Dampfer Präsident, Möwe Verlag, 1:250

  • Moin, moin Ulli,


    das sieht alles sehr gut aus :thumbup:! Die Farbzusammenstellungen passen wie A..... auf Eimer. Dauert eben......aber das Ergebnis werden zwei wunderschöne alte Dampfer-Modelle sein :thumbsup:!


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen Zustimmungen zu meinen farblichen Gestaltungen. Macht wirklich Mut weiter zu machen.:)


    Dass es jetzt länger dauert, bis ich weiter berichten kann, wenn ich alles zweimal baue, war eigentlich klar.

    Nur jetzt sind es nicht mehr 5 einfache Dampfwinden, sondern 10 mit Vorgelege, nicht 10 Kisten, sondern 20 gealterte Teekisten...


    Wenn ich nicht aufpasse, wird das ein Mammutprojekt. Dabei hatte ich nach dem Bau der Cap Arcona beschlossen, nie mehr 3 Jahre an einem Schiff zu bauen. Aber andererseits ist das Bauen für mich in Zeiten von "homeoffice" eine wunderbare entspannende Feierabendbeschäftigung.:)


    Schönen Abend zusammen

    Ulli

  • Moin;


    nicht nur bei euch ist es eine schöne Entspannung.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo zusammen,


    geschafft, meine 10 Winden sind fertig. Die Winden aus dem Baubogen sind zu einfach,



    auch der Plan des DSM zeigt Dampfladewinden mit Vorgelege.

    Als Vorbild habe ich mir die Winde der Bussard Baujahr 1906 genommen. Letzten Sommer hatte ich das Glück, die Ladewinde im Einsatz fotografieren zu können. Unglaublich nach über 100 Jahren immer noch funktionsfähig.




    Sehen doch ähnlich aus, oder ?:D




    Auf der Präsident haben die Ladewinden aber keine solche Lasten wie auf der Bussard stemmen müssen, da hauptsächlich Gepäck und Proviant in die beiden Ladeluken verladen wurden..

    .  


    Bis bald


    Ulli

  • Hallo zusammen,


    danke für die breite Unterstützung.


    Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und so musste ich kurzfristig meine Aktivitäten auf ein kleines Statement lenken.

    Gegen die überall um sich greifenden blinkenden Elche, Hirsche, Schlitten und Balkone, einfach Sterne aus Papier. Adventsstimmung ganz ohne Energieverschwendung.



    So könnte man meinen, dass mein Baufortschritt auch ein wenig nach Weihnachten aussieht (Ruderhaus statt Krippe?):



    Die Brücke, bevor wie immer, alles zugebaut wird. :)


    Acht Kompasse ( zwei braucht Peter, je drei auf jeder Version der Präsident ) und vier Maschinentelegrafen.



    Und schließlich die Bootsdecks mit Ruderhäusern und den Oberlichtern für die Maschinenhäuser.

    Da ich alle inneren Spanten unterm Hauptdeck entfernt hatte, um die Ladeluken offen darzustellen und die Fenster der Passagierkabinen auszuschneiden, muss ich nun zuerst die Häuser und die Schornsteine auf die Decks aufsetzten und danach alles fix und fertig an den Schiffen anbringen.


    Und vor allem, jedes Teil farblich anpassen und neu ausdrucken.

    Hier im Vergleich mit unserer Präsident aus dem Originalbogen.



    Schönen Samstag.


    Ulli

  • Hallo Hajo,


    die CNC Fräse war schon für die Türprofile startklar, aber ein Blick auf den Plan, machte dann doch alles zunichte.;(

    Hätte sie dringend gebraucht um einen Farbfehler zu überdecken:



    Laut Originalplan des DSM gibt es keine Türen:



    Auch ein Blick in den Kludas "Geschichte der Deutschen Passagierschifffahrt" Band 3 S.203 hilft mir nicht.

    Türen auf den Kommandobrücken wurden wohl erst langsam ab 1900 eingeführt, bis dahin mussten Rudergänger und Wachoffiziere ihren Dienst bei jeden Wetter im Freien verrichten. Die Präsident sollte ja in warmen Gewässern um Ostindien fahren, aber bis dahin...Kap Horn....brrrrr.


    Sollte wohl gegen Müdigkeit helfen ;)


    Viele Grüße

    Ulli

  • Man o Man, für Euch sind die erhältlichen Modellbogen auch nur noch eine bessere Vorlage. Ich bin tief beeindruckt ob dieser Präzision und auch eurer Hingabe.


    Schaue gerne weiter zu

    Liebe Grüße

    Robi


    P.S. selbst der Stern kann überzeugen

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Hallo Robi,


    du kennst ja unser Motto: "gepfuscht wird nicht".

