SRK Hermann Marwede, Passat Verlag 1:250

  • Moin zusammen,


    ich hatte es ja schon angedroht ( im Baubericht von Matthias), dass auch noch die Marwede zur Vervollständigung der Flotte herangezogen wird. Nun ist es also passiert und der Bogen wurde angeschnitten. Bevor dies passierte, habe ich erstmal das Forum durchforstet, denn ganz so einfach ist der Bogen leider nicht. Michael Urban und Udo haben 2008 schon einmal auf einige Zipperlein hingewiesen, und ich kann mich dunkel an meinen ersten Versuch erinnern, der ging in die Hose, bzw. Rudablage. Warum weiss ich aber nicht mehr.


    Nun denn, auch der laufende Bericht von Matthias machte mich an einigen Stellen stutzig, das musste ich nachprüfen, das Trüffelschwein in mir war geweckt.


    Der Anschnitt erfolgte, nachdem ich die zu verdoppelnden Teile flugs mit Sprühkleber von Uhu bearbeitet hatte, ich habe damit einfach die besten Ergebnisse! Ausgeschnitten und mal lose auf den Haufen geworfen sah das dann so aus:



    Beim Zusammensetzen des achtern Decks mit der Tochterbootwanne kam das erste Erlebnis, welches auch schon berichtet wurde: die Tochterbootwanne ist definitiv ca 1,5 mm zu kurz. Nichts dramatisches, da die Wanne nach Bestückung mit dem Tochterboot eh ziemlich zugedeckt wird. Es gab aber auch noch die Lösung mit der imitierten Laufrolle aus PS Profilen in schwarz ( dank der Bilder von Dirk und Dirk!).



    Ein weit größeres Problem sollte aber das Backdeck darstellen, aber dazu später mehr. Ich hatte mal mit Helmut darüber diskutiert, Ergebnisse folgen gleich.


    Die Montage der Bordwände ist bei diesem Schiff eine kleine Glaubensfrage ( zuerst Bug oder Heck? Wo sind Ansatzpunkte? Sofort im Bugbereich auch den oberen Wandanteil mit ansetzen?).

    Irgendwie hing alles miteinander zusammen, und die für m ich einzig vernünftige Lösung war dann, zunächst die Bordwände im Heckberich zusammenzufügen und dann schrittweise bis zum Bug zu führen, zuerst an der Grundplatte anklebend. Es wurde mehrfach berichtet, dass die Bordwände im Bugbereich Überschuss haben, also war dies der Grund der Vorgehensweise. Die Form und Trennung der Bordwände ist 1A, sie schmiegten sich klaglos ans Gerüst. Am Bug sind die Bordwände im Wasserpass ok, werden aber ich oben immer länger. Das Abschneiden nach guter Positionierung ist nicht sooo schwierig, das klappt meistens gut, einzig die doofe Ankertasche ist so ein Thema für sich.Schwamm drüber oder beim Fotografieren einen Weichzeichner.


     


     


    Nach Fertigstellung dieses Aktes kommen wir zum eigentlichen Problem, dem Backdeck oder Oberdeck 17. In der Bauanleitung gibt es keine Hinweise zur Positionierung, einzig logisch ist am Bug beginnend an der Schräge mit Überstand an Spant 8. Umgekehrt anlegen an Spant 8 bündig ergibt folgendes Dilemma. Und dies ist leider bei Matthias passiert, sorry, das es mir erst jetzt auffällt.


     


    Variante 2


     


    es wird fortgesetzt

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hier noch mal Bilder der Wanne und der durchgeführten Schummelei:


     

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  • Hallo Robi,


    freut mich, dass du jetzt auch anfängst, sieht doch schon super aus! :)

    Zudem Passproblem des Decks habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, war mir da aber nicht sicher.

    Bei mir musste ich die Bordwand an der Deckskante vorne nicht kürzen oder verlängern, zudem zeigt ein Bild von Dirk, das der Aufgang bündig mit der Wand abschließt, das würde nicht gehen, wenn das Deck hinten übersteht. Ich glaube das der Längsspannt zu kurz ist und deshalb das Deck vor übersteht, denn unten passt die Bordwand vorne nicht, oben schon.


    Aber ich bin gespannt, wie du weiter vorgehst. Viel Spaß und Erfolg beim Weiterbauen!


    LG Matthias

  • So, der Rumpf ist erstmal zu, passte sehr gut.


      

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  • Zwischenzeitlich sind die Wallschienen dran, das wertet den Rumpf echt auf.


