Sammelbaubericht Hadag-Fähre St.Pauli, 1:250 Passat Verlag Minimodell

  • Hallo Ihr,


    das geht nicht! Oder doch?

    Vier (gerne mehr) wagemutige Kartonmodellbauer wollen den Mount Everest der Hafenfähren erklimmen und zwar mit dem Versuch, die Fenster der Fähre St. Pauli auszuschneiden und das Modell trotzdem passabel hinzubekommen.

    Der Ausgang ist tatsächlich ungewiß, aber ich fange einfach ohne Netz und doppelten Boden an.

    Bekanntermaßen soll das Modell sehr schwierig zu bauen sein, aus dem Grund habe ich mich jetzt entschlossen das Spantengerüst entgegen der Anleitung nicht zu verdoppeln. Ein erstes Bild als Startschuß: - Oh nee, doch nicht, meine Mini-SD Karte hat gerade den Pinzettenschnipser getan. - Das kann länger dauern diese wiederzufinden.


    Die interessierten Mitbauer mögen einfach dazwischen posten.


    Gruß pianisto

  • Grüß dich, Dirk


    bitte verdopple die Spanten, es hilft ungemein bei der Stabilität der Bordwandanbringung. Besonders hier.

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Ick bin schwer gespannt, wa!?

    Ich wünsche allen Wagemutigen gutes Gelingen. Ich lasse mich überraschen, wer am Ende ein Modell mehr in der Vitrine stehen hat, oder in der Rundablage verstaut...


    Toi toi toi!!!

    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

  • Moin alle!

    Hat jemand Unterlagen? Den Generalplan des Hauptdecks bei Elbedampfer kann ich nicht vernünftig erkennen, die Inneneinrichtung sollte aber ähnlich gut aussehen, wie Hennings Entwurf außen. In der Modellwerft 04 2015 ist ein Bauplan vorgestellt worden (Vorstellung hier abrufbar), aber ich habe Zweifel, dass mir der weiterhilft, wenn der Rumpf dort von vornherein als geschlossene Einheit vorgestellt wird. Alte Photos wären auch schön, und sei es nur für die Farben...

  • Moin Zusammen;


    wer ist denn jetzt gelistet und wer traut sich noch mit zu bauen?

    Ich habe mir gerade das Minimodell angesehen.

    Es wird amüsant.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo zusammen liebe St-Paulianer an dieser Stelle,


    Ehrensache - steige ein, sobald ich hoffentlich am Freitag den Bogen bekommen habe.

    Ich sage: es geht alles - nur eine Frage des Aufwands, der Geduld und der Optimierung der Statik. Insofern Dirk - Spanten verdoppeln kommt immer gut.

    Sollte ich mich allerdings in meiner Annahme täuschen und Philipp Recht behalten, dass das nicht mit transparenten Fenstern funktioniert, gebe ich zum nächsten - hoffentlich realen -Kartonmodellbautreffen in Mannheim ne Runde allen Mitbauern und Philipp.:cool:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Ihr,


    Vielen Dank für euer Miteinsteigen. Morgen wird mein Foto mit einer neuen Mini-SD Karte gefüttert....

    Im Prinzip wollte ich die Spanten nicht verdoppeln, da diese dann nachgeben könnten, wenn es zwickt. Schau mir das aber nocheinmal genau an. Den Längsträger werde ich verdoppeln.


    Gruß pianisto

  • Hallo Mitbauer,


    okay, habe die Spanten verdoppelt....

    Testweise habe ich auch einmal wenige Fenster ausgeschnitten, um den Unterschied des Rundens zu erforschen. Daraus ergibt sich: Erst Runden, dann die Fenster ausschneiden. Ich habe hilfsweise über den Fenstern noch eine Linie geritzt.



    Gruß pianisto

  • Hallo Leute


    Ich will kein Spielverderber sein, aber als alter Fliegerbauer :D denke ich: gekrümmte Scheiben, dünne Stege? Bekannte Lösung!