    Aber im ernst, das Schöne an unserem Hobbie ist:

    Was auf Fotos und Plänen nicht sichtbar ist, bleibt offen für unsere Fantasie.


    Hallo Hajo,


    :huh:....Argusauge.....

    Forstnerbohrer derzeit ausverkauft...Crew hat auf Wache genug Luft und Licht.:D


    Schönen Abend

    Ulli

  • Hallo zusammen,


    die Brüstungen und die letzten Oberlichter sind dran und die Crew des schwarzen Schiffes, hat doch noch das Bullauge in der Tür bekommen.:D




    Jetzt muss ich mir überlegen, welche Farbe die Lüfter hatten. Wahrscheinlich ein dunkles Gelb und innen schwarz oder rot.


    Bis demnächst


    Ulli

  • Moin Zusammen;


    Eiswürfel in den Lüfter, wie das nass wird. ich glaube eher an Weiß. Das wäre eine Möglichkeit die Luft nicht noch weiter aufzuheizen.


    Die Laderaumlüfter von einigen Wechselschiffen, die Anfang der 70ger Jahre gebaut worden sind, waren von Innen mit Weiß beschichtet worden.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo Arne,


    weiß wäre eine elegante Lösung!

    Aber ich habe nun doch noch den Kludas durchforstet und auf S.60 Band III einen Hinweis gefunden:

    "Ab 1909 waren alle Hapag-Schiffe mit gelben Schornsteinen ausgestattet, seit 1900 waren es nur die Passagierschiffe davor nur die Schnelldampfer". Somit auch die Präsident nehme ich an.

    Hinzugefügt hat Kludas ein Werbeplakat eines Hapag Dampfers mit Lüftern außen gelb und innen rot. Die Passagierschiffe sollten wohl genauso schick aussehen, wie die Mauretania :)


    Viele Grüße

    Ulli

  • Moin Ihr Beiden,


    beim Kludas habe ich nicht reingeschaut, obwohl jetzt die 5 Bände und 2 Bände über den Norddeutschen Lloyd mein Bücherregal zieren.


    Ja, sie sollten damals die gewisse Eleganz haben.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo zusammen,


    die Peking ruht noch ein wenig, bis zur nächsten Stahllieferung aus China.

    Dann also wieder Weiterbau bei den beiden Präsidenten.:)

    Die Lüfter brauchten ihre Zeit, da die originalen nicht meinen Vorstellungen entsprachen. Sie sind zu dünn für die Markierungen auf Deck und bei der zweiteilige Bauweise, bekomme ich keine sauberen Anschlussstellen zwischen Trichter und Schaft hin.



    Also erst mal wieder suchen und dann entsprechend anpassen und bauen. Die dreiteilige Bauweise klappt bei mir besser,


       


    runde große Trichter, wie damals üblich bei Windhutzen.


    Die Schornsteine habe ich entsprechend der vorhandenen Fotos verlängert gebaut. Der Bauplan des DSM zeigt auf dem Foto das Schiff mit den hohen Schornsteinen und auf dem Plan aber mit den kurzen.



    Farblich habe ich auch bei der schwarze Version die gelben gebaut, obwohl auf dem Foto sie wesentlich dunkler wirken:



    Bei der grauen sieht es jetzt so aus:



    Jetzt alles verspannen.


    Bis demnächst


    Ulli

  • Hallo zusammen,


    auch bei uns, ist seit ein paar Tagen die arktische Kälte angekommen. Euch im Norden hat es ja hart erwischt.

    Davor hatten wir nur Schmuddelwetter, bei dem ich leider keine richtigen Fotos vom Baufortschritt machen konnte. Aber beide Versionen sind noch in Arbeit.


    Jetzt bei -10 Grad, klappt es auch mit den Fotos wieder.....herrliche Sonne :)


    Daher jetzt alles Schritt für Schritt:

    Die Schornsteine um ein paar Details ergänzt:



    Dann habe ich mich um die Anker gekümmert. Der Bauplan zeigt Patentanker, eigentlich hätte ich Stockanker bei einem Handelsschiff aus dieser Zeit erwartet. Aber ab 1900 wurden wohl auch in Deutschland auf den Passagierschiffen verschiedene Formen von Patentanker vermehrt eingesetzt.


    Und die dazu gehörige Ankerwinde habe ich ebenfalls um ein paar Details ergänzt.


    Ebenso die Kabelwinde.



    Zum Vergleich in der Mitte das Original.


    Jetzt noch die Niedergänge und die Reling:



    Am Heck das Doppelsteuerrad am Notsteuerstand:




    und schließlich die Decksstützen.



