Leuchtturm Sucuraj, Kartonwerft, 1:250

  • Einen schönen, guten Abend.


    Gestern hat mir die Post ein dickes Kuvert gebracht, Absender Kartonwerft.
    Darin befanden sich neben der Imperatrix (Schwesterschiff des Imperator) drei Leuchttürme.

    Zwei davon sind altösterreichische Leuchttürme in der Adria.


    Den ersten, Leuchtturm Sucraj habe ich heute angeschnitten.
    Der Bogen besteht aus einem Deckblatt A5, einer A4 Seite mit Informationen zum Leuchtfeuer und allgemeinen Bauhinweisen, sowie zwei A4 Blättern mit der eigentlichen Bauanleitung.



    Die Gestaltung des Deckblattes ist ein kleines Kunstwerk für sich!


    Die Grundplatte habe ich eingescannt und etwas modifiziert, da sie mit dem Text "Leuchtturm Sucuraj Insel Hvar M.1:100" beschriftet war.
    Die neue Grundplatte habe ich dann auf 0,5mm Bristolkarton aufgezogen. (Kein Foto, vergessen eines zu machen)


    Als nächstes war der Turm zu bauen.
    Was mir besonders gut gefallen hat, daß alle notwendigen Teile zum nach hinten setzen der Fenster und der Eingangstür im Bogen enthalten sind.


     


    Die Innenseite wird verdoppelt, Fenster und Türen ausgeschnitten und mit den zusätzlichen Fenstern und der Türe hinterklebt.

    Der Turm auf der Grundplatte.


     


    Es sollte nun noch ein Sims aufgeklebt werden, Aber die Position ist mir jetzt noch nicht ganz klar.

    Darum verschiebe ich diesen Schritt auf später.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Mahlzeit.


    Peter, Robert, Nils, Christian und Willi, danke für eure erhobenen Daumen.


    Gestern war ich noch fleissig und habe ordentlich was weitergebracht.

    Die Wände sind an der Reihe.


    Teil 3 ausschneiden mit den Teilen 3a, 3c, und 3d hinterkleben und Fenster ausschneiden.


     


    Dann mit den Teilen 3b, 3d und 3f hinterkleben.



    Das gleiche Spiel mit den Teilen 4 bis 4f.



    Dann können die Wände auf der Grundplatte und am Turm angeklebt werden.


     


     


    Im nächsten Bauabschnitt werden die Gesimse, gemauerten Regenrinnen und Dächer montiert.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Hallo Wolfgang

    dieser Leuchtturm hat es mir auch angetan. 😊

    Einfach schön, diese alten Österreich-Ungarn!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Servus Wolfgang,


    Ja, die kroatischen Leuchttürme haben es auch mir angetan, bin ja bei einigen schon selbst vorbeigesegelt. Habe mir gleich alle drei bestellt :D:thumbsup:

    Allerdings in 1:100, nur den Sveti Ivan in beiden Maßstäben....wegen der Insel.


    Herzlichen Gruß

    Robert

  • Einen schönen Vormittag.


    HaJo, Dieter, Gustav und Harald, Danke für eure Likes!


    @Helmut: Die altöstereichischen Leuchttürme haben eine unvergleichlichen Charme. Das Design war, ähnlich wie bei den Bahnhöfen, zentral geregelt.


    @Robert: ich gestehe, Sveti Ivan plus Insel in 1:250 war natürlich auch bei meiner Bestellung dabei.


    Als nächstes wurden die gemauerten Regenrinnen 3h und 4h montiert.
    Damit hatte ich das Richtmaß für das Gesimse am Turm bestehend aus 2e, 2f und 2g.
    2e wurde bündig unterhalb 3g und 4h angeklebt.
    Entgegen der Anleitung habe ich 2f und 2g so angeklebt, daß ich eine schöne Stufung hin zur Turmwand bekam.
    Zuletzt noch oben am Turm Teil 2d angeklebt.



    Jetzt konnte ich auch die gemauerten Regenrinnen 3g und 4g ankleben.



    Nun die Türstufen.



    6/6a mussten Links ca. 0,3mm eingekürzt werden, dann passten sie genau zur Eingangstür.

    12/12a und 5 passten genau.


     


    Beim Anbau habe ich noch auf der einen Seite eine Klebelasche für das Dach improvisiert.


    Gleich geht es mit dem Dach weiter.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Hier bin ich wieder.


    Die Dächer werden in ihrer Nummernfolge angebracht.
    Beim Hauptdach ist darauf zu achten, daß es unter die auszuklappenden Dreiecke beim Turm zu plazieren ist.
    Um besseren Zugriff auf der Innenseite zu bekommen, habe ich zwei Öffnungen in die Grundplatte geschnitten.



    Damit ist es um einiges leichter die Klebelaschen anzudrücken und die Wände exakt zu justieren.
    Die montierte Dachlandschaft.


     


     


    Zum Schluß noch die Firstkappen.



    Von den angeklebten Firstkappen gibt es kein Foto, ich habe darauf vergessen. :wacko:


    Liebe Grüße


    Wiwo

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    Fritz Grünbaum, 1934

  • Hallöchen.


    Helmut, Dieter, Gustav und Christian, vielen Dank für eure erhobenen Daumen.


    Als erstes reiche ich die Fotos mit den aufgeklebten Firstkappen nach.


     


    Nach den beiden "Spoiler-Fotos" die einen weit fortgeschrittenen Bauzustand zeigen, zurück zur Chronologie.

    Die Turmplattform wird aus drei Teilen zusammengesetzt.


     


    Der Sockel für die Laterne.