    Andi

  • Nun geiht dat los


    Moin liebe Mitstreiteinen und Mitstreiter;


    so hier ist mein Bogen. Den habe ich nun am Dienstag ( 12.05.2020) aus der Seekiste gezogen.

    Leichter geworden ist die Kiste nicht.


    Mit der Übersicht des Bogen starte ich denn mal.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin alle!

    Hier ist mein Bogen, nur - noch eine Baustelle aufmachen, bevor ich die AMBROSE fertig habe, geht gar nicht. Jedenfalls nicht richtig. Oder so... naja, die Fenster ausstechen, das könnte ich ja schon mal anfangen. Der Bogen ist gescannt, ich zeichne abends vor dem Fernseher ("Was haben wir heute abend noch gleich gesehen?") an der Brückeneinrichtung, die ersten LC-Teile sind entworfen (das Steuer) - aber Teile ausschneiden und zusammenkleben werde ich vermutlich nicht vor nächster Woche.

    Ich freue mich drauf!


  • Hallo Heiner,


    danke für den Hinweis. Ich gehe davon aus, dass ich beim ersten Versuch noch nicht den Endausbau betreibe, aber mal schauen.

    Derzeit sinniere ich darüber, dass man mit Tesafilm eigentlich eine selbsterhaltende Rundung kleben könnte, d.h. die zwei Bordwände werden hinten verklebt und mit dem Tesafilm in "Form" gebracht. Der Längsspant ist gesetzt...


    Gruß pianisto


    P.S.: Muss sowieso noch eine Bestellung beim Passat-Verlag tätigen, da kann ich mir gleich noch ein weiteres Exemplar gönnen. :D

  • Moin Zusammen;


    da wir ja ein typisches Kreuzerheck haben, bin ich am überlegen ob ich der Dame noch ein paar Stringer verpasse.

    Platz ist relativ, aber wie schon gesagt es ist nur einen Überlegung.


    Ich habe dem Bogen noch ein Sicherheitsscan verpasst.


    Bucht und Sprung hat sie auch.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo "13,5 KBW'ler",


    ich habe nun Spant 4 als Rundungschablone zweckentfremdet. Im Prinzip wären zwei Knicklinien auf der Rundungsfläche, die man anritzen könnte eine Überlegung. In dem Fall habe ich aber jetzt Geduld und Spucke (wörtlich) verwendet.

    Bisheriges Vorgehen: Vorgerundet, dann Fenster ausgeschnitten, Schablone an jeden Fenstersteg angehalten und gerundet.



    Gruß pianisto

  • Moin Dirk!

    Da ich noch recherchiere, bin ich eigentlich nur ein halber KBW 13,5ler" - zu was macht mich das??? "Der 7,75er" als Alias - ich weiß nicht...

    rein optisch sieht das doch schon ganz gut aus :)

    Zugegeben: akustisch nicht so...:huh::pinch::wacko:, aber da bist Du hier wohl der Einzige, der das hört. Mir gefällt es.

    Ich lege mir allerdings immer noch etwas zurecht, was wir da eigentlich bauen wollen. LautElbdampfer-Hamburg.de ist sie ursprünglich als SÜLLDORF vom Stapel gelaufen - das erklärte mir endlich, warum ich mit dem Heck nicht klarkam: die ursprüngliche ST PAULI (auf Elb-Dampfer verwirrenderweise auch noch "St. Pauli (II)" genannt) von 1953 nämlich, die (u.a.) als Bordellschiff berühmt wurde und (natürlich) unter ihrem ursprünglichen Namen bei Elbdampfer-Hamburg.de geführt wird, war auf allen Bildern klar als Typ IIIb-Schiff erkennbar und 1977 nach Flensburg verkauft worden, wo sie zur ALBATROS wurde. Unsere ST PAULI hingegen (wohl eigentlich sogar die "SP III"), vom Verlag vorsichtigerweise nur als "Typ III" bezeichnet (was ja nicht verkehrt ist), wurde erst 1978 umgebaut und zur ST PAULI, war eindeutig nicht Typ IIIb, passte ohne die hinteren Ausgänge und mit Total-Verglasung aber auch nicht ins IIIc-Schema. Verwirrend.