     


    Und da die Teile schon mal lose rumflogen wurde die Heckklappe vervollständigt. Hier habe ich mir erlaubt, die schwarzen "Stäbe" durch Rundprofile von Evergreen ersetzt. Sieht auch realistischer aus.


     


    Der nächste Schritt sind dann die Aufbauten um die Wanne und das Tochterboot.


    Liebe Grüße

    Robi

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  • Zwischenzeitlich sind die Wallschienen dran, das wertet den Rumpf echt auf.

    Das stimmt. Die Wallschienen heben die saubere Trennung von Rumpf und Deck hervor und bestimmen damit die Linien. Und wenn die Wallschienen sauber verbaut sind, hat man einen sauberen Rumpf. Gefällt mir sehr gut!

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Helmut, bevor du anfängst, die MARWEDE auch zu bauen, sag Bescheid ! Die Macken, die an diesem Modell zurecht kritisiert werden, ertrag ich. Unerträglich ist für mich aber inzwischen die Bugform. Ein wohlgesonnener Kritiker hatte gesagt, dass die drei Streifen, in ich die die Bordwände von BERLIN und EISWETTE aufgelöst hatte, total überzogen sind. Folge war, dass ich es bei der MARWEDE mit zwei Streifen versucht habe. Das Ergebnis ist kritikgerecht, ich kenne auch keinen Modellbauer, der es bemäkelt hat, aber der charakteristische Hohlspant im Bug kommt bei diesem Modell schlicht nicht vor.

  • Erst einmal Dank an alle Liker/ Knöpfchendrücker, es zeigt das Interesse an diesem Bau.


    Henning:

    Gräm dich nicht, das Schiff mag zwar Macken haben, diese sind aber allesamt bisher entweder a) nicht gravierend oder b) wie bei den Bordwänden gar keine Macke. Ein bisschen Plus an Bordwand kann immer helfen Anpassungen durchzuführen. Besser es kann etwas weggeschnitten werden als wenn es zu kurz ist. Ich sehe darin keinen Fehler! Der fehlende Knick-Hohlspant ist dann aber schon die ganz hohe Schule und vielleicht etwas für Nietenzähler, ich bin bis dato eigentlich sehr zufrieden, das Modell fordert die grauen Zellen heraus und die Hilfe durch Vorbildfotos bringt einiges zusätzlich zu Tage.


    So, und nun zum heutigen Ergebnis:

    kurzum nicht viel. Die beiden Aufbauten seitlich der Wanne wurden aufgesetzt und einiges ausprobiert und überlegt. Ich hatte schon den Verdacht, dass Matthias eine Fehler im Bereich des vorderen Querabschlusses hatte ( entfernte obere Leiste), aber es ist korrekt. Denn das Gitter muss den Aufbau nach vorn etwas überragen und den Abschluss bilden die Sockel der Reling ( Orangefarben, separat Teile 31ff). Außerdem kommt auch noch der Kran dazwischen und schon verschwindet die Gitterstruktur an der Abschlußwand.

    Eines ging mir aber nicht in den Kopf: Matthias beichtete, dass der Sockel für den Aufgang zu groß sei und gekürzt werden müsste. Dies wurde bisher nie beschrieben und ich habe mal meinen Aufgang 28j aufgestellt ( in Originalgröße), und siehe da: passt wie angegossen. Man sollte sich nicht durch die jetzt entstehende Lücke zum Arbeitsdeck irritieren lassen, da kommt noch das Gitter drüber. Sorry, Matthias.


    Die Unterzüge des Arbeitsdecks kommen aus dem Ätzsatz und bedingen etwas Meditation beim Zusammenbau. Ich habe zuerst den äußeren Rahmen zusammengesteckt und mit verdünnten Weißleim und Pinselauftrag fixiert. danach die restlichen Streben eingesteckt und ebenfalls mit Weißleim fixiert. Das Ganze kann jetzt durchtrocknen, demnächst wird lackiert, das hält dann zusätzlich.

    Und das war es dann auch schon für heute, nur Bilder der Stellprobe:


     

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  • Tag zusammen,


    langsam und leider etwas mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Das Tochterboot Verena ging gut von der Hand, wurde verglast und schon mal zur Probe in die Wanne gesetzt. Dann kamen noch die Kleinteile für den achtern Bereich, ging auch ganz gut.Achtung bei den Abgasrohren 33. Das Teil 33b gehört an steuerbord nicht zur Mitte hin positioniert ( wo die Markierungen sind) sonder nach aussen ( siehe auch die Fotos von Dirk). Auch der Kranunterbau ist soweit erledigt. Bei Nutzung der Ätzteile ist der Sockel aber zu niedrig und benötigt noch etwas Unterfütterung.


    es wird so langsam:


     


     

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