Ausstellung "Papierwelten - Kartonmodellbau gestern und heute" im LWL - Museum "Zeche Nachtigall"; Witten

  • Hallo Kartonmodellbaufreunde!


    In den vergangenen Wochen sind viele Veranstaltungen abgesagt worden. So konnten weder die „INTERMODELLBAU“ in Dortmund noch das „Internationale Kartonmodellbauertreffen“ in Mannheim stattfinden. Und auch so manch andere Veranstaltung regionaler Art fiel den Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Krise zum Opfer.


    Umso mehr freut es mich auf eine Veranstaltung hinweisen zu können, die nun aufgrund der aktuellen gesetzlichen Lockerungen doch stattfinden kann, wenn auch nicht in dem Umfang wie zuerst geplant.


    Vom 17.5. bis zum 3.10.2020 findet im LWL-Industriemuseum in Witten, in der „Zeche Nachtigall“, die Ausstellung „Papierwelten - Kartonmodellbau gestern und heute“ statt.


    Über die Ausstellung kann hier etwas erfahren werden:


    https://www.museum.de/event/pa…dellbau-gestern-und-heute


    https://www.lwl.org/industriem…htigall/sonderausstellung

  • Schon 2012 nahm ich zu der Museumsleitung Kontakt auf. Dr. Michael Peters, Museumsleiter des Standortes, stand der von mir angeregten Möglichkeit einer Sonderausstellung über Kartonmodellbau wohlwollend gegenüber. Dabei verfügte Dr. Michael Peters durchaus schon über Erfahrungen auf dem Gebiet: 1991 war er als Volontär für die Veröffentlichung des Modellbaubogens des Motorgüterschiffes „Franz-Christian“ aus der Hand von Hartmut Scholz im LWL-Industriemuseum Standort „Schiffshebewerk Henrichenburg“ verantwortlich. Auch war er in dieser Zeit Teilnehmer vom „Internationalen Kartonmodellbauertreffen“ in Bremerhaven.


    In Zusammenarbeit mit befreundeten Modellbauern aus der Region entstanden seit Januar 2019 konkrete Pläne zur Gestaltung einer Ausstellung in Witten. Man sieht, man braucht bei solchen Projekten einen langen Atem und viel Geduld. Dauerte es in Henrichenburg seinerzeit 20 Jahre bis zur Umsetzung einer Ausstellung, so waren es in Witten nun lediglich acht Jahre von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Realisation.


    Hier noch ein paar Infos über das Museum allgemein:


    https://www.lwl.org/industriem…tandorte/zeche-nachtigall

  • Ursprünglich war natürlich auch ein Rahmenprogramm mit Vorführtagen und Workshops geplant. Dies kann verständlicherweise durch die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nun nicht angeboten werden. Auch die aufwändig gestaltete Einladung mit diesbezüglichen Terminen konnte daher nicht verschickt werden.


    Aus der Hand von Hans Loh entstand immerhin ein Modellbaubogen des Gebäudes der „Zeche Nachtigall“. Dieser Modellbaubogen steht während der Ausstellung kostenlos allen interessierten Besucher in gedruckter Form zwecks Mitnahme zur Verfügung. An dieser Stelle präsentiere ich den Bogen in schwacher Auflösung, um dem Urheberrecht Genüge zu tun.


    Ich hoffe sehr, dass die Ausstellung trotz der vielen Einschränkungen zahlreiche Besucher anlockt, und hoffe, bald auch Bilder nachreichen zu können.


    Bitte beachten: Führungen und Events finden aktuell nicht statt, eine feierliche Eröffnung der Ausstellung wird es auch nicht geben. Ferner muss bitte eine Maske mitgebracht werden, die Maskenpflicht gilt auch für das Areal des Museums.


    Axel


      

  • Hallo!

    Gestern war ich noch einmal im Museum und habe mir den Aufbau der Ausstellung angeschaut. Es nimmt Formen an! Aller Voraussicht nach werde ich am Sonntag Vormittag im Museum vor Ort sein um direkt Bilder zu erstellen.

    Inzwischen gibt es auch Infomaterial und Poster. Leider waren die Flyer schon entworfen, als die Corona - Pandemie begann, über uns hinweg zu ziehen. Die dort gelisteten Termine sind also bis zum 30.6. ohnehin erst mal hinfällig, und danach muss man schauen.

    Viele Grüße

    Axel



      

  • Hallo,


    ich bin heute in Witten gewesen und habe Bilder von der Ausstellung und dem Museum gemacht.

    Zuerst Bilder vom Museum.


      


          

    Viele Grüße JürgenHenry


    Meine gebauten Modelle:
    Krusensthern , Fly, 1:100
    Central Pacific No.60 Jupiter, 1:25, Modelik
    IJN FUSO, 1:200, Angraf
    Oshkosh M1070 & M1000, 1:24, Angraf

  • schönes Wetter, tolle Bilder, vielen Dank dafür.

    Da werde ich wohl auch mal hinmüssen.


    Kannst Du was über "Hygiene-Maßnahmen" sagen wieviel Leute dürfen z.B. gemeinsam in die Austellungsräume.

    Gruß Uwe

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Hallo,


    nachdem Jürgen Henry den Bilderreigen schon mit vielen Detailfotos von Modellen eröffnet hat möchte ich nun nur noch einige wenige Fotos beisteuern, die einen Überblick über die Ausstellungsräume geben.


    schnecke: Uwe, wie viele Leute in die Räume dürfen kann ich nicht sagen. Es ist eine Einbahnstraße eingerichtet worden, so dass die Besucher sich nicht zu oft entgegengekommen sollten. Innerhalb der Räume besteht Maskenpflicht. Dazu die üblichen Abstandsregeln.


    Viele Grüße


    Axel


      

  • Moin,


    schöne Bilder und ein umfangreicher Überblick!

    Kann mir jemand sagen, woher der Manta A kommt Post 10, Bild 26)?


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Servus!


    Der Manta A entstand als Werbemodell von OPEL als seinerzeit das Original in den Handel kam.


    Gebaut hat das Modell auf den Bildern Rudolf Voigt, und ich glaube, es ist auch verkleinert, denn der Originalbogen zeigte das Modell noch größer.


    Viele Grüße


    Axel