von 8kg je 1000cm3 hat ein Anker also ein Volumen von 65625cm3. Da wir es mit Volumen (also hoch 3) zu tun haben, müssen wir jetzt dieses Volumen dreimal durch 250 teilen (also durch 2503). Ergibt 4,2*10-3 cm3. Papier hat ein spezifisches Gewicht zwischen 0,6 und 1,3 g/cm3. Bei 160g/qm und einer Papierstärke von 0,15mm kommen wir auf etwa 1,06 g/cm3. Bei dem Volumen von 4,2 * 10-3 cm3 je Anker und 1,06g/cm3 als spezifischem Papiergewicht sollte jeder Anker ca. 4,451 * 10-3 g wiegen, also 4,451mg.

    </KLUGSCHEISSMODUS>

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

    Edited 3 times, last by Eberhard H. ().

  • @ Eberhard:

    Da hast Du vollkommen Recht, es sollte 4,27 Milligramm heißen bei etwas geringerem Papiergewicht und ansonsten gleichem Rechengang.

    Danke für die Korrektur. Spantverstärkung ist also wirklich nicht nötig.

    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Hallo Zusammen,


    an der Stelle möchte ich doch nochmal etwas einwerfen über Tintenstrahldruck: Die Modelle vom Mannheimer Verlag sowie die Modell von Jabietz sind absolut Wasserfest und auch der Klebstoff kann dem gedruckten Papier wenig anhaben.

    Ich selbst habe bei unserem 1. Modell der SMS Wiesbaden, welche mit Tintenstahl gedruckt wurde einen Bogen mit Wasser besprengt und das Wasser abtrocknen lassen. Es wurde keine Farbveränderung festgestellt nur das Papier war wellig (passiert auch bei Offset)

    Beim Klebstoff UHU habe ich UHU Reste abgerubbelt und keine Farbveränderung festgestellt. Beim Weißleim sieht man nur die glänzende Oberfläche aber keine Farbabweichung, deshalb ist die Klebung mit Weißleim sehr exakt auszuführen.

    Der Zerstörer aus unserem Verlag wurde in Offset gedruckt aber mit Echtfarbe und war deshalb Exorbitant teuer in den Druckkosten. Unser 2. Modell der Kriegsfischkutter wurde auch in der Druckerei Offset gedruckt, aber aus Kostengründen im Rasterdruckverfahren und siehe da man konnte die Rasterpunkte ohne Lupe mit bloßem Auge erkennen und das sieht an dem winzigen Modell besch..... aus.

    Danach haben wir uns von Canon den Tintenstahler angeschafft, aber nur zur Info. Der Drucker wiegt 47 kg und ist kein Homeoffice Gerät sondern ein Profigerät. Er hat auch 12 Patronen, davon 3 Graupatronen.

    Ich denke, das genügt hier an dieser Stelle und glaubt mir es gibt sogar eine Firma hier die "Heidelberger Druckmanschienen" welche auch Tintenstrahldrucker herstellt und ich denke es wäre eine schlechte Werbung für so ein Weltunternehmen wenn die Druckerzeugnisse bei Regen lila Punkte erzeugen würden, wie bei einem namhaften uns allen bekannten Verlag für Modellbaubogen.


    Gruß Werner

  • Vielen Dank allen, die sich hier so rege durch Knöpfchendrücken und den Ausführungen zum Ankergewicht, zum Heck des Schiffs und zu den Besonderheiten des Tintenstrahldrucks beteiligt haben!

    Es ist überhaupt keine Frage, dass der von Werner genannte Drucker saugute Ergebnisse liefert! :thumbup:


    _______________


    Weiter geht es mit den Wallschienen.

    Diese werden verdoppelt und gemütlich-sorgfältig ausgeschnitten



    und Stück für Stück aufgeklebt:




    Im nächsten Bauschritt werden die Kissenfender ausgeformt.