    Jetzt allerdings kann ich mir (hoffentlich) ohne übertriebene Spekulation zurecht legen, wie das Heck ausgesehen haben mag, bin ich doch auf dieses Bild der KIRCHDORF gestoßen (auch Typ IIIc), wo die Bordwand um das Hauptdeck ganz normal gerundet war und das Oberdeck nur am Beiboot "abgeflacht", wie Teil 10d zeigt - diesen Übergang vom "Runden" zum "eckigen" hatte ich vorher überhaupt nicht kapiert. UND ich habe endlich Bilder gefunden, wie sie als "Veranstaltungsschiff" bestuhlt gewesen sein mag - solange ich nichts genaueres errfahre, gehe ich mal von diesem Bild hier als Vorlage aus.

    Philipp hatte übrigens in seinem Baubericht erwähnt, dass am Oberdeck alles "zu niedrig" gewesen sei - interessanterweise gibt es da bei der Vorstellung der Typschiffe den Hinweis, dass die Höhe des Hauptdecks für größergewachsene Personen dutlich zu niedrig gewesen sei. Bisher nur ein Verdacht, aber wer auf dasselbe Problem stößt, möge überlegen, ob nicht vielleicht das Oberdeck tiefer gelegt werden muss.

    Ich habe ein Wochenende "Kartonbau-Detox" mit durchgängig Gartenarbeit statt Kartonarbeit hinter mir (scheußlich...:cursing:) und bin beim vorhergehenden Projekt noch keinen Schritt weiter gekommen, deshalb klugsch...e ich hier erstmal nur weiter.

    Bis die Tage

  • unser Modellbaubogen ist immer noch im Laden. Ulli treppelt schon vor Ungeduld - wie der Schwabe sagt.Hoffentlich kommt morgen die Post und bringt das Ersehnte 😉


    Gruß

    Peter

  • Uli und Peter: ich sage mal so, wo sind die Spätzle und der Schaber dafür.

    Das Äffle un das Pferdle fehlen noch.


    Hier oben heisst es auch " lot di Tied is ock en Walzer."


    @ Heiner : nach dem Linienriss , hat die Dame einen schönen Sprung und eine wunderschöne Bucht.

    Mit den Schnitten und den Senten sowie den Wasserlinien könnte man ein paar Stringer oder das Deck einbauen.


    alle @ Keine Angst, auch ich bin noch viel weiter.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin,


    es sind ja gerade etwas turbulente Zeiten, wo ich dann die ganze Zeit beschäftigt bin die Lehrer in meinem Institut zur Verhältnismäßigkeit zurückzurufen. Da kommt man am Wochenende halt zu nichts, aber die Überlegungen laufen weiter, z.b. ob man die Bordwand unüblicherweise einfach von oben (Rundung Spant) nach unten klebt, d.h. die Bordwand wird erst oben fixiert und nicht am Wasserpass.


    Ein erstes "anhalten" sieht doch ganz gut aus.




    Gruß pianisto

  • Hallo zusammen,


    Pianisto : dett sieht doch juut aus, Dirk. Da bin ich ja mal gespannt.:)


    Meine Frau hat mir übrigens vorhin verraten, dass da ein Großbrief vom Passat-Verlag zu Hause angekommen ist. :D:D:D

    Wenn ich aus meiner Pendler-Kemenate zum langen Wochenende wieder heim fahre, bzw. gefahren sein werde, werde ich mich dann hier auch mal mit was Vorzeigbarem einschalten und schauen, wie die St Pauli gebaut werden kann/soll/muss. Was ich auf jeden Fall schon mal konstatieren kann, ist, dass die KIRCHDOrf vom HMV anders konstruiert ist, wie es in Phillipps Post bereits zur Sprache kam.