    Hier habe ich mich wieder an den Fotos orientiert, auf denen jeweils 14 Stützen für das Hauptdeck zu sehen sind. Der Plan des DSM und der Originalplan zeigen nur 7 Stützen. Das war wohl so ursprünglich beim Bau des Schiffes geplant. Ich nehme an, dass man das bei Umbauten später aus Gründen der Stabilität verändert hat.

    Glücklicherweise hat Standartlaserreling gepasst, so musste ich nur die Niedergänge selbst lasern.

    Die Niedergänge und Reling am Heck stehen jetzt auf dem Plan.


    Bis demnächst

    Ulli

  • Moin, moin Ulli,

    sieht doch alles prima aus :thumbup:! Die Stockanker waren ja eigentlich noch ein Relikt aus der Segelschiffszeit und markietren die Übergangszeit zum "richtigen" Dampfer. So lange die Dampfer noch Hilfsbesegelung hatten (man traute damals ja eher dem Wind, als der Technik....), fand man zumeist auch noch den Stockanker an Bord. Aber das Ausbringen/Einholen desselben war doch sehr umständlich. Klar, dass sich dann der Patentanker durchsetzte.


    Gruß und bis heute Nachmittag online

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin Zusammen;


    " Schmuddelwetter in Flensburg " ne, nich so ganz.

    Frost ja, bis -15° C und die Förde friert langsam zu.


    De Sünn schient.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo HaJo,


    ich glaube es gab noch einen weiteren Grund.

    Die ersten guten Patentanker kamen aus England und man wollte auf deutschen Kriegsschiffen nichts von der Insel. Als die ersten Anker von Krupp- (ehemals Grusonwerken) gebaut wurden, hatte man wahrscheinlich mehr Vertrauen in die Technik.


    Viele Grüße

    Ulli

  • Nebenbei:

    Der spätere Wilhelm II. war ihr Lieblingsenkel. Vielleicht spricht das nicht unbedingt für das Urteilsvermögen von Queen Victoria...


    Was aber nun mal gar nichts mit dem Anker zu tun hat...

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen Likes, es macht einfach Spaß zu sehen, dass so viele diesen Bericht verfolgen.


    Ja Königin Viktoria und der Hass auf ihren ersten Enkel... kaum zu glauben, was daraus wurde. Dazu, aber auch zu den verschiedenen Ankerformen und ihren Vor- und Nachteilen, habe ich so einige Artikel im Netz gefunden. Die Verwendung auf den verschiedenen Schiffstypen um die Jahrhundertwende wird dort auch ein wenig erklärt.

    Anker – Wikipedia

    Handbuch für die Schiffsführung: Schiffahrtsrecht, Ladung, Seemannschaft ... - Johannes Müller, Martin Berger, Heinrich Kedenburg, Joseph Krauss, Joseph Krauß, Helmut Menz - Google Books

    Die Entwicklung des Schiffsankers und die Grundlagen der Konstruktion moderner Anker | SpringerLink

    Kehrwieder_Mai1959.pdf (uni-hamburg.de)


    Bis demnächst

    Ulli

  • Hallo zusammen,


    viele viele kleine Lüfter....gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbauteilen, aber geschafft:


    Und immer noch baue ich an beiden Versionen.


    Das Deckshaus am Heck mit Reling und Niedergängen war danach richtig entspannend zu bauen.



    Die Fenster habe ich etwas vergrößert und nach einigen Überlegungen dann doch mit einem Gitterschutz versehen. Bei den großen Passagierschiffen der späteren Jahre wurden nach und nach nur noch die Fenster hinter den Schornsteinen geschützt und dann in den 30er Jahren nur noch mit Sicherheitsglas zum Schutz gegen herabfallende Teile verglast, ohne Gitter.


    Bei den nächsten Bauteilen den Davits und Rettungsbooten war alles wieder einmal etwas kompliziert. Im Original sind die Rettungsboote sehr flach und die Davits scheinbar Drehdavits, aber nicht wie sonst üblich außen befestigt, sondern durch das obere Deck hindurch innen befestigt.



    Das Foto auf dem Baubogen des DSM zeigt aber deutlich Drehdavits, außen befestigt und wesentlich voluminösere Rettungsboote.



    Also mal sehen, ob ich Davits, wie auf unserer Amerigo Vespucci bauen kann.:)



    Bis demnächst


    Ulli

  • Hallo zusammen,


    die Davits und die Rettungsboote sind fertig. Auf den original Fotos sind weiße Boote zu sehen, aus Holz oder Metall, das kann ich nicht erkennen.

    Beide Bootstypen wurden damals verwendet und unterschieden sich im Anschaffungspreis und dem laufendem Pflegeaufwand. Ich habe ich mich für Holz entschieden und entsprechen der Fotos meine Boote in der Größe angepasst.

