Bau einer Schleuse/ 1:250/ Eigengewächs

  • Hallo Modellbaufreunde !


    Nicht nur Walther1 baut eine Schleuse, sondern auch ich ! Ich bin aber kein Trittbrettfahrer, denn die Planung meines Projektes ist bereits abgeschlossen. Die Eckwerte meiner Planung:


    - Es soll eine Doppelschleuse mit zwei Kammern werden.

    - Die Schleuse muss auf die 56 x 28 cm große Wasserfolie von Faller gehen.

    - Die Schleusenkammern müssen so lang sein, dass mein größtes Fischereifahrzeug (VIKINGBANK) hineinpasst.

    - Die Schleusenkammern müssen so breit sein, dass mein Schwimmkran NEPTUN durchpasst.


    Meine Schleuse hat kein konkretes Vorbild, sie soll zu meinem Fischereihafen passen, könnte aber auch eine Kanalschleuse sein.


    Habt ihr Lust zuzuschauen?


    Los geht´s !

    Henning


  • wat ne Frage! Gerne.

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • ach nö, nicht schon wieder


    Späßle gmacht!

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

  • Habt ihr Lust zuzuschauen?

    Aber hallo!


    Ich bin natürlich schon ein wenig enttäuscht, dass es sich nicht um eine exakte Nachbildung der Doppelschleuse zum Fischereihafen Bremerhaven handelt, die perfekt zu all Deinen übrigen Modellen, die noch so in der Gegend herumschippern passen würde - die VIKINGBANK in der einen, die GOTTHILF HAGEN in der anderen Kammer, die Weserfähre rauscht vorbei... :rolleyes: -, aber ich will mal nicht so sein ;)


    Du hast in mir einen begeisterten Zuschauer sicher!

  • Moin Henning;


    ist der " NEPTUN " kräftig genug um die Schleusentore raus zu heben?


    Für die Kanalschleusen werden Stützpontons genommen, um diese dann in die Werft zu bringen.

    Begleitschlepper sind " FALKENSTEIN "; " KITZEBERG " und manchmal die " HOLTENAU ".

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • ... hoffentlich nimmst Du nicht die neuen Schleusentore der Kaiserschleuse? Die hatten nämlich keine grosse Halbwertzeit - ansonsten immer Wasser in der Kammer :D

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

  • Hallo Henning,

    das ist ein interessantes Unterfangen wegen der Darstellung unterschiedlicher Wasserstände beim Ober- und Unterwasser. Modellschleusen gibt es nicht allzu oft. Das DSM hat doch mal eine Schleusenanlagen in 1:500 herausgegeben.

    Ulrich

  • Die Spundwände sind selbst gezeichnete graphische Lösungen. Das Kopfsteinpflaster ist aus der HMV-Hafenanlage aus der Feder von Peter Brand. An die eingespundete Kammerwand schließen sich auf beiden Seiten der Schleuse Böschungen an, deren Steinschüttungen ich im Netzt gefunden habe.


       


    Besonders schön finde ich das Steuerhaus im Bauhaus-Stil. Wer zuerst errät, wo ich das herhabe, dem gebe ich beim nächsten Treffen einen aus.


  • Moin,


    Ein bisschen schwerer musst du es mir nächstes mal schon machen :D:

    Heißt das jetzt, Ich muss nächstes Jahr nach Mannheim kommen? ?( :D


    mfg

    Johannes

  • Genau, wir sehen uns in Mannheim, vielleicht ja aber auch schon früher und woanders.


    Ich bin erstaunt, dass du meine frevelhafte Amputation eines Baudenkmals so schnell entdeckt hast. Schließlich ist das kein Steuerstand einer Schleuse, sondern ein Stellwerk mit Wasserturm.

  • Hallo Henning,

    das schaut sehr interessant aus. Da möchte ich mich als Zuschauer gewissermaßen noch mit einschleusen.


    Gruß Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Moin!

    Auch wenn die Nordschleuse in Kiel-Holtenau keine Schiebe- sondern Stemmtore besitzt (wenn ich das richtig verstanden habe ;) ), finde ich den folgenden Link zu den dortigen Sanierungsmaßnahmen recht informativ: https://www.kuestendaten.de/NO…uterungsbericht_node.html

    Man muß das nicht alles durchlesen, aber es gibt schon ganz interessante Einblicke über die Gesamtanlage und der zu berücksichtigenden Nebenbedingungen.

    Gruß

    Eberhard


    PS: Auf die Konstruktion der Schiebetore bin ich schon mächtig gespannt!

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

  • Unser Besuch aus der Schweiz hat seinen Heimweg angetreten, so dass ich den Bau der Schleuse fortsetzen konnte. Nach der Ostkaje und der Mittelinsel kam heute die Westkaje an die Reihe. Anschließend habe ich den Wasserstand des Oberwassers um 2,50m (= 1cm) angehoben. Benutzt dazu habe ich eine beidseitig kaschierte Leichtstoff-Platte. Sie läßt sich leicht mit dem Cutter schneiden und auch gut schleifen. Als nächstes sind die Schleusentore dran. Ich befürchte, dass ich Eberhard enttäuschen werde, weil ich vorhabe, zwei Tore starr einzubauen und zwei eingezogen, also nicht sichbar.