    Liebe Grüße und allseits gutes Gelingen


    Peter

  • @ Arne: Das mit Bucht und Sprung ist mir offen gestanden, nicht aufgefallen - muss ich unbedingt nochmal nachsehen. Nach dem Text bei Elbdampfer.de hatte ich nicht damit gerechnet; unter der Überschrift "Linienbusse ohne Räder" steht: "Die HADAG hatte außerdem den Wunsch, dass die Typschiffe vom Äußeren her einem Linienbus ähneln sollen. Das haben die Konstrukteure auch tatsächlich geschafft. Vor allem die Tatsache, dass die Fensterreihe im Hauptdeck gerade verläuft und an Bug und Heck kaum „hochgezogen“ wurde, verstärkt den „Linienbus-Effekt“. Viele ältere Dampfer hatten dagegen einen sogenannten Sprung, und zwar vorn und achtern. Bei den Typschiffen ist der Sprung indes nur vorn und auch nur außen zu erkennen. Im Inneren verläuft das Hauptdeck waagerecht." Das mit dem waagerechten Deck sieht man auch auf den Innenaufnahmen. Und die Deckshöhe ergibt sich wieder aus dem Linienriss.

    @ Dirk: ich glaube, Andi Ruegg bringt seine Bordwände immer so an - der Erfolg spricht sicher nicht gegen diese Methode. Wenn Du die Laschen an der Bodenplatte lässt, würde sich ein Versuch sicherlich lohnen. Ich würde allerdings die Bordwandhälften am Heck verkleben und erst dann von hinten aufs Spantengerüst ziehen wollen, falls sich das machen lässt.

  • Hallo Heiner,


    ja, Klebelaschen sind dran und wie man sieht sind die Fenster noch nicht verglast, denn die beiden Bordwandhälften könnten noch einen gemeinsamen Kontakt mit Tesafilm bekommen, da jede Seite nur ein 1/2 Fenster am Heck hat.

    Kurz - dein Vorschlag entspricht meinen Überlegungen.


    Gruß pianisto

  • Moin alle!

    Ein weiterer Meilenstein ist geschafft, ohne dass ich mehr als ein paar Fenster (na gut, inzwischen fast alle) ausgestochen hätte: der Foliendruck. Hintergrund (im doppelten Sinne): die ausgestochenen Scheiben wirken bei mir schnell etwas unruhig, vor allem, wenn ich einen Innenraum mache, wo sie ja auch noch in die Innenwände geschnitten werden müssen. Mit den hier aufgedruckten "Fenstergummis" bekommen sie wieder ihre ursprüngliche Form und Größe. Außerdem hat man mit den aufgedruckten Streben einen guten Anhalt, wenn die Fensterstreben (wie bei mir) nachträglich eingesetzt werden sollen, man kann dann die dünnen Papierstreifen schön ausrichten. Die Datei zum Druck mit 300 dpi anbei.

    Kontrolliert bitte die richtige Ausrichtung besonders der Rückwand Salon/Oberdeck und der "schrägen" Scheiben am Vorderschiff: der Bogen hat dort einen unmerklichen Versatz bei einigen Scheiben (vielleicht 0,2 mm), der auf einer Seite den Gummi verschwinden und auf der anderen vom Rahmen abstehen liesse.

    Ich würde allerdings nicht auf Tesafilm ausdrucken wollen...;)

  • Robert Hoffmann

    Changed the title of the thread from “Sammelbaubericht Hadag-Fähre 1:250 Passatverlag” to “Sammelbaubericht Hadag-Fähre St.Pauli, 1:250 Passat Verlag Minimodell”.
  • Hallo Ihr,


    der Tag der Entscheidungen!

    Probeauflegen:



    Nun werden die zwei Teile aneinandergeklebt:



    Jetzt wird mit einem Tesafilm verglast (mit obligatorischen Eintrübungen):



    Das "Promenadendeck":



    Die Klebelaschen werden mit Spucke weich gemacht und gerundet, anschließend wird das Heck mit schwarzen Uhu angeheftet:



    Nacharbeiten werden noch erfolgen. Natürlich gibt es für spätere Generationen (Heiner....) noch Superungsmöglichkeiten. So habe ich die Spantenkanten nur schwarz gefärbt und nicht ausgeschnitten.