    Die Abstandhalter für die Verkleidung im unteren Bereich des Sockels wird längs gefaltet und zusammengeklebt.
    Danach die einzelnen Teile abgeschnitten und auf den Sockel geklebt.
    Darüber wird dann die Verkleidung gesetzt.



    Zwei Ansichten der Plattform und des Sockels.


     


    Gleich geht es weiter.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Weiter am Bau.


    Laterne und Turmhelm.
    Ich habe mich dazu entschlossen Imos Laterne zu verwenden und sie nicht zu verglasen.
    Der Turmhelm ist beim Ausschneiden etwas anspruchsvoller, da jede Schnittlinie zwei Knicke hat.
    Mit gutem Vorformen ist es kein Problem die einzelnen Lamellen zusammenzukleben.



    Laterne und Helm auf dem Sockel montiert.


     


    Am Zubau habe ich noch zwei Regenrinnen angebracht.

    Sie wurden für die kleinen Lagerhäuser gezeichnet und hier wiederverwendet.


     


    Wasser ist auf den Inseln immer ein großes Thema.

    Darum versucht man Regenwasser zu sammeln und in Zisternen aufzubewahren.
    Die österreichische Marine hatte eigene Zisternschiffe (offizielle Bezeichnung) für die Versorgung von Leuchttürmen mit Wasser.


    Nun kommt ein vergnüglicher Teil.
    Die Fensterläden.
    Hier kann man seinem Spieltrieb freien Lauf lassen.
    Offen, geschloßen halb offen, teilweise offen (Rundbogenfenster) - alles ist erlaubt.


     


     



    Heute Abend geht es weiter.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.


    Imo, vielen Dank für deinen erhobenen Daumen. Ich deute ihn so, daß du damit zufrieden bist, was ich aus deinem Kind bisher gemacht habe. ^^


    Jetzt war die Pergola zu bauen.
    Durch meine Ergänzung mit der Dachrinne war es notwendig den Eckpfeiler um eine Steinreihe zu kürzen.
    Dann passte die Position der Auflagebalken perfekt.
    Die querliegenden Balken wurden nach Augenmaß aufgelegt und verklebt.



    Das Geländer habe ich nach der Vorlage im Bogen gezeichnet und gelasert.

    Die Wetterfahne wurde ganz vorsichtig ausgestichelt und zusammengesetzt.
    Unter der Wetterfahne ist ein Kreuz mit den Himmelsrichtungen.
    Ich habe die zwei fehlenden Arme ergänzt.


     


    Die letzte Baugruppe im Bogen ist der kleine rote Kamin.

    Die Teile wurden wie vorgesehen ausgeschnitten und zusammengefügt.
    Und schon stand er auf seinem Platz am Dach.


     


    Die letzten Teile sind die Abflussrohre der Regenrinnen.

    Um sie ganz gleich hinzubekommen, habe ich ein Stück gezeichnet, vervielfacht und vom Laser schneiden lassen.
    Danach wurden sie coloriert, abgelängt und montiert.


     



    Damit ist dieser kleine Leuchtturm fertig.
    Es fehlt nur noch der Sockel auf dem er präsentiert werden soll.


    Davon, gleich.


    Liebe Grüße


    Wiwo

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    Fritz Grünbaum, 1934

  • Finale!

    Nochmal guten Abend.
    Mit dem Präsentationssockel für den Leuchtturm endet dieser Baubericht.



    Leuchtturm und Präsentationssockel werden miteinander verklebt und das Namensschild montiert.

    Damit ist dieses Modell fertig.


    Hier noch vier Ansichten.


     


     


    Der Bogen ist beim Bau ein Vergnügen und passgenau.

    Allfällige Ungenauigkeiten gehen alleine auf mein Konto.
    Die graphische Gestaltung durch Imo macht das Modell zu einem kleinen Kunstwerk und vermittelt auch die Leichtigkeit des mediteranen Lebensgefühls.


    Vielen Dank an Alle die mich begleitet haben und durch Wort und Like mich moralisch unterstützt haben.


    Liebe Grüße


    Wiwo

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    Fritz Grünbaum, 1934

  • wiwo1961

    Added the Label Completed
  • Das ist eine tolle Formulierung, Wolfgang:

    „...vermittelt... die Leichtigkeit des mediterranen Lebensgefühls.“


    Besser kann man es wohl nicht ausdrücken!

    Und das gilt auch und besonders für Sveti Ivan, Du wirst es spüren...


    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Leuchtturm-Kleinod!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Hallo Wolfgang und Helmut.


    Auch ich bin von der mediterranen Leichtigkeit schon lange infiziert...

    Am Sucuraj bin ich übrigens schon vorbeigefahren, das war 2008. Da hatte er noch ein graues, verwittertes Dach, auf neueren Fotos hat er ein neues, ziegelrotes bekommen.

  • Guten Abend.


    @Helmut: Vielen Dank für deine freundlichen Worte! Ja, ich freu mich schon auf Sveti Ivan - Das wird mein Bauvorhaben im Sommer auf meinen Latifundien.


    @Robert: Danke für diese tollen Fotos. Ich bin 1987 bei der Vorbereitung zur praktischen Prüfung zum Segelführerschein B dort mehrmals vorbeigekommen.


    Dirk, Robert, Johannes, Imo, Klaus, Harald und Gustav und all jene die ich vergessen habe, danke für eure "likes".

    Nunja ich konnte dem Ruf nicht wiederstehen .... Cap Savudrija ist angeschnitten!


    Liebe Grüße


    Wiwo

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    Fritz Grünbaum, 1934