OPDR Lisboa, HMV, 1:250

  • Hallo,


    beim Bau meines Flusskreuzfahrtschiffes Bellriva muss ich zur Zeit auf bestellte LC-Relingsteile warten, also ist Zeit, ein neues Projekt anzufangen.

    Den Baubogen der LISBOA habe ich schon eine Weile liegen, den LC-Satz hatte ich mir auch schon zugelegt, also stand einem Baubeginn nichts mehr im Wege. Außerdem freue ich mich darauf, einmal wieder ein „vorgefertigtes“ Modell zu bauen.

    Vorlagen habe ich hier im Forum auch gefunden, den Kontrollbau von Lars von 2011, einen sehr ausführlichen Baubericht von Robi von 2013 und einen angefangenen Bericht von Phillip von 2017. Mit Hilfe dieser Berichte sollte ein brauchbares Modell zu bauen sein.


    Das Spantengerüst war problemlos zu bauen, passte alles hervorragend. Ich habe allerdings die Grundplatte, die Spanten und Stringer verdoppelt, auch wenn es nach den vorhandenen Berichten auch gut ohne Verdoppelung geht. Das erste Deck werde ich auch noch verdoppeln. (Ist das schon Altersstarrsinn oder noch „Das hab ich schon immer so gemacht“?) Als Folge vom Verdoppeln waren nun an vielen Stellen kleine Anpassungen der Höhen erforderlich. Als Hilfe habe ich mir eine kleine Lehre aus einem Stück Karton mit zwei parallelen Linien mit 0,4 mm Abstand (0,2 mm für Bodenplatte und 0,2 mm für das Deck) ausgedruckt und die Anpassungen auf den Bauteilen mit kleinen Nadelstichen markiert.


    Und so sieht das Spantengerüst nun aus.



    Bis demnächst

    Klaus-Dieter

  • Hallo Klaus,

    viel Spaß an diesem Schiff, welches richtig gut von Till Schade konstruiert wurde. Ein klein bisschen Achtung am Bug und alles andere geht von selbst. Ich bleib gerne dran bei diesem Kanarienvogel. Es gibt eigentlich viel zu wenig Feeder.

    Liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin Robi,

    danke, ich kann dir nur zustimmen, bei der guten Passgenauigkeit Bastelspaß pur. Bei der Bugsektion werde ich etwa nach deinem Bauschema und ganz langsam vorgehen.


    Danke an die Liker!!



    Ein paar große Kleinigkeiten sind hinzugekommen, die drei Decks. Diese hatte ich wie bereits geschrieben, auch verdoppelt. Damit hat das Modell nun einen formstabilen Kasten mit gleichem Aufbau an allen Seiten.

    Eine Kleinigkeit hat mich jedoch etwas geärgert, die Knicklinien sind bei dem Modell an sehr vielen Teilen nach außen verlegt, aber an den weißen Bauteilen 23a und b (EInschnitte für die Niedergänge) nicht, auch später beim großen weißen Deckaufbau nicht. Habe die Linien mit etwas weißer Acrylfarbe abgedeckt.


     


    Als letztes noch ein Vergleichsbild mit dem Flusskreuzfahrtschiff, was die Größe der Bellriva noch verdeutlicht.



    Bis bald

    Klaus-Dieter

  • Moin, moin Klaus-Dieter,


    in der Tat, die entsprechende Länge der BELLRIVA vermutet man nicht......und ein gutes Händchen beim Bau des "Oldenburgers" wünsche ich dir, sieht schon alles sehr akurat aus. Und die Knicklinien.......gut gelöst.....mich persönlich stören sie nicht, da bin ich durch den Bau der alten Whv`ner "blind" gegen :D....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo,

    der Größenvergleich spricht für sich.

    Wegen der weißen Aufbauteile und der schwarzen Codelinien: Ich baue, wenns es einigermaßen geht solche von hinten, d. h.

    mit der Rückseite. Diese wird dann die außenseite. So bleiben die Knicklinien weg.

    Ulrich

  • Moin HaJo,

    danke, ja auf dem Rhein sehen die Flusskreuzfahrer auch ganz schön imposant aus.

    An die Knicklinien werde ich mich nicht gewöhnen, aber werde mit ihnen auch noch fertig, hatte bei meiner Bremen IV ja auch nachträglich die Kanten auf weißem Grund mit scharfer Klinge bearbeitet und die Linien zum größten Teil abgeschabt.


    Moin Ulrich,

    ja, das wird in einigen wenigen Fällen gehen, vielfach werden jedoch die Markierungen für Anbauteile und Fenster noch benötigt, (lässt sich auch alles auf die Rückseite übertragen). So hat jeder seinen eigenen Stil.



    Danke für eure Motivationen!!


    Die Bordwände sind als nächstes an der Reihe. Begonnen hab ich mit dem Zusammenkleben der Teile 25b, c bzw. 26b, c. Auf der Rückseite sind die Teile mit kleinen Abschnitten Pergamentpapier verbunden. Teil 27 wurde gut vorgeformt und anfangs nur im Bug und an den schrägen Enden der senkrechten Außenschanz zusammengeklebt. Als nächstes hab ich die Innenseite mit dem roten Innenteil angeklebt und zum Schluss dann alle Außen- und Innenseiten verbunden. Mit dem Allzweckkleber ließ sich alles gut anpassen und passte sehr gut. So vorbereitet konnte nun das gesamte Teil mit den seitlichen Bordwandteilen verbunden werden. In der Mitte von 27 ist unten eine sehr kleine Markierung, die bei dem Anbringen der Seitenteile hilft. Verbunden sind hier die Teile mit einer Weißleimnaht. Am Bug ist vom unteren Streifen 25c mit 26c nur ein kleiner Teil verbunden, nur der unterste Teil wird später angepasst und wird spitz zulaufen. Die Klebekanten werde ich noch alle mit etwas Acrylfarbe (Aqua Color gelb matt mit ganz wenig weiß) behandeln, auf dem ersten Bild habe ich es an der schrägen Kante probiert.

  • Nun konnten die hinteren Bordwände angebracht werden. Die Seitenteile sind zur Zeit nur an der Oberkante mit Alleskleber angesetzt worden. Die untere Kante werde ich abschnittsweise noch mit Weißleim ankleben. Passte alles auch gut, nur bei dem Anbringen vom Heckspiegel ist mir das Teil etwas zu weit zur Backbordseite gerutscht, was mir zu spät auffiel. Werde noch versuchen, mit etwas Farbe wie an den vorderen Klebekanten alles zu überdecken.


    Und nun drückt mir die Daumen, dass der vordere Teil der Bordwände auch passt, eine erste Anprobe war schon erfolgversprechend.


    Bis bald

    Klaus-Dieter