    Nach meinen Einschätzungen muss nun die Rumpfhaut recht straff angezogen werden. - Es wird weiter berichtet, aber nach aktuellen Sachstand , scheint es bisher möglich zu sein.......


    Gruß pianisto

  • Hallo Ihr,


    am Tag der Prohibition zu Bremen, darf ich nun den Vollzug vermelden:



    ein winziger Spalt im Bug wird dann mit Teil 13 noch kaschiert.(Anmerkung: Wenn zwei Bordwände per Weißleimnaht geklebt werden gehen bisweilen eine Länge von etwa 0,5mm verloren, zumindestens ist das meine Beobachtung) Weiterhin sind noch keine feinarbeitische Nacharbeiten erfolgt.


    Ich denke, nun kann der Startschuß gegeben werden für die restlichen Bauer.....


    Gruß pianisto


    P.S.: Muss mir jetzt erst einmal einen Bollerwagen aus Karton bauen, um meine Limo zu transportieren! - Ach nee, wohne ja gar nicht in Bremen....

  • Moin Dirk,

    P.S.: Muss mir jetzt erst einmal einen Bollerwagen aus Karton bauen, um meine Limo zu transportieren! - Ach nee, wohne ja gar nicht in Bremen....

    Wusste gar nicht dass das Bollerwagenverbot in Bremen so'ne wichtige Nachricht ist. :whistling:.


    @St. Pauli:

    für den Anfang schon recht gut. :thumbup:



    Gruß aus der Bollerwagenverbotszone Bremen

    Stephan

  • Dirk, du brauchst einen bollerwagen? :cool:

    Ich hab da mal was vorbereitet... Du musst nur noch Limo Einpacken! ;)

    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

  • Hallihallo Freunde,


    Philipp Tietz: ha, das ist ja mal ein geiler Bollerwagen!:D Prost Vatertag!


    Apropos - der heutige, sehr entspannte und sonnig-warme Tag in trautem Familienkreise bot den Anlass auf der Terrassenwerft nun auch in die Sammelbauberichterstattung einzutreten, bzw, das entsprechende Objekt der Begierde zu beginnen zu bauen.


     


    Da ich, wie Ihr wißt, ein großer Freund von recht massiven Grundstrukturen bin, habe ich zunächst das Spantengerüst dahingehend ertüchtigt, dass es zwei Zwecke erfüllt:

    - es soll den kompletten Durchblick ins Schiffsinnere erlauben und

    - schön stabil sein.


    Dazu habe ich, wie vorgesehen, die Spantengerüstteile auf Karton gezogen, allerdings nicht in selber Grammatur, wie der Bogen selbst, sondern auf 300gr Karton, so dass das Spantengerüst aus 460gr + Uhu besteht, also eine sehr hohe Festigkeit besitzt.

    Zunächst die Passprobe, dass die Teile gut zusammenpassen:



    Danach Markierung der zu entfernenden Innenteile und Aussticheln derselben:


     


    Montage des Spantengerüsts und Einbau zusätzlicher Längsstreben auf der Bodenplatte und in der Decke zum Oberdeck:


     

  • Da das Schiffsinnere auch bestuhlt werden soll, sonst sähe es ja recht leer drin aus, soll ein Fußboden eingesetzt werden, der eine lichte Raumhöhe von 2,50m übrig lässt und auch zugleich als zusätzliche Stringer für die Bordwände fungiert. Da ich kein Bild gefunden habe, die der Boden im Inneren dieser Schiffchen aussieht, habe ich ihn einfach mit Holz beplankt. Das meiste wird man nach der Aufstellung der Sitze eh nicht mehr sehen.



    Im Bogen ist die Treppe rauf zum Oberdeck nur als in sich geschlossener Kasten vorgesehen - mehr braucht es auch nicht, wenn die Fenster in der Grundversion, also geschlossen gebaut werden, da man hier aber hindurch sehen können wird, habe ich die Treppe mit einzelnen Stufen gebaut und das Spantengerüst daher in diesem Bereich etwas ausgelichtet.