       

  • Moin Henning,


    demnach werden das nördliche Tor der östlichen Kammer und das südliche Tor der westlichen Kammer geschlossen sein. Auf welchem Niveau ist denn Dein Hafen? Nord oder Süd? Ich hatte zunächst überlegt, welches das Binnen- und welches das Außenhaupt ist, wobei Du ja gesagt hast, dass die Verwendung der Schleuse nicht festgelegt ist. Unterschiedliche Wasserstände steigern in jedem Fall die Attraktivität eines Schleusenmodells :thumbup:


    Und Leichtschaumplatten finde ich für solche Modelle auch sehr praktsich und gut zu verarbeiten. Ich habe einen Vorrat in mehreren Größen und unterschiedlicher Höhe hier.

  • Moin Nils !


    Die Schleuse ist genau symmetrisch. Von daher ist es egal, wo der Hafen und wo das tideabhängige Gewässer ist. Häfen werden aber in der Regel eingeschleust, um genügend Wassertiefe zu erreichen. D.h. der Hafen ist auf der Seite des Oberwassers.

  • Nils, mein Schleusendiorama wird keine Erweiterung meines Stadthafen-Dioramas, sondern ein eigenständiges Diorama.Ich will mir damit in erster Linie einen neuen Bildhintergrung für meine Schiffsmodelle bauen.


    Als ich die Wasseroberfläche (Faller Seefolie) auf das Oberwasser setzen wollte, habe ich festgestellt, dass ich mich mit der Geometrie der Böschungen vertan habe. Das musste ich zuerst einmal korrigieren, indem ich einen Grünstreifen angehängt habe. Farblich harmoniert die Wasseroberfläche recht gut mit der Spundwand und mit dem Kopfsteinpflaster der Kajen.



    Ein Schleusentor habe ich auch schon gebaut. Wenn es (im Original) eingezogen wird, werden die Relings umgeklappt und die kleinen Treppen

    versenkt.


       

  • Nach dem Bau des zweiten Schleusentores konnte ich auch das Unterwasser "fluten". Die Wasseroberflächen-Folie ist in der Handhabung nicht unbedingt einfach. Wie lang und wie breit sie ist, hängt nicht nur davon ab, wie man sie zuschneidet, sondern auch davon, wie warm es ist.


    Auch die westliche Kaje hat ein Steuerhaus bekommen. Dieses mal frage ich euch nicht, wo ich es her habe. Der Rohbau der Schleuse ist damit fertig. Auf meinem Zettel stehen aber noch 11 Positionen für Ausstattungen.



      


       

  • Ja, Nils, zwei Fotos, mit Photoshop-elements entzerrt, in Corel Draw importiert, skaliert, ausgedruckt und zusammengebastelt. Aber auch die Klappbrücken über den "Panama-Kanal" stehen unter Denkmalschutz. Die Klappbrücken und die beiden Maschinenhäuser gehören auch dazu.

    Ich habe hier oben im Steuerstand manche Stunde verbracht, denn es ist der Versammlungsraum der Architektenkammer.

  • Die östliche Kaje meiner Schleuse ist jetzt fertig. Hinzugekommen ist der Schwimmsteg an der Spundwand. Er dient sowohl als Fender, wie als Anlegemöglichkeit für Sportboote. An der Spundwand führen Leitern hoch. 5 Beleuchtungsmasten sorgen für Licht, vorne an der Spundwand sind Poller. Von der Böschung führt eine Treppe hoch auf die Kaje, für die Mitarbeiter sind 4 Stellplätze eingerichtet und schließlich hat der Umweltschutzbeauftragte der Hafengesellschaft, die für den Betrieb der Schleuse zuständig ist, bemängelt, dass die Kaje unsinnig stark versiegelt ist. Also wurde das Pflaster teilweise wieder aufgenommen und ein Grünstreifen angelegt.



        

  • Moin Henning,

    allein bis jetzt schon wieder ein sehr schönes und stimmiges Diorama. Sind die Lampenmasten aus Draht?


    Liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin Henning,

    gefällt mir sehr gut, insbesondere die realistische Färbung des Schleusenwassers.
    Weniger realistisch ist, dass die Leitern auf den Schwimmstegen stehen(duckundwech).

    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Das hat man davon, wenn man die Spundwand nicht plastisch baut, sondern sie grafisch nur so aussehen lässt. Da gibt es dann keine Nischen, in denen man eine Leiter verstecken kann.

  • Das hat man davon, wenn man die Spundwand nicht plastisch baut, sondern sie grafisch nur so aussehen lässt. Da gibt es dann keine Nischen, in denen man eine Leiter verstecken kann.

    Du koenntest doch einfach Nischen in den Schwimmsteg schneiden:rolleyes:

    Gruss

    Bernhard

    Ewig währt am längsten.

  • Auch die Mittelinsel ist mit Leitern, Pollern und Beleuchtungsmasten ausgestattet. Auf beiden Seiten ist sie durch Dalben gesichert. An den Stirnseiten stehen die Signalmasten, die den Verkehr regeln.


       


  • Sehr schön.

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)