Neues von der Ätzplatine zur SCHEER

  • Moin, moin zusammen!

    Ich möchte Euch hier kurz das Handmuster des Highfinders SGR 104 vorstellen. So ist es für die Platine der SCHEER vorgesehen.

    Die SCHEER lebt bekanntermassen durch ihr unkonventionelles Aussehen und deshalb haben wir das Augenmerk eben auf die Radargeräte gelegt. Das Schiff selbst fungiert hier eher als Plattform.

    So und nun bitte ich um Ihre/Eure Mithilfe, bzw. Mitarbeit.

    Wir möchten die Platine möglichst kompakt halten und nicht unnötigen Ballast draufpacken, der dann nicht verbaut wird.

    Schade um das Material und die entstehenden Kosten.

    Ich habe hier jetzt mal den Teil der Breda-Bofors mit Ziffern versehen mit Teilen, die möglicherweise entfallen können?

    Es handelt sich um folgende Bauteile:

    1 Kurbeln/Sitzee

    2 Steuereinheit

    3 Munitionsracks

    4 Ledergurte für die Munitionsmanner

    5 Hülsenauswurf

    Wäre schön, wenn hier eine Rückmeldung erfolgen würde; kann auch per PN sein ...

    Sollten keine Hinweise kommen, werden wir sie auf der Platine der SCHEER nicht berücksichtigen.


    Wir gehen davon aus, das die Dateien in der zweiten Septemberwoche zu Saemann gehen.

    Ich werde mich dann hier noch einmal melden, wenn sie bestellbar sind.


    Mit einem lieben Gruß und Danke fürs Interesse

    Wilfried

  • Moin Wilfried,


    gerne gebe ich meine Meinung dazu ab. Die Teile aus dem Aetzsatz sollten ja für die Masse der Modellbauer auch umsetzbar sein. Deshalb bin ich der Auffassung, dass hier das Weglassen Sinn macht. Es ist Schade, wenn nach Bauabschluss viele Teile in der Platine zurückbleiben. Nicht nur ich vertrete die Meinung, dass Teile im "Nano oder Pico-Bereich" nicht wirklich Sinn machen. Auch die Kostenfrage ist da nicht zu vernachlässigen.


    Liebe Grüße


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Hallo Wilfred,


    bei einen Maßstab von 1:250 muß man irgendwo die Grenze ziehen was noch sinnvoll ist. Kurbeln und Sitze finde ich gut aber dann hört es meiner Meinung nach auf. Beim bau der Bofors mag ja ein tolles Gefühl aufkommen so ins Detail zu gehen aber hinter her in der Wanne eingebaut sieht man wohl noch kaum was davon.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Hallo Wilfried,


    ich versuche die Frage einmal von der anderen Seite her zu betrachten, nämlich, weiche Teile der Bofors man auch selber aus Karton ausgeschnitten bekommt:


    Von daher würde ich die Seitenteile für verzichtbar halten und mir persönlich fällt es schwerer ein Ätzteil zu falten als ein Kartonteil, also auch die Endstücke.


    Für den Rest gilt: Das kann man als Herausforderung zum filigranen Supern sehen - eine Herausforderung, die ich grundsätzlich begrüße, eben weil sie eine Option ist.


    Wenn ich mir unter diesem Aspekt das Radargerät ansehe - das große gebogene Teil mit den zahlreichen Löchern halte ich für verzichtbar, die Löcher bekommt man sauber hin und das Teil müsste doch wohl eher verdoppelt werden, wäre also als Ätzteil zu dünn?


    Viele Grüße


    Zaphod

  • Moin Wilfried,

    eigentlich hätte ich mich nicht melden dürfen, denn ich persönlich bin fürs Weglassen, was Du ja ohne Rückmeldung gemacht hättest. Dann hättest Du aber nicht gewußt, dass ich mich nicht zurückgemeldet habe. Es bleibt schwierig.

    Weniger ist mehr!

    Gruß

    Eberhard

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

  • Hallo Wilfried,


    die Sitze (Teile 1) halte ich für sinnvoll, den Rest würde ich eventuell verbauen aber kein Muss.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • Moin Wilfried,

    ich hab länger überlegt, ob ich meinen Senf dazu geben soll. . . .

    Ich habe die Radargeräte im Urlaub "nebenbei" gebaut, aber auf 120g Papier gedruckt, teilweise mit Schnellschleifgrund verfestigt.

    War für mich keinerlei Problem. Hab die fertigen Teile beim letzten "konspirativen" Kartonbauertreffen in Flensburg gezeigt - Reaktion: gefrustetes Abwinken. Wenn ich so den Dunstkreis der nördlichsten Kartonbauer so durchgehe (ca 30 P), dann könnten davon 5, max 6 einen sehr feinen Ätzsatz verarbeiten, d.h ca 20%. Die Frage wäre dann, wie viele kaufen die Scheer. .......

    Für mich persönlich würden Ätz-Reling, Handräder, Griffe reichen. (ich liebe das Ausschneiden der Gittermasten usw!)

    Soll ja noch Kartonmodellbau sein - und der Frust derjenigen, die so ein Pulkram nicht können, ist nicht so groß.

    Liebe Grüße - und nu geh ich auf die Terrasse, Kartonbau betreiben

    Ralph

  • Moin Wilfried!

    Würde ich "graue" bauen, wäre ich mit Sicherheit für Teile zu den Nr. 1, 2 und 5 dankbar. 5 könnte man wahrscheinlich versuchen, sich selber zu schneiden, aber 3 dieser feinen, langen und gebogenen Stücke sauber aufeinander zu kleben, so dass da eine Art geschwungener Rinne entsteht (oder verstehe ich die Skizze da falsch?) - das bekäme ich niemals in der Qualität hin, die fertige Metallteile bieten, da würde ich eher erwarten, dass einige Kollegen vor der Kartonvariante frustriert die Waffen strecken.

    Aber eigentlich geht mich das ja gar nichts an...:D nur so´n Gedanke, Frustvorsorge der anderen Art.

    Viele Grüße

    Heiner

  • Moin, moin Wilfried,


    einiges wie Sitze, Ledergurte usw. kann man noch selbst aus Karton fertigen. Kurbeln und Steuereinheit (das Teil hatte ich mal selbst in der Hand...) gehen im "Rauschen" des Innenlebens unter bzw. sind nur mit der Lupe zu erkennen. Prägnant für das Geschütz finde ich das Muni-Rack an der Rückwand...das kann man auch von aussen gut sehen....würde ich lassen. Den Hülsenauswurf würde ich auch lassen....aber nur das Aussenteil für die Vorderwand (also gekürzt).....aber das könnte man auch noch aus Karton herstellen. Nun gut....an der Vorderfront des Geschützes gab es ja noch Halterungen für die klappbare Rohrwischer-Stange und das Schlagholz für die Versagerabfeuerung......nein.....habe ich jetzt nicht ernst gemeint :D....wer will, kann sich das selbst zurecht friemeln.....


    Gruß

    HaJo

  • Moin Wilfried,


    ich bin eher ein Verfechter der kleinen Teile und würde auch versuchen die Kleinteile zu verbauen.

    Natürlich ist auch bei mir die Grenze im Nano-Bereich vorhanden. Aber die Entscheidung, was ich umsetzen kann und was nicht würde ich erst entscheiden wollen, wenn ich die Platine selbst in den Händen halte.


    Gruß Axel