    Das Oberdeck selber wurde vorbereitet und schon mal anprobiert:


     



    Sodele, das war es zunächst für heute. Ich denke, mit diesem Fundament lässt es sich erstmal gut weiterarbeiten, der tatsächlich spannende Teil kommt natürlich erst mit den Bordwänden, bei denen Dirk ja schon sauber vorgelegt hat.


    Wünsche Euch allseits einen schönen Abend.:thumbup:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Philipp, der Bollerwagen ist ja herzallerliebst! passt auf die Santa Maria:P


    Pitje, deine Arbeit eines Tages ist ja schon rekordverdächtig. Vielleicht solltest du die Unterlage vom Oberdeck, welche die Verbindung zu den Bordwänden herstellt noch anbringen? Ich bin auf Euer aller weiterkommen sehr gespannt.


    Liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin alle!

    @ DIrk: Danke schon mal von den späteren Generationen für den "Testflug" - wir werden das dann mit C14 datieren und auswerten, was die Alten hier vorgelegt haben :D. Dank Arnes Hinweisen bin ich gerade dabei, die inneren Angelegenheiten von St. Pauli komplett neu zu ordnen - da wird dann allerdings wirklich von den hier schwarz gefärbten Kanten kaum etwas übrig bleiben, ja vor dem Einschlafen träume ich sogar von den gelben Bordwänden und der gestreiften Persenning einer S PAULUS, begleitet von den Beatles-Klängen über gleichfarbige U-Boote... das wäre ein hübscher Farbfleck!

    @ Philipp: Genial! Da jetzt noch ein paar Sailer von David Hathaway umarbeiten (statt des Schrubbers schieben sie den Wagen, einer wischt hinter den anderen auf...) und Du hast eines der kleinesten Dioramen, die ich kenne.

    @ Peter: Großes Kino, Deine Kleine! Die "Holzoptik" fürs Hauptdeck dürfte den Bauzustand gut wiederspiegeln, vergleiche mal hier. Ich verstehe allerdings das mit der lichten Raumhöhe von 2,50 m nicht ganz (wenn es nicht als Witz gemeint war) ?(

    Ich freue mich darauf, (hoffentlich in ein paar Tagen, die Hassarbeiten auf der AMBROSE sind seit dem Feiertag fast erledigt!) hier mit dem Bau einzusteigen!

  • Schönen guten Morgen,


    Robert Hoffmann : ich hatte gestern tatsächlich fast den ganzen Tag über ausreichend Muße zu bauen, dabei begleitet von meinen beiden größeren Kindern, die entweder gemalt oder auch gebastelt haben, während mein Kleinster ab und zu mal vorbei geschaut und ansonsten im Garten gespielt hat. Ein in der Tat sehr entspannter Tag. So kam es, dass innerhalb eines Tages das Modell einen guten Schritt vorwärts gemacht hat.

    Die beiden Klebelaschen hatte ich tatsächlich schon angebracht, inkl. Rundung, aber dies nicht mehr im Bild festgehalten. Ansonsten wäre das Befestigen der Bordwände ungleich schwieriger. Das Deck habe ich übrigens noch nicht montiert, das folgt dann, wenn ich auch das Deck in den vorderen Salon einbaue, der vor dem Oberdeck liegt. Das wiederum werde ich erst dann vornehmen, wenn ich die Bestuhlung fertig habe.


    Heiner : Dankesehr! Das Bild gibt einen guten Eindruck der echten Verhältnisse. Die Raumhöhe 2,50m war reine Annahme meinerseits, also 1cm Höhe im Modell. Habe sozusagen rückwärts gerechnet, um eine einheitliche Höhe der Spanten im Boden zu erhalten. Diese sind 3mm hoch und so hoch habe ich auch die Unterkante der Ausschnitte in den Spanten angesetzt. Bin schon sehr gespannt auf Deinen Bau-Ansatz.


    Liebe Grüße:)

    Bis die Tage

    Peter

  • Hallo zusammen,


    Ok, jetzt kanns losgehen! Der Bogen hat gestern den Besitzer gewechselt.



    Und nun? – wie war nochmal die Fragstellung??

    Aussage Philipp: „Das Ausschneiden der Fenster ist bei diesem Modell nicht zu machen“ und Dirk: „…Versuch die Fenster der Fähre St. Pauli auszuschneiden und das Modell trotzdem passabel hinzubekommen“


    Aber wieviel Veränderungen an der Konstruktion sind zulässig ?


    Nach Studium des Bogens ist auch unsere Meinung, dass das „Fensterln“ in der Tat seeeeeehr problematisch wird, wenn der Originalbogen unverändert gebaut werden soll.

    Die Schnitte für die Rundungen gehen tief zwischen die Fenster und dicht an die Fenster heran. Die Fläche für das Beiboot ist in der Verkleidung des Hauptdecks nur rudimentär berücksichtigt.
    Wir haben uns daher entschlossen, mit Veränderungen der Konstruktion zu arbeiten – und hoffen, dass wir nicht disqualifiziert werden.:S

    Sicher ist nach Studium des Originals, dass die Glasscheiben der hinteren Fenster nicht gewölbt waren, also wollen wir versuchen, auf kleinster Fläche über den Fenstern die erforderliche Rundung zu biegen.


    Aber zunächst einmal ist die familiäre Frage zu klären: Laschen ja oder nein ?


    Bei diesem kleinen Modell stören die Laschen bei den Rundungen daher weg damit. (Klar, wer damit gewonnen hat - oder?):


    Dann, auch heiß diskutiert:

    "Wieviel Spanten brauchen wir ?" Bei vielen unserer Modelle (Goethe, Cap Arcona, Komet ) haben wir im Bereich der Inneneinrichtung nachträglich alle Spanten weggeschnitten - bis auf ein paar wenige zum Tragen der Decke. Daher erst einmal mit Spanten, wegschneiden geht immer.

    Das Wochenende muss genutzt werden - Bastelwetter - weiter geht´s.

    Gruß
    Ulli

  • Ich klinke mich mal kurz ein. Es gibt, glaube ich, keine Regeln bei diesem Wettstreit. Das Modell überhaupt ansehnlich zusammen zu bringen ist schon eine gewisse Herausforderung. Königsklasse ist dann das mit den Fenstern...

    Was hier bislang gezeigt wird finde ich äußerst spannend. Allerdings kann ich aus der Erfahrung sagen, dass die Herausforderungen noch kommen...;)

    Für mich einer der interessantesten Threads der letzten Zeit!
    Ich bin sehr gespannt, wie ihr mit dem Modell umgeht und wer am Ende wirklich ein neues Kleinod in der Vitrine stehen hat...


    Toi toi toi!!!:P

    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

  • Philipp, ich bin ganz bei dir.

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Ein Problem dieses Modellbaubogens ist der schwache Kontrast. Also seht zu, dass eure Innenräume möglichst dunkel werden. Auch die Scheuerleisten vertragen es gut, wenn man sie 4-fach verstärkt.

  • Uli + Peter, ich bin ganz bei Euch! Wenn Disqualifizierung mangels Klebelaschen oder Umkonstruktion, dann fliegen wir gemeinsam aus diesem Trööt. Sehe ich aber nicht kommen. :cool:

    “Spanten werden überbewertet“ hat Robson mal geschrieben - auch das unterschreibe ich sofort, wenn das Modell insgesamt noch in eine Rocher-Dose passt. Ich will meine deshalb aufs Minimum reduzieren: Hauptdeck durchgehend vom Heck bis zur Back, die beiden Niedergänge daraufstellen, Oberdeck drauf - wenn das nicht reicht, habe ich aus Versehen wieder das Zigarettenpaier genommen...:D

    Ich werde wahrscheinlich 2 Modelle parallel bauen, ST Pauli aus dem Bogen, und S PAULUS mir umgezeichnetem Aufbau...