    Die Vorschriften über Größe und Anzahl der Rettungsboote (auf jeder Schiffsseite für alle Passagier und die Besatzung genügend Platz) waren beim Bau dieses Schiffes noch nicht in Kraft. Sie wurden erst nach dem Untergang der Titanic 1912 international eingeführt. Vielleicht hat man beim Umbau der Präsident 1917 zur USS Kittery die kleinen durch größere Rettungsboote ersetzt.



    Die Drehdavits habe ich mit Hals- und Fußlager, Boots-läufern und -tajen versehen




    und außenbords befestigt.




    Zum Schluss wurden noch die Schornsteine mit wonderwire verzurrt.



    Jetzt fehlen nur noch die Sonnenseegelstützen und die Masten. Hierbei kann ich leider auch nicht auf die Teile aus dem Baubogen zurückgreifen.


    Bis bald

    Ulli

  • Moin, moin Ulli,


    das wird wirklich ein wunderschöner PRÄSIDENT:thumbup: !

    Gleichwohl hätte ich da doch noch einen Verbesserungsvorschlag (leider hier zu spät...): Die obere Schornsteinscheibe hätte ich deutlich tiefer eingesetzt, so max. Höhe der Befestigung der Schornstein-Stage. Es sieht einfach gut und real aus, wenn man von oben in ein dunkles, schwarzes "Schornsteinloch" schaut. Ich kleide solche Dampfer-Schornsteine von innen immer mit schwarzem Tonpapier aus. Entweder Schornsteinmantel verdoppeln oder ich klebe also nur unten eine schwarze Scheibe ein und schiebe von oben eine passende und "stramm" sitzende schwarze "Röhre" hinein. Aufgrund der Verdoppelung und bei guter Rundung (da muss man allerdings etwas Mühe und Geduld aufwenden) wird das so steif, dass man oben eigentlich keine weitere schwarze Scheibe braucht. Habe ich z.B. bei meinem Walfangboot AM22 so gemacht. Nur so.....als Anregung....


    Gruß

    HaJo

  • Hallo HaJo,


    normalerweise mache ich das mit den Schornsteinen auch anders, aber dieses mal habe ich zunächst die Höhe der Schornsteine ausprobieren müssen (bzw. von den Bildern ungefähr abmessen müssen). Dabei ist der schwarze innere Ring einfach auf der Strecke geblieben ;(. Blieb nichts anderes übrig als: "Deckel drauf.."

    Bei meinem nächsten Modell, der Peking habe ich ja dieses Problem nicht.:D


    Aber jetzt kurz zu den Baufortschritten:

    Die Sonnensegelstützen auf den alten Fotos überdecken das Peildeck und wahrscheinlich die ganze Poop. Die genaue Größe und Bauart lässt sich aber nicht erkennen.

    Der Baubogen gibt nur einfachste Stützen für das Peildeck vor, deren Neigung sicher nicht stimmt.

    Meine Stützen habe ich nach dem Vorbild der Graf Goetzen konstruiert, mit Doppelstreben und einer Satteldachneigung.



    Und schließlich noch das Oberlicht und den Kompass auf das Peildeck gesetzt. Soweit also alles fertig.



    Jetzt noch Masten, Ladebäume, Wanten und und und ...


    Bis bald

    Ulli




  • Hallo zusammen,


    es wird langsam Zeit mal wieder von den Fortschritten zu berichten.

    Die Masten der Präsident sind farblich auf meinen Fotos schlecht einzuschätzen. Aber als USS-Kittery hatte sie zumindest um 1920 weiße oder hellgraue Masten. Daher habe ich mich entschieden, eines der Schiffe mit weißen Masten und Ladebäumen auszustatten.

    Den Besanmast habe ich, wie damals üblich, in höhe der Schornsteine schwarz eingefärbt.



    Da der Originalbogen keine Wanten als Vorlage enthält, habe ich mich an den Wanten der Passat orientiert und Wanten und Spannschlösser entsprechend gelasert



    und damit die Wanten später nicht durchhängen, sie auf der Rückseite mit "wonderwire" verstärkt.   


    Fockmast und Ladebäume sind soweit auch fertig.



    Den Mastkorb habe ich entsprechend der Fotos ergänzt. Mir ist nicht klar, warum dieses Schiff ursprünglich ohne Mastkorb auskommen sollte.



    Da unser Treffen in Mannheim in diesem Jahr leider wieder ausfallen muss, wir uns aber jetzt auf unser virtuelles Treffen vorbereiten, habe ich nebenher noch ein kleines Bauwerk in Arbeit. Ich hatte mir vor ein paar Jahren vorgenommen, alle als Baubogen verfügbaren Wahrzeichen Mannheims in einem für mich baubarem Maßstab zu bauen. Das Planetarium ist schon länger fertig und nun der Wasserturm im Maßstab ca. 1:400


    Schönen Abend

    